{"id":12402,"date":"2022-12-28T12:15:30","date_gmt":"2022-12-28T10:15:30","guid":{"rendered":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=12402"},"modified":"2022-12-28T12:15:31","modified_gmt":"2022-12-28T10:15:31","slug":"wie-der-kolonialismus-den-faschismus-inspirierte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=12402","title":{"rendered":"<strong>Wie der Kolonialismus den Faschismus inspirierte<\/strong>"},"content":{"rendered":"<p>Eine wissenschaftliche Studie hat ergeben, dass der britische Kolonialismus zwischen 1880 und 1920 circa 165 Millionen Todesopfer in Indien gefordert hat und ein Verm\u00f6gen im Wert von zig Billionen Dollar aus dem Land gestohlen hat. Das weltweite kapitalistische System basiert auf europ\u00e4ischen imperialen V\u00f6lkermorden, die Adolf Hitler inspirierten und zum Faschismus f\u00fchrten,<!--more--> <a href=\"https:\/\/multipolarista.com\/2022\/12\/12\/britain-100-million-india-deaths-colonialism\/\">schreibt der US-Journalist Ben Norton<\/a>.<\/p>\n<p>&#8212;-<\/p>\n<p>Der britische Kolonialismus ist laut einer Studie f\u00fcr mindestens hundert Millionen Tote in rund 40 Jahren verantwortlich. Im Laufe seiner 200-j\u00e4hrigen Kolonialgeschichte habe das britische Weltreich ein Verm\u00f6gen im Wert von mindestens 45 Billionen US-Dollar aus Indien gestohlen, rechnet ein prominenter \u00d6konom vor.<\/p>\n<p>Die v\u00f6lkerm\u00f6rderischen Verbrechen, die europ\u00e4ische Imperien anderswo in der Welt begingen, inspirierten Adolf Hitler und Benito Mussolini, was zum Aufstieg faschistischer Regime f\u00fchrte, die \u00e4hnliche V\u00f6lkermords-Verbrechen innerhalb ihrer Landesgrenzen begingen.<\/p>\n<p>Der Wirtschaftsanthropologe Jason Hickel und sein Co-Autor Dylan Sullivan haben einen Artikel in der angesehenen wissenschaftlichen Zeitschrift <em>World Development<\/em> ver\u00f6ffentlicht, der die \u00dcberschrift tr\u00e4gt: <a href=\"https:\/\/www.sciencedirect.com\/science\/article\/pii\/S0305750X22002169\">\u201eKapitalismus und extreme Armut: eine weltweite Analyse von Reall\u00f6hnen, K\u00f6rpergr\u00f6\u00dfe und Sterblichkeit seit dem langen 16. Jahrhundert\u201c<\/a>. In dem Bericht sch\u00e4tzten die Wissenschaftler, dass Indien eine \u00dcbersterblichkeit von 165 Millionen Menschen aufgrund des britischen Kolonialismus zwischen 1880 und 1920 erlitten hat.<\/p>\n<p>\u201eDiese Zahl ist gr\u00f6\u00dfer als die Anzahl der Toten aus beiden Weltkriegen zusammengenommen, inklusive des Nazi-Holocausts\u201c, schreiben sie. Und f\u00fcgen an: \u201eDie Lebenserwartung in Indien erreichte das Niveau des fr\u00fchen modernen England (also des 16.\/17. Jahrhunderts, Anmerkung der \u00dcbersetzerin) von 35,8 Jahren erst nach 1950, also nach der Entkolonialisierung.\u201c<\/p>\n<p>Hickel und Sullivan fassen ihre Recherche in einem Artikel bei Al Jazeera unter dem Titel <a href=\"https:\/\/www.aljazeera.com\/opinions\/2022\/12\/2\/how-british-colonial-policy-killed-100-million-indians\">\u201eWie der britische Kolonialismus 100 Millionen Inder in 40 Jahren t\u00f6tete\u201c<\/a> zusammen. Sie erkl\u00e4ren:<\/p>\n<p><em>Laut Recherchen des Wirtschaftshistorikers Robert C. Allen stieg die extreme Armut in Indien unter der britischen Herrschaft von 23 Prozent im Jahr 1810 auf mehr als 50 Prozent Mitte des 20. Jahrhunderts. Reall\u00f6hne sanken w\u00e4hrend der britischen Kolonialherrschaft und erreichten im 19. Jahrhundert einen Tiefpunkt, w\u00e4hrend Hungersn\u00f6te zunahmen und zu immer mehr Todesf\u00e4llen f\u00fchrten. Die Inder profitierten also keineswegs vom Kolonialismus, vielmehr stellte er eine menschliche Trag\u00f6die dar, die ihresgleichen in der Geschichte sucht. <\/em><\/p>\n<p><em>Experten stimmen darin \u00fcberein, dass die Phase zwischen 1880 und 1920 \u2013 also der H\u00f6hepunkt der imperialen Macht Gro\u00dfbritanniens \u2013 f\u00fcr Indien ganz besonders verheerend war. Umfassende Volksz\u00e4hlungen, welche die Kolonialmacht ab den 1880er Jahren durchgef\u00fchrt hat, zeigen, dass die Todesrate w\u00e4hrend dieser Zeit betr\u00e4chtlich in die H\u00f6he gegangen ist. Betrug sie zun\u00e4chst 37,2 Todesf\u00e4lle pro 1.000 Menschen, stieg sie in den 1910er Jahren dann auf 44,2 Todesf\u00e4lle pro 1.000 Menschen. Die Lebenserwartung sank von 26,7 Jahren auf 21,9 Jahre. <\/em><\/p>\n<p><em>In einer k\u00fcrzlich erschienenen Ver\u00f6ffentlichung in der Zeitschrift World Development nehmen wir mithilfe von Daten aus Volksz\u00e4hlungen eine Sch\u00e4tzung der Anzahl der durch die imperiale britische Politik get\u00f6teten Menschen w\u00e4hrend dieser vier brutalen Jahrzehnte vor. Verl\u00e4ssliche Zahlen zu Sterblichkeitsraten in Indien liegen nur ab den 1880er Jahre vor. Nimmt man diese als Ausgangspunkt f\u00fcr die \u201enormale\u201c Sterblichkeit, so sehen wir, dass unter der \u00c4gide des britischen Kolonialismus w\u00e4hrend der Zeit zwischen 1891 und 1920 circa 50 Millionen Menschen zus\u00e4tzlich gestorben sind. <\/em><\/p>\n<p><em>50 Millionen Tote sind eine ersch\u00fctternde Zahl und doch nur eine konservative Sch\u00e4tzung. Zahlen zu den Reall\u00f6hnen zeigen, dass der Lebensstandard im kolonialen Indien bis zum Jahr 1880 bereits dramatisch von seinem fr\u00fcheren Niveau gesunken war. Allen und andere Wissenschaftler sind der Ansicht, dass der indische Lebensstandard vor dem Kolonialismus wohl \u201eauf vergleichbarem Niveau mit den fortschrittlicheren Teilen West-Europas\u201c gewesen sei.<\/em><\/p>\n<p><em>Wir wissen nicht genau, wie hoch Indiens vorkoloniale Sterblichkeitsrate war. Wenn wir jedoch annehmen, dass sie der von England im 16. und 17. Jahrhundert \u00e4hnelte \u2013 die betrug 27,18 Todesf\u00e4lle pro 1.000 Menschen \u2013 dann kommen wir zu dem Schluss, dass in Indien zwischen 1881 und 1920 eine \u00dcbersterblichkeit von 165 Millionen Menschen auftrat. <\/em><\/p>\n<p><em>Wenngleich die genaue Anzahl der \u00fcberz\u00e4hligen Todesf\u00e4lle von den Ausgangswerten abh\u00e4ngt, ist doch klar, dass auf dem H\u00f6hepunkt des britischen Kolonialismus um die 100 Millionen Menschen vorzeitig gestorben sind. Es handelt sich also um eine der gr\u00f6\u00dften politisch verursachten Sterblichkeitskrisen der Menschheitsgeschichte. Sie ist gr\u00f6\u00dfer als all die Hungersn\u00f6te in der Sowjetunion, in Maos China, in Nordkorea, in Pol Pots Kambodscha und Mengistus \u00c4thiopien.<\/em><\/p>\n<p>Diese ersch\u00fctternde Zahl enth\u00e4lt noch nicht einmal die zig Millionen Inder, die in menschengemachten Hungersn\u00f6ten starben, welche das britische Imperium verursachte. In der ber\u00fcchtigten Hungersnot in Bengalen 1943 verhungerten sch\u00e4tzungsweise drei Millionen Inder. W\u00e4hrenddessen exportierte die britische Regierung Lebensmittel und verbot Getreideeinfuhren.<\/p>\n<p>Wissenschaftler fanden heraus, dass diese Hungersnot <a href=\"https:\/\/www.aljazeera.com\/news\/2019\/4\/1\/churchills-policies-to-blame-for-1943-bengal-famine-study\">nicht auf nat\u00fcrliche Ursachen zur\u00fcckzuf\u00fchren<\/a> war; vielmehr war sie das Ergebnis der Politik von Premierminister Winston Churchill. Churchill selbst war ein notorischer Rassist, der sagte: \u201eIch hasse Inder. Sie sind ein garstiges Volk mit einer garstigen Religion.\u201c<\/p>\n<p>In den fr\u00fchen 1930er Jahren bewunderte Churchill den Nazi-F\u00fchrer Adolf Hitler und den italienischen Diktator Benito Mussolini, der den Faschismus begr\u00fcndete. Churchill gewogene Wissenschaftler r\u00e4umten ein, dass er <a href=\"https:\/\/twitter.com\/BenjaminNorton\/status\/1575554341674618886\">\u201eBewunderung f\u00fcr Mussolini hegte\u201c<\/a> und \u201edass er, w\u00e4re er gezwungen, zwischen dem italienischen Faschismus und dem italienischen Kommunismus zu w\u00e4hlen, ohne zu z\u00f6gern Ersteren w\u00e4hlen w\u00fcrde\u201c.<\/p>\n<p>Der indische Politiker Shashi Tharoor, ehemaliger stellvertretender UN-Generalsekret\u00e4r, hat die Verbrechen des britischen Imperiums insbesondere unter Churchill ausf\u00fchrlich dokumentiert.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.indiatimes.com\/news\/india\/shashi-tharoor-compares-winston-churchill-to-hitler-says-he-was-responsible-for-the-bengal-famine-273966.html\">\u201eChurchill hat genauso viel Blut an den H\u00e4nden wie Hitler\u201c<\/a>, betonte Tharoor. Er verwies auf \u201edie Entscheidungen, die er [Churchill] pers\u00f6nlich w\u00e4hrend der Hungersnot in Bengali absegnete \u2013 4,3 Millionen Menschen starben darin aufgrund seiner Entscheidungen\u201c. Die preisgekr\u00f6nte <a href=\"https:\/\/www.livemint.com\/Companies\/HNZA71LNVNNVXQ1eaIKu6M\/British-Raj-siphoned-out-45-trillion-from-India-Utsa-Patna.html\">indische \u00d6konomin Utsa Patnaik sch\u00e4tzt<\/a>, dass das britische Imperium 45 Billionen US-Dollar aus dem indischen Subkontinent abgesaugt hat.<\/p>\n<p>In einem Interview mit der indischen Website Mint erkl\u00e4rte sie 2018:<\/p>\n<p><em>Zwischen 1765 und 1938 flossen 9,2 Billionen Pfund bzw. 45 Billionen US-Dollar ab, wobei Indiens Export\u00fcbersch\u00fcsse als Ma\u00df genommen und mit f\u00fcnf Prozent verzinst wurden. Den Indern wurden nie ihre eigenen Gold- und Deviseneinnahmen gutgeschrieben. Stattdessen wurde den lokalen Produzenten hier der Rupie-Gegenwert aus dem Staatshaushalt \u201ebezahlt\u201c \u2013 etwas, was man in keinem unabh\u00e4ngigen Land finden w\u00fcrde. <\/em><\/p>\n<p><em>Der \u201eAbfluss\u201c schwankte zwischen 26 und 36 Prozent des indischen Staatshaushalts. Nat\u00fcrlich h\u00e4tte es einen riesigen Unterschied ausgemacht, w\u00e4ren Indiens enorme internationale Eink\u00fcnfte im Land verblieben. Indien h\u00e4tte sich weit besser entwickelt und k\u00f6nnte viel bessere soziale Indikatoren vorweisen. Zwischen 1900 und 1946 hat sich das Pro-Kopf-Einkommen praktisch nicht erh\u00f6ht, obwohl Indien vor 1929 drei Jahrzehnte lang den zweitgr\u00f6\u00dften Export\u00fcberschuss der Welt verzeichnete.<\/em><\/p>\n<p><em>Da Gro\u00dfbritannien alle Eink\u00fcnfte f\u00fcr sich reklamierte, ist diese Stagnation nicht \u00fcberraschend. Die normalen Menschen starben wie die Fliegen aufgrund von Unterern\u00e4hrung und Krankheiten. Es ist schockierend, dass die indische Lebenserwartung f\u00fcr Neugeborene im Jahr 1911 lediglich 22 Jahre betrug. <\/em><\/p>\n<p><em>Die aussagekr\u00e4ftigste Kennziffer ist jedoch die Verf\u00fcgbarkeit von Getreide. Da die Kaufkraft der einfachen Inder aufgrund von hohen Steuern eingeschr\u00e4nkt wurde, ging der j\u00e4hrliche Pro-Kopf-Verbrauch von Getreide von 200 kg im Jahr 1900 auf 157 kg am Vorabend des Zweiten Weltkriegs zur\u00fcck und brach bis 1946 weiter auf 137 kg ein. Kein Land der Welt, nicht einmal das am wenigsten entwickelte, ist heute auch nur ann\u00e4hernd so tief gesunken wie Indien im Jahr 1946.<\/em><\/p>\n<p>Patnaik hob hervor:<\/p>\n<p><em>Die moderne kapitalistische Welt w\u00fcrde ohne den Kolonialismus und den Abfluss von Reichtum aus den Kolonien nicht existieren. W\u00e4hrend Gro\u00dfbritanniens \u00dcbergangszeit zur Industriegesellschaft zwischen 1780 und 1820 machte der Zufluss aus Asien und den Karibischen Inseln ungef\u00e4hr sechs Prozent des britischen BIP aus, was ungef\u00e4hr der britischen Sparquote entspricht. Nach der Mitte des 19. Jahrhunderts verzeichnete Gro\u00dfbritannien Leistungsbilanzdefizite mit Kontinentaleuropa und Nordamerika und investierte zugleich massiv in diese Regionen, was auch Kapitalbilanzdefizite bedeutete. Die beiden Defizite summierten sich zu gro\u00dfen und steigenden Zahlungsbilanzdefiziten mit diesen Regionen.<\/em><\/p>\n<p><em>Wie war es m\u00f6glich, dass Gro\u00dfbritannien so viel Kapital exportieren konnte, das in den Bau von Eisenbahnstrecken, Stra\u00dfen und Fabriken in den USA und in Kontinentaleuropa floss? Sein Zahlungsbilanzdefizit gegen\u00fcber diesen Regionen wurde durch die Aneignung von Gold und Devisen ausgeglichen, welche die Kolonien, insbesondere Indien, verdienten. Jede au\u00dferordentliche Ausgabe wie ein Krieg fiel ebenfalls dem indischen Staatshaushalt zur Last, und alles, was Indien nicht durch seine j\u00e4hrlichen Deviseneinnahmen decken konnte, wurde zu seinen Staatsschulden addiert, auf die Zinsen anfielen.<\/em><\/p>\n<p>Titelbild: Mario Breda\/shutterstock.com<\/p>\n<p><em>Quelle: <\/em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91937\"><em>nachdenkseiten.de&#8230;<\/em><\/a><em> vom 28. Dezember 2022 <\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine wissenschaftliche Studie hat ergeben, dass der britische Kolonialismus zwischen 1880 und 1920 circa 165 Millionen Todesopfer in Indien gefordert hat und ein Verm\u00f6gen im Wert von zig Billionen Dollar aus dem Land gestohlen hat. &#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":12403,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2,6,7],"tags":[87,39,34,56,77,22],"class_list":["post-12402","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-debatte","category-geschichte-und-theorie","category-international","tag-arbeitswelt","tag-deutschland","tag-faschismus","tag-grossbritannien","tag-indien","tag-politische-oekonomie"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12402","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=12402"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12402\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":12404,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12402\/revisions\/12404"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/12403"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=12402"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=12402"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=12402"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}