{"id":11305,"date":"2022-06-17T09:25:18","date_gmt":"2022-06-17T07:25:18","guid":{"rendered":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=11305"},"modified":"2022-06-17T09:25:20","modified_gmt":"2022-06-17T07:25:20","slug":"frankreich-aufbau-einer-neuen-revolutionaeren-organisation","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=11305","title":{"rendered":"Frankreich: Aufbau einer neuen revolution\u00e4ren Organisation"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.revolutionpermanente.fr\/Plus-de-300-militant-e-s-lancent-le-processus-de-creation-d-une-nouvelle-organisation\"><em>R\u00e9volution Permanente<\/em><\/a><em>. <\/em><strong>Auf einer landesweiten Konferenz in Paris kamen am 4. und 5. Juni einhundert Delegierte zusammen, um mit dem Aufbau einer revolution\u00e4ren Organisation zu beginnen. Diese soll den Herausforderungen der kommenden Zeit gewachsen sein.<\/strong><!--more--><\/p>\n<p>Am 4. und 5. Juni versammelten sich mehr als 100 Delegierte in einem Pariser Vorort, um den ersten Schritt zur Gr\u00fcndung einer neuen revolution\u00e4ren Organisation in Frankreich zu unternehmen. Die Delegierten vertraten dabei mehr als 300 Aktivist:innen aus ganz Frankreich. Die Konferenz wurde von Aktivist:innen von\u00a0<em>R\u00e9volution Permanente<\/em>\u00a0(RP) initiiert, nachdem die\u00a0<a href=\"https:\/\/www.klassegegenklasse.org\/praesidentschaftswahlen-in-frankreich-eine-bilanz-der-kampagne-des-revolutionaeren-eisenbahners-anasse-kazib\/\"><strong>Pr\u00e4sidentschaftskampagne von Anasse Kazib<\/strong><\/a>\u00a0zu Ende gegangen war. Im Fr\u00fchjahr 2021 waren die Aktivist:innen von RP\u00a0<a href=\"https:\/\/www.klassegegenklasse.org\/warum-hat-die-neue-antikapitalistische-partei-in-frankreich-ihren-linken-fluegel-hinausgeworfen\/\"><strong>aus der Neuen Antikapitalistischen Partei (NPA) ausgeschlossen<\/strong><\/a>\u00a0worden. Die Konferenz diente nun zur Vorbereitung eines Gr\u00fcndungskongresses einer neuen Organisation, der noch in diesem Jahr stattfinden soll.<\/p>\n<p>An den beiden Konferenztagen diskutierten die Delegierten auf dem Podium \u00fcber die internationale und nationale Situation und dar\u00fcber, wie eine neue Organisation aussehen k\u00f6nnte. Unter ihnen waren Besch\u00e4ftigte des \u00f6ffentlichen Pariser Nahverkehrsunternehmens RATP, der franz\u00f6sischen Eisenbahngesellschaft SNCF sowie der Luftfahrt-, Lebensmittel- und petrochemischen Industrie. Hinzu kamen Studierende. Sie alle haben sich in den letzten f\u00fcnf Jahren an den gro\u00dfen K\u00e4mpfen des Landes beteiligt \u2013 von der\u00a0<a href=\"https:\/\/www.klassegegenklasse.org\/frankreich-die-gelbwesten-kehren-zum-jahrestag-des-sturms-auf-die-bastille-auf-die-strassen-zurueck\/\"><strong>Bewegung der \u201eGelbwesten\u201c<\/strong><\/a>\u00a0\u00fcber die Streiks gegen die Rentenreform bis hin zum\u00a0<a href=\"https:\/\/www.klassegegenklasse.org\/30-tage-streik-bei-total-in-frankreich-revolutionaere-sozialistinnen-an-vorderster-front\/\"><strong>Grandpuits-Streik<\/strong><\/a>, den antirassistischen Mobilisierungen im Juli 2020 und den Demonstrationen gegen Gewalt an Frauen.<\/p>\n<p>Enthusiasmus und Entschlossenheit pr\u00e4gten die Atmosph\u00e4re der Konferenz. Die Diskussion der Delegierten legten den Grundstein f\u00fcr ein Ereignis, das es in Frankreich seit den 1960er Jahren nicht mehr gegeben hat: die Entstehung einer neuen revolution\u00e4ren Organisation au\u00dferhalb der historischen Traditionen des franz\u00f6sischen Trotzkismus, die aus der Ligue Communiste R\u00e9volutionnaire (LCR), von Lutte Ouvri\u00e8re (LO) und dem Lambertismus bestehen. Schon vor ihrer Gr\u00fcndung z\u00e4hlt die neue revolution\u00e4re Organisation mehr als 300 Mitglieder, die sich auf die meisten gro\u00dfen St\u00e4dte Frankreichs verteilen: Paris, Marseille, Toulouse, Bordeaux, Nantes, Rennes, Metz, Stra\u00dfburg, Montpellier, Le Mans, Grenoble, Chamb\u00e9ry, Lyon, Lille und weitere.<\/p>\n<p><strong>Umfangreicher Austausch \u00fcber die nationale und internationale Lage<\/strong><\/p>\n<p>Die Konferenz begann mit Diskussionen \u00fcber den zunehmenden Militarismus seit dem Ausbruch des Krieges in der Ukraine, die Weltwirtschaftskrise und ihre Bedeutung f\u00fcr die Arbeiterklasse sowie die j\u00fcngsten Klassenkampfph\u00e4nomene in aller Welt. Die Delegierten diskutierten auch \u00fcber den Macronismus in Frankreich, die Entstehung des linken Wahlb\u00fcndnisses NUPES (Nouvelle Union Populaire \u00e9cologique et social, Neue \u00f6kologische und soziale Volksunion) und ihre Widerspr\u00fcche sowie insbesondere eine Bilanz der wichtigsten Proteste in Frankreich in den letzten f\u00fcnf Jahren.<\/p>\n<p>Die Diskussion skizzierte auf der Grundlage dieser Bilanz eine Zukunftsperspektive. Zwei RP-Delegierte, der Eisenbahner Anasse Kazib und Ga\u00ebtan Gracia, ein Arbeiter der Luft- und Raumfahrtindustrie und Mitglied des Gewerkschaftsbundes CGT, sprachen die Inflation und die Welle von Streiks f\u00fcr h\u00f6here L\u00f6hne an. Sie betonten die Notwendigkeit, diese K\u00e4mpfe zu unterst\u00fctzen und zu koordinieren. Dabei st\u00fctzten sie sich auf Erfahrungen wie den\u00a0<a href=\"https:\/\/www.klassegegenklasse.org\/frankreich-die-selbstorganisierung-der-basis-und-der-kampf-gegen-die-gewerkschaftsbuerokratie\/\"><strong>Koordinierungsausschuss der RATP-SNCF<\/strong><\/a>\u00a0und eine von ihnen initiierte \u00e4hnliche Initiative f\u00fcr die Besch\u00e4ftigten der Luft- und Raumfahrtindustrie. Ein anderer Delegierter war einer der Hauptorganisatoren des Streiks f\u00fcr die L\u00f6hne der Besch\u00e4ftigten des Flughafens Roissy, der schlie\u00dflich am 9. Juni stattfand. Er sprach \u00fcber die Vorbereitungen f\u00fcr diesen historischen Kampf.<\/p>\n<p>Die Studierenden \u2013 einige von ihnen Mitglieder von Le Poing Lev\u00e9 (Die erhobene Faust), einem Kollektiv der Jugend von RP an Dutzenden Universit\u00e4ten und Gymnasien \u2013 sprachen \u00fcber ihren j\u00fcngsten Protest, bei dem sie die gleichen vollen Rechte, die franz\u00f6sische Studierende genie\u00dfen, auch f\u00fcr aus der Ukraine geflohene Studierende forderten. Sie nannten viele weitere Beispiele daf\u00fcr, wie ganze Sektoren der franz\u00f6sischen Jugend den Kampf f\u00fcr eine neue Gesellschaft aufnehmen. Die Delegierten unterstrichen das Potenzial f\u00fcr soziale Explosionen in der Jugend. Dieses Potenzial erkl\u00e4rt sich aus dem unerbittlichen Willen der Regierung, die Unsicherheit f\u00fcr junge Menschen zu erh\u00f6hen, zum Beispiel durch ihre Reformen an Universit\u00e4ten und Gymnasien, aber auch insgesamt durch das wachsende Misstrauen junger Menschen gegen\u00fcber der herrschenden Klasse in Frankreich. Die Delegierten wiesen auf die Notwendigkeit hin, Le Poing Lev\u00e9 im ganzen Land aufzubauen, um sich auf solche Explosionen vorzubereiten.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend das Wahlb\u00fcndnis NUPES die Illusion eines \u201eBruchs\u201c mit dem Neoliberalismus durch die Wahlen sch\u00fcrt, ist so eine Wahlfront in einigen L\u00e4ndern der Welt bereits an der Regierung. Vor diesem Hintergrund wandten sich die Delegierten dem Verrat der Linken an der Macht und der der Notwendigkeit einer politischen Perspektive zu, die auf der Notwendigkeit des Sturzes des Kapitalismus beruht. Die Diskussion drehte sich um eine revolution\u00e4re Organisation, in deren Mittelpunkt der Klassenkampf steht und die sich nicht damit begn\u00fcgt, an K\u00e4mpfen teilzunehmen. Stattdessen sollte sie diese tiefgreifend umgestalten und ihnen eine erfolgversprechende Strategie anbieten \u2013 insbesondere indem sie die Gewerkschaftsb\u00fcrokratie herausfordert.<\/p>\n<p><strong>Das Scheitern der radikalen Linken erfordert eine neue revolution\u00e4re Organisation<\/strong><\/p>\n<p>Die Delegierten er\u00f6rterten die Bilanz der radikalen Linken in Frankreich. Dabei stie\u00dfen sie auf das Paradox, dass sich NPA und Lutte Ouvri\u00e8re in einer Krise befinden, w\u00e4rend gleichzeitig intensive klassenk\u00e4mpferischen Mobilisierungen stattfinden.<\/p>\n<p>\u201eAus Angst davor, an den Rand gedr\u00e4ngt zu werden, hat die NPA jede politische Unabh\u00e4ngigkeit rasch aufgegeben und geht sogar so weit zu behaupten, dass diejenigen, die f\u00fcr M\u00e9lenchon stimmen, an einem \u2018Wiederaufbau des Klassenbewusstseins\u2018 teilnehmen. Das ist\u00a0<a href=\"https:\/\/www.klassegegenklasse.org\/frankreich-npa-unterstuetzt-wahlfront-von-melenchon\/\"><strong>eine Kapitulation<\/strong><\/a>\u201c, so die RP-Delegierte Daniela Cobet in ihrer Einleitung dieses Diskussionspunktes.<\/p>\n<p>Ein anderer Delegierter, ein Arbeiter in der Kunststoffproduktion, berichtete von seinen Erfahrungen auf dem j\u00e4hrlichen LO-Festival und sagte: \u201eLutte Ouvri\u00e8re weigert sich v\u00f6llig, die Gewerkschaftsf\u00fchrungen zu kritisieren, Initiativen im Klassenkampf zu ergreifen oder den Kampf gegen z.B. rassistische Unterdr\u00fcckung zu f\u00fchren. Das macht LO unf\u00e4hig, einen Dialog mit der neuen Generation von Arbeiter:innen zu f\u00fchren.\u201c<\/p>\n<p>Solche \u00dcberlegungen f\u00fchrten die Diskussion zur\u00fcck zur Aufgabe, eine neue Organisation aufzubauen. Besonders bedeutend ist dabei, wie verankert sie innerhalb der Arbeiter:innenklasse ist. \u201eDie Arbeiter:innen m\u00fcssen in die Politik einbezogen werden\u201c, erkl\u00e4rte Adrian Cornet, ein Raffineriearbeiter bei Total Grandpuits und dortiger Anf\u00fchrer des Gewerkschaftsbundes CGT. \u201eIch bin der RP nach dem\u00a0<a href=\"https:\/\/www.klassegegenklasse.org\/frankreich-im-generalstreik-17-millionen-auf-der-strasse\/\"><strong>Streik gegen die Rentenreform<\/strong><\/a>\u00a0beigetreten. Wegen dieses Streiks waren wir in der Lage, auch bei Grandpuits einen andauernden Streik zu f\u00fchren, durch den wir beispiellose Verbindungen zur Umweltbewegung aufgebaut haben.\u201c<\/p>\n<p>\u201eEine der St\u00e4rken von Le Poing Lev\u00e9 ist die Verbindung zu den K\u00e4mpfen der Arbeiter:innen\u201c, erkl\u00e4rte ein studentischer Delegierter auf der Konferenz. \u201eWir m\u00fcssen weiterhin einen Pro-Arbeiter:innen-Fl\u00fcgel in der Jugend, an den Hochschulen und Gymnasien, aufbauen.\u201c<\/p>\n<p>Diese und andere Diskussionsbeitr\u00e4ge aus verschiedenen Sektoren brachten eine Vielzahl von Interessen zum Ausdruck. Sie trugen dazu bei, die Merkmale der k\u00fcnftigen Organisation deutlich werden zu lassen. Sie wird revolution\u00e4r sein, sich auf die zentrale Stellung der Arbeiter:innenklasse st\u00fctzen und versuchen, auf der Grundlage der Selbstorganisation, der Einheit unserer Klasse und der Koordinierung der k\u00e4mpfenden Sektoren in den Klassenkampf einzugreifen \u2013 alles mit der Verpflichtung, den Kampf gegen alle Arten von Unterdr\u00fcckung mit einer entschieden antiimperialistischen, internationalistischen Perspektive zu vereinigen.<\/p>\n<p>Dies wurde in dem von den Delegierten am Ende der Konferenz verabschiedeten Aufruf zusammengefasst. \u201eHeute rufen wir zum Aufbau einer neuen revolution\u00e4ren Organisation auf, die der dringenden Aufgabe gewachsen ist, dem kapitalistischen System ein Ende zu setzen und die Grundlagen f\u00fcr eine kommunistische Gesellschaft zu schaffen\u201c, hei\u00dft es in dem Aufruf. Dieser richtet sich an<\/p>\n<p><em>all diejenigen, die unsere Perspektive teilen und sich nicht in der heutigen radikalen Linken sehen, insbesondere die Arbeiter:innen, die an den K\u00e4mpfen der Arbeiter:innenklasse in den vergangenen Jahren teilgenommen haben, die antirassistische, antifaschistische, LGBTQ+-, feministische und Umweltaktivist:innen, die von der Notwendigkeit einer Revolution \u00fcberzeugt sind, und die Jugendlichen, die wissen, dass diese Gesellschaft ihnen nichts zu bieten hat. Er richtet sich auch an jene Revolution\u00e4r:innen, die aus dem Scheitern der radikalen Linken lernen wollen, und auch an die Aktivist:innen, die noch bei Lutte Ouvri\u00e8re oder in der NPA sind und die den von der F\u00fchrung dieser Partei eingeschlagenen Weg ablehnen.<\/em><\/p>\n<p>Was hier dargelegt wurde, ist ein \u00e4u\u00dferst ehrgeiziges Projekt. Diese erste nationale Konferenz hat jedoch gezeigt, wie dringend und realistisch es ist. Wir laden alle Interessierten ein, sich daran zu beteiligen!<\/p>\n<p><strong>Anmerkung des \u00dcbersetzers:<\/strong><\/p>\n<p><em>\u00a0Die Ligue Communiste R\u00e9volutionnaire (LCR, Revolution\u00e4re Kommunistische Liga) war die franz\u00f6sische Sektion des Vereinigten Sekretariats der Vierten Internationale, einer der wichtigsten internationalen Organisationen der weltweiten trotzkistischen Bewegung. Die 1974 offiziell unter dem Namen LCR gegr\u00fcndete Sektion geht auf die Gr\u00fcndung der Vierten Internationale im Jahr 1938 zur\u00fcck, doch ihre unmittelbaren Urspr\u00fcnge liegen im Aufstand vom Mai 1968 in Frankreich, der das Land an den Rand einer revolution\u00e4ren Situation brachte. Die LCR, die jahrzehntelang ein wichtiger Bestandteil der radikalen Linken des Landes war, stimmte im Februar 2009 mit \u00fcberw\u00e4ltigender Mehrheit daf\u00fcr, sich in der Neuen Antikapitalistischen Partei aufzul\u00f6sen \u2013 einer \u201ebreiten Front\u201c, an deren Gr\u00fcndung sie ma\u00dfgeblich beteiligt war. Dies war Teil eines Prozesses, in dem sich die Mehrheit des Vereinigten Sekretariats in unabh\u00e4ngige revolution\u00e4r-marxistische Parteien, auf der Grundlage des historischen Programms des Trotzkismus, aufl\u00f6ste.<\/em><\/p>\n<p><em>Lutte Ouvri\u00e8re (LO, Arbeiterkampf) ist eine trotzkistische Partei in Frankreich, die auf eine 1939 gegr\u00fcndete kleine Gruppe zur\u00fcckgeht. Sie spielt heute eine wichtige Rolle in der franz\u00f6sischen radikalen Linken. Von Zeit zu Zeit gab es Fusionsgespr\u00e4che mit der LCR. W\u00e4hrend ihre Pr\u00e4sidentschaftskandidaten in der Regel sehr viel Geh\u00f6r finden, zeichnet sich die LO durch ihre starke Orientierung auf die Betriebe und ihre halb-klandestine Arbeitsweise aus.<\/em><\/p>\n<p><em>Der Begriff Lambertismus spielt auf die trotzkistischen Organisationen an, die mit dem Erbe von Pierre Lambert verbunden sind. Dieser Anf\u00fchrer des franz\u00f6sischen Trotzkismus leitete eine Organisation, die sich 1963 weigerte, an einer Wiedervereinigung der weltweiten trotzkistischen Kr\u00e4fte teilzunehmen, die sich zehn Jahre zuvor gespalten hatten. Im Laufe der Jahrzehnte haben die Lambertist:innen mehrere Fusionen mit anderen internationalen trotzkistischen Gruppen versucht und eine eigene breite Partei in Frankreich gegr\u00fcndet, deren Tendenzen ehemalige Mitglieder der kommunistischen und sozialistischen Parteien sowie Anarchist:innen umfassten, die jedoch von den \u201eorthodoxen\u201c Trotzkist:innen der Lambert-Str\u00f6mung dominiert wurde. Heute sind sie in Frankreich in zwei Organisationen zu finden \u2013 der Parti Ouvrier Ind\u00e9pendant (POI, Unabh\u00e4ngige Arbeiterpartei) und der Parti Ouvrier Ind\u00e9pendant D\u00e9mocratique (POID, Demokratische Unabh\u00e4ngige Arbeiterpartei). Diese sind aus einer Spaltung im Jahr 2015, etwa sieben Jahre nach Lamberts Tod, hervorgegangen.<\/em><\/p>\n<p><em>Quelle: <\/em><a href=\"https:\/\/www.klassegegenklasse.org\/franzoesische-aktivistinnen-wollen-eine-neue-revolutionaere-organisation-aufbauen\/\"><em>klassegegenklasse.org&#8230;<\/em><\/a><em> vom 17. Juni 2022 <\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>R\u00e9volution Permanente. Auf einer landesweiten Konferenz in Paris kamen am 4. und 5. Juni einhundert Delegierte zusammen, um mit dem Aufbau einer revolution\u00e4ren Organisation zu beginnen. 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