{"id":14873,"date":"2024-09-11T10:19:27","date_gmt":"2024-09-11T08:19:27","guid":{"rendered":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=14873"},"modified":"2024-09-11T10:19:28","modified_gmt":"2024-09-11T08:19:28","slug":"solingen-die-folgen-einer-strategie-der-militaerischen-gewalt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=14873","title":{"rendered":"\u201eSolingen\u201c \u2013 die Folgen einer Strategie der milit\u00e4rischen Gewalt"},"content":{"rendered":"<p><em>Helmut Scheben.<\/em><strong> Die Medien klagen \u00fcber einen Messerstecher aus Syrien. Aber Dschihadisten und Fl\u00fcchtlinge kommen nicht als Naturkatastrophen, sondern sind Produkte der westlichen Kriegspolitik.<\/strong><!--more--><\/p>\n<p>Im Mai 2003 setzte Paul Bremer, Zivilverwalter der USA im Irak, mehr als 400\u2019000 irakische Soldaten und Mitarbeiter des Verteidigungsministeriums auf die Stra\u00dfe. Sie verloren ihren Job, ihre Familie stand oft mittellos da. Viele k\u00e4mpften um Selbstachtung und W\u00fcrde, andere wurden depressiv oder begingen Suizid. Von diesem Moment an h\u00e4uften sich Sprengstoffanschl\u00e4ge und es formierte sich Widerstand gegen die US-Armee als Besatzungsmacht. Tausende folgten dem Aufruf zum Aufstand. Der sunnitische Untergrund war entstanden, aus dem sp\u00e4ter Organisationen wie der \u00abIslamische Staat\u00bb hervorgehen sollten. Mit dem Angriff auf den Irak hatten die USA die Geister geweckt, die sie angeblich ausrotten wollten.<\/p>\n<p>Bremer nannte seine Entscheidung \u00abEnt-Baathifizierung\u00bb, was bedeutungsm\u00e4ssig wohl als gelungener PR-Trick an die \u00abEnt-Nazifizierung\u00bb Deutschlands 1945 andockt. Bremer wollte die Baath-Partei des gest\u00fcrzten Pr\u00e4sidenten Saddam Hussein aufl\u00f6sen und seine Anh\u00e4nger bestrafen.<\/p>\n<p>Ulrich Tilgner, lange Jahre Korrespondent im Nahen Osten, schildert in seinem Buch \u00abZwischen Krieg und Terror\u00bb, wie er die Ereignisse in Bagdad damals erlebte. Am 20. M\u00e4rz 2003 waren die USA und ihre \u00abKoalition der Willigen\u00bb in den Irak einmarschiert. Die Begr\u00fcndungen f\u00fcr den Angriffskrieg beruhen auf gef\u00e4lschten Dokumenten der US-Geheimdienste. Der Widerstand der irakischen Armee bricht innert weniger Wochen zusammen. Manche irakischen Einheiten feuern keinen Schuss ab, weil die Kommandanten Saddam Hussein loswerden wollen und auf ein Arrangement mit den USA hoffen. Nach der Flucht Saddam Husseins demonstrieren irakische Armee-Offiziere f\u00fcr einen demokratischen Neuanfang und bieten den Amerikanern Zusammenarbeit an. Sie warnen gleichzeitig, dass ein bewaffneter Untergrund entstehen werde, falls die US-Amerikaner nicht darauf eingingen. Bremer l\u00e4sst nicht mit sich reden.<\/p>\n<p>\u00abBremer reagiert mit beispielloser Arroganz und begeht einen Fehler von historischem Ausma\u00df\u00bb, schreibt Tilgner. Dem erst zwei Wochen zuvor eingeflogenen Zivilverwalter d\u00fcrften die Auswirkungen seiner Anordnung nicht klar gewesen sein. Er treibt Tausende in den Untergrund und produziert einen Terror-Aufstand: \u00abM\u00f6glicherweise f\u00fchren Bremers Fehlentscheidungen zum Tod Zehntausender Menschen\u00bb, notiert Tilgner damals, \u00abw\u00e4hrend die Chancen, den Irak zu demokratisieren, schwinden.\u00bb<\/p>\n<p><strong>Syrien: Hillary Clintons geheimes Mail<\/strong><\/p>\n<p>In einem Mail vom 31. Dezember 2012\u00a0<a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/welt\/assad-ist-wieder-da-fiasko-der-us-hegemonialpolitik\/\">schreibt<\/a>\u00a0die damalige US-Au\u00dfenministerin Hillary Clinton, es gelte \u00abmit regionalen Verb\u00fcndeten wie der T\u00fcrkei, Saudiarabien und Katar zusammenzuarbeiten, um syrische Rebellen zu organisieren, zu trainieren und zu bewaffnen.\u00bb<\/p>\n<p>Weiter hei\u00dft es: \u00abAssad zu beseitigen w\u00e4re nicht allein ein unermesslicher Segen f\u00fcr die Sicherheit Israels, es w\u00fcrde auch die verst\u00e4ndlichen \u00c4ngste Israels mindern, sein nukleares Monopol zu verlieren. Im n\u00e4chsten Schritt k\u00f6nnten sich dann die Vereinigten Staaten und Israel gemeinsam drauf verst\u00e4ndigen, von welchem Punkt an die iranische Atomanreicherung so gef\u00e4hrlich wird, dass ein milit\u00e4risches Eingreifen gerechtfertigt erscheint.\u00bb (Kurt O. Wyss. Die gewaltsame amerikanisch-israelische \u00abNeuordnung\u00bb des Vorderen Orients. Bern 2022. S.164)<\/p>\n<p>Dieses Mail wurde durch Wikileaks publik. Es zeigt unmissverst\u00e4ndlich, welche geostrategischen Interessen die USA und ihre NATO-Verb\u00fcndeten in Syrien verfolgten: Ziel war, einen Korridor freizumachen f\u00fcr den Aufmarsch gegen den Iran. Dazu war zun\u00e4chst ein Regime Change in Damaskus erforderlich. Die\u00a0<a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/welt\/wie-die-usa-den-regierungswechsel-in-syrien-planten\/\">Pl\u00e4ne<\/a>\u00a0daf\u00fcr lagen seit langem in den Schubladen der Neokonservativen in Washington.<\/p>\n<p>Sogenannte \u00absyrische Rebellen\u00bb, wie die in Istanbul gegr\u00fcndete \u00abFreie Syrische Armee\u00bb, wurden von US-Geheimdiensten in Trainingscamps in der T\u00fcrkei und in Jordanien ausgebildet und nach Syrien geschickt. \u00dcberl\u00e4ufer aus Assads Armee wurden mit hohen Dollarsummen angelockt. Beutewaffen aus Libyen wurden vom CIA nach Syrien geschickt. Kombattanten aus mehr als 50 Nationen str\u00f6mten in den Krieg nach Syrien. Der Westen kreierte und finanzierte eine Propaganda-Truppe namens \u00abWeisshelme\u00bb, welche als Sprachrohr der Dschihadisten endete. Von Anfang an war ersichtlich, dass die in Syrien verbotenen Muslimbr\u00fcder und andere von Katar und Saudiarabien finanzierten sunnitischen Gruppen die Unruhen sch\u00fcrten.<\/p>\n<p>Das war f\u00fcr unsere Medien zun\u00e4chst einmal kein Thema. Sie kolportierten die in Washington, London, Paris und Berlin verbreitete Darstellung, in Syrien sei der \u00abarabische Fr\u00fchling\u00bb ausgebrochen und es gelte nun \u2013 wie in Libyen und \u00c4gypten \u2013 die Demokratie einzuf\u00fchren und den Tyrannen Assad zu st\u00fcrzen, der \u00abauf sein eigenes Volk schie\u00dft\u00bb. Viele Journalisten hatten nicht begriffen, dass der \u00abarabische Fr\u00fchling\u00bb eine Social-Media-Bewegung war, die keine wirkliche Verankerung in der Gesellschaft hatte. Im Schweizer Fernsehens tauchten pl\u00f6tzlich Syrien-Experten auf, die in Dokumentarfilmen den heldenhaften Widerstand der \u00abRebellen\u00bb gegen die syrische Armee glorifizierten. Sie begriffen nicht, dass da Syrer bezahlt wurden, damit sie auf andere Syrer schossen.<\/p>\n<p>Hingegen verloren Journalistinnen, die Syrien wirklich kannten, wie die in Damaskus lebende Karin Leukefeld, Job und Auftr\u00e4ge, weil sie schrieben, was sie t\u00e4glich auf der Stra\u00dfe sehen und h\u00f6ren konnten: dass die Mehrheit der Leute in Syrien Reformen wollte, aber keinen Umsturz und schon gar nicht einen Krieg, um Assad zu st\u00fcrzen.\u00a0Diplomaten in Damaskus, wie der franz\u00f6sische Botschafter Eric Chevalier oder die tschechische Botschafterin Eva Filipi, die diese Situation best\u00e4tigten und die westlichen Medienberichte\u00a0<a href=\"https:\/\/weltwoche.ch\/story\/der-westen-hat-syrien-zerstoert\/\">in Frage stellten<\/a>,\u00a0wurden offiziell \u00fcberh\u00f6rt.<\/p>\n<p><strong>Der \u00abKrieg gegen den Terror\u00bb hat tausende Dschihadisten hervorgebracht.<\/strong><\/p>\n<p>Etwa ab 2013 m\u00fcssen die Zauberlehrlinge in Washington wohl gemerkt haben, dass ihnen die Sache aus dem Ruder lief. Laut Medienberichten w\u00fcteten schon mehr als tausend bewaffnete Gruppen in Syrien, von denen die Mehrheit radikalislamische K\u00e4mpfer waren wie die Gruppe Al-Nusra. Mit einem Mal erwiesen sich die tapferen \u00absyrischen Rebellen\u00bb und \u00abFreedom-Fighters\u00bb als Terroristen, die Gefangenen vor laufender Kamera den Kopf abschnitten und die Videos ins Netz stellten.<\/p>\n<p>Diese Widerspr\u00fcche waren einer globalen \u00d6ffentlichkeit, die man seit 9\/11 mit der Parole vom \u00abKrieg gegen den Terror\u00bb beschallt hatte, nicht mehr leicht zu verkaufen. Waren die \u00abRebellen\u00bb nun die Guten oder die B\u00f6sen? Daher wurde, um einen Rest von Logik und Glaubw\u00fcrdigkeit zu retten, augenblicklich die Erz\u00e4hlung verbreitet, es gebe in Syrien zweierlei Milizen, n\u00e4mlich die \u00abguten\u00a0demokratischen\u00a0Aufst\u00e4ndischen\u00bb und die \u00abb\u00f6sen\u00a0dschihadistischen\u00a0Aufst\u00e4ndischen\u00bb, erstere gelte es zu unterst\u00fctzen, letztere zu bek\u00e4mpfen. Was die US-Armee dann in Mossul\u00a0mit einer erschreckenden Gr\u00fcndlichkeit tat.<\/p>\n<p>In einem Bericht des US-Milit\u00e4rgeheimdienstes DIA hie\u00df es bereits 2012: \u00abSalafisten, die Muslimbruderschaft und Al-Kaida im Irak sind die wichtigsten Kr\u00e4fte, die den Aufstand in Syrien vorantreiben.\u00bb In dem Geheim-Papier wird davor gewarnt, dass Al-Kaida ein \u00absalafistisches F\u00fcrstentum\u00bb in Ostsyrien errichten k\u00f6nne. (Karin Leukefeld: Syrien zwischen Schatten und Licht. S.276)<\/p>\n<p>Genau dies hat dann der \u00abIslamische Staat in Syrien\u00bb zwischen 2013 und 2014 versuchsweise realisiert. Aber Au\u00dfenministerin Clinton und ihre \u00abGruppe der Freunde des syrischen Volkes\u00bb waren wohl zun\u00e4chst mehr auf den Sturz Assads fokussiert als auf die Tatsache, dass da ein islamistisches Unget\u00fcm heranwuchs, das sie durch ihre Politik selbst erschaffen hatten.<\/p>\n<p><strong>Die Gefahr, dass aus diesem Unget\u00fcm eine PR-Gro\u00dfmacht im Internet werden w\u00fcrde, die Jugendliche f\u00fcr ihre Terror-Ziele rekrutiert, war in Washington offensichtlich kein Grund zur Besorgnis. Denn die Fl\u00fcchtlingswelle, die der Syrienkrieg ausl\u00f6ste, ergoss sich \u00fcber Europa, nicht \u00fcber die USA. Und in Berlin ert\u00f6nte es: \u00abWir schaffen das\u00bb.\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Sp\u00e4testens ab diesem Moment war jedem arabisch sprechenden Jugendlichen klar, dass er in Europa Asyl erhalten w\u00fcrde, wenn er angab, Syrer zu sein und von Assad verfolgt worden zu sein. Syrer kamen zu tausenden, aber auch \u00c4gypter, Pal\u00e4stinenser oder Maghrebiner hatten schnell ein paar syrische Redewendungen gelernt und konnten, wenn sie \u00ableider ihre Papiere verloren\u00bb hatten, als Syrer durchgehen. Die Asylbeh\u00f6rden hatten kaum die personellen und finanziellen Kapazit\u00e4ten, dies genau zu pr\u00fcfen.<\/p>\n<p><strong>Es geht nicht um Religion, sondern um Rache f\u00fcr vermeintliche Erniedrigung.<\/strong><\/p>\n<p>Die f\u00fchrenden westlichen Medien tragen ein ger\u00fctteltes Ma\u00df an Schuld an dem Chaos. Sie\u00a0kolportierten\u00a0stets die Erz\u00e4hlungen, die aus dem Weissen Haus und aus dem Pentagon kamen. Mit ihrer D\u00e4monisierung des syrischen Pr\u00e4sidenten Bashar al-Assad und ihrer Unf\u00e4higkeit, die wirklichen Ursachen des Syrienkrieges zu recherchieren, haben sie dazu beigetragen, Europa unsicherer zu machen.\u00a0Ab 2011 wurden sie nicht m\u00fcde, den Freiheitskampf der \u00abRebellen\u00bb eines \u00abarabischen Fr\u00fchlings\u00bb zu illustrieren.\u00a0Wer die Legitimit\u00e4t der \u00abRebellen\u00bb in Frage stellte, wurde, wie es mir selbst widerfuhr, in Schweizer Medien als Putin-Troll und Verschw\u00f6rungstheoretiker diffamiert. Dieselben Medien, die damals die Aufst\u00e4ndischen in Syrien in den Himmel hoben, reden heute von einer \u00abheiklen Sicherheitslage\u00bb und rufen nach konsequenten Ausschaffungen und sch\u00e4rferen Grenzkontrollen.<\/p>\n<p>Die syrische Regierung hatte die Vereinten Nationen um Hilfe gegen einen vom Ausland finanzierten Aufstand gebeten, und wurde dort selbstverst\u00e4ndlich von den USA und ihren Adlaten ausgelacht. Syrien bat dann Russland um Hilfe, und Russland griff \u2013 v\u00f6lkerrechtlich korrekt \u2013 2015 auf Seiten von Assad in den Krieg ein. Mit der Niederlage der islamistischen Extremisten in Aleppo zeichnete sich ab, dass der Stellvertreterkrieg, den die USA und ihre NATO-Alliierten in Syrien f\u00fchrten, verloren war. Von dem Augenblick an lichteten sich die Reihen der islamistischen Kombattanten. Tausende verlie\u00dfen Al-Nusra und andere Gruppierungen und setzten sich nach Europa ab, um Asyl zu bekommen. Sie gaben mit hoher Wahrscheinlichkeit bei jeder Befragung an, sie seien \u00abvon Assad verfolgt worden\u00bb.<\/p>\n<p>Wie viele von ihnen aufgenommen wurden oder untertauchten, ist ungewiss, aber genaue Zahlen sind auch nicht\u00a0notwendig, um festzustellen, dass ein massenhafter Zustrom radikalislamischer, kampferfahrener junger M\u00e4nner, von denen viele mit Sprengstoff und Waffen umgehen k\u00f6nnen, nicht ohne Auswirkungen auf das politische Klima in den europ\u00e4ischen Gesellschaften geblieben ist. Denn wehe, wenn solche M\u00e4nner oder Frauen sich abgewiesen, verachtet, gedem\u00fctigt und erniedrigt f\u00fchlen.<\/p>\n<p>Auf der Suche nach Orientierung und Autorit\u00e4ten finden sie im Netz ein Narrativ, das sie als ausgegrenzte Muslime und um ihre W\u00fcrde k\u00e4mpfende Krieger darstellt. Religion ist dabei nur ein anderes Wort f\u00fcr Gemeinschaft oder Zugeh\u00f6rigkeit. Es geht also nicht um den Koran, den die meisten kaum lesen. Es geht um Selbstbest\u00e4tigung und um einen Moment der Macht, welcher die erlittene Ohnmacht \u00fcberwinden soll. Ob dabei Sprengstoff, eine Pistole, ein Messer oder ein Fahrzeug als Terrorwaffe benutzt wird, ist unerheblich f\u00fcr das Begreifen der Ursachen der Tat. Und wenn die deutsche Innenministerin verf\u00fcgen will, dass niemand ein Messer mit sich f\u00fchren darf, dessen Klinge l\u00e4nger als sechs Zentimeter ist, zeigt sich darin die politische Hilflosigkeit.<\/p>\n<p><em>#Titelbild: Niedergelegte Blumen und Kerzen nach dem Messeranschlag in SolingenFoto: <a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:2024-08-27-Kondolenz_Solingen-0028.jpg\">Nicola<\/a>; Lizenz: CC <a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-sa\/4.0\/deed.de\">BY-SA<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.hintergrund.de\/politik\/inland\/solingen-die-folgen-einer-strategie-der-militaerischen-gewalt\/attachment\/2024-08-27-kondolenz_solingen-0028\/\">Mehr Infos<\/a><\/em><\/p>\n<p><em>Quelle: <\/em><a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/solingen-die-folgen-einer-strategie-der-militaerischen-gewalt\/\"><em>globalbridge.ch&#8230;<\/em><\/a><em> vom 11. September 2024<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Helmut Scheben. 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