{"id":14313,"date":"2024-03-18T09:56:49","date_gmt":"2024-03-18T07:56:49","guid":{"rendered":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=14313"},"modified":"2024-03-18T09:56:50","modified_gmt":"2024-03-18T07:56:50","slug":"apathie-und-schockstarre-angesichts-der-gefahr-einer-ausweitung-des-krieges","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=14313","title":{"rendered":"<strong>Apathie und Schockstarre angesichts der Gefahr einer Ausweitung des Krieges<\/strong>"},"content":{"rendered":"<p><em>Leo Ensel. <\/em><strong>Eine deutliche Mehrheit der B\u00fcrger f\u00fcrchtet einer Umfrage zufolge eine Ausweitung des Kriegs in der Ukraine auf europ\u00e4isches NATO-Gebiet. Warum wird das hingenommen, als handele es sich um ein unabwendbares Naturereignis? <\/strong><!--more--><\/p>\n<p><em>\u201eVielleicht wird es der sp\u00e4te Historiker noch r\u00e4tselhafter finden als wir Zeitgenossen, dass, obwohl allm\u00e4hlich fast jedes Kind wusste, dass man vor Kriegen stand, die auch f\u00fcr den Sieger das entsetzlichste Leiden mit sich brachten, dennoch die Massen nicht etwa mit verzweifelter Energie alles unternahmen, um die Katastrophe abzuwenden, sondern auch noch ihre Vorbereitung durch R\u00fcstungen, milit\u00e4rische Erziehung usw. ruhig geschehen lie\u00dfen, ja sogar unterst\u00fctzten.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Mit diesen Worten von Erich Fromm hatte ich vor genau 40 Jahren ein Buch \u00fcber <a href=\"https:\/\/www.zvab.com\/servlet\/SearchResults?cm_sp=red-_-leg-_-zvab&amp;kn=ensel%20richtige%20angst\">Angst \u2013 genauer: Nicht-Angst \u2013 und atomare Aufr\u00fcstung<\/a> eingeleitet, das im Mai 1984 erschien. Fromm hatte diese S\u00e4tze am Vorabend des Zweiten Weltkrieges, 1937, in seinem Aufsatz \u201e\u00dcber die Ohnmacht\u201c formuliert; das Zitat war damals also bereits 47 Jahre alt.<\/p>\n<p>Warum ich nun vier Jahrzehnte sp\u00e4ter einen Essay wiederum mit diesem Zitat er\u00f6ffne, das bedarf, leider(!), keiner weiteren Erl\u00e4uterung. Wiederum stehen wir vor Kriegen, nein: <em>tobt<\/em> im Osten Europas l\u00e4ngst ein Krieg, der \u201eauch f\u00fcr den Sieger\u201c \u2013 falls es den \u00fcberhaupt geben und was auch immer hier mit \u201eSieg\u201c genau gemeint sein sollte \u2013 \u201edas entsetzlichste Leiden\u201c mit sich bringen wird, nein: bereits mit sich <em>bringt<\/em>. Und es sieht so aus, als h\u00e4tte dieser Krieg seinen Kulminationspunkt noch gar nicht erreicht. Auf der Skala der m\u00f6glichen Entsetzlichkeiten ist nach oben noch <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/geopolitik\/taurus-lieferung-wird-kanzler-olaf-scholz-dem-druck-der-gruenen-nachgeben-li.2195731\">erschreckend viel Luft<\/a>. Mit anderen Worten: Dass der Krieg in der Ukraine sich nicht doch noch zu einem Fl\u00e4chenbrand ausw\u00e4chst, der ganz Europa, ja m\u00f6glicherweise die gesamte Nordhalbkugel erfasst, und dass die finalen Untergangsger\u00e4te nicht doch noch zum Einsatz kommen, falls eine Seite sich definitiv in die Ecke gedr\u00e4ngt f\u00fchlen sollte, das ist noch lange nicht ausgemacht.<\/p>\n<p>Nur, dass diese Gefahr, genauso wie vor \u00fcber 85 Jahren, offenbar niemanden gro\u00df zu interessieren, gar aufzuregen scheint!<\/p>\n<p><strong>Sprachlosigkeit und stumpfe Unbeweglichkeit<\/strong><\/p>\n<p>Mittlerweile frage ich mich nur noch, was mich fassungsloser macht: Die Ungeniertheit, die fr\u00f6hliche Unbek\u00fcmmertheit und an Wahnsinn grenzende Skrupellosigkeit, mit der Politiker, Milit\u00e4rs und Medien hierzulande nahezu unisono im Dauerstaccato und jeden Tag schriller bis an die Schmerzgrenze eskalieren \u2013 von der Lieferung immer gef\u00e4hrlicherer Waffensysteme \u00fcber Szenarien, \u201eden Krieg nach Russland zu tragen und Ministerien, Hauptquartiere und Kommandoposten zu zerst\u00f6ren\u201c bis zur Forderung nach westlichen \u201eBoots on the Ground\u201c \u2013 oder die Apathie und Schockstarre, mit der die \u00fcberw\u00e4ltigende Mehrheit der Zeitgenossen dies alles kritik- und klaglos \u00fcber sich ergehen l\u00e4sst.<\/p>\n<p>Dabei scheint es unter der Oberfl\u00e4che durchaus zu brodeln. Erheblich mehr Menschen als auf den ersten Blick sichtbar scheint es allm\u00e4hlich mulmig zu werden. So \u00e4u\u00dferten Ende Februar im Rahmen einer <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/newsticker\/dpa_nt\/infoline_nt\/Politik__Inland_\/article250261476\/Umfrage-61-Prozent-fuerchten-Ausweitung-des-Ukraine-Kriegs.html\">INSA-Umfrage<\/a> 61 Prozent die Bef\u00fcrchtung, der Ukrainekrieg k\u00f6nne sich auf NATO-Gebiet ausweiten. (Der Untersuchung <a href=\"https:\/\/www.ipsos.com\/sites\/default\/files\/ct\/news\/documents\/2023-11\/ipsos-hisf-world-affairs-report-2023-final.pdf\">\u201eWorld Affairs\u201c<\/a> des global operierenden demoskopischen Instituts <a href=\"https:\/\/www.ipsos.com\/de-de\">IPSOS<\/a> in 30 L\u00e4ndern auf allen Kontinenten zufolge hielten Mitte November letzten Jahres im l\u00e4nder\u00fcbergreifenden Durchschnitt sogar 71 Prozent \u201eeine nukleare, biologische oder chemische Attacke innerhalb der n\u00e4chsten zw\u00f6lf Monate f\u00fcr eine reale Gefahr\u201c.) Und seit Langem w\u00fcnscht sich eine <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/internationales\/umfrage-zum-ukrainekrieg-mehrheit-der-deutschen-wunscht-sich-starkeres-engagement-der-regierung-fur-friedensgesprache-9413837.html\">\u00fcberw\u00e4ltigende Mehrheit der Deutschen<\/a> ein st\u00e4rkeres Engagement der Bundesregierung f\u00fcr Friedensverhandlungen. All dies ist angesichts des medialen Dauerfeuers aus allen offiziellen Kan\u00e4len durchaus bemerkenswert. Andererseits bleibt die allgemeine unterschwellige Unruhe stumm und auf der Handlungsebene v\u00f6llig folgenlos, sodass man sich fassungslos fragt, wo eigentlich der l\u00e4ngst f\u00e4llige Aufschrei bleibt.<\/p>\n<p>Und auch das ist nicht neu.<\/p>\n<p>\u201eNahezu die H\u00e4lfte unserer Bev\u00f6lkerung glaubt laut Umfragen an die M\u00f6glichkeit eines Krieges. Die Leute sind betroffen, aber sie r\u00fchren sich kaum. Wie k\u00f6nnen Menschen in Passivit\u00e4t und zumindest \u00e4u\u00dferlicher Gelassenheit auf demoskopischen Frageb\u00f6gen bejahen, dass ein gro\u00dfer Krieg bevorstehen k\u00f6nnte? Warum reagieren wir so, als handele es sich hier um ein unbeeinflussbares Naturereignis, obwohl in dieser Angelegenheit doch alles, was geschieht, in der Macht menschlicher Berechnung und Entscheidung liegt?\u201c Dies schrieb der 2011 verstorbene Arzt und Psychoanalytiker Horst-Eberhard Richter im Mai 1980 im Vorfeld der Stationierung amerikanischer Mittelstreckenraketen in Westeuropa. \u201eWir B\u00fcrger f\u00fchlen uns in einen seltsam unm\u00fcndigen Zustand versetzt, der uns zugleich die Sprache verschl\u00e4gt\u201c, konstatierte Richter damals in seinem \u201eSind wir unf\u00e4hig zum Frieden?\u201c betitelten Essay und diagnostizierte \u201eSprachlosigkeit und stumpfe Unbeweglichkeit\u201c.<\/p>\n<p>Die Parallele zur aktuellen Situation springt f\u00f6rmlich ins Auge.<\/p>\n<p><strong>Apokalypseblindheit: Ablenkung und Ersatzhandlungen<\/strong><\/p>\n<p>Dabei verbl\u00fcfft zugleich, dass \u201eSprachlosigkeit und stumpfe Unbeweglichkeit\u201c jedoch bei anderen gesellschaftspolitischen Themen nicht unbedingt vorherrschen. Immerhin gingen hier in den letzten beiden Monaten Hundertausende Menschen \u201eGegen rechts!\u201c und \u201eF\u00fcr ein buntes weltoffenes Deutschland!\u201c auf die Stra\u00dfe. Vergleicht man allerdings diese Zahlen mit denen derjenigen, die bislang f\u00fcr ein Ende der Kampfhandlungen im Ukrainekrieg demonstrierten, so ergibt sich ein groteskes Missverh\u00e4ltnis. Offenbar sind nicht nur die jungen Klimasch\u00fctzer, sondern auch die \u00fcberwiegende Mehrheit der Demonstranten f\u00fcr ein weltoffenes Deutschland blind f\u00fcr die M\u00f6glichkeit einer Ausweitung des Ukrainekrieges auf NATO-Terrain \u2013 mit Gefahren bis hin zum Undenkbaren \u2026<\/p>\n<p>Und dies ist ebenfalls nicht neu.<\/p>\n<p>Was Horst-Eberhard Richter zu Beginn der Achtzigerjahre in diesem Kontext \u00fcber Initiativen gegen Kindesmisshandlungen und Tierversuche bis hin zum Kampf gegen Atomkraftwerke schrieb, gilt mutatis mutandis heute ebenso: \u201eNiemand wird den Sinn der Initiativen bestreiten, die sich zur Abwendung solcher und anderer Gefahren aufgetan haben. Aber wenn das Gesamt dieser Initiativen am Ende zu einer Ersch\u00f6pfung der Widerstandskr\u00e4fte f\u00fchrt, von denen ein gro\u00dfer Teil sich gegen die wichtigste aller Bedrohungen wenden m\u00fcsste, dann liegt in der Tat ein unheilvoller Verschiebungsmechanismus vor: Man reagiert sich in der Bek\u00e4mpfung von vergleichsweise greifbaren Sch\u00e4dlichkeiten ab, die unbewusst das bei Weitem gef\u00e4hrlichste, aber deshalb unertr\u00e4glich gewordene Angstobjekt ersetzen.\u201c Gemeint war nat\u00fcrlich die durchaus reale Gefahr eines Atomkrieges in Europa, deren psychologische Auswirkungen Richter folgenderma\u00dfen charakterisierte: \u201eDas Vernichtungspotential, das die Atomm\u00e4chte bereits aufgeh\u00e4uft haben, ist zu ungeheuerlich, als dass man es noch auszuhalten wagt, sich die Ausma\u00dfe vor Augen zu halten. Es gibt Wahrheiten, die so entsetzlich sind, dass man alle Anstrengungen daran wendet, sie zu verdr\u00e4ngen bzw. zu verharmlosen.\u201c<\/p>\n<p>Wie heute.<\/p>\n<p>Und zu dieser Verharmlosung geh\u00f6rt auch ein dem Wunderglauben \u00e4hnliches magisches Hoffen auf automatische Ver\u00e4nderungen. Horst-Eberhard Richter: \u201eJe weniger man selbst das System beeinflussen kann, in das man eingeordnet und von dem das Tun in erheblichem Ma\u00dfe bestimmt wird, umso mehr m\u00f6chte man darauf bauen, dass das gute Gewissen in dem System selbst steckt. Man versucht alles m\u00f6gliche, um diese \u00dcberzeugungen gegen gegenteilige Erfahrungen zu verteidigen, und konsumiert deshalb dankbar eine entsprechende Propaganda des Systems. Man bel\u00fcgt sich, aber man kann damit besser schlafen.\u201c<\/p>\n<p>Der Philosoph G\u00fcnther Anders, der sich wie kein anderer mit der Gefahr einer atomaren Selbstvernichtung der Menschheit auseinandergesetzt hat, nannte diesen Mechanismus \u201eApokalypseblindheit\u201c.<\/p>\n<p><strong>Mut zur Angst<\/strong><\/p>\n<p>Es geht darum, die Angst wieder zu lernen, den, wie G\u00fcnther Anders vor 65 Jahren in seinen \u201eThesen zum Atomzeitalter\u201c schrieb, \u201eMut zur Angst\u201c wieder aufzubringen: <em>\u201eWas zu klein ist und was dem Ausma\u00df der Bedrohung nicht entspricht, ist das Ausma\u00df unserer Angst. Habe keine Angst vor der Angst, habe Mut zur Angst. Auch den Mut, Angst zu machen. \u00c4ngstige deinen Nachbarn wie dich selbst.\u201c<\/em> Und Anders fuhr fort: <em>\u201eFreilich muss diese unsere Angst eine von ganz besonderer Art sein: 1. Eine furchtlose Angst, da sie jede Furcht vor denen, die uns als Angsthasen verh\u00f6hnen k\u00f6nnten, ausschlie\u00dft. 2. Eine belebende Angst, da sie uns statt in die Stubenecken hinein in die Stra\u00dfen hinaustreiben soll. 3. Eine liebende Angst, die sich um die Welt \u00e4ngstigen soll, nicht nur vor dem, was uns zusto\u00dfen k\u00f6nnte.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Sich der Angst stellen und diese produktiv umzusetzen, w\u00fcrde f\u00fcr jede\/n Einzelne\/n von uns hier und jetzt bedeuten, sich mit allem gebotenen Ernst Folgendes \u2013 <em>und zwar nicht nur auf der Ebene der Ratio, sondern, viel wichtiger!, auch des Gem\u00fcts <\/em>\u2013 bewusst zu machen: Jawohl, es <em>ist<\/em> brandgef\u00e4hrlich! Und wenn wir jetzt nicht handeln, wenn <em>ich<\/em> jetzt nicht handele, wird die Wahrscheinlichkeit, dass das Undenkbare eintritt, mit jedem Tag gr\u00f6\u00dfer. Oder, um einen \u00fcber 200 Jahre alten \u201akategorischen Imperativ\u2018 Heinrich von Kleists zu paraphrasieren: <em>\u201eHandele so, als ob das Schicksal einer weiteren Eskalation des Krieges allein von dir abhinge!\u201c<\/em> (Dies w\u00fcrde im \u00dcbrigen auch dem <a href=\"https:\/\/www.friedenskooperative.de\/friedensforum\/artikel\/das-friedensgebot-des-grundgesetzes-und-der-un\">Friedensgebot unseres Grundgesetzes<\/a> entsprechen, das, wie der verstorbene Botschafter a.D. und Genscher-Vertraute <a href=\"https:\/\/www.blog-der-republik.de\/zum-umgang-mit-russland-rueckkehr-zu-bewaehrten-strategien-ein-gastbeitrag-von-frank-elbe-botschafter-a-d\/\">Frank Elbe schrieb<\/a>, \u201eeine unmittelbar bindende Vorschrift unserer Verfassung ist: Sie verpflichtet jedermann \u2013 staatliche Organe wie auch jeden B\u00fcrger.\u201c)<\/p>\n<p>H\u00f6ren wir ein letztes Mal Horst-Eberhard Richter: \u201eDie Bedrohung l\u00e4sst sich \u00fcberhaupt nur bewusst ertragen, indem man praktisch dagegen ank\u00e4mpft.\u201c Und schauen wir uns die aktuellen Bedingungen des \u201apraktischen dagegen Ank\u00e4mpfens\u2018 illusionslos an: Die Lage ist dramatisch. Die \u00fcberwiegende Mehrheit der Bev\u00f6lkerung ist in Sprachlosigkeit und Unbeweglichkeit gel\u00e4hmt, die junge Generation der Klimasch\u00fctzer <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=108050\">auf dem r\u00fcstungspolitischen Auge blind<\/a>, und das, was unter dem Etikett \u201eFriedensbewegung\u201c heute noch aktiv ist, ist \u00fcberwiegend marginalisiert, vergreist und im Ritualismus erstarrt.<\/p>\n<p>Es sieht so aus, als m\u00fcssten wir alle nochmal ganz von vorne anfangen.<\/p>\n<p>Und hoffentlich bleibt uns noch gen\u00fcgend Zeit!<\/p>\n<p>PS: Die Diagnosen und Warnungen Horst-Eberhard Richters vom Mai 1980 blieben \u00fcbrigens nicht ungeh\u00f6rt. Im Februar 1981 ging <em>Der Stern<\/em> ein gro\u00dfes Risiko ein, als er unter dem Titel \u201eDie gr\u00f6\u00dfte Atomwaffendichte der Welt\u201c eine Karte der alten Bundesrepublik mit den Standorten der dort gelagerten 6.000 Atomsprengk\u00f6pfe ver\u00f6ffentlichte. Nun konnte jeder, der es wissen wollte, nachpr\u00fcfen, wie viele potenzielle \u201aHiroshimas\u2018 in seiner unmittelbaren Nachbarschaft schon gelagert waren. Und am 10. Oktober desselben Jahres demonstrierten bereits 300.000 Menschen im Bonner Hofgarten gegen die Stationierung amerikanischer atomar best\u00fcckter Mittelstreckenraketen. Zwei Jahre sp\u00e4ter, im Herbst 1983, waren es \u00fcber eine Million.<\/p>\n<p>Die Friedensbewegung konnte damals die Stationierung nicht verhindern, aber Jahre sp\u00e4ter schrieb ein gewisser Michail Sergejewitsch Gorbatschow: \u201eIch erinnere mich gut an die lautstarke Stimme der Friedensbewegung gegen Krieg und Atomwaffen in den 1980er-Jahren. Diese Stimme wurde geh\u00f6rt!\u201c<\/p>\n<p><em>Titelbild: Der 2011 verstorbene Psychoanalytiker Horst-Eberhard Richter <\/em><a href=\"https:\/\/www.welt.de\/gesundheit\/psychologie\/article13776838\/Psychoanalytiker-Horst-Eberhard-Richter-gestorben.html\"><em>diagnostizierte<\/em><\/a><em> Anfang der Achtzigerjahre angesichts der damaligen Kriegsgefahr der Bev\u00f6lkerung \u201eSprachlosigkeit und stumpfe Unbeweglichkeit\u201c \u2013 und trug nicht unwesentlich zum Entstehen der Friedensbewegung gegen die Stationierung atomarer Mittelstreckenraketen bei.<\/em><\/p>\n<p><em>Quelle: <\/em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=112471\"><em>nachdenkseiten.de&#8230;<\/em><\/a><em> vom 18. M\u00e4rz 2024<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Leo Ensel. Eine deutliche Mehrheit der B\u00fcrger f\u00fcrchtet einer Umfrage zufolge eine Ausweitung des Kriegs in der Ukraine auf europ\u00e4isches NATO-Gebiet. 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