{"id":1291,"date":"2016-06-23T09:41:02","date_gmt":"2016-06-23T07:41:02","guid":{"rendered":"http:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=1291"},"modified":"2016-06-23T09:41:21","modified_gmt":"2016-06-23T07:41:21","slug":"jugoslawien-war-kein-paradies","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=1291","title":{"rendered":"\u00bbJugoslawien war kein Paradies\u00ab"},"content":{"rendered":"<p><strong>Ein Gespr\u00e4ch \u00fcber Serbiens Neue Linke, nationalistische Jugo-Nostalgie und die Folgen der Migration. <\/strong><strong>Interview: Nina Scholz<\/strong><!--more--><\/p>\n<p>\u00dcberall in S\u00fcdosteuropa entstehen neue linke Gruppen, die eine andere Politik machen wollen als die alten. Sie sagen sich los von Jugo-Nostalgie oder Staatsparteien und interessieren sich stattdessen f\u00fcr Basisbewegungen, LGBT-Themen und Feminismus. Eine dieser Gruppen ist Marks21 aus Belgrad, die sich selber als post-trotzkistisch bezeichnet. Wir haben mit Anja Ilic und Pavle Ilic von Marks21 dar\u00fcber gesprochen, was diese Neue Linke ausmacht.<\/p>\n<p><strong><em>Pavle, Anja, gibt es wirklich eine Neue Linke in Serbien?<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong>Pavle:<\/strong> Ja, die gibt es. Das sind junge Leute, die meisten unter 35, die eine andere Politik wollen als es sie bisher im ehemaligen Jugoslawien gab.<\/p>\n<p><strong><em>Was f<\/em><\/strong><strong><em>\u00fc<\/em><\/strong><strong><em>r eine Politik?<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong>Anja:<\/strong> Sie interessieren sich f\u00fcr Feminismus, f\u00fcr LGBT-Themen. Viele sind Studenten. Die meisten sind zum Beispiel gegen die hier vorherrschende nationalistische Politik. Denen ist es egal, ob Serbien sich zwischen der EU und Russland entscheidet, was ein st\u00e4ndig wiederkehrendes Thema ist.<\/p>\n<p><strong>Pavle:<\/strong> Viele werden politisiert, weil sie hier \u00fcberhaupt keine Chancen haben. Sie werden keine vern\u00fcnftige Arbeit finden, die meisten werden nie in ihrem Leben genug Geld verdienen. Deswegen richten sich viele, genau wie wir, gegen neoliberale Politik, die hier von allen Parteien vertreten wird.<\/p>\n<p><strong><em>Von allen?<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong>Pavle:<\/strong> Alle &#8211; von den etwas progressiveren Demokraten \u00fcber die Sozialisten bis hin zu den Faschisten &#8211; bef\u00fcrworten eine aggressive neoliberale Politik. Das ist auch ein Grund, warum die neue Linke sich von der alten abwendet.<\/p>\n<p><strong><em>Wer geh<\/em><\/strong><strong><em>\u00f6<\/em><\/strong><strong><em>rt f<\/em><\/strong><strong><em>\u00fc<\/em><\/strong><strong><em>r euch zur alten Linke?<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong>Anja:<\/strong> Die alte Linke wird f\u00fcr mich von der Sozialistischen Partei Serbiens (SPS) repr\u00e4sentiert, das ist die Partei von Slobodan Milosevic. Deren Symbolik ist vielleicht nostalgisch-sozialistisch, die Politik aber durchweg nationalistisch und neoliberal.<\/p>\n<p><strong><em>Es gibt von der alten Linken niemandem, mit dem ihr heute noch was anfangen k<\/em><\/strong><strong><em>\u00f6<\/em><\/strong><strong><em>nnt?<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong>Pavle:<\/strong> Leider nein. Es gibt in Serbien sowie \u00fcberall im ehemaligen Jugoslawien starke Br\u00fcche. Zur alten Linken geh\u00f6ren f\u00fcr uns alle, die fr\u00fcher mal die Elite waren und die nicht wirklich progressiv sind. Es gab nat\u00fcrlich auch vor uns schon eine progressive Linke, das sind die, die 1968 hier in Belgrad an den Studentenprotesten teilgenommen haben. Die hatten es sp\u00e4ter in Jugoslawien sehr schwer und sind heute auch eher desillusioniert.<\/p>\n<p><strong><em>Wie seid ihr zur Politik gekommen?<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong>Pavle:<\/strong> Ich bezeichne mich als links, solange ich denken kann, aber ich habe bis vor ein paar Jahren eigentlich nichts gemacht. Ich habe mich fr\u00fcher immer als Anarchist bezeichnet, weil Sozialisten und Kommunisten f\u00fcr mich die B\u00f6sen waren. Aber als im Februar 2011 die Proteste auf dem Tahrir-Platz in \u00c4gypten losgingen, wollte ich einfach was machen. Ich bin dann zu einer linken Gruppe hin, und da hing wirklich Josef Stalin an der Wand. Da hatte ich nat\u00fcrlich keine Lust drauf. Dann habe ich von Marks21 geh\u00f6rt und vor allem von den Lesegruppen, die sie veranstalten. Da habe ich ziemlich schnell festgestellt, dass Sozialismus nicht per se schlecht ist.<\/p>\n<p><strong>Anja:<\/strong> Ich habe angefangen, mich f\u00fcr Politik zu interessieren, als ich angefangen habe zu studieren. Bis dahin h\u00e4tte ich mich als komplett apolitisch bezeichnet. Aber eigentlich nur, weil ich alle Optionen, die ich kannte, schrecklich fand.<\/p>\n<p><strong><em>Was hat sich ge<\/em><\/strong><strong><em>\u00e4<\/em><\/strong><strong><em>ndert?<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong>Anja:<\/strong> 2011 gab es Studentenproteste in Belgrad. Die Studenten der Philologischen Fakult\u00e4t haben ein Unigeb\u00e4ude besetzt, um gegen die hohen Geb\u00fchren zu demonstrieren, und bald haben sich viele Studenten angeschlossen. Ich war relativ schnell entt\u00e4uscht von der Besetzung, die ging mir thematisch nicht weit genug. Aber dort hab ich Pavle getroffen, und so bin ich zum ersten Mal mit einer anderen Art von Marxismus in Ber\u00fchrung gekommen. Da gingen auch gerade die Proteste in Griechenland los. Ich wusste gar nichts \u00fcber die, also bin ich zu den Debatten von Marks21 gegangen. Ich glaube, die Uniproteste haben viele politisiert, auch wenn die selber gar nicht so politisch waren.<\/p>\n<p><strong><em>Wie sieht es in anderen Balkanl<\/em><\/strong><strong><em>\u00e4<\/em><\/strong><strong><em>ndern aus? Gibt es Austausch und Zusammenarbeit?<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong>Pavle:<\/strong> Ja, gibt es! Wir versuchen gerade, ein Netzwerk aufzubauen, auch wenn es sehr langsam voran geht. In diesem Netzwerk sind neue linke Gruppen aus allen Balkanl\u00e4ndern, also nicht nur aus den ex-jugoslawischen L\u00e4ndern, sondern auch aus dem Kosovo, aus Albanien und Bulgarien. Gerade in den letzten dreien tut sich einiges.<\/p>\n<p><strong><em>Griechenland war immer ein besonderer Bezugspunkt f<\/em><\/strong><strong><em>\u00fc<\/em><\/strong><strong><em>r die serbische Linke. Wie habt ihr die Stimmung in Griechenland erlebt, also die Proteste, dann den Wahlsieg von SYRIZA, sp<\/em><\/strong><strong><em>\u00e4<\/em><\/strong><strong><em>ter das Einknicken vor der EU?<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong>Anja:<\/strong> Wof\u00fcr SYRIZA mal stand, ist immer noch eine Inspiration f\u00fcr uns. SYRIZA, so wie es heute da steht, ist eher ein Negativbeispiel.<\/p>\n<p><strong>Pavle:<\/strong> SYRIZA hat uns allen Hoffnung gemacht, dass man sich dem Diktat der EU nicht beugen muss. Ich glaube nicht, dass der Kampf, den SYRIZA gek\u00e4mpft hat, der letzte der europ\u00e4ischen Linken war. Das ist ein R\u00fcckschlag, klar, aber wir k\u00f6nnen aus der Niederlage auch viel lernen.<\/p>\n<p><strong><em>Was denn?<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong>Pavle:<\/strong> SYRIZA hatte keine richtige Strategie. Linke Parteien in Europa m\u00fcssen sich noch viel st\u00e4rker fragen, was sie von einer Regierungsbeteiligung wollen.<\/p>\n<p><strong><em>K<\/em><\/strong><strong><em>\u00f6<\/em><\/strong><strong><em>nnt ihr euch vorstellen, dass es in naher Zukunft eine soziale Bewegung wie die aktuelle in Frankreich auch in Serbien geben k<\/em><\/strong><strong><em>\u00f6<\/em><\/strong><strong><em>nnte?<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong>Pavle:<\/strong> Leider nein. Wir haben keine politische Geschichte, in der es f\u00fcr eine au\u00dferparlamentarische Linke normal ist, auf die Stra\u00dfe zu gehen. Wir haben auch keine Organisationen, die so etwas mobilisieren k\u00f6nnten. Wir merken schon, dass sich immer mehr Menschen f\u00fcr so eine Politik interessieren. Es gibt aber zu wenige Gruppen, die ihnen ein gutes Angebot machen k\u00f6nnten. Wir stehen wirklich erst ganz am Anfang.<\/p>\n<p><strong>Anja:<\/strong> Das macht mir auch gro\u00dfe Sorgen, weil dadurch die gemeinsam erlebten Momente der Hoffnung fehlen. Die Menschen in Serbien sind dann sehr schnell wieder desillusioniert.<\/p>\n<p><strong><em>Gibt es keine Gewerkschaften, die sich als B<\/em><\/strong><strong><em>\u00fc<\/em><\/strong><strong><em>ndnispartner anbieten?<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong>Pavle:<\/strong> Es gibt zwei gro\u00dfe Gewerkschaften, die das ganze Feld dominieren und im Grunde b\u00fcrokratische Organisationen sind, die in der Vergangenheit nicht viel f\u00fcr die Arbeiter getan haben. Die drittgr\u00f6\u00dfte Gewerkschaft vertritt eine neoliberale Agenda. Die kleinste Gewerkschaft ist ein bisschen links. Die am weitesten linken Position vertritt merkw\u00fcrdigerweise der Vorsitzende der Polizeigewerkschaft. Wirklich schockierend! (lacht) Es gibt aber in den letzten Jahren auch ein paar kleinere, syndikalistische Bestrebungen. Macht haben die aber zur Zeit noch keine.<\/p>\n<p><strong><em>Mit was f<\/em><\/strong><strong><em>\u00fc<\/em><\/strong><strong><em>r Gruppen arbeitet ihr sonst so zusammen?<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong>Anja:<\/strong> Im Grunde mit allen, die wie wir antikapitalistisch sind beziehungsweise ein Verst\u00e4ndnis daf\u00fcr haben, dass der Kapitalismus uns alle auf sehr negative Art trifft. Das sind \u00f6kologische Gruppen, Initiativen aus der LGBT-Bewegung oder feministische Organisationen. Wir sind da sehr offen. Wir wollen eine Atmosph\u00e4re des gemeinsamen K\u00e4mpfens schaffen.<\/p>\n<p><strong><em>Habt ihr ein Beispiel?<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong>Pavle:<\/strong> Die Linke in Serbien ist schwach, es gibt kaum Initiativen, an denen wir uns beteiligen k\u00f6nnen und wollen. Aber eine, an der wir gerade mitarbeiten, versucht, die offizielle Rehabilitierung von Tschetniks und Kollaborateuren mit den Faschisten aus dem Zweiten Weltkrieg zu verhindern. Das w\u00e4re wirklich in keinem anderen europ\u00e4ischen Land vorstellbar. Diese Menschen sollen wieder als Helden und Vorbilder herhalten. Dagegen engagieren wir uns mit vielen anderen.<\/p>\n<p><strong><em>Wie sieht es mit der linken Geschichte in Jugoslawien aus? Interessiert ihr euch f<\/em><\/strong><strong><em>\u00fc<\/em><\/strong><strong><em>r die Partisanengeschichte? Ist das ein positiver Ankn<\/em><\/strong><strong><em>\u00fc<\/em><\/strong><strong><em>pfungspunkt f<\/em><\/strong><strong><em>\u00fc<\/em><\/strong><strong><em>r euch oder zu viel Folklore, die schon von anderen missbraucht wurde?<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong>Anja:<\/strong> Wir versuchen uns an einer kritischen Wiederbelebung. Manche Aspekte der Partisanengeschichte waren lange d\u00e4monisiert, da fragen wir schon nach, warum das so ist. Wir wollen aber auch nicht in die weitverbreitete Jugo-Nostalgie einstimmen.<\/p>\n<p><strong>Pavle:<\/strong> Jugo-Nostalgie ist wirklich problematisch. Ich muss mich selber immer wieder davor bewahren. Jugoslawien war kein Paradies, auch wenn der Staat viele Errungenschaften garantiert hat. Aber wir wollen nach vorn blicken und uns lieber fragen, was wir jetzt, genau in diesem Moment besser machen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong><em>Habt ihr eigentlich Probleme mit den vielen rechtsradikalen Gruppen in Belgrad?<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong>Anja:<\/strong> Erst vor kurzem gab es wieder einen Angriff. Neonazis haben unsere Genossen vom Social Center Octobre angegriffen. Sowas passiert immer wieder, die tauchen \u00fcberall auf, wo Linke sich treffen.<\/p>\n<p><strong>Pavle:<\/strong> Der H\u00f6hepunkt war 2011, als auch die Unibesetzungen waren. Die waren gar nicht explizit links, aber der Uni-Rektor hat in einer Zeitung gesagt, dass das Anarchisten und Kommunisten seien, Unruhestifter, und die Studenten dadurch ans Messer geliefert. Im wahrsten Sinne des Wortes. Die sind da n\u00e4mlich mit Messern aufgetaucht. Die Uni in Belgrad ist in der Mitte der Stadt. Die Polizei hat nur gesagt, wir mischen uns da nicht ein. So ist die Situation. Danach haben die Mobilisierungen abgenommen, auch die Angriffe wurden weniger. Seit diesem Jahr nimmt das wieder zu.<\/p>\n<p><strong><em>Wie macht sich das bemerkbar?<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong>Pavle:<\/strong> Wenn sie zum Beispiel zum Jahrestag der Bombardierung Belgrads durch die NATO 1999 mobilisieren, zu dem hunderte Neonazis gekommen sind. Das war eine offen rechte Mobilisierung.<\/p>\n<p><strong><em>Wie sieht es mit Rassismus aus?<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong>Pavle:<\/strong> Es gibt einen verbreiteten, tief sitzenden Rassismus in der serbischen Gesellschaft, der richtet sich aber fast ausschlie\u00dflich gegen Roma, kaum gegen Gefl\u00fcchtete. Bis 2013 hat das Thema in Serbien \u00fcberhaupt keine Rolle gespielt. Es gab vielleicht 1.000 Asylantr\u00e4ge im Jahr. Niemand wollte hier leben. Seit es die gro\u00dfen Bewegungen von Gefl\u00fcchteten gibt, sind sie zwar zum ersten Mal sichtbar, aber bis vor kurzem war klar, dass sie hier nur Zwischenstation machten.<\/p>\n<p><strong><em>Seit die EU die Grenzen dicht gemacht hat, stranden viele Gefl<\/em><\/strong><strong><em>\u00fc<\/em><\/strong><strong><em>chtete in Serbien, auch in Belgrad.<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong>Pavle:<\/strong> Letztes Jahr sind knapp 200.000 Gefl\u00fcchtete durch Serbien gekommen, viele sind hier gestrandet. Die rassistische Rechte hat versucht, das Thema zu besetzen, aber ohne Erfolg. Die Erinnerung daran, selber zu fl\u00fcchten, ist einfach noch zu frisch. Die ganz normalen Leute helfen, wo sie k\u00f6nnen. Ein B\u00e4cker in Belgrad, der aus Sarajevo kommt, backt zum Beispiel seit Monaten f\u00fcr die Gefl\u00fcchteten. Es gibt zahlreiche solcher Geschichten. Also ja, das ist ein Thema f\u00fcr uns, aber gl\u00fccklicherweise kein so zentrales, weil wir kaum \u00dcberzeugungsarbeit leisten m\u00fcssen.<\/p>\n<p><strong>Anja:<\/strong> Auch der serbische Staat reagiert nicht sehr feindselig. Sie helfen zwar nicht unbedingt, aber sie machen den Gefl\u00fcchteten und den Menschen, die ihnen helfen, das Leben auch nicht unn\u00f6tig schwer.<\/p>\n<p><strong><em>Gibt es etwas, das ihr euch von deutschen Linken w<\/em><\/strong><strong><em>\u00fc<\/em><\/strong><strong><em>nscht? Irgendeine Form der Unterst<\/em><\/strong><strong><em>\u00fc<\/em><\/strong><strong><em>tzung?<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong>Pavle:<\/strong> Ich w\u00fcrde mir w\u00fcnschen, dass wir gemeinsam gegen die grausame, imperialistische und aggressive neoliberale Politik der EU vorgehen. Alle zusammen.<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.akweb.de\/ak_s\/ak617\/23.htm\">ak &#8211; analyse &amp; kritik &#8211; zeitung f\u00fcr linke Debatte und Praxis \/ Nr. 617 \/ 21.6.2016<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Gespr\u00e4ch \u00fcber Serbiens Neue Linke, nationalistische Jugo-Nostalgie und die Folgen der Migration. Interview: Nina Scholz<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2,6,7],"tags":[25,45,17],"class_list":["post-1291","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-debatte","category-geschichte-und-theorie","category-international","tag-arbeiterbewegung","tag-neoliberalismus","tag-widerstand"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1291","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1291"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1291\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1293,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1291\/revisions\/1293"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1291"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1291"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1291"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}