{"id":11356,"date":"2022-06-27T11:56:13","date_gmt":"2022-06-27T09:56:13","guid":{"rendered":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=11356"},"modified":"2022-06-27T15:44:02","modified_gmt":"2022-06-27T13:44:02","slug":"eskalierender-klimakrise-und-schuldenlast-schuldenberge-im-klimawandel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=11356","title":{"rendered":"Eskalierende Klimakrise und Schuldenlast. Schuldenberge im Klimawandel"},"content":{"rendered":"<p><em>Tomasz Konicz. <\/em><strong>Von der inneren und \u00e4usseren Schranke des Kapitals: Wie Wirtschafts- und Klimakrise im globalen S\u00fcden ineinandergreifen und sich wechselseitig hochschaukeln.<\/strong><\/p>\n<p>Was das alles wieder kostet! Eigentlich kann sich der Sp\u00e4tkapitalismus keine kostspielige Klimapolitik mehr leisten. Schon gar nicht dort, <!--more-->wo es vor allem darauf ank\u00e4me: im globalen S\u00fcden.<\/p>\n<p>Die Weltbank warnte Anfang Juni angesichts hoher weltweiter Staatsverschuldung, die im Verlauf der Pandemiebek\u00e4mpfung sprunghaft anstieg, vor einer schweren Schuldenkrise in L\u00e4ndern mit \u201eniedrigen und mittleren Einkommen\u201c, \u00e4hnlich derjenigen Welle von Staatspleiten und Wirtschaftseinbr\u00fcchen, die in den 80er-Jahren des 20. Jahrhunderts viele Entwicklungsl\u00e4nder verw\u00fcstete.1 Gegen\u00fcber 2019 drohe weiteren 75 Millionen Menschen in der Peripherie des Weltsystems der Absturz in \u201eextreme Armut\u201c, da extreme Schuldenlast, Inflation und ein rasch steigendes Zinsniveau eine Wirtschaftslage zur Folge h\u00e4tten, die \u201e\u00e4hnlich den 1970ern\u201c sei, hiess es weiter (siehe hierzu auch: \u201eZur\u00fcck zur Stagflation?\u201c).2<\/p>\n<p>Von den 305 Billionen US-Dollar, auf die sich die weltweiten Schuldenberge inzwischen summieren,3 entfallen rund 100 Billionen auf Schwellenl\u00e4nder inklusive China.4 Die globale Gesamtverschuldung betrug 2019, am Vorabend der Pandemie, rund 320 Prozent der Weltwirtschaftsleistung. Sie liegt nun, nach einem Spitzenwert von 360 Prozent 2020, bei 350 Prozent der Weltwirtschaftsleistung. Dabei ist ein Grossteil des Schuldenwachstums, das vornehmlich durch die Gelddruckerei der Notenbanken erm\u00f6glicht wurde, gerade in der Semiperipherie zu verorten. Mehr als 80 Prozent der im letzten Jahr akkumulierten Schulden sind in den Schwellenl\u00e4ndern neu aufgenommen worden.<\/p>\n<p>Die Entwicklungs- und Schwellenl\u00e4nder drohen somit unter ihrer Schuldenlast gerade zu dem Zeitpunkt zusammenzubrechen, wo umfassende Investitionen in den Klimaschutz notwendig w\u00e4ren. Geradezu dramatisch entfaltet sich die Wechselwirkung aus \u00f6kologischer und \u00f6konomischer Krise auf dem weitgehend wirtschaftlich abgeh\u00e4ngtem Kontinent, der am wenigsten zur Klimakrise beigetragen hat: im subsaharischen Afrika.5 Der gesamte afrikanische Kontinent ist nur f\u00fcr vier Prozent der globalen Treibhausgas-Emissionen verantwortlich, die \u2013 historisch betrachtet \u2013 zum \u00fcberwiegenden Teil vom globalen Norden verursacht worden sind. Dennoch wird ein Grossteil der ohnehin zu knappen Klimahilfen der Zentren f\u00fcr Afrika in Form von Krediten geleistet, mit denen die Schuldenlast in der Peripherie weiter ansteigt, w\u00e4hrend Investmentgesellschaften wie Blackrock \u2013 mit Investments von mehr 10 Billionen Dollar der weltweit gr\u00f6sste Verm\u00f6gensverwalter \u2013 sich weiterhin weigern, einem substanziellen Schuldenerlass zuzustimmen.<\/p>\n<p>Blackrock war auch der gr\u00f6sste Gl\u00e4ubiger Sambias, das Ende 2020 den Staatsbankrott erkl\u00e4ren musste, nachdem der Verm\u00f6gensverwalter sich weigerte, einer Aussetzung des Schuldendienstes zuzustimmen. Die Pleite des s\u00fcdafrikanischen Staates, der mit 13 Milliarden Dollar in der Kreide stand, d\u00fcrfte aber nur den Auftakt der afrikanischen Schuldenkrise bilden. 2015 waren laut Sch\u00e4tzungen des Internationalen W\u00e4hrungsfonds (IWF) acht Staaten im subsaharischen Afrika \u00fcberschuldet und liefen Gefahr, in den Staatsbankrott zu taumeln. Im M\u00e4rz 2022 waren es schon 23 Staaten. Die Wirtschafts- und Einnahmeneinbr\u00fcche im Verlauf der Pandemie, das Auslaufen eines Zinsmoratoriums im Dezember 2021, der russische Angriff auf die Ukraine im Februar 2022 und die Zinswende der US-Notenbank Fed lassen immer mehr afrikanische Staatshaushalte in Schieflage geraten.6 Zudem sieht sich China, das in den vergangenen Jahren als wichtiger Kreditgeber und Wirtschaftspartner Afrikas agierte, selber mit den Folgen einer gigantischen Immobilienblase und des pandemiebedingten Lockdowns konfrontiert. Die Gesamtverschuldung der Region hat sich von 380,9 Milliarden 2012 auf rund 702,4 Milliarden im Pandemiejahr 2020 nahezu verdoppelt.7<\/p>\n<p>Diese Schuldenlast erstickt alle Ans\u00e4tze, die Folgen Klimakrise in der Peripherie mit umfassenden Massnahmenpaketen zu mildern, wie Nichtregierungsorganisationen (NGO)8 im Herbst 2021 warnten.9 Demnach ist die Summe, die von den 34 \u00e4rmsten Staaten der Welt zur Bedienung ihrer Schulden aufgewendet werden muss, um das F\u00fcnffache gr\u00f6sser als ihre Investitionen in den Klimaschutz. Den Schuldenzahlungen in H\u00f6he von 29,4 Milliarden Dollar stehen Klimaschutzmassnahmen im Umfang von 5,4 Milliarden entgegen. Jahrelang haben Weltbank und IWF die Entwicklungsl\u00e4nder zur Aufnahme von Krediten bei der Finanzierung von Entwicklungsprojekten ermuntert, doch seinen deren Zinsen aufgrund des h\u00f6heren Risikos um ein Vielfaches h\u00f6her als in den Industriestaaten, warnte die NGO Jubilee Debt Campaign. Mitunter sind Zinss\u00e4tze von mehr als zehn Prozent \u00fcblich, wobei die Zinswende der Fed diese Finanzierungskosten in der Peripherie noch weiter hochtreiben d\u00fcrfte.<\/p>\n<p>Das Ineinandergreifen von kapitalistischer Schuldenkrise und Klimakrise torpediert nicht nur die Klimapolitik in den besonders gef\u00e4hrdeten Regionen der Peripherie des Weltsystems, die sich kaum noch Klimaschutz leisten k\u00f6nnen. Zus\u00e4tzlich belasten die sich in zunehmenden Wetterextrema und Naturkatastrophen manifestierenden Folgen der Klimakrise die Staatshaushalte vieler Staaten aufgrund der damit einhergehenden Kosten \u2013 und sie tragen zur Destabilisierung des aufgebl\u00e4hten globalen Weltfinanzsystems bei.<\/p>\n<p>Allein 2021 summierten sich die Kosten der zehn gr\u00f6ssten Naturkatastrophen auf rund 170 Milliarden Dollar, die \u2013 zumindest bei der Instandsetzung der zerst\u00f6rten Infrastruktur \u2013 von den Staatshaushalten gestemmt werden m\u00fcssten. Die Klimakrise wirkt somit l\u00e4ngst als ein weiterer Kostenfaktor in dem \u00fcberschuldeten sp\u00e4tkapitalistischen Weltsystem. Der Klimawandel beschleunigt somit das Wachstum der globalen Schuldenberge zus\u00e4tzlich, er tr\u00e4gt somit zur Destabilisierung des Finanzsystems bei.<\/p>\n<p>Diese Kombination aus Schuldenbergen und eskalierender Klimakrise k\u00f6nnte sich zu einem \u201esystemischen Risiko\u201c f\u00fcr die Weltwirtschaft entwickeln, warnten US-Medien 2021 unter Verweis auf Einsch\u00e4tzungen der Welt Bank und des IWF.10 Untragbare Schulden, Klimawandel und Umweltzerst\u00f6rung w\u00fcrden demnach einen \u201eZyklus aus verringerten Einnahmen, steigenden Ausgaben und zunehmenden klimatischen Anf\u00e4lligkeiten\u201c verst\u00e4rken. Evident ist diese Krisenmechanik in der Periphere: W\u00e4hrend Entwicklungsl\u00e4nder schon 2019 Kredite von rund 8,1 Billionen gegen\u00fcber ausl\u00e4ndischen Gl\u00e4ubigern akkumuliert haben, deren Bedienung 17,4 Prozent ihrer Staatseinnahmen verschlang (eine Verdreifachung der Schuldenlast gegen\u00fcber 2011!), ist von den versprochenen Klimahilfen des Nordens, die sich auf 100 Milliarden Dollar summieren sollen, kaum etwas geflossen.11<\/p>\n<p>Die verheerende Wechselwirkung aus \u00dcberschuldung und Naturkatastrophen wird etwa am Beispiel des s\u00fcdwestafrikanischen Entwicklungslandes Mosambik deutlich, das schon 2019 unter einer hohen Verschuldung litt,12 als es von zwei Zyklonen verw\u00fcstet wurde, die mehr als 1000 Menschen t\u00f6teten und Sch\u00e4den von 870 Millionen Dollar verursachten. Die Regierung in Maputo sah sich gen\u00f6tigt, infolge des Extremwetterereignisses weiter Kredite aufzunehmen, um die Sch\u00e4den zumindest teilweise zu beseitigen. Nun ist Mosambik auf der besagten IWF-Liste der vom Staatsbankrott gef\u00e4hrdeten afrikanischen L\u00e4nder zu finden. Im vergangenen M\u00e4rz warnten bereits die Finanzminister etlicher afrikanischer Staaten, dass \u201eein betr\u00e4chtlicher Teil\u201c ihrer Haushaltsmittel in Reaktion auf Extremwetterereignisse wie D\u00fcrren und \u00dcberflutungen aufgewendet werden m\u00fcsse, die \u201eFinanzpuffer\u201c seinen bereits weitgehend ersch\u00f6pft.13<\/p>\n<p>Doch die Klimakrise d\u00fcrfte auch das gesamte Weltfinanzsystem zunehmend in Schieflage bringen, da dessen einstmals als solide erachtetes Fundament, der Markt f\u00fcr Staatsanleihen, kaum noch die wachsenden Risiken reflektiert, warnte j\u00fcngst die Nachrichtenagentur Bloomberg.14 Demnach w\u00fcrden institutionelle Investoren zunehmend die Bewertung von Staatsanleihen durch die grossen Ratingagenturen hinterfragen, da die pl\u00f6tzlichen Ersch\u00fctterungen durch Extremwetterereignisse kaum in deren Berechnungen einfliessen w\u00fcrden. Die Noten, die Ratingagenturen wie Moody\u2019s Investors Service, S&amp;P Global Ratings, und Fitch Ratings f\u00fcr Anleihen vergeben, sind aber entscheidend f\u00fcr deren Zinsniveau. Je schlechter die Benotung, desto teurer gestaltet sich der Schuldendienst.<\/p>\n<p>Eine umfassende \u201eEinpreisung\u201c von Klimarisiken w\u00fcrde somit den Schuldendienst verteuern, was die Gefahr von Staatspleiten ansteigen lassen w\u00fcrde. Dies gilt nicht nur f\u00fcr die Peripherie des kapitalistischen Weltsystems, wie Bloomberg ausf\u00fchrte. Auch L\u00e4nder wie Japan, Mexiko, S\u00fcdafrika oder Spanien k\u00f6nnten in den kommenden Dekaden durch die Wechselwirkung aus Kreditlast und Klimakrise in die Staatspleite getrieben werden, wenn ihre Bem\u00fchungen zur Reduzierung der CO2-Emissionen \u201ezu sp\u00e4t, zu abrupt oder \u00f6konomisch sch\u00e4digend\u201c seien. In Schieflage k\u00f6nnten aber auch Staaten wie Russland, Kanada oder Australien geraten, die sehr stark vom Export fossiler Energietr\u00e4ger abh\u00e4ngig sind.<\/p>\n<p>Staatsanleihen, insbesondere in den Zentrumsl\u00e4ndern wie USA oder BRD, gelten aber als das Fundament, als der Beton des globalen Finanzkastenhauses. Bei jeder Krise flieht Kapital aus risikoreichen Investments in den \u201esicheren\u201c Anleihemarkt. Sollte dieser Anleihemarkt nicht mehr als ein \u201esicherer Hafen\u201c angesehen werden k\u00f6nnen, dann w\u00fcrde dies das gesamte Finanzsystem bei k\u00fcnftigen sozio\u00f6kologischen Krisensch\u00fcben destabilisieren. Der Staatsanleihenmarkt sei \u201edas Auffangnetz\u201c des Weltfinanzsystems, erkl\u00e4rte ein Analyst gegen\u00fcber Bloomberg, \u201ejeder zieht sich dorthin zur\u00fcck in Zeiten von Turbulenzen und Desastern\u201c.<\/p>\n<p>Diese \u00fcblichen Krisenreflexe auf den Finanzm\u00e4rkten, die durch die gute Bewertung von Staatsanleihen durch Ratingagenturen bef\u00f6rdert werden, stimmen aber nicht mehr mit der Realit\u00e4t der Klimakrise \u00fcberein. Die Ratingagenturen haben schon fr\u00fcher katastrophale Fehleinsch\u00e4tzungen abgegeben, im Vorfeld der Weltfinanzkrise von 2008, als Hypothekenverbriefungen, die w\u00e4hrend der Immobilienblase in den USA und der EU die Finanzm\u00e4rkte \u00fcberfluteten, viel zu gut bewertet wurden. Nun droht ein \u00e4hnliches Szenario auf den Anleihem\u00e4rkten, wo die Risiken der Klimakrise systematisch ausgeblendet werden.<\/p>\n<p>Die Staaten fungieren ohnehin seit dem Platzen der transatlantischen Immobilienblase 2008 als letztes Aufgebot des an seiner Produktivit\u00e4t erstickenden Sp\u00e4tkapitalismus, der nur noch durch immer neue, kreditfinanzierte Konjunkturprogramme, durch extreme Gelddruckerei seine Agonie prolongieren kann. Diese innere Schranke des Kapitals15 tritt somit auch auf den Anleihem\u00e4rkten in direkte Wechselwirkung mit der \u00e4usseren Schranke des Kapitals,16 der Endlichkeit des Planeten Erde und den Grenzen seiner \u00f6kologischen Belastbarkeit.<\/p>\n<p><strong>Fussnoten:<\/strong><\/p>\n<p>1 <a href=\"https:\/\/www.ft.com\/content\/6f379a95-21e0-4d25-ba09-c91b1432c584\">https:\/\/www.ft.com\/content\/6f379a95-21e0-4d25-ba09-c91b1432c584<\/a><\/p>\n<p>2 <a href=\"https:\/\/www.untergrund-bl\u00e4ttle.ch\/wirtschaft\/theorie\/stagflation-inflationsrate-6794.html\">https:\/\/www.untergrund-bl\u00e4ttle.ch\/wirtschaft\/theorie\/stagflation-inflationsrate-6794.html<\/a><\/p>\n<p>3 <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/finanzen\/schulden-in-der-welt-so-hoch-wie-nie-sorgen-um-steigende-zinsen-18044279.html\">https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/finanzen\/schulden-in-der-welt-so-hoch-wie-nie-sorgen-um-steigende-zinsen-18044279.html<\/a><\/p>\n<p>4 <a href=\"https:\/\/www.reuters.com\/markets\/europe\/emerging-markets-drive-global-debt-record-303-trillion-iif-2022-02-23\/\">https:\/\/www.reuters.com\/markets\/europe\/emerging-markets-drive-global-debt-record-303-trillion-iif-2022-02-23\/<\/a><\/p>\n<p>5 <a href=\"https:\/\/www.ft.com\/content\/51ecbfa3-c3c4-4a58-8372-980ff751f1fa\">https:\/\/www.ft.com\/content\/51ecbfa3-c3c4-4a58-8372-980ff751f1fa<\/a><\/p>\n<p>6 <a href=\"https:\/\/www.economist.com\/middle-east-and-africa\/2022\/04\/30\/debt-repayment-costs-are-rising-fast-for-many-african-countries\">https:\/\/www.economist.com\/middle-east-and-africa\/2022\/04\/30\/debt-repayment-costs-are-rising-fast-for-many-african-countries<\/a><\/p>\n<p>7 <a href=\"https:\/\/theconversation.com\/debt-distress-in-africa-biggest-problems-and-ways-forward-182716\">https:\/\/theconversation.com\/debt-distress-in-africa-biggest-problems-and-ways-forward-182716<\/a><\/p>\n<p>8 <a href=\"https:\/\/jubileedebt.org.uk\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Lower-income-countries-spending-on-adaptation_10.21.pdf\">https:\/\/jubileedebt.org.uk\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Lower-income-countries-spending-on-adaptation_10.21.pdf<\/a><\/p>\n<p>9 <a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/environment\/2021\/oct\/27\/poorer-countries-spend-five-times-more-on-debt-than-climate-crisis-report\">https:\/\/www.theguardian.com\/environment\/2021\/oct\/27\/poorer-countries-spend-five-times-more-on-debt-than-climate-crisis-report<\/a><\/p>\n<p>10 <a href=\"https:\/\/www.nytimes.com\/2021\/04\/07\/climate\/debt-climate-change.html\">https:\/\/www.nytimes.com\/2021\/04\/07\/climate\/debt-climate-change.html<\/a><\/p>\n<p>11 <a href=\"https:\/\/www.nature.com\/articles\/d41586-021-02846-3\">https:\/\/www.nature.com\/articles\/d41586-021-02846-3<\/a><\/p>\n<p>12 <a href=\"https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-mozambique-debt-creditors-factbox\/factbox-mozambique-debt-crisis-what-does-the-country-owe-and-to-whom-idUSKCN1VU1WE\">https:\/\/www.reuters.com\/article\/us-mozambique-debt-creditors-factbox\/factbox-mozambique-debt-crisis-what-does-the-country-owe-and-to-whom-idUSKCN1VU1WE<\/a><\/p>\n<p>13 <a href=\"https:\/\/www.nytimes.com\/2021\/04\/07\/climate\/debt-climate-change.html\">https:\/\/www.nytimes.com\/2021\/04\/07\/climate\/debt-climate-change.html<\/a><\/p>\n<p>14 <a href=\"https:\/\/www.bloomberg.com\/news\/articles\/2021-09-23\/climate-change-risk-looms-for-government-debt\">https:\/\/www.bloomberg.com\/news\/articles\/2021-09-23\/climate-change-risk-looms-for-government-debt<\/a><\/p>\n<p>15 <a href=\"https:\/\/www.akweb.de\/ausgaben\/642\/kapitalismus-und-klimakatastrophe-zu-effizient-fuer-diese-welt\/\">https:\/\/www.akweb.de\/ausgaben\/642\/kapitalismus-und-klimakatastrophe-zu-effizient-fuer-diese-welt\/<\/a><\/p>\n<p>16 <a href=\"https:\/\/www.konicz.info\/?p=4684\">https:\/\/www.konicz.info\/?p=4684<\/a><\/p>\n<p><em>Quelle: <\/em><a href=\"https:\/\/www.xn--untergrund-blttle-2qb.ch\/wirtschaft\/schuldenberge-im-klimawandel-7112.html\"><em>untergrund-bl\u00e4ttle.ch&#8230;<\/em><\/a><em> vom 27. Juni 2022<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tomasz Konicz. Von der inneren und \u00e4usseren Schranke des Kapitals: Wie Wirtschafts- und Klimakrise im globalen S\u00fcden ineinandergreifen und sich wechselseitig hochschaukeln.<br \/>\nWas das alles wieder kostet! 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