{"id":14624,"date":"2024-06-25T10:17:32","date_gmt":"2024-06-25T08:17:32","guid":{"rendered":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=14624"},"modified":"2024-06-25T10:29:02","modified_gmt":"2024-06-25T08:29:02","slug":"der-verrat-durch-die-nazi-zionistischen-allianz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=14624","title":{"rendered":"Der Verrat der Nazi-Zionistischen Allianz"},"content":{"rendered":"<p><em>Stefan Moore. <\/em><strong>Durch die Zusammenarbeit mit den Nazis schw\u00e4chte eine kleine Gruppe von Zionisten den antifaschistischen Widerstand und trug zum V\u00f6lkermord an den europ\u00e4ischen Juden bei.<\/strong><\/p>\n<p>\u00a0So unbequem es f\u00fcr viele auch sein mag, Israels aktuelle Apartheidpolitik nahm im Vorfeld des Holocaust Gestalt an, als Nazi-Deutschland und eine kleine Gruppe einflussreicher Zionisten<!--more--> eine Allianz bildeten, um ihre ethno-nationalistischen Staaten aufzubauen.\u00a0<\/p>\n<p>Am 25. August 1933 unterzeichneten deutsche Zionisten ein <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Haavara_Agreement\">Vereinbarung<\/a> mit der Nazi-Regierung, die einigen wohlhabenden deutschen Juden erlaubte, im Austausch f\u00fcr den Kauf deutscher Waren nach Pal\u00e4stina auszuwandern; diese Waren wurden dann in die j\u00fcdische Gemeinde in Pal\u00e4stina exportiert.<\/p>\n<p>Als Teil des Abkommens erkl\u00e4rten sich die Zionisten auch bereit, Einfluss auf die j\u00fcdische Gemeinschaft weltweit zu nehmen, damit diese ihren Boykott deutscher Waren beenden w\u00fcrde, der mit Hitlers Machtergreifung begonnen wurde.<\/p>\n<p>Ein <a href=\"https:\/\/www.amazon.com.au\/War-Against-Jews-Lucy-Dawidowicz\/dp\/055334532X\">Memo<\/a> vom Zionistischen Bund Deutschlands von 1933 an die NSDAP versprach:<\/p>\n<p><em>\u201eSollten die Deutschen die Zusammenarbeit mit den Zionisten akzeptieren, w\u00fcrden diese versuchen, Juden im Ausland davon abzubringen, den antideutschen Boykott zu unterst\u00fctzen.\u201c\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Das sogenannte Transfer- oder Haavara-Abkommen (benannt nach dem Unternehmen in Tel Aviv, an das die Mittel \u00fcberwiesen wurden) wurde von <a href=\"https:\/\/www.yadvashem.org\/odot_pdf\/microsoft%20word%20-%203231.pdf\">Nazi-Funktion\u00e4ren<\/a>, darunter Adolf Eichmann und Adolf Hitler, sowie den sp\u00e4teren israelischen Premierministern David Ben Gurion, Moshe Shertok und Golda Meir unterzeichnet.\u00a0<\/p>\n<p>F\u00fcr die Zionisten erm\u00f6glichte das Abkommen wohlhabenden deutschen Juden, einen Teil ihres Verm\u00f6gens zu behalten und sich in Pal\u00e4stina niederzulassen. F\u00fcr die Nazis half das Abkommen nicht nur dabei, Deutschland einen kleinen Teil seiner j\u00fcdischen Bev\u00f6lkerung (60,000 zwischen 1933 und 1939) loszuwerden, sondern es verurteilte auch die Boykottbewegung zum Scheitern und \u00f6ffnete den globalen Exportmarkt f\u00fcr deutsche Waren, um die Wirtschaft anzukurbeln.\u00a0<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><a href=\"https:\/\/maulwuerfe.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Bild1-9.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"257\" height=\"359\" src=\"https:\/\/maulwuerfe.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Bild1-9.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-14625\" style=\"width:577px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/maulwuerfe.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Bild1-9.jpg 257w, https:\/\/maulwuerfe.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Bild1-9-215x300.jpg 215w\" sizes=\"auto, (max-width: 257px) 100vw, 257px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>Der Umschlag eines Streichholzbriefchens, das von der Non-Sectarian Anti-Nazi League verteilt wurde, um f\u00fcr den Anti-Nazi-Boykott von 1933 zu werben. (Ephemeral New York, Wikimedia Commons, Gemeinfrei)<\/em><\/figcaption><\/figure>\n<p>F\u00fcr die Mehrheit der \u00fcberwiegend nicht-zionistischen und antizionistischen Juden auf der ganzen Welt war es ein <a href=\"https:\/\/www.jewishpress.com\/sections\/features\/features-on-jewish-world\/the-anti-nazi-boycott-vs-the-haavara-agreement-still-a-provocative-question\/2021\/10\/20\/\">Verrat<\/a>. Dadurch wurde ihnen eine der wenigen Waffen genommen, die ihnen im Kampf gegen die Nazis zur Verf\u00fcgung standen.<\/p>\n<p>Symbolisiert wurde es durch das bizarre Bild des Haavara-Transport <a href=\"https:\/\/www.palestineremembered.com\/Why_Did_Zionists_Hoist_Nazis_Swastika_Flags_On_Their_Ships.html\">Schiffs<\/a>, das Tel Aviv, mit seinem hebr\u00e4ischen Namen auf dem Bug und der Hakenkreuzflagge auf dem Deck.&nbsp;<\/p>\n<p>In den Jahrzehnten vor dem Abkommen waren die Bem\u00fchungen der Zionisten, einen j\u00fcdischen Staat in Pal\u00e4stina zu errichten, nur langsam vorangekommen. Selbst nach der Balfour-Deklaration von 1917, die eine j\u00fcdische Heimat in Pal\u00e4stina versprach, beschr\u00e4nkten die britischen Beh\u00f6rden die j\u00fcdische Einwanderung, und die Juden hatten Schwierigkeiten, gen\u00fcgend Land zu erwerben, um die einheimische arabische Bev\u00f6lkerung zu verdr\u00e4ngen. Bis 1920 konnten die Juden nur weniger als zwei Prozent des pal\u00e4stinensischen Landes erwerben.&nbsp;<\/p>\n<p>F\u00fcr die Zionisten war Hitlers Aufstieg eine einmalige Gelegenheit, die Einwanderung nach Pal\u00e4stina anzukurbeln: Israels zuk\u00fcnftiger F\u00fchrer David Ben Gurion sagte: \u201eWas die zionistische Propaganda jahrelang nicht vermochte, hat die Katastrophe \u00fcber Nacht geschafft.\u201c&nbsp;<\/p>\n<p>Und laut der deutsch-j\u00fcdischen Journalistin und Historikerin Hannah Arendt:<\/p>\n<p><em>\u201eDer Antisemitismus war eine \u00fcberw\u00e4ltigende Kraft, und die Juden mussten ihn entweder nutzen oder von ihm verschlungen werden. In erfahrenen H\u00e4nden [wie David Ben-Gurion &amp; Co.] w\u00fcrde diese \u201aAntriebskraft\u2018 \u2026 auf die gleiche Weise genutzt werden, wie kochendes Wasser zur Erzeugung von Dampfkraft verwendet wird.\u201c&nbsp;<\/em><\/p>\n<p><strong>Wer sollte gerettet werden?<\/strong><\/p>\n<p>Was das zionistische Projekt allerdings au\u00dfer Acht lie\u00df, war das Schicksal der \u00fcberwiegenden Mehrheit der europ\u00e4ischen Juden, die ausgegrenzt, angegriffen und ermordet wurden.<\/p>\n<p>In seiner Geschichte des britischen Mandats <a href=\"https:\/\/www.amazon.com\/One-Palestine-Complete-British-Mandate\/dp\/0805065873\"><em>Ein Pal\u00e4stina ist genug<\/em><\/a> schrieb der israelische Journalist Tom Segey, dass \u201edie Rettung der europ\u00e4ischen Juden nicht zuoberst auf der Priorit\u00e4tenliste der [zionistischen] herrschenden Klasse stand\u201c. Vielmehr \u201ewar in ihren Augen die Gr\u00fcndung des Staates priorit\u00e4r.\u201c<\/p>\n<p>Auf einer Konferenz der zionistischen Arbeitspartei im Jahr 1938 legte Ben Gurion seine Formel daf\u00fcr dar, wer gerettet werden sollte, nachdem Gro\u00dfbritannien angeboten hatte, Tausende j\u00fcdische Kinder aus Europa zu retten:<\/p>\n<p><em>\u201eWenn ich w\u00fcsste, dass man alle Kinder in Deutschland retten k\u00f6nnte, wenn man sie nach England bringt, und nur die H\u00e4lfte, wenn man sie nach Eretz Israel bringt, w\u00fcrde ich die zweite L\u00f6sung w\u00e4hlen. Denn wir m\u00fcssen nicht nur das Leben dieser Kinder ber\u00fccksichtigen, sondern auch das historische Interesse des Volkes Israel.\u201c&nbsp;<\/em><\/p>\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/maulwuerfe.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Bild1-10.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"745\" height=\"530\" src=\"https:\/\/maulwuerfe.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Bild1-10.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-14626\" srcset=\"https:\/\/maulwuerfe.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Bild1-10.jpg 745w, https:\/\/maulwuerfe.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Bild1-10-300x213.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 745px) 100vw, 745px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>Ben Gurion spricht bei der Grundsteinlegung des Gewerkschaftsgeb\u00e4udes Histadrut in Jerusalem, 1924. (National Photo Collection of Israel, Wikimedia Commons, Public domain)<\/em><\/figcaption><\/figure>\n<p>Es waren jedoch nicht einfach <em>alle<\/em> Kinder, die die Zionisten in Pal\u00e4stina haben wollten, wie die Mehrheit aus den verarmten Schtetln Osteuropas und Russland.<\/p>\n<p>&#8222;<a href=\"https:\/\/www.palestineremembered.com\/FactsAboutHaavara.html\">Wir wollen nur die Besten der j\u00fcdischen Jugend<\/a> zu uns kommen lassen&#8230;nur die Gebildeten d\u00fcrfen eintreten\u201c, erkl\u00e4rte Israels zuk\u00fcnftiger Pr\u00e4sident Chaim Weizmann auf der Weltzionistenkonferenz 1937 in Z\u00fcrich, Schweiz.<\/p>\n<p><em>\u201eDie anderen Juden m\u00fcssen bleiben, wo sie sind, und sich dem Schicksal stellen, das sie erwartet.. Diese Millionen Juden sind Staub auf den R\u00e4dern der Geschichte und m\u00fcssen vielleicht weggeblasen werden. Wir wollen nicht, dass sie nach Pal\u00e4stina str\u00f6men. Wir wollen nicht, dass Tel Aviv zu einem weiteren minderwertigen Ghetto wird.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich waren die Zionisten und Nazis verwandte Seelen: Beide errichteten ethno-nationalistische Staaten, die auf Rassenreinheit basierten <strong>\u2013 <\/strong>ein Konzept, das damals immer mehr Anh\u00e4nger fand \u2014 und beide lehnten die Assimilation der Juden in Europa vehement ab.<\/p>\n<p>\u201eDie Haltung der Zionisten gegen\u00fcber der zunehmenden Bedrohung durch die faschistische Herrschaft in Deutschland wurde durch einige gemeinsame ideologische Annahmen bestimmt\u201c schreibt der deutsche Journalist Klaus Polkhen in <a href=\"https:\/\/archive.org\/details\/Thesecretcontacts-zionismandnazigermany1933-1941-journal-of-palestine-studies-po\/page\/n7\/mode\/2up\"><em>Die geheimen Kontakte<\/em><\/a>:<\/p>\n<p><em>\u201eSowohl die Faschisten als auch die Zionisten glaubten an unwissenschaftliche Rassentheorien, und beide waren sich in ihrem Glauben an mystische Verallgemeinerungen wie \u201aNationalcharakter (Volkstum) \u2026 und \u201arassische Exklusivit\u00e4t\u2018 einig.\u201c<\/em><\/p>\n<p><strong>Auf Augenh\u00f6he mit den Faschisten&nbsp;<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.amazon.com\/Holocaust-Library-Studies-English-Multilingual\/dp\/0874412366\">In einem Brief<\/a> des Zionistischen Bundes Deutschlands an die NSDAP vom 21. Juni 1933 versicherte er den Faschisten, dass man einer Meinung sei:<\/p>\n<p><em>\u201eUnsere Anerkennung der j\u00fcdischen Nationalit\u00e4t erm\u00f6glicht es uns, klare und aufrichtige Beziehungen zum deutschen Volk und zu seinen nationalen und rassischen Realit\u00e4ten aufzubauen \u2026 denn auch wir sind gegen Mischehen und f\u00fcr die Wahrung der Reinheit der j\u00fcdischen Gruppe.\u201c<\/em><\/p>\n<pre class=\"wp-block-preformatted\"><\/pre>\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><a href=\"https:\/\/maulwuerfe.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Bild1-11.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"429\" height=\"578\" src=\"https:\/\/maulwuerfe.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Bild1-11.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-14627\" style=\"width:559px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/maulwuerfe.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Bild1-11.jpg 429w, https:\/\/maulwuerfe.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Bild1-11-223x300.jpg 223w\" sizes=\"auto, (max-width: 429px) 100vw, 429px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>Chaim Weizmann im Jahr 1900. (Bain News Service, Library of Congress, Wikimedia Commons, Gemeinfrei)<\/em><\/figcaption><\/figure>\n<p>Athur Ruppin, ein Soziologe, der die pal\u00e4stinensische zionistische Exekutive leitete, bezog sich direkt auf Nazi <em>Herrenrassen<\/em> Theorien.<\/p>\n<p>Er glaubte, dass der Zionismus \u201eRassenreinheit\u201c erfordere und dass \u201e<a href=\"https:\/\/forward.com\/opinion\/196719\/israel-s-uncomfortable-history-of-racist-enginee\/\">nur die rassisch reinen<\/a> in das Land kommen.\u201c Inspiriert durch die Arbeit der Nazi-Wissenschaftler f\u00fchrte er Sch\u00e4deluntersuchungen durch, um zu beweisen, dass die aschkenasischen Juden den jemenitischen Juden \u00fcberlegen waren, und argumentierte gegen die Einwanderung \u00e4thiopischer Juden, weil diese keine \u201eBlutsverwandtschaft\u201c aufwiesen.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich waren einige Zionisten vom Antisemitismus der Nazis begeistert. Bei einem Treffen mit Adolf Eichmann in Berlin im Jahr 1937 lobte Feivel Polkes, ein Mitglied der zionistischen Untergrundarmee, <a href=\"https:\/\/archive.org\/details\/Thesecretcontacts-zionismandnazigermany1933-1941-journal-of-palestine-studies-po\/page\/n7\/mode\/2up\">den Terror in Deutschland<\/a>:<\/p>\n<p><em>\u201eNationalistische j\u00fcdische Kreise \u00e4u\u00dferten ihre gro\u00dfe Freude \u00fcber die radikale deutsche Judenpolitik, da diese Politik die j\u00fcdische Bev\u00f6lkerung in Pal\u00e4stina vergr\u00f6\u00dfern w\u00fcrde, so dass man in Pal\u00e4stina mit einer j\u00fcdischen Mehrheit gegen\u00fcber den Arabern rechnen k\u00f6nne.\u201c&nbsp;<\/em><\/p>\n<p>Polkes Bewunderung wurde von Eichmann <a href=\"https:\/\/www.palestineremembered.com\/FactsAboutHaavara.html\">erwidert<\/a>, der behauptete: \u201eW\u00e4re ich Jude gewesen, w\u00e4re ich ein fanatischer Zionist gewesen. Tats\u00e4chlich w\u00e4re ich der gl\u00fchendste Zionist gewesen, den es gab.\u201c&nbsp;<\/p>\n<p>Angesichts ihrer \u00e4hnlichen Ansichten \u00fcber Rasse und Nationenbildung gaben die Nazis den Zionisten <a href=\"https:\/\/www.palestineremembered.com\/FactsAboutHaavara.html\">bevorzugte Behandlung<\/a> in fast allen Bereichen. Sie waren die einzige nicht-nazistische Gruppe, der es bis 1939 gestattet war, ihre eigenen Uniformen zu tragen, ihre eigene Flagge zu hissen und eine eigene politische Philosophie zu vertreten.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend das deutsche Propagandaministerium alle Zeitungen der Kommunisten, Sozialdemokraten, Gewerkschaften und anderer fortschrittlicher Organisationen verbot, so durfte die zionistische Zeitung, die <em>J\u00fcdische Rundschau<\/em>, von 1933 bis 1939 ihre Propaganda ungehindert ver\u00f6ffentlichen.<\/p>\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><a href=\"https:\/\/maulwuerfe.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Bild1-12.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"411\" height=\"572\" src=\"https:\/\/maulwuerfe.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Bild1-12.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-14628\" style=\"width:728px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/maulwuerfe.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Bild1-12.jpg 411w, https:\/\/maulwuerfe.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Bild1-12-216x300.jpg 216w\" sizes=\"auto, (max-width: 411px) 100vw, 411px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>Stra\u00dfenverk\u00e4ufer der J\u00fcdischen Rundschau 1934 in Berlin. (Bundesarchiv, Wikimedia Commons, CC-BY-SA 3.0)<\/em><\/figcaption><\/figure>\n<p>Anders als die deutschen Zionisten leisteten die meisten Juden in Europa Widerstand gegen die Faschisten. Sie k\u00e4mpften gegen sie in Spanien, wo 30 Prozent der amerikanischen Lincoln-Brigade Juden waren, und in Polen, wo sie die H\u00e4lfte der 5,000 <a href=\"https:\/\/www.quora.com\/The-Haavara-Agreement-between-Nazi-Germany-and-the-Zionists-made-possible-the-migration-of-over-60-000-German-Jews-to-Palestine-between-1933-and-1939-Did-the-Zionists-have-a-good-working-relationship-with-the-Nazis\">Dombrovski-Brigade<\/a> stellten. Bei den K\u00e4mpfern handelte es sich um Juden, die Waffen in osteurop\u00e4ische Ghettos schmuggelten und andere L\u00e4nder zur Hilfe dr\u00e4ngten.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n<p>Gleichzeitig taten die Zionisten alles M\u00f6gliche, um diese Bem\u00fchungen zu vereiteln.&nbsp;<\/p>\n<p>Im Jahr 1938, als eine globale <a href=\"https:\/\/www.palestineremembered.com\/download\/Beitzvi.pdf\">Konferenz<\/a> von 32 L\u00e4ndern in Evian-les-Bains, Frankreich, versammelte, um das Problem der deutschen und \u00f6sterreichischen Juden zu l\u00f6sen, die vor der Nazi-Verfolgung flohen, kam ihnen nur die Dominikanische Republik zu Hilfe. Sie bot bis zu 100,000 j\u00fcdischen Fl\u00fcchtlingen \u201efreie Gebiete mit fruchtbarem Land, ausgezeichneten Stra\u00dfen und eine Polizei, die f\u00fcr Recht und Ordnung sorgt\u201c&nbsp;an.<\/p>\n<p>Trotz des gro\u00dfz\u00fcgigen Angebots \u201ewar die Feindseligkeit der Zionisten offen und kompromisslos\u201c, schrieb der Holocaust-Forscher S.B. Beit Zvi.<\/p>\n<p><em>&#8222;<\/em><a href=\"https:\/\/www.palestineremembered.com\/download\/Beitzvi.pdf\"><em>Zionisten leisteten Widerstand<\/em><\/a><em> gegen alles, was ihre Einnahmen aus Spendensammlungen gef\u00e4hrden k\u00f6nnte \u2026. Wenn die Juden Amerikas an die Kolonie in der Dominikanischen Republik spendeten, w\u00fcrden sie m\u00f6glicherweise weniger an den J\u00fcdischen Nationalfonds oder den Keren Hayesod [United Israel Appeal] spenden.\u201c&nbsp;<\/em><\/p>\n<p>Ebenso waren die Zionisten gegen\u00fcber verschiedenen <a href=\"https:\/\/www.palestineremembered.com\/FactsAboutHaavara.html#AlaskaJewishRefugeesResettlement\">anderen Vorschl\u00e4gen<\/a> feindlich eingestellt, wie etwa Juden in Australien, der Sowjetunion, Japan, Madagaskar und Alaska anzusiedeln.&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eDie Zionistische Weltorganisation konzentrierte sich auf Pal\u00e4stina als EINZIGES legitimes Ziel f\u00fcr eine Auswanderung in gro\u00dfem Ma\u00dfstab und lehnte ab 1933 die M\u00f6glichkeit ab, deutsche Juden in anderen Heimst\u00e4tten anzusiedeln als&nbsp;<em>Eretz Israel<\/em>&#8220; <a href=\"https:\/\/www.palestineremembered.com\/Articles\/General\/Story35038.html\">schrieb<\/a> der amerikanische Historiker Edwin Black: \u201eDie zionistische Haltung machte es klar: Pal\u00e4stina oder nichts.\u201c &nbsp;&nbsp;<\/p>\n<p>Sogar 1943, als der Holocaust bereits in vollem Gange war, blockierten die Zionisten weiterhin Juden, die versuchten, sich au\u00dferhalb Pal\u00e4stinas niederzulassen.<\/p>\n<p>Als eine gro\u00dfe Gruppe amerikanischer <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Rabbis'_march_(1943)\">Orthodoxer Rabbiner<\/a> in Washington D.C. aufmarschierten und Pr\u00e4sident Franklin Delano Roosevelt bat, die europ\u00e4ischen Juden zu retten, hielten die zionistischen F\u00fchrer den Pr\u00e4sidenten von einem Treffen mit ihnen ab.<\/p>\n<p>Der Vorsitzende des J\u00fcdischen Weltkongresses, Rabbi Stephen Wise, und Samuel Rosenman vom American Jewish Committee nutzten den amerikanischen Antisemitismus und sagten Roosevelt, die protestierenden Rabbis seien Einwanderer der ersten Generation, die \u201enicht repr\u00e4sentativ f\u00fcr das amerikanische Judentum\u201c seien und nicht die Art von Juden, mit denen Roosevelt sich treffen sollte. Als sie im Wei\u00dfen Haus ankamen, wurde ihnen (wahrheitsgem\u00e4\u00df) gesagt, Roosevelt sei nicht verf\u00fcgbar.&nbsp;<\/p>\n<p>Sp\u00e4ter im Jahr 1941, als der US-Kongress schlie\u00dflich vorschlug, eine Rettungskommission zu bilden, kam Rabbi Wise nach Washington, um <a href=\"https:\/\/archive.org\/details\/Thesecretcontacts-zionismandnazigermany1933-1941-journal-of-palestine-studies-po\/page\/n7\/mode\/2up\">gegen den Gesetzesentwurf<\/a> zu weibeln, weil Pal\u00e4stina darin nicht erw\u00e4hnt wurde.&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Die Kastnerbahn<\/strong><\/p>\n<p>Vielleicht veranschaulicht kein anderer Vorfall den zionistischen Verrat besser als die Saga der <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Kastner_train\">Kastnerbahn<\/a>, bei dem es um Kollaboration mit den Nazis \u00fcber das Schicksal der ungarischen Juden geht.<\/p>\n<p>Im April 1944, auf dem H\u00f6hepunkt der Vernichtungsaktionen, bot Joel Brand, dem Leiter des ungarischen Hilfs- und Rettungskomitees, Eichmann einen Deal an: Die Nazis w\u00fcrden das Leben von einer Million ungarischer Juden verschonen, im Austausch f\u00fcr 10,000 Lastwagen und andere G\u00fcter der Alliierten.<\/p>\n<p>Brand flog sofort nach Istanbul, um den Vorschlag der Jewish Agency vorzulegen, der, wie Brand sp\u00e4ter sagte, jeglicher Sinn f\u00fcr Dringlichkeit fehlte, denn sie war mehr konzentriert auf die j\u00fcdische Auswanderung nach Pal\u00e4stina als auf das Massaker in Europa.<\/p>\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/maulwuerfe.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Bild1-13.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"594\" height=\"620\" src=\"https:\/\/maulwuerfe.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Bild1-13.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-14629\" srcset=\"https:\/\/maulwuerfe.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Bild1-13.jpg 594w, https:\/\/maulwuerfe.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/Bild1-13-287x300.jpg 287w\" sizes=\"auto, (max-width: 594px) 100vw, 594px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>Kastner moderierte Anfang der 1950er Jahre eine Sendung auf Ungarisch bei Kol Yisrael, dem offiziellen israelischen Staatsradiosender. (Wikimedia Commons, Public Domain)<\/em><\/figcaption><\/figure>\n<p>Zur\u00fcck in Budapest schlug Eichmann dem zionistischen F\u00fchrer Rudolph Kastner, Brands Kollege im Komitee, einen weiteren Deal vor: Im Austausch f\u00fcr 1,000 Dollar pro Person (heutiger Gegenwert: 25,000 Dollar) erlaubte Eichmann 1,684 \u00fcberwiegend wohlhabenden Juden, darunter Kastners Familie und Freunde, die Flucht in die Schweiz mit dem Zug. Als Teil der Vereinbarung willigte Kastner ein, ungarische Juden nicht dar\u00fcber zu informieren, dass sie in die Krematorien geschickt w\u00fcrden, um dort zu sterben.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n<p>Zwischen Mai und Juli 1944 wurden 437,000 Juden \u2013 fast die gesamte j\u00fcdische Landbev\u00f6lkerung Ungarns \u2013 nach Auschwitz deportiert, wo die meisten von ihnen bei ihrer Ankunft vergast wurden.<\/p>\n<p>1954 entschied ein israelischer Richter, Kastner habe \u201eseine Seele an den Teufel verkauft\u201c, indem er mit Eichmann \u00fcber die Rettung einiger Juden verhandelte und gleichzeitig \u201eden Weg f\u00fcr die Ermordung der ungarischen Juden ebnete\u201c. Er wurde am 15. M\u00e4rz 1957 durch <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Rezs%C5%91_Kasztner\">Mitglieder der Lehi<\/a>, Israels rechtsradikale Miliz, wegen Kollaboration mit den Nazis ermordet. Kastner wurde sp\u00e4ter in Israel als Held rehabilitiert.&nbsp;<\/p>\n<p>Viele behaupten immer noch, das Haavara-Abkommen und Kastners Abkommen mit Eichmann seien pragmatische Entscheidungen gewesen, um das Leben Tausender Juden zu retten und beim Aufbau einer j\u00fcdischen Heimat zu helfen. Aber, wie der amerikanische Journalist Lenni Brenner \u00fcber Haavara <a href=\"https:\/\/www.marxists.org\/history\/etol\/document\/mideast\/agedict\/ch06.htm\">schrieb<\/a>,<\/p>\n<p><em>\u201eAlle Entschuldigungen, dass Leben gerettet wurden, m\u00fcssen durch eine ernsthafte Pr\u00fcfung strikt ausgeschlossen werden \u2026 es wurden Reicht\u00fcmer gerettet, keine Leben \u2026 oder, genauer gesagt, ein St\u00fcck des Eigentums der deutsch-j\u00fcdischen Bourgeoisie.\u201c&nbsp;<\/em><\/p>\n<p>Letztlich brach die Kollaboration einer kleinen Gruppe von Zionisten mit den Nazis den weltweiten Boykott gegen Deutschland, schw\u00e4chte den antifaschistischen Widerstand weltweit und trug zum V\u00f6lkermord an den europ\u00e4ischen Juden bei.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich ist die zionistisch-nazistische Allianz Teil der ideologischen Grundlage der heutigen Apartheid- und V\u00f6lkermordpolitik Israels geworden.<\/p>\n<p><em>#Titelbild: Adolf Hitler erh\u00e4lt am Abend seiner Amtseinf\u00fchrung als Reichskanzler am 30. Januar 1933 an einem Fenster der Reichskanzlei Ovationen. (Robert Sennecke, Bundesarchiv, Wikimedia Commons)<\/em><\/p>\n<p><em>Quelle: <\/em><a href=\"https:\/\/consortiumnews.com\/de\/2024\/06\/24\/the-treachery-of-the-nazi-zionist-alliance\/\"><em>consortiumnews.com&#8230;<\/em><\/a><em> vom 25. Juni 2024; \u00dcbersetzung durch die Redaktion maulwuerfe.ch<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Stefan Moore. 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