{"id":12960,"date":"2023-04-21T11:37:11","date_gmt":"2023-04-21T09:37:11","guid":{"rendered":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=12960"},"modified":"2023-04-21T11:37:12","modified_gmt":"2023-04-21T09:37:12","slug":"iwf-prognose-deutschland-rutscht-in-die-rezession-russlands-wirtschaft-waechst","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=12960","title":{"rendered":"<strong>IWF-Prognose: Deutschland rutscht in die Rezession, Russlands Wirtschaft w\u00e4chst<\/strong>"},"content":{"rendered":"<p><em>Ralf Streck. <\/em><strong>Der Internationale W\u00e4hrungsfonds hat den Daumen \u00fcber Deutschland weiter gesenkt und erwartet eine Rezession, die sanktionierte russische Wirtschaft w\u00e4chst dagegen deutlich st\u00e4rker als erwartet, dabei sollte die doch \u201eruiniert\u201c werden<\/strong>.<strong>\u00a0<\/strong><!--more--><\/p>\n<p>Lange hatte auch der Internationale W\u00e4hrungsfonds (IWF) die negativen Auswirkungen der Sanktionen auf die russische Wirtschaft \u00fcberbewertet oder die Finanzorganisation wollte mit besonders negativen Prognosen den Druck auf Russland wegen des Angriffs auf die Ukraine erh\u00f6hen. Noch im vergangenen Juli 2022 ging der IWF davon aus, dass die russische Wirtschaft 2023 um 3,5 Prozent einbrechen werde. \u201eDie russische Wirtschaft f\u00e4llt um Jahre zur\u00fcck\u201c, titelt zum Beispiel die <a href=\"https:\/\/www.bundesregierung.de\/breg-de\/themen\/europa\/interview-birgit-schmeitzner-2134246\">Bundesregierung<\/a> und zitierte Birgit Schmeitzner. Die Pressesprecherin der Vertretung der Europ\u00e4ischen Kommission in Deutschland bezog sich noch im vergangenen Oktober auf das Herbstgutachten der Weltbank, wonach die russische Wirtschaft 2023 \u201ewohl 3,6 Prozent\u201c schrumpfen soll.<\/p>\n<p>Der IWF hatte seine vorhergehende absurde Prognose im Herbstgutachten allerdings schon auf ein immer noch absurdes Minus von 2,3 Prozent abgemildert. Auch diese haltlose Einsch\u00e4tzung wurde dann im Januar kassiert, als die Washingtoner Finanzorganisation dem Land sogar ein Wachstum von 0,3 Prozent vorhersagte. Im aktuellen <a href=\"https:\/\/www.imf.org\/-\/media\/Files\/Publications\/WEO\/2023\/April\/English\/text.ashx\">Fr\u00fchjahrsgutachten<\/a> wurden daraus nun sogar 0,7 Prozent. Aus der Annahme, dass die Wirtschaft in dem Land 2022 sogar um 4,5 Prozent schrumpfen sollte, wurde auch nichts. Nun geht man in Washington von eher moderaten 2,1 Prozent aus. F\u00fcr 2024 sagt der IWF vorher, dass die russische Wirtschaft um 1,3 Prozent wachsen soll. Damit wurde die vorherige Prognose f\u00fcr 2024 allerdings um 0,8 Punkte gesenkt. Ob diese Vorhersage angesichts der st\u00e4ndigen Korrekturen nach oben eintreffen wird, darf bezweifelt werden.<\/p>\n<p>Interessant ist in diesem Zusammenhang aber auch, wie in den deutschen Medien \u00fcber diese IWF-Prognose berichtet wird. \u201eZeit Online\u201c <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2023-04\/weltwirtschaft-iwf-deutschland-inflation\">sagt<\/a> nur am Ende des Artikels lapidar, dass der IWF mit \u201eeinem Plus\u201c neben China auch f\u00fcr Russland rechnet. So soll die chinesische Wirtschaft im laufenden Jahr um 5,2 Prozent zulegen. Und f\u00fcr Russland gibt man sogar zu, dass der IWF die Prognose f\u00fcr das Land sogar \u201edeutlich\u201c heraufgesetzt hat. \u201eDie \u00d6konomen rechnen trotz der Kosten des Angriffs auf die Ukraine und der westlichen Sanktionen mit einem Wachstum von 0,7 Prozent \u2013 das sind 0,3 Prozentpunkte mehr als noch im Januar prognostiziert\u201c, schreibt das Blatt. \u00a0Leider ist sogar diese Aussage nicht korrekt, denn heraufgesetzt wurde um 0,4 Punkte, da im Januar nur 0,3 Prozent prognostiziert wurden.<\/p>\n<p>Richtig l\u00e4cherlich macht sich das <a href=\"https:\/\/www.manager-magazin.de\/unternehmen\/iwf-deutsche-wirtschaft-soll-2023-schrumpfen-prognose-nach-unten-korrigiert-a-a5cec353-d467-43b5-8b00-951cf40bcc65\">Manager Magazin<\/a>. Das Blatt benutzt das gleiche Adjektiv \u201eleicht\u201c f\u00fcr zwei ziemlich unterschiedliche Werte. So stellt das Magazin in der Unter\u00fcberschrift dar, dass \u201edas russische BIP sogar leicht\u201c zulegen soll \u2013 \u201etrotz der Sanktionen\u201c, w\u00e4hrend die deutsche Wirtschaft \u201esogar leicht schrumpfen\u201c soll. Es ist schlicht absurd, wenn das Blatt von einer \u201eleicht\u201c schrumpfenden deutschen Wirtschaft um 0,1 Prozent schreibt, aber auch leicht f\u00fcr das deutliche Wachstum von 0,7 Prozent f\u00fcr Russland verwendet.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.businessinsider.de\/wirtschaft\/iwf-hebt-prognose-russlands-wirtschaft-waechst\/\">Business Insider<\/a> setzt dagegen den Schwerpunkt in seinem Bericht deutlich anders und titelte korrekt: \u201eIWF hebt Prognose f\u00fcr Russlands erneut an: Putins Wirtschaft w\u00e4chst stabil, w\u00e4hrend Euro-Schusslicht Deutschland schrumpft.\u201c Und hier wird\u00a0 auch herausgestrichen, dass der IWF bisher ziemlich pessimistisch prognostiziert hatte. Es wird hervorgehoben, dass die von den USA dominierte Finanzorganisation ihre Prognose f\u00fcr Russlands Wirtschaft \u201eabermals nach oben\u201c korrigieren musste. Verwiesen wird auch darauf, dass der IWF zum \u201edritten Mal in Folge\u201c seine Vorhersage \u201ekr\u00e4ftig\u201c anheben musste und nun dem Land ein Wachstum wie \u201ewie in der Euro-Zone\u201c zutraut.<\/p>\n<p>Der W\u00e4hrungsfonds hatte f\u00fcr die Weltwirtschaft schon im Januar eine <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Fuer-den-IWF-kommt-das-Schlimmste-fuer-die-Weltwirtschaft-noch-7452331.html\">d\u00fcstere Prognose<\/a> herausgegeben. Diese negative Prognose wurde insgesamt in Washington weiter nach unten korrigiert, ohne die besseren Prognosen f\u00fcr China und Russland w\u00e4re die Aussicht noch finsterer ausgefallen. Der IWF spricht von einer holprigen Erholung der Weltwirtschaft: \u201eDie Aussichten sind angesichts der Turbulenzen im Finanzsektor, der hohen Inflation, der anhaltenden Auswirkungen der russischen Invasion in der Ukraine und der dreij\u00e4hrigen COVID-Krise erneut unsicher\u201c, ist der neue <a href=\"https:\/\/www.imf.org\/en\/Publications\/WEO\/Issues\/2023\/04\/11\/world-economic-outlook-april-2023\">Konjunkturbericht<\/a> \u00fcberschrieben.<\/p>\n<p><strong>Fatale Prognose f\u00fcr die Ampel<\/strong><\/p>\n<p>Der wurde zur Fr\u00fchjahrstagung des IWF vergangene Woche vorgestellt. Die Lage der Weltwirtschaft sei sehr angespannt, deshalb werde sie sich auch nur langsam erholen, sagen die IWF-Experten vorher. Statt wie im Vorjahr um 3,4 Prozent zu wachsen, sollen es im laufenden Jahr sogar nur noch 2,8 Prozent sein. Wie schon angesprochen hatte der IWF f\u00fcr Deutschland besonders schlechte Nachrichten im Gep\u00e4ck, denn Deutschland schneidet im Vergleich zu anderen Industriel\u00e4ndern besonders schlecht ab. So haben die IWF-Experten ihre Prognosen f\u00fcr Deutschland im Vergleich zur Vorhersage aus dem Januar erneut nach unten korrigiert. Statt einem schw\u00e4chlichen Wachstum um 0,1 Prozent, soll die Wirtschaft um 0,1 Prozent schrumpfen. Ob es dabei letztlich bleiben wird, oder ob die Rezession nicht deutlich tiefer geht, bleibt abzuwarten. Das h\u00e4ngt auch von der Entwicklung im Ukraine-Krieg ab.<\/p>\n<p>Das ist eine fatale Prognose f\u00fcr die deutsche Ampel. Nach den IWF-Vorhersagen steht unter den gro\u00dfen Industriel\u00e4ndern nur Gro\u00dfbritannien noch schlechter da, das l\u00e4ngst <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Grossbritannien-in-der-Stagflation-7346350.html\">in einer Stagflation h\u00e4ngt<\/a>, wie man die gef\u00e4hrliche Situation nennt, wenn eine hohe Inflation mit einer stagnierenden oder schrumpfenden Wirtschaft zusammentrifft. F\u00fcr Gro\u00dfbritannien wird sogar ein Minus von 0,3 Prozent erwartet. Die Aussicht ist f\u00fcr Deutschland mit einem Plus von 1,1 im kommenden Jahr ebenfalls nicht rosig und erneut schlechter als die Prognose f\u00fcr Russland. Auch im kommenden Jahr soll nur das K\u00f6nigreich mit 1,0 Prozent noch schlechter abschneiden.<\/p>\n<p>Ein deutliches Wachstum ist aber auch in den anderen EU-Staaten und in den USA nicht zu erwarten. <a href=\"https:\/\/www.imf.org\/en\/Blogs\/Articles\/2023\/04\/11\/global-economic-recovery-endures-but-the-road-is-getting-rocky\">Die Abschw\u00e4chung der Konjunktur konzentriere sich aktuell auf fortgeschrittene L\u00e4nder<\/a>, schreibt IWF-Chef\u00f6konom Pierre-Olivier Gourinchas in seinem Blogeintrag zum World Economic Outlook (WEC). \u201eWir treten in eine riskante Phase ein, in der das Wirtschaftswachstum im historischen Vergleich niedrig bleibt und die finanziellen Risiken zugenommen haben, ohne dass die Inflation bereits eine entscheidende Wende genommen hat\u201c, f\u00fchrt er aus. Was passiert, wenn wieder reihenweise Banken zusammenbrechen und gerettet werden, steht auf einem anderen Blatt. Auszuschlie\u00dfen ist das allerdings nicht, da die Probleme mit den wegen der hohen Inflation steigenden Leitzinsen zunehmen.<\/p>\n<p>Der IWF-Chefvolkswirt stellt zwar fest, dass die Inflation \u201elangsam\u201c zur\u00fcckgeht, aber trotz allem \u201ebleibt das Wirtschaftswachstum historisch niedrig\u201c, w\u00e4hrend gleichzeitig \u201edie finanziellen Risiken weiter gestiegen sind\u201c. Das schreibt er in Bezug auf die neue (alte) Bankenkrise, denn tats\u00e4chlich ist die neue Bankenkrise nur die Fortsetzung der alten Krise, die seit 2008 schwelt. Die ist bekanntlich wieder deutlich in der USA mit Bankenpleiten aufgebrochen und mit der <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Bankenrettungen-2-0-Dominostein-Credit-Suisse-gefallen-7551601.html\">Rettung der Credit Suisse<\/a> auch l\u00e4ngst in Europa angekommen.<\/p>\n<p>Ein zentrales Problem f\u00fcr den IWF ist, dass sich die Inflation als erheblich hartn\u00e4ckiger erweist, als auch er angenommen hatte. Dass der \u00d6lpreis zuletzt wieder deutlich gestiegen ist, in einem Monat zwischen 15 und 20 Prozent, l\u00e4sst sogar einen Wiederanstieg der Inflation erwarten. Der h\u00f6here \u00d6lpreis sp\u00fclt erneut mehr Geld auch in die russische Kriegskasse und hebt das Bruttoinlandsprodukt. Die offizielle <a href=\"https:\/\/ec.europa.eu\/eurostat\/documents\/2995521\/16324747\/2-31032023-AP-DE.pdf\/fc44f2a7-a3dd-4f97-4bb1-7c894c62a2b6\">Inflationsrate<\/a> liegt im Euroraum noch immer bei 6,9 Prozent, in Deutschland liegt sie sogar noch fast einen Punkt dar\u00fcber.<\/p>\n<p><strong>Die Jubel-Parolen der Bundesregierung haben sich als Propaganda herausgestellt<\/strong><\/p>\n<p>Die <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Die-hohe-Inflation-und-die-bedrohlich-steigende-Kerninflation-7445322.html\">Kerninflationsrate war ohnehin schon bedrohlich hoch<\/a>. Sie ist trotz der Verringerung der allgemeinen Inflation, da die Energiepreise gefallen sind, sogar weiter auf 5,6 Prozent gestiegen. Aus dieser Quote werden schwankungsanf\u00e4llige Preise f\u00fcr Energie und Lebensmittel herausgerechnet. Besonders auff\u00e4llig ist hier erneut der Artikel in Zeit Online. So hei\u00dft es dort in einer Bildunterschrift: \u201eAnders als der IWF rechnen die f\u00fchrenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute mit einem leichten Plus f\u00fcr die hiesige Wirtschaft.\u201c Auf wen man sich dabei bezieht, wird nicht gesagt.<\/p>\n<p>Dabei hatte zum Beispiel auch das Ifo-Institut k\u00fcrzlich von einer <a href=\"https:\/\/www.ifo.de\/pressemitteilung\/2023-03-15\/deutsche-wirtschaft-stagniert-2023\">\u201estagnierenden\u201c Wirtschaft<\/a> gesprochen. \u201eDemnach wird die Wirtschaftsleistung in diesem Jahr in etwa auf der H\u00f6he des Vorjahres verharren (-0,1%).\u201c Das ist praktisch genau die IWF-Prognose. Business Insider hatte auch bei dieser Frage <a href=\"https:\/\/www.businessinsider.de\/wirtschaft\/konjunkturprognosen-deutschland-2023-2024-sachverstaendigenrat-bdi-institute-iwf-oecd-bundesregierung\/\">die verschiedenen Prognosen zusammengestellt<\/a>, wo allerdings noch die alte IWF-Prognose mit einem winzigen Wachstum von 0,1 Prozent aufgef\u00fchrt ist. Au\u00dfer der Bundesregierung und der EU-Kommission unter F\u00fchrung der Deutschen Ursula von der Leyen prognostiziert praktisch aber praktisch niemand etwas anderes als der IWF.<\/p>\n<p>Die Jubel-Parolen der Bundesregierung haben sich derweil als Propaganda herausgestellt. Da hatte doch Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck im Januar tats\u00e4chlich noch <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Rezession-abgesagt-Kaufkraft-sinkt-weiter-7474754.html\">eine m\u00f6gliche Rezession in Deutschland \u201eabgesagt\u201c<\/a>. Doch es kam, wie wir gesehen haben, ganz anders, als uns weisgemacht werden sollte. Schon mit der ersten Schnellsch\u00e4tzung der Statistischen Bundesamts (Destatis) wurde <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/Presse\/Pressemitteilungen\/2023\/01\/PD23_037_811.html\">f\u00fcr das vierte Quartal 2022 eine leicht schrumpfende Wirtschaft f\u00fcr Deutschland diagnostiziert<\/a>.<\/p>\n<p>Offensichtlich hatte man sich aber auch in Wiesbaden von Habecks haltlosen Prognosen beeindrucken lassen. Doch letztlich musste Destatis dann feststellen, dass die Schrumpfung mit 0,4 Prozent sogar doppelt so hoch ausgefallen ist, als anf\u00e4nglich f\u00fcr das letzte Quartal 2022 angenommen worden war. Das zeigte eine <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/Presse\/Pressemitteilungen\/2023\/02\/PD23_070_811.html\">peinliche Korrektur<\/a> schlie\u00dflich. Es ist davon auszugehen, dass sich das erste Quartal 2023 nun ganz \u00e4hnlich verhalten hat, womit Deutschland schon in der Rezession w\u00e4re. Wir d\u00fcrfen auf die erste Schnellsch\u00e4tzung Ende des Monats und die m\u00f6gliche Korrektur Mitte n\u00e4chsten Monats gespannt sein.<\/p>\n<p>Interessant ist aber auch, wie Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) mit den schlechten Botschaften aus Washington umgeht, da der IWF die wenig realistischen Prognosen der Bundesregierung nicht st\u00fctzen will. Er ist unzufrieden mit der IWF-Prognose. \u201eDer Internationale W\u00e4hrungsfonds ist sehr pessimistisch\u201c, <a href=\"https:\/\/www.bundesfinanzministerium.de\/Content\/DE\/Video\/2023\/2023-04-14-Fruehjahrstagung-Rueckblick\/2023-04-14-fruehjahrstagung-rueckblick.html\">verk\u00fcndete<\/a> der FDP-Vorsitzende aus Washington. Die Prognose sei \u201esehr vorsichtig\u201c, verkl\u00e4rte er diplomatisch, wie entsetzt er \u00fcber die Vorhersage ist. Sie decke sich nicht mit der optimistischeren Vorhersage der Bundesregierung. Er lie\u00df sogar durchblicken, dass sich die Ampel-Koalition bei der n\u00e4chsten Aktualisierung ihrer Wirtschaftsprognosen bald noch zuversichtlicher geben werde. Allerdings gab er auch zu: \u201eDeutschland entwickelt sich nicht so gut wie andere.\u201c Was \u00fcbersetzt hei\u00dft, dass sich Deutschland, wie oben aufgezeigt, eher schlecht entwickelt und dabei unter den gro\u00dfen Industriel\u00e4ndern nur vom gebeutelten Gro\u00dfbritannien noch \u00fcbertroffen wird.<\/p>\n<p>Hat die Entwicklung in Deutschland vielleicht auch etwas mit den Russland-Sanktionen zu tun? Sollten die Sanktionen nicht <a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/politik\/ukraine-krieg-baerbock-ueber-sanktionen-das-wird-russland-ruinieren-RZDYS2DEPRK5OST7ZGGRZ6UN4I.html\">\u201eRussland ruinieren\u201c<\/a>, wie Bundesau\u00dfenministerin Annalena Baerbock vor gut einem Jahr herumposaunt hatte? Seither wurden nun insgesamt zehn Sanktionspakete geschn\u00fcrt, aus denen mit Blick auf die Atomindustrie in Frankreich allerdings <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Russland-Sanktionen-Ja-aber-nicht-fuer-die-Atomindustrie-8047400.html.\">die Urangesch\u00e4fte stets ausgeklammert<\/a> werden Doch die Sanktionen verfehlen ganz offensichtlich ihr Ziel. Die Frage, die sich ein Jahr sp\u00e4ter stellt, ist: Wer wird hier ruiniert und wer tr\u00e4gt daf\u00fcr die Verantwortung?<\/p>\n<p><em>#Bild: L\u00e4nder in Orange wird ein negatives Wirtschaftswachstum vorhergesagt. Bild: IWF <\/em><\/p>\n<p><em>Quelle: <\/em><a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/top-story\/iwf-prognose-deutschland-rutscht-in-die-rezession-russlands-wirtschaft-waechst\/\"><em>overton-magazin.de&#8230;<\/em><\/a><em> vom 21. April 2023<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ralf Streck. 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