{"id":11978,"date":"2022-10-21T09:48:20","date_gmt":"2022-10-21T07:48:20","guid":{"rendered":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=11978"},"modified":"2022-10-21T09:48:21","modified_gmt":"2022-10-21T07:48:21","slug":"die-nackte-macht-des-finanzkapitals-hinter-der-britischen-krise","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=11978","title":{"rendered":"Die nackte Macht des Finanzkapitals hinter der britischen Krise"},"content":{"rendered":"<p><em>Nick Beams. <\/em>Die au\u00dferordentlichen Ereignisse des letzten Monats in Gro\u00dfbritannien enthalten f\u00fcr die Arbeiterklasse in allen L\u00e4ndern tiefgreifende Lehren.<\/p>\n<p>Die Tory-Regierung der gestern zur\u00fcckgetretenen Liz Truss hatte am 23. September ihre Wirtschaftsagenda verk\u00fcndet, die durch die Verabschiedung eines Mini-Haushalts<!--more--> mit umfangreichen Steuersenkungen f\u00fcr Unternehmen und Superreiche \u201eWachstum, Wachstum, Wachstum\u201c schaffen sollte. Nun liegt sie in Tr\u00fcmmern.<\/p>\n<p>Nachdem sie nicht zur Fragestunde erschienen war, sa\u00df Truss am Montag stumm und ausdruckslos im Unterhaus. Kanzler Jeremy Hunt \u2013 der am vergangenen Freitag ernannt worden war, nachdem sie Kwasi Kwarteng aus dem Amt gedr\u00e4ngt hatte \u2013 zerriss die Wirtschaftsagenda, die sie und Kwarteng gemeinsam erarbeitet hatten.<\/p>\n<p>Die Ereignisse haben die nackte Macht des Finanzkapitals und die Art und Weise, wie es seine Diktatur aus\u00fcbt, in lebendiger Erfahrung enth\u00fcllt.<\/p>\n<p>Der Zusammenbruch des Truss-Programms wurde mit der Ank\u00fcndigung des Mini-Haushalts in Gang gesetzt. Der Wert des Pfund Sterling st\u00fcrzte gegen\u00fcber dem US-Dollar ab und Staatsanleihen wurden verkauft, wodurch die Gefahr eines Zusammenbruchs der Pensionsfonds entstand und eine schwere Krise des britischen und des globalen Finanzsystems drohte.<\/p>\n<p>Die Einw\u00e4nde der Geldm\u00e4rkte richteten sich nicht dagegen, dass Milliarden Dollar an die Unternehmen und Superreichen verteilt werden sollten. Sie bestanden darin, dass diese Summen nicht durch Ausgabenk\u00fcrzungen, sondern durch eine Erh\u00f6hung der Staatsverschuldung um mehr als 70 Milliarden Pfund finanziert wurden.<\/p>\n<p>Hunt k\u00fcndigte nicht nur an, die Steuersenkungen r\u00fcckg\u00e4ngig zu machen, sondern begann auch gleich mit der K\u00fcrzung der Staatsausgaben \u2013 wobei er vor allem die Laufzeit der Energiesteuererleichterungen von zwei Jahren auf nur sechs Monate verk\u00fcrzte. Er warnte, dass \u201eatemberaubend schwierige\u201c Entscheidungen anst\u00fcnden, um die \u201ewirtschaftliche Stabilit\u00e4t\u201c wiederherzustellen. Nichts sei \u201evom Tisch\u201c. Das bedeutet, dass Renten, Gesundheit, Bildung und andere soziale Dienste unmittelbar auf der Abschussliste stehen.<\/p>\n<p>Auch wenn die Ereignisse im Vereinigten K\u00f6nigreich ihre eigenen nationalen Besonderheiten haben, sind sie nicht einfach das Ergebnis \u201ebritischer\u201c Verh\u00e4ltnisse. Wie Leo Trotzki einmal bemerkte, sind nationale Besonderheiten immer eine \u201eoriginelle Kombination\u201c der Grundz\u00fcge globaler Prozesse.<\/p>\n<p>Die zugrundeliegenden internationalen Prozesse haben sich in den letzten 35 Jahren mit zunehmender Wucht entwickelt und wurzeln in einer immer tieferen Krise des globalen Finanzsystems, in der alle Widerspr\u00fcche des globalen kapitalistischen Profitsystems in konzentrierter Form zum Ausdruck kommen.<\/p>\n<p>Am Mittwoch berichtete die <em>New York Times<\/em>, dass die Federal Reserve und die Biden-Regierung Untersuchungen dar\u00fcber angestellt haben, ob es in den USA zu einem \u00e4hnlichen Zusammenbruch kommen k\u00f6nnte. Dem Artikel zufolge schien ein Crash zwar nicht \u201eunmittelbar\u201c bevorzustehen \u2013 f\u00fcr die herrschenden Klassen gibt es nie eine Krise, bis sie \u00fcber ihren K\u00f6pfen zusammenbricht \u2013, doch die Antwort lautete, dass er \u201ewahrscheinlich\u201c eintreten \u201ek\u00f6nnte\u201c.<\/p>\n<p>Der Artikel schlussfolgerte, dass der Schock zwar \u201espezifisch britisch\u201c sei, doch die heftige Reaktion \u201e\u00d6konomen auf der ganzen Welt dazu veranlasst hat, sich zu fragen, ob die Situation einem Kanarienvogel in der Kohlenmine gleicht, da rund um den Globus Anzeichen von finanziellem Stress auftauchen\u201c.<\/p>\n<p>Die Urspr\u00fcnge der Finanzkrise lassen sich zwar weit zur\u00fcckverfolgen \u2013 mindestens bis zur Aufhebung der Golddeckung des US-Dollars im August 1971 und dem \u00dcbergang zu einem globalen Fiat-W\u00e4hrungssystem \u2013, doch ein entscheidender Wendepunkt war der Wall-Street-Crash im Oktober 1987, der auf der ganzen Welt Widerhall fand.<\/p>\n<p>Als Reaktion auf den Absturz \u2013 mit mehr als 22 Prozent immer noch der historisch gr\u00f6\u00dfte Einbruch an einem einzigen Tag \u2013 verpflichtete der damalige Vorsitzende der US-Notenbank Alan Greenspan die Fed, den Aktienmarkt mit der gesamten ben\u00f6tigten Liquidit\u00e4t zu versorgen.<\/p>\n<p>Diese Entscheidung war keine einmalige Angelegenheit. Der \u201eGreenspan-Put\u201c, wie er sp\u00e4ter genannt wurde, war f\u00fcr den Finanzmarkt eine Garantie, dass die Fed immer zur Stelle sein w\u00fcrde, wenn seine spekulativen Aktivit\u00e4ten zu einer Krise f\u00fchrten \u2013 um die M\u00e4rkte zu retten und noch mehr Geld zur Verf\u00fcgung zu stellen, mit dem die neuen Spekulationen finanziert werden konnten.<\/p>\n<p>So antwortete die Fed auf jeden finanziellen Sturm in den 1990er Jahren und in den ersten Jahren des neuen Jahrhunderts.<\/p>\n<p>Gleichzeitig wurden die Regulierungen aufgehoben, die als Reaktion auf die Weltwirtschaftskrise in den 1930er Jahren eingef\u00fchrt worden waren. Die City of London hatte sich zu einem Zentrum der globalen Spekulation entwickelt und war kein passiver Zuschauer. Tats\u00e4chlich wurden Regulierungsma\u00dfnahmen in den USA h\u00e4ufig nicht zuletzt deshalb aufgehoben, weil die Bedingungen in London viel lockerer waren und die Wall Street in der Lage sein musste, mit ihrem transatlantischen Rivalen zu konkurrieren.<\/p>\n<p>Die Ma\u00dfnahmen der Fed wurden oft zur Abwendung einer potenziellen Krise ergriffen, schufen jedoch nur die Voraussetzungen f\u00fcr eine noch gr\u00f6\u00dfere Katastrophe, die in der globalen Finanzkrise von 2008 ausbrach. Die Reaktion der Fed bestand darin, das Geldangebot noch weiter auszudehnen.<\/p>\n<p>Gemeinsam mit der US-Regierung rettete sie Unternehmen und Banken und leitete dann unter dem Vorsitz von Ben Bernanke das Programm der quantitativen Lockerung (Quantitative Easing, QE) ein, bei dem die Zentralbanken Staatsanleihen aufkauften, um die Zinss\u00e4tze auf einem historischen Tiefstand zu halten.<\/p>\n<p>Die Fed stockte ihre Best\u00e4nde an Staatsschulden von rund 800 Milliarden Dollar auf etwa 4 Billionen Dollar auf, was zu einem Berg von Schulden und fiktivem Kapital f\u00fchrte. Dies spiegelte sich wiederum im Anstieg der Wall Street auf Rekordh\u00f6hen wider, nachdem sie im M\u00e4rz 2009 ihren Tiefpunkt erreicht hatte.<\/p>\n<p>Als die Covid-19-Pandemie zu Beginn des Jahres 2020 ausbrach, weigerten sich die US-Regierung und Regierungen auf der ganzen Welt, die notwendigen Gesundheitsma\u00dfnahmen zur Beseitigung des Virus zu ergreifen. Sie wollten einen Zusammenbruch der Wall Street verhindern, der sich auf das gesamte globale Finanzsystem ausweiten w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Diese Gefahr zeigte sich, als der Markt f\u00fcr Staatsanleihen \u2013 die Grundlage des globalen Finanzsystems \u2013 im M\u00e4rz 2020 zusammenbrach. Mehrere Tage lang fanden nicht einmal US-Staatsanleihen, die angeblich die sichersten Finanzanlagen der Welt sind, einen K\u00e4ufer.<\/p>\n<p>Die Fed und andere Zentralbanken reagierten, indem sie das QE-Programm potenzierten. Allein die Fed hat ihre Best\u00e4nde an Finanzanlagen fast \u00fcber Nacht von 4 Billionen Dollar auf fast 9 Billionen Dollar mehr als verdoppelt und wurde zum B\u00fcrgen f\u00fcr alle Arten von Staats- und Unternehmensschulden. Der Gesamtbetrag, den die Zentralbanken dem Finanzsystem zugef\u00fchrt haben, wird auf rund 13 Billionen Dollar gesch\u00e4tzt.<\/p>\n<p>Doch diese Ma\u00dfnahmen, die zum Schutz der Wall Street und zur \u201eRettung\u201c des Finanzsystems ergriffen wurden, f\u00fchrten zu einer neuen Krise. Die Weigerung, Covid-19 zu eliminieren, leitete eine Lieferkettenkrise ein. Verbunden mit der Spekulation auf alle Finanzwerte einschlie\u00dflich Rohstoffen \u2013 ein Ergebnis des Zuflusses von Billionen Dollar der Zentralbanken \u2013 und der Profitgier der gro\u00dfen Unternehmen hat dies die h\u00f6chste Inflationsrate seit vier Jahrzehnten ausgel\u00f6st.<\/p>\n<p>Die QE-Ma\u00dfnahmen der Vergangenheit konnten durchgef\u00fchrt werden, weil die Inflation niedrig war \u2013 weit unter 2 Prozent \u2013 und die K\u00e4mpfe der Arbeiterklasse von der Gewerkschaftsb\u00fcrokratie unterdr\u00fcckt wurden. Dies f\u00fchrte dazu, dass die Streikaktivit\u00e4t weltweit auf einen historischen Tiefstand sank und die Reall\u00f6hne kontinuierlich schrumpften.<\/p>\n<p>Nun hat sich die Situation dramatisch ver\u00e4ndert. \u00dcberall auf der Welt k\u00e4mpft die Arbeiterklasse f\u00fcr Lohnerh\u00f6hungen gegen die grassierende Inflation, die durch den Stellvertreterkrieg noch versch\u00e4rft wird, den die USA und die Nato in der Ukraine gegen Russland f\u00fchren. In Schulen, Krankenh\u00e4usern, dem Gesundheitswesen und der gesamten Industrie fordern Arbeiter ein Ende der zunehmend unertr\u00e4glichen Arbeitsbedingungen, die \u00fcber Jahrzehnte eingef\u00fchrt und w\u00e4hrend der Pandemie noch versch\u00e4rft wurden.<\/p>\n<p>Das Wiederaufleben des Klassenkampfes hat zu einem grundlegenden Wandel in der Geldpolitik der Zentralbanken gef\u00fchrt \u2013 allen voran der US-Notenbank \u2013, der eine kontinuierliche Anhebung der Zinss\u00e4tze umfasst. Das neue Regime wird unter dem Vorwand der \u201eInflationsbek\u00e4mpfung\u201c durchgesetzt. Es wird jedoch nichts zur Senkung der Preise beitragen, wie Sprecher der Zentralbank bereits zugegeben haben.<\/p>\n<p>Das Ziel besteht darin, eine Rezession herbeizuf\u00fchren und damit in die Fu\u00dfstapfen des Fed-Vorsitzenden Paul Volcker zu treten, der die Zinss\u00e4tze in den fr\u00fchen 1980er Jahren auf ein Rekordhoch anhob. Die Volcker-Ma\u00dfnahmen schufen die bis dahin tiefste Rezession seit den 1930er Jahren, in deren Verlauf die Lohnk\u00e4mpfe der Arbeiterklasse zerschlagen und die Beziehungen zwischen den Klassen umstrukturiert wurden.<\/p>\n<p>Doch die Unterdr\u00fcckung der Lohnk\u00e4mpfe der Arbeiterklasse \u2013 die immer eine gro\u00dfe Gefahr f\u00fcr die Stabilit\u00e4t des Finanzkapitals darstellen \u2013 ist keineswegs das einzige Ziel. Der Klassenkrieg geht weit dar\u00fcber hinaus.<\/p>\n<p>Der Berg an fiktivem Kapital, der durch die Explosion der Aktienkurse und das Wachstum der Schulden entsteht, verk\u00f6rpert an und f\u00fcr sich keinen Wert. Letztlich ist er ein Anspruch auf den Mehrwert, der der Arbeiterklasse im kapitalistischen Produktionsprozess entzogen wird.<\/p>\n<p>Dieser Pool von Mehrwert, von dem sich das Finanzkapital wie ein Vampir ern\u00e4hrt, muss um jeden Preis vergr\u00f6\u00dfert werden.<\/p>\n<p>Dies beinhaltet nicht nur die Unterdr\u00fcckung der L\u00f6hne, sondern auch die Zerst\u00f6rung sozialer Sicherungssysteme, die vom Standpunkt des parasit\u00e4ren Finanzkapitals betrachtet einen Abschlag vom Mehrwert darstellen, der ansonsten zu seiner Aneignung verf\u00fcgbar w\u00e4re.<\/p>\n<p>Verdeutlicht werden das Ausma\u00df und die Tiefe der treibenden Kraft des Klassenkrieges, der nun entfesselt wird, durch die Tatsache, dass die weltweite Verschuldung der Regierungen und der Unternehmen inzwischen auf mehr als 350 Prozent des weltweiten BIP oder rund 300 Billionen Dollar gesch\u00e4tzt wird. Die Forderung des Finanzkapitals lautet, dass der Arbeiterklasse mehr Mehrwert entzogen werden muss, um diese Verschuldung zu bezahlen.<\/p>\n<p>Das ist die Bedeutung der Krise am britischen Anleihemarkt \u2013 nicht nur f\u00fcr britische Arbeiter, sondern f\u00fcr Arbeiter auf der ganzen Welt. Diese Agenda wurde im \u201eFiscal Monitor Report\u201c des IWF dargelegt, der f\u00fcr die IWF-Halbjahrestagung letzte Woche in Washington erstellt wurde.<\/p>\n<p>In den Worten des Hauptverfassers des Berichts, Vitor Gaspar: \u201eIm Kontext hoher Inflation, hoher Verschuldung, steigender Zinss\u00e4tze und erh\u00f6hter Unsicherheit ist die Koh\u00e4renz zwischen Geld- und Fiskalpolitik von gr\u00f6\u00dfter Bedeutung&#8230; Dies bedeutet, dass der Haushalt auf seinem Straffungskurs gehalten werden muss.\u201c<\/p>\n<p>Sollten Regierungen unabh\u00e4ngig von ihrer politischen Couleur diesen Forderungen nicht nachkommen, werden sie von den Anleihem\u00e4rkten bestraft werden, bis sie es tun.<\/p>\n<p>Die herrschenden Klassen haben \u2013 angef\u00fchrt vom Finanzkapital \u2013 eine klare Agenda. Sie wollen Arbeiter in die Armut treiben, um ihre uners\u00e4ttlichen Bed\u00fcrfnisse zu stillen. Die Arbeiterklasse muss darauf mit einem eigenen, unabh\u00e4ngigen Programm antworten, das von der Einsicht ausgeht, dass sie nicht nur gegen verschiedene ihr auferlegte Pl\u00fcnderungen k\u00e4mpft \u2013 sondern gegen das gesamte kapitalistische System und f\u00fcr die notwendige sozialistische Umgestaltung der Gesellschaft.<\/p>\n<p><em>#Bild: Bank of England, Threadneedle Street, London (England) (Flickr, Hongchou&#8217;s Photography)<\/em><\/p>\n<p><em>Quelle: <\/em><a href=\"https:\/\/www.wsws.org\/de\/articles\/2022\/10\/20\/yesm-o20.html\"><em>wsws.org&#8230;<\/em><\/a><em> vom 21. Oktober 2022<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nick Beams. Die au\u00dferordentlichen Ereignisse des letzten Monats in Gro\u00dfbritannien enthalten f\u00fcr die Arbeiterklasse in allen L\u00e4ndern tiefgreifende Lehren.<br \/>\nDie Tory-Regierung der gestern zur\u00fcckgetretenen Liz Truss hatte am 23. 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