{"id":12746,"date":"2023-03-03T12:55:46","date_gmt":"2023-03-03T10:55:46","guid":{"rendered":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=12746"},"modified":"2023-03-03T12:56:46","modified_gmt":"2023-03-03T10:56:46","slug":"folgen-der-sparpolitik-mindestens-47-tote-bei-zugunglueck-in-griechenland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=12746","title":{"rendered":"<strong>Folgen der Sparpolitik: Mindestens 47 Tote bei Zugungl\u00fcck in Griechenland<\/strong>"},"content":{"rendered":"<p><em>Robert Stevens. <\/em>Bei der schlimmsten Zugkatastrophe in der Geschichte Griechenlands sind mindestens 47 Menschen ums Leben gekommen, Dutzende von ihnen werden noch vermisst.<\/p>\n<p>Auf der Strecke von Athen nach Thessaloniki stie\u00df ein Personenzug am Dienstag frontal mit einem G\u00fcterzug zusammen. Die Kollision ereignete<!--more--> sich kurz vor Mitternacht nahe der Stadt Tempe in Thessalien. Der Personenzug war Berichten zufolge mit einer Geschwindigkeit zwischen 140 und 160 km\/h unterwegs, der G\u00fcterzug mit 100 km\/h.<\/p>\n<p>Der Personenzug war nach Norden unterwegs und hatte den Bahnhof der Stadt Larissa verlassen. Der G\u00fcterzug fuhr in Richtung S\u00fcden von Thessaloniki nach Larissa. Nach der Kollision st\u00fcrzte einer der zerst\u00f6rten Z\u00fcge auf ein Feld neben den Gleisen.<\/p>\n<p>Wie der Vorsitzende der griechischen Eisenbahnergewerkschaft, Yannis Nitsas, mitteilte, waren unter den Toten acht Bahnangestellte, darunter die beiden Lokf\u00fchrer des G\u00fcterzuges und die beiden Lokf\u00fchrer des Personenzuges.<\/p>\n<p>Die Feuerwehr teilte am Mittwoch mit, dass beim Zusammenprall etwa 85 Personen verletzt worden seien. 66 von ihnen seien in Krankenh\u00e4user in Larissa gebracht worden, sechs davon auf eine Intensivstation. Vierzig Krankenwagen waren im Einsatz.<\/p>\n<p>An der Rettungsaktion waren 150 Feuerwehrleute beteiligt, und sie ben\u00f6tigten 17 Fahrzeuge und vier Kr\u00e4ne. Etwa 200 Personen, die leichte Verletzungen erlitten hatten oder unverletzt geblieben waren, wurden mit Bussen nach Thessaloniki gebracht.<\/p>\n<p>Viele der rund 350 Passagiere an Bord waren Studenten, die nach den Ferien in der griechisch-orthodoxen Fastenzeit nach Thessaloniki zur\u00fcckkehren wollten. Diese zweitgr\u00f6\u00dfte Stadt Griechenlands hat einen hohen Anteil an Studenten. Der Leiter der Notaufnahme des Krankenhauses von Larissa, Apostolos Komnos, sagte dem <em>Greek Reporter<\/em>, die meisten der Toten seien junge Menschen um die 20.<\/p>\n<p>Beim Aufprall entgleisten die ersten vier Waggons des Personenzugs. Die ersten beiden Waggons fingen Feuer und wurden \u201efast vollst\u00e4ndig zerst\u00f6rt \u2026 die gibt\u2019s nicht mehr\u201c, wie der Regionalgouverneur der Region Thessalien, Kostas Agorastos, sagte.<\/p>\n<p>Die ersten beiden Waggons wurden zerquetscht, der dritte Waggon \u2013 der Speisewagen \u2013 prallte auf sie auf und fing Feuer. Berichten zufolge wurden Passagiere durch die Zugfenster geschleudert. Einige Leichen wurden bis zu 40 Meter von den Bahngleisen entfernt aufgefunden.<\/p>\n<p>Angelos, ein \u00dcberlebender, sagte gegen\u00fcber AFP: \u201eEs f\u00fchlte sich an wie ein Erdbeben &#8230; In den ersten Waggons sah ich Szenen des Grauens. Ich zittere immer noch am ganzen Leib.\u201c<\/p>\n<p>Ein anderer \u00dcberlebender, Stergios Minenis, sagte gegen\u00fcber Reuters:<\/p>\n<p><em>Wir h\u00f6rten einen lauten Knall &#8230; Wir st\u00fcrzten im Waggon \u00fcbereinander und fielen zur Seite, bis endlich der Tumult aufh\u00f6rte. Darauf breitete sich Panik aus, \u00fcberall Kabel und Feuer. Das Feuer war sofort da. Wohin wir uns auch wandten, \u00fcberall wurden wir verbrannt. Das Feuer war rechts und links.<\/em><\/p>\n<p><em>Zehn, f\u00fcnfzehn Sekunden lang herrschte Chaos: Menschen fielen \u00fcbereinander, ringsum Feuer, h\u00e4ngende Kabel, zerbrochene Fenster, schreiende und eingeklemmte Menschen.<\/em><\/p>\n<p>Ein Helfer sagte gegen\u00fcber AFP: \u201eSo etwas habe ich mein ganzes Leben lang noch nicht gesehen. Es ist tragisch. Auch f\u00fcnf Stunden sp\u00e4ter fanden wir immer noch Leichen.\u201c<\/p>\n<p>Der leitende Gerichtsmediziner im st\u00e4dtischen Krankenhaus von Larissa, Roubini Leontari, sagte am Mittwoch: \u201eIm Moment befinden sich 35 Leichen in der Halle, und immer noch kommen weitere hinzu &#8230; Einige Leichen sind vollst\u00e4ndig verkohlt und nicht mehr zu erkennen. Zum gr\u00f6\u00dften Teil handelt es sich um junge Menschen.\u201c<\/p>\n<p>BBC berichtete: \u201eDie \u00f6rtliche Feuerwehr sagte zuvor, dass der Zugwaggon, der Feuer fing, Temperaturen von 1.300 Grad Celsius erreicht habe. Der B\u00fcrgermeister von Larissa, Apostolos Kalogiannis, wies darauf hin, dass man einige Tote nur noch anhand eines DNA-Tests identifizieren k\u00f6nne.\u201c<\/p>\n<p>Bisher galt ein Zugungl\u00fcck, das sich im Jahr 1972 ereignet hatte, als das schlimmste der Geschichte Griechenlands. Damals waren ebenfalls in der N\u00e4he von Larissa zwei Z\u00fcge frontal zusammengesto\u00dfen, und mehrere Menschen waren gestorben. M\u00f6glicherweise k\u00f6nnte die Zahl der Todesopfer am Ende noch diejenige eines Unfalls in Spanien 2013 \u00fcbertreffen, als ein Hochgeschwindigkeitszug in der N\u00e4he von Santiago de Compostela entgleiste und umkippte, und 80 Menschen starben. Jetzt schon \u00fcbertrifft die Zahl der Todesopfer bei weitem diejenige des letzten vergleichbaren Frontalzusammensto\u00dfes auf dem europ\u00e4ischen Schienennetz, als im Jahr 2016 im bayrischen Bad Aibling 12 Menschen ums Leben kamen. Den bislang schwersten Eisenbahnunfall Deutschland gab es vor 25 Jahren in Eschede, als am 3. Juni 1998 auf der Bahnstrecke Hannover\u2013Hamburg ein ICE entgleiste und 101 Menschen in den Tod riss.<\/p>\n<p>Die konservative Regierung Griechenlands der Nea Dimokratia (ND) hat eine dreit\u00e4gige Staatstrauer ausgerufen.<\/p>\n<p>Der Minister f\u00fcr Infrastruktur und Verkehr, Kostas Karamanlis, trat am Mittwochnachmittag zur\u00fcck. Auch die Leiter der privatisierten Griechischen Eisenbahngesellschaft und ihrer Projektabteilung ERGOSE erkl\u00e4rten ihren R\u00fccktritt.<\/p>\n<p>Die unmittelbare Ursache der Trag\u00f6die l\u00e4sst sich noch nicht feststellen, aber es ist bekannt, dass beide Z\u00fcge mehrere Kilometer lang auf derselben Strecke aufeinander zugerast waren. Der 27,3 Kilometer lange Streckenabschnitt, auf dem sich das Ungl\u00fcck ereignete, war zweigleisig und mit einer automatischen Steuerung ausgestattet, aber die Weichen und Signale wurden noch manuell gestellt.<\/p>\n<p>In Larissa wurde ein 59-j\u00e4hriger Bahnhofsvorsteher verhaftet und wegen fahrl\u00e4ssiger T\u00f6tung, fahrl\u00e4ssiger K\u00f6rperverletzung und gef\u00e4hrlichen Eingriffs in den Verkehr angeklagt. Der Bahnhofsvorsteher bestreitet jegliches Fehlverhalten und gab an, der Unfall sei m\u00f6glicherweise auf ein technisches Versagen zur\u00fcckzuf\u00fchren. Er hatte seinen Posten erst 40 Tage vor der Kollision angetreten, nachdem er eine Ausbildung von einem Jahr durchlaufen hatte.<\/p>\n<p>Unabh\u00e4ngig von den unmittelbaren Ursachen kann es nicht angehen, die Verantwortung auf eine einzelne Person zu schieben, um von den tieferen Ursachen abzulenken.<\/p>\n<p>Offensichtlich liegen die Ursachen tiefer, nachdem in den letzten 15 Jahren in Griechenland die Grundversorgung und die Infrastruktur heruntergewirtschaftet oder v\u00f6llig zerst\u00f6rt worden sind. Mehrere aufeinander folgende Regierungen, einschlie\u00dflich derjenigen unter der pseudolinken Partei Syriza (Koalition der radikalen Linken), haben verbrannte Erde hinterlassen.<\/p>\n<p>Die Studentenverb\u00e4nde von Thessaloniki fordern eine umfassende Untersuchung ohne jede Vertuschung. Am Mittwochabend versammelten sich Demonstrierende vor der Zentrale von Hellenic Trains in der Athener Syggrou Avenue. Auf einem Transparent war zu lesen: \u201eWeder ein Fehler noch ein Ungl\u00fcck: ihr Profit steht \u00fcber dem Leben\u201c. Auf einem anderen stand: \u201eUnsere Toten \u2013 ihre Profite\u201c.<\/p>\n<p>Die Bereitschaftspolizei griff die Demonstration, die sich in Richtung Parlament bewegte, brutal mit Blendgranaten und Tr\u00e4nengas an.<\/p>\n<p>Noch w\u00e4hrend dieses Angriffs sagte der griechische Ministerpr\u00e4sident Kyriakos Mitsotakis in einer Fernsehansprache: \u201eAlles deutet darauf hin, dass dieses Drama leider haupts\u00e4chlich auf ein tragisches menschliches Versagen zur\u00fcckzuf\u00fchren ist.\u201c<\/p>\n<p>Der Pr\u00e4sident des Lokf\u00fchrerverbands, Kostas Genidounias, kommentierte den desolaten Zustand des Eisenbahnnetzes zwischen den beiden gr\u00f6\u00dften St\u00e4dten Griechenlands, als er gegen\u00fcber dem \u00f6ffentlich-rechtlichen Fernsehen ERT sagte: \u201eNichts funktioniert. Im gesamten Netz Athen-Thessaloniki wird alles noch manuell gemacht. Weder die Anzeigen, noch die Signale, noch die elektronische Verkehrssteuerung funktionieren.\u201c Nikos Tsikalakis, der Vorsitzende der gr\u00f6\u00dften Eisenbahnergewerkschaft, erkl\u00e4rte gegen\u00fcber Radio ENA, dass es landesweit nur 750 Eisenbahner gebe, weit weniger als die ben\u00f6tigte Zahl von mehr als 2.000.<\/p>\n<p>Der <em>Guardian<\/em> berichtete: \u201eGemessen an der Gesamtzahl der Todesopfer pro Kilometer ist die Sicherheit im griechischen Schienenverkehr in den letzten zehn Jahren die schlechteste in der ganzen EU.\u201c Dies gehe aus den Statistiken des EU-Eisenbahnwesens hervor, wobei allerdings die Zahlen durch das kleine Streckennetz des Landes (etwa 2 Prozent der Gr\u00f6\u00dfe in Gro\u00dfbritannien) leicht verzerrt w\u00fcrden: \u201eEin gro\u00dfer Teil der Todesopfer waren Gleisarbeiter und nicht Fahrg\u00e4ste.\u201c<\/p>\n<p>In diesen zehn Jahren gelangte das ehemals staatliche Eisenbahnnetz Griechenlands, wie auch die Eisenbahngesellschaft, zunehmend in private Hand. Denn in dieser Zeit wurde im Rahmen diverser Sparprogramme Staatsverm\u00f6gen im Wert von 55 Milliarden Euro privatisiert. Das hatten die Europ\u00e4ische Union (EU), der Internationale W\u00e4hrungsfonds (IWF) und die Banken gefordert, und die aufeinanderfolgenden Regierungen der ND, der sozialdemokratischen Pasok und von Syriza haben es durchgesetzt. Syriza war von 2015\u20132019 an der Regierung.<\/p>\n<p>Im Juni 2010, als die rigorosen Sparma\u00dfnahmen versch\u00e4rft wurden, traten die Eisenbahner in einen landesweiten 24-st\u00fcndigen Streik gegen die geplante Privatisierung. Es ging darum, ein dreij\u00e4hriges Privatisierungsprogramm zu stoppen, in dessen Verlauf 49 Prozent des staatlichen Eisenbahnnetzes TrainOSE verkauft werden sollten, um im Gegenzug Krediterleichterungen von EU und IWF zu erhalten.<\/p>\n<p>Die Privatisierung von TrainOSE fand schlie\u00dflich unter Syriza im Jahr 2017 statt. Damals kaufte die staatliche italienische Bahnholding Ferrovie Dello Stato die griechische Eisenbahn f\u00fcr nur 45 Millionen Euro auf. Danach zahlte die frisch-privatisierte TrainOSE im Jahr 2018 einen ebenfalls niedrigen Kaufpreis von 22 Millionen Euro f\u00fcr den staatlichen Instandhaltungsbetrieb f\u00fcr Schienenfahrzeuge EESSTY. Mehr als f\u00fcnf Jahre nach der Privatisierung ist heute das gesamte Sicherheitssystem des griechischen Schienennetzes noch immer nicht vollst\u00e4ndig automatisiert.<\/p>\n<p>Immer wieder ist davor gewarnt worden, dass die st\u00e4ndigen K\u00fcrzungen und die Nichteinf\u00fchrung der erforderlichen Technologie zu einem schweren Unfall f\u00fchren k\u00f6nnten. Vor weniger als einem Monat hie\u00df es in einem Rundschreiben der Lokf\u00fchrergewerkschaft an ihre Mitglieder bez\u00fcglich zweier Zugunf\u00e4lle vor kurzem auf derselben Strecke: \u201eWir werden nicht auf eine \u201abevorstehende Zugkatastrophe\u2018 warten, um zu erleben, wie sie [Regierung, Bahngesellschaft] Krokodilstr\u00e4nen vergie\u00dfen &#8230;\u201c<\/p>\n<p><em>#Bild: Nach der Kollision: Tr\u00fcmmer beider Z\u00fcge auf den Gleisen bei Tempe, etwa 376 Kilometer n\u00f6rdlich von Athen, am Mittwoch, 1. M\u00e4rz 2023 [AP Photo\/Giannis Papanikos]<\/em><\/p>\n<p><em>Quelle: <\/em><a href=\"https:\/\/www.wsws.org\/de\/articles\/2023\/03\/02\/grie-m02.html\"><em>wsws.org&#8230;<\/em><\/a><em> vom 3. M\u00e4rz 2023 <\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Robert Stevens. Bei der schlimmsten Zugkatastrophe in der Geschichte Griechenlands sind mindestens 47 Menschen ums Leben gekommen, Dutzende von ihnen werden noch vermisst.<br \/>\nAuf der Strecke von Athen nach Thessaloniki stie\u00df ein Personenzug am Dienstag frontal &#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":12747,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[7],"tags":[87,10,39,43,18,45,22,37,4],"class_list":["post-12746","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-international","tag-arbeitswelt","tag-breite-parteien","tag-deutschland","tag-griechenland","tag-imperialismus","tag-neoliberalismus","tag-politische-oekonomie","tag-service-public","tag-strategie"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12746","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=12746"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12746\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":12748,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12746\/revisions\/12748"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/12747"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=12746"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=12746"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=12746"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}