{"id":12971,"date":"2023-04-24T14:54:01","date_gmt":"2023-04-24T12:54:01","guid":{"rendered":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=12971"},"modified":"2023-04-24T14:54:02","modified_gmt":"2023-04-24T12:54:02","slug":"100-000-beschaeftigte-der-kanadischen-bundesbehoerden-seit-mittwoch-im-streik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=12971","title":{"rendered":"<strong>100.000 Besch\u00e4ftigte der kanadischen Bundesbeh\u00f6rden seit Mittwoch im Streik<\/strong>"},"content":{"rendered":"<p>Letzten Mittwoch 19. April 2023 begann in Kanada ein Streik von \u00fcber 100.000 Besch\u00e4ftigten der Bundesbeh\u00f6rden. Die liberale Trudeau-Regierung betont, sie habe nicht die Absicht, den Forderungen der Arbeiter nachzugeben. Die Besch\u00e4ftigten der Steuer-, Einwanderungs- und Meldebeh\u00f6rden sowie des Amts f\u00fcr Veteranenangelegenheiten und vom Service Canada fordern<!--more--> der Inflation entsprechende Lohnerh\u00f6hungen, besseren Schutz ihrer Arbeitspl\u00e4tze und das Recht auf mobiles Arbeiten.<\/p>\n<p>Die Streikenden, die seit zwei Jahren keinen Tarifvertrag haben, werden bei den Tarifverhandlungen von der Public Service Alliance of Canada (PSAC) vertreten. Die PSAC fordert eine j\u00e4hrliche Lohnerh\u00f6hung von 4,5 Prozent bei drei Jahren Laufzeit, was eine deutliche Reallohnsenkung bedeuten w\u00fcrde. Letztes Jahr lag die Inflation bei \u00fcber acht Prozent und derzeit noch bei \u00fcber f\u00fcnf Prozent, wobei die Lebensmittelpreise doppelt so stark steigen. Die Trudeau-Regierung hat sich w\u00e4hrend der gesamten Tarifverhandlungen provokativ verhalten und wird dabei von einer b\u00f6sartigen Hetzkampagne der herrschenden Klasse unterst\u00fctzt, die die Streikenden als \u00fcberbezahlt verunglimpft und ihre Forderungen ver\u00e4chtlich zur\u00fcckweist. Sie hat deutlich gemacht, dass sie nicht die Absicht hat, \u00fcber ihren letzten, beleidigenden Vorschlag hinauszugehen, die L\u00f6hne \u00fcber drei Jahre verteilt um magere neun Prozent zu \u201eerh\u00f6hen\u201c.<\/p>\n<p>Der Ausstand f\u00e4llt mit einem weltweiten Wiederaufleben des Klassenkampfs zusammen. In Europa und den USA streiken Arbeiter wegen der gleichen grundlegenden Probleme, die auch dem Streik der kanadischen Bundesbesch\u00e4ftigten zugrunde liegen. In Frankreich haben in den letzten Monaten Millionen von Arbeitern mit Streiks gegen Pr\u00e4sident Emmanuel Macron protestiert, der einen brutalen Angriff auf die Rentenanspr\u00fcche der Arbeiter durchgedr\u00fcckt hat. In den USA stehen in den kommenden Wochen und Monaten Hunderttausenden von Arbeitern Tarifk\u00e4mpfe bevor. Um dabei ihre Forderungen durchzusetzen, ist es notwendig, dass die Arbeiterklasse einen politischen Kampf gegen die kapitalistische Austerit\u00e4ts- und Kriegspolitik aufnehmen. Genau wie bei den Streikenden in Kanada geht es um Lohnerh\u00f6hungen, die mit den Lebenshaltungskosten Schritt halten, und um den Schutz ihrer Arbeitspl\u00e4tze.<\/p>\n<p>Reporter der <em>World Socialist Web<\/em> Site sprachen in den letzten Tagen an den Streikposten in Kitchener und Mississauga in der Provinz Ontario sowie in Qu\u00e9bec mit Arbeitern \u00fcber diese Fragen und den Weg vorw\u00e4rts in ihrem Kampf. Die Arbeiter \u00e4u\u00dferten ihre Entschlossenheit, f\u00fcr Lohnerh\u00f6hungen auf H\u00f6he der Inflationsrate zu k\u00e4mpfen und wiesen darauf hin, was ihr Kampf mit denen der Arbeiter \u00fcberall in der Welt gemeinsam hat.<\/p>\n<p>Die Streikenden \u00e4u\u00dferten sich ausf\u00fchrlich zu den Schwierigkeiten, angesichts der galoppierenden Inflation ihre Lebenshaltungskosten abzudecken. Die Angriffe der Leitmedien auf ihren Kampf wiesen sie w\u00fctend zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Ein Streikender sagte zu der Lohnforderung der PSAC: \u201eWenn man es genau betrachtet, hatten wir seit 2020 keine Angleichung an die Lebenshaltungskosten mehr. Wenn man die Inflation und die Pandemie ber\u00fccksichtigt, ist das nicht wirklich viel Geld.\u201c<\/p>\n<p>Ein anderer f\u00fcgte hinzu: \u201eLetzten Endes sind wir hier, um unsere Kollegen zu unterst\u00fctzen. Es ist an der Zeit, dass wir nach zwei Jahren einen Vertrag bekommen. Wir sind im R\u00fcckstand, weil wir das n\u00e4chstes Jahr wieder tun werden. Es geht einfach darum, dass wir in der Lage sein wollen, unsere Familien zu unterst\u00fctzen.\u201c<\/p>\n<p>Diana, eine Streikende in Mississauga, erkl\u00e4rte zu den Herausforderungen durch die steigenden Lebenshaltungskosten: \u201eIch gehe \u00fcberhaupt nicht ausw\u00e4rts essen, ich gehe nicht mehr ins Kino. Ich unternehme buchst\u00e4blich gar nichts mehr. Ich arbeite nur noch, zahle meine Rechnungen und gehe mit dem Hund im Park spazieren, das war\u2019s.\u201c<\/p>\n<p>Die Arbeiter stellten ihre finanzielle Lage den riesigen Summen gegen\u00fcber, die f\u00fcr die Superreichen zur Verf\u00fcgung gestellt wurden. Auf die Frage nach ihrer Meinung zur Behauptung der Regierung, sie habe kein Geld f\u00fcr eine Gehaltserh\u00f6hung f\u00fcr die Besch\u00e4ftigten des \u00f6ffentlichen Dienstes auf H\u00f6he der Inflationsrate, w\u00e4hrend sie gleichzeitig den Banken, Unternehmen und reichen Investoren seit Beginn der Pandemie 650 Milliarden Dollar ohne jede Bedingung zur Verf\u00fcgung gestellt hat, antwortete Olivia: \u201eVerdienen wir nicht auch etwas? Wir haben w\u00e4hrend der Pandemie durchgearbeitet. Wir sind systemrelevante Dienstleister. Alles von der Wiege bis zur Bahre. Wir wollen blo\u00df eine bescheidene Gehaltserh\u00f6hung.\u201c<\/p>\n<p>Sie fuhr fort: \u201eDie Regierung kommt mit ihren Entscheidungen durch. Diejenigen aus der Welt der Unternehmer, die betroffen sind, kommen auch mit allem durch. Nur der kleine Mann wird \u00fcber den Tisch gezogen. Und wir sind die Kleinen. Wir sind nur Besch\u00e4ftigte im \u00f6ffentlichen Dienst und werden genauso \u00fcber den Tisch gezogen wie alle anderen am unteren Ende.\u201c<\/p>\n<p>Ein Streikf\u00fchrer in Kitchener \u00e4u\u00dferte sich \u00fcber die arrogante Haltung der Regierung bei den Tarifverhandlungen und wies darauf hin, wie die Tarifverhandlungsrechte der Arbeiter immer weiter verschlechtert wurden: \u201eEine Sache, die die die \u00d6ffentlichkeit nicht wei\u00df, ist, dass es Jahre dauert, bis unsere Tarifvertr\u00e4ge neu ausgehandelt sind, wenn sie auslaufen. Deshalb verhandeln wir unsere Tarifvertr\u00e4ge nicht mehr, bevor sie auslaufen, wie wir es gemacht haben, als ich vor 15 Jahren angefangen habe. Heute dauert es vier Jahre, bevor wir neu verhandeln. Sie k\u00f6nnen sich also vorstellen, dass das n\u00e4chste Mal in zwei oder drei Jahren sein wird. Dieser Tarifvertrag ist 2021 ausgelaufen.\u201c<\/p>\n<p>Ein Streikposten in Qu\u00e9bec City sagte \u00fcber die b\u00f6sartige Propaganda der Medien gegen den Streik: \u201eIch habe einen Zeitungsartikel gelesen, in dem es hie\u00df: ,Die Liste der Forderungen der Besch\u00e4ftigten im \u00f6ffentlichen Dienst ist lang. &#8230;\u2018 Nein! Das ist keine lange Liste. Es geht um zwei Dinge: Gehalt und mobiles Arbeiten. Bei diesen zwei Dingen hakt es. Es gibt keine lange Liste&#8230; als w\u00fcrden wir st\u00e4ndig rumjammern.\u201c<\/p>\n<p>Was die Pandemie betrifft, die offiziell mehr als 50.000 Todesopfer gefordert hat und daf\u00fcr gesorgt hat, dass zahllose weitere Menschen unter Long Covid leiden, betonten die Streikenden die zus\u00e4tzliche Belastung, die ihnen auferlegt wurde. Zwei Arbeiter aus Qu\u00e9bec, die sich nach eigenen Angaben zwei- bzw. viermal mit Covid-19 infiziert haben, schilderten, wie sie \u00dcberstunden machen mussten, um die Zahlungen von Arbeitslosenhilfe und anderen Sozialleistungen zu organisieren.<\/p>\n<p>Bei den Diskussionen mit den Arbeitern kam schnell der internationale Kontext zur Sprache, in dem der Streik stattfindet. Obwohl die PSAC und die gesamte Gewerkschaftsb\u00fcrokratie darauf beharren, den Streik als rein nationale Angelegenheit darzustellen, erkannten die Arbeiter ohne Probleme die Gemeinsamkeiten zwischen ihrem Kampf und den K\u00e4mpfen der Arbeiter und Jugendlichen in anderen L\u00e4ndern gegen den kapitalistischen Austerit\u00e4tskurs.<\/p>\n<p>Olivia aus Mississauga erkl\u00e4rte: \u201eMit einer Familie mit drei Jungs, wie ich sie habe, war es noch nie einfach, aber jetzt wird es unm\u00f6glich. Und ich bin sicher, in Frankreich gibt es Leute wie mich, vielleicht Tausende, denen es genauso geht. Wir d\u00fcrfen es uns einfach nicht mehr bieten lassen.\u201c<\/p>\n<p>Diana erkl\u00e4rte: \u201eDie Mittelschicht verschwindet. Wir werden alle immer tiefer in Not oder sogar in die Armut getrieben.\u201c<\/p>\n<p>Arbeiter erkl\u00e4rten, wie ihre Forderung nach dem Recht auf mobiles Arbeiten ihnen zu einem besseren Gleichgewicht zwischen Berufs- und Familienleben verhelfen w\u00fcrde. Sie wiesen auch auf die finanziellen Vorteile hin, weil ihre Gehaltsschecks knapp bemessen sind. Olivia erkl\u00e4rte: \u201eWir m\u00fcssten nicht mit dem Auto fahren, wenn wir von zu Hause arbeiten k\u00f6nnen. Andernfalls k\u00e4men nochmal 500 Dollar f\u00fcr das Auto und 300 Dollar f\u00fcr Benzin dazu. &#8230; Das sind allein f\u00fcr die Fahrten 800 Dollar pro Monat.\u201c<\/p>\n<p>Die Trudeau-Regierung verweigert jedes Zugest\u00e4ndnis beim Thema mobiles Arbeiten, ermutigt die Arbeiter aber zynisch, durch Homeoffice Streikbruch zu begehen. Laut einem Bericht der <em>Globe and Mail<\/em> betonten Vertreter der Regierung in Pressemitteilungen, die Arbeiter k\u00f6nnten w\u00e4hrend des Streiks den vollen Lohn erhalten, wenn sie sich von zu Hause aus in ihre Arbeits-Accounts einloggen.<\/p>\n<p>Dies ist Teil einer bewussten Strategie, mit der die Trudeau-Regierung den Streik schw\u00e4chen und isolieren will. Ihre Verb\u00fcndeten in den Gewerkschaften unterst\u00fctzen diese Strategie. Streikende erkl\u00e4rten gegen\u00fcber der WSWS, die PSAC zahle nur ein l\u00e4cherlich niedriges Streikgeld und untergrabe damit die F\u00e4higkeit der Arbeiter, einen langen Streik zu f\u00fchren, w\u00e4hrend die Regierung unnachgiebig und entschlossen ist, bei den Personalkosten und Dienstleistungen zu sparen. Gleichzeitig gibt sie zweistellige Milliardenbetr\u00e4ge f\u00fcr den Krieg in der Ukraine und die Vorbereitungen auf einen Krieg gegen China aus. Ein Streikposten in Mississauga erkl\u00e4rte: \u201eIch glaube, die wollen es uns aussitzen lassen, bis wir nicht mehr weitermachen k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n<p>\u201eVom Streikgeld k\u00f6nnen wir nicht leben\u201c, berichtete er. \u201eDie PSAC zahlt uns nur 75 Dollar pro Tag. Einige Ortsverb\u00e4nde zahlen mehr, wenn sie das Geld haben, aber nicht alle. Die meisten von uns werden also nur einen Bruchteil ihres Gehalts bekommen, und auch nur dann, wenn sie auf Streikposten stehen.\u201c<\/p>\n<p>Weiter erkl\u00e4rte er: \u201eIch wohne in Toronto, da reicht es nicht lange. Also, wie lange kann ich mir das leisten? Ich darf den Streikposten nicht passieren, daf\u00fcr w\u00fcrde ich eine Geldstrafe bekommen, und das will ich auch nicht. Aber ich will auch meine Rechnungen zahlen. Also wei\u00df ich nicht, worauf es hinausl\u00e4uft, aber es sieht nicht gut aus. Ich hoffe auf eine Einigung, aber ich wei\u00df nicht, ob wir bekommen, was wir wollen.\u201c<\/p>\n<p>Das gr\u00f6\u00dfte Hindernis f\u00fcr die Entwicklung eines echten Kampfs f\u00fcr Lohnerh\u00f6hungen \u00fcber der Inflationsrate und sichere Arbeitspl\u00e4tze ist die Gewerkschaftsb\u00fcrokratie und ihr B\u00fcndnis mit der herrschenden Liberal Party und der sozialdemokratischen New Democratic Party. Dieses B\u00fcndnis, das jetzt durch ein \u201eVersorgungs- und Vertrauensabkommen\u201c festgeschrieben wurde, in dem sich die NDP dazu verpflichtet, die Minderheitsregierung der Liberal Party bis Juni 2025 an der Macht zu halten, war jahrzehntelange ein wichtiges Werkzeug zur Unterdr\u00fcckung des Klassenkampfs und die treibende Kraft bei der Umsetzung der Pl\u00e4ne der herrschenden Elite, imperialistische Kriege im Ausland zu f\u00fchren und die eigenen Arbeiter zu unterdr\u00fccken.<\/p>\n<p>Um aus der erstickenden politischen Kontrolle der Gewerkschaften, der NDP und ihrer liberalen Verb\u00fcndeten auszubrechen, m\u00fcssen die Arbeiter der Gewerkschaftsb\u00fcrokratie die Kontrolle \u00fcber den Streik entrei\u00dfen und Aktionskomitees bilden. Diese m\u00fcssen alles in ihrer Macht Stehende tun, um den Kampf auf andere Teile der Arbeiter des \u00f6ffentlichen Diensts und der Privatwirtschaft auszuweiten, massiven Widerstand gegen alle Versuche der Regierung organisieren, sie per Gesetz an die Arbeit zu zwingen, und f\u00fcr eine politische Gegenoffensive der Arbeiterklasse k\u00e4mpfen. Das Ziel muss sein, die immensen Mittel der Gesellschaft umzuverteilen, damit sie den sozialen Bed\u00fcrfnissen und nicht dem privaten Profit dienen.<\/p>\n<p>Unter den Streikenden herrscht gro\u00dfe Zustimmung f\u00fcr eine Ausweitung des Kampfs, da sie erkennen, dass sie f\u00fcr die gesamte Arbeiterklasse k\u00e4mpfen.<\/p>\n<p>Ein Streikender erkl\u00e4rte: \u201eWenn ich gezwungen w\u00e4re, einen schlechten Tarifvertrag anzunehmen, und eine andere Gewerkschaft mich auffordern w\u00fcrde, ihn zu zerrei\u00dfen und mich an einem gemeinsamen Streik zu beteiligen, w\u00fcrde ich 100-prozentig dahinter stehen. Das wei\u00df ich.\u201c<\/p>\n<p>Weiter erkl\u00e4rte er: \u201eAls Letztes m\u00f6chte ich noch sagen, dass wir nicht nur f\u00fcr uns k\u00e4mpfen. Wir k\u00e4mpfen f\u00fcr alle Arbeiter in Kanada. Wir opfern uns, um zu versuchen, dass es f\u00fcr alle besser wird.\u201c<\/p>\n<p><em>#Bild: Streikende Besch\u00e4ftigte der Bundesbeh\u00f6rden in Kitchener, Ontario (Foto: WSWS) [Photo: WSWS]<\/em><\/p>\n<p><em>Quelle: <\/em><a href=\"https:\/\/www.wsws.org\/de\/articles\/2023\/04\/23\/sqew-a23.html\"><em>wsws.org&#8230;<\/em><\/a><em> vom 24. April 2023<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Letzten Mittwoch 19. April 2023 begann in Kanada ein Streik von \u00fcber 100.000 Besch\u00e4ftigten der Bundesbeh\u00f6rden. Die liberale Trudeau-Regierung betont, sie habe nicht die Absicht, den Forderungen der Arbeiter nachzugeben. Die Besch\u00e4ftigten der Steuer-, Einwanderungs- &#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":12972,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2,5],"tags":[25,29,87,26,140,45,22,17],"class_list":["post-12971","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-debatte","category-kampagnen","tag-arbeiterbewegung","tag-arbeitskaempfe","tag-arbeitswelt","tag-gewerkschaften","tag-kanada","tag-neoliberalismus","tag-politische-oekonomie","tag-widerstand"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12971","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=12971"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12971\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":12973,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12971\/revisions\/12973"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/12972"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=12971"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=12971"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=12971"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}