{"id":14266,"date":"2024-03-03T13:00:45","date_gmt":"2024-03-03T11:00:45","guid":{"rendered":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=14266"},"modified":"2024-03-03T13:00:46","modified_gmt":"2024-03-03T11:00:46","slug":"israels-strategie-in-gaza-hunger-als-waffe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=14266","title":{"rendered":"<strong>Israels Strategie in Gaza: Hunger als Waffe<\/strong>"},"content":{"rendered":"<p><em>Chris Hedges. <\/em><strong>Gaza steht am Rande einer humanit\u00e4ren Katastrophe. Israel lehnt eine Feuerpause ab und will das UNRWA zerschlagen. Der Hungertod f\u00fcr Pal\u00e4stinenser droht. Eine Mahnung.<\/strong><!--more--><\/p>\n<p>Nach meiner Einsch\u00e4tzung gab es nie die M\u00f6glichkeit, dass die israelische Regierung einer von US-Au\u00dfenminister Antony Blinken vorgeschlagenen Feuerpause in Gaza zugestimmt h\u00e4tte, geschweige denn einem Waffenstillstand.<\/p>\n<p><strong>Todessto\u00df f\u00fcr Pal\u00e4stinenser<\/strong><\/p>\n<p>Jetzt steht Israel kurz davor, in seinem Krieg in Gaza den Pal\u00e4stinensern den Todessto\u00dfsto\u00df zu versetzen, und zwar mit einem massenhaften Hungertod.<\/p>\n<p>Wenn israelische F\u00fchrer den Begriff &#8222;absoluter Sieg&#8220; verwenden, meinen sie die totale Dezimierung, die totale Eliminierung der Pal\u00e4stinenser.<\/p>\n<p>Die Nazis haben 1942 die 500.000 M\u00e4nner, Frauen und Kinder im Warschauer Ghetto systematisch verhungern lassen. Das ist eine Zahl, die Israel zu \u00fcbertreffen sich wohl vorgenommen hat.<\/p>\n<p><strong>Israel und die Missachtung des IGH<\/strong><\/p>\n<p>Mit dem Versuch, das Hilfswerk der Vereinten Nationen f\u00fcr Pal\u00e4stina-Fl\u00fcchtlinge im Nahen Osten (UNRWA), das den Gazastreifen mit Nahrungsmitteln und Hilfe versorgt, zu beenden, begehen Israel und sein wichtigster F\u00f6rderer, die Vereinigten Staaten, nicht nur ein Kriegsverbrechen, sondern auch eine flagrante Missachtung des Internationalen Gerichtshofs (IGH) der Vereinten Nationen.<\/p>\n<p><strong>Vorw\u00fcrfe eines V\u00f6lkermords<\/strong><\/p>\n<p>Das Gericht hat die von S\u00fcdafrika erhobenen Vorw\u00fcrfe eines V\u00f6lkermords in Gaza, die auch auf den vom UNRWA gesammelten Aussagen und Fakten beruhen, f\u00fcr plausibel erkl\u00e4rt.<\/p>\n<p>Es hat Israel angewiesen, sich an sechs vorl\u00e4ufige Ma\u00dfnahmen zu halten, um einen V\u00f6lkermord zu verhindern und die humanit\u00e4re Katastrophe in Gaza zu lindern.<\/p>\n<p><strong>Die Forderung nach humanit\u00e4rer Hilfe<\/strong><\/p>\n<p>Die vierte vorl\u00e4ufige Ma\u00dfnahme fordert Israel dazu auf, sofortige und wirksame Schritte zur Bereitstellung humanit\u00e4rer Hilfe und grundlegender Dienstleistungen in Gaza zu gew\u00e4hrleisten.<\/p>\n<p>Die Meldungen des UNRWA \u00fcber die Zust\u00e4nde in Gaza, \u00fcber die ich sieben Jahre lang als Reporter berichtet habe, und die Dokumentation der wahllosen israelischen Angriffe zeigen, dass, wie das UNRWA festgestellt hat, &#8222;einseitig erkl\u00e4rte &#8218;Sicherheitszonen&#8216; \u00fcberhaupt nicht sicher sind. Nirgendwo in Gaza ist es sicher.&#8220;<\/p>\n<p>Die Rolle des UNRWA bei der Dokumentation des V\u00f6lkermords sowie bei der Bereitstellung von Nahrungsmitteln und Hilfsg\u00fctern f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser macht die israelische Regierung w\u00fctend.<\/p>\n<p>Premierminister Benjamin Netanjahu hat dem UNRWA nach dem Urteil vorgeworfen, dem IGH falsche Informationen zur Verf\u00fcgung gestellt zu haben.<\/p>\n<p>Israel hat nun beschlossen, dass die Arbeit des UNRWA, das 5,9 Millionen pal\u00e4stinensische Fl\u00fcchtlinge im Nahen Osten mit Kliniken, Schulen und Lebensmitteln versorgt, beendet werden muss, was bereits seit Jahrzehnten ein Ziel Israels gewesen ist.<\/p>\n<p><strong>Der Hunger in Gaza<\/strong><\/p>\n<p>Israels Zerst\u00f6rung des UNRWA dient sowohl einem politischen als auch einem materiellen Ziel.<\/p>\n<p>Die unbewiesenen israelischen Anschuldigungen gegen das UNRWA, dass zw\u00f6lf (!) der insgesamt 13.000 Mitarbeiter Verbindungen zu denjenigen hatten, die die Anschl\u00e4ge in Israel am 7. Oktober ver\u00fcbten, bei denen etwa 1.200 Israelis get\u00f6tet wurden, haben ihren Zweck erf\u00fcllt.<\/p>\n<p>Diese Vorw\u00fcrfe haben 16 der gro\u00dfen Geber-L\u00e4nder, darunter die Vereinigten Staaten, Gro\u00dfbritannien, Deutschland, Italien, die Niederlande, \u00d6sterreich, die Schweiz, Finnland, Australien, Kanada, Schweden, Estland und Japan, dazu veranlasst, ihre finanzielle Unterst\u00fctzung f\u00fcr das Hilfswerk zu beenden, von der die Ern\u00e4hrung von fast jedem Pal\u00e4stinenser in Gaza abh\u00e4ngig ist.<\/p>\n<p>Israel hat seit dem 7. Oktober 152 UNRWA-Mitarbeiter get\u00f6tet und 147 UNRWA-Einrichtungen zerst\u00f6rt oder schwer besch\u00e4digt. Israel hat auch Krankenwagen der UNRWA bombardiert.<\/p>\n<p>Mehr als 27.708 Pal\u00e4stinenser wurden bisher in Gaza get\u00f6tet, etwa 67.000 wurden verwundet und mindestens 7.000 werden vermisst und sind h\u00f6chstwahrscheinlich tot und unter den Tr\u00fcmmern begraben.<\/p>\n<p>Mehr als eine halbe Million Pal\u00e4stinenser \u2013 jeder vierte \u2013 hungert nach Angaben der Vereinten Nationen in Gaza.<\/p>\n<p>Hunger wird bald allgegenw\u00e4rtig sein. Den Pal\u00e4stinensern in Gaza, von denen mindestens 1,9 Millionen Binnen-Vertriebene sind, fehlt es nicht nur an ausreichender Nahrung, sondern auch an sauberem Wasser, Unterk\u00fcnften und Medikamenten.<\/p>\n<p>Es gibt nur wenig Obst oder Gem\u00fcse. Es gibt wenig Mehl, um Brot zu backen. Nudeln, Fleisch, K\u00e4se und Eier sind fast ganz von den M\u00e4rkten verschwunden.<\/p>\n<p>Die Schwarzmarktpreise f\u00fcr Trockenwaren wie Linsen und Bohnen sind im Vergleich zu den Vorkriegspreisen um das 25-fache gestiegen. Ein Sack Mehl auf dem Schwarzmarkt ist von acht auf 200 US-Dollar gestiegen.<\/p>\n<p>Das Gesundheitssystem in Gaza, in dem nur noch drei der 36 Krankenh\u00e4user teilweise funktionieren, ist weitgehend zusammengebrochen.<\/p>\n<p><strong>Bombardierung von ausgewiesenen &#8222;Sicherheitszonen&#8220;<\/strong><\/p>\n<p>Etwa 1,3 Millionen vertriebene Pal\u00e4stinenser leben auf den Stra\u00dfen der s\u00fcdlichen Stadt Rafah, die Israel zur &#8222;Sicherheitszone&#8220; erkl\u00e4rt hatte, aber jetzt zu bombardieren begonnen hat.<\/p>\n<p>Familien zittern vor K\u00e4lte im Winterregen unter flatternden Planen inmitten von T\u00fcmpeln mit Schlamm und Abwasser. Sch\u00e4tzungsweise 90 Prozent der 2,3 Millionen Menschen in Gaza wurden aus ihren H\u00e4usern vertrieben.<\/p>\n<p>&#8222;Seit dem Zweiten Weltkrieg hat es keinen Fall gegeben, in dem eine ganze Bev\u00f6lkerung in so kurzer Zeit in einen extremen Nahrungsmangel und ins Elend gest\u00fcrzt worden ist&#8220;, schreibt Alex de Waal in The Guardian.<\/p>\n<p>De Waal ist Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der World Peace Foundation an der Tufts University in Boston und Autor des Buches &#8222;<a href=\"https:\/\/academic.oup.com\/jicj\/article-abstract\/17\/4\/928\/5652243\">Mass Starvation: The History and Future of Famine<\/a>&#8220; (Deutsch: Geschichte und Zukunft der massenhaften Hungersn\u00f6te).<\/p>\n<p>Dieser Fachmann hat zur Situation in Gaza festgestellt: &#8222;Und es gibt keinen Fall, in dem die internationale Verpflichtung, das Verhungern zu stoppen, so eindeutig war&#8220;.<\/p>\n<p>Die Vereinigten Staaten, ehemals der gr\u00f6\u00dfte Beitragszahler des UNRWA, haben der Organisation im Jahr 2023 422 Millionen US-Dollar zur Verf\u00fcgung gestellt.<\/p>\n<p>Die Streichung dieser Gelder wird dazu f\u00fchren, dass die Nahrungsmittellieferungen an das UNRWA, die aufgrund der Blockaden durch Israel ohnehin schon sehr eingeschr\u00e4nkt sind, bis Ende Februar oder Anfang M\u00e4rz dieses Jahres weitgehend zum Erliegen kommen werden.<\/p>\n<p>Israel hat den Pal\u00e4stinensern in Gaza zwei M\u00f6glichkeiten gelassen: Geht oder sterbt.<\/p>\n<p>Ich habe 1988 \u00fcber die Hungersnot im Sudan berichtet, die dort 250.000 Menschen das Leben gekostet hat. Ich habe Streifen in meiner Lunge, das sind die Narben einer Tuberkulose, die ich mir inmitten von Hunderten von Sudanesen, die sp\u00e4ter an Tuberkulose gestorben sind, geholt habe.<\/p>\n<p>Ich war stark und gesund und mein K\u00f6rper konnte die Infektion \u00fcberwinden. Die Sudanesen aber waren schwach und abgemagert und konnten es nicht. Die internationale Gemeinschaft hat wie in Gaza wenig getan, um zu intervenieren.<\/p>\n<p>Die Vorstufe des Hungertodes \u2013 die Unterern\u00e4hrung \u2013 betrifft bereits die meisten Pal\u00e4stinenser in Gaza. Wer hungert, verf\u00fcgt nicht \u00fcber genug Kalorien, um sich ausreichend zu ern\u00e4hren und gesund zu bleiben.<\/p>\n<p><strong>Eindr\u00fccke eines Reporters \u00fcber die Hungersnot im Sudan 1988<\/strong><\/p>\n<p>Ich habe erlebt, wie die Menschen in ihrer Verzweiflung anfangen, Tierfutter, Gras, Bl\u00e4tter, Insekten, Nagetiere und sogar Dreck zu essen. Sie leiden an Durchfall und Atemwegsinfektionen. Sie teilen winzige, oft verdorbene Essensreste unter sich auf und rationieren sie.<\/p>\n<p>Bald werden sie blutarm, weil der K\u00f6rper aufgrund der fehlenden Nahrung nicht genug Energie, Eisen und Vitamine erh\u00e4lt, um H\u00e4moglobin und Myoglobin zu bilden.<\/p>\n<p>Das H\u00e4moglobin ist das Protein in den roten Blutk\u00f6rperchen, das den lebensnotwendigen Sauerstoff von der Lunge in den K\u00f6rper transportiert, w\u00e4hrend das Protein Myoglobin f\u00fcr die Sauerstoffversorgung der Muskeln zust\u00e4ndig ist.<\/p>\n<p>Wenn die Nahrung fehlt, verzehrt der K\u00f6rper sich selbst. K\u00f6rpergewebe- und Muskulatur werden abgebaut. Die Regulation der K\u00f6rpertemperatur f\u00e4llt aus. Die Nieren schalten sich ab. Das Immunsystem bricht zusammen. Lebenswichtige Organe \u2013 Gehirn, Herz, Lunge, Eierst\u00f6cke und Hoden \u2013 stellen ihre Funktion ein. Die Durchblutung verlangsamt sich. Das Blutvolumen nimmt ab. Infektionskrankheiten wie Typhus, Tuberkulose und Cholera breiten sich in Form von Epidemien aus, die Tausende von Menschen t\u00f6ten.<\/p>\n<p>In geistiger Hinsicht k\u00f6nnen sich Verhungernde nicht mehr konzentrieren. Die abgemagerten Opfer erleiden einen mentalen und emotionalen R\u00fcckzug und werden apathisch. Sie wollen nicht ber\u00fchrt oder bewegt werden. Der Herzmuskel wird geschw\u00e4cht. Die Opfer, selbst wenn sie sich nicht k\u00f6rperlich belasten, entwickeln eine Herzschw\u00e4che. Wunden heilen immer schlechter.<\/p>\n<p>Das Sehverm\u00f6gen ist durch Katarakte beeintr\u00e4chtigt, auch bei jungen Menschen. Schlie\u00dflich, von Kr\u00e4mpfen und Halluzinationen geplagt, bleibt das Herz stehen. Dieser Prozess kann bei einem Erwachsenen bis zu 40 Tage dauern. Kinder, \u00e4ltere Menschen und Kranke sterben jedoch schneller den Hungertod.<\/p>\n<p>Ich habe Hunderte von skelettartigen Gestalten gesehen, die eher wie Gespenster als wie menschliche Wesen aussahen, die sich alleine und im Schneckentempo durch die karge sudanesische Landschaft bewegten. Hy\u00e4nen, die sich daran gew\u00f6hnt hatten, Menschenfleisch zu fressen, fielen regelm\u00e4\u00dfig \u00fcber kleine Kinder her.<\/p>\n<p>Ich habe auf Haufen von gebleichten menschlichen Knochen am Rande von D\u00f6rfern gestanden, in denen sich Dutzende von Menschen, die schon zu schwach zum Gehen waren, in einer Gruppe niedergelegt hatten und nie wieder aufgestanden sind. H\u00e4ufig handelte es sich um die \u00dcberreste von ganzen Familien.<\/p>\n<p>In der verlassenen Stadt Maya Abun baumelten Flederm\u00e4use von den Dachsparren der verlassenen italienischen Missionskirche. Die Stra\u00dfen waren mit Grasb\u00fcscheln \u00fcberwuchert. Am Rande der in der N\u00e4he befindlichen unbefestigten Flugzeug-Landebahn waren Hunderte von menschlichen Knochen und die \u00dcberreste von Eisenarmb\u00e4ndern, farbigen Perlen, K\u00f6rben und zerfetzten Kleidungsst\u00fccken zu finden.<\/p>\n<p>Die dort wachsenden Palmen hatte man gef\u00e4llt und die St\u00e4mme in zwei H\u00e4lften zerteilt. Die Menschen hatten die Palmbl\u00e4tter und das Fruchtfleisch aus dem Stamm gegessen.<\/p>\n<p>Es hatte das Ger\u00fccht gegeben, dass das Essen per Flugzeug geliefert werden w\u00fcrde. Die Menschen waren tagelang zur Landebahn gelaufen. Sie warteten und warteten und warteten. Es kam kein Flugzeug an. Und niemand begrub die Toten.<\/p>\n<p><strong>Israels Masterplan<\/strong><\/p>\n<p>Jetzt, aus der Ferne, beobachte ich, wie sich diese schreckliche Katastrophe in einem anderen Land und zu einer anderen Zeit wiederholt.<\/p>\n<p>Damals hat die Gleichg\u00fcltigkeit der Welt die Sudanesen, vor allem vom Volk der Dinka, zum Untergang verurteilt und heute sind es die Pal\u00e4stinenser, denen dieses Schicksal ebenfalls droht.<\/p>\n<p>Die Armen, besonders wenn sie Farbige sind, z\u00e4hlen nicht. Man darf sie t\u00f6ten wie die Fliegen. Die Hungersnot in Gaza ist keine Naturkatastrophe. Sie ist Israels Masterplan.<\/p>\n<p>Sp\u00e4ter wird es Gelehrte und Historiker geben, die \u00fcber diesen V\u00f6lkermord schreiben und m\u00f6glicherweise glauben, dass wir aus der Vergangenheit lernen k\u00f6nnen, dass wir anders sind, dass die Geschichte uns davor bewahren kann, ein weiteres Mal Barbaren zu sein.<\/p>\n<p>Sie werden wissenschaftliche Konferenzen abhalten. Sie werden sagen: &#8222;Nie wieder!&#8220; Sie werden stolz darauf sein, wie menschlich und zivilisiert sie sind.<\/p>\n<p>Aber wenn bei jedem neuen V\u00f6lkermord es an der Zeit ist, die Stimme dagegen zu erheben, werden sie aus Angst, ihren Status oder ihre akademischen Positionen zu verlieren, sich feige irgendwo verkriechen.<\/p>\n<p>Die Geschichte der Menschheit ist eine einzige lange Gr\u00e4ueltat an den Armen und Verletzlichen der Welt. Gaza ist schon heute ein weiteres Kapitel davon.<\/p>\n<p><em>#Titelbild: M\u00e4dchen in Gaza f\u00fcllt Trinkwasser auf. Bild: Anas-Mohammed, Shuttterstock<\/em><\/p>\n<p><em>Quelle: <\/em><a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Israels-Strategie-in-Gaza-Hunger-als-Waffe-9644507.html\"><em>telepolis.de&#8230;<\/em><\/a><em> vom 3. M\u00e4rz 2024 <\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Chris Hedges. Gaza steht am Rande einer humanit\u00e4ren Katastrophe. 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