{"id":14531,"date":"2024-05-24T14:28:24","date_gmt":"2024-05-24T12:28:24","guid":{"rendered":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=14531"},"modified":"2024-05-24T14:28:25","modified_gmt":"2024-05-24T12:28:25","slug":"zensur-und-die-krise-der-buergerlichen-legitimitaet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=14531","title":{"rendered":"Zensur und die Krise der b\u00fcrgerlichen Legitimit\u00e4t"},"content":{"rendered":"<p><em>Carlos L. Garrido.<\/em> In seinen fr\u00fchen Schriften gegen die Zensur vertrat Karl Marx die Auffassung, dass es nicht gen\u00fcge, die Zensur nur deshalb zu kritisieren, weil sie eine Einschr\u00e4nkung unserer Freiheiten und Rechte darstelle. Viel wichtiger sei es, die Bedingungen f\u00fcr die Entstehung von Zensur kritisch zu hinterfragen. Zensur f\u00e4llt nat\u00fcrlich nicht vom Himmel. Sie wird durch<!--more--> bestimmte Bedingungen hervorgerufen, die sie zu einer Notwendigkeit f\u00fcr die herrschende Ordnung machen.<\/p>\n<p>In unserer Zeit, in der die Zensur zur Tagesordnung geh\u00f6rt und verschiedene Formen annimmt, m\u00fcssen auch wir uns fragen: Welche Bedingungen machen diese Zensur notwendig? Es ist zwar wichtig, die Scheinheiligkeit der von der herrschenden kapitalistischen Klasse verk\u00fcndeten Werte und deren Verletzung in der Realit\u00e4t anzuprangern, aber das allein reicht nicht aus, um zu verstehen, zu erkl\u00e4ren, zu begreifen, warum die Zensur \u00fcberhaupt so h\u00e4ufig praktiziert wird.<\/p>\n<p>Wenn wir das schwindende Vertrauen in die herrschenden Institutionen, in die Medien (denen nur 11 Prozent der Bev\u00f6lkerung vertrauen), in die Politiker usw. beobachten, ist es meines Erachtens klar, dass die herrschende Elite in einer Legitimationskrise steckt.<\/p>\n<p>Die Zensur ist somit ein klares Ergebnis des Scheiterns der b\u00fcrgerlichen Ideologie, deren hegemoniale Kontrolle \u00fcber die spontanen Weltanschauungen der Menschenmassen nachl\u00e4sst. Die von den herrschenden Institutionen der Kapitalistenklasse hervorgebrachten Erz\u00e4hlungen werden von der Masse nicht mehr unkritisch und spontan akzeptiert.<\/p>\n<p>Die meisten normalen Amerikaner, insbesondere die Jugendlichen, verstehen intuitiv, dass die Medien und andere ideologische Apparate der herrschenden Klasse nicht dazu dienen, uns die Wahrheit zu sagen. Ganz im Gegenteil. Ihr einziger Zweck besteht darin, die Welt derart zu verzerren, dass wir sie durch die Erz\u00e4hlungen der herrschenden Elite erfassen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Um einen Fachbegriff der marxistischen Tradition zu verwenden, besteht ihr ganzer Zweck darin, systematisch eine Form von falschem Bewusstsein zu reproduzieren \u2013 ein Bewusstsein, das die Welt auf den Kopf stellt, basierend auf oberfl\u00e4chlichen, einseitigen Fakten, Verzerrungen und L\u00fcgen. Irgendwie ist Israel immer das Opfer, China die Imperialistin und Kuba der staatliche Sponsor von Terrorismus.<\/p>\n<p>Das ist nicht einfach ein Problem der epistemischen Hygiene, wie es die Wissenschaftlerin <em>Vannessa Wills<\/em> formuliert hat, sondern eine objektive soziale Realit\u00e4t der kapitalistischen Lebensform. Es handelt sich um ein System, das, um sich selbst zu reproduzieren und die Einwilligung der Beherrschten zu gewinnen, erfordert, dass die Menschen die Welt in <em>verkehrter Weise<\/em> verstehen. Es handelt sich um eine Ordnung, die eine verf\u00e4lschte Abbildung ihrer selbst in der Welt der Ideen erfordert, und nicht eine zutreffende, korrespondierende Reflexion.<\/p>\n<p>Amerikaner aus der Arbeiterklasse und sogar einige Dissidenten aus privilegierteren Schichten beginnen, diese Realit\u00e4t intuitiv zu verstehen \u2013 auch wenn sie nicht, oder zumindest noch nicht, mit der Konkretheit und Systematik verstanden wird, die eine marxistische Weltanschauung vermitteln kann. Doch selbst diese spontanen und oft inkoh\u00e4renten Formen des Dissenses werden von einer herrschenden Elite zensiert, die zu labil ist, um abweichende Meinungen zu den Hauptfragen des Imperiums zuzulassen. Sie bevorzugen und \u2013 offen gesagt \u2013 brauchen eine kompatible Form von Andersdenkenden (ob von rechts oder links), die zwar die Politiker, den Kapitalismus, \u00abdie Matrix\u00bb usw. kritisieren, sich aber in Fragen des Imperialismus treu an die Narrative der herrschenden Klasse halten.<\/p>\n<p>Diese Fragen des Imperialismus, die der aktuellen neoimperialistischen Phase des Kapitalismus entsprechen, sind die Achillesferse der heutigen Elite. Die \u00fcberwiegende Mehrheit derjenigen, die in den letzten Jahren zensiert wurden, wurden gerade deshalb angegriffen und verleumdet, weil sie die imperialistischen Narrative in Frage stellten. Meines Wissens wurde niemand zensiert, weil er die Erh\u00f6hung des Mindestlohns, \u00abMedicare\u00bb f\u00fcr alle oder Schuldenerlass forderte \u2013 so wichtig diese Themen f\u00fcr die grosse Mehrheit der amerikanischen Arbeiterklasse auch sein m\u00f6gen.<\/p>\n<p>Zensiert werden diejenigen Stimmen, die die imperialistischen Narrative zu Schl\u00fcsselthemen in Frage stellen, wie zum Beispiel zum Stellvertreterkrieg gegen Russland, zum Neuen Kalten Krieg gegen China, zu den einseitigen Zwangsmassnahmen gegen Venezuela, Kuba, Nicaragua und anderen L\u00e4ndern und nat\u00fcrlich zum wichtigsten Thema unserer Zeit, dem V\u00f6lkermord an den Pal\u00e4stinensern durch den faschistischen Staat Israel, dem kolonialen Aussenposten der USA in Westasien.<\/p>\n<p>Ich spreche heute nicht als Aussenstehender, der sich einfach f\u00fcr Fragen der Zensur interessiert, sondern als Leiter eines Instituts, das in den letzten Jahren einen erbitterten Kampf gegen die Zensur f\u00fchren musste.<\/p>\n<p>Vor drei Jahren, als in Kuba die \u00abProteste\u00bb der farbigen \u00abRevolution\u00bb vom 11.\u00a0Juli stattfanden, nutzten wir den TikTok-Kanal unseres Instituts, um mit den imperialistischen M\u00e4rchen aufzur\u00e4umen, die \u2013 wie immer \u2013 auf einen Regimewechsel abzielten. Damals hatten wir fast 300\u00a0000 Follower, und die von uns produzierten Videos erreichten Millionen von Menschen. Schon nach wenigen Videos, in denen wir die Situation er\u00f6rterten, wurde unser Konto vor\u00fcbergehend gesperrt \u2013 eine Situation, mit der wir den ganzen Sommer \u00fcber konfrontiert waren. Wie so oft blieb ihnen, da sie uns auf argumentativer Ebene nicht schlagen konnten, nur die Zensur.<\/p>\n<p>Wenige Monate sp\u00e4ter fand die spezielle Milit\u00e4roperation statt, die eine neue Phase im Kampf des imperialistischen Westens gegen Russland darstellen sollte. Damals nutzten wir die TikTok-Plattform unseres Instituts, um gegen die imperialistischen Narrative der Nato vorzugehen, die Putin einfach als blutr\u00fcnstigen Wahnsinnigen darstellen. Wir analysierten die SMO im Kontext der langen Geschichte der US\/Nato-Expansion in Richtung Russland, des Krieges gegen die Menschen im Donbass seit 2014, der vom Westen gef\u00f6rderten Verbreitung des Nazi-Banderismus und dessen Einverleibung durch den ukrainischen Staat, sowie anderer Faktoren, die f\u00fcr die korrekte Beurteilung der Ereignisse im Februar 2022 notwendig sind \u2013 alles Faktoren, die in den Jahren zuvor von den imperialistischen Medien und verschiedenen US-Beamten selbst anerkannt wurden.<\/p>\n<p>Weil wir diese Wahrheiten aufdeckten und das imperialistische Narrativ in Frage stellten, wurde unser Konto (das zu diesem Zeitpunkt fast 400\u00a0000 Follower hatte) dauerhaft gesperrt. Im darauffolgenden Jahr gr\u00fcndeten wir sieben neue Konten, von denen ein paar die 100\u00a0000-Follower-Grenze \u00fcberschritten, nur um erneut gesperrt zu werden, sobald wir wieder in der Lage waren, Millionen zu erreichen.<\/p>\n<p>Wie die Recherchen von <em>Alan MacLeod<\/em> zeigten, <a href=\"https:\/\/www.mintpressnews.com\/oracle-shadowy-tech-giant-league-cia-israel-alan-macleod\/284301\/\">zwang<\/a> die Biden-Administration in dem Jahr, in dem die Zensur gegen das Institut begann, ByteDance (das chinesische Unternehmen mit den menschenfreundlichen Algorithmen, die unser Wachstum erm\u00f6glichten), die Verwaltung seiner US-Server an das in Texas ans\u00e4ssige Unternehmen Oracle zu \u00fcbergeben, ein Unternehmen mit engen Beziehungen zur CIA. In MacLeods Bericht wurde aufgedeckt, dass Oracle eine ganze Reihe ehemaliger Mitarbeiter des US-Aussenministeriums und des Geheimdienstes <a href=\"https:\/\/www.mintpressnews.com\/nato-tiktok-pipeline-why-tiktok-employing-national-security-agents\/280336\/\">eingestellt hatte<\/a>, um die Inhalte von TikTok zu verwalten, sowie <a href=\"https:\/\/www.mintpressnews.com\/tiktok-chinese-trojan-horse-run-by-state-department-officials\/284353\/\">einige F\u00fchrungskr\u00e4fte der Nato<\/a>. TikTok gab an, 320\u00a0000 \u00abrussische Konten\u00bb gel\u00f6scht zu haben, darunter viele Konten amerikanischer Sozialisten, die nie in irgendeiner Weise mit Russland in Verbindung gebracht wurden, wie zum Beispiel das Konto unseres Instituts.<\/p>\n<p>Die Zensur, mit der wir konfrontiert waren, beschr\u00e4nkte sich jedoch bei weitem nicht auf TikTok (eine App, die, obwohl sie vom Aussenministerium verwaltet wird, nicht in der Lage war, die abweichenden Haltungen der Jugendlichen zum Thema Imperialismus vollst\u00e4ndig zu kontrollieren \u2013 der eigentliche Grund, warum sie die App verbieten wollen, und warum wir, obgleich wir mehr als sieben Mal gesperrt wurden, in der Lage waren, ein neues Konto einzurichten mit weit mehr als 200\u00a0000 Followern und mit Millionen von Aufrufen zu verschiedenen Videos).<\/p>\n<p>Mitte Februar dieses Jahres, als wir \u00fcber den Tod des vom Westen geliebten rechtsextremen Rassisten Nawalny berichteten, erhielten wir die Meldung, dass unser YouTube-Kanal demonetarisiert wurde. YouTube war eine der wichtigsten Einnahmequellen f\u00fcr das Institut. In unseren Live-\u00dcbertragungen konnten die Zuschauer spenden und Fragen stellen. Das war nat\u00fcrlich eine spezielle Form der Zensur \u2013 ein Angriff auf die finanzielle Grundlage, die es uns erm\u00f6glicht, diese Arbeit zu leisten.<\/p>\n<p>Das ist nur die Spitze des Eisbergs der Zensurattacken, denen wir und viele andere ausgesetzt sind, wenn unsere Argumente nicht nur das vorherrschende Narrativ in Frage stellen, sondern dabei auch noch Hunderttausende und manchmal Millionen von Menschen erreichen.<\/p>\n<p>In meinen j\u00fcngsten Schriften habe ich darzulegen versucht, dass die sozialen Medien zu einem der wichtigsten ideologischen Schlachtfelder geworden sind, auf denen der Krieg der Positionen, d.\u00a0h. der Krieg der Ideen um die Herzen und K\u00f6pfe der Menschen, ausgetragen werden muss. Es ist ein Raum, in dem die Menschen 3 bis 4 Stunden pro Tag verbringen, und der von zentraler Bedeutung ist f\u00fcr die spontane Entwicklung der Ansichten, die die Menschen zu relevanten politischen Themen vertreten. Trotz seines tubul\u00e4ren Charakters und des Durchsickerns abweichender Meinungen, die hier und da auftauchen, ist er f\u00fcr die herrschende Klasse zum wichtigsten Instrument der Narrativkontrolle geworden \u2013 ein Raum, in dem sie ihre Narrative verst\u00e4rkt (mal direkt, mal indirekt durch Bots) und die abweichenden Narrative zum Schweigen bringen kann (wiederum mal direkt durch die Sperrung des Kontos, mal indirekt durch Demonetarisierung und mal heimt\u00fcckischer durch die Drosselung der Reichweite [\u00abShadowbans\u00bb], wie es bei verschiedenen Leitern unseres Instituts vorgekommen ist).<\/p>\n<p>Es ist die Aufgabe der Marxisten, das Aufkommen dieser Zensur in den Kontext der gegenw\u00e4rtigen Legitimit\u00e4ts- und Imperialismuskrise zu stellen. Wenn wir den Krieg der Positionen gewinnen wollen, ist es auch unsere Aufgabe, die Kluft zwischen den hochtrabend verk\u00fcndeten Werten der herrschenden Klasse (die gr\u00f6sstenteils vom gesunden Menschenverstand des Volkes akzeptiert werden) und der durch die Ordnung dieser Klasse geschaffenen Realit\u00e4t zu unseren Gunsten zu nutzen. Die Tatsache, dass die Elite einerseits das Recht auf freie Meinungs\u00e4usserung, Medienfreiheit usw. proklamiert, anderseits aber alle Stimmen zensiert, die das herrschende Narrativ in Frage stellen (insbesondere, wenn es um Krieg und Frieden geht), ist ein objektiver Widerspruch, den wir dem amerikanischen Volk erkl\u00e4ren und zu unserem Vorteil ausnutzen m\u00fcssen. Wir m\u00fcssen die Menschen dabei unterst\u00fctzen, ihre abweichenden Meinungen, die sie bereits vertreten, in eine koh\u00e4rente Form zu bringen \u2013 wir m\u00fcssen ihnen helfen, zu verstehen, warum wir der herrschenden Klasse und ihren Institutionen misstrauen und sie in Frage stellen sollten.<\/p>\n<p>Lenins Frage \u2013 Freiheit (oder Redefreiheit) f\u00fcr wen und wozu? \u2013 muss immer wieder gestellt werden. Freiheit, sei es Redefreiheit oder irgendeine andere Freiheit, ist eine Abstraktion, die einen verdeckten Klasseninhalt aufweist. Redefreiheit f\u00fcr die Elite ist die Freiheit ihrer Rede, ihre Freiheit, die Realit\u00e4t zu verzerren und uns in Unwissenheit zu halten, als R\u00e4dchen einer Maschine, die ihnen geh\u00f6rt, von der sie profitieren und die sie weiterhin am Laufen zu halten hoffen.<\/p>\n<p>Redefreiheit f\u00fcr uns, die \u00fcberw\u00e4ltigende Mehrheit der Menschen, ist grundlegend verwurzelt in der F\u00e4higkeit, die Wahrheit \u00fcber die Herrschenden auszusprechen und die Erz\u00e4hlungen derjenigen in Frage zu stellen, die sich unter dem Deckmantel der \u00abBek\u00e4mpfung von Desinformation\u00bb verstecken, w\u00e4hrend sie selbst die gr\u00f6ssten L\u00fcgner, Verf\u00fchrer und Desinformierer sind.<\/p>\n<p>Das erfordert, dass wir uns gegen jede Art von Zensur wenden, und zwar nicht nur dann, wenn die Betroffenen bereits unsere marxistische Weltanschauung vertreten. Jeder, der das Imperium in Frage stellt, sollte in seinem Recht auf freie Meinungs\u00e4usserung und Medienfreiheit gesch\u00fctzt werden, unabh\u00e4ngig davon, wie anachronistisch seine Ansichten auch sein m\u00f6gen. Als Marxisten, d.\u00a0h. als die ultimativen Feinde der herrschenden Ordnung, k\u00f6nnen wir es nicht gutheissen, wenn der Staat bei Fragen des Imperiums gegen Andersdenkende vorgeht, selbst wenn wir jenseits dieser Fragen einige Ansichten dieser Dissidenten verabscheuen.<\/p>\n<p>In unserer Zeit der offenkundigen Zensur sollten wir Marxisten das Recht auf freie Meinungs\u00e4usserung verteidigen, das uns durch die b\u00fcrgerliche Verfassung zugestanden wird \u2013 auch wenn wir in der Lage sind, die systemischen Zusammenh\u00e4nge zu verstehen und anderen zu erkl\u00e4ren, warum die herrschende kapitalistische Klasse in Krisenzeiten immer gegen die demokratischen Rechte verstossen muss, die sie bei ihrem Auftritt auf der B\u00fchne der Geschichte selbst proklamiert hat.<\/p>\n<p><em>Quelle: <\/em><a href=\"https:\/\/kommunisten.ch\/index.php?article_id=2319\"><em>kommunisten.ch&#8230;<\/em><\/a><em> vom 24. Mai 2024<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Carlos L. Garrido. In seinen fr\u00fchen Schriften gegen die Zensur vertrat Karl Marx die Auffassung, dass es nicht gen\u00fcge, die Zensur nur deshalb zu kritisieren, weil sie eine Einschr\u00e4nkung unserer Freiheiten und Rechte darstelle. 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