{"id":12115,"date":"2022-11-11T10:43:59","date_gmt":"2022-11-11T08:43:59","guid":{"rendered":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=12115"},"modified":"2022-11-11T10:44:01","modified_gmt":"2022-11-11T08:44:01","slug":"einmal-auf-der-richtigen-seite-der-geschichte-stehen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=12115","title":{"rendered":"Einmal auf der richtigen Seite der Geschichte stehen"},"content":{"rendered":"<p><em>Hans-Dieter Rieveler.<\/em><strong> Der Ukraine-Krieg hat nicht nur Nationalismus und Russenhass wieder salonf\u00e4hig gemacht. Manchen dient er auch als Vehikel, um sich von der Last der NS-Vergangenheit zu befreien.<\/strong><\/p>\n<p>Was w\u00e4re passiert, wenn die amerikanischen Ureinwohner die wei\u00dfen Eindringlinge besiegt und aus ihrem Land vertrieben h\u00e4tten? H\u00e4tten uns dann die Indianer von den Nazis befreit?<!--more--> Dieses ketzerische Gedankenspiel postete im Februar dieses Jahres der Schauspieler Robert Beyer auf Facebook. Daraufhin sah sich die Berliner Schaub\u00fchne, deren Ensemble er seit 1999 angeh\u00f6rt, zu einer <a href=\"https:\/\/www.schaubuehne.de\/en\/presse\/stellungnahme-der-schaubuehne-zum-facebook-post-eines-ensemblemitglieds.html\">Pressemitteilung<\/a> veranlasst. Beyer habe in seinem Post \u201eden Massenmord an der indigenen Bev\u00f6lkerung in Nordamerika verharmlost\u201c, hie\u00df es darin. Doch habe sich der Schauspieler \u201enach einem unverz\u00fcglich anberaumten Gespr\u00e4ch \u2026 auf seinem privaten Facebook-Account \u00f6ffentlich entschuldigt\u201c. Zudem habe er sich \u201edazu entschlossen, an einem Einzelcoaching zum Thema Rassismus und Diversit\u00e4t teilzunehmen\u201c. Nun konnten die Indianer \u2013 die man nat\u00fcrlich nicht mehr so nennen darf \u2013 also aufatmen.<\/p>\n<p><strong>Das V2-Syndrom und das Narrativ vom \u201eVernichtungskrieg\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Mitte Oktober l\u00f6ste Kanzleramtschef Wolfgang Schmidt eine Welle der Emp\u00f6rung aus, als er vom \u201eV2-Syndrom der Deutschen\u201c sprach. Was f\u00fcr die Nazis die V2-Raketen gewesen seien, das seien nun f\u00fcr manche die von der Ukraine geforderten Leopard-2-Kampfpanzer: eine \u201eWunderwaffe\u201c, die den Krieg entscheiden werde.<\/p>\n<p>Damit rief Schmidt die Chef-Bellizisten von Union und FDP auf den Plan. Die <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/hintergrund\/politik\/strack-zimmermann-aussendienstmitarbeiterin-der-ruestungsindustrie\/\">R\u00fcstungslobbyistin<\/a> Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP) erkl\u00e4rte, der Leopard 2 lasse sich mit den V2-Raketen nicht vergleichen. Und Roderich Kiesewetter (CDU) <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/kanzleramtschef-erntet-kritik-eisernes-kreuz-v2-die-neuen-argumente-des-kanzleramts-gegen-panzerlieferungen-8754160.html\">pr\u00e4zisierte<\/a>, die V2 sei als \u201eTerrorwaffe\u201c gegen zivile Ziele eingesetzt worden. Die Leopard-Panzer hingegen k\u00f6nnten \u201egegen die v\u00f6lkerrechtswidrige russische Aggression auf vorwiegend zivile Ziele in der Ukraine rechtm\u00e4\u00dfig und legitim eingesetzt werden\u201c. Womit Kiesewetter en passant zwei der beliebtesten Topoi der Kriegspropaganda aufgriff: Die B\u00f6sen setzen unerlaubte Waffen ein und terrorisieren damit die Zivilbev\u00f6lkerung. Die Guten nutzen nur legitime Waffen, um damit feindliche Soldaten abzuschlachten, wie es sich geh\u00f6rt. Nun k\u00f6nnte man fragen, ob denn die alliierten Bombenangriffe auf deutsche St\u00e4dte demnach ebenso verwerflich waren wie die V2-Angriffe auf britische St\u00e4dte. Doch besser man l\u00e4sst es und macht sich klar, dass es Gut und B\u00f6se in Reinform nur im M\u00e4rchen gibt \u2013 und in der Kriegspropaganda.<\/p>\n<p>Doch wie steht es nun um das deutsche V2-Syndrom? Sind die Bef\u00fcrworter von Panzerlieferungen an die Ukraine, wie einst die Nazis, von dem Glauben an die Wunderwaffe beseelt? Der Einwand, dass Kampfpanzer einer anderen Waffengattung angeh\u00f6rten als Raketen, ist hierf\u00fcr ohne Belang. Auch dass \u201ealle Experten\u201c sagten, Kampfpanzer w\u00e4ren f\u00fcr die ukrainische Armee sehr n\u00fctzlich, wie Kiesewetter weiter behauptet, ist irrelevant. Vollkommen sinnfrei ist sein Vorwurf, Schmidt verwechsle Ursache und Wirkung und verharmlose \u201eden furchtbaren Krieg Russlands gegen die ukrainische Zivilbev\u00f6lkerung\u201c. Tats\u00e4chlich hatte der Kanzleramtschef dazu \u00fcberhaupt keine Aussage getroffen, ebenso wenig wie der Schauspieler Beyer in seinem Facebook-Post irgendetwas verharmlost h\u00e4tte. Beider Vergehen bestand lediglich darin, unbequeme Fragen aufzuwerfen und dabei das Kartenhaus der deutschen \u201eVergangenheitsbew\u00e4ltigung\u201c zu touchieren. Kiesewetter und Konsorten verharmlosen dagegen immer wieder den Vernichtungskrieg der Wehrmacht im Osten, wenn sie den russischen Krieg gegen die Ukraine als solchen bezeichnen.<\/p>\n<p><strong>Nationalismus ist okay, solange er ukrainisch ist<\/strong><\/p>\n<p>Es ist dies dieselbe Art der Vergangenheitsbew\u00e4ltigung, wie sie auch verkappte Antisemiten betreiben, wenn sie, im Zuge ihrer zwanghaften \u201eIsraelkritik\u201c, den Gazastreifen beil\u00e4ufig als \u201eLager\u201c bezeichnen. Doch w\u00e4hrend Antisemiten stets mit Gegenwind rechnen m\u00fcssen, sind Russenhass und Nationalismus mittlerweile wieder im Mainstream angekommen. Wenn Putin eine Reinkarnation Hitlers ist, ergibt sich alles \u00dcbrige scheinbar von selbst. Man muss sich dazu nur so tief wie m\u00f6glich in \u201edie\u201c Ukrainer hineinversetzen. <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Sag-s-durch-den-Ukrainer-Nationalismus-und-Deutschlands-Wiedergutwerdung-7325111.html?seite=all\">\u201eSag\u2019s durch den Ukrainer\u201c<\/a> lautet das Geheimrezept, um endlich all das aussprechen zu k\u00f6nnen, was einem schon lange auf der Zunge brannte, denn im Gegensatz zum deutschen Nationalismus kommt der ukrainische ja irgendwie so unschuldig daher \u2013 wenn man, wie die deutsche Meinungselite, Tomaten auf den Augen hat.<\/p>\n<p>Teil dieser Elite ist auch Thomas Schmid, den sein Marsch durch die Institutionen von der Gruppe \u201eRevolution\u00e4rer Kampf\u201c erst zu den Gr\u00fcnen und schlie\u00dflich zur Tageszeitung \u201eDie Welt\u201c gef\u00fchrt hat. Dort k\u00e4mpft er nun nicht mehr f\u00fcr die Weltrevolution, sondern gegen \u201eskrupellose Friedensliebe\u201c und \u201eunmenschlichen Pazifismus\u201c, personifiziert durch Franz Alt und Harald Welzer, die es gewagt hatten, die Verleihung des Friedenspreises des deutschen Buchhandels an Serhij Schadan zu kritisieren.<\/p>\n<p>Schmid kann sich das nur damit erkl\u00e4ren, dass sie zu jenen Deutschen geh\u00f6rten, <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/debatte\/kommentare\/plus241826441\/Debatte-um-Serhij-Zhadan-Manche-Deutsche-empfinden-den-Mut-der-Ukrainer-als-stoerende-Anmassung.html\">\u201edie in der gro\u00dfen Verteidigungsbereitschaft der Ukrainerinnen und Ukrainer im Grunde eine Anma\u00dfung sehen\u201c<\/a>. Denn Schadans \u201estarke, grelle Worte\u201c \u2013 \u201eHorde\u201c, \u201eBarbaren\u201c, \u201eSchweine\u201c, \u201eAbschaum\u201c \u2026 \u2013 seien zwar irgendwie verst\u00f6rend, doch alternativlos, da der Hass ja von Russland ges\u00e4t worden sei, mit dem Massaker von Butscha, der Bombardierung ziviler Ziele, der Verschleppung von Zivilisten und dem \u201ewahllosen Morden\u201c.<\/p>\n<p>\u201eGerade Deutsche, deren Gro\u00dfeltern und Urgro\u00dfeltern in Osteuropa \u00e4hnlich enthemmt gebrandschatzt und get\u00f6tet haben, sollten eigentlich erkennen k\u00f6nnen, dass Russland in der Ukraine alle Konventionen aufgek\u00fcndigt hat und einen frontalen Angriff auf die Menschenrechte f\u00fchrt\u201c, meint Schmid. Zwar sei es verst\u00e4ndlich, dass die Deutschen den ukrainischen Hass auf Russland nicht zur G\u00e4nze teilen wollten, doch den Ukrainern bliebe gar keine andere Wahl, als in den Russen das \u201etotale B\u00f6se\u201c \u2013 in den Worten von Schadan \u2013 zu sehen. Folglich sei ihnen auch \u201edie Lust auf Puschkin, Dostojewski und die ganze tief gr\u00fcndelnde russische Kultur vergangen\u201c \u2013 \u201edie echten bodenst\u00e4ndigen Deutschen ohnehin schon immer ein Graus war\u201c, darf man wohl gedanklich erg\u00e4nzen.<\/p>\n<p>Ganz \u00e4hnlich wie Schmid sieht es Jens Uthoff von der <a href=\"https:\/\/taz.de\/Friedenspreis-des-Deutschen-Buchhandels\/!5887259\/\">taz<\/a>. Keinesfalls sei Schadan, der gerne mal Benefizkonzerte f\u00fcr rechtsextreme Bataillone gibt oder beim Banderstadt-Festival zu Ehren des ukrainischen Faschisten Stepan Bandera auftritt, ein Rechter; \u201eWer ihn dazu macht, dient der russischen Propaganda.\u201c Schadan selbst bezeichne sich als Patriot, doch werde dieser Begriff in der Ukraine ein wenig anders definiert als in Westeuropa. Man werde \u201eden Eindruck nicht los, dass in Deutschland immer auch die Perspektive des Aggressors eingenommen wird\u201c.<\/p>\n<p><strong>Auch gef\u00fchlte Ukrainer d\u00fcrfen ihrem Russenhass freien Lauf lassen<\/strong><\/p>\n<p>\u201eLinksliberale\u201c wie konservative Journalisten finden also den ukrainischen Nationalismus aka \u201ePatriotismus\u201c total nice. Die Deutschen k\u00f6nnten sich da ruhig mal eine Scheibe abschneiden, meinen sie. Nicht unbedingt, indem sie sich wieder einen eigenen Patriotismus zulegten, aber den guten alten Russenhass k\u00f6nnten sie doch reaktivieren und mehr Schwarz-Wei\u00df-Denken wagen. Dabei d\u00fcrfe man ruhig mal ein wenig \u00fcber die Str\u00e4nge schlagen, da die Faschisten ja diesmal die Russen seien. Ein verlockendes Angebot, dass gro\u00dfe Teile der Bev\u00f6lkerung l\u00e4ngst aufgegriffen haben.<\/p>\n<p>Vor allem im sogenannten \u201elinksliberalen\u201c Milieu ist die Ersatzidentifikation mit der Ukraine weit verbreitet. Gerade Menschen, die mit ihrem eigenen Land wenig anfangen k\u00f6nnen, sind offenbar besonders anf\u00e4llig daf\u00fcr. Die Ukraine-Fahnen auf den D\u00e4chern von Theatern, Museen und Bibliotheken wie auch auf Twitter-Profilen dienen nicht nur dem Virtue signaling (Protzen mit moralischer \u00dcberlegenheit). Die Leserforen \u201elinksliberaler\u201c Medien wie der Zeit oder der taz vermitteln den Eindruck, dass es vielen vor allem darum geht, als gef\u00fchlte Ukrainer endlich einmal auf der Seite der moralischen \u2013 und ganz sicher auch milit\u00e4rischen \u2013 Sieger zu stehen.<\/p>\n<p>Wenn die Ukrainer die Guten sind und die Russen das \u201etotale B\u00f6se\u201c verk\u00f6rpern, dann lassen sich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Zum einen darf man, wie damals die Gro\u00dfeltern, beim Kampf gegen das B\u00f6se mitfiebern und gebannt auf den Endsieg warten, nur dass man diesmal wirklich zu den Guten geh\u00f6rt. Zum anderen kann man nun auch die NS-Vergangenheit etwas entspannter betrachten, denn wenn die Wehrmacht sich in Osteuropa nicht viel schlimmer aufgef\u00fchrt hat als heutzutage die Russen, dann wird wohl alles halb so schlimm gewesen sein. Das hei\u00dft aber auch: Es geht um viel. Das d\u00fcrfte zum Teil den so fanatischen wie hysterischen Ton erkl\u00e4ren, den woke Kriegsbegeisterte immer wieder anschlagen, wenn ihr sorgsam gepflegtes Gut-B\u00f6se-Schema durch die Realit\u00e4t bedroht erscheint.<\/p>\n<p>Ein pr\u00e4gnantes Beispiel daf\u00fcr schildert Moritz Gathmann in einem Gastbeitrag f\u00fcr das Online-Magazin <a href=\"https:\/\/uebermedien.de\/77678\/solidaritaet-mit-der-ukraine-darf-kein-filter-fuer-nachrichten-sein\/\">\u00dcbermedien<\/a>: \u201eDer \u201aBild\u2018-Journalist Julian R\u00f6pcke, demonstrativ proukrainisch, erntet auf Twitter regelm\u00e4\u00dfige Shitstorms \u2013 Vorwurf: russische Desinformation! \u2013 seiner Fanbase, wenn er neben allem anderen auch \u00fcber milit\u00e4rische Misserfolge oder \u00fcber Gr\u00e4ueltaten der ukrainischen Armee berichtet.\u201c\u00a0Die von Uthoff und vielen anderen immer wieder vermittelte Botschaft, bestimmte Dinge \u2013 zum Beispiel, dass Schadan ein Rechter sei \u2013 k\u00f6nnten nicht stimmen, wenn sie der \u201erussischen Propaganda\u201c n\u00fctzen k\u00f6nnten, tr\u00e4gt sicher auch dazu bei.<\/p>\n<p><strong>Endlich einmal auf der richtigen Seite stehen<\/strong><\/p>\n<p>Die Parallelisierung des Ukraine-Kriegs mit dem Zweiten Weltkrieg scheint in sehr vielen Online-Kommentaren durch: Je mehr Waffen, vor allem \u201eschwere\u201c, Deutschland liefert, umso besser. Es muss nicht unbedingt eine Wunderwaffe sein, Hauptsache, es sind deutsche Waffen, die den Krieg zugunsten der Ukraine entscheiden.<\/p>\n<p>Noch wichtiger ist es vielen offenbar, dass der Krieg nicht mit einem Kompromissfrieden, sondern mit der Kapitulation Russlands endet. Das Standardargument hierf\u00fcr lautet: Die Alliierten haben ja auch nicht mit Hitler verhandelt. Gerne wird es verwendet, um jeden, der f\u00fcr Verhandlungen eintritt, als \u201eSecondhand-Kriegsverbrecher\u201c (Wolf Biermann) zu diskreditieren. Schlie\u00dflich f\u00fchrt Russland ja einen \u201eVernichtungskrieg\u201c, genau wie seinerzeit die Wehrmacht. Butscha dient als Beweis daf\u00fcr.<\/p>\n<p>H\u00e4ufig liest man auch, auf die russische Kapitulation m\u00fcsse eine \u201eEntnazifizierung\u201c folgen, verbunden mit Reparationszahlungen und einer Neuauflage der N\u00fcrnberger Prozesse, nur diesmal in Den Haag. Dass dies alles wohl leider nicht zu haben sein wird, ohne den Dritten Weltkrieg zu entfesseln, k\u00fcmmert solche Zeitgenossen nicht weiter, geht es ihnen doch um Gr\u00f6\u00dferes: die gef\u00fchlte Befreiung von der Last der Vergangenheit. Und da reicht es eben nicht, nur Putin alias Hitler anzuklagen. Zu einer ordentlichen Vergangenheitsbew\u00e4ltigung geh\u00f6rt es nun mal auch, unter den zahlreichen Mitt\u00e4tern und Mitl\u00e4ufern aufzur\u00e4umen, nur diesmal ohne \u201ePersilscheine\u201c.<\/p>\n<p><em>#Bild: Antrieb der \u201eWunderwaffe\u201c V2 im KZ Dora-Mittelbau. <\/em><a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/V-2_rocket#\/media\/File:Germany,_Th%C3%BCringen,_Nordhausen,_KZ_Dora-Mittelbau_(2).JPG\"><em>Bild<\/em><\/a><em>: Vincent van Zeijst\/<\/em><a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-sa\/3.0\"><em>CC BY-SA-3.0<\/em><\/a><\/p>\n<p><em>Quelle: <\/em><a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/hintergrund\/gesellschaft\/einmal-auf-der-richtigen-seite-der-geschichte-stehen\/\"><em>overton-magazin.de&#8230;<\/em><\/a><em> vom 10. November 2022<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hans-Dieter Rieveler. Der Ukraine-Krieg hat nicht nur Nationalismus und Russenhass wieder salonf\u00e4hig gemacht. 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