{"id":1107,"date":"2016-04-16T08:18:14","date_gmt":"2016-04-16T06:18:14","guid":{"rendered":"http:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=1107"},"modified":"2018-01-19T19:32:20","modified_gmt":"2018-01-19T17:32:20","slug":"industrie-4-0-arbeit-4-0","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=1107","title":{"rendered":"Industrie 4.0? \u2013 Arbeit 4.0!"},"content":{"rendered":"<p><strong>Bei dem neuen Produktionssystem geht es vor allem um eine neue Arbeitsorganisation und eine intensivere Ausbeutung der Arbeitskr\u00e4fte.<\/strong><!--more--><\/p>\n<p><em>Michael Sankari*. <\/em>Die Diskussion und Praxis rund um Industrie 4.0 war und ist ein Projekt zur Steigerung der Ausbeutung ausgehend von einer Initiative der Bundesregierung im Jahr 2011 \u2013 unter dem \u00fcblichen Deckm\u00e4ntelchen, dass \u00abwir alle\u00bb daran arbeiten m\u00fcssen, \u00abunseren\u00bb deutschen Wettbewerbsvorsprung nicht zu verlieren, sondern auszubauen.<\/p>\n<p>Der Blick richtet sich zumeist auf die technische Seite der industriellen Produktion, denn hier finden nat\u00fcrlich Ver\u00e4nderungen statt. Die spannendere und brisantere Diskussion ist aber, welche organisatorischen Ver\u00e4nderungen ausgehend von den technischen M\u00f6glichkeiten angedacht und versucht werden. Indem dies alles unter \u00abIndustrie 4.0\u00bb zusammengefasst wird, werden die absehbaren Folgen verschleiert. Darin unterscheidet sich auch die deutsche Debatte um \u00abDigitalisierung\u00bb von der in den USA etwa. Dort laufen die Flexibilisierungsbestrebungen zwar genauso weiter wie bisher \u2013 doch die Industrie strebt vor allem die Schaffung neuer Normen und Standards an.<\/p>\n<p><strong>Was muss man sich technisch unter Industrie 4.0 vorstellen?<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr die Entwicklung der Produktion, die sich unter Industrie 4.0 zusammenfassen l\u00e4sst, steht im Zentrum die Standardisierung und Disziplinierung der Abl\u00e4ufe und Arbeitsschritte bis zur \u00abLosgr\u00f6\u00dfe Null\u00bb, also der Fertigung individueller Einzelteile. Was bisher in der Massenproduktion an \u00abVerschlankung\u00bb und \u00abOptimierung\u00bb Alltag ist, soll an Unikaten umgesetzt werden, die sich am speziellen Kundenwunsch orientieren. Die technischen und damit auch organisatorischen Grundlagen sind durch die Digitalisierung der einzelnen Arbeitsschritte und der zunehmenden digitalen Kommunikation zwischen diesen gegeben. Es wird ein technisches Umfeld aufgebaut, in dem das Produkt die Produktion koordiniert und meldet, wann es welchen n\u00e4chsten Arbeitsschritt ben\u00f6tigt etc.<\/p>\n<p><strong>Arbeitsorganisation 4.0<\/strong><\/p>\n<p>In den Betrieben geht es bisher weniger um eine quantitative Ausdehnung der Arbeitszeit, sondern um die strikte Bereithaltung der jeweils ben\u00f6tigten Arbeitsschritte \u2013 just in time also nicht in der Endmontage oder in der Zulieferkette der Massenproduktion, sondern in der Fertigung kleiner Losgr\u00f6\u00dfen und sogar von Einzelteilen und Unikaten. Bereithaltung bedeutet auch, dass die Arbeitszeit sich schnell und selbstlos an die Notwendigkeiten des konkreten Kundenauftrags, also des Marktes, anpasst.<\/p>\n<p><strong>Im Zentrum steht die Flexibilisierung<\/strong><\/p>\n<p>Dazu muss man sich nat\u00fcrlich auf einiges einlassen: Apps, mit denen der \u00abflexible\u00bb Schichtrhythmus scheinbar selbstbestimmt geplant wird, wie Kapaflexy. Flexibel ist in einer so organisierten Produktion nat\u00fcrlich vor allem eines: die Kollegin und der Kollege, die oder der in der Produktion \u00fcbrigbleibt und seine Arbeitszeit ganz dem als objektive Gegebenheit erscheinenden Kundenwunsch unterwirft. Als Gegner tritt ihm nur noch der anonymisierte, gesichtslose Markt gegen\u00fcber \u2013 und der ist, wie er ist: chaotisch und unplanbar. Dem gilt es, durch strikte Disziplinierung und Unterwerfung der eigenen Interessen zum Durchbruch zu verhelfen und so \u00abunser aller Arbeitspl\u00e4tze zu retten\u00bb.<\/p>\n<p>Mit der Bereitschaft, mit den st\u00e4ndig wechselnden Programmen und Systemen umgehen zu lernen, ist es nicht getan: Statt einer tats\u00e4chlichen H\u00f6herqualifizierung vieler geht die Reise eher weiter in Richtung Degradierung von Facharbeitern zu Hilfskr\u00e4ften \u2013 und damit, zumal bei Neueinstellungen, nat\u00fcrlich in Richtung einer entsprechend niedrigeren Eingruppierung.<\/p>\n<p>Hinter Industrie 4.0 steht offensichtlich \u00abArbeiten 4.0\u00bb. In den Betrieben, die in dieser Entwicklung die Nase vorn haben, erkennt man die Vorwegnahme einer gesetzlichen Flexibilisierung der Arbeitszeit. Dieses Schaffen von Realit\u00e4ten in der Arbeitswelt ist auch eine Steilvorlage f\u00fcr etwas, das zeitlich mit dem Aufkommen der Diskussion um Industrie 4.0 zusammenfiel: die Diskussion um die \u00abAnpassung des Arbeitsrechts an die technischen M\u00f6glichkeiten unserer Zeit\u00bb. Dass dies eben nie eine Frage der technischen M\u00f6glichkeiten, wohl aber eine der gewerkschaftlichen und politischen Macht der Arbeiterklasse war, spielt dabei leider eine untergeordnete Rolle.<\/p>\n<p><strong>Wie agieren die Unternehmensverb\u00e4nde?<\/strong><\/p>\n<p>Staatliche Projektf\u00f6rderung, die Verankerung des Labels \u00abIndustrie 4.0\u00bb und die Vorst\u00f6\u00dfe der Arbeitgeberverb\u00e4nde verlaufen parallel, und das ist nur logisch. Beispielhaft daf\u00fcr ist das Positionspapier der Bundesvereinigung der deutschen Arbeitgeberverb\u00e4nde (BDA) mit dem Titel: \u00abChancen der Digitalisierung nutzen\u00bb. Im folgenden einige Zitate, die deutlich machen, um wessen Chancen es hier gehen soll:<\/p>\n<p>\u00abDie Durchf\u00fchrung von Projekten \u2026 macht neue L\u00f6sungen f\u00fcr betriebsverfassungsrechtliche und arbeitsrechtliche Anforderungen notwendig\u00bb; \u00ab\u2026um in der weltweit vernetzten Wirtschaft wettbewerbsf\u00e4hig zu bleiben, d\u00fcrfen an die Genehmigung von Sonn- und Feiertagsarbeit keine \u00fcberm\u00e4\u00dfigen b\u00fcrokratischen H\u00fcrden gestellt werden\u00bb; \u00abdas \u2026 Arbeitsschutzsystem ist gut aufgestellt \u2026 Hier w\u00fcrde eine weitere Regulierung \u2013 etwa zur Stressvermeidung und Einschr\u00e4nkung st\u00e4ndiger Erreichbarkeit \u2013 keinen zus\u00e4tzlichen Nutzen bringen\u00bb.<\/p>\n<p>Am letzten Zitat wird auch deutlich, dass der BDA durchaus bewusst ist, um was es f\u00fcr die Kolleginnen und Kollegen gehen wird, die im Zuge dieser Entwicklung noch einen Arbeitsplatz in der sch\u00f6nen neuen Welt ergattern konnten: eine st\u00e4ndige Abw\u00e4gung zwischen der eigenen Gesundheit und dem Erhalt des Arbeitsplatzes.<\/p>\n<p><strong>Neugestaltung der betrieblichen Ausbildung<\/strong><\/p>\n<p>Zur\u00fcckhaltender und weniger eindeutig findet eine Entwicklung statt, die sowohl im Arbeitgeberlager als auch bei den Gewerkschaften zu uneinheitlichen Reaktionen f\u00fchren wird: Zunehmend gibt es Bestrebungen und praktische Ans\u00e4tze, industrielle Qualifizierungen von den \u00fcblichen, typisch deutschen Berufsbildern zu entkoppeln und durch modulare, ganz an den konkreten betrieblichen Belangen orientierte Erfordernissen zu ersetzen. Ein gew\u00fcnschter Nebeneffekt ist, dass die \u00abnat\u00fcrliche\u00bb Bindung der Kolleginnen und Kollegen an ihren Ausbeuter damit ein neues Ma\u00df erreicht. Gegen diese Entwicklung stehen auf Arbeitgeberseite aber auch Kr\u00e4fte, die dadurch einen Verlust des Wettbewerbsvorteils des Standorts Deutschland bef\u00fcrchten.<\/p>\n<p><strong>Entgelt 4.0<\/strong><\/p>\n<p>Die Logik der tariflichen Eingruppierung war nie an den Grad der Ausbeutung in den Bereichen der Industrie gekoppelt. Im Zuge der weiteren Normierung der Arbeitsschritte wird diese bittere Entwicklung auch jene Bereiche der industriellen Fertigung erreichen, die sich bislang aufgrund ihrer herausragenden Qualifikation oder Berufserfahrung einen strukturellen Vorteil erarbeitet haben.<\/p>\n<p>Der Vorteil schmilzt durch die Eingliederung jeder T\u00e4tigkeit in strenge Handlungsvorgaben dahin und wird sich innerhalb weniger Jahre in einer Deklassierung weiterer Teile der Produktionsarbeit niederschlagen: Facharbeiter, die scheinbar nur nach gewissen Regeln Kn\u00f6pfchen dr\u00fccken, die in einem Handbuch festgehalten sind, drohen ihre Berechtigung zur h\u00f6heren Eingruppierung zu verlieren. Eine betriebliche Umstrukturierung im Rahmen von \u00abArbeit 4.0\u00bb, und es bleibt maximal ein Besitzstand f\u00fcr die als Altlasten geltenden Kollegen. Auch hier gibt es je nach betrieblichem Kr\u00e4fteverh\u00e4ltnis Mittel und Wege des \u00abAbschmelzens\u00bb \u2013 sp\u00e4testens im n\u00e4chsten Auftragstief kommt diese M\u00f6glichkeit auf den Tisch. Das scheinbare Allheilmittel gegen die Degradierung ist, wie so oft, die legend\u00e4re Qualifizierung von Fachkr\u00e4ften, diese verl\u00e4uft aber bekannterma\u00dfen in sehr engen Grenzen.<\/p>\n<p><strong>Wie reagieren die Gewerkschaften?<\/strong><\/p>\n<p>In gewerkschaftsinternen Seminaren und Kursen wird dies alles durchaus vermittelt \u2013 jedoch nach einigen bunten Pr\u00e4sentationen unkritisch, ganz im Sinne der Sozialpartnerschaft, \u00fcbernommen. In dieser Logik geht es nur noch um eins \u2013 mitgestalten um jeden Preis!<\/p>\n<p>Einerseits kann man den Verlautbarungen der DGB-Gewerkschaften, vor allem des Dreigestirns aus den Gewerkschaften IG Metall (IGM), IG Bergbau, Chemie, Energie (IGBCE) sowie Nahrung, Gastst\u00e4tten, Genuss (NGG) aus marxistischer Sicht nur zustimmen: Hier passiert nichts besonderes, den Fortschritt in seinem Lauf h\u00e4lt bekanntlich niemand auf. Jemand, der etwas anderes auch nur zu denken wagt, sieht sich sofort als romantischer Maschinenst\u00fcrmer diffamiert.<\/p>\n<p>Doch genau dieses Dreigestirn l\u00e4sst es bisher vermissen, in dieser Entwicklung, die von den Unternehmerverb\u00e4nden und der SPD-Spitze genutzt wird, um die Arbeitsschutzgesetze auszuhebeln, einen offensiven und plausiblen Gegenstandpunkt einzunehmen \u2013 indem zum Beispiel eine h\u00e4rtere gesetzliche und tarifliche Definition von \u00abNormalarbeitszeit\u00bb gefordert und um diese Forderung herum argumentiert und mobilisiert wird.<\/p>\n<p>Stattdessen gibt es gro\u00dfartige Beispiele gelebter Sozialpartnerschaft in gemeinsamen Projekten der IGM, IGBCE, NGG und des DGB, beispielsweise in NRW. Betriebsr\u00e4te sind da gehalten, wachsam die unzureichende Arbeit ihrer Ausbeuter zu beurteilen, und falls diese nicht auf der H\u00f6he der Zeit im Sinne von Industrie 4.0 agieren, sie ganz im Sinne des Standorts Deutschland wieder auf die gemeinsame Linie zu bringen: effektiv mehr Ausbeutung durch h\u00f6here Flexibilit\u00e4t mit potenziell weniger Kolleginnen und Kollegen sowie ertr\u00e4gliche Rahmenbedingungen f\u00fcr Flexibilisierung und Dequalifizierung.<\/p>\n<p><strong>Was bleibt zu tun?<\/strong><\/p>\n<p>Offensive Ans\u00e4tze zu finden, w\u00e4re mit ein wenig gutem Willen durchaus m\u00f6glich. So bieten fundierte Vorschl\u00e4ge wie die von Steffen Lehndorff zur gesetzlichen oder tariflichen Verankerung des Acht-Stunden-Tags durchaus M\u00f6glichkeiten, jenseits von sich wiederholenden, aber bisher erfolglosen Forderungen nach reiner Arbeitszeitverk\u00fcrzung auf die X-Stunden-Woche, Ziele zu definieren und an diesen entlang zu schulen und zu mobilisieren. Auf dieser Grundlage k\u00f6nnten von der Entwicklung betroffene Betriebsr\u00e4te und Kolleginnen und Kollegen Werkzeuge an die Hand bekommen, um jenseits der Marktlogik ihre eigenen Interessen an Flexibilisierung, die in der heutigen Welt nicht von der Hand zu weisen sind, durchzusetzen.<\/p>\n<p>Eine weniger weiche Arbeitszeitgesetzgebung w\u00fcrde ja nicht dazu f\u00fchren, dass diese immer und \u00fcberall starr praktiziert w\u00fcrde \u2013 daf\u00fcr ist die Entwicklung zu weit fortgeschritten, und es gibt Tausende von Schlupfl\u00f6chern, um die letztendliche Entscheidung und Verantwortung auf Betriebsr\u00e4te zu verlagern. Sie br\u00e4chte aber einen taktischen Vorteil und w\u00e4re durchaus durchsetzbar \u2013 je fixer und starrer eine Regelung, desto gr\u00f6\u00dfer die Verhandlungsmacht im Betrieb, desto leichter f\u00e4llt es einer Belegschaft, ihre Interessen zu formulieren und zu vertreten.<\/p>\n<p>Eine angemessene Antwort auf Industrie 4.0 erfordert innerhalb der DGB-Gewerkschaften vor allem eine Aufarbeitung des eigenen Standpunkts zur Flexibilisierung und die Einsicht, dass es hier nur etwas zu gewinnen gibt, wenn man sich vom scheinbaren gemeinsamen Ziel, der Verteidigung des \u00abStandorts Deutschland\u00bb, l\u00f6st.<\/p>\n<p>Dieser Weg w\u00fcrde einen Bruch mit der bisherigen Praxis bedeuten \u2013 denn daf\u00fcr ist eine Politik notwendig, die sich den industriellen Bereichen \u00fcber den bisherigen Kern der gewerkschaftlichen Einflusssph\u00e4re (Betriebsr\u00e4te und Sekret\u00e4re) hinaus zuwendet: denen n\u00e4mlich, die durch diese Entwicklung auf der Strecke bleiben und heute schon von Jahr zu Jahr sozial separiert werden; den gering Qualifizierten und jenen, die im Laufe ihres langen Erwerbslebens abgeh\u00e4ngt werden, weil sie nicht mehr \u00fcber jedes St\u00f6ckchen h\u00fcpfen k\u00f6nnen oder auch wollen.<\/p>\n<p>Was in Teilen der Gewerkschaft unter Industrie 4.0 thematisiert wird, ist nicht mehr und nicht weniger als ein Regierungsprogramm, um den Produktionsstandort Deutschland wettbewerbsf\u00e4hig zu halten. Eine vierte Industrielle Revolution steckt nicht dahinter, da kein qualitativer Sprung in der Technologie der Industrieproduktion vor uns liegt, wohl aber eine rapide Zunahme der Geschwindigkeit der organisatorischen Ver\u00e4nderungen und den daraus resultierenden Optimierungen der Arbeitsorganisation. Optimierung nat\u00fcrlich nur in dem Sinne, dass die Arbeitszeit noch st\u00e4rker nach dem Bedarf der Produktion flexibilisiert und Arbeitsabl\u00e4ufe so weit standardisiert werden, dass tarifliche Eingruppierungen degradiert werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Das Denken der Kolleginnen und Kollegen droht auf die anonymen W\u00fcnsche des Marktes und der Kunden fixiert zu werden, statt den Gegner ins Visier zu nehmen, der gar nicht so stark und m\u00e4chtig ist, wie es scheint.<\/p>\n<p><em>* Der Autor ist langj\u00e4hriger Betriebsrat in einem mittelst\u00e4ndischen Werkzeugbaubetrieb.<\/em><\/p>\n<p><em>Quelle:\u00a0 <a href=\"http:\/\/www.sozonline.de\/2016\/04\/industrie-4-0-arbeit-4-0\/\">SoZ April 2016<\/a> <\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bei dem neuen Produktionssystem geht es vor allem um eine neue Arbeitsorganisation und eine intensivere Ausbeutung der Arbeitskr\u00e4fte.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2,7],"tags":[87,39,26,45,22],"class_list":["post-1107","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-debatte","category-international","tag-arbeitswelt","tag-deutschland","tag-gewerkschaften","tag-neoliberalismus","tag-politische-oekonomie"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1107","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1107"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1107\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1109,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1107\/revisions\/1109"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1107"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1107"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1107"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}