{"id":10832,"date":"2022-02-19T18:08:20","date_gmt":"2022-02-19T16:08:20","guid":{"rendered":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=10832"},"modified":"2022-02-19T18:08:21","modified_gmt":"2022-02-19T16:08:21","slug":"querdenker-die-brandstifter-sitzen-in-den-chefetagen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=10832","title":{"rendered":"Querdenker: Die Brandstifter sitzen in den Chefetagen"},"content":{"rendered":"<p><strong>Wer \u00fcber den \u00bbQuerdenken\u00ab-Protest redet, sollte \u00fcber ihre geistigen V\u00e4ter nicht schweigen. Eine\u00a0 unvollst\u00e4ndige Zitatesammlung der \u00bbLockerungs\u00ab-Meinungsmacher in den Chefetagen von Politik, Wirtschaft und Medien. Von Yaak Pabst<\/strong><!--more--><\/p>\n<p>Die wirtschaftliche Krise und die mit ihr einsetzende Verelendung breiter Schichten der Bev\u00f6lkerung (Arbeiterklasse und Kleinb\u00fcrgertum) bilden den N\u00e4hrboden, auf dem Frustration, Verunsicherung und Wut gedeihen. Verantwortlich ist daf\u00fcr\u00a0 \u2013 abstrakt gesprochen \u2013 der Kapitalismus, im konkreten Fall aber die Bundesregierung, weil sie in erster Linie versucht, die\u00a0<a href=\"https:\/\/www.zeitschrift-luxemburg.de\/der-klassencharakter-der-deutschen-politik-in-der-coronakrise\/\">Profite der Konzerne<\/a>\u00a0zu sch\u00fctzen, anstatt einen\u00a0<a href=\"https:\/\/www.marx21.de\/corona-und-die-wirtschaftskrise-was-sollte-die-linke-fordern\/\">echten sozialen Schutzschirm<\/a>\u00a0f\u00fcr die Menschen zu spannen. Das Problem ist nicht der \u00bbLockdown\u00ab an sich, sondern seine neoliberale und autorit\u00e4re Durchsetzung.<\/p>\n<p><strong>Querdenken Demos und die Anti-Lockdown Kampagne<\/strong><\/p>\n<p>Die Wurzeln des Aufbl\u00fchens der \u00bbQuerdenken\u00ab-Proteste liegen allerdings auch in einer wochenlangen Kampagne von Springerpresse, Konzernbossen und deren F\u00fcrsprecherinnen und F\u00fcrsprechern in der Politik. Diese stacheln gegen die gesundheitlichen Schutzma\u00dfnahmen zur Eind\u00e4mmung der Corona-Pandemie auf, um ihre Profitinteressen durchzusetzen und im internationalen Konkurrenzkampf nicht den K\u00fcrzeren zu ziehen.<\/p>\n<p>Dabei greifen sie auf Argumentationsketten zur\u00fcck, die sowohl wissenschaftliche Erkenntnisse verh\u00f6hnen als auch zutiefst menschenverachtend sind. In unterschiedlichen Abstufungen wird die Gefahr des Coronavirus kleingeredet, der Zustand des Gesundheitssystems besch\u00f6nigt oder es werden die katastrophalen Folgen des \u00bbLockdowns\u00ab f\u00fcr Lohnabh\u00e4ngige, Selbstst\u00e4ndige, Kinder, Frauen und Alte instrumentalisiert. Die genannten Akteure entwickeln sich zu den Stichwortgebern des Protestes. Um ihre Ziele durchzusetzen, wiegeln sie das Kleinb\u00fcrgertum auf und benutzen es als Rammbock im Kampf gegen eine nachhaltige Seuchenpr\u00e4vention. Willkommen in der neoliberalen Pandemie-Bek\u00e4mpfung (Lies hier den marx21-Artikel:\u00a0<a href=\"https:\/\/www.marx21.de\/exit-strategie-corona-bundesregierung-lockdown-kritik\/\">\u00bbExit-Strategie der Bundesregierung: Hei\u00dfe Luft und falsche Priorit\u00e4ten\u00ab<\/a>).<\/p>\n<p><strong>Die Stichwortgeber des Querdenken Protest<\/strong><\/p>\n<p>Die Protagonisten in diesem Drama hei\u00dfen zum Beispiel Armin Laschet (CDU), Wolfgang Sch\u00e4uble (CDU) oder Boris Palmer (B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen). Sie hei\u00dfen Alexander Dibelius (Investor und Berater von Bundeskanzlerin Angela Merkel), Wolfgang Reitzle (Aufsichtsratschef von Continental und Linde) oder Lars Feld (Vorsitzender der \u00bbWirtschaftsweisen\u00ab und Berater der Bundesregierung). Und sie hei\u00dfen, last but not least, nat\u00fcrlich auch Julian Reichelt (\u00bbBild\u00ab-Chef).\u00a0Je l\u00e4nger die \u00bbCorona-Beschr\u00e4nkungen\u00ab dauern und je erfolgreicher sie sind, desto mutiger werden diese Akteure. Das \u00bbWaffenarsenal\u00ab wird von Tag zu Tag facettenreicher und die Argumente schriller.<\/p>\n<p><strong>Von einzelnen Wortbeitr\u00e4ge zur Kampagne<\/strong><\/p>\n<p>Die zun\u00e4chst einzelnen Wortbeitr\u00e4ge verdichten sich, St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck, zu einer dynamischen Kampagne in der Auseinandersetzung (Ganz \u00e4hnlich wie in der \u00bbFl\u00fcchtlingskrise\u00ab). Mit fortschreitender Zeit greifen die \u00bbLockerer\u00ab aus der Bourgeoisie zu den klassischen Mitteln: Provokante Aussagen, die polarisieren und garantiert ein breites Medienecho erzeugen; Lobbyarbeit in Form von pers\u00f6nlichen Gespr\u00e4chen,\u00a0<a href=\"https:\/\/www.theeuropean.de\/mario-ohoven\/was-der-mittelstand-jetzt-von-der-politik-fordert\/\">offenen Briefen<\/a>\u00a0oder anderen Werbema\u00dfnahmen, die sich gezielt an die Entscheidungstr\u00e4gerinnen und Entscheidungstr\u00e4ger in der Politik wenden; Dauer-Talkshow-Beschallung; begleitende\u00a0<a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/investigativ\/kontraste\/laschet-heinsberg-protokoll-101.html\">PR-Unterst\u00fctzung von Studien<\/a>\u00a0\u2013 frei nach dem Motto: \u00bbViel hilft viel\u00ab.\u00a0So manche der Argumentationsketten, die jetzt Verschw\u00f6rungstheoretiker, Rechte und Faschisten einsetzen, h\u00f6rten Millionen bereits vorher, weil sie von ranghohen Politikern und Wirtschaftsbossen \u00fcber die Mikrofone der \u00d6ffentlich-Rechtlichen, die fettgedruckten Schlagzeilen der Springerpresse und in Parlamentsreden verk\u00fcndet wurden.<\/p>\n<p><strong>Das vermeintliche Boot<\/strong><\/p>\n<p>In ihrem Bestreben, die Corona-Schutzma\u00dfnahmen zu untergraben, ziehen die \u00bbLockerer\u00ab alle Register. Ganz wichtig ist und nie vergessen werden darf dabei die Beschw\u00f6rung der \u00bbZukunft dieses Landes und des Wohlstands seiner B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger\u00ab. Als ob wir alle in einem Boot sitzen w\u00fcrden. Aber wie hei\u00dft es so sch\u00f6n: Die einen rudern und die anderen steuern. W\u00e4hrend Millionen Menschen von Kurzarbeitergeld leben m\u00fcssen und nicht wissen, wie sie ihre Miete und andere Rechnungen bezahlen sollen, haben sich die \u00bbLockerer\u00ab aus den 30 DAX-Unternehmen im Fr\u00fchjahr 2020 Dividenden in H\u00f6he von 34,1 Milliarden Euro genehmigt. Damit sie weiter so wirtschaften k\u00f6nnen, m\u00fcssen die Beschr\u00e4nkungen fallen, und zwar unabh\u00e4ngig vom epidemiologischen Geschehen.<\/p>\n<p><strong>Angriff auf die Wissenschaft<\/strong><\/p>\n<p>Kniffliger, aber irgendwann auch kein Tabu mehr in dieser Auff\u00fchrung, ist der \u00f6ffentliche Angriff auf die Wissenschaft. Zum Auftakt eher so:\u00a0<a href=\"https:\/\/www.capital.de\/wirtschaft-politik\/alle-konzerne-rechnen-derzeit-wie-lange-ihr-cash-noch-reicht\/2\">\u00bbNachdem aber derzeit unser Land auf Empfehlung von Virologen regiert wird, muss es schon erlaubt sein, dass sich auch die Wirtschaft zu Wort meldet.\u00ab<\/a>\u00a0Und auf dem H\u00f6hepunkt dann:\u00a0<a href=\"https:\/\/www.bvmw.de\/news\/5912\/bevor-es-zu-spaet-ist\/\">\u00bbBeenden Sie die einseitige Fixierung auf eine rein virologische Sichtweise.\u00ab<\/a>\u00a0Oberlockerer Laschet:\u00a0<a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/lockerung-der-coronavirus-massnahmen-laschet-cdu-mir-sagen.868.de.html?dram:article_id=474970\">\u00bbMir sagen nicht Virologen, was ich zu entscheiden habe!\u00ab<\/a>\u00a0Am Ende dieser Aufwiegelung und der Attacken auf die Wissenschaft stehen einzelne\u00a0<a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/panorama\/justiz\/coronavirus-christian-drosten-bekommt-nach-eigenen-angaben-morddrohungen-a-bea01743-660e-4aa0-a5e5-79a5a506fd7a\">Morddrohungen<\/a>\u00a0gegen Virologen.\u00a0Genau! Was soll dieses ganze wissenschaftliche Ged\u00f6ns?<\/p>\n<p>Als ob die Bundesregierung jemals unter der einseitigen Kontrolle von Virologinnen, Epidemiologen oder \u00c4rztinnen gestanden h\u00e4tte. Oder hat da vielleicht doch jemand eine Verschw\u00f6rung gewittert? Tats\u00e4chlich wird ja eher andersherum ein Schuh daraus: Die Regierung ignorierte jahrelang nicht nur die Empfehlungen von Virologinnen und Epidemiologen f\u00fcr wichtige Pr\u00e4ventivma\u00dfnahmen zur Seuchenbek\u00e4mpfung. Ebenso missachtete sie jahrelang die Warnrufe der \u00c4rztinnen und \u00c4rzte des \u00d6ffentlichen Gesundheitsdienstes (\u00d6GD), der von der Politik restlos kaputt gespart wurde, aber eine ganz zentrale Stelle in der Seuchenbek\u00e4mpfung einnimmt. Und auch in der direkten Reaktion auf das Coronavirus hat die Bundesregierung die Dynamik der Pandemie erst untersch\u00e4tzt und dann mit den falschen Mitteln und viel zu sp\u00e4t reagiert, wie beispielsweise der Virologe Alexander Kekul\u00e9 richtigerweise\u00a0<a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wissen\/2020-05\/lockerungen-corona-massnahmen-lockdown-oeffnungen-schulen-alexander-kekule\/komplettansicht\">kritisiert<\/a>.<\/p>\n<p><strong>Angriff auf den Schutz des Lebens und die Gesundheit<\/strong><\/p>\n<p>Der traurige H\u00f6hepunkt der Kampagne sind dann Aussagen, wonach der Schutz des Lebens und der Gesundheit nicht \u00fcber allem stehen d\u00fcrfe. Als einer der ersten hat der Finanzinvestor und Merkel-Berater Alexander Dibelius in einem\u00a0<a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/finanzen\/anlagestrategie\/trends\/interview-investor-dibelius-shutdown-der-wirtschaft-macht-mir-mehr-angst-als-das-virus\/25671192.html?ticket=ST-1844611-HwJTzuTF9eomLsahGPV3-ap6\">\u00bbHandelsblatt\u00ab-Interview<\/a>\u00a0diese Argumentation in Umlauf gebracht. Am 23. M\u00e4rz, also einen Tag, nachdem die Bundesregierung und die L\u00e4nder den partiellen \u00bbLockdown\u00ab letztendlich beschlossen hatten, sinniert der ehemalige McKinsey- und Goldman-Sachs-Mann und ausgebildete Arzt Dibelius: \u00bbAls Mediziner schockt mich dieses Virus erst einmal nicht. (\u2026) Eigentlich ist es nur eine Grippewelle. (\u2026) Der Shutdown der Wirtschaft macht mir mehr Angst als das Virus. (\u2026) Ist es richtig, dass zehn Prozent der \u2013 wirklich bedrohten \u2013 Bev\u00f6lkerung geschont, 90 Prozent samt der gesamten Volkswirtschaft aber extrem behindert werden, mit der unter Umst\u00e4nden dramatischen Konsequenz, dass die Basis unseres allgemeinen Wohlstands massiv und nachhaltig erodiert? (\u2026) Lieber eine Grippe als eine kaputte Wirtschaft.\u00ab Zuletzt popularisierte der \u00bbzweite Mann im Staat\u00ab, Bundestagspr\u00e4sident Wolfgang Sch\u00e4uble, dieses Argument, als er forderte,\u00a0<a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/bundestagspraesident-zur-corona-krise-schaeuble-will-dem-schutz-des-lebens-nicht-alles-unterordnen\/25770466.html\">nicht alles d\u00fcrfe dem Schutz von Leben untergeordnet<\/a>\u00a0werden.<\/p>\n<p><strong>BILD-Chef Reichelt im Ken-Jebsen-Modus<\/strong><\/p>\n<p>Nur einen Tag, nachdem Sch\u00e4uble mit dieser \u00bbBazooka\u00ab durch die Medienlandschaft ballerte, \u00fcbernahm dankend BILD-Chef Reichelt und feuerte mutig weiter. Sein Kommentar\u00a0<a href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/kolumnen\/kolumne\/coronavirus-kommentar-von-julian-reichelt-schluss-mit-starrsinn-in-der-corona-politik-70279506.bild.html\">\u00bbSchluss mit Starrsinn in der Corona-Politik!\u00ab<\/a>\u00a0(27.04.2020) lohnt einer genaueren Betrachtung. Dort findet sich alles, was das Herz von Verschw\u00f6rungstheoretikern h\u00f6her schlagen l\u00e4sst (Achtung, l\u00e4ngere Zitate folgen). Er beginnt schon feist: \u00bbEs ist m\u00f6glich, aber keinesfalls gewiss, dass richtig ist, was gewaltige Mehrheiten f\u00fcr richtig halten. Es gibt keine Herdenimmunit\u00e4t dagegen, historisch katastrophal falsch zu liegen.\u00ab\u00a0Nein, das ist eben nicht Ken Jebsen, sondern der Chef der auflagenst\u00e4rksten Zeitung in Deutschland mit einem Millionenpublikum.<\/p>\n<p>Und er poltert munter weiter: \u00bbNahezu alle Experten, denen wir uns in dieser Krise anvertrauen (m\u00fcssen), lagen mit nahezu jeder Einsch\u00e4tzung so falsch, dass unser Glauben an sie sich nur noch mit Verzweiflung erkl\u00e4ren l\u00e4sst. Sie haben das Tragen von Masken nahezu verh\u00f6hnt. Nun ist es Pflicht. Sie haben davor gewarnt, Schulen und Kitas zu schlie\u00dfen. Nun sind Millionen Kinder seit Wochen zu Hause. Sie haben als nutzlos abgetan, die Grenzen abzuriegeln. Nun kommt niemand mehr ins Land. Sie haben trotz aller Ma\u00dfnahmen immer wieder vor dem unmittelbar bevorstehenden Kollaps unseres Gesundheitssystems gewarnt. Nun herrschen auf Krankenhausfluren gespenstische Ruhe und Angst vor Arbeitslosigkeit.\u00ab\u00a0In diesem geistige Nirvana geht es weiter. Es geht um \u00bbIdeologien\u00ab, die \u00bbDemokratie\u00ab, \u00bbStarrsinn\u00ab und \u00bbAlternativen\u00ab, \u00bbFreiheit\u00ab und die \u00bbGrundrechte\u00ab, um \u00bbMillion\u00e4re\u00ab und die \u00bbBundesliga\u00ab und dann ganz am Schluss kommt nat\u00fcrlich das Wichtigste: \u00bbIch m\u00f6chte mir nicht ausmalen, wie wir in drei, vier Jahren auf diese Wochen und Monate zur\u00fcckblicken werden, wenn das Durchschnittsalter der Toten \u00fcber der durchschnittlichen Lebenserwartung liegen sollte, Millionen Arbeitslose auf der Stra\u00dfe sitzen, der Mittelstand, der Hartz IV finanziert, vernichtet ist. Wenn viele Restaurants f\u00fcr immer geschlossen haben, aber die Suppenk\u00fcchen ge\u00f6ffnet sind. Auch daran sollte die Bundeskanzlerin denken, wenn sie ihre n\u00e4chste Regierungserkl\u00e4rung h\u00e4lt.\u00ab<\/p>\n<p><strong>Querdenken und eine Berichterstattung der besonderen Art<\/strong><\/p>\n<p>Der Kommentar von Reichelt bildet eine Art H\u00f6hepunkt in der Kampagne der Springerpresse. Die \u00bbBild\u00ab agiert dabei (wie meist) \u00e4u\u00dferst gewieft. W\u00e4hrend zu Beginn der Krise der Kurs der Regierung weitestgehend gest\u00fctzt wurde (#stayathome), entwickelte sich das Blatt, je l\u00e4nger die Ma\u00dfnahmen dauern, zum Sprachrohr der \u00bbLockerer\u00ab. Zu Wort kommen dabei auch diejenigen Teile des Kleinb\u00fcrgertums, die die Krise besonders hart trifft. \u00bbBild\u00ab berichtet engmaschig \u00fcber \u00bbDie Wut der Wirte\u00ab, begleitet die Protestaktionen der Gastronomie-Branche mit Interviews und Artikeln wie \u00bbIn einem Monat bin ich pleite!\u00ab, \u00bbUns fehlen 170 000 G\u00e4ste\u00ab, \u00bbJedem 3. Lokal droht nach Corona die Pleite!\u00ab oder \u00bbHoteliers f\u00fcrchten um ihre Existenz\u00ab. Die Berichterstattung \u00fcber die sozialen Verwerfungen der Krise ist nat\u00fcrlich notwendig und richtig. Aber die \u00bbBild\u00ab bettet die \u00c4ngste, Sorgen und N\u00f6te der Menschen in ihre eigenen politischen Zielvorstellungen ein. Die politische Linie ist jedesmal \u00e4hnlich: So kann es nicht weitergehen, die \u00bbBeschr\u00e4nkungen\u00ab sind \u00fcbertrieben und m\u00fcssen aufgehoben werden.<\/p>\n<p><strong>Unter dem Spr\u00fchnebel des Coronavirus tobt der Klassenkampf<\/strong><\/p>\n<p>Der Virologe Christian Drosten spricht in diesem Kontext von einem\u00a0<a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/world\/2020\/apr\/26\/virologist-christian-drosten-germany-coronavirus-expert-interview\">\u00bbPr\u00e4ventionsparadox\u00ab<\/a>. Weil das schlimmste denkbare Szenario von Zehntausenden von Toten vorerst ausgeblieben ist, werden die Ma\u00dfnahmen zum Schutz vor der Seuche als \u00fcbertrieben wahrgenommen. Leider ist es mehr als das. Die Argumentationsmuster von Reichelt, Sch\u00e4uble und Co passen nur\u00a0 zu gut in die Logik der Konzerne. Das beweist: Unter dem Spr\u00fchnebel des Coronavirus tobt der Klassenkampf. Und nein, damit meine ich nicht, dass die Revolution vor der T\u00fcr steht, sondern dass die Pandemie-Bek\u00e4mpfung selbst nicht klassenneutral ist (Lies hier das Interview\u00a0<a href=\"https:\/\/www.marx21.de\/italien-coronakrise-interview-eliana-como-streiks-gewerkschaften\/\">\u00bbCoronakrise in Italien: Es tobt ein Kampf mit den Bossen!\u00ab<\/a>\u00a0mit der Gewerkschafterin Eliana Como aus Bergamo). Das Kapital kann nicht anders als zu akkumulieren und es l\u00e4sst sich schon gar nicht von einem Virus aufhalten. Und weil die jeweiligen Nationalstaaten von der Kapitalakkumulation strukturell abh\u00e4ngig sind, f\u00fcgen sie sich den von den Kapitalbesitzenden formulierten Zielen zur Wiederherstellung einer \u00bbneuen Normalit\u00e4t\u00ab, in der die Profitmaximierung wieder ungehindert organisiert werden kann. Deutschland ist keine Ausnahme.<\/p>\n<p>Nachdem mit zeitlicher Verz\u00f6gerung die Regierungen in den wichtigsten Industriestaaten auf die Pandemie mit einem partiellen \u00bbLockdown\u00ab (in unterschiedlichen Abstufungen) reagierten, werden nun, ebenfalls mit zeitlicher Verz\u00f6gerung, in fast allen Staaten die Weichen f\u00fcr eine \u00bbExit-Strategie\u00ab gestellt und in diesem Rahmen die getroffenen Ma\u00dfnahmen einseitig \u00bbgelockert\u00ab. Einseitig, weil die unsozialen und antidemokratischen Beschl\u00fcsse, die den partiellen \u00bbLockdown\u00ab von Beginn an charakterisierten, weitestgehend bestehen bleiben, hingegen die Teil-Beschr\u00e4nkungen f\u00fcr Konzerne zuerst gelockert werden. Dieser Prozess ist nicht frei von Widerspr\u00fcchen, weil bestimmte Bereiche der Wirtschaft vom \u00bbLockdown\u00ab h\u00e4rter getroffen wurden als andere. Aber die politische Dynamik hinter den verschiedenen \u00bbExit-Strategien\u00ab ist von dem Grundinteresse gen\u00e4hrt, den Konzernen ideale Akkumulationsbedingungen zu schaffen. Es ist wiederum der auf den Weltm\u00e4rkten ungebrochene Konkurrenzkampf um Rohstoffe und Absatzm\u00e4rkte, der diese Dynamik entfacht. Mit der wirksamen Bek\u00e4mpfung einer Pandemie hat das Ganze freilich nichts zu tun.<\/p>\n<p><strong>Ein Stimmungswandel muss her<\/strong><\/p>\n<p>Ein relevantes \u00bbProblem\u00ab aus Sicht der \u00bbLockerungs\u00ab-Bourgeoisie ist hingegen die Stimmung in der Bev\u00f6lkerung. So\u00a0<a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/wissen\/umfrage-wid-81-prozent-der-deutschen-wollen-dass-politische-entscheidungen-wissenschaft-berucksichtigen-RAYHGA54Y3RBKIDTLIFFOSTUJA.html\">stimmen<\/a>\u00a0Mitte April 81 Prozent der Menschen in Deutschland daf\u00fcr, dass die Wissenschaft bei politischen Entscheidungen ber\u00fccksichtigt werden sollte.\u00a0Ebenso melden mehrere Umfrageinstitute zum selben Zeitpunkt, dass eine Mehrheit der Menschen f\u00fcr eine Verl\u00e4ngerung der Corona-Ma\u00dfnahmen sei.\u00a0<a href=\"https:\/\/yougov.de\/news\/2020\/04\/14\/mehrheit-der-deutschen-gegen-lockerung-des-kontakt\/\">In einer Umfrage<\/a>\u00a0des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse Agentur (07.-09.04.2020) pl\u00e4dierten beispielsweise 44 Prozent f\u00fcr eine Verl\u00e4ngerung der Ma\u00dfnahmen \u00fcber den 19. April hinaus, 12 Prozent waren sogar f\u00fcr eine Versch\u00e4rfung. Nur 32 Prozent waren f\u00fcr eine Lockerung und 8 Prozent f\u00fcr eine Abschaffung der von Bund und L\u00e4ndern beschlossenen Einschr\u00e4nkungen.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend also die internationale Konkurrenz den Sesselpupsern in den Chefetagen den Angstschwei\u00df auf die Stirn treibt (seit sp\u00e4testens Anfang April ist die kapitalistische Produktion in China wieder halbwegs auf\u00a0<a href=\"https:\/\/trans.info\/de\/coronavirus-in-china-die-fabriken-nehmen-die-produktion-langsam-wieder-auf-ist-das-aber-ein-ende-der-probleme-175870\">Normalniveau<\/a>), ist in der Bev\u00f6lkerung das Bed\u00fcrfnis nach Schutz und vorsichtigem Agieren in der Seuchenbek\u00e4mpfung weit verbreitet. Das passt nat\u00fcrlich gar nicht zu den Pl\u00e4nen der Wirtschaftsbosse. Lars Feld (Vorsitzender des Sachverst\u00e4ndigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und Berater der Bundesregierung) gab am Tage des Beschlusses der sogenannten Kontaktbeschr\u00e4nkungen (22.03.20) folgende\u00a0<a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article206701063\/Wirtschaftsweiser-Feld-Laenger-als-drei-Monate-halten-wir-das-nicht-durch.html\">Linie<\/a>\u00a0aus: \u00bbWir k\u00f6nnen uns eine Schlie\u00dfung \u00fcber den Mai hinaus nicht leisten. Dann muss sich etwas ver\u00e4ndern, sonst ist der \u00f6konomische Schaden zu gro\u00df.\u00ab<\/p>\n<p><strong>Die 1 Prozent und die Querdenken Demos: Eine giftige Mischung!<\/strong><\/p>\n<p>Dazu passt ein Zitat von dem Mann mit dem buschigen Bart: \u00bbDas Kapital hat einen Horror vor Abwesenheit von Profit oder sehr kleinem Profit, wie die Natur vor der Leere. (\u2026) und es existiert kein Verbrechen, das es nicht riskiert, selbst auf Gefahr des Galgens.\u00ab<\/p>\n<p>Eine Arbeiterin oder ein Angestellter m\u00fcsste 157 Jahre arbeiten, um das durchschnittliche Jahreseinkommen eines Dax-Vorstandsvorsitzenden zu erzielen. Hierzulande verf\u00fcgen die reichsten 40 Personen \u00fcber das gleiche Verm\u00f6gen wie die \u00e4rmere H\u00e4lfte der Bev\u00f6lkerung.<\/p>\n<p>Die Geister, die sie riefen, werden sie nun nicht mehr los<\/p>\n<p>Die 1 Prozent riskieren unsere Gesundheit f\u00fcr ihre Profite. Sie finden ihre F\u00fcrsprecher in den Medien, wissenschaftlichen Institutionen und nat\u00fcrlich auch in der Bundesregierung.\u00a0Die Geister, die sie riefen, werden sie nun nicht mehr los und Teile des von der Coronakrise besonders betroffenen Kleinb\u00fcrgertums machen mobil gegen die \u00bbMerkel-Diktatur\u00ab. Und die faschistische Rechte tut alles, um von dieser Situation zu profitieren. Eine giftige Mischung!<\/p>\n<p><strong>Eine unvollst\u00e4ndige Zitatesammlung (Achtung lange Liste)<\/strong><\/p>\n<p>\u2014<\/p>\n<p>\u00bbWir k\u00f6nnen uns eine Schlie\u00dfung \u00fcber den Mai hinaus nicht leisten. Dann muss sich etwas ver\u00e4ndern, sonst ist der \u00f6konomische Schaden zu gro\u00df.\u00ab<\/p>\n<p>Lars Feld, Vorsitzender des Sachverst\u00e4ndigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung (\u00bbWirtschaftsweisen) und Berater der Bundesregierung \/ 22.03.20<\/p>\n<p>\u2014<\/p>\n<p>\u00bbDer Shutdown der Wirtschaft macht mir mehr Angst als das Virus.\u00ab<\/p>\n<p>Alexander Dibelius, Investor und Berater von Bundeskanzlerin Angela Merkel \/ 23.03.20<\/p>\n<p>\u2014<\/p>\n<p>\u00bbPl\u00f6tzlich regieren Virologen das Land\u00ab<\/p>\n<p>Stuttgarter Zeitung \/ 23.03.2020<\/p>\n<p>\u2014<\/p>\n<p>\u00bbNachdem aber derzeit unser Land auf Empfehlung von Virologen regiert wird, muss es schon erlaubt sein, dass sich auch die Wirtschaft zu Wort meldet. Jeder muss wissen, dass ein l\u00e4ngerer Shutdown langfristig strukturellen Flurschaden anrichtet. Ein sp\u00fcrbarer Verlust an Wettbewerbsf\u00e4higkeit droht. (\u2026) Im Moment hei\u00dft es \u00fcberall, Gesundheit hat Priorit\u00e4t. Je l\u00e4nger es dauert, desto schwieriger wird diese Priorit\u00e4tensetzung.\u00ab<\/p>\n<p>Wolfgang Reitzle, Aufsichtsratschef von Continental und Linde \/ 30.03.20<\/p>\n<p>\u2014<\/p>\n<p>\u00bbEs ist \u00e4u\u00dferst wichtig, die Fabriken am Laufen zu halten. Vielleicht wird dies nicht so schnell verschwinden.\u00ab<\/p>\n<p>Gordon Riske, Vorstandsvorsitzender Kion Group AG \/ 03.04.20<\/p>\n<p>\u2014<\/p>\n<p>\u00bbIndustrie erh\u00f6ht den Druck f\u00fcr Exit-Strategie.\u00ab<\/p>\n<p>FAZ \/ 07.04.2020<\/p>\n<p>\u2014<\/p>\n<p>\u00bbIn enger Abstimmung mit den Gesundheitsbeh\u00f6rden brauchen wir den Hochlauf. Und dieser Hochlauf muss so schnell wie m\u00f6glich und so verantwortbar wie n\u00f6tig erfolgen.\u00ab<\/p>\n<p>Hildegard M\u00fcller, Pr\u00e4sidentin des Verbands der Automobilindustrie (VDA) \/ 07.04.20<\/p>\n<p>\u2014<\/p>\n<p>\u00bbWann f\u00e4hrt Deutschland endlich wieder hoch?\u00ab<\/p>\n<p>BILD-Zeitung \/ 07.04.2020<\/p>\n<p>\u2014<\/p>\n<p>\u00bbWir bereiten uns derzeit in Koordination mit unseren Lieferanten darauf vor, den Gesch\u00e4ftsbetrieb sukzessive wieder hochzufahren, sobald die Situation es zul\u00e4sst.\u00ab<\/p>\n<p>Oliver Zipse, BMW-Chef \/ 08.04.20<\/p>\n<p>\u2014<\/p>\n<p>\u00bbWir brauchen zeitnah eine Perspektive zum Neustart der Industrie, sobald sich die Zahl der Neuinfektionen stabilisiert hat.\u00ab<\/p>\n<p>Peer-Michael Dick, Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer von S\u00fcdwestmetall \/ 08.04.20<\/p>\n<p>\u2014<\/p>\n<p>\u00bbWenn die Autoindustrie nach Ostern nicht bald wieder hochlaufen kann, droht vielen und insbesondere vielen kleineren Zulieferern die Pleite. Schlimmstenfalls wird das internationale Produktionsnetz, von dem die ganze Autoindustrie abh\u00e4ngt, tiefgreifend und nachhaltig beeintr\u00e4chtigt, mit verheerenden Folgen f\u00fcr die Konjunktur.\u00ab<\/p>\n<p>Elmar Degenhart, Vorstandschef von Continental \/ 10.04.20<\/p>\n<p>\u2014<\/p>\n<p>\u00bbDie offene Schlacht um die Corona-Ma\u00dfnahmen\u00ab<\/p>\n<p>BILD-Zeitung \/ 10.04.2020<\/p>\n<p>\u2014<\/p>\n<p>\u00bbJedem 3. Lokal droht nach Corona die Pleite!\u00ab<\/p>\n<p>BILD-Zeitung \/ 13.04.2020<\/p>\n<p>\u2014<\/p>\n<p>\u00bbEs droht eine ungeahnte Pleite-Welle: Die Corona-Krise belastet die Hoteliers und Gastwirte in Mittelfranken schwer!\u00ab<\/p>\n<p>BILD-Zeitung \/ 15.04.2020<\/p>\n<p>\u2014<\/p>\n<p>\u00bbDas kostet uns 1 Corona-Tag: T\u00e4glich entgehen der Stadt durch den Stillstand Millionen\u00ab<\/p>\n<p>BILD-Zeitung \/ 16.04.2020<\/p>\n<p>\u2014<\/p>\n<p>\u00bbHoteliers f\u00fcrchten um ihre Existenz: Am 18. M\u00e4rz mussten sie zusperren. Sie verdienen nichts und m\u00fcssen trotzdem f\u00fcr ihre Kosten geradestehen. Hoteliers und Gastwirte in Bayern f\u00fcrchten um ihre Existenz.\u00ab<\/p>\n<p>BILD-Zeitung \/ 19.04.2020<\/p>\n<p>\u2014<\/p>\n<p>\u00bbHotels, Restaurants, Pensionen 70.000 Betriebe vor dem Aus. Das gro\u00dfe Gastro-Sterben: Es geht um die Wohnzimmer unserer Gesellschaft\u00ab<\/p>\n<p>BILD-Zeitung \/ 19.04.2020<\/p>\n<p>\u2014<\/p>\n<p>\u00bbLaschet (CDU): Mir sagen nicht Virologen, was ich zu entscheiden habe\u00ab<\/p>\n<p>Deutschlandfunk \/ 19.04.2020<\/p>\n<p>\u2014<\/p>\n<p>\u00bbF\u00fcr Kinder : Laschet pl\u00e4diert f\u00fcr weitere Lockerungen in Corona-Krise\u00ab<\/p>\n<p>Westdeutsche Zeitung \/ 22.04.2020<\/p>\n<p>\u2014<\/p>\n<p>\u00bbIn einem Monat bin ich pleite!: 1000 Frankfurter Gastronomen demonstrieren auf dem R\u00f6merberg\u00ab<\/p>\n<p>BILD-Zeitung \/ 24.04.2020<\/p>\n<p>\u2014<\/p>\n<p>\u00bbSch\u00e4uble will dem Schutz des Lebens nicht alles unterordnen\u00ab<\/p>\n<p>Tagesspiegel \/ 26.04.2020<\/p>\n<p>\u2014<\/p>\n<p>\u00bbDrei Experten, drei Meinungen: Wie sehr kann man sich auf unsere Virologen verlassen?\u00ab<\/p>\n<p>BILD Zeitung \/ 27.04.2020<\/p>\n<p>\u2014<\/p>\n<p>\u00bbSchluss mit Starrsinn in der Corona-Politik!\u00ab<\/p>\n<p>BILD Zeitung \/ 27.04.2020<\/p>\n<p>\u2014<\/p>\n<p>\u00bbIch sage es Ihnen mal ganz brutal: Wir retten in Deutschland m\u00f6glicherweise Menschen, die in einem halben Jahr sowieso tot w\u00e4ren.\u00ab<\/p>\n<p>Boris Palmer (Oberb\u00fcrgermeister von T\u00fcbingen, Gr\u00fcne) \/ 28.04.2020<\/p>\n<p>\u2014<\/p>\n<p>\u00bbWenn wir die L\u00e4den nicht \u00f6ffnen, geht alles kaputt\u00ab<\/p>\n<p>BILD Zeitung \/ 29.04.2020<\/p>\n<p>\u2014<\/p>\n<p>\u00bbWeil er st\u00e4ndig seine Meinung \u00e4ndert! Merkel motzt \u00fcber Drosten.\u00ab<\/p>\n<p>BILD-Zeitung \/ 30.04.2020<\/p>\n<p>\u2014<\/p>\n<p>\u00bbHeben Sie den Lockdown auf: Wirtschaft dringt auf Lockerung der Corona-Beschr\u00e4nkungen\u00ab<\/p>\n<p>Spiegel \/ 02.05.2020<\/p>\n<p>\u2014<\/p>\n<p>\u00bbDie Wut der Wirte\u00ab<\/p>\n<p>BILD-Zeitung \/ 03.05.2020<\/p>\n<p>\u2014<\/p>\n<p>\u00bbLockdown kostet jeden Bundesb\u00fcrger 60 Euro pro Tag\u00ab<\/p>\n<p>BILD-Zeitung \/ 04.05.2020<\/p>\n<p>\u2014<\/p>\n<p>Deutschlands kl\u00fcgste Corona-Skeptiker kritisieren harte Ma\u00dfnahmen: \u00bbLockdown war ein Riesen-Fehler\u00ab<\/p>\n<p>BILD-Zeitung \/ 07.05.2020<\/p>\n<p>\u2014<\/p>\n<p>to be continued<\/p>\n<p><em>Quelle: <\/em><a href=\"https:\/\/www.marx21.de\/querdenken-protest-die-brandstifter-sitzen-in-den-chefetagen\/\"><em>marx21.de&#8230;<\/em><\/a> <em>vom 19. 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