{"id":13532,"date":"2023-08-22T14:20:29","date_gmt":"2023-08-22T12:20:29","guid":{"rendered":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=13532"},"modified":"2023-08-22T14:20:30","modified_gmt":"2023-08-22T12:20:30","slug":"ukrainische-soldaten-als-opfergaben-auf-dem-altar-der-westlichen-werte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=13532","title":{"rendered":"<strong>Ukrainische Soldaten als Opfergaben auf dem Altar der \u201ewestlichen Werte<\/strong>"},"content":{"rendered":"<p><em>Werner R\u00fcgemer. <\/em>US-Offizielle gaben jetzt bekannt, dass bisher 70.000 ukrainische Soldaten get\u00f6tet wurden. Dieses bisher von der Selensky-Regierung verbissen gesch\u00fctzte Staatsgeheimnis wurde gel\u00fcftet \u2013 es war gar kein Geheimnis. Und aus dem ukrainischen Stellvertreter-Krieg werden immer mehr perverse Praktiken bekannt, die die Ukraine zum \u201eLeuchtfeuer f\u00fcr die Kraft des Kapitalismus\u201c<!--more--> machen sollen. H\u00e4usersch\u00e4den und zivile Opfer in der Ukraine werden seit anderthalb Jahren in unseren westlichen und bundesdeutschen Leitmedien ausf\u00fchrlich vorgef\u00fchrt: Aber immer noch werden peinlich alle noch so kleinen Hinweise auf die gro\u00dfe Zahl der get\u00f6teten Soldaten vermieden. \u00dcbrigens: Zivile ukrainische Opfer sind nicht unbedingt deshalb Opfer, weil Russland Zivilisten angreift, sondern weil das ukrainische Milit\u00e4r gezielt Kampfposten auch in Wohnungskomplexe und Betriebe verlegt und damit zum milit\u00e4rischen Ziel macht \u2013 so berichtete die<em> New York Times<\/em>, die mit Milit\u00e4rexperten vor Ort ist.[<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102736#foot_1\">1<\/a>]<\/p>\n<p><strong>Todeszahlen \u00f6ffentlich sichtbar<\/strong><\/p>\n<p>Dabei wird in der Ukraine \u00fcber tote Soldaten ausf\u00fchrlich berichtet. Daten sind leicht zug\u00e4nglich \u2013 das hindert bundesdeutsche Staats- und Privatmedien allerdings nicht, die Bev\u00f6lkerung in einer Blase der inszenierten Unkenntnis, Irref\u00fchrung und Verbl\u00f6dung einzusperren.<\/p>\n<p>Es w\u00e4re einfachstes journalistisches Handwerk. So br\u00e4uchte man zum Beispiel nur mit einem click das Lokalmedium <em>Poltawschyna<\/em> aufzusuchen: Es arbeitet in Poltawa, der Bezirkshauptstadt der gleichnamigen Region mit insgesamt 1,4 Millionen registrierten Einwohnern. Seit Kriegsbeginn ver\u00f6ffentlicht die siebenk\u00f6pfige <em>Poltawschyna-<\/em>Redaktion die Namen aller get\u00f6teten Soldaten der Region, mit Foto und Nachruf. Zur Erfassung dieser Soldaten hat der Journalist Wiktor Tkatschenko ein einfaches digitales Programm entwickelt: Nach Stichworten wie \u201eSoldat\u201c und \u201eget\u00f6tet\u201c werden Mitteilungen der Beh\u00f6rden auch der kleinsten 300-Seelen-D\u00f6rfer, Todesanzeigen, social media usw. abgesucht. Dazu braucht man noch nicht mal die K\u00fcnstliche Intelligenz.<\/p>\n<p>Bis Anfang August 2023 kam die Redaktion auf 1.211 get\u00f6tete Soldaten in Poltawa. Dass es m\u00f6glich ist, das mal von Deutschland aus anzusehen, hat der <em>Spiegel<\/em> nebenbei vorgef\u00fchrt.[<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102736#foot_2\">2<\/a>] Auch andere ukrainische Medien, von denen im Folgenden einige zitiert werden, sind voller Fakten, die leicht zug\u00e4nglich sind, aber in Deutschland hochprofessionell verdr\u00e4ngt werden.<\/p>\n<p><strong>\u00d6ffentliche, feierliche Massenbegr\u00e4bnisse<\/strong><\/p>\n<p>Obwohl <em>Poltawchyna<\/em> damit die Regierungsanordnung \u00fcber das \u00f6ffentliche Schweigen verletzt, wird sie von staatlichen Beh\u00f6rden nicht behindert \u2013 im Gegenteil. Die Regierung f\u00f6rdert ja die \u00f6ffentlich inszenierte Trauer, zur St\u00e4rkung des Durchhaltewillens. In der Ukraine werden die Soldaten-Begr\u00e4bnisse in tausenden von D\u00f6rfern und St\u00e4dten in aller \u00d6ffentlichkeit exerziert. In gr\u00f6\u00dferen Orten werden oft mehrere Begr\u00e4bnisse zusammengefasst, ein Meer von gelb-blauen Fahnen ziert die langen Umz\u00fcge und die Friedh\u00f6fe, so etwa auf einem der mehreren Friedh\u00f6fe der Stadt Poltawa mit seinen bisher 150 Soldatengr\u00e4bern.<\/p>\n<p>Massenbegr\u00e4bnisse werden \u00f6ffentlich und aufwendig zelebriert. So berichteten nicht nur ukrainische Medien, sondern beispielsweise auch die <em>Washington Post<\/em> und das US-Milit\u00e4rmedium <em>Stars And Stripes<\/em> Anfang Juni 2022: Im Friedhof des kleinen Ortes Krasnopilske mit 28.000 Einwohnern wurden seit Ende Februar 2022, also w\u00e4hrend dieser drei Monate, insgesamt schon 10 Massenbegr\u00e4bnisse zelebriert. Der zust\u00e4ndige Milit\u00e4rseelsorger Dmitro Povorotny erkl\u00e4rte der <em>Washington Post<\/em>: In den drei Monaten sind insgesamt 293 get\u00f6tete Soldaten begraben worden. \u201eDieser Friedhof ist nur einer von tausenden Friedh\u00f6fen in der Ukraine\u201c, f\u00fcgt er hinzu. Daneben, so der Staatspriester, f\u00fchrt er auf Wunsch auch Einzelbegr\u00e4bnisse durch. Dabei verglich er die rasant angestiegene Todeszahl im Vergleich zum Kriegsbeginn: \u201eSeit Beginn des Krieges 2014, in diesen acht Jahren seitdem, waren es nur 175 Gefallene.\u201c[<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102736#foot_3\">3<\/a>] Es ist also auch f\u00fcr ihn ganz selbstverst\u00e4ndlich, dass der Krieg 2014 begonnen wurde.<\/p>\n<p><strong>Rituell aufgepushte Begr\u00e4bnisse: Ukrainische mit US-Symbolik erg\u00e4nzt<\/strong><\/p>\n<p>Die ukrainische Bev\u00f6lkerung legt traditionell Wert auf kirchlich begleitete Begr\u00e4bnisse. Deshalb sorgte die Regierung mit immer mehr Druck daf\u00fcr, dass sp\u00e4testens seit 2014 eine neue, von Russland unabh\u00e4ngige orthodoxe Kirche abgespalten wurde. Denn die Begr\u00e4bnisse sollen von orthodoxen Priestern, meist Milit\u00e4rpriester, gewandet in glitzernde Gew\u00e4nder, aufw\u00e4ndig zelebriert werden. Soldaten in Uniform sind auch dabei. Im ukrainischen Fernsehen, auch im Westen leicht zug\u00e4nglich, geh\u00f6ren Berichte dar\u00fcber zum t\u00e4glichen Ablauf, seit 2014.<\/p>\n<p>2019 besuchte Pr\u00e4sident Selensky mit Ehefrau den zentralen US-Milit\u00e4rfriedhof Arlington National Cemetery in Washington. Davon brachten sie zus\u00e4tzliche Rituale mit Nachhause: Aufstellen der S\u00e4rge in Reih\u2019 und Glied, Nationalflaggen auf den S\u00e4rgen, Einrollen der Flaggen und gefaltet den Hinterbliebenen \u00fcbergeben, je drei Salutsch\u00fcsse durch jeweils sechs Soldaten, Milit\u00e4rkapelle, die Priester rufen laut die Namen der Gefallenen, stimmen Glory to Ukraine an, die Trauernden antworten mit Glory to the Heroes.<\/p>\n<p>So f\u00fcgte Selensky wegen der schon damals zunehmenden Zahl der Gefallenen den Begr\u00e4bniszeremonien eine \u201eneue Politur\u201c hinzu, wie die <em>Washington Post<\/em> zustimmend berichtete. Und die Regierung will in Kiew einen neuen zentralen Milit\u00e4rfriedhof einrichten, ein Arlington-Imitat.[<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102736#foot_4\">4<\/a>]<\/p>\n<p><strong>Feministische Milit\u00e4rpolitik<\/strong><\/p>\n<p>Zur rituell-ideologischen Aufh\u00fcbschung und Modernisierung tr\u00e4gt auch die Feminisierung des Milit\u00e4rs und der Kriegsf\u00fchrung bei. Schon vor dem Krieg warb die NATO mit Plakaten in Kiew f\u00fcr den Eintritt von Frauen in die Armee: Eine M\u00f6glichkeit der \u201eEmanzipation\u201c in der patriarchalischen Gesellschaft der Ukraine, wo der Abstand zwischen den Einkommen von Mann und Frau besonders hoch ist. Mit 43.000 Soldatinnen hat die Ukraine den h\u00f6chsten Frauenanteil des Milit\u00e4rs in Europa. Unter ihnen sind auch Kommandeurinnen und Scharfsch\u00fctzinnen.<\/p>\n<p>Zu ihnen geh\u00f6rt Ewgenia Emerald, \u201eeine h\u00fcbsche Frau Ende zwanzig mit roten Fingern\u00e4geln\u2026 Auf Instagram, wo ihr mehr als 70.000 Menschen folgen, posiert sie mit Gewehr, ausdrucksstarkem Gesicht und manchmal auch lasziv. Einmal steht sie vor einem zerst\u00f6rten Panzer, das Gewehr wie etwas Wertvolles in ihren Armen, und singt.\u201c So berichtet lobend die bundesdeutsche Kriegs-Postille FAZ.[<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102736#foot_5\">5<\/a>]<\/p>\n<p>Damit das ordentlich nach \u201ewestlichen Werten\u201c geregelt wird, hat die Regierung in der Armee eine eigene Gender-Beratung eingerichtet. Eine Fabrik wurde gegr\u00fcndet, wo nur Frauen die Uniformen f\u00fcr Frauen n\u00e4hen d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>\u201eDie ukrainischen Armee war und bleibt eine der Armeen, in welchen die meisten Frauen dienen\u201c, r\u00fchmte Selensky. Seine Frau erg\u00e4nzte: \u201eDie Soldatinnen als Superheldinnen bringen den Sieg mit jedem Tag ihres Lebens n\u00e4her\u201c, so weiter die FAZ.[<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102736#foot_6\">6<\/a>]<\/p>\n<p><strong>Soldaten frieren ihre Spermien ein: Den nationalen Gen-Pool gegen Russland retten!<\/strong><\/p>\n<p>Die neoliberal extrem deregulierte Ukraine ist der hot spot der kommerziellen Nutzung des weiblichen K\u00f6rpers. Leihmutterschaft mit spezialisierten Agenturen, Labors, Kliniken wurde zu einer profitablen Dienstleistungsbranche ausgebaut, mit Kunden aus aller Welt, auch aus den USA, wo die Zuliefer-Produktion von Babys um ein Vielfaches teurer ist.<\/p>\n<p>Diese Branche steht auch f\u00fcr den Krieg bereit. So friert allein die IVMED-Fertilit\u00e4ts-Klinik in Kiew w\u00f6chentlich die Spermien von 10 ukrainischen Soldaten ein. \u201eDas ist eine pers\u00f6nliche und auch eine patriotische Aktion, eine Aktion des Zur\u00fcckschlagens\u201c, sagt eine Frau, deren Mann seine Spermien hat einfrieren lassen und der an der Front gefallen ist. So kann die Frau auch nach seinem Tod weitere Kinder von ihm bekommen. Und Soldaten k\u00f6nnen auf diese Weise \u201efurchtloser\u201c in den Krieg ziehen, hei\u00dft es. F\u00fcr viele Ukrainer sei das auch ein Mittel, um die \u201eukrainische Blutlinie\u201c gegen Russland zu retten.[<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102736#foot_7\">7<\/a>]<\/p>\n<p>Mehrere Kliniken bieten bisher diese Dienste an, auf Kosten der Kunden. Aber mithilfe eines Gesetzes soll das nun der Staat f\u00f6rdern und bezahlen. Oksana Dmytriieva, Abgeordnte im ukrainischen Parlament, hat dazu einen Gesetzentwurf eingebracht. Damit soll auch der ukrainische \u201eGen-Pool\u201c f\u00fcr die Zukunft gesichert werden. Die Freundin eines Soldaten, der nach gemeinsamem Beschluss seine Spermien hat einfrieren lassen, bekr\u00e4ftigt: \u201eSo verringert sich nicht die Zahl unserer Patrioten, die sp\u00e4ter unser Land verteidigen und wieder aufbauen. So setzen wir unsere Nation fort.\u201c<\/p>\n<p>Oleksandr Mykhailoyych, Arzt und Pr\u00e4sident der Ukrainischen Vereinigung f\u00fcr Reproduktivmedizin, bekr\u00e4ftigt: \u201eSo k\u00f6nnen wir das reproduktive Potential der Ukraine wiederherstellen.\u201c<\/p>\n<p>Das Einfrieren von Soldaten-Spermien haben US-Kliniken zuerst f\u00fcr US-Soldaten im Irak und Afghanistan bereitgestellt, kostenlos. In Israel will eine Initiative noch weitergehen: Auch get\u00f6teten Soldaten sollen Spermien entnommen werden k\u00f6nnen,<\/p>\n<p><strong>NYT als Fake-Berater: Nazi-Symbole besser kurz ablegen!<\/strong><\/p>\n<p>Die <em>New York Times <\/em>als gr\u00f6\u00dftes westliches Print- und Digitalmedium f\u00fcr das akademisch verbildet-kritische Publikum agiert eng angebunden an die US-Regierung und die US-Geheimdienste. Die Zeitung darf und soll deswegen genau dosiert und testweise von der jeweiligen Linie (scheinbar) auch mal etwas abweichen.<\/p>\n<p>Seit Kriegsbeginn 2014 sind <em>NYT<\/em>-Reporter haufenweise und in Absprache mit der ukrainischen Regierung vor Ort. Sie kommen selbst vielfach aus dem US-Milit\u00e4r und Geheimdiensten und begleiten ukrainische Soldaten an der Front und im Urlaub, machen Interviews, schildern K\u00e4mpfe in ausf\u00fchrlichen Artikeln, life-inszeniert hinterm Sch\u00fctzengraben oder neben dem zerst\u00f6rten russischen Panzer.<\/p>\n<p>Die Reporter beraten etwa auch Soldaten, dass sie wenigstens bei Auftritten aufpassen, die ins westliche Fernsehen geraten k\u00f6nnen: Besser die rechtsradikalen Abzeichen und Nazi-Symbole von der Uniform entfernen![<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102736#foot_8\">8<\/a>]<\/p>\n<p><strong>Bis zu 400.000 Dollar f\u00fcr einen get\u00f6teten Soldaten<\/strong><\/p>\n<p>Die Ukraine ist der weltweit am h\u00f6chsten \u00fcberschuldete Staat \u2013 und bezahlt weltweit seine Soldaten mit am h\u00f6chsten: Sie dienen ja an gegenw\u00e4rtig vorderster, t\u00f6dlichster Front der westlichen Geopolitik. Und es geht dem US-gef\u00fchrten Kapitalismus mithilfe des Standorts Ukraine nicht nur um Russland, sondern um die Durchdringung von ganz Eurasien.[<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102736#foot_9\">9<\/a>] Das ist schon eine hohe Investition wert.<\/p>\n<p>Ende Februar 2022 beschloss die Regierung: Die einfachen Soldaten bekommen 100.000 Hrywnia = 2.700 US-$ zus\u00e4tzlich pro Monat, wenn sie in einer offiziell definierten Kampfzone eingesetzt sind. Und wer au\u00dferhalb der direkten Kampfzone eingesetzt ist, erh\u00e4lt immerhin noch 30.000 Hrywnia = 800 US-$ zus\u00e4tzlich pro Monat. Das ist ein erhebliches Einkommen angesichts des niedrigen ukrainischen Durchschnittslohns von 400 US-$ \u2013 abgesehen von der hohen Arbeitslosigkeit schon vor dem Krieg.<\/p>\n<p>Die Regierung beschloss Ende 2022: F\u00fcr Soldaten, die bei milit\u00e4rischen Konflikten get\u00f6tet werden, erhalten die Angeh\u00f6rigen bis zu 15 Millionen Hyrwnia = etwas \u00fcber 400.000 Dollar. Eine formelle Ehe ist daf\u00fcr keine Voraussetzung: F\u00fcr den zur\u00fcckbleibenden Ehepartner\/die Ehepartnerin reicht es, wenn sie sich um die Kinder gemeinsam gesorgt haben oder irgendwie einen gemeinsamen Haushalt betrieben haben, auch ohne Zusammenleben.[<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102736#foot_10\">10<\/a>]<\/p>\n<p>Dieses Opfergeld f\u00fcr get\u00f6tete Soldaten ist \u00fcbrigens etwa vier Mal h\u00f6her als in Deutschland und in den USA.[<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102736#foot_11\">11<\/a>]<\/p>\n<p><strong>Korruption mit der Todes-Entsch\u00e4digung<\/strong><\/p>\n<p>Die Ukraine ist nach allgemeiner Beurteilung der korrupteste Staat Europas, so auch die Beurteilung durch die EU und Transparency International.<\/p>\n<p>Die mit US-Beratung eingerichtete Anti-Korruptionsbeh\u00f6rde steht gerade im Krieg unter dem Druck, die ausufernde Korruption im Milit\u00e4r zu bek\u00e4mpfen, aber auch die Kriegsf\u00fchrung und f\u00fchrende Milit\u00e4rs nicht zu behindern. Und zuviel Korruption aufzudecken w\u00e4re auch nicht gut f\u00fcr das ohnehin angeschlagene Image.<\/p>\n<p>Gerade die Beurteilung und Dokumentation der T\u00f6tung von Soldaten im aktiven Konflikt ist eine hochproblematische Angelegenheit. Denn nach den Einzelheiten richtet sich auch die H\u00f6he der Zahlung. Die nachtr\u00e4gliche Dokumentation der Todesumst\u00e4nde liegt wesentlich in der Hand der Kommandeure.<\/p>\n<p>Ein ausf\u00fchrlich dokumentierter, aktueller Fall ist folgender: Ein stellvertretender Bataillonskommandeur erpresste von mehreren Witwen gefallener Soldaten jeweils 10 Prozent der auf seinen Angaben beruhenden Zahlung von 10 Millionen Hrywnia (270.000 US-Dollar).<\/p>\n<p>Weitere F\u00e4lle: Soldaten verschaffen sich Urlaub oder Versetzung an einen r\u00fcckw\u00e4rtigen Ort \u2013 mithilfe einer Zahlung an ihre Kommandeure.[<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102736#foot_12\">12<\/a>]<\/p>\n<p><strong>\u00dcberf\u00fcllte Krankenh\u00e4user, Selbstmorde<\/strong><\/p>\n<p>Die <em>NYT <\/em>berichtet neuerdings auch, dass die Verluste der seit Monaten doch nicht so gut laufenden \u201eGegenoffensive\u201c noch viel h\u00f6her sind als bisher, aus verschiedenen Gr\u00fcnden:<\/p>\n<p>*das ukrainische Milit\u00e4r wollte aus dem Stellungskrieg heraus und auch mithilfe der Unmassen an neuen westlichen Waffenlieferungen die russischen Stellungen durch direktes Eindringen durchbrechen: Dabei wurden tausende Soldaten in kurzer Zeit get\u00f6tet,<\/p>\n<p>*der Ukraine fehlen Ausr\u00fcstung und Personal, um Verwundete zeitnah von der Front abzuholen: \u201eVerwundete und Tote werden an der Front zur\u00fcckgelassen\u201c, hei\u00dft es,<\/p>\n<p>*und selbst wenn die frontnahen Krankenh\u00e4user erreicht werden: \u201eKrankenh\u00e4user und Notaufnahmen sind h\u00e4ufig \u00fcberf\u00fcllt\u201c,<\/p>\n<p>*so kommt es, dass Soldaten nicht mehr identifiziert werden k\u00f6nnen und anonym, ohne Namen und Foto, bestattet werden m\u00fcssen; so waren unter den 27 toten Soldaten des erw\u00e4hnten Massenbegr\u00e4bnisses in Krasnopilske 12 unbekannte Soldaten, wie der Milit\u00e4rpriester Povorotny berichtete,[<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102736#foot_13\">13<\/a>]<\/p>\n<p>*weil schon viele erfahrene Soldaten get\u00f6tet sind, wurden schon vor der Gegenoffensive immer mehr schlechter ausgebildete Soldaten an die Front geschickt; im Februar 2023 wurde das Alter der eingezogenen Wehrpflichtigen auf 60 Jahre erh\u00f6ht,<\/p>\n<p>*die Zahl der Selbstmorde ukrainischer Soldaten steigt be\u00e4ngstigend, berichtete der Tory-Abgeordnete Ian Duncan-Smith im Januar 2023 vor dem britischen Parlament.[<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102736#foot_14\">14<\/a>]<\/p>\n<p><strong>Das Soldaten-Reservoir schrumpft<\/strong><\/p>\n<p>Die Ukraine unterh\u00e4lt ein Milit\u00e4r mit mehr Soldaten als die viel reicheren Staaten wie Deutschland, Frankreich, England \u2013 und die ukrainische Bev\u00f6lkerung ist zudem nicht nur viel kleiner, sondern sie schrumpft beschleunigt, schon lange vor dem Krieg, aus verschiedenen Gr\u00fcnden:<\/p>\n<p>*Von urspr\u00fcnglich 51 Millionen bei der Unabh\u00e4ngigkeit 1990 ist die Zahl der Einwohner der Ukraine inzwischen auf etwa 40 Millionen geschrumpft, vor allem durch Auswanderung, meist armutsbedingt, aber auch wegen Verhetzung von B\u00fcrgern als russischst\u00e4mmig,<\/p>\n<p>*viele Ukrainer im arbeitsf\u00e4higen Alter gingen millionenfach als Wanderarbeiter ins Ausland, etwa als LkW-Fahrer, nicht alle folgen dem Einberufungsbefehl,<\/p>\n<p>*seit Ende 2022 sind praktisch alle Bediensteten in den Beh\u00f6rden und den vielen staatlichen und halbstaatlichen Unternehmen \u2013 mit breiter Auslegung in 15 Kategorien einschlie\u00dflich der oberen R\u00e4nge der Studierenden und der Akademiker \u2013 vom Wehrdienst befreit.[<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102736#foot_15\">15<\/a>]<\/p>\n<p><strong>Hohe Boni f\u00fcr Daueraufenthalt an der Front: Die Kampfmoral sinkt<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr die St\u00e4rkung der gro\u00df angek\u00fcndigten Fr\u00fchjahrs-Gegenoffensive reformierte die Regierung im Februar 2023 das Bonus-System f\u00fcr die Soldaten.<\/p>\n<p>Bis dahin bekamen die einfachen Soldaten die erw\u00e4hnten 100.000 Hrywnia = 2.700 US-$ zus\u00e4tzlich pro Monat, wenn sie in einer offiziell definierten Kampfzone eingesetzt waren. Und wer au\u00dferhalb der direkten Kampfzone eingesetzt war, erhielt immerhin noch die 30.000 Hrywnia = 800 US-$ zus\u00e4tzlich pro Monat.<\/p>\n<p>Aber seit Februar 2023 ist der Bonus von 800 US-$ f\u00fcr den Einsatz in der r\u00fcckw\u00e4rtigen Kampfzone ganz abgeschafft. Es gibt nur noch den Bonus von 2.700 US-$, aber nicht mehr pauschal pro Monat, sondern nur noch genau berechnet nach den abgez\u00e4hlten, vom Kommandeur dokumentierten Tagen des Kampfeinsatzes.<\/p>\n<p>\u201eDas ist ein starker Druck auf die Soldaten, um m\u00f6glichst lange an der vordersten Front zu bleiben, insbesondere wenn der Soldat der einzige Einkommensbezieher der Familie ist\u201c. Gleichzeitig aber senkt die Aussicht auf den wahrscheinlicheren Tod die Moral, res\u00fcmiert <em>Kyiv Independent <\/em>nach zahlreichen Gespr\u00e4chen mit Soldaten. Bis zur H\u00e4lfte von ihnen wollen lieber das Milit\u00e4r verlassen.[<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102736#foot_16\">16<\/a>]<\/p>\n<p>Wegen nachlassender Disziplin hatte die Selensky-Regierung schon im Dezember 2022 nicht nur die Strafen f\u00fcr Desertion, Befehlsverweigerung und Kritik an Vorgesetzten drastisch erh\u00f6ht, bis auf 12 Jahre Gef\u00e4ngnis.[<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102736#foot_17\">17<\/a>]<\/p>\n<p><strong>Dezent ge\u00e4nderte Informations-Strategie<\/strong><\/p>\n<p>Nicht nur in der Truppe ist die Moral auf der Kippe. In den f\u00fchrenden US-Kreisen bef\u00fcrchtet man noch mehr: Erstens wegen der \u201ein Scharen sterbenden K\u00e4mpfer\u201c (<em>dying in droves<\/em>) und zweitens wegen des schrumpfenden K\u00e4mpfer-Reservoirs k\u00f6nnte die ukrainische Regierung auch die Zustimmung in der breiten Bev\u00f6lkerung verlieren.<\/p>\n<p>Die <em>NYT <\/em>zitiert dazu Evelyn Farkas, eine Ex-Top-Mitarbeiterin des Pentagon und jetzige Exekutivdirektorin des McCain Institute (McCain war der f\u00fchrende Milit\u00e4rstratege der Republikanischen Partei und Antreiber der Kriege im Irak, in Afghanistan usw.).<\/p>\n<p>So wird nun doch die mediale Informationsstrategie schrittweise ge\u00e4ndert, erstmal \u00fcber eine Ex-Pentagon-Mitarbeiterin, und \u00fcber die \u201eunabh\u00e4ngige\u201c <em>NYT<\/em>. Und auch die <em>Washington Post <\/em>\u2013 sie geh\u00f6rt dem Amazon-Gr\u00fcnder Jeff Bezos \u2013 wird beteiligt: Nach ihr zug\u00e4nglichen Geheimdienstberichten kommt die Gegenoffensive nicht voran, die internationale Unterst\u00fctzung k\u00f6nnte abnehmen, und die ukrainische Gesellschaft ist \u201ekriegsm\u00fcde\u201c (war weary Ukrainian public).[<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102736#foot_18\">18<\/a>]<\/p>\n<p>\u201e<strong>Bisher 70.000 get\u00f6tete ukrainische Soldaten\u201c<\/strong><\/p>\n<p>So schrieb die <em>NYT<\/em> Mitte August 2023, pl\u00f6tzlich, ohne vorher die geringste Andeutung gemacht zu haben: Nach offiziellen US-Angaben wurden bisher 70.000 ukrainische Soldaten get\u00f6tet und zwischen 100.000 und 120.000 verwundet. Gemeint sind damit nicht die Get\u00f6teten und Verwundeten seit Beginn des Krieges 2014, sondern nur die seit 2022.<\/p>\n<p>Die <em>NYT <\/em>macht dazu einen aufschlussreichen Vergleich: \u201eIn nur anderthalb Jahren hat die Zahl der get\u00f6teten ukrainischen Milit\u00e4rs schon die Zahl der US-amerikanischen Soldaten \u00fcbertroffen, die w\u00e4hrend des fast zwei Jahrzehnte dauernden Kriegs in Vietnam get\u00f6tet wurden (etwa 58.000), und ebenso die \u00e4hnliche Zahl der afghanischen Sicherheitskr\u00e4fte, die zwischen 2001 und 2021 in Afghanistan get\u00f6tet wurden (etwa 69.000).\u201c[<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102736#foot_19\">19<\/a>]<\/p>\n<p>Die USA sind gewohnt und ge\u00fcbt, in den von ihnen v\u00f6lkerrechtswidrig vorbereiteten und durchgef\u00fchrten Kriegen zehntausende auch fremde Soldaten als Stellvertreter-Krieger auf dem Altar der \u201ewestlichen Werte\u201c, d.h. des <em>national interest<\/em> der USA, zu opfern. In Afghanistan waren es in 20 Jahren 69.000 Afghanen (vielleicht waren es auch mehr). In der Ukraine sind es bisher in nur anderthalb Jahren schon 70.000 Ukrainer \u2013 wobei das ja auch nur strategisch-medial kalkulierte Angaben der US-Beh\u00f6rden und der Regierungszeitung <em>NYT <\/em>sind.<\/p>\n<p><strong>Ukraine: \u201eLeuchtfeuer f\u00fcr die Kraft des Kapitalismus\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Je mehr Soldaten vor der wie immer gearteten (vorl\u00e4ufigen) Beendigung des Krieges get\u00f6tet und die Angeh\u00f6rigen hoch entsch\u00e4digt werden, je mehr vorher zerst\u00f6rt wird, desto gewinnbringender wird der \u201eWiederaufbau\u201c des weiter entv\u00f6lkerten westlichen Aufmarschgebietes sein.<\/p>\n<p>Der gr\u00f6\u00dfte Kapitalorganisator des US-gef\u00fchrten Kapitalismus, BlackRock, f\u00fchrender Investor der R\u00fcstungs-, Agrobusiness- und Frackingindustrie, wurde Ende 2022 zum offiziellen Koordinator des \u201eWiederaufbaus\u201c der Ukraine ernannt. Selensky schw\u00e4rmte beim Empfang f\u00fcr die BlackRock-Delegation in Kiew von einer neuen, strahlenden, hochdigitalisierten Ukraine.<\/p>\n<p>BlackRock, seit Obama und auch wieder mit Pr\u00e4sident Biden in der US-Regierung vertreten, ist zugleich Kapital- und Kriegspartei.[<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102736#foot_20\">20<\/a>] BlackRock-Chef Lawrence Fink schw\u00e4rmte: Die Ukraine kann \u201eein Leuchtfeuer der Hoffnung f\u00fcr die Kraft des Kapitalismus werden.\u201c[<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102736#foot_21\">21<\/a>]<\/p>\n<p>Zum kapitalistischen Leuchtfeuer geh\u00f6ren jetzt schon mal die bis 400.000 Dollar f\u00fcr jeden get\u00f6teten ukrainischen Soldaten und jede ukrainische Soldatin, eingerechnet die Korruptionsanteile f\u00fcr die sowieso hochverdienenden Kommandeure.<\/p>\n<p>[<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102736#note_1\">\u00ab1<\/a>] Marc Santara, Thomas Gibbons-Neff, Carlotta Gall, Natalia Yermak: Ukraine digs in to hold Bakhmut as long as it can, New York Times 8.3.2023<\/p>\n<p>[<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102736#note_2\">\u00ab2<\/a>] Der Preis des Widerstands, Der Spiegel 12.8.2023<\/p>\n<p>[<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102736#note_3\">\u00ab3<\/a>] Fredrick Kunkle, Serhii Korolchuk, Wojciech Grzedzinski, Ievgenia Sivorka, Kostiantyn Tatarkin: Ukraine, coping with war losses, adds new polish to military funerals, Washington Post 9.6.2022<\/p>\n<p>[<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102736#note_4\">\u00ab4<\/a>] Fredrick Kunkle, Serhii Korolchuk, Wojciech Grzedzinski, Ievgenia Sivorka, Kostiantyn Tatarkin: Ukraine, coping with war losses, adds new polish to military funerals, Washington Post 9.6.2022<\/p>\n<p>[<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102736#note_5\">\u00ab5<\/a>] Neben ihrem Auto schlug eine Granate ein, FAZ 20.6.2023<\/p>\n<p>[<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102736#note_6\">\u00ab6<\/a>] Neben ihrem Auto schlug eine Granate ein, FAZ 20.6.2023<\/p>\n<p>[<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102736#note_7\">\u00ab7<\/a>] Emma Bubola, Anastasia Kuznietsova, Natalia Yermak, Gabby Sobelman: Ukrainians freeze their sperm before battle, New York Times 19.4.2023; auch die folgenden Zitate und Angaben stammen aus diesem Artikel.<\/p>\n<p>[<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102736#note_8\">\u00ab8<\/a>] Thomas Gibbons-Neff, Kitty Bennett, Susan Beachy: Nazi symbols on frontline soldiers highlight thorny issues, New York Times 6.6.2023<\/p>\n<p>[<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102736#note_9\">\u00ab9<\/a>] Werner R\u00fcgemer: Die Ukraine \u2013 extremes Beispiel der neoliberalen Zurichtung, in: Hannes Hofbauer: Kriegsfolgen, promedia Verlag Wien, 2023<\/p>\n<p>[<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102736#note_10\">\u00ab10<\/a>] 15 Millionen Griwna? Wer kann im Falle des Todes eines Soldaten Hilfe bekommen? The New Voice of Ukraine, 5.12.2022, der Gesetzentwurf 8126 siehe <a href=\"http:\/\/itd.rada.gov.ua\/billinfo\/Bills\/Card\/40656\">itd.rada.gov.ua\/billinfo\/Bills\/Card\/40656<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102736#note_11\">\u00ab11<\/a>] <a href=\"https:\/\/militarypay.defense.gov\/benefits\/death-gratuity\/\">militarypay.defense.gov\/benefits\/death-gratuity\/<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102736#note_12\">\u00ab12<\/a>] Offizier der Nationalgarde erpresste den \u201eZehnten\u201c von Witwen Gefallener, Strana.ua 9.2.2023 (Der Titel wurde automatisch \u00fcbersetzt)<\/p>\n<p>[<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102736#note_13\">\u00ab13<\/a>] Fredrick Kunkle, Serhii Korolchuk, Wojciech Grzedzinski, Ievgenia Sivorka, Kostiantyn Tatarkin: Ukraine, coping with war losses, adds new polish to military funerals, Washington Post 9.6.2022<\/p>\n<p>[<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102736#note_14\">\u00ab14<\/a>] Ukrainian soldiers are committing suicide due to war stress, says Duncan-Smith, <a href=\"http:\/\/politics.co.uk\/parliament\">politics.co.uk\/parliament<\/a> 16.1.2023<\/p>\n<p>[<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102736#note_15\">\u00ab15<\/a>] Allgemeine Mobilisierung in der Ukraine. 15 Kategorien von Ukrainern, die w\u00e4hrend des Krieges nicht eingezogen werden, New Voice 1.12.2022<\/p>\n<p>[<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102736#note_16\">\u00ab16<\/a>] Ukraine changes combat bonus system, soldiers warn it might lower morale, Kyiv Independent 31.3.2023<\/p>\n<p>[<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102736#note_17\">\u00ab17<\/a>] Zelensky Signs Controversial Law Toughening Punishment for Desertion in Army, <a href=\"https:\/\/www.kyivpost.com\/post\/11498\">kyivpost.com\/post\/11498<\/a>, 25.1.2023<\/p>\n<p>[<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102736#note_18\">\u00ab18<\/a>] Susannah George: Ukraine running out of options to retake significant territory, Washington Post 20.8.2023<\/p>\n<p>[<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102736#note_19\">\u00ab19<\/a>] Thomas Gibbons-Neff, Helene Cooper, Eric Schmitt, Julian Barnes, Andrew Kramer: Troop Deaths and Injuries in Ukraine War Near 500.000, U.S. Officials Say, NYT 18.8.2023. Dieser Bericht wurde in ukrainischen Medien sofort am selben Tag wiedergegeben, etwa in New Voice vom 18.8.2023<\/p>\n<p>[<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102736#note_20\">\u00ab20<\/a>] Werner R\u00fcgemer: BlackRock &amp; Co. enteignen! 3. Auflage Frankfurt\/Main 2023, S. 25ff.<\/p>\n<p>[<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102736#note_21\">\u00ab21<\/a>] Natalie Oberhollenzer: US-Konzerne wollen die Ukraine \u201emit Kapital fluten\u201c, leadersnet.de\/news 10.7.2023<\/p>\n<p><em>Quelle: <\/em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102736\"><em>nachdenkseiten.de&#8230;<\/em><\/a><em> vom 22. August 2023<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Werner R\u00fcgemer. US-Offizielle gaben jetzt bekannt, dass bisher 70.000 ukrainische Soldaten get\u00f6tet wurden. Dieses bisher von der Selensky-Regierung verbissen gesch\u00fctzte Staatsgeheimnis wurde gel\u00fcftet \u2013 es war gar kein Geheimnis. 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