{"id":13406,"date":"2023-08-01T09:51:35","date_gmt":"2023-08-01T07:51:35","guid":{"rendered":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=13406"},"modified":"2023-08-01T09:51:37","modified_gmt":"2023-08-01T07:51:37","slug":"militaerputsch-in-niger-rueckschlag-fuer-die-usa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=13406","title":{"rendered":"<strong>Milit\u00e4rputsch in Niger: R\u00fcckschlag f\u00fcr die USA<\/strong>"},"content":{"rendered":"<p><em>Helmut Scheben.<\/em><strong> Der Westen verliere einen Freund in der Sahelzone, hei\u00dft es nach dem Putsch im Niger. Von den milit\u00e4rischen Aspekten h\u00f6rt man nicht viel in den Medien. <\/strong><\/p>\n<p>Am 4. Oktober 2017 starben vier US-Elitesoldaten im S\u00fcdwesten von Niger nahe beim Weiler Tongo Tongo in einem Gefecht mit radikalislamischen Kombattanten. Auch vie<!--more-->r Armeesoldaten aus Niger fielen in dem Gefecht. Es gab au\u00dferdem zehn Verwundete auf Seiten der amerikanisch-nigrischen Patrouille. Als franz\u00f6sische Mirage-Kampfjets und Helikopter zur Unterst\u00fctzung kamen, hatten sich die Angreifer auf ihren Motorr\u00e4dern aus dem Staub gemacht. Aus dem Sahara-Staub.<\/p>\n<p>In USA war wenig bekannt \u00fcber die Eins\u00e4tze der US-Armee in Afrika. Die Regierung hatte kaum Ausk\u00fcnfte gegeben \u00fcber die milit\u00e4rische Pr\u00e4senz in Afrika. Deshalb verursachte der Vorfall eine gewisse Irritation. Die New York Times begann zu recherchieren und publizierte im Februar 2018 eine Reportage unter dem Titel \u201eEin endloser Krieg: Warum vier US-Soldaten in einer entfernten afrikanischen W\u00fcste starben\u201c.<a href=\"https:\/\/www.hintergrund.de\/politik\/welt\/militaerputsch-in-niger-rueckschlag-fuer-die-usa\/#sdfootnote1sym\"><sup>1<\/sup><\/a> Der Ausdruck \u201eein endloser Krieg\u201c zitierte den Senator Lindsay Graham (R) vom Streitkr\u00e4fte-Komitee des US-Senats. Lindsay sagte 2017 nach einem Treffen mit dem Verteidigungsdepartement: \u201eIch wusste nicht, dass wir tausend Soldaten in Niger haben. Wir wissen nicht genau, wo \u00fcberall auf der Welt wir Milit\u00e4r haben und was wir da tun.\u201c<\/p>\n<p><strong>Pentagon: \u201eKeine St\u00fctzpunkte in Afrika\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Die New York Times recherchierte weiter und entdeckte viele Fehler und Vertuschungsversuche bei dem Einsatz in Niger und in dem nachfolgenden offiziellen Bericht. Viel beachtlicher aber war ihre schonungslose, grunds\u00e4tzliche Kritik an der Strategie der weltweiten milit\u00e4rischen Interventionen. Die Zeitung schrieb, es seien<\/p>\n<p><em>\u201eundurchsichtige Kriege, die von amerikanischen Truppen rund um die Welt gef\u00fchrt werden. Ein Krieg mit manchmal tr\u00fcber legaler Rechtfertigung, der in der Hitze von 9\/11 begann und bis nach Afghanistan und Pakistan wanderte (traveled). Der Krieg ging weiter in den Jemen, nach Somalia und Libyen und schlie\u00dflich nach Niger, ein Ort, an den wenige Amerikaner jemals gedacht haben, geschweige denn, dass sie ihn als eine Bedrohung wahrgenommen h\u00e4tten.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Der Amerikaner Nick Turse war einer der wenigen Journalisten in den USA, die genauer wissen wollten, was US-Eliteeinheiten in Afrika taten. Er beschreibt im Oktober 2022, wie er zehn Jahre lang versuchte, vom Pentagon Auskunft zu erhalten, und in einem skurrilen Katz- und Mausspiel mit nichtssagenden Antworten abgefertigt wurde.<a href=\"https:\/\/www.hintergrund.de\/politik\/welt\/militaerputsch-in-niger-rueckschlag-fuer-die-usa\/#sdfootnote2sym\"><sup>2<\/sup><\/a> Das Africa Command (AFRICOM) des Pentagons mit Sitz in Stuttgart unterh\u00e4lt laut eigenen Angaben \u201eBeziehungen\u201c mit vielen afrikanischen Staaten, wollte aber offenbar verhindern, dass Details \u00fcber die wachsende milit\u00e4rische Intervention in Afrika bekannt w\u00fcrden. 2007 habe man ihm mitgeteilt, so Turse, die USA f\u00fchrten in afrikanischen L\u00e4ndern nicht Krieg, sondern seien da zur \u201eKriegspr\u00e4vention\u201c. Sp\u00e4ter hie\u00df es, die USA h\u00e4tten \u00fcberhaupt keine regul\u00e4ren St\u00fctzpunkte dort.<\/p>\n<p>Turse wies nach, dass das eine falsche Information war. Er registrierte immer wieder F\u00e4lle, bei denen US-Soldaten bei Kampfhandlungen in Afrika umkamen. 2022 fand er heraus, dass es eine interne AFRICOM-Untersuchung gab, die kl\u00e4ren sollte, warum bei einem Luftangriff in Nigeria 2017 mehr als 160 Zivilisten get\u00f6tet worden waren.<\/p>\n<p>Der US-Brigadegeneral Donald C. Bolduc, einer der f\u00fchrenden Offiziere des ber\u00fcchtigten Joint Special Operation Command (JSOC), der sowohl in Afghanistan als auch in Afrika Leitungsfunktionen innehatte, r\u00e4umte (nach seinem Ausscheiden aus der Armee) laut Turse ein, US-Einheiten h\u00e4tten zwischen 2013 und 2017 in dreizehn afrikanischen L\u00e4ndern an Kampfhandlungen teilgenommen: Burkina Faso, Kamerun, Zentralafrikanische Republik, Tschad, Demokratische Republik Kongo, Kenia, Libyen, Mali, Mauretanien, Niger, Somalia, S\u00fcdsudan und Tunesien.<\/p>\n<p>Kein Peace Corps, sondern knallharte Geostrategie.<\/p>\n<p>Die Elitesoldaten der USA in Afrika sind selbstverst\u00e4ndlich kein Peace Corps zur Kriegspr\u00e4vention. Was da stattfindet, ist ein Kampf um Rohstoffe und Energiereserven, um die Kontrolle von Seewegen und Pipelines, kurz um die Sicherung einer vom Westen bestimmten Weltordnung. Letztlich geht es um die Kontrolle des Welthandels.<\/p>\n<p>Nach 9\/11 kam in Washington eine Fraktion von ultrakonservativen Au\u00dfen- und Milit\u00e4rpolitikern an die Macht, die China und Russland als feindliche M\u00e4chte sehen und mit allen Mitteln, auch mit milit\u00e4rischen, den Niedergang des Dollar als dominierende Weltw\u00e4hrung zu verhindern suchen. Formuliert wurde dies bereits gegen Ende der Clinton-Administration in dem \u201eProject for a New American Century\u201c (PNAC). Der Anschlag in New York am 9. September 2001 kam wie gerufen als Initialz\u00fcndung f\u00fcr die Umsetzung. Der milit\u00e4rische Teil des Projektes konnte von da an kosmetisch getarnt werden mit der Parole \u201eKrieg gegen den Terror\u201c.<\/p>\n<p>Die Pan-Sahel-Initiative war Teil dieser Strategie. Sie erlangte in der \u00d6ffentlichkeit weit weniger Beachtung als die Kriege in Afghanistan, im Irak, in Somalia oder in Libyen. Nach 9\/11 schloss Washington ein Milit\u00e4rhilfeabkommen mit den Staaten Tschad, Mali, Mauretanien und Niger. US-Special Forces wurden entsendet, um \u2013 so die offizielle Begr\u00fcndung \u2013 internationale Kriminalit\u00e4t, Schmuggel und Terrorbewegungen zu bek\u00e4mpfen.<\/p>\n<p><strong>\u201eDie Fr\u00fcchte des Zorns k\u00f6nnte Moskau ernten\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Mit dem Putsch gegen die Regierung des NATO-Verb\u00fcndeten Mohamed Bazoum f\u00e4llt ein weiterer Stein auf dem geostrategischen Schachbrett. \u201eDem Westen gehen im Sahel die Freunde aus\u201c, hei\u00dft die \u00dcberschrift im Z\u00fcrcher Tagesanzeiger (28.7.2023) und die Neuer Z\u00fcrcher Zeitung titelt gleichentags: \u201eIn Niger st\u00fcrzt eine Regierung, die im Westen als Hoffnungstr\u00e4gerin galt.\u201c Nach Mali und Burkina Faso, Tschad und Sudan sei nun m\u00f6glicherweise auch Niger f\u00fcr den Westen verloren.<\/p>\n<p>Die deutsche Regierung sprach von Niger gew\u00f6hnlich als \u201eStabilit\u00e4tsanker\u201c, und die Bundeswehr bildete nigrische Truppen aus. Nun muss sie bef\u00fcrchten, dass sie von denselben, die sie trainiert hat, vor die T\u00fcr gesetzt wird. In Mali ist 2021 das Gleiche passiert. Dort herrscht jetzt eine mit Russland verb\u00fcndete Milit\u00e4rjunta. In Burkina Faso wurde 2022 mit gleicher politischer Sto\u00dfrichtung geputscht.<\/p>\n<p>Im einem Kommentar im Z\u00fcrcher Tagesanzeiger wird folgerichtig die Bef\u00fcrchtung ge\u00e4u\u00dfert: \u201eDie Fr\u00fcchte des Zorns k\u00f6nnte nun Moskau ernten.\u201c Als Grund f\u00fcr diesen Zorn wird zwar sehr treffend bemerkt, dass \u201eviele Menschen in der Region den Westen und vor allem (die ehemalige Kolonialmacht, Red.) Frankreich nicht als Teil der L\u00f6sung, sondern als Teil des Problems sehen: als vorgeblichen Helfer in der Not, der in Wahrheit vor allem seinen Zugriff auf Nigers Uran sichern und sich Fl\u00fcchtlinge vom Leib halten will.\u201c<\/p>\n<p>Solche Einsichten sind indessen d\u00fcnn ges\u00e4t in den Medien, und sie verharren auf der Oberfl\u00e4che des Problems. Was bei einer Durchsicht der westlichen Reaktionen auf die Vorg\u00e4nge in Niger auff\u00e4llt, ist die entschiedene Verdr\u00e4ngung von Kausalzusammenh\u00e4ngen. Da werden durchweg verschwommene Allgemeinpl\u00e4tze als Gr\u00fcnde f\u00fcr Frust und Verbitterung im Sahel angef\u00fchrt: D\u00fcrren, \u00dcberschwemmungen, Missernten, Arbeitslosigkeit in der schnell wachsenden Bev\u00f6lkerung sowie die \u201eakute Gefahr des Terrorismus, der in Niger in den vergangenen Jahren explodiert ist\u201c (Tagesanzeiger 28.7.23).<\/p>\n<p>Unbestreitbar gibt es all diese \u00dcbel im Sahel, und es gibt eine Zunahme radikalislamischer Terrorangriffe. Diese haben sich aber nicht irgendwie und quasi als Naturkatastrophe \u201eereignet\u201c, sondern sind zu einem guten Teil logische Folgen einer Politik der milit\u00e4rischen Aggression, die der Westen als Probleml\u00f6sung verkauft. Der Nato-Angriff auf Libyen hatte eine brutale Destabilisierung der gesamten Region nach sich gezogen.<\/p>\n<p><strong>Libyen-Krieg: Destabilisierung der ganzen Region<\/strong><\/p>\n<p>Das r\u00e4umt sogar der Wissenschaftliche Dienst des deutschen Bundestages ein, wenn er in Bezug auf Mali festh\u00e4lt: \u201eSo kam es wiederholt zu Aufst\u00e4nden der Tuareg, die aufgrund ihrer nomadischen Lebensweise seit der Kolonialzeit marginalisiert werden. Viele Angeh\u00f6rige dieser Volksgruppe nahmen 2011 auf Seiten von Muammar al-Gaddafi am B\u00fcrgerkrieg in Libyen teil und kehrten nach dessen Sturz kampferprobt und mit schweren Kriegswaffen nach Mali zur\u00fcck, um f\u00fcr die Unabh\u00e4ngigkeit des als Azawad bezeichneten n\u00f6rdlichen Landesteils zu k\u00e4mpfen.\u201c<a href=\"https:\/\/www.hintergrund.de\/politik\/welt\/militaerputsch-in-niger-rueckschlag-fuer-die-usa\/#sdfootnote3sym\"><sup>3<\/sup><\/a><\/p>\n<p>Der Sturz Gaddafis war eine Katastrophe f\u00fcr die L\u00e4nder s\u00fcdlich der Sahara. Der Soziologieprofessor und Sahel-Experte Werner Ruf h\u00e4lt 2022 fest: \u201eEines der finstersten und kaum beachteten Beispiele neo-imperialer Politik Frankreichs ist der Sturz und die Ermordung Muammar Gaddafis im Jahre 2011.\u201c (Krisenregion Sahel, S.205) Der libysche Herrscher nutzte seine immensen finanziellen Ressourcen aus dem Erd\u00f6l- und Erdgasexport, um den \u201eafrikanischen Br\u00fcdern\u201c unter die Arme zu greifen. Libyen gew\u00e4hrte nicht nur afrikanischen Immigranten in gro\u00dfen Ma\u00dfen Aufnahme und Arbeit, sondern finanzierte z. B. Satelliten, um das Kommunikationswesen in Afrika zu verbessern.<\/p>\n<p>Das brisanteste Projekt Gaddafis war die Schaffung einer afrikanischen W\u00e4hrungsunion.<a href=\"https:\/\/www.hintergrund.de\/politik\/welt\/militaerputsch-in-niger-rueckschlag-fuer-die-usa\/#sdfootnote4sym\"><sup>4<\/sup><\/a> Damit wollte er der Abh\u00e4ngigkeit von Dollar und Euro entgehen. Das Projekt l\u00f6ste in der globalen Wirtschaft, also bei grossen westlichen Banken, Rohstoffkonzernen und beim Internationalen W\u00e4hrungsfonds h\u00f6chste Alarmstufe aus. Es war sicher einer der Faktoren, die dazu beitrugen, dass die NATO die Beseitigung des unaufh\u00f6rlichen St\u00f6renfrieds Gaddafi anstrebte. Gaddafi hatte dem Pr\u00e4sidentschaftskandidaten Nicolas Sarkozy 50 Millionen Euro f\u00fcr den Wahlkampf gegeben. Franz\u00f6sische Geheimdienstleute hatten bei der Ermordung Gaddafis ihre Hand im Spiel.<\/p>\n<p>Niger ist zum Dreh- und Angelpunkt der US-Milit\u00e4rpr\u00e4senz in Afrika ausgebaut worden. Der eingangs zitierte Journalist Nick Turse fand bereits 2016 heraus, dass das Pentagon f\u00fcr hundert Millionen Dollar eine Operationsbasis f\u00fcr Kampfdrohnen in Agadez in Zentral-Niger baute. Die Kampfdrohnen werden immer st\u00e4rker und effizienter. Die von zahlreichen Juristen weltweit als au\u00dferjudiziale Hinrichtungen verurteilten Drohnenangriffe gehen unvermindert weiter. Fast 22 Jahre nach den Anschl\u00e4gen im September 2001 wird immer noch \u201eKrieg gegen den Terror\u201c gef\u00fchrt. Und die westlichen Eliten und ihre Medien zeigen sich jedes Mal erstaunt, wenn es wieder ein Land gibt, welches nicht mehr mitmachen will.<\/p>\n<p><strong>Quellen<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.hintergrund.de\/politik\/welt\/militaerputsch-in-niger-rueckschlag-fuer-die-usa\/#sdfootnote1anc\">1https:\/\/www.nytimes.com\/interactive\/2018\/02\/17\/world\/africa\/niger-ambush-american-soldiers.html<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.hintergrund.de\/politik\/welt\/militaerputsch-in-niger-rueckschlag-fuer-die-usa\/#sdfootnote2anc\">2https:\/\/consortiumnews.com\/2022\/10\/26\/my-10-years-of-reporting-on-africom\/<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.hintergrund.de\/politik\/welt\/militaerputsch-in-niger-rueckschlag-fuer-die-usa\/#sdfootnote3anc\">3https:\/\/www.bundestag.de\/resource\/blob\/852314\/0ceca7ff2617162d27084daaa71c78d8\/Militaerputsch-Mali-Mai-2021-data.pdf<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.hintergrund.de\/politik\/welt\/militaerputsch-in-niger-rueckschlag-fuer-die-usa\/#sdfootnote4anc\">4https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/libyen-warum-gaddafi-beseitigt-wurde\/<\/a><\/p>\n<p><em>#Titelbild: General Abdourahamane Tchiani erkl\u00e4rt sich nach dem Putsch im staatlichen Fernsehen Nigers zum Pr\u00e4sidenten des \u201cNationalen Rates f\u00fcr den Schutz des Vaterlandes\u201d.Screenshot <\/em><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=FyHIGBAaEmY\"><em>ORTN &#8211; T\u00e9l\u00e9 Sahel<\/em><\/a><em>, <\/em><a href=\"https:\/\/www.hintergrund.de\/politik\/welt\/militaerputsch-in-niger-rueckschlag-fuer-die-usa\/attachment\/general-abdourahmane-tiani-niger\/\"><em>Mehr Infos<\/em><\/a><\/p>\n<p><em>Quelle: <\/em><a href=\"https:\/\/www.hintergrund.de\/politik\/welt\/militaerputsch-in-niger-rueckschlag-fuer-die-usa\/\"><em>hintergrund.de&#8230;<\/em><\/a><em> vom 1. August 2023<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Helmut Scheben. Der Westen verliere einen Freund in der Sahelzone, hei\u00dft es nach dem Putsch im Niger. Von den milit\u00e4rischen Aspekten h\u00f6rt man nicht viel in den Medien.<br \/>\nAm 4. 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