{"id":11731,"date":"2022-09-07T08:23:42","date_gmt":"2022-09-07T06:23:42","guid":{"rendered":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=11731"},"modified":"2022-09-07T08:23:43","modified_gmt":"2022-09-07T06:23:43","slug":"die-italienische-kommunistische-linke-ein-kurzer-abriss","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=11731","title":{"rendered":"Die Italienische Kommunistische Linke \u2013 Ein kurzer Abriss"},"content":{"rendered":"<p>Der Begriff \u201e<em>Kommunistische Linke<\/em>\u201c ist heute etwas verwirrend. Die Gruppen der <em>Internationalistischen Kommunistischen Tendenz<\/em> benutzen ihn nicht h\u00e4ufig. Vielmehr ziehen wir es vor und uns als \u201e<em>InternationalistInnen<\/em>\u201c zu bezeichnen. Wir versuchen auch den Begriff \u201e<em>Italienische Linke<\/em>\u201c nach M\u00f6glichkeit zu vermeiden, weil auch er zu noch mehr Verwirrung<!--more--> f\u00fchren kann. In der \u201e<em>Italienischen Linken<\/em>\u201c gibt es drei Komponenten die <em>Partito Comunista Internazionalista &#8211; Battaglia Comunista<\/em> (unsere italienische Schwesterorganisation), die sog. \u201e<em>Franz\u00f6sische Kommunistische Linke\u201c<\/em> (der Vorl\u00e4ufer der <em>IKS<\/em>) und die Bordigisten (die mittlerweile in viele Gruppen aufgesplittert sind aber ihren Ursprung in <em>Programma Comunista<\/em> hatten. F\u00fcr uns besteht eine der gr\u00f6\u00dften Konfusionen die heute herumgeistern darin, dass die Tradition der <em>Italienischen Linken<\/em> des \u00d6fteren mit Bordiga und dem Bordigismus identifiziert wird. Die Ideen der <em>Italienischen Linken<\/em> hatten in zwei Perioden einen gro\u00dfen Anklang: 1919-1924 und in etwas geringerem Ma\u00dfe 1943-1949.<\/p>\n<p><strong>Gr\u00fcndung und Kampf um die Kommunistische Partei<\/strong><\/p>\n<p>Fangen wir mit der ersten Periode nach dem Ersten Weltkrieg und der Russischen Revolution an. Die gro\u00dfe Schwierigkeit in Italien bestand darin, eine Kommunistische Partei zu formieren, die sich der 1919 gegr\u00fcndeten Dritten Internationale h\u00e4tte anschlie\u00dfen k\u00f6nnen. Das Problem mit dem die Linke konfrontiert war, waren die vielen Konfusionen in der <em>PSI<\/em> (<em>Partito Socialista Italiano<\/em>) unter F\u00fchrung Serratis, der faktisch die Option eines Anschlusses an die Dritte Internationale in den Raum stellte, ohne jedoch konkrete Schritte in diese Richtung zu unternehmen. Dazu kam noch dass es die <em>PSI<\/em> bis zum Kriegseintritt Italiens 1915 fertig brachte, bez\u00fcglich des Krieges eine \u201e<em>Weder- Noch-Position<\/em>\u201c einzunehmen. Dies gab vielen Konfusionen Auftrieb und erschwerte die Entwicklung einer internationalistischen Linken. Nach dem Krieg wurde Italien von einer Welle des politischen Aufruhrs ersch\u00fcttert. Die ArbeiterInnen traten zu tausenden in den Streik traten und besetzten die Fabriken. Diese Periode wurde sp\u00e4ter als \u201e<em>bienno rosso<\/em>\u201c \u2013 die zwei roten Jahre bekannt. Allerdings existierte keine Klassenpartei die diese K\u00e4mpfe auf einen Angriff auf den Staat h\u00e4tte konzentrieren k\u00f6nnen. Die ArbeiterInnen blieben in den besetzten Betrieben, w\u00e4hrend die herrschende Klasse abwartete bis die Bewegung sich ersch\u00f6pfte. Zu dem Zeitpunkt als die Linke mit dem PSI brach, um 1921 in Livorno die Kommunistische Partei ins Leben zu rufen, war die Klassenbewegung vorbei und die Bourgeoisie wandte sich dem Faschismus zu. Der erste Generalsekret\u00e4r der Kommunistischen Partei war der junge Amadeo Bordiga, der schon damals einen gewissen Hang zum Schematismus hatte. Einer seiner damaligen Fehler bestand darin, dass die von ihm gef\u00fchrte Fraktion das Hauptgewicht auf den Absentionismus (Wahlboykott) legte. Bordiga f\u00fchrte den Reformismus der <em>PSI<\/em> im Wesentlichen auf ihre parlamentarischen Privilegien zur\u00fcck. In der Betonung des Absentionismus sah er daher das beste Mittel, die Reformisten aus der neuen Partei herauszuhalten. Umso gr\u00f6\u00dfer war die Verwirrung als Bordiga auf dem Zweiten Weltkongress der Kommunistischen Internationale auf die Annahme der 21. Bedingungen bestand, die alle Kommunistischen Parteien darauf verpflichtete die Beschl\u00fcsse der Komintern als verbindlich anzuerkennen. Praktisch hatte dies zur Folge, dass auch die italienische Partei auf die Anwendung parlamentarischer und Gewerkschaftstaktiken verpflichtet wurde, was viele als einen Schritt r\u00fcckw\u00e4rts ansahen. Bordiga war jedoch davon \u00fcberzeugt, dass eine zentralisierte Internationale vor allen anderen Vorrang h\u00e4tte. Dies war auch die Grundlage seiner Kritik an der <em>KAPD<\/em> (<em>Kommunistische Arbeiterpartei<\/em>), bzw. den deutschen LinkskommunistInnen, die taktische Fragen zu einem Prinzip erhoben und \u00fcber die Einheit und gemeinsame Aktion der KommunistInnen stellen. Ihnen gegen\u00fcber erkl\u00e4rte er:<\/p>\n<p><em>Als Marxist bin ich in erster Linie Zentralist und erst dann Abstentionist<\/em>.<\/p>\n<p>Nach der Niederlage der revolution\u00e4ren Bewegung versch\u00e4rfte sich in Italien die Lage der ArbeiterInnenklasse zusehends. Die Reaktion war auf dem Vormarsch. Gleichzeitig befand sich die Komintern im sichtbaren Zerfall. Auf ihrem Vierten Kongress 1922 wurde beschlossen sog. \u201e<em>Einheitsfronten<\/em>\u201c mit den gleichen sozialdemokratischen Parteien einzugehen, die den imperialistischen Krieg unterst\u00fctzt, und die ArbeiterInnenaufst\u00e4nde sabotiert und zerschlagen hatten. F\u00fcr die Kommunistische Linke stellt die Annahme der Einheitsfrontpolitik ein Wendepunkt in der Geschichte der ArbeiterInnenklasse dar. Es ist eine der zentralen Positionen, die uns bspw. von allen trotzkistischen Str\u00f6mungen unterscheidet. In Italien kontrollierte die Linke immer noch die Partei. Sie entwickelte die Konzeption einer \u201e<em>Einheitsfront von unten<\/em>\u201c und versuchte andere kommunistische Parteien von dieser Vorgehensweise zu \u00fcberzeugen. Die grundlegende Idee dabei war, dass KommunistInnen auf Betriebsebene mit sozialdemokratischen ArbeiterInnen zusammenarbeiten sollten, ohne allerdings offizielle B\u00fcndnisse mit diesen Parteien einzugehen. Doch auch das war zu viel f\u00fcr das Exekutivkomitee der Komintern. Als Bordiga 1923 von der faschistischen Regierung inhaftiert wurde, nutzten sie die Chance um Antonio Gramsci als Parteisekret\u00e4r einzusetzen. Unter ihm wurde die Partei \u201e<em>bolschewisiert<\/em>\u201c und die Linke Schritt f\u00fcr Schritt aus zentralen Positionen entfernt. Bordiga beteiligte sich nicht aktiv am Kampf der Opposition, da er die zentrale Autorit\u00e4t des Exekutivkomitees der Komintern anerkannte. Allerdings hielt er auch nicht mit seiner Kritik \u00fcber den Kurs der Partei und der Internationale hinter dem Berg. So unterst\u00fctzte er auch die Bem\u00fchungen der Genossen, die mit der Plattform der \u201e<em>Comitai di Intesa<\/em>\u201c eine grundlegende Kritik an der Degeneration der Partei \u00fcbten und das Fiasko der Kominternpolitik auf den Punkt brachten:<\/p>\n<p><em>Es ist falsch zu denken, dass der Einfluss der Partei in jeder Situation durch Notbehelfe und taktische Man\u00f6ver ausgeweitet werden kann, da das Verh\u00e4ltnis der Partei zu den Massen zu einem gro\u00dfen Teil durch die objektive Situation bestimmt ist<\/em>.<\/p>\n<p>Zu den Unterzeichnern dieses Dokuments geh\u00f6rten u.a. Onorato Damen und Francesca Grossi (Cecca), die sich sp\u00e4ter aktiv an der Gr\u00fcndung unserer italienischen Schwesterorganisation, dem <em>Partito Comunista Internazionalista<\/em> beteiligten.<\/p>\n<p>Das Exekutivkomitee der Komintern forderte den Ausschluss aller Unterst\u00fctzer dieser Oppositionsplattform. Doch obwohl viele Mitglieder der Italienischen Linken durch Gramsci aus allen Funktionen entfernt wurden, setzte sie ihren politischen Kampf gegen die Degeneration der Partei fort. 1926 spitzte sich dieser Kampf zu. In seiner letzten Rede vor der Komintern griff Bordiga Stalin scharf an, kritisierte die Abkehr von den internationalistischen Prinzipien und die Behandlung Trotzkis. Im Vorfeld des Kongresses der italienischen Partei wurden alle der Linken zugerechnete Funktion\u00e4rInnen von Gramsci dar\u00fcber in Kenntnis gesetzt, dass sie ihre \u00c4mter und Funktionen verlieren w\u00fcrden, wenn sie nicht f\u00fcr seine Resolutionen stimmten. Unter diesem Druck gaben einige nach, so dass die Linke weiter in die Isolation geriet. Die Linke wurde nun aus der Partei ausgeschlossen und viele ihrer Militanten mussten vor den Faschisten ins Exil nach Frankreich oder Belgien fliehen. Onorato Damen blieb in Italien. Er wurde mehrere Male verhaftet und war sowohl w\u00e4hrend des Spanischen B\u00fcrgerkrieges als auch w\u00e4hrend des Zweiten Weltkrieges inhaftiert. Auch Bordiga blieb in Italien, zog sich jedoch vollst\u00e4ndig ins Privatleben zur\u00fcck und konnte als Ingenieur in Neapel seinem Beruf nachgehen. Bis 1945 spielte er in der politischen Aktivit\u00e4t keine Rolle mehr.<\/p>\n<p><strong>Die Fraktion der Kommunistischen Linken<\/strong><\/p>\n<p>1928 konstituierten sich die Mitglieder der italienischen Linken auf einer Konferenz in Pantin zur \u201e<em>Fraktion der italienischen Kommunistischen Linken<\/em>\u201c. Sie gaben die Zeitschriften <em>Prometeo<\/em> und sp\u00e4ter <em>Bilan<\/em> (Bilanz) heraus. Gleichwohl war die Fraktion alles andere als homogen, was angesichts der Umst\u00e4nde auch schwer m\u00f6glich war. Unsere GenossInnen befanden sich mitten in einem konterrevolution\u00e4ren Prozess. Das Problem bestand darin, dass Ausma\u00df die Ursachen und die Gr\u00fcnde f\u00fcr diesen Prozess zu verstehen. Der Krieg in Spanien f\u00fchrte zu ernsthaften Meinungsunterschieden in der Fraktion. Eine Minderheit der GenossInnen dachte, durch eine Beteiligung auf der republikanischen Seite diesen Krieg in einen revolution\u00e4ren kommunistischen Kampf umwandeln zu k\u00f6nnen. Diese Genossen, die in den Milizen der <em>POUM<\/em> (<em>Partido Obrero de Unificaci\u00f3n Marxista<\/em>) k\u00e4mpften, mussten unter gro\u00dfen Opfern einsehen, dass es unm\u00f6glich war in diesem Vorspiel eines imperialistischen Krieges die ArbeiterInnen f\u00fcr den Kommunismus zu gewinnen. Die gro\u00dfe Leistung der GenossInnen der Mehrheit, die die Zeitschrift <em>Bilan<\/em> herausgaben, bestand darin, zu verstehen wie mit der Ideologie des Antifaschismus versucht wurde, die ArbeiterInnenklasse f\u00fcr die Unterst\u00fctzung eines imperialistischen Lagers zu gewinnen.<\/p>\n<p>Gleichwohl tauchten in der Gruppe um <em>Bilan<\/em> weitere Meinungsverschiedenheiten auf. W\u00e4hrend bspw. ein Teil der Gruppe die M\u00f6glichkeit bestritt den Klassencharakter der UdSSR genau zu definieren, gingen andere davon aus, dass die Politik von Partei und Staat der Ausdruck einer sozialen wie politischen Konterrevolution sei. W\u00e4hrend der Staat nicht mehr als \u201e<em>proletarischer Halbstaat<\/em>\u201c (Lenins Formulierung in seiner Schrift \u201e<em>Staat und Revolution<\/em>\u201c) anzusehen sei, habe die Partei die Klassenlinie \u00fcberschritten und fungiere als herrschende Klasse gegen das Proletariat.<\/p>\n<p>Ebenso traten in der Gruppe um <em>Bilan<\/em> Unklarheiten \u00fcber die Rolle des Staates in der \u00dcbergangsperiode zutage. Ein weiteres Problem war die Analyse der \u00f6konomischen Widerspr\u00fcche des Kapitalismus. Ein Genosse der Fraktion, Mitchel, ging in seinen Texten davon aus, dass Luxemburgs \u00f6konomische Theorie die einzige Erkl\u00e4rung f\u00fcr die kapitalistische Krise sei, was zu desastr\u00f6sen Fehleinsch\u00e4tzungen f\u00fchrte. Die Annahme, dass es dem Kapitalismus m\u00f6glich sei durch R\u00fcstungsproduktion aus der Depression herauszukommen, f\u00fchrte zu der falschen Schlussfolgerung, dass ein weiterer imperialistischer Krieg vermieden werden k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Die Fraktion stellte die Herausgabe von <em>Bilan<\/em> schlie\u00dflich ein und gab die Zeitschrift <em>Octobre<\/em> heraus, von der nur ein halbes Dutzend Ausgaben in den letzten Friedensmonaten erschienen. Es ist kein Wunder, dass die im Exil agierende linke Fraktion durch den Ausbruch des Zweiten Weltkrieges faktisch paralysiert wurde. Einige Mitglieder der Fraktion wurden von den Stalinisten, andere von den Faschisten ermordet. Im faschistischen Italien gelang es jedoch der Linken trotz heftiger Repression im Untergrund zu \u00fcberleben.<\/p>\n<p><strong>Die Gr\u00fcndung der Partito Comunista Internazionalista<\/strong><\/p>\n<p>Mit dem Zusammenbruch des Mussolini-Regimes er\u00f6ffneten sich neue Spielr\u00e4ume f\u00fcr klandestine Aktivit\u00e4ten. Onorato Damen, Stefanini und andere nutzten diese M\u00f6glichkeiten, um unter gro\u00dfen Sicherheitsvorkehrungen die <em>Partito Comunista Internazionalista -PCInt<\/em> ins Leben zu rufen. Die ersten Ausgaben einer neuen Serie von <em>Prometeo<\/em> sowie mehrere Flugbl\u00e4tter wurden herausgegeben. Gegen den Strom schwimmend vertrat die <em>PCInt<\/em> in ihren Publikationen einen kompromisslosen revolution\u00e4ren Def\u00e4tismus. So hie\u00df es bspw. in der Ausgabe von <em>Prometeo<\/em> vom 1. November 1943:<\/p>\n<p>Gegen die Losung des nationalen Krieges, die die italienischen Arbeiter gegen die deutschen und englischen Proletarier in Stellung bringt, setzten wir die Losung der kommunistischen Revolution, die die Arbeiter der ganzen Welt gegen ihren gemeinsamen Feind, den Kapitalismus vereint.<\/p>\n<p>Viele GenossInnen die aus dem franz\u00f6sischen oder belgischen Exil heimkehrten schlossen sich der <em>PCInt<\/em> an. Lediglich die kleine <em>Gauche Communiste de France<\/em> lehnte einen Beitritt ab und stellte 1952 ihre Aktivit\u00e4ten ein.<a href=\"http:\/\/www.leftcom.org\/de\/articles\/2022-08-28\/die-italienische-kommunistische-linke-%E2%80%93-ein-kurzer-abriss-%C3%BCber-ihre-entstehung#fn1\"><sup>(1)<\/sup><\/a> Die <em>PCInt<\/em> setzte die Arbeit von <em>Bilan<\/em> fort, konnte jedoch alte Konfusionen \u00fcberwinden. Aus den Erfahrungen der Klassenbewegungen zog sie im Wesentlichen folgende Schlussfolgerungen:<\/p>\n<ul>\n<li>Rosa Luxemburg und nicht Lenin hat in der nationalen Frage Recht behalten.<\/li>\n<li>Die alten Kommunistischen Parteien sind keine zentristischen Formationen sondern b\u00fcrgerliche Apparate.<\/li>\n<li>Es gibt keine Perspektive die Gewerkschaften im proletarischen Sinne wieder zu erobern. Neue Strategien des Klassenkampfes sind notwendig, um die t\u00e4glichen K\u00e4mpfe der Klasse mit dem umfassenderen Kampf f\u00fcr den Kommunismus zu verbinden.<\/li>\n<li>Die UdSSR (und andere stalinistische Staaten) sind staatskapitalistische L\u00e4nder.<\/li>\n<li>Die Partei kann und darf die Aktion der Klasse nicht ersetzen, bzw. stellvertretend f\u00fcr sie handeln: Die Kommunistische Partei kann nicht die Macht \u00fcbernehmen und im Namen des Proletariats aus\u00fcben, weil das Proletariat seine historische Mission an keinen noch so m\u00e4chtigen Bevollm\u00e4chtigten delegieren kann, nicht einmal an seine eigene politische Partei.&#8220;(Thesen der Tendenz um Onorato Damen auf dem Kongress der PCInt, 1952)&#8220;<\/li>\n<\/ul>\n<p>Bordiga, der sich w\u00e4hrend der Periode des Faschismus und des Krieges aus der politischen Aktivit\u00e4t zur\u00fcckgezogen hatte, trat der <em>PCInt<\/em> niemals offiziell bei. Allerdings verfasste er einige Beitr\u00e4ge f\u00fcr die Presse der <em>PCInt<\/em>. Zu diesem Zeitpunkt hatte die <em>PCInt<\/em> in ganz Italien ca. 5000 Mitglieder sowie einige Unterst\u00fctzerInnen in Frankreich, Belgien und den USA. Nach dem Abflauen der Streikwelle und der Konsolidierung der b\u00fcrgerlichen Republik traten 1948 die alten Differenzen der Fraktion wieder zutage. Bordiga, der wie schon erw\u00e4hnt niemals Mitglied der <em>PCInt<\/em> war, trug erheblich dazu bei Konfusionen zu verst\u00e4rken. Mit der Unterst\u00fctzung von Vercesi, Maffi und anderen gelang es ihm drei Jahre sp\u00e4ter die <em>PCInt<\/em> zu spalten. 1952 rief er seine eigene Organisation ins Leben die Internationale \u2013 nicht Internationalistische \u2013 Kommunistische Partei um die Zeitschrift <em>Programma Comunista<\/em>. Die methodologischen und politischen Differenzen die dieser Spaltung zugrunde lagen waren folgende:<\/p>\n<ul>\n<li>Die Charakterisierung des Imperialismus: Bordigas Gruppe bestand darauf, dass in einigen \u201e<em>r\u00fcckschrittlichen<\/em>\u201c Gebieten der Welt der nationale Kampf Teil der, wie Bordiga es nannte, antiimperialistischen Bewegung der \u201e<em>farbigen V\u00f6lker<\/em>\u201c sei.<\/li>\n<li>Die Gewerkschaftsfrage: Bordiga bestand darauf, dass man nur durch Einfluss in den Gewerkschaften auch Einfluss auf die ArbeiterInnenklasse haben k\u00f6nnte.<\/li>\n<li>Das Verh\u00e4ltnis zwischen Partei und Klasse: Bordiga (der ein andere Bordiga als in den 20er Jahren war) vertrat die Position, dass man nicht von einer Klasse sprechen k\u00f6nne, wenn keine politische Partei existiere. Mit dem Argument dass die Partei die Klasse voraussetzt, wurde Marxens Unterscheidung zwischen \u201e<em>Klasse an sich<\/em>\u201c und \u201e<em>Klasse f\u00fcr sich<\/em>\u201c faktisch \u00fcber den Haufen geworfen. Die logische Schlussfolgerung dieser Sichtweise ist, dass die Partei die Revolution alleine bzw. stellvertretend f\u00fcr die Klasse durchf\u00fchren solle.<\/li>\n<li>Die Einsch\u00e4tzung des Stalinismus: Bordiga weigerte sich die UdSSR als staatskapitalistisches Gebilde anzusehen. Gleichzeitig hatte er jedoch keine klare Position um was f\u00fcr eine Gesellschaftsform es sich sonst handeln soll. Faktisch entwickelte er im Laufe seines Lebens zu diesem Problem verschieden Positionen.<\/li>\n<li>Die Frage der sog. \u201e<em>historischen Invarianz<\/em>\u201c: Die letzte Verzerrung des Marxismus stellte Bordigas Behauptung dar, dass das kommunistische Programm seit 1848 invariant sei, d.h. faktisch unver\u00e4nderliche G\u00fcltigkeit habe. Eine Theorie die nahezu alle Erfahrungen die das Proletariat in seinem langen Emanzipationskampf gesammelt hat \u00fcber den Haufen wirft und im starken Kontrast zur Methode von Marx und Engels steht, die ihre Vorhersagen und Positionen im Lichte der proletarischen Erfahrung stets weiterentwickelten und korrigierten.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die von Bordigas Anh\u00e4ngern ins Leben gerufenen Gruppe <em>Programma Comunista<\/em> spaltete sich im weiteren Verlauf mehrere Male. Jede dieser aus den Spaltungen hervorgegangenen Gruppen nimmt f\u00fcr sich in Anspruch, die einzig wirkliche Klassenpartei zu sein, so dass es in Italien derzeit mehrere Internationale Kommunistische Parteien aber nur eine <em>Internationalistische Kommunistische Partei<\/em>, die <em>PCInt<\/em> mit der Zeitschrift <em>Battaglia Comunista<\/em> gibt.<\/p>\n<p>Wie andere Gruppen auch verlor die <em>PCInt<\/em> im Zuge des Nachkriegsbooms und der Stabilisierung des Kapitalismus einen Gro\u00dfteil ihrer Mitglieder. Als dieser jedoch zu Ende ging, setzte sich in der <em>PCInt<\/em> die Erkenntnis durch, dass eine neue Situation entstanden sei, und beschloss mit den weltweit durch die Jugendrevolte von 68 entstandenen neuen kommunistischen Gruppen in Tuchf\u00fchlung zu gegen. Dazu geh\u00f6rte auch die <em>Communist Workers` Organisation<\/em> (<em>CWO<\/em>), die im September 1975 gegr\u00fcndet wurde und sich damals eher am R\u00e4tekommunismus orientierte. <em>Battaglia Comunista<\/em> ver\u00f6ffentlichte eine umfangreiche Kritik an der Plattform der <em>CWO<\/em>. Obwohl die <em>CWO<\/em> diese Kritik als sehr solidarisch und schl\u00fcssig empfand, war sie noch nicht bereit die Schlussfolgerungen dieser Kritik zu akzeptieren. Von der <em>IKS<\/em> hatte sie geh\u00f6rt, dass die <em>PCInt<\/em> eher \u201e<em>bordigistisch<\/em>\u201c sei und war daher \u00e4u\u00dferst skeptisch und zur\u00fcckhaltend. Als die <em>PCInt<\/em> 1977 die <em>Internationale Konferenzen der Kommunistischen Linken<\/em> initiierte, nahm die <em>CWO<\/em> die Einladung zur Teilnahme jedoch mit gro\u00dfem Interesse an.<\/p>\n<p><strong>Die internationalen Konferenzen der Kommunistischen Linken<\/strong><\/p>\n<p>Die <em>CWO<\/em> war unabh\u00e4ngig von der <em>PCInt<\/em> zu \u00e4hnlichen Positionen und Einsch\u00e4tzungen zum Verst\u00e4ndnis der kapitalistischen Krise gelangt. Beide Organisationen vertraten die Einsch\u00e4tzung, dass der Akkumulationszyklus der Nachkriegszeit 1971 zu einem Ende gekommen war. Ebenso stimmten beide Organisationen in der Einsch\u00e4tzung der \u00dcbergangsperiode vom Kapitalismus zum Kommunismus \u00fcberein. Ausgehend von der Kritik, die die <em>PCInt<\/em> 1975 an der Plattform der <em>CWO<\/em> ge\u00fcbt hatte, kam es auch zu \u00dcbereinstimmungen in der Frage der Partei. In der nationalen Frage, der Einsch\u00e4tzung der Gewerkschaften, des Klassencharakters der UdSSR, der Sozialdemokratie etc. vertraten beide Organisationen mehr oder weniger \u00e4hnliche Positionen wie die <em>IKS<\/em>. Gleichwohl traten unterschiedliche Einsch\u00e4tzung der politischen Perspektiven sowie methodologische Differenzen auf. In Kombination mit der Kernfrage der Partei f\u00fchrte dies letztendlich zum Scheitern der dritten Konferenz 1980. Die ersten beiden Konferenzen standen im Zeichen der politischen Konfrontation zwischen der <em>IKS<\/em> und der <em>PCInt<\/em>. Obwohl sich auch andere Gruppen an der zweiten Konferenz beteiligten, wurde die Diskussion ma\u00dfgeblich von diesen beiden Protagonisten bestimmt. Erwartungsgem\u00e4\u00df blieb die Debatte der dritten Konferenz steril. Die <em>PCInt<\/em> stand nun vor der Wahl in einer Art Endlosschleife mit der <em>IKS<\/em> \u00fcber dieselben Differenzen zu diskutieren oder etwas aus den Konferenzen mitzunehmen. Daher fokussierte sie die Debatte auf das sog. \u201e<em>siebte Kriterium<\/em>\u201c \u2013 die Frage der aktiven Rolle der Partei im revolution\u00e4ren Prozess. Die <em>IKS<\/em> konnte dies zu diesem Zeitpunkt nicht akzeptieren, da ihre Konzeption der Partei faktisch die eines Vort\u00e4nzers ist, der die ArbeiterInnenklasse von au\u00dfen ermutigt, w\u00e4hrend die <em>PCInt<\/em> darauf beharrt, dass die Partei Teil der Klasse sein muss, und als solcher nicht nur propagandistisch sondern auch praktisch und organisatorisch agieren muss. Mit Ausnahme von <em>Battaglia Comunista<\/em>, der <em>CWO<\/em> und der <em>IKS<\/em> verschwanden die meisten Gruppen die an den Konferenzen teilgenommen hatten mit der Zeit in der Versenkung. Aufgrund ihrer offenkundigen Konfusionen in der Organisationsfrage erlitt die <em>IKS<\/em> in den 80er Jahren eine Reihe von Spaltungen, in deren Verlauf sich Gruppen mit einer eher r\u00e4tekommunistischen und organisationsfeindlichen Orientierung von der <em>IKS<\/em> absetzten. Die <em>Internationalistische Kommunistische Tendenz<\/em> unterh\u00e4lt mit diesen Ex-IKS-Gruppen keine engen Beziehungen, weil wir der Meinung sind, dass sie politisch wie auch organisatorisch einen Schritt zur\u00fcck hinter die <em>IKS<\/em> darstellen. Gleichwohl hat die <em>IKS<\/em> trotz des Weggangs eher r\u00e4tekommunistisch orientierter Elemente bis heute keine sichtbaren Anstalten gemacht, ihre Position bez\u00fcglich der Partei zu \u00fcberdenken.<\/p>\n<p><strong>Die Gr\u00fcndung des Internationalen B\u00fcros<\/strong><\/p>\n<p>1982 organisierte die <em>PCInt<\/em>, die <em>CWO<\/em> und die iranische Gruppe <em>SCUM<\/em> (<em>Supporters of the Unity of Communist Militants<\/em>) eine weitere vierte Konferenz. Auch diese Konferenz erwies sich als Misserfolg. Die <em>SCUM<\/em> hatte noch nicht mit ihren linksb\u00fcrgerlichen Wurzeln gebrochen und sollte sp\u00e4ter die sog. \u201e<em>Kommunistische Partei des Irans<\/em>\u201c auf der Grundlage eines bizarren \u201e<em>humanisierten<\/em>\u201c Stalinismus ins Leben rufen. In dem Versuch die politischen Widerspr\u00fcche der <em>SCUM<\/em> zu \u00fcberwinden, konsolidierten sich jedoch die methodologischen Gemeinsamkeiten zwischen <em>PCInt<\/em> und <em>CWO<\/em>. Aufgrund der Erfahrungen der Konferenzen kamen <em>CWO<\/em> und <em>PCInt<\/em> \u00fcberein, dass es an der Zeit war einen qualitativen Schritt vorw\u00e4rts in der Diskussion zwischen Revolution\u00e4rInnen zu machen. Aus diesem Schritt ging 1983 das <em>Internationale B\u00fcro f\u00fcr die revolution\u00e4re Partei (IBRP<\/em>) hervor. In der Folgezeit konnte \u201e<em>das B\u00fcro<\/em>\u201c in bescheidenen Ma\u00df wachsen und konstituierte sich 2009 zur <em>Internationalistischen Kommunistischen Tendenz<\/em> (<em>IKT<\/em>). Neben der <em>CWO<\/em> und der <em>PCInt<\/em> geh\u00f6ren der <em>IKT<\/em> Organisationskerne in Kanada, den USA, Deutschland und Frankreich und assoziierte GenossInnen in mehreren anderen L\u00e4ndern an. Wie wir immer wieder hervorheben behaupten wie nicht \u201e<em>die<\/em>\u201c Partei zu sein, noch geben wir vor selbst der Kern dieser zuk\u00fcnftigen Partei zu sein. Wir betonen jedoch die Notwendigkeit des Aufbaus einer neuen internationalistischen und internationalen revolution\u00e4ren Weltpartei. Da diese nicht vom Himmel fallen wird, erfordert dies eine praktische Vorarbeit: die internationale Diskussion, Intervention und Organisierung der Revolution\u00e4rInnen. Wir gehen davon aus, dass in den zuk\u00fcnftigen K\u00e4mpfen der Klasse neue Elemente hervorbringen werden, die bestimmte Fragen und Themen in neuer Art und Weise angehen. Wir hoffen die richtigen Mittel und Wege zu finden, um mit diesen Elementen in Diskussion und Tuchf\u00fchlung zu gehen, um so substantielle Schritte nach vorn zu machen.<\/p>\n<p>&#8212;&#8212;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.leftcom.org\/de\/articles\/2022-08-28\/die-italienische-kommunistische-linke-%E2%80%93-ein-kurzer-abriss-%C3%BCber-ihre-entstehung#ref1\">(1)<\/a>Sie waren der Meinung, dass die Zeit f\u00fcr eine neue Partei noch nicht reif w\u00e4re, weil die politische Periode immer noch konterevolution\u00e4r sei. Vielmehr war die <em>GCF<\/em> um Marc Chirik der Auffassung, dass ein weiterer noch zerst\u00f6rerischer Krieg auf der Tagesordnung st\u00fcnde. 1952 l\u00f6ste sie sich auf und Marc Chirik wanderte nach Venezuela aus, um dort \u201e<em>die Ideen zu retten<\/em>\u201c. Erst 1967 kehrte er nach Frankreich zur\u00fcck um sich an der Gr\u00fcndung der Gruppe <em>Revolution Internationale<\/em> und 1975 der <em>Internationalen Kommunistischen Str\u00f6mung<\/em> (<em>IKS<\/em>) zu beteiligen.<\/p>\n<p><strong>Zum Weiterlesen:<\/strong><\/p>\n<p>Bordiga, \u201eBordigismus\u201c und die Italienische Kommunistische Linke: <a href=\"http:\/\/www.leftcom.org\/de\/articles\/2008-04-30\/bordiga-bordigismus-und-die-italienische-kommunistische-linke\">leftcom.org<\/a><\/p>\n<p>Onorato Damen: Lebensweg eines Internationalisten: <a href=\"https:\/\/www.leftcom.org\/de\/articles\/2011-12-13\/onorato-damen-lebensweg-eines-internationalisten\">leftcom.org<\/a><\/p>\n<p>Woher wir kommen: Ein kurzer \u00dcberblick \u00fcber die Geschichte der Kommunistischen Linken: <a href=\"http:\/\/www.leftcom.org\/de\/articles\/2020-02-16\/woher-wir-kommen-%E2%80%93-ein-kurzer-%C3%BCberblick-%C3%BCber-die-geschichte-der-kommunistischen\">leftcom.org<\/a><\/p>\n<p>Die Partito Comunista Internazionalista: <a href=\"https:\/\/www.leftcom.org\/de\/articles\/2020-04-13\/die-partito-comunista-internazionalista\">leftcom.org<\/a><\/p>\n<p>25 Jahre IBRP: Ergebnisse und Perspektiven: <a href=\"https:\/\/www.leftcom.org\/de\/articles\/2009-01-15\/25-jahre-ibrp-ergebnisse-und-perspektiven\">leftcom.org<\/a><\/p>\n<p>Die Internationalistische Kommunistische Tendenz: <a href=\"https:\/\/www.leftcom.org\/de\/articles\/2020-04-26\/die-internationalistische-kommunistische-tendenz\">leftcom.org<\/a><\/p>\n<p>Marxismus oder Idealismus: Unsere Differenzen mit der IKS: <a href=\"https:\/\/www.leftcom.org\/de\/articles\/2011-01-01\/marxismus-oder-idealismus-unsere-differenzen-mit-der-iks\">leftcom.org<\/a><\/p>\n<p>Die zuk\u00fcnftige Internationale: <a href=\"https:\/\/www.leftcom.org\/de\/articles\/2019-04-19\/die-zuk%C3%BCnftige-internationale-0\">leftcom.org<\/a><\/p>\n<p><em>Quelle: <\/em><a href=\"http:\/\/www.leftcom.org\/de\/articles\/2022-08-28\/die-italienische-kommunistische-linke-%E2%80%93-ein-kurzer-abriss-%C3%BCber-ihre-entstehung\"><em>leftcom.org&#8230;<\/em><\/a><em> vom 7. September 2022<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Begriff \u201eKommunistische Linke\u201c ist heute etwas verwirrend. Die Gruppen der Internationalistischen Kommunistischen Tendenz benutzen ihn nicht h\u00e4ufig. Vielmehr ziehen wir es vor und uns als \u201eInternationalistInnen\u201c zu bezeichnen. Wir versuchen auch den Begriff \u201eItalienische &#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":11732,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2,6],"tags":[25,75,27,4],"class_list":["post-11731","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-debatte","category-geschichte-und-theorie","tag-arbeiterbewegung","tag-italien","tag-russland","tag-strategie"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11731","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=11731"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11731\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":11733,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/11731\/revisions\/11733"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/11732"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=11731"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=11731"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=11731"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}