{"id":14240,"date":"2024-02-27T09:32:01","date_gmt":"2024-02-27T07:32:01","guid":{"rendered":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=14240"},"modified":"2024-02-27T09:32:02","modified_gmt":"2024-02-27T07:32:02","slug":"der-fall-von-awdijiwka-der-anfang-vom-ende","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=14240","title":{"rendered":"<strong>Der Fall von Awdijiwka: der Anfang vom Ende<\/strong>"},"content":{"rendered":"<p><em>Alan Woods.<\/em> Die Ank\u00fcndigung des russischen Verteidigungsministeriums, dass seine Streitkr\u00e4fte die ukrainische Stadt Awdijiwka vollst\u00e4ndig unter ihre Kontrolle gebracht haben, ist ein verheerender Schlag f\u00fcr die Ukraine und mit ziemlicher Sicherheit ein entscheidender Wendepunkt in diesem Krieg.<!--more--><\/p>\n<p>Awdijiwka, das von Russen Avdeyevka genannt wird, hat ein Jahrzehnt von Konflikten hinter sich. Die Stadt wurde 2014 von Kr\u00e4ften der Donezker Republik eingenommen. Als die Ukraine die Stadt zur\u00fcckeroberte, baute sie umfangreiche Befestigungsanlagen.<\/p>\n<p>Die Stadt galt daher als praktisch uneinnehmbarer St\u00fctzpunkt, den die Russen nur schwer, wenn \u00fcberhaupt, w\u00fcrden einnehmen k\u00f6nnen. Ausserdem betonte die ukrainische F\u00fchrung immer wieder, dass es sich um eine wichtige strategische Position handelte, deren Verlust allen ukrainischen Hoffnungen auf einen Sieg einen schweren Schlag versetzen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Aus all diesen Gr\u00fcnden wird der Fall von Awdijiwka schwere Auswirkungen auf die Moral der ukrainischen \u00d6ffentlichkeit im Allgemeinen und der ukrainischen Streitkr\u00e4fte im Besonderen haben.<\/p>\n<p>Eine der vermeintlich st\u00e4rksten und am besten befestigten Stellungen der ukrainischen Verteidigungskr\u00e4fte ist gefallen. Sporadisches Gesch\u00fctzfeuer ist noch zu h\u00f6ren, aber der Kampf um Awdijiwka ist nun praktisch beendet.<\/p>\n<p>Doch diese erstaunlichen Entwicklungen, von denen man erwarten w\u00fcrde, dass sie in der westlichen Presse eigentlich eine Schlagzeile wert w\u00e4ren, wurden mit einem ohrenbet\u00e4ubenden Schweigen quittiert.<\/p>\n<p><strong>Der Tod von Nawalny<\/strong><\/p>\n<p>Stattdessen war die gesamte Berichterstattung der westlichen Medien nur einer einzigen Frage gewidmet: dem Tod von Alexej Nawalny in einem russischen Gefangenenlager. Da er der wichtigste Anf\u00fchrer der vom Westen unterst\u00fctzten b\u00fcrgerlich-liberalen Opposition in Russland war, war dies ziemlich vorhersehbar, ebenso wie die sofortige Verurteilung durch die westlichen Machthaber.<\/p>\n<p>US-Pr\u00e4sident Joe Biden und alle anderen gaben sofort Erkl\u00e4rungen ab, dass er auf direkten Befehl von Wladimir Putin ermordet worden sei. Das mag wahr sein und ist durchaus plausibel. Andererseits kann es aber auch nicht stimmen. Zum jetzigen Zeitpunkt ist es unm\u00f6glich, sicher zu sein.<\/p>\n<p>Aber die Eile, mit der die f\u00fchrenden Politiker der westlichen Welt in einen ohrenbet\u00e4ubenden Chor einstimmten, um den Mann im Kreml zu verurteilen (der regelm\u00e4ssig f\u00fcr alles M\u00f6gliche verantwortlich gemacht wird, sogar f\u00fcr das Wetter) und zu sagen, dass dies ein weiterer Beweis f\u00fcr die \u00abrussische Barbarei\u00bb sei, ist h\u00f6chst verd\u00e4chtig.<\/p>\n<p>Der Tod von jedem Mann oder jeder Frau mag eine Trag\u00f6die sein. Das Ausmass und die Lautst\u00e4rke der Verurteilung scheinen jedoch etwas fehl am Platz zu sein. Es entsteht der Eindruck, dass die ganze Welt auf die Strasse gegangen ist, um gegen den Tod eines Mannes in Russland zu protestieren. Es ist jedoch zweifelhaft, dass die meisten Menschen im Westen \u00fcberhaupt wissen, wer er ist.<\/p>\n<p>Was die Demonstrationen in Russland angeht, so ist es schwer, sich ein genaues Bild von ihrem Ausmass zu machen. Aber aus einer Reihe von Gr\u00fcnden ist es zweifelhaft, ob mehr als eine relativ kleine Zahl von Menschen daran beteiligt war. Klar ist jedoch, dass sie mit Verhaftungen und Polizeibrutalit\u00e4t beantwortet wurden, was in Putins Russland heute die Regel ist.<\/p>\n<p>Auffallend ist, dass die Polizeigewalt in Russland gegen pro-Nawalny-Demonstranten so extrem dargestellt wird, w\u00e4hrend die jetzt immer extremer werdende Polizeigewalt gegen pro-pal\u00e4stinensische Demonstranten in den Medien kaum Erw\u00e4hnung findet.<\/p>\n<p>Nehmen wir der Einfachheit halber an, dass in Russland ein Mann auf Befehl des Staatschefs ermordet wurde. Dies wird als ein abscheulicher Verstoss gegen alle Werte der Menschlichkeit angesehen.<\/p>\n<p>Der britische Aussenminister, Lord Cameron, warnte d\u00fcster, dass das \u00abKonsequenzen\u00bb haben werde.<\/p>\n<p>In welcher Form diese Bestrafung erfolgen soll, bleibt jedoch v\u00f6llig unklar. Da die westlichen Staaten bereits alle erdenklichen M\u00f6glichkeiten ausgesch\u00f6pft haben, um Pr\u00e4sident Putin und Russland zu bestrafen, mit Ausnahme eines Attentats oder einer Kriegserkl\u00e4rung, ist ihr Arsenal an Drohungen ebenso ersch\u00f6pft wie ihre Vorr\u00e4te an Geld und Waffen f\u00fcr die Ukraine. Die Drohungen k\u00f6nnen daher kaum mehr als grossz\u00fcgige Menge heisser Luft sein.<\/p>\n<p>Der Pr\u00e4sident der Vereinigten Staaten hat wiederholt seine feste \u00dcberzeugung zum Ausdruck gebracht, dass der Mann im Kreml f\u00fcr den Tod eines Menschen bestraft werden sollte.<\/p>\n<p>Doch Joe Bidens guter Freund Netanjahu ermordet seit vier Monaten t\u00e4glich eine grosse Zahl von M\u00e4nnern, Frauen und Kindern im Gazastreifen; und dennoch wird dies in der westlichen Presse nicht als Beweis f\u00fcr m\u00f6rderische Absichten oder einen Verstoss gegen die zivilisierten Normen dargestellt. Heutzutage wird dies nur noch am Rande erw\u00e4hnt, w\u00e4hrend das Gemetzel unvermindert, und ganz sicher unbestraft, weitergeht.<\/p>\n<p>Oh ja, Joe Biden gibt jetzt vor, dass ihm die unschuldigen Opfer in Gaza sehr leid tun. Aber w\u00e4hrend er keinen Einfluss auf die Handlungen von Pr\u00e4sident Putin in Russland nehmen kann, hat er alle Mittel in der Hand, um Israels m\u00f6rderischem Treiben sofort ein Ende zu setzen, indem er einfach alle finanzielle und milit\u00e4rische Hilfe einstellt.<\/p>\n<p>Er tut jedoch nichts dergleichen. Die Waffen und Dollar fliessen weiterhin in Israels Kassen und werden daf\u00fcr eingesetzt, Zivilisten in Gaza zu t\u00f6ten. Der Mann im Weissen Haus macht sich also mitschuldig an der Ermordung nicht nur eines Menschen, sondern unz\u00e4hliger unschuldiger M\u00e4nner, Frauen und Kinder.<\/p>\n<p>Was auch immer die Wahrheit \u00fcber die Umst\u00e4nde von Nawalnys Tod sein mag, der Chor der emp\u00f6rten Moral der westlichen Imperialisten kann mit Verachtung als ein weiteres Beispiel f\u00fcr ihre stinkende Heuchelei und ihren Zynismus abgetan werden.<\/p>\n<p>Tatsache ist, dass diese Nachricht ihnen eine goldene Gelegenheit geboten hat, die wichtigsten Nachrichten zu verdr\u00e4ngen, die nicht aus Russland, sondern aus der Ukraine kommen, wo die Ereignisse in den letzten Tagen eine sehr dramatische Wendung genommen haben.<\/p>\n<p><strong>Der Fall von Awdijiwka<\/strong><\/p>\n<p>Russlands Verteidigungsministerium sagte, dass ihre Truppen Awdijiwka besetzt hatten, nachdem die Stadt durch t\u00f6dliches Bombardement fast entv\u00f6lkert und v\u00f6llig verw\u00fcstet worden war.<\/p>\n<p>Der Fall von Awdijiwka ist nur eine Fortsetzung der Ereignisse, die nach dem katastrophalen Scheitern der ukrainischen Gegenoffensive letzten Sommer folgten. Genau wie wir voraussagten, war es den ukrainischen Kr\u00e4ften nicht gelungen, die russischen Linien zu durchbrechen und sie wurden mit heftigen Verlusten zur\u00fcckgedr\u00e4ngt.<\/p>\n<p>Die Taktik der russischen Armee orientiert sich eng an Clausewitz, der darauf hinwies, dass das Ziel der Kriegsf\u00fchrung nicht in der Eroberung von St\u00e4dten oder Gebieten liegt, sondern darin, die gegnerischen Streitkr\u00e4fte zu vernichten und sie widerstandsunf\u00e4hig zu machen.<\/p>\n<p>Das Hauptziel bestand darin, die ukrainischen Streitkr\u00e4fte in einem brutalen Zerm\u00fcrbungskrieg zu zerst\u00f6ren. Die Russen wurden dabei in hohem Masse durch die Dummheit der milit\u00e4rischen und politischen F\u00fchrung in Kiew unterst\u00fctzt, die hartn\u00e4ckig darauf besteht, sinnlose Offensiven zur R\u00fcckeroberung verlorener Gebiete zu machen und sich weigert, einen R\u00fcckzug auch nur in Erw\u00e4gung zu ziehen.<\/p>\n<p>Dieser Wahnsinn war es, der das Schicksal von Awdijiwka wirklich entschieden hat, und nicht, wie sie jetzt zu argumentieren versuchen, der Mangel an Geld und Waffen aus dem Westen. Die Wahrheit ist, dass vor allem Amerika Milliarden von Dollar und riesige Mengen an Waffen in das Fass ohne Boden, das der Ukraine-Kriege darstellt, geworfen hat.<\/p>\n<p>Hat dies zum Sieg gef\u00fchrt? Im Gegenteil, es hat die Ukraine von einer sinnlosen Aktion zur n\u00e4chsten und schliesslich in die unvermeidliche Niederlage gef\u00fchrt. Doch diese offensichtliche Wahrheit k\u00f6nnen die starrsinnigen und kurzsichtigen F\u00fchrer in Kiew und ihre imperialistischen Unterst\u00fctzer in Washington und London nicht verstehen.<\/p>\n<p>Das Desaster an der Front und die zunehmende Kriegsm\u00fcdigkeit der Truppen und der Zivilisten haben Spannungen entstehen lassen, die in den letzten Monaten zu politischen Krisen gef\u00fchrt haben. Dies hat sich in einer offenen Konfrontation zwischen Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj und seinem Oberbefehlshaber Walerij Saluschnyj gezeigt.<\/p>\n<p>Der Pr\u00e4sident war gezwungen, etwas zu tun, was sonst w\u00e4hrend einem Krieg nie gemacht wird: einen neuen Befehlshaber f\u00fcr die Kriegsf\u00fchrung zu ernennen. Diese politische Krise hatte auch schwerwiegende Auswirkungen auf das Geschehen auf dem Schlachtfeld.<\/p>\n<p>Am Sonntagmorgen nahmen die Dinge pl\u00f6tzlich eine dramatische Wendung, als Generaloberst Oleksandr Syrskyi, der nach der dramatischen Entlassung von General Saluschnyj das Kommando \u00fcber das ukrainische Milit\u00e4r \u00fcbernommen hatte, verk\u00fcndete, dass sich die ukrainischen Streitkr\u00e4fte in sicherere Stellungen ausserhalb der Stadt zur\u00fcckgezogen h\u00e4tten, angeblich \u00abum eine Einkreisung zu vermeiden und das Leben und die Gesundheit der Soldaten zu sch\u00fctzen\u00bb.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Soldaten auf dem Schlachtfeld muss dies wie grausame Ironie geklungen haben, denn sie hatten bereits selbst beschlossen, ihr Leben und ihre Gesundheit zu retten, ohne sich mit ihren Befehlshabern in Kiew abzusprechen, indem sie einfach vor den vorr\u00fcckenden russischen Truppen flohen.<\/p>\n<p>Der Befehl zum R\u00fcckzug h\u00e4tte vielleicht schon eine Woche fr\u00fcher einen gewissen Sinn ergeben, als die russischen Vorst\u00f6sse eindeutig einen Punkt erreicht hatten, an dem die belagerten Truppen in der zerst\u00f6rten Stadt unmittelbar von der Einkreisung und Vernichtung bedroht waren.<\/p>\n<p>Es w\u00e4re einfach, General Syrskyi f\u00fcr dieses Versagen verantwortlich zu machen. Aber das w\u00e4re schrecklich unfair. Schliesslich hatte er das Kommando erst seit etwa einer Woche inne. Das milit\u00e4rische Debakel in Awdijwvka war schon lange vorher v\u00f6llig vorhersehbar.<\/p>\n<p>Vor etwa zwei Monaten warnte der damalige Oberbefehlshaber Saluschnyj, dass die Russen die Stadt in drei bis sechs Monaten einnehmen w\u00fcrden. Die Vorhersage war zwar zutreffend, doch lag er mit seinem Timing bedauerlicherweise weit daneben. Die russischen Streitkr\u00e4fte r\u00fcckten viel schneller vor und organisierten den Angriff viel effizienter, als er erwartet hatte.<\/p>\n<p>Diese Tatsache alleine zeigt das Ausmass der Inkompetenz auf h\u00f6chster Ebene der ukrainischen Milit\u00e4rf\u00fchrung und auch die Unf\u00e4higkeit ihrer Geheimdienste. In Kriegen ist das Timing immer von entscheidender Bedeutung.<\/p>\n<p>Auf jeden Fall zeigt es, dass wenn Saluschnyj davon \u00fcberzeugt war, dass die Russen Awdijiwka unweigerlich einnehmen w\u00fcrden, dann war das sture Beharren auf der Verteidigung der Stadt um jeden Preis ein grundlegender Fehler, der das Leben Tausender ukrainischer Soldaten gef\u00e4hrdete.<\/p>\n<p>Jeder halbwegs f\u00e4hige milit\u00e4rische Befehlshaber h\u00e4tte unter diesen Umst\u00e4nden sofort Massnahmen ergreifen m\u00fcssen, um die \u00fcberlebenden Truppen, die unter unglaublich schwierigen und gef\u00e4hrlichen Umst\u00e4nden heldenhaft auf ihren Posten geblieben waren, abzuziehen und so viele Menschenleben zu retten \u2013 obwohl ein solcher R\u00fcckzug zu diesem Zeitpunkt unweigerlich weitere Verluste zur Folge gehabt h\u00e4tte. Doch ein solcher Befehl wurde nicht gegeben. Ganz im Gegenteil.<\/p>\n<p>Weit davon entfernt, einen geordneten R\u00fcckzug vorzubereiten und die verf\u00fcgbare Zeit zu nutzen, um eine solidere Verteidigungslinie zu errichten, hinter die sich die ukrainischen Streitkr\u00e4fte h\u00e4tten zur\u00fcckziehen k\u00f6nnen, beharrte die milit\u00e4rische F\u00fchrung in Kiew weiterhin darauf, dass die Verteidigung von Awdijiwka von gr\u00f6sster Bedeutung sei und um jeden Preis aufrechterhalten werden m\u00fcsse. Saluschnyj erteilte keine derartigen Befehle, und zwar aus dem einfachen Grund, dass er zu sehr damit besch\u00e4ftigt war, einen Fraktionskampf gegen Selenskyj zu f\u00fchren, um seine eigene Position zu halten. Als der Befehl zum R\u00fcckzug gegeben wurde, war es daher schon viel zu sp\u00e4t.<\/p>\n<p>Dies war kein R\u00fcckzug, sondern eine gr\u00e4ssliche Niederlage. In einem unbeschreiblichen Chaos und Blutvergiessen ergaben sich Tausende von schockierten ukrainischen Soldaten, oder flohen in Panik \u00fcber offene Felder, wo sie einem gnadenlosen Bombardement aus der Luft und vernichtendem Maschinengewehrfeuer ausgesetzt waren.<\/p>\n<p>Die Szenen, die sich jetzt in und um Awdijiwka abspielen, sind von unsagbarem Grauen. Dies war keine Schlacht, sondern ein blutiges Massaker. Zahlenm\u00e4ssig und waffentechnisch unterlegen und ausman\u00f6vriert, droht den ukrainischen Verteidigern nun die sichere Vernichtung, wenn sie nicht kapitulieren und ihre Waffen niederlegen.<\/p>\n<p>Einige ukrainische Streitkr\u00e4fte sollen sich noch immer in der Koksfabrik aus der Sowjetzeit verschanzt haben, die einst zu den gr\u00f6ssten Europas geh\u00f6rte. Der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, sagte: \u00abEs werden Massnahmen ergriffen, um die Stadt vollst\u00e4ndig von K\u00e4mpfern zu r\u00e4umen und ukrainische Einheiten zu blockieren, die die Stadt verlassen haben und sich in der Koks- und Chemiefabrik von Awdijiwka verschanzt haben.\u00bb<\/p>\n<p>Das russische Staatsfernsehen zeigte jedoch, wie die blauen und gelben ukrainischen Flaggen in Awdijiwka eingeholt und die weiss-blau-rote russische Trikolore gehisst wurde, auch \u00fcber der Kokerei. Die Schlacht ist im Grunde genommen vorbei.<\/p>\n<p>Die Frage, die sich viele Ukrainer jetzt stellen, lautet: Worum ging es eigentlich? Wof\u00fcr k\u00e4mpfen wir eigentlich?<\/p>\n<p><strong>Die Schuldzuweisungen beginnen<\/strong><\/p>\n<p>Der Fall von Awdijiwka zeigt, dass die westlichen Medien die Kampff\u00e4higkeit der russischen Streitkr\u00e4fte, die Qualit\u00e4t ihrer Waffen und Ausr\u00fcstung und die Kompetenz ihrer Befehlshaber beharrlich untersch\u00e4tzt haben.<\/p>\n<p>Biden hatte zuvor gewarnt, dass Awdijiwka wegen Munitionsmangels an die russischen Streitkr\u00e4fte fallen k\u00f6nnte, nachdem die republikanische Opposition im Kongress monatelang ein neues US-Milit\u00e4rhilfepaket f\u00fcr Kiew blockiert hatte.<\/p>\n<p>Der ukrainische Verteidigungsminister Rustem Umerow sagte: \u00abAwdijiwka hat gezeigt, dass moderne Luftabwehrsysteme notwendig sind, um Lenkbomben und Langstreckenwaffen zur Zerst\u00f6rung feindlicher Verb\u00e4nde abzuwehren.\u00bb Er betonte auch den Bedarf an Artilleriegeschossen.<\/p>\n<p>Dieses alte Lied klingt nun eindeutig wie ein Vorwand f\u00fcr die Niederlage \u2013 und genau das ist es auch.<\/p>\n<p>Berichten zufolge rief Biden Selenskyj am Samstag an, um die fortlaufende Unterst\u00fctzung der USA f\u00fcr die Ukraine zuzusichern, was er mit der dringenden Notwendigkeit verband, dass der Kongress ein neues Hilfspaket verabschieden w\u00fcrde. Das Weisse Haus wiederum zeigte auf die Republikaner und behauptete, die Ukrainer seien gezwungen gewesen, sich zur\u00fcckzuziehen, weil \u00abdie Vorr\u00e4te infolge der Unt\u00e4tigkeit des Kongresses schwinden\u00bb, was zu \u00abRusslands ersten nennenswerten Gewinnen seit Monaten\u00bb gef\u00fchrt habe.<\/p>\n<p>Die Reihe der Schuldzuweisungen hat also ernsthaft begonnen. Biden zeigt anklagend mit dem Finger auf die Republikaner im Kongress, die angeblich die Geld- und Waffenlieferungen an Kiew sabotiert und damit das heldenhafte ukrainische Volk verraten h\u00e4tten.<\/p>\n<p>Die westliche Waffen- und Munitionsproduktion ist v\u00f6llig unzureichend, um die Ukrainer zu versorgen, die Munition und Raketen abfeuern, als g\u00e4be es kein Morgen. Leider ist das Morgen nun pl\u00f6tzlich da.<\/p>\n<p>Weder Russland noch die Ukraine haben n\u00e4here Angaben zu ihren Verlusten in den heftigen K\u00e4mpfen um Awdijiwka oder im gesamten Krieg gemacht. Nach Einsch\u00e4tzungen westlicher Geheimdienste sind auf beiden Seiten Hunderttausende von Menschen get\u00f6tet oder verwundet worden. Wie hoch die tats\u00e4chliche Zahl auch sein mag, Tatsache ist, dass die Ukraine diese Verluste nicht ersetzen kann, w\u00e4hrend es Russland weder an M\u00e4nnern noch an Waffen oder Munition mangelt.<\/p>\n<p>In einem Telegramm gratulierte Putin dem russischen Befehlshaber der Truppen, die Awdijiwka einnahmen, Generaloberst Andrej Mordwitschew: \u00abEwiger Ruhm den Helden, die bei der Erf\u00fcllung der Aufgaben der milit\u00e4rischen Sonderoperation gefallen sind!\u00bb<\/p>\n<p>Die russischen Streitkr\u00e4fte r\u00fcckten entlang der gesamten Frontlinie weiter vor und eroberten einen Punkt nach dem anderen. Am Sonntag, dem Tag, an dem Awdijiwka fiel, meldeten die ukrainischen Streitkr\u00e4fte eine russische Offensive an der S\u00fcdfront in der Gegend von Saporischschja.<\/p>\n<p>Es ist noch zu fr\u00fch, um zu sagen, ob dies das n\u00e4chste Ziel dessen sein wird, was klar eine russische Offensive ist. Aber es steht ausser Zweifel, dass die Ukrainer keine M\u00f6glichkeit mehr haben, diese aufzuhalten.<\/p>\n<p>Langsam dringt die Wahrheit auch in die dicksten Sch\u00e4del in Washington und London ein: Die Chancen der Ukraine, Russland zu besiegen, sind jetzt praktisch gleich Null. Auch wenn die meisten Politiker dies in der \u00d6ffentlichkeit nicht aussprechen k\u00f6nnen, so stellen sie sich doch unter vier Augen offen die Frage: K\u00f6nnen wir es uns leisten, so weiterzumachen?<\/p>\n<p><strong>Betrug<\/strong><\/p>\n<p>W\u00e4hrend die Schlacht um Awdijiwka ihren blutigen H\u00f6hepunkt erreichte, versammelten sich die Staatsoberh\u00e4upter der westlichen Staaten in Deutschland zur M\u00fcnchner Sicherheitskonferenz 2024. Dieses Treffen der Reichen und Ber\u00fchmten wurde als weltweit f\u00fchrendes Forum zur Diskussion der dringendsten Herausforderungen f\u00fcr die internationale Sicherheit beworben.<\/p>\n<p>Doch die Stimmung in diesem Jahr stand im krassen Gegensatz zu der optimistischeren Veranstaltung im Jahr 2023. Wie Heather Conley, Leiterin des German Marshall Fund, es ausdr\u00fcckte: \u00abLetztes Jahr war die Stimmung sehr selbstgef\u00e4llig, da so viel Hoffnung in die ukrainische Gegenoffensive gesetzt wurde.\u00bb<\/p>\n<p>Doch die dem\u00fctigende Niederlage dieser Gegenoffensive hat diese t\u00f6richten Illusionen zunichte gemacht und zumindest einige der Anwesenden gezwungen, ihren Verstand zu benutzen und nachzudenken: \u00abWir werden erleben, dass die Ukraine auf dem Schlachtfeld Verluste erleidet, wir k\u00f6nnten erhebliche russische Gewinne sehen, und die Ukrainer haben keine Munition mehr\u00bb, so Conley.<\/p>\n<p>Die Stimmung auf der M\u00fcnchner Konferenz wird aus einem Bericht der NY Times deutlich: \u00abDie m\u00fcrrische Stimmung stand in krassem Gegensatz zu der vor einem Jahr, als viele der gleichen Teilnehmer \u2013 Geheimdienstchefs und Diplomaten, Oligarchen und Analysten \u2013 glaubten, dass Russland am Rande einer strategischen Niederlage in der Ukraine stehen k\u00f6nnte. Es war die Rede davon, wie viele Monate es dauern k\u00f6nnte, die Russen an die Grenzen zur\u00fcckzudr\u00e4ngen, die vor ihrem Einmarsch am 24. Februar 2022 bestanden. Jetzt erscheint dieser Optimismus bestenfalls verfr\u00fcht, schlimmstenfalls leicht wahnhaft.\u00bb<\/p>\n<p>Wahnhaft ist genau das richtige Wort, um die Art von k\u00fcnstlicher Blase zu beschreiben, in der die westlichen F\u00fchrer zu leben gewohnt waren. Und trotz aller Beweise, die sich auf dem Schlachtfeld angesammelt hatten, schienen sich die Bewohner dieser Blase mit ihren Wahnvorstellungen recht wohl zu f\u00fchlen.<\/p>\n<p>Zwischen einem Cocktail-Empfang und dem n\u00e4chsten ermutigten diese privilegierten Damen und Herren das leidgepr\u00fcfte ukrainische Volk, seinen heldenhaften Widerstand gegen die russische Aggression fortzusetzen. Wie \u00fcblich waren sie bereit, bis zum letzten Tropfen ukrainischen Blutes zu k\u00e4mpfen.<\/p>\n<p>Dies ist nat\u00fcrlich eine sehr sichere Art von Heldentum \u2026 \u00fcber tausend Meilen entfernt von den blutgetr\u00e4nkten Schlachtfeldern von Donezk. Hier steht die schreckliche Realit\u00e4t des Krieges in krassem Gegensatz zu den absurden Wahnvorstellungen, die sich in den Gehirnen der f\u00fchrenden Politiker in den USA und Europa hartn\u00e4ckig halten \u2013 immer vorausgesetzt, dass sie \u00fcberhaupt so etwas wie ein Gehirn besitzen.<\/p>\n<p>NATO-Generalsekret\u00e4r Stoltenberg, gab sich selbstverst\u00e4ndlich wieder als Verfechter von Sicherheit, Friede, Freude und Eierkuchen sowie von Demokratie und all den anderen Grundprinzipien westlicher, christlicher Werte.<\/p>\n<p>Ebenfalls anwesend war die Witwe von Alexej Nawalny, deren Beitrag zur Aufrechterhaltung der europ\u00e4ischen Sicherheit sich auf die Forderung zu beschr\u00e4nken scheint, dass der Westen Russland die Stirn bietet.<\/p>\n<p>Dies war wie Musik in den Ohren von Stoltenberg, der es nicht vers\u00e4umte, diese Worte zu nutzen, um seine \u00fcbliche kriegsl\u00fcsterne Rede aufzupeppen.<\/p>\n<p>Er forderte Russland auf, \u00abernste Fragen\u00bb zum Tod von Alexej Nawalny zu beantworten, und betonte, dass Russland letztlich die Verantwortung trage und dass die beste Art, Nawalnys Andenken zu ehren, darin bestehe, die f\u00fcr Freiheit und Unabh\u00e4ngigkeit k\u00e4mpfenden Ukrainer weiterhin zu unterst\u00fctzen. Damit liess er die Katze aus dem Sack.<\/p>\n<p>Bemerkenswert war auch die Anwesenheit von Vertretern des milit\u00e4risch-industriellen Komplexes der USA: Der Pr\u00e4sident und CEO von Lockheed Martin, James Taiclet, und eine Delegation von Boeing, darunter der Pr\u00e4sident und CEO von Boeing Defense, Ted Colbert. Sie alle traten auf wie hungrige Geier, die \u00fcber den Leichen auf einem Schlachtfeld kreisen.<\/p>\n<p>Jemand sagte einmal zu Lenin: \u00abKrieg ist schrecklich\u00bb, worauf er antwortete: \u00abJa, schrecklich profitabel\u00bb. Neben dem obsessiven Hass auf Russland, der aus der Zeit des Kalten Krieges in Bidens Weissem Haus fortbesteht, gibt es sehr materielle Interessen, die daf\u00fcr sprechen, das entsetzliche Gemetzel in der Ukraine so lange wie m\u00f6glich fortzusetzen.<\/p>\n<p>Stoltenberg verwies mit Stolz auf die Rekordzunahmen bei den Verteidigungsausgaben und der R\u00fcstungsproduktion der westlichen L\u00e4nder als Beispiele daf\u00fcr, wie sich das B\u00fcndnis an eine gef\u00e4hrlichere Welt anpasst, indem es sie noch gef\u00e4hrlicher macht.<\/p>\n<p>An dieser Stelle schlich sich ein Hauch von Sorge in seine Rede ein. Schwer ersch\u00fcttert von Donald Trumps spontaner Bemerkung, dass die USA nicht bereit sein w\u00fcrden, NATO-Mitglieder zu verteidigen, die ihren finanziellen Verpflichtungen nicht nachk\u00e4men, betonte Stoltenberg, dass die europ\u00e4ischen Verb\u00fcndeten und Kanada ihre Hilfe f\u00fcr Kiew aufstocken, und er warnte, dass es f\u00fcr die USA \u00ablebenswichtig und dringend\u00bb sei, diesem Beispiel zu folgen.<\/p>\n<p>Stoltenberg richtete sich mit seinen \u00c4usserungen eindeutig an den US-Kongress im Allgemeinen und die Republikaner im Besonderen. Letztere zeigen jedoch derzeit keine Anzeichen daf\u00fcr, dass sie ihren Widerstand dagegen aufgeben, noch mehr Geld in das schwarze Loch in der Ukraine zu schicken. Ob sie ihm zugeh\u00f6rt haben oder nicht, ist eine Frage der Spekulation.<\/p>\n<p>In Gespr\u00e4chen mit Delegationen beider Seiten des US-Senats betonte Stoltenberg, dass eine starke NATO im nationalen Interesse der USA liege, und unterstrich die dringende Notwendigkeit, weitere Hilfen f\u00fcr die Ukraine zu bewilligen.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich kam Volodymir Selenskyj nicht umhin, an einer Versammlung der Reichen und M\u00e4chtigen teilzunehmen, die ihm die Unterst\u00fctzung und den Beifall zukommen lassen, den er in seinem eigenen Land offensichtlich vermisst.<\/p>\n<p>So fand er sich in einem Moment \u00e4usserster nationaler Not in M\u00fcnchen wieder, erneut auf einer globalen Sicherheitskonferenz, und pl\u00e4dierte f\u00fcr mehr Waffen, um den, wie er es nannte, \u00abk\u00fcnstlichen\u00bb Mangel zu beheben und er unterstrich die dringende Notwendigkeit, dass die USA ihr ins Stocken geratenes Hilfspaket durchbringen.<\/p>\n<p>Er lobte seine Truppen daf\u00fcr, dass sie die russischen Streitkr\u00e4fte in Awdijiwka \u00abersch\u00f6pft\u00bb h\u00e4tten, und deutete an, dass der R\u00fcckzug zum Teil auf einen Mangel an Waffen zur\u00fcckzuf\u00fchren sei. In seiner Rede gab es keinen Hinweis darauf, dass es \u00fcberhaupt eine ernsthafte Niederlage gegeben hat!<\/p>\n<p>\u00abJetzt wird [das Milit\u00e4r] sich wieder vorbereiten, es wird auf die entsprechenden Waffen warten, von denen es einfach nicht genug gab, einfach nicht genug gibt\u00bb, sagte er. \u00abRussland hat Langstreckenwaffen, w\u00e4hrend wir einfach nicht genug haben\u00bb.<\/p>\n<p>Was der ukrainische Pr\u00e4sident vergisst zu erw\u00e4hnen, ist, dass es nicht nur die Ukraine ist, die \u00abeinfach nicht genug hat\u00bb. Es ist die gesamte westliche Allianz, deren Best\u00e4nde an Waffen, Raketen und Munition durch massive Lieferungen an die Ukraine so stark dezimiert wurden, dass sie nicht mehr in der Lage ist, die Forderungen von ihm und seinen Gener\u00e4len zu erf\u00fcllen.<\/p>\n<p>Selenskyjs Unterst\u00fctzung schwindet rapide. Er versucht, eine neue grosse Mobilmachung durchzusetzen. Dies st\u00f6sst jedoch auf den wachsenden Widerstand einer Bev\u00f6lkerung, die des Krieges \u00fcberdr\u00fcssig geworden ist und der Regierung nicht mehr glaubt, was sie \u00fcber die Aussichten auf einen Sieg sagt.<\/p>\n<p>Die Nachrichten von der Front sickern allm\u00e4hlich durch und verbreiten sowohl in den Truppen als auch in der Zivilbev\u00f6lkerung ein Gef\u00fchl der Verzagtheit und des Def\u00e4tismus.<\/p>\n<p>Der Fall von Awdijiwka wird die Stimmung der Unzufriedenheit und des Zorns nicht nur gegen Putin, sondern vor allem gegen die politische und milit\u00e4rische F\u00fchrung in Kiew, die f\u00fcr die derzeitige katastrophale Lage verantwortlich gemacht wird, enorm verst\u00e4rkt haben.<\/p>\n<p>Wie lange diese Situation andauern kann, ist schwer vorherzusagen. Aber es ist klar, dass die Zeit f\u00fcr die ukrainische Seite und f\u00fcr den Westen knapp wird. Von einem ukrainischen Sieg \u00fcber Russland kann keine Rede mehr sein. Tatsache ist, dass es eine solche M\u00f6glichkeit nie gegeben hat.<\/p>\n<p>Die Menschen in der Ukraine sind die Hauptopfer dieses schrecklichen Verbrechens. Von Anfang an wurden sie mit falschen Illusionen get\u00e4uscht und in einen unn\u00f6tigen und katastrophalen Konflikt mit einem weitaus m\u00e4chtigeren Nachbarn getrieben.<\/p>\n<p>Selenskyj w\u00e4re vielleicht gut beraten, sein R\u00fcckflugticket nach Kiew zu stornieren und in M\u00fcnchen zu bleiben, wo ihm ein bequemer Ruhestand sicher ist. In seinem eigenen Land schwindet seine Unterst\u00fctzung von Tag zu Tag, wenn nicht sogar von Stunde zu Stunde.<\/p>\n<p>Es ist vielleicht noch zu fr\u00fch, um zu sagen, dass das Debakel von Awdijiwka das Ende des Krieges bedeutet. Aber es ist sicherlich der Anfang vom Ende, an dem nichts mehr ge\u00e4ndert werden kann.<\/p>\n<p>In Wirklichkeit sind diejenigen, die das ukrainische Volk auf sch\u00e4ndliche Weise betrogen haben, Joe Biden, Boris Johnson und ihre kriminellen Verb\u00fcndeten in der NATO, die die Ukraine absichtlich in einen Krieg getrieben haben, den sie niemals gewinnen konnte, und die nun versuchen, die Qualen, das Leiden und den Tod des Volkes zu verl\u00e4ngern, dessen Interessen sie zu verteidigen vorgeben.<\/p>\n<p><em>Quelle: <\/em><a href=\"https:\/\/derfunke.ch\/deutsch\/international\/europa\/der-fall-von-awdijiwka-der-anfang-vom-ende\/\"><em>derfunke.ch&#8230;<\/em><\/a><em> vom 27. Februar 2024<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Alan Woods. 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