{"id":14679,"date":"2024-07-09T14:33:54","date_gmt":"2024-07-09T12:33:54","guid":{"rendered":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=14679"},"modified":"2024-07-09T14:33:55","modified_gmt":"2024-07-09T12:33:55","slug":"israel-und-die-hannibal-direktive","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=14679","title":{"rendered":"Israel und die Hannibal-Direktive"},"content":{"rendered":"<p><em>Jens Berger. <\/em>Im Jahre 1986 f\u00fchrte die israelische Armeef\u00fchrung eine bis heute hoch kontroverse geheime Milit\u00e4rdoktrin ein. Die <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Hannibal_Directive\">\u201eHannibal-Direktive\u201c<\/a> erlaubt es israelischen Milit\u00e4rs im Falle der Verschleppung eines Milit\u00e4rangeh\u00f6rigen alle zur Verf\u00fcgung stehenden Mittel einzusetzen, um eine erfolgreiche Geiselnahme zu verhindern \u2013 darunter auch die T\u00f6tung<!--more--> des entf\u00fchrten Soldaten. Offiziell wurde die Direktive 2016 ausgesetzt, doch <a href=\"https:\/\/archive.vn\/863CP\">Recherchen der israelischen Zeitung Haaretz<\/a> deckten nun auf, dass w\u00e4hrend des Hamas-\u00dcberfalls am 7. Oktober in mindestens drei F\u00e4llen die Hannibal-Direktive ausgerufen wurde und damit ein Teil der israelischen Opfer durch den Beschuss der eigenen Armee get\u00f6tet wurde. F\u00fcr die israelische Kriegsregierung, die ohnehin bereits unter innenpolitischem Druck steht, da ihre grausame Kriegsf\u00fchrung die sichere R\u00fcckkehr der noch lebenden Geiseln gef\u00e4hrdet, k\u00f6nnte diese Recherche noch sehr gef\u00e4hrlich werden.<\/p>\n<p><strong>Was ist die Hannibal-Direktive?<\/strong><\/p>\n<p>Seit der Besetzung von Teilen des S\u00fcdlibanons in den fr\u00fchen 1980ern durch israelische Truppen, kam es immer wieder zu Geiselnahmen israelischer Soldaten durch die Hisbollah. Diese Geiselnahmen waren der israelischen Regierung ein Dorn im Auge, da sie einerseits die Kriegsbereitschaft der eigenen Bev\u00f6lkerung unterminierten und andererseits oft Jahre sp\u00e4ter zu einem Austausch der Geiseln gegen teils hochrangige arabische Gefangene der Israelis f\u00fchrten. In der Milit\u00e4rf\u00fchrung setzte sich daher 1986 eine Gruppe von Falken durch, die die Verhinderung dieser Geiselnahmen auch zu dem Preis durchsetzen, dass dabei die gefangenen eigenen Soldaten gef\u00e4hrdet und im Extremfall sogar durch eigenen Beschuss <a href=\"https:\/\/www.haaretz.com\/2003-05-21\/ty-article\/the-hannibal-procedure\/0000017f-dbb8-db22-a17f-ffb9aba40000\">get\u00f6tet wurden<\/a>. Benannt wurde diese Direktive nach dem karthagischen Feldherren Hannibal, der sich der Sage nach lieber vergiftete, als in r\u00f6mische Gefangenschaft zu geraten.<\/p>\n<p>Konkret besagt diese Direktive, dass israelische Milit\u00e4rs im Falle einer Gefangennahme eines israelischen Soldaten \u2013 wenn keine sanfteren Mittel zur Verf\u00fcgung stehen \u2013 verpflichtet sind, die Verschleppung bzw. Geiselnahme auch mit allen Mitteln zu beenden, wenn sie dabei das Leben ihres Kameraden gef\u00e4hrden; also z.B. durch Beschuss von Fahrzeugen oder Geb\u00e4uden, in denen der Verschleppte vermutet wird. Die Begr\u00fcndung: Die nationale Gefahr durch eine erfolgreiche Geiselnahme sei h\u00f6her zu bewerten als der Verlust eines Soldaten.<\/p>\n<p>In der j\u00fcngeren Geschichte wurde die Hannibal-Direktive zwar <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Hannibal_Directive\">mehrfach angewendet<\/a>, gilt aber selbst innerhalb Israels als hoch kontrovers, zumal die vors\u00e4tzliche T\u00f6tung eigener B\u00fcrger durch die israelische Verfassung nicht gedeckt ist. Vor allem unter Reservisten und Wehrpflichtigen samt deren Angeh\u00f6rigen gab es immer Kritik an dieser Direktive. Doch diese Kritik lief lange ins Leere, da die Hannibal-Direktive \u00fcber Jahre hinweg von der Milit\u00e4rf\u00fchrung schlichtweg geleugnet wurde. Zwar gab es eine <a href=\"https:\/\/www.haaretz.com\/2003-05-21\/ty-article\/continuation-of-the-hannibal-procedure\/0000017f-e256-d75c-a7ff-fedfe9620000\">schriftliche Form dieser Direktive<\/a>, die jedoch einer Geheimhaltung unterlag und offenbar nur ausgesuchten Kommandeuren vorlag. Auf den unteren und mittleren Befehlsebenen existiert die Hannibal-Direktive nur als m\u00fcndliche \u00dcberlieferung.<\/p>\n<p>Zeitweilig wurde die Direktive immer wieder ausgesetzt und umdefiniert. 2011 wurde sie in ihrer vermeintlich letztg\u00fcltigen Form von niemand anderem als Benny Ganz <a href=\"https:\/\/www.newyorker.com\/news\/news-desk\/hadar-goldin-hannibal-directive\">wieder eingef\u00fchrt<\/a> \u2013 damals war Ganz Generalstabschef der israelischen Streitkr\u00e4fte, bis vor kurzem war er Verteidigungsminister im Kriegskabinett von Benjamin Netanjahu.<\/p>\n<p>Zu harscher Kritik an der Hannibal-Direktive auch innerhalb der Milit\u00e4rf\u00fchrung kam es <a href=\"https:\/\/www.ibtimes.co.uk\/hadar-goldin-hannibal-directive-israels-nightmare-dilemma-stop-soldier-becoming-hamas-1459367\">2014 nach dem \u201eSchwarzen Freitag\u201c<\/a>, als das israelische Milit\u00e4r die Geiselnahme eines ihrer Soldaten w\u00e4hrend des Gaza-Kriegs durch eine massive Bombardierung eines Viertels von Rafah \u201ebeenden\u201c wollte. Dabei starben nicht nur der entf\u00fchrte israelische Soldat, sondern auch rund 200 pal\u00e4stinensische Zivilisten \u2013 darunter 75 Kinder. Funkspr\u00fcche, die sp\u00e4ter von der Medienplattform Ynet ver\u00f6ffentlich wurden, belegten, dass die Milit\u00e4rf\u00fchrung an diesem Tag die Hannibal-Direktive ausgerufen hatte. Das Massaker wurde sp\u00e4ter unter anderem von der UN als Kriegsverbrechen gewertet, f\u00fchrte jedoch vor allem durch internen Protest dazu, dass sich die Regierung gezwungen sah, die Direktive 2016 zumindest offiziell auszusetzen. Bis zum 7. Oktober 2023<\/p>\n<p><strong>Der 7. Oktober<\/strong><\/p>\n<p>Der 7. Oktober 2023 wird von vielen politischen Kommentatoren als Israels 9\/11 bezeichnet. An zahlreichen Stellen \u00fcberquerten Hamas-K\u00e4mpfer die als sicher geltenden Grenzanlagen des Gaza-Streifen, drangen in israelisches Gebiet ein, ver\u00fcbten Massaker an Zivilisten, t\u00f6teten Soldaten. Mit 1.139 Todesopfern \u2013 darunter 695 israelische Zivilisten \u2013 war der Blutzoll gewaltig. Rund 240 Menschen wurden an diesem Tag von der Hamas in den Gaza-Streifen verschleppt.<\/p>\n<p>Schon fr\u00fch behaupteten alternativen Medien, allen voran <a href=\"https:\/\/thegrayzone.com\/2023\/11\/21\/haaretz-grayzone-conspiracy-israeli-festivalgoers\/\">Max Blumenthal von Grayzone<\/a>, dass an diesem Tag die Hannibal-Direktive ausgerufen wurde. So sollen vor allem bei den K\u00e4mpfen auf dem Gel\u00e4nde des Nova-Festivals nahe des Kibbuz Ra\u00b4im israelische Kampfhubschrauber durch den Beschuss von Fahrzeugen, in denen Geiseln verschleppt wurden, ma\u00dfgeblich dazu beigetragen haben, dass am Ende 364 Festivalbesucher den Tod fanden. Diese Berichte wurden auch von Haaretz seinerzeit <a href=\"https:\/\/www.haaretz.com\/israel-news\/2023-11-27\/ty-article-opinion\/exposing-max-blumenthals-deceptive-claim-israel-is-responsible-for-most-october-7-victims\/0000018c-102f-d65f-a7dd-f0ff7b550000\">als Verschw\u00f6rungstheorie gebrandmarkt<\/a>.<\/p>\n<p>Dabei gab es bereits im Dezember 2023 auch von Haaretz selbst <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=SkjRqAJYDUg\">erste Recherchen<\/a>, die die These untermauerten, dass am 7. Oktober die Hannibal-Direktive ausgerufen wurde. Ein Oberst der israelischen Luftwaffe sprach gegen\u00fcber Haaretz gar von einem <a href=\"https:\/\/www.haaretz.co.il\/hblocked?returnTo=https%3A%2F%2Fwww.haaretz.co.il%2Fdigital%2Fpodcast%2Fweekly%2F2023-11-09%2Fty-article-podcast%2F0000018b-b3a5-d3c1-a39b-bfe55acb0000\">\u201eMassen-Hannibal\u201c<\/a>. Im Januar ergaben Recherchen der israelischen Zeitung Yedioth Ahronoth, dass am Mittag des 7. Oktobers die Hannibal-Direktive ausgerufen wurde und der Befehl ausgesprochen wurde, es \u201emit allen Mitteln\u201c (englisch: \u201eat all costs\u201c) zu verhindern, dass \u201eTerroristen der Hamas mit Geiseln in den Gaza-Streifen zur\u00fcckkehren\u201c. Sp\u00e4tere Untersuchungen ergaben, dass rund 70 Fahrzeuge auf der Stra\u00dfe nach Gaza durch Helikopter, Drohnen oder Panzer der Israelis zerst\u00f6rt wurden, wobei oft alle Insassen \u2013 inklusive der Geiseln \u2013 get\u00f6tet wurden.<\/p>\n<p>Am 13. Juni stellte auch <a href=\"https:\/\/archive.ph\/20240615152306\/https:\/www.telegraph.co.uk\/world-news\/2024\/06\/13\/israel-killed-dozen-own-citizens-on-october-7-un-claims\/\">die UN in ihrem Sonderbericht<\/a> fest , dass mindestens 14 israelische Zivilisten, darunter zwei 12j\u00e4hrige Zwillinge und ihre 68j\u00e4hrige Gro\u00dfmutter, am 7. Oktober durch den Beschuss der israelischen Armee starben. Die israelische Armee und das Kriegskabinett weisen diese Anschuldigungen bis heute zur\u00fcck. Es mag in der un\u00fcbersichtlichen Lage zwar zu F\u00e4llen von \u201efriendly fire\u201c gekommen sein, aber einen Befehl oder gar eine Direktive dazu habe es nie gegeben.<\/p>\n<p>Diese Position sollte seit Sonntag nicht mehr haltbar sein. Nun hat ausgerechnet Haaretz \u2013 die Zeitung also, die Blumenthal zuvor als Verschw\u00f6rungstheoretiker bezeichnet hat \u2013, eine <a href=\"https:\/\/archive.vn\/863CP\">Recherche<\/a> ver\u00f6ffentlicht, die belegt, dass in mindestens drei konkreten F\u00e4llen die Hannibal-Direktive von Kommandeuren ausgegeben wurde \u2013 darunter unter anderem auf dem Armee-St\u00fctzpunkt Re\u00b4im, dem Hauptquartier der Gaza-Division in unmittelbarer N\u00e4he des Nova-Festivalgel\u00e4ndes.<\/p>\n<p><strong>Was belegen die Enth\u00fcllungen und was belegen sind nicht?<\/strong><\/p>\n<p>Haben Blumenthal und Co. also doch Recht? Das ist trotz allem nicht belegt, aber dennoch sehr wahrscheinlich. Zun\u00e4chst: Die Hannibal-Direktive sagt nichts \u00fcber Zivilisten. Selbst nach Ausrufung dieser Direktive w\u00e4re das israelische Milit\u00e4r nicht durch die eigenen Verfahrensregeln dazu legitimiert, fahrl\u00e4ssig oder gar vors\u00e4tzlich die eigenen Zivilisten zu t\u00f6ten, damit sie nicht von der Hamas als Geiseln verschleppt werden k\u00f6nnen. Hannibal bezog sich stets nur auf Soldaten. Die Enth\u00fcllungen belegen auch nicht, dass gezielt Israelis vom eigenen Milit\u00e4r ermordet wurden oder gar, dass die Hamas nicht f\u00fcr die Massaker verantwortlich ist.<\/p>\n<p>Belegt ist damit jedoch, dass die Hannibal Direktive trotzt gegenseitiger Behauptungen der Regierung nicht ausgesetzt wurde, sondern immer noch in Kraft ist und am 7. Oktober ausgerufen wurde. Belegt ist auch, dass das israelische Milit\u00e4r f\u00fcr einen Teil der am 7. Oktober gestorbenen Israelis verantwortlich ist. Wie viele Israelis \u2013 egal ob Zivilist oder Soldat \u2013 durch eignen Beschuss starben, werden wir jedoch sicher nie erfahren, da die offiziellen Untersuchungen dies von Anfang an vertuschen wollten.<\/p>\n<p><strong>Welche Auswirkungen haben die Enth\u00fcllungen?<\/strong><\/p>\n<p>Hannibal wurde eingef\u00fchrt, um zu verhindern, dass der Staat Israel wegen eines oder mehreren entf\u00fchrten Soldaten erpresst wird. Das ist auf die gro\u00df angelegten Geiselnahmen vom 7. Oktober aber nicht \u00fcbertragbar. Ob die Hamas nun 150, 250 oder 450 israelische Zivilsten in den Gaza-Streifen verschleppt h\u00e4tte, spielt eigentlich f\u00fcr die strategisch Situation des Staates Israels in diesem Krieg keine Rolle. In jedem Fall hat die Hamas ein gewaltiges Faustfand in der Hand, in jedem Fall steht die israelische Regierung unter dem massiven Druck ihrer eigenen Bev\u00f6lkerung, die Massengeiselnahme m\u00f6glichst glimpflich zu beenden.<\/p>\n<p>Im Ausland schaut man vor allem auf die grausamen Kriegsverbrechen der Israelis im Gazastreifen. Im Inland spielt dieser Aspekt zwar auch eine Rolle, doch hier steht der Krieg \u2013 vor allem bei den Anh\u00e4ngern der Regierung \u2013 auch immer noch unter dem Motto, der Staat Israel m\u00fcsse alles tun, um die Geiseln zu befreien oder auf diplomatischem Wege zur\u00fcckzubekommen. Das Leben der Geiseln nimmt in der innenpolitischen Debatte eine gewichtige Rolle ein und gerade von rechts ist die Kritik am Kriegskabinett weniger auf die Kriegsverbrechen, sondern mehr auf die Unf\u00e4higkeit der Regierung gerichtet, die Geiseln lebendig zur\u00fcckzubekommen.<\/p>\n<p>Es ist wahrscheinlich, dass der R\u00fcckhalt des Kriegskabinett bei seinen bisherigen Unterst\u00fctzern durch die Hannibal-Enth\u00fcllungen einen herben D\u00e4mpfer bekommt. Eine Staats- und Armeef\u00fchrung, die nicht nur bei der Befreiung der Geiseln versagt, sondern sogar aktiv \u2013 fahrl\u00e4ssig oder vors\u00e4tzlich \u2013 den Tod zahlreicher Geiseln in Kauf genommen hat, hat ihre Legitimation verspielt. Es ist zu hoffen, dass dadurch auch der Druck auf Netanjahu zunimmt, dem Krieg und damit dem massenhaften Morden in Gaza ein Ende zu machen.<\/p>\n<p>Diese Gedanken sind wohlgemerkt einzig auf die inner-israelische Debatte gerichtet. F\u00fcr die Betrachtung des Kriegs von au\u00dfen macht dies alles keinen gro\u00dfen Unterschied. Die Frage, ob Israel \u2013 fahrl\u00e4ssig oder vors\u00e4tzlich \u2013 f\u00fcr einen Teil der Opfer vom 7. Oktober verantwortlich ist, \u00e4ndert nichts daran, dass die Hamas der Hauptverantwortlich f\u00fcr die Massaker am 7. Oktober ist. Es \u00e4ndert jedoch auch nichts daran, dass der Staat Israel hauptverantwortlich f\u00fcr die rund 40.000 toten Pal\u00e4stinenser in Gaza, f\u00fcr das uns\u00e4gliche Leid und f\u00fcr die Saat an Gewalt ist, die durch diese Kriegsf\u00fchrung auch in den n\u00e4chsten Jahrzehnten aufgehen und weitere Opfer \u2013 Pal\u00e4stinenser und Israelis \u2013 fordern wird.<\/p>\n<p><em>Quelle: <\/em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=117787\"><em>nachdenkseiten.de&#8230;<\/em><\/a><em> vom 9. Juli 2024<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jens Berger. Im Jahre 1986 f\u00fchrte die israelische Armeef\u00fchrung eine bis heute hoch kontroverse geheime Milit\u00e4rdoktrin ein. Die \u201eHannibal-Direktive\u201c erlaubt es israelischen Milit\u00e4rs im Falle der Verschleppung eines Milit\u00e4rangeh\u00f6rigen alle zur Verf\u00fcgung stehenden Mittel einzusetzen, &#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":14680,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[6],"tags":[35,33],"class_list":["post-14679","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-geschichte-und-theorie","tag-palaestina","tag-zionismus"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14679","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=14679"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14679\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":14681,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14679\/revisions\/14681"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/14680"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=14679"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=14679"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=14679"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}