{"id":14585,"date":"2024-06-18T09:09:01","date_gmt":"2024-06-18T07:09:01","guid":{"rendered":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=14585"},"modified":"2025-04-24T17:09:40","modified_gmt":"2025-04-24T15:09:40","slug":"ddr-der-17-juni-1953-war-ein-arbeiterinnenaufstand","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=14585","title":{"rendered":"DDR: Der 17. Juni 1953 war ein Arbeiter:innen\u00adaufstand!"},"content":{"rendered":"<p><em>Marco Blechschmidt. <\/em><strong>Am 17. Juni 1953 erhoben sich in der DDR die Massen und brachten den jungen Staat ins Wanken. Doch was geschah damals eigentlich? Die offizielle Erinnerungskultur will uns glauben machen: ein Volksaufstand gegen den Totalitarismus, f\u00fcr die Demokratie und die deutsche Einheit. Doch dies h\u00e4lt einer genaueren Betrachtung nicht stand. <\/strong><!--more--><\/p>\n<p>Die DDR war erst vier Jahre alt, als sie zum ersten Mal ins Wanken geriet. Gel\u00e4ufig ist der 17. Juni 1953 heute jedoch fast nur noch als ehemaliges Datum des Tags der deutschen Einheit. Was sich damals tats\u00e4chlich in der DDR abspielte, ist kaum mehr pr\u00e4sent. Tats\u00e4chlich bedarf es aber einer Erkl\u00e4rung, wenn man beschreiben will, warum im ganzen Land scheinbar spontan Hunderttausende auf die Stra\u00dfen gehen.<\/p>\n<p><strong>Woher kam der Unmut?<\/strong><\/p>\n<p>Darstellungen der Geschehnisse um den 17. Juni 1953 setzen in der Regel bei der zweiten Parteikonferenz der SED im Juli 1952 an, als der \u201eAufbau des Sozialismus\u201c proklamiert worden war. Doch es lohnt sich, noch weiter zur\u00fcckzublicken. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges entstanden im besetzten Deutschland Formen der Selbstorganisierung, die vor allem dabei halfen, die Produktion wieder in Gang zu setzen. Vielerorts bildeten Arbeiter:innen spontan Betriebsr\u00e4te, die sowohl als ihre Vertretung fungierten, als auch zu Instanzen der Arbeitsorganisation wurden.<\/p>\n<p>Die politischen F\u00fchrungen in der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) und sp\u00e4ter in der DDR offenbarten schon hier zwei verschiedene, mal kombinierte, mal abwechselnde Taktiken im Umgang mit der Arbeiter:innenklasse. W\u00e4hrend die Sowjetische Milit\u00e4radministration (SMAD) die Betriebsr\u00e4te zun\u00e4chst tolerieren musste, ihnen jedoch zunehmend ablehnend gegen\u00fcberstand, unternahm die SED sp\u00e4ter Versuche der Kontrolle, Vereinnahmung und der dauerhaften Einbindung in die neue wirtschaftliche Ordnung. 1948 wurden die Betriebsr\u00e4te zugunsten der leichter zu kontrollierenden Betriebsgewerkschaftsleitungen aufgel\u00f6st.<\/p>\n<p>Einher ging dieser Schritt mit einer fortschreitenden Entsolidarisierung in den Betrieben. Die L\u00f6hne wurden bewusst ausdifferenziert, um Anreize f\u00fcr gr\u00f6\u00dfere Leistung zu schaffen. Zur \u00dcbererf\u00fcllung der geforderten Arbeitsnormen und damit zur Steigerung der Produktivit\u00e4t sollte die staatlich betriebene sogenannte Aktivistenbewegung anspornen. Das DDR-Vorbild, der Bergmann Adolf Hennecke, erreichte in einer Schicht nach der offiziellen Darstellung 387 Prozent seiner Norm \u2013 blieb also weit hinter dem sowjetischen Vorbild Alexej Stachanow zur\u00fcck, der 1935 das 13-Fache seiner regul\u00e4ren Norm an Kohle gehauen haben soll.<\/p>\n<p>Die \u00dcbererf\u00fcllung der Normen war f\u00fcr viele Arbeiter:innen eine willkommene M\u00f6glichkeit, mit den daf\u00fcr gezahlten Pr\u00e4mien die ansonsten kargen L\u00f6hne aufzubessern. Die beinahe allgemeine \u00dcbererf\u00fcllung gab nur bald den Anlass, die Normen insgesamt zu erh\u00f6hen. Im Juli 1952 traf sich die SED zur zweiten Parteikonferenz und beschloss im Namen des \u201eAufbaus des Sozialismus\u201c die Steigerung der Arbeitsproduktivit\u00e4t. Da die Produktionsabl\u00e4ufe jedoch mangelhaft blieben, konnte das nur eine Anhebung der Arbeitsnormen bedeuten. Zum 1. Juni sollte eine allgemeine Erh\u00f6hung der Normen um zehn Prozent in Kraft treten, nachdem eine Kampagne f\u00fcr die freiwillige Erh\u00f6hung wirkungslos geblieben war. F\u00fcr die Arbeiter:innen bedeutete das einen scharfen Reallohnabfall von zwanzig bis vierzig Prozent. Gleichzeitig wurde unter der Losung \u201eVersch\u00e4rfung des Klassenkampfes\u201c der Druck auf die noch in der DDR existierenden kleinb\u00fcrgerlichen Sektoren ausge\u00fcbt. Stoff f\u00fcr Unzufriedenheit bot au\u00dferdem der anhaltende Mangel an Konsumg\u00fctern, der aus einer einseitigen Fokussierung auf den Aufbau einer Schwerindustrie in der DDR resultierte.<\/p>\n<p>Der Ausspruch eines Arbeiters fand als Beispiel f\u00fcr regierungsfeindliche Propaganda den Weg in eine Lokalzeitung:<\/p>\n<p><em>Kollegen, was sich jetzt bei uns tut, ist f\u00fcr uns Arbeiter besch\u00e4mend. Siebzig Jahre nach dem Tod von Karl Marx m\u00fcssen wir noch \u00fcber die elementarsten Lebensbedingungen debattieren. Wenn Karl Marx dieses ahnte, w\u00fcrde er sich im Grabe umdrehen. (Freiheit, 29. Mai 1953)<\/em><\/p>\n<p>Die sowjetische F\u00fchrung sah diese Entwicklung mit Sorge. Als eine Delegation der SED vom 2. bis zum 4. Juni nach Moskau geladen war, wurde ihre Politik scharf kritisiert. Sie wurde zu einer Wende gezwungen, die als \u201eNeuer Kurs\u201c am 9. Juni vom SED-Politb\u00fcro beschlossen wurde. Mit dessen Verk\u00fcndung zwei Tage darauf wurden auch \u201eschwere Fehler\u201c eingestanden, die Entlastungen kamen aber vor allem den Mittelschichten zugute. Die Normenerh\u00f6hung blieb bestehen.<\/p>\n<p><strong>Provokation und Eskalation<\/strong><\/p>\n<p>Die Autorit\u00e4t des Regimes war durch das Eingest\u00e4ndnis der eigenen Fehler tief verletzt, der Unmut unter der Arbeiter:innenschaft unvermindert. In den Tagen nach der Verk\u00fcndung des Neuen Kurses kam es zu ersten Arbeitsniederlegungen. Den Funken f\u00fcr das Aufflammen regelrechter Massenproteste lieferte jedoch ein Artikel des Gewerkschaftssekret\u00e4rs Otto Lehmann im Organ des Freien Deutschen Gewerkschaftsbundes (FDGB) \u201eTrib\u00fcne\u201c vom 16. Juni. Er machte alle Hoffnungen auf eine R\u00fccknahme der Normenerh\u00f6hung zunichte: \u201eDie Beschl\u00fcsse \u00fcber die Erh\u00f6hung der Normen sind in vollem Umfang richtig.\u201c<\/p>\n<p>Leo Trotzki schrieb 1936, also fast zwanzig Jahre zuvor, <a href=\"https:\/\/www.marxists.org\/deutsch\/archiv\/trotzki\/1936\/verrev\/kap11.htm#s3\">in \u201eVerratene Revolution\u201c<\/a>\u00a0bezogen auf die in der Sowjetunion herrschende Kaste:<\/p>\n<p><em>Die B\u00fcrokratie ist nicht nur ein Zwangsapparat, sondern auch eine nie versiegende Quelle der Provokation. Die blo\u00dfe Existenz der habgierigen, verlogenen und zynischen Herrenkaste muss heimliche Emp\u00f6rung entfachen.<\/em><\/p>\n<p>Die Emp\u00f6rung auf diese Provokation blieb nicht aus. Noch am selben Tag zogen die Arbeiter:innen auf die Stra\u00dfe. Bauarbeiter:innen in Berlin traten als erste in den Streik und zogen von ihren Baustellen auf der Stalinallee (der heutigen Karl-Marx-Allee), nachdem sie das Gewerkschaftshaus verschlossen vorfanden, zum Haus der Ministerien in der Leipziger Stra\u00dfe. Die inzwischen 10.000 Protestierenden forderten mit Walter Ulbricht und Otto Grotewohl die Staatsf\u00fchrung zu sehen, bekamen aber nur den Minister f\u00fcr Bergbau Fritz Selbmann und den Volkskammerabgeordneten Robert Havemann zu Gesicht. Die Generalstreikparole kam auf.<\/p>\n<p>Ebenfalls noch am 16. Juni ruderte die politische Elite zur\u00fcck. Ulbricht und Grotewohl gestanden Fehler ein und die Entscheidung des Politb\u00fcros, die Normenerh\u00f6hung doch zur\u00fcckzunehmen, wurde \u00fcber den Rundfunk verk\u00fcndet. Einmal auf der Stra\u00dfe war das den Arbeiter:innen jedoch nicht mehr genug, die Bewegung damit nicht mehr aufzuhalten. Am folgenden Tag folgte der Generalstreik.<\/p>\n<p>Um den 17. Juni fanden in rund 700 St\u00e4dten und Gemeinden Streiks und Demonstrationen statt. Auch wenn fast das gesamte Staatsgebiet betroffen war, lag der Schwerpunkt der Proteste doch in den industriellen Zentren der DDR. Rund 200 \u00f6ffentliche Geb\u00e4ude, darunter 60 Haftanstalten, wurden gest\u00fcrmt, rund 1400 meist politische Gefangene befreit. \u00dcber etwa zwei Drittel des Staatsgebiets musste der Ausnahmezustand verh\u00e4ngt werden. Am 17. Juni selbst protestierten rund 500.000 Menschen in der DDR, bis zum 22. Juni beteiligten sich rund eine Million an den Protesten.<\/p>\n<p>Niedergeschlagen wurde die Bewegung durch sowjetische Truppen. 40 Menschen kamen dabei ums Leben, weitere 15 wurden f\u00fcr ihre Beteiligung an den Protesten zum Tode verurteilt oder kamen in Haft ums Leben. Der Widerstand der Arbeiter:innen war damit jedoch noch nicht gebrochen, sondern verlagerte sich zur\u00fcck in die Betriebe. Immer wieder kam es noch bis in den Juli zu Arbeitsniederlegungen, um die Freilassung inhaftierter Kolleg:innen zu fordern.<\/p>\n<p><strong>Und was war er nun, der 17. Juni?<\/strong><\/p>\n<p>Am 3. Juli schon verabschiedete der Deutsche Bundestag ein Gesetz, das den 17. Juni zum \u201eTag der deutschen Einheit\u201c machte. Darin hie\u00df es: \u201eAm 17. Juni 1953 hat sich das deutsche Volk in der sowjetischen Besatzungszone und in Ost-Berlin gegen die kommunistische Gewaltherrschaft erhoben und unter schweren Opfern seinen Willen zur Freiheit bekundet. Der 17. Juni ist dadurch zum Symbol der deutschen Einheit in Freiheit geworden.\u201c Damit war die offizielle Erz\u00e4hlung bereits umrissen.<\/p>\n<p>Wenn die Bezeichnung als Volksaufstand wissenschaftlich begr\u00fcndet werden soll, wird zumeist darauf hingewiesen, dass sich auch Menschen an den Protesten beteiligten, die keine Arbeiter waren, Frauen zum Beispiel, aber auch Angeh\u00f6rige der Mittelschichten. Alternativ dient auch ein Blick auf die Forderungen dazu, den klassen\u00fcbergreifenden Charakter der Bewegung herauszustellen.<\/p>\n<p>Es steht au\u00dfer Frage, dass es sich bei einer Bewegung von diesem Umfang um ein heterogenes Ph\u00e4nomen handeln musste. Den einen Verlauf des Aufstandes gab es nicht. Vielmehr unterschieden sich die Verl\u00e4ufe in Stadt und Land deutlich. Viel zu kurz nur dauerte die Bewegung, um eine politische F\u00fchrung hervorbringen zu k\u00f6nnen. Ist es deshalb angebracht von einem Volksaufstand zu sprechen? Nein. Denn selbst, wenn die Bewegung vielgestaltig war, so ist es doch m\u00f6glich, treibende Kr\u00e4fte auszumachen.<\/p>\n<p>\u00dcberhaupt sollte die Tatsache, dass der Kern der Massenbewegung ein Massenstreik war, die Bezeichnung als Volksaufstand beiseite wischen. Es ist nicht zu leugnen, dass die Initiative von den Baustellen in Berlin ausging. Doch wird nicht selten von zwei Phasen des Protestes ausgegangen, einer ersten des disziplinierten Arbeiterprotestes und einer zweiten des chaotischen Volksaufstandes. Seine Schlagkraft bezog der Aufstand jedoch auch in seiner zweiten Phase (wenn man diese schematische Trennung akzeptiert) aus der massenhaften Niederlegung der Arbeit. Die bestimmende Aktionsform war der Streik, eine proletarische Aktionsform. Nicht umsonst lag der Schwerpunkt der Bewegung in den industriellen Zentren.<\/p>\n<p>Auf organisatorischer Ebene waren da die Streikkomitees, die als einzige verbreitete Form der Organisation aus der Bewegung hervorgingen. Sie bestanden in der Regel aus Industriearbeiter:innen. Auch in den \u00fcberbetrieblichen Streikleitungen, die sich in manchen Industriest\u00e4dten bilden konnten, spielten Angeh\u00f6rige anderer gesellschaftlicher Gruppen kaum eine Rolle.<\/p>\n<p>Doch auch das Hinzustr\u00f6men von Frauen und Jugendlichen nahm dem Aufstand nicht seinen proletarischen Charakter. Gab es in der DDR denn keine Arbeiterinnen, keine jungen Arbeiter? So ist dann auch die Bezeichnung als Arbeiter:innenaufstand pr\u00e4ziser als nur von einem Arbeiteraufstand zu sprechen.<\/p>\n<p>Doch auch aus den Forderungen l\u00e4sst sich keineswegs folgern, dass die Arbeiter:innen nur eine soziale Gruppe von vielen gewesen seien, die sich erhoben. \u00d6konomische Forderungen, wie die R\u00fccknahme der Normenerh\u00f6hung, die Senkung der Lebensmittelpreise und dergleichen, und dezidiert politische Forderungen, wie freie Wahlen oder der R\u00fccktritt der Regierung, m\u00fcssen als miteinander verbunden verstanden werden. Nirgends wurde der Anschluss an die Bundesrepublik oder die Privatisierung des verstaatlichten Eigentums an Produktionsmitteln gefordert.<\/p>\n<p>Wie jede Massenbewegung war auch der Aufstand vom 17. Juni widerspr\u00fcchlich. Wenn er jedoch von Staats wegen zum Volksaufstand deklariert wird, dann dient das vor allem dazu, ihn zur Vorgeschichte der \u201efriedlichen Revolution\u201c von 1989 zu machen. Die Wiedervereinigung auf kapitalistischer Grundlage erscheint so als einzige historische Option.<\/p>\n<p>Seine Bedeutung erh\u00e4lt der Aufstand jedoch nicht nur aus seiner \u201esoziologischen\u201c Zusammensetzung. Wichtiger noch ist die Bestimmung seines politischen Charakters. Die Arbeiter:innenklasse der DDR f\u00fchrte die Massen in den Kampf \u2013 doch wogegen? In der DDR war 1953 der Gro\u00dfteil des Privateigentums an Produktionsmitteln abgeschafft, <a href=\"https:\/\/www.klassegegenklasse.org\/war-die-ddr-sozialistisch\/\">sozialistisch war sie dennoch nicht<\/a>. Wie die Ausschaltung der Betriebsr\u00e4te oder die dekretierte Erh\u00f6hung der Normen illustrieren, wurde die Planwirtschaft in der DDR nicht von den Arbeiter:innen kontrolliert oder gar geleitet. Die Macht lag in den H\u00e4nden einer B\u00fcrokratie. Gegen sie richtete sich der Aufstand vom 17. Juni.<\/p>\n<p>Der Trotzkismus hatte nach der Stalinisierung der Sowjetunion auf den Sturz der B\u00fcrokratie hingearbeitet. Im bereits zitierten \u201eVerratene Revolution\u201c ging Trotzki von einer \u201eUnvermeidlichkeit der Revolution\u201c aus, in der es aber nicht darum gehe \u201eeine herrschende Clique durch eine andere zu ersetzen, sondern darum, die Methoden zu \u00e4ndern, nach denen Wirtschaft und Kultur geleitet werden.\u201c Anders als in der Sowjetunion hatte es in der DDR nie entwickelte Formen der Arbeiter:innendemokratie gegeben, weil sie nicht aus einer Revolution hervorgegangen war. Sie war also nicht degeneriert, sondern war bereits deformiert entstanden. Die Forderung nach dem Sturz der B\u00fcrokratie jedoch behielt auch f\u00fcr die DDR seine G\u00fcltigkeit.<\/p>\n<p>Der Arbeiter:innenaufstand beweist, dass es keine Zwangsl\u00e4ufigkeit hin zur Restauration des Kapitalismus gab. Weder das stalinistische Regime der SED mit seiner schlechten Karikatur eines Sozialismus noch die kapitalistische Bundesrepublik waren alternativlos. Dass sich die Bewegung nicht bis zu einer politischen Revolution entwickeln konnte, in der die Arbeiter:innenklasse tats\u00e4chlich die stalinistische B\u00fcrokratie \u00fcberwinden konnte, daf\u00fcr sorgten Panzer der Roten Armee. Doch diese blutige Niederschlagung kann ebenso wenig wie die Vereinnahmung durch die Bundesrepublik der Erhebung ihre inspirierende Kraft nehmen: Dass die Arbeiter:innen selbst f\u00fcr ihre Befreiung k\u00e4mpfen.<\/p>\n<p><em>Quelle: <\/em><a href=\"https:\/\/www.klassegegenklasse.org\/der-17-juni-war-ein-arbeiterinnenaufstand\/\"><em>klassegegenklasse.org&#8230;<\/em><\/a><em> vom 18. Juni 2024<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Marco Blechschmidt. Am 17. Juni 1953 erhoben sich in der DDR die Massen und brachten den jungen Staat ins Wanken. Doch was geschah damals eigentlich? 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