{"id":12706,"date":"2023-02-24T17:08:15","date_gmt":"2023-02-24T15:08:15","guid":{"rendered":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=12706"},"modified":"2023-02-24T17:08:16","modified_gmt":"2023-02-24T15:08:16","slug":"politik-des-hungers","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=12706","title":{"rendered":"<strong>Politik des Hungers<\/strong>"},"content":{"rendered":"<p><em>Klaus Petrus.<\/em><strong>\u00a0In Somalia verhungern wieder einmal Hunderttausende. Seit Jahren f\u00e4llt kein Regen mehr, D\u00fcrre und\u00a0Trockenheit zehren das Land aus. Und dann der Ukraine-Krieg, dessen Schatten bis ans Horn von Afrika reichen.\u00a0Trotzdem redet offiziell niemand von einer Hungersnot. Warum eigentlich?<\/strong><!--more--><\/p>\n<p><em>\u00abDer Hunger ist ein Kampf des K\u00f6rpers gegen den K\u00f6rper. Erst knurrt Ihr Magen, dann streikt er. Das mag seltsam klingen, aber: Wer hungert, hat keinen Hunger mehr. Sie verlieren Ihre Zuckerreserven, sp\u00e4ter Ihr Fett. Sie magern ab. Ihr Immunsystem schw\u00e4chelt, Viren attackieren ihren K\u00f6rper und l\u00f6sen Durchfall aus. Sie verlieren grosse Mengen an Salz, Wasser und Verdauungss\u00e4ften. Dann trocknen Sie langsam aus. Parasiten siedeln sich in Ihrem Mund an, Ihre Bronchien sind entz\u00fcndet. Sie m\u00fcssen husten, doch Sie k\u00f6nnen kaum atmen. Sie r\u00f6cheln. Manchmal dauert es\u00a0Tage, manchmal Wochen, bis der letzte Rest Ihrer Muskelmasse aufgebraucht ist. Ist es soweit, k\u00f6nnen Sie sich nicht mehr auf den Beinen halten oder mit Ihren H\u00e4nden aufst\u00fctzen. Sie kauern sich zusammen, liegen reglos da. Ihre Haut legt sich in Falten, sie wird br\u00fcchig und durchsichtig. Ihr Wimmern wird zu einer Art Summen. Dann sterben Sie.\u00bb<\/em><\/p>\n<p>So in etwa hat der Arzt Ibrahim Liban den Hungertod beschrieben, in einem Kinderspital in Borama, einer Stadt im Norden von Somalia, am Krankenbett des kleinen Hassan. Zehn Tage war seine Mutter Malyun, eine Ziegenhirtin und Nomadin, zu Fuss unterwegs hierher, in der Hoffnung, Ibrahim Liban k\u00f6nne ihren Sohn noch retten. Doch der zuckt nur mit den Schultern. Hassan muss mit Schl\u00e4uchen ern\u00e4hrt werden, sein Atem geht schnell, die Augen sind leer. Er ist, wie alle Kinder hier, am Verhungern.<\/p>\n<p>Da ist er wieder, der Hunger am Horn von Afrika. 1992 starben allein in Somalia 200000 Menschen an Unterern\u00e4hrung, 2011 waren es eine Viertelmillion, darunter 125000 Kinder. In beiden F\u00e4llen wurde von den Vereinten Nationen (UNO) die Hungersnot ausgerufen. Jetzt, 2023, bef\u00fcrchtet man noch mehr Tote; von 500000 ist beim Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) die Rede, sollte die Internationale Gemeinschaft in den kommenden Wochen und Monaten nicht handeln und abermals die Hungersnot erkl\u00e4ren. Denn dann w\u00fcrden Gelder und G\u00fcter fliessen, Regierungen m\u00fcssten agieren und Hilfsorganisationen h\u00e4tten mehr Spielraum. Was bisher aber nicht geschah.\u00a0 Wieso eigentlich? Weil der Hunger immer auch \u2013 und vielleicht zuallererst \u2013 ein Politikum ist.<\/p>\n<p><strong>Eine Sache der Definition<\/strong><\/p>\n<p>Dieses Politikum beginnt bereits bei der Definition von Hunger. Gem\u00e4ss Weltern\u00e4hrungsorganisation (WHO) hungern erwachsene Personen, wenn sie \u2013 je nach Geschlecht, Alter oder Schwere der Arbeit \u2013 weniger als 2200 Kilokalorien t\u00e4glich zu sich nehmen, S\u00e4uglinge, wenn sie nicht 700 Kilokalorien t\u00e4glich bekommen und Kleinkinder bis zu zwei Jahren, wenn die Menge an t\u00e4glichen Kilokalorien weniger als 1000 betr\u00e4gt. Die internationale Hungerskala IPC unterscheidet f\u00fcnf Schweregrade des Hungers, von \u00abminimalem Hunger\u00bb (Stufe 1) \u00fcber \u00abakuten Hunger\u00bb (Stufe 3)\u00a0bis zur \u00abHungersnot\u00bb (Stufe 5). Letztere ist als Katastrophenlage charakterisiert, in der der Zugang zu Nahrungsmitteln und anderen Grundbed\u00fcrfnissen v\u00f6llig fehlt. Um eine Hungersnot auszurufen, m\u00fcssen weitere Kriterien erf\u00fcllt sein, wie: In einer bestimmten Region hat einer von f\u00fcnf Haushalten keinen Zugang zu Nahrung; mehr als 30 Prozent der Kinder unter f\u00fcnf Jahren dieser Region sind akut unterern\u00e4hrt; mindestens zwei von 10000 Menschen in dieser Region sterben t\u00e4glich im Zweitraum von 90 Tagen an Hunger.<\/p>\n<p>Allerdings haben diese Kriterien ihre T\u00fccken. So ergibt der Zeitraum von 90 Tagen zwar Sinn bei akuten Ereignissen: ein Erdbeben, eine \u00dcberschwemmung, eine Heuschreckenplage, Terroranschl\u00e4ge \u2013 und aber- tausende von Menschen haben pl\u00f6tzlich keinen Zugang mehr zu Essen und Trinken, sie m\u00fcssen die Flucht ergreifen. Die UNO geht davon aus, dass weltweit bis zu 50 Millionen Menschen jedes Jahr von derlei Ausnahmesituationen betroffen sind. Doch was ist mit dem schleichenden Hunger? Kein pl\u00f6tzliches Drama hat ihn verursacht, sondern, wie in Somalia, die Tatsache, dass die letzten f\u00fcnf Regenzeiten ausgefallen sind und das Land allm\u00e4hlich ausdorrt. Oder dass die Terrormiliz al-Shabaab seit Jahren die Menschen bestiehlt, verfolgt und in Armut und Hunger treibt oder dass die eigene Regierung in Korruption versinkt. Wer deswegen hungern muss, hungert nicht akut, sondern chronisch.<\/p>\n<p><strong>Unsichtbarer Hunger<\/strong><\/p>\n<p>Chronischer Hunger f\u00fchrt in fast allen F\u00e4llen zu Mangelern\u00e4hrung. Die WHO geht davon aus, dass weltweit zwei Milliarden Menschen davon betroffen sind, allein in Somalia sind von den 17 Millionen Einwohner:innen derzeit 6,7 Millionen mangelern\u00e4hrt. Sie haben nicht immer, aber manchmal zu essen, doch handelt es sich dabei h\u00e4ufig nicht um ausreichend n\u00e4hrstoffreiche Nahrung. Mangel- und Fehlern\u00e4hrung wird denn auch als \u00abunsichtbarer Hunger\u00bb (Jean Ziegler) bezeichnet und f\u00fchrt bei Kindern sowie Erwachsenen nicht bloss zu Vitamin-, sondern auch zu Zink- und Jodmangel.<\/p>\n<p>Die Folgen lassen sich beziffern: Infolge der durch Vitamin A-Mangel ausgel\u00f6sten Krankheiten wie Malaria oder R\u00f6teln sterben gem\u00e4ss WHO jedes Jahr 600000 Kinder unter f\u00fcnf Jahren. Infolge schwerer Durchfallerkrankungen durch Zinkmangel sind es j\u00e4hrlich 800000. Schliesslich kommen jedes Jahr\u00a020 Millionen Kinder mit unterentwickelten Gehirnen auf die Welt, eine Folge des chronischen Jodmangels der M\u00fctter.<\/p>\n<p>Auch f\u00fcr Ibrahim Liban aus dem Kinderspital in Borama ist dies eine der grossen, da nachhaltigen Folgen des Hungers: \u00abSelbst wenn Hassan wieder gesund werden sollte \u2013 aus ihm wird kein Einstein, kein Ministerpr\u00e4sident, Ingenieur oder Lehrer, ein Taxifahrer vielleicht oder ein Viehhirte. Entschuldigen Sie meine Ausdrucksweise, jedoch: In unserem Land kommen seit Generationen nur noch Idioten zur Welt. Wie soll das alles weitergehen?\u00bb<\/p>\n<p><strong>Weniger Zahlen, weniger Hunger?<\/strong><\/p>\n<p>Ein anderes Problem sind die Zahlen. Die UNO ruft nur dann eine Hungersnot aus, wenn die Faktenlage klar ist. Im Falle von Somalia ist sie das selten. So sucht man das Land auf dem Welthunger-Index von 2022 vergeblich \u2013 und das, obschon Nichtregierungsorganisationen regelm\u00e4ssig monieren, es deute alles darauf hin, dass Somalia bereits seit Jahren Platz 1\u00a0belegt. Tats\u00e4chlich taucht das Land auf dem Index nur deswegen nicht auf, weil verl\u00e4ssliche Zahlen zum Hunger fehlen.<\/p>\n<p>Die am Horn von Afrika t\u00e4tige deutsche Hilfsorganisation Welthungerhilfe (WHH) spricht von 7,1 Millionen von Hunger Betroffenen, 6,7 Millionen seien mangelern\u00e4hrt, darunter 500000 Kinder. Zudem h\u00e4tten fast vier Millionen Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser, eine weitere Million Menschen seien infolge von D\u00fcrre und Trockenheit zu Binnenfl\u00fcchtlingen geworden. Dabei r\u00e4umt Alexander Fenwick, WHH-Verantwortlicher f\u00fcr Somalia, ein, dass es sich hierbei um Sch\u00e4tzungen handelt. Seiner Ansicht nach sind sie jedoch zu tief angesetzt. \u00abDer Grund besteht darin, dass wir zu den Gebieten, in denen bereits Hungersnot herrscht, kaum oder \u00fcberhaupt keinen Zugang haben und auf Angaben von Personen angewiesen sind, die aus diesen Regionen fl\u00fcchten m\u00fcssen.\u00bb<\/p>\n<p><strong>Hilfswerke unter Druck gesetzt<\/strong><\/p>\n<p>Es handelt sich hierbei vor allem um die l\u00e4ndlichen Regionen im S\u00fcdwesten Somalias, die weitgehend von der Terrorgruppe al-Shabaab kontrolliert werden. Obschon sie in den vergangenen Jahren an Einfluss verloren hat, sieht sich al-Shabaab nach wie vor als Opposition zur somalischen Regierung. Insbesondere ist es der Terrorgruppe gelungen, die l\u00e4ndlichen Gebiete zu besetzen und aus dem Hunger Profit zu schlagen. So machen sie sich die Not der Viehhirt-<\/p>\n<p>en zunutze und rekrutieren aus den Reihen der hungernden Nomaden k\u00fcnftige \u00abGotteskrieger\u00bb. Auch setzen sie Hilfswerke unter Druck, indem sie ihnen<\/p>\n<p>die Arbeit in den Hungergebieten erschweren. Nicht wenige Organisationen sind gezwungen, mit al-Shabaab zu verhandeln. Andere, wie das Weltern\u00e4hrungsprogramm (WFP) oder UNICEF wurden von al-Shabaab aus den Hungergebieten verwiesen. Was sich, wie gesagt, auf die Faktenlage niederschl\u00e4gt. Oder wie Fenwick sagt: \u00abEigentlich wissen wir alle, was in diesen Gebieten abgeht. Nur weil wir die Toten nicht z\u00e4hlen k\u00f6nnen, heisst das nicht, dass es sie nicht gibt.\u00bb<\/p>\n<p><strong>Angst vor Verlusten<\/strong><\/p>\n<p>Auch f\u00fcr Regierungen ist der Hunger h\u00e4ufig ein politisches Kalk\u00fcl. Der somalische Pr\u00e4sident Hassan\u00a0Sheikh Mohamed, seit Fr\u00fchjahr 2022 im Amt, sagte vor kurzem: \u00abDas Risiko bei der Erkl\u00e4rung einer Hungersnot ist sehr hoch. So eine Erkl\u00e4rung kann die Entwicklung im Land lahmlegen.\u00bb Auf den ersten Blick scheint diese Aussage kontraintuitiv. Die Erfahrung zeigt n\u00e4mlich, dass mit einer Erkl\u00e4rung der Hungersnot nicht bloss die mediale Aufmerksamkeit steigt, sondern auch die internationalen Hilfsbudgets aufgestockt werden. Konkret rechnet die UNO f\u00fcr Somalia mit einer ersten Tranche von \u00fcber einer Milliarde US-Dollar, falls die Hungersnot ausgerufen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Allerdings handelt es sich dabei um eine kurzfristige Nothilfe. Und daran scheint Pr\u00e4sident Mohamed nur wenig Interesse zu haben. Offenbar bef\u00fcrchtet er, dass Entwicklungsgelder \u2013 sollte die Hungerkrise l\u00e4nger anhalten, was wahrscheinlich ist \u2013 von Langzeitprojekten abgezwackt w\u00fcrden; Gelder, welche die somalische Regierung bisher nutzt, um einen Beamtenstaat zu etablieren oder die Terrormiliz al-Shabaab in Schach zu halten.\u00a0Expert:innen sehen noch ein anderes Motiv: W\u00fcrde in Somalia schon wieder die Hungersnot ausgerufen, w\u00fcrde dies selbst die letzten ausl\u00e4ndischen Investoren vertreiben. Auf deren Geld aber ist die somalische Regierung dringend angewiesen. Tats\u00e4chlich beteuerte Pr\u00e4sident Mohamed noch vor kurzem, er sehe derzeit \u00abkein unmittelbares Risiko f\u00fcr eine Hungersnot\u00bb.<\/p>\n<p><strong>Und dann sterben sie<\/strong><\/p>\n<p>Definitionen, Zahlen, Terroristen und Staatsleute \u2013 wer vom Hunger redet, redet irgendwann von etwas Abstraktem. Dabei existiert der Hunger, wenigstens medizinisch gesehen, niemals ausserhalb des Menschen, der an ihm zugrunde geht. Ob jemand dort draussen eine Hungersnot ausruft, mag denen im Kinderspital von Borama im Nordwesten von Somalia egal sein, so m\u00f6chte man meinen. Und doch: 2011, als in Somalia letztmals offiziell eine Hungersnot erkl\u00e4rt wurde, z\u00e4hlte man am Ende 250000 Hungertote; mehr als die H\u00e4lfte starb vor der Erkl\u00e4rung. Damals hiess es, man habe zu lange gewartet. Und dieses Mal? F\u00fcr Hassan ist es zu sp\u00e4t. Der kleine Junge von Malyun, der einmal Pilot werden wollte, ist inzwischen\u00a0am Hunger verstorben.<\/p>\n<p><em>#Bild: Mutter Malyun mit ihrem kleinen Hasan. Zehn Tage war sie barfuss unterwegs in der Hoffnung, ihren Sohn zu retten. Bild: Klaus Petrus<\/em><\/p>\n<p><em>Quelle: <\/em><a href=\"https:\/\/www.vorwaerts.ch\/international\/politik-des-hungers\/\"><em>vorwaerts.ch&#8230;<\/em><\/a><em> vom 24. Februar 2023<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Klaus Petrus.\u00a0In Somalia verhungern wieder einmal Hunderttausende. Seit Jahren f\u00e4llt kein Regen mehr, D\u00fcrre und\u00a0Trockenheit zehren das Land aus. 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