{"id":11712,"date":"2022-09-05T09:57:52","date_gmt":"2022-09-05T07:57:52","guid":{"rendered":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=11712"},"modified":"2022-09-05T09:57:54","modified_gmt":"2022-09-05T07:57:54","slug":"gorbatschow-und-geschichtsfaelschung-am-laufenden-band","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=11712","title":{"rendered":"Gorbatschow und Geschichtsf\u00e4lschung am laufenden Band"},"content":{"rendered":"<p><em>Albrecht M\u00fcller. <\/em><strong>So etwas wie hier in der FAS von gestern kann man in diesen Tagen des Gedenkens an Gorbatschow immer wieder lesen oder h\u00f6ren. Politiker und Journalisten plappern unentwegt nach, der Kalte Krieg sei mit und von Gorbatschow beendet worden. Das ist eine d\u00fcmmliche Geschichtsf\u00e4lschung. Der Kalte Krieg wurde<\/strong><!--more--> <strong>in den sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts mit der Entspannungspolitik, deren Motor die damalige Regierung Willy Brandt war, beendet. Danach gab es Irritationen mit der Nachr\u00fcstung. Aber das \u00e4ndert nichts am vorangegangenen Ende des Kalten Krieges..<\/strong><\/p>\n<p>&#8212;&#8212;<\/p>\n<p><strong>Man muss wohl die modernen Historiker und ihre journalistischen Ableger an ein paar Daten und Vorg\u00e4nge erinnern:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>In den f\u00fcnfziger Jahren wurde aufger\u00fcstet. Die BRD wurde Mitglied der NATO und die DDR Mitglied des Warschauer Paktes. Siehe hier <a href=\"https:\/\/www.kas.de\/de\/web\/geschichte-der-cdu\/kalender\/kalender-detail\/-\/content\/beitritt-der-bundesrepublik-deutschland-zur-nato\">aus der Sicht der Konrad-Adenauer-Stiftung<\/a>. Da Warschauer Pakt wurde 1955 gegr\u00fcndet. Im selben Jahr trat die DDR bei. \u2013 Zum Thema Wiederbewaffnung siehe auch diesen Beitrag <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87591\">Die Wiederbewaffnungsdebatte \u2013 Geschichte wiederholt<\/a> sich vom 3. September.<\/li>\n<li>Am 13. August 1961 wurde die Mauer gebaut.<\/li>\n<li>Am 15. Juli 1963 verk\u00fcndeten Willy Brandt und Egon Bahr auf einer Tagung in Tutzing die neue westdeutsche Strategie: Wandel durch Ann\u00e4herung. Der Akzent lag auf Ann\u00e4herung und Abbau der Konfrontation. <a href=\"https:\/\/www.willy-brandt-biografie.de\/quellen\/bedeutende-reden\/rede-tutzing-1963-2\/\">Siehe dazu auch hier<\/a>.<\/li>\n<li>Ab Dezember 1966 war Willy Brandt Bundesau\u00dfenminister und sicherte die neue Ostpolitik bei den westlichen Alliierten ab.<\/li>\n<li>Am 28. Oktober 1969 verk\u00fcndete der neue Bundeskanzler Brandt in seiner ersten Regierungserkl\u00e4rung die neue Linie: \u201eWir wollen ein Volk der guten Nachbarn sein\u201c.<\/li>\n<li>Der Beendigung des Kalten Krieges entsprechend kam es <a href=\"https:\/\/www.bpb.de\/kurz-knapp\/hintergrund-aktuell\/210710\/12-august-1970-unterzeichnung-des-moskauer-vertrags\/\">schon 1970 zum Moskauer Vertrag<\/a> der Bundesrepublik mit der Sowjetunion und zum <a href=\"https:\/\/www.bpb.de\/kurz-knapp\/hintergrund-aktuell\/322405\/vor-50-jahren-unterzeichnung-des-warschauer-vertrags\/\">Warschauer Vertrag mit Polen \u00fcber Gewaltverzicht und Zusammenarbeit<\/a>. Und dann 1973 zum Prager Vertrag mit der Tschechoslowakei. Die Bundeszentrale f\u00fcr politische Bildung leitet ihren Text zum Moskauer Vertrag so ein: \u201eDas Abkommen zwischen der Bundesrepublik und der Sowjetunion legte den Grundstein der neuen Ostpolitik von Bundeskanzler Willy Brandt. Diese war innenpolitisch zun\u00e4chst umstritten, f\u00fchrte aber zu einer Entspannung zwischen Ost und West und ebnete schlie\u00dflich den Weg zur Deutschen Einheit.\u201c<\/li>\n<li>Am 19. M\u00e4rz 1970 reiste der deutsche Bundeskanzler Willy Brandt nach Erfurt zu Gespr\u00e4ch mit dem DDR-Ministerpr\u00e4sidenten Willi Stoph.<\/li>\n<\/ul>\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><a href=\"https:\/\/maulwuerfe.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/Bild-2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/maulwuerfe.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/Bild-2.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-11713\" width=\"634\" height=\"456\"\/><\/a><figcaption><em>Willi Stoph kam am 21. Mai 1970 nach Kassel zum Treffen mit dem westdeutschen Bundeskanzler.<br \/>Beides waren keine euphorischen Begegnungen. Sie waren schwierig, aber sie dienten der weiteren Verst\u00e4ndigung.<\/em><\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>1975 kam es zu der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Konferenz_%C3%BCber_Sicherheit_und_Zusammenarbeit_in_Europa\">Konferenz f\u00fcr Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (KSZE)<\/a>.<br \/>Soll das Kalter Krieg gewesen sein?<\/li>\n<li>1979 intervenierte die Sowjetunion milit\u00e4risch in Afghanistan. Ein harter Schlag f\u00fcr die laufende Entspannungspolitik. Aber der damalige Bundeskanzler Helmut Schmidt entschied, die Entspannungspolitik fortzusetzen, auch wenn die Opposition von CDU\/CSU mit Helmut Kohl und Franz Josef Strau\u00df sowie auch der eigene Koalitionspartner FDP unter der F\u00fchrung von Hans-Dietrich Genscher die Entspannungspolitik beenden wollten.<\/li>\n<li>Es ging hin und her. 1979 fand der damalige Bundeskanzler Schmidt eine Raketenl\u00fccke und pl\u00e4dierte f\u00fcr Nachr\u00fcstung. Dem widersprach folgender Vorgang: Die Partei des Bundeskanzlers gewann am 11. Mai 1980 die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen mit absoluter Mehrheit. Die Hauptbotschaft seiner Partei: Nie wieder Krieg!<\/li>\n<li>Im Oktober 1981 demonstrierten 300.000 Menschen im Bonner Hofgarten gegen die Nachr\u00fcstung. <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/friedensdemo-1981-in-bonn-300-000-gegen-den-nato-100.html\">Hier ein R\u00fcckblick des Deutschlandfunks<\/a>:<br \/>\u201e<strong>Friedensdemo 1981 in Bonn300.000 gegen den NATO-Doppelbeschluss<br \/><\/strong>Der Protest gegen nukleare Aufr\u00fcstung und das Ost-West-\u201eRaketenschach\u201c mobilisierte Anfang der 1980er-Jahre Hunderttausende. Die erste gro\u00dfe Demonstration der westdeutschen Friedensbewegung fand am 10. Oktober 1981 im Bonner Hofgarten statt.\u201c<\/li>\n<li>Im Dezember 1981 besuchte der damalige Bundeskanzler Helmut Schmidt den Generalsekret\u00e4r der SED Honecker in der DDR. <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/geschichte\/ddr\/kalter-krieg\/bundeskanzler-helmut-schmidt-erich-honecker-ddr-102.html\">Siehe hier aus einer Meldung des MDR vom 19. November 2021<\/a>:<\/li>\n<\/ul>\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/maulwuerfe.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/Bild-3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"384\" src=\"https:\/\/maulwuerfe.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/Bild-3-1024x384.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-11715\" srcset=\"https:\/\/maulwuerfe.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/Bild-3-1024x384.jpg 1024w, https:\/\/maulwuerfe.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/Bild-3-300x113.jpg 300w, https:\/\/maulwuerfe.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/Bild-3-768x288.jpg 768w, https:\/\/maulwuerfe.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/Bild-3.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption><em>Bundeskanzler Helmut Schmidt sitzt neben Erich Honecker auf einem Sofa. Bildrechte: IMAGO<br \/>Deutlich erkennbar: Kalter Krieg! Die heute laufende Debatte \u00fcber die Terminierung des Endes des Kalten Krieges auf 1989 reizt zum Sarkasmus.<\/em><\/figcaption><\/figure>\n<p>Zum Abschluss dieser Serie von Hinweisen auf das Ende des Kalten Krieges mit dem Beginn der Entspannungspolitik will ich noch von zwei Vorg\u00e4ngen des praktischen Umgangs zwischen West und Ost, zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Sowjetunion hinweisen. Heute, im Vollzug des neuen Kalten Krieges, wird <a href=\"https:\/\/www.consilium.europa.eu\/de\/press\/press-releases\/2022\/03\/02\/eu-imposes-sanctions-on-state-owned-outlets-rt-russia-today-and-sputnik-s-broadcasting-in-the-eu\/\">von der Europ\u00e4ischen Union gemeldet<\/a>:<\/p>\n<p>EU verh\u00e4ngt Sanktionen gegen die Sendet\u00e4tigkeiten der staatseigenen Medien RT\/Russia Today und Sputnik in der EU<\/p>\n<p>Damals, nach Beginn der Entspannungspolitik im Jahre 1972 sitzen sich der deutsche Bundeskanzler und der Bonner Korrespondent eines sowjetischen Mediums, der Journalist Grigoriew (links im Bild) im Wahlkampfsonderzug des SPD-Vorsitzenden lachend gegen\u00fcber, vermutlich fotografiert beim Witzeerz\u00e4hlen:<\/p>\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><a href=\"https:\/\/maulwuerfe.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/Bild-4.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/maulwuerfe.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/Bild-4.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-11716\" width=\"620\" height=\"365\" srcset=\"https:\/\/maulwuerfe.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/Bild-4.jpg 466w, https:\/\/maulwuerfe.ch\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/Bild-4-300x176.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px\" \/><\/a><figcaption><em>(Quelle: Willy w\u00e4hlen 72, Seite 78)<\/em><\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n<p>Sowjetische Journalisten geh\u00f6rten wie Spanische zu unserem Volleyballteam. Wir arbeiteten und wir feierten zusammen. Die Atmosph\u00e4re blieb so trotz aller Widrigkeiten. Der Kalte Krieg jedenfalls war beendet \u2013 nicht erst mit Gorbatschow.<\/p>\n<p>Manche Mitarbeiter des Bundesamtes f\u00fcr Verfassungsschutz sahen das vermutlich damals anders. F\u00fcr sie war schon die Tatsache, dass zum Beispiel in der Planungsabteilung des Bundeskanzleramtes Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angestellt werden sollten, die mit den 68ern sympathisierten oder sogar aus ihren Reihen kamen, ein Stein des Ansto\u00dfes. Aber ihre Kalter-Krieger-Mentalit\u00e4t war nicht mehr durchgehend entscheidend.<\/p>\n<p>Von einem daf\u00fcr einschl\u00e4gigen Vorgang will ich noch berichten: Als ich zwischen Dezember 1969 und Februar 1973 f\u00fcr die \u00d6ffentlichkeitsarbeit und Wahlk\u00e4mpfe der SPD verantwortlich war, hatte ich berufsbedingt einen guten \u00dcberblick \u00fcber Meinungsumfragen und die Stimmung im Volk. Das wusste auch ein Legationsrat der sowjetischen Botschaft mit Namen Abraschkin. Er musste regelm\u00e4\u00dfig Berichte \u00fcber die Stimmung im westdeutschen Volk, insbesondere \u00fcber die Mehrheitsf\u00e4higkeit der Entspannungspolitik nach Moskau schicken. Deshalb besuchte er mich regelm\u00e4\u00dfig in meinem B\u00fcro. Eines Tages fand ich w\u00e4hrend der Normalarbeitszeit keinen Termin. Meine Sekret\u00e4rin vereinbarte deshalb einen Wochenendtermin bei mir zu Hause. Dann kam also an einem Samstag im Jahre 1971 der sowjetische Legationsrat nach Bonn-\u00dcckesdorf, \u00fcbrigens zu einem interessanten und auch f\u00fcr mich informativen Gespr\u00e4ch vor allem \u00fcber seine Einsch\u00e4tzung der politischen Verh\u00e4ltnisse in der DDR. Als ich dann am Montag ins B\u00fcro, in die sogenannte Baracke der SPD, die es damals noch gab, kam, hatte die Sekret\u00e4rin des Bundesgesch\u00e4ftsf\u00fchrers Hans-J\u00fcrgen Wischnewski schon angerufen, ich solle mal schnell zum Chef kommen. Wischnewski stand lachend hinter seinem Schreibtisch und meinte, wenn ich schon einen Mitarbeiter der Sowjetischen Botschaft zu Hause empfangen w\u00fcrde, dann doch bitte nicht best\u00fcckt mit einem Blumenstrau\u00df und einer Flasche Wodka. \u2013<\/p>\n<p>Die Partner der neuen Ostpolitik und ihre Gespr\u00e4chspartner waren also noch vom Verfassungsschutz \u00fcberwacht. Aber diese \u00dcberbleibsel des Kalten Krieges bestimmten nicht mehr die politische Linie.<\/p>\n<p><strong>Dennoch wird heute das Gegenteil behauptet. Nicht nur in der oben zitierten Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung von gestern. Auch anderswo, zum Beispiel:<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/geschichte\/ddr\/kalter-krieg\/gestorben-michail-gorbatschow-sowjetischer-politiker-glasnost-perestroika-100.html\">MDR<\/a>: \u201cMichail Gorbatschow wollte mit Glasnost und Perestroika ab Mitte der 1980er-Jahre die UdSSR reformieren. Tats\u00e4chlich erm\u00f6glichte er mit seiner Politik das Ende des Kalten Krieges und 1990 die deutsche Einheit.\u201c<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/2022-08\/michail-gorbatschow-tod-sowjetunion-kalter-krieg-fs\">Die Zeit<\/a>: \u201eMichail Gorbatschow wollte die Sowjetunion retten und scheiterte. Gleichzeitig begann damit ein Prozess, der zum Ende des Kalten Krieges f\u00fchrte.\u201c&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/bnn.de\/nachrichten\/politik\/meinung-michail-gorbatschow-tod-sowjetunion-geschichte-geschrieben-ende-kalter-krieg-untergang-udssr\">BNN<\/a>: \u201eGorbatschow steht f\u00fcr das Ende des Kalten Kriegs, aber auch f\u00fcr den Untergang der UdSSR\u201c<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.geschichte-abitur.de\/kalter-krieg\/perestroika\">Geschichte und Abitur<\/a>: \u201eMichail&nbsp;Gorbatschow&nbsp;\u2013 Sowjetunion- Staatschef Michail&nbsp;Gorbatschow&nbsp;leitete mit seinen Reformen \u201cPerestroika und Glasnost\u201d das&nbsp;Ende des Kalten Kriegs&nbsp;ein.\u201c<\/p>\n<p><strong>Warum die falsche Darstellung der Geschichte? Warum wird das Ende des Kalten Krieges auf Gorbatschow und seine Politik zur\u00fcckgef\u00fchrt?<\/strong><\/p>\n<p>Da kommt mehreres zusammen. Die Medien f\u00fchlen sich mehrheitlich den Konservativen verbunden, im konkreten Fall der CDU und CSU. Die Mehrheit der meinungsf\u00fchrenden Personen war nicht auf Willy Brandts Seite und hat auch nicht seine Entspannungspolitik unterst\u00fctzt, damals in den sechziger und siebziger Jahren vielleicht noch mehr als heute. Jedenfalls haben die heute meinungsf\u00fchrenden Kr\u00e4fte kein Interesse daran, die Bedeutung dieser damaligen Friedenspolitik anzuerkennen oder gar hervorzuheben.<\/p>\n<p>Hinzu kommt, dass meinungsf\u00fchrende Personen in Politik und Medien und die sie wesentlich pr\u00e4genden atlantischen Kr\u00e4fte aktuell keinerlei Interesse an Entspannung haben, auch nicht im konkreten Fall des Krieges in der Ukraine. Sie wollen diesen Konflikt durchfechten. Dabei st\u00f6rt die Botschaft, Verst\u00e4ndigung und Frieden mit den Russen sei m\u00f6glich, das habe die Geschichte schon erwiesen.<\/p>\n<p><em>#Titelbild: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung 4.9.2022<\/em><\/p>\n<p><em>Quelle: <\/em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87638\"><em>nachdenkseiten.de&#8230;<\/em><\/a><em> vom 5. September 2022<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Albrecht M\u00fcller. So etwas wie hier in der FAS von gestern kann man in diesen Tagen des Gedenkens an Gorbatschow immer wieder lesen oder h\u00f6ren. Politiker und Journalisten plappern unentwegt nach, der Kalte Krieg sei &#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":11717,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2,6],"tags":[39,18,114,49,27,46],"class_list":["post-11712","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-debatte","category-geschichte-und-theorie","tag-deutschland","tag-imperialismus","tag-kalter-krieg","tag-repression","tag-russland","tag-usa"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11712","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=11712"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11712\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":11718,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11712\/revisions\/11718"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/11717"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=11712"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=11712"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=11712"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}