{"id":11420,"date":"2022-07-21T12:16:12","date_gmt":"2022-07-21T10:16:12","guid":{"rendered":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=11420"},"modified":"2022-07-21T12:16:13","modified_gmt":"2022-07-21T10:16:13","slug":"melnyk-bandera-und-die-relativierung-des-faschismus-in-deutschland%ef%bf%bc","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=11420","title":{"rendered":"Melnyk, Bandera und die Relativierung des Faschismus in Deutschland\ufffc"},"content":{"rendered":"<p><em>Johannes Stern. <\/em>Die Reaktionen auf die Abberufung des ukrainischen Botschafters in Berlin, Andrij Melnyk, zeigen, wie weit die Rehabilitierung des Nationalsozialismus in Deutschland 77 Jahre nach dem Ende des Dritten Reichs fortgeschritten ist.<\/p>\n<p>Obwohl Melnyk ein bekennender Parteig\u00e4nger des ukrainischen Faschisten,<!--more--> Antisemiten und Nazi-Kollaborateurs Stepan Bandera ist und dessen m\u00f6rderisches Erbe \u00f6ffentlich ehrt und verteidigt, zollen ihm in Deutschland zahlreiche f\u00fchrende Politiker und Medien Tribut und ergehen sich in Lobpreisungen und Danksagungen.<\/p>\n<p>Die Vizepr\u00e4sidentin des Bundestags und langj\u00e4hrige Fraktionsvorsitzende der Gr\u00fcnen, Katrin G\u00f6ring-Eckardt, schrieb auf Twitter: \u201eDer @MelnykAndrij hat sich mit wirklich voller Kraft f\u00fcr sein Land eingesetzt. Was Bandera angeht, war und bin ich nicht einig mit ihm. Unabh\u00e4ngig davon w\u00fcnsche ich ihm alles Beste f\u00fcr das, was kommt und vor Allen f\u00fcr sein Land! Und sage: Danke.\u201c<\/p>\n<p>Der Vorsitzende des Ausw\u00e4rtigen Ausschusses des Bundestags, Michael Roth (SPD), twitterte \u00e4hnlich. Melnyks Aussagen h\u00e4tten \u201epolarisiert\u201c und \u201edie Verteidigung Banderas\u201c sei \u201eschlimm\u201c gewesen, aber es seien eben \u201edramatische Zeiten f\u00fcr die Ukraine und Europa\u201c. Der Botschafter k\u00e4mpfe \u201emit aller Kraft um das \u00dcberleben seines Landes und seines Volkes und daf\u00fcr, dass wir nicht wegschauen\u201c. Er w\u00fcnsche ihm \u201eund seiner Familie eine friedliche Zukunft in einer freien, demokratischen Ukraine. Auf Wiedersehen.\u201c<\/p>\n<p>Der au\u00dfenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Roderich Kiesewetter, verteidigte die Aussagen Melnyks ganz offen. \u201eDass er hier nicht immer den diplomatischen Ton traf, ist angesichts der unfassbaren Kriegsverbrechen und des Leids f\u00fcr das ukrainischen Volk mehr als verst\u00e4ndlich\u201c, erkl\u00e4rte er gegen\u00fcber der\u00a0<em>Augsburger Allgemeinen<\/em>. Der Botschafter habe \u201ef\u00fcr sein Land wichtige Verdienste geleistet\u201c und sei \u201estets eine wahrnehmbare Stimme\u201c gewesen, die \u201ef\u00fcr sein Land um Unterst\u00fctzung warb\u201c.<\/p>\n<p>\u00c4hnliche Aussagen finden sich in den gro\u00dfen Medien. \u201eTrotz allem ein Verlust\u201c, schreibt die<em>\u00a0Zeit<\/em>, \u201eDanke, Andrij Melnyk!\u201c, die\u00a0<em>Welt<\/em>. Ein Kommentar des ARD-Hauptstadtstudios mit dem Titel \u201eDer Spiegelvorhalter wird fehlen\u201c bedauert Melnyks Abberufung ebenso. Dessen Versuch, Bandera \u201ereinzuwaschen\u201c, sei zwar ein \u201eschwerer Fehler\u201c gewesen. Aber wer \u201ewollte dem Diplomaten ver\u00fcbeln, dass er hier mit allen \u2013 verbalen \u2013 Mitteln sein Land zu retten versucht?\u201c<\/p>\n<p>Der Autor des Artikels, Kai K\u00fcstner, erkl\u00e4rt nicht, warum er der Meinung ist, die Verteidigung eines Faschisten und Massenm\u00f6rders trage zur Rettung eines Landes bei. Er selbst gibt zu, dass Bandera \u201enicht nur mit den Nazis zusammengearbeitet\u201c habe, sondern dass dessen Partisanen auch \u201eeine Mitverantwortung f\u00fcr den Massenmord an Polen und Juden im Zweiten Weltkrieg\u201c trugen.<\/p>\n<p>Aber es ist klar, worum es K\u00fcstner geht. Er schreibt: \u201eEs war Andrij Melnyk, der die von Angela Merkel gef\u00fchrte Gro\u00dfe Koalition ebenso best\u00e4ndig wie vergeblich vor der Ostseepipeline Nord Stream 2 warnte. Es war Andrij Melnyk, der die Sozialdemokraten an die historischen Irrt\u00fcmer ihrer russlandfreundlichen Politik erinnerte. Es war Andrij Melnyk, der nach dem Beginn von Putins Angriffskrieg die Ampel und auch den Bundeskanzler heftig daf\u00fcr kritisierte, wie z\u00f6gerlich die sein angegriffenes Land mit schweren Waffen versorgten.\u201c<\/p>\n<p>Mit anderen Worten: Melnyk hat in den letzten Jahren und Monaten eine zentrale Rolle dabei gespielt, die deutsche Au\u00dfenpolitik auf einen aggressiven, anti-russischen Kriegskurs auszurichten.<\/p>\n<p>Nach einer anf\u00e4nglichen gewissen Zur\u00fcckhaltung steht Deutschland mittlerweile an der Spitze der milit\u00e4rischen Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Ukraine. Berlin liefert schwere Waffen und beteiligt sich massiv an der Nato-Kriegsoffensive in Osteuropa. Dar\u00fcber hinaus sieht die herrschende Klasse den Krieg als Chance, ihre l\u00e4ngst ausgearbeiteten Militarisierungs- und Gro\u00dfmachtpl\u00e4ne in die Tat umzusetzen und sich nach zwei verlorenen Weltkriegen wieder zur f\u00fchrenden milit\u00e4rischen Macht in Europa aufzuschwingen.<\/p>\n<p>Auch aus diesem Grund wurde Melnyk in zahllose Talkshows geladen, um seine penetranten Forderungen nach mehr deutschen Waffen vorzutragen und jeden zu denunzieren, der auch nur die Worte \u201eVerhandlung\u201c oder \u201eDiplomatie\u201c in Bezug auf Russland in den Mund nahm. Als Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) am 27. Februar im Bundestag den 100 Milliarden Euro schweren Sonderfond f\u00fcr die Bundeswehr und schwere Waffen f\u00fcr die Ukraine verk\u00fcndete, stand Melnyk zusammen mit dem fr\u00fcheren Bundespr\u00e4sidenten Joachim Gauck auf der Ehrentrib\u00fcne und der Bundestag applaudierte.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/maulwuerfe.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/bildx-3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"705\" src=\"https:\/\/maulwuerfe.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/bildx-3-1024x705.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-11421\" srcset=\"https:\/\/maulwuerfe.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/bildx-3-1024x705.jpg 1024w, https:\/\/maulwuerfe.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/bildx-3-300x206.jpg 300w, https:\/\/maulwuerfe.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/bildx-3-768x529.jpg 768w, https:\/\/maulwuerfe.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/bildx-3.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption><em>Stehende Ovationen f\u00fcr Andrij Melnik am 27. Februar 2022 im Bundestag (AP Photo\/Michael Sohn)<\/em><\/figcaption><\/figure>\n<p>Dabei wussten Politiker und Medien immer genau, wes Geistes Kind Melnyk ist. Bereits kurz nachdem er seinen Posten als ukrainischer Botschafter 2015 in Deutschland antrat, hatte er das Grab seines Idols Bandera in M\u00fcnchen besucht, dort Blumen niedergelegt und ihn auf Twitter als \u201eHeld\u201c bezeichnet. Seitdem hat Melnyk seine Bewunderung und Verehrung f\u00fcr den ukrainischen \u201eProvidnik\u201c (F\u00fchrer) in zahlreichen Interviews kundgetan.<\/p>\n<p>Zuletzt ging er in einem Interview mit der Sendung Jung &amp; Naiv noch einen Schritt weiter. Er feierte Bandera nicht nur als \u201eFreiheitsk\u00e4mpfer\u201c und \u201eRobin Hood\u201c der Ukraine, sondern leugnete den Massenmord der von ihm befehligten OUN-Einheiten im Holocaust und bei Massakern an Russen, Polen und Ungarn. \u201eEs gibt keine Belege, dass Bandera-Truppen hunderttausende Juden ermordet haben,\u201c behauptete er.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich ist es eine historische Tatsache, dass Bandera und seine Anh\u00e4nger im radikal antisemitischen Fl\u00fcgel der OUN den Vernichtungskrieg der Nazis mit vorbereiteten und nach dem Einmarsch der Wehrmacht in die Ukraine Pogrome gegen die j\u00fcdische Bev\u00f6lkerung organisierten und russische Kriegsgefangene ermordeten. Als der Journalist Tilo Jung Melnyk mit den Verbrechen der Banderisten konfrontierte, verteidigte der ukrainische Botschafter diese mit den Worten: \u201eIch werde dir heute nicht sagen, dass ich mich davon distanziere. Und das war\u2019s.\u201c<\/p>\n<p>Das Interview l\u00f6ste einen \u00f6ffentlichen Aufschrei und scharfe internationale Reaktionen aus. \u201eDie Aussagen des ukrainischen Botschafters sind eine Verzerrung der historischen Tatsachen, eine Verharmlosung des Holocausts und eine Beleidigung derer, die von Bandera und seinen Leuten ermordet wurden,\u201c erkl\u00e4rte die israelische Botschaft in Berlin auf\u00a0<a href=\"https:\/\/twitter.com\/IsraelinGermany\/status\/1542907026560393218\">Twitter<\/a>.<\/p>\n<p>Das polnische Au\u00dfenministerium bezeichnete Melnyks \u00c4u\u00dferungen als \u201eabsolut inakzeptabel\u201c.<\/p>\n<p>Vor allem um die westliche Kriegsallianz gegen Russland nicht zu gef\u00e4hrden, sah sich Kiew letztlich gezwungen, Melnyk als Bestandteil einer diplomatischen Rotation abzuziehen. An der engen Zusammenarbeit mit ihm und am pro-faschistischen Bandera-Kurs der ukrainische Regierung \u00e4ndert das nichts. Im Gegenteil: Medienberichten zufolge wird Melnyk sogar zum stellvertretenden Au\u00dfenminister der Ukraine bef\u00f6rdert.<\/p>\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/maulwuerfe.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/bildx-4.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"938\" height=\"578\" src=\"https:\/\/maulwuerfe.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/bildx-4.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-11422\" srcset=\"https:\/\/maulwuerfe.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/bildx-4.jpg 938w, https:\/\/maulwuerfe.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/bildx-4-300x185.jpg 300w, https:\/\/maulwuerfe.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/bildx-4-768x473.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 938px) 100vw, 938px\" \/><\/a><figcaption><em>Stepan Bandera Monument in Lwiw (AP Photo\/Bernat Armangue)<\/em><\/figcaption><\/figure>\n<p>Die WSWS bemerkte bereits in einem fr\u00fcheren\u00a0<a href=\"https:\/\/www.wsws.org\/de\/articles\/2022\/07\/02\/meln-j02.html\">Artikel<\/a>, dass die Aussagen Melnyks nicht nur die ukrainische Regierung entlarven, die Bandera und die OUN trotz ihrer furchtbaren, v\u00f6lkerm\u00f6rderischen Verbrechen verehrt, ihm zu Ehren Statuen errichtet, Briefmarken druckt und Stra\u00dfen und Pl\u00e4tze umbenennt. Sie werfen \u201eauch ein Schlaglicht auf den im Kern faschistischen Charakter der herrschenden Klasse in Deutschland, die 81 Jahre nach dem \u00dcberfall auf die Sowjetunion wieder massiv aufr\u00fcstet und sich f\u00fchrend am Nato-Stellvertreterkrieg in der Ukraine gegen Russland beteiligt\u201c.<\/p>\n<p>Der Fall Melnyk ist eine Warnung, aber er hat auch etwas Positives. Die Kriegsunterst\u00fctzung f\u00fcr die Ukraine hat nicht das Geringste mit der Verteidigung von \u201eWerten\u201c oder \u201eDemokratie\u201c zu tun. Es handelt sich um einen gewollten imperialistischen Stellvertreterkrieg. Mit der jahrzehntelangen milit\u00e4rischen Einkreisung Russlands hat die Nato Putins reaktion\u00e4ren Einmarsch in die Ukraine zun\u00e4chst provoziert und eskaliert den Konflikt nun immer weiter. Die wichtigsten B\u00fcndnispartner in der Ukraine berufen sich dabei auf die gleichen faschistischen Kr\u00e4fte, mit denen Hitler-Deutschland beim \u00dcberfall auf die Sowjetunion paktierte.<\/p>\n<p>Auch die Kriegsziele \u00e4hneln denen von damals. Den imperialistischen M\u00e4chten geht es darum, das rohstoffreiche und geostrategisch bedeutsame Land milit\u00e4risch zu unterjochen und aufzuspalten, so dass es ausgebeutet und beherrscht werden kann. Ideologisch erfordert der erneute Krieg gegen Russland die Rehabilitierung des Nationalsozialismus und letztlich von Hitler selbst. Das steckt im Kern hinter der Verteidigung von Melnyk. Wenn der ukrainische Faschisten-F\u00fchrer Bandera kein Verbrecher, sondern ein Held war, warum dann nicht auch der deutsche?<\/p>\n<p>Die herrschende Klasse, die Hitler an die Macht brachte, um den Zweiten Weltkrieg zu entfesseln, ist nicht weit davon entfernt, das offen auszusprechen. Bereits 2014 hatte der rechtsextreme Humboldt-Professor J\u00f6rg Baberowski Hitler im\u00a0<em>Spiegel<\/em>\u00a0als \u201enicht grausam\u201c bezeichnet und behauptet: \u201eEr wollte nicht, dass an seinem Tisch \u00fcber die Judenvernichtung gesprochen wird.\u201c Im gleichen Interview solidarisierte er sich mit dem mittlerweile verstorbenen Nazi-Apologeten Ernst Nolte, der bereits im Historikerstreit der 1980er Jahre behauptet hatte, der Holocaust sei eine gerechtfertigte Reaktion auf die Sowjetunion gewesen.<\/p>\n<p>Damals waren die Sozialistische Gleichheitspartei (SGP) und die International Youth and Students for Social Equality (IYSSE) die einzigen, die dieser \u00fcblen Geschichtsf\u00e4lschung und Verharmlosung des Nationalsozialismus entgegentraten und davor warnten, dass die Relativierung der historischen Verbrechen des deutschen Imperialismus der Vorbereitung neuer Kriege und neuer Verbrechen dient.<\/p>\n<p>Das hat sich auf dramatische Art und Weise best\u00e4tigt. Die gleichen Parteien und Medien, die in den letzten acht Jahren Baberowski verteidigten und die SGP\/IYSSE denunzierten, feiern nun Melnyk.<\/p>\n<p>Und die Standpunkte Baberowskis sind mittlerweile der Kern der deutschen Regierungspolitik. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) nutzte am 22. Juni Mai ausgerechnet den 81. Jahrestag des deutschen \u00dcberfalls auf die Sowjetunion, um in einer\u00a0<a href=\"https:\/\/www.wsws.org\/de\/articles\/2022\/06\/24\/scho-j24.html\">Regierungserkl\u00e4rung<\/a>\u00a0eine massive Ausweitung des Stellvertreterkriegs gegen Russland zu verk\u00fcnden. Dabei erw\u00e4hnte er die deutschen Verbrechen \u2013 die Ermordung von mindestens 27 Millionen Sowjetb\u00fcrgern und den Holocaust \u2013 mit keinem Wort.<\/p>\n<p>In der Bev\u00f6lkerung w\u00e4chst der Widerstand gegen diese Entwicklung. Laut einer Civey-Umfrage begr\u00fc\u00dfen 69 Prozent der Deutschen Melnyks Abberufung. Nur etwa jeder Zehnte bedauert sie. Faschismus und Krieg sind unter Arbeitern und Jugendlichen gerade auf Grund der historischen Verbrechen verhasst. Es kommt jetzt darauf an, diese massive Opposition zu organisieren und mit einer klaren Perspektive zu bewaffnen. Die dringende Aufgabe in Deutschland und international ist der Aufbau einer m\u00e4chtigen sozialistischen Bewegung der Arbeiterklasse gegen den Kapitalismus.<\/p>\n<p><em>#Bild: Banderas OUN und Nazi-Funktion\u00e4re bei einer gemeinsamen Parade am 7. Juli 1941 im besetzen Polen (Foto: Banderas OUN Propagandaeinheit, Kopie des Originaldokuments Jo0doe, Public domain, via Wikimedia Commons)<\/em><\/p>\n<p><em>Quelle: <\/em><a href=\"https:\/\/www.wsws.org\/de\/articles\/2022\/07\/15\/meln-j15.html\"><em>wsws.org&#8230;<\/em><\/a><em> vom 21. Juli 2022<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Johannes Stern. 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