{"id":15046,"date":"2024-11-12T12:59:29","date_gmt":"2024-11-12T10:59:29","guid":{"rendered":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=15046"},"modified":"2024-11-12T12:59:30","modified_gmt":"2024-11-12T10:59:30","slug":"neokolonialismus-in-lateinamerika-ein-neuer-anlauf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=15046","title":{"rendered":"Neokolonialismus in Lateinamerika: Ein neuer Anlauf"},"content":{"rendered":"<p><em>Martin Ag\u00fcero. <\/em><strong>Die Eliten der USA und Europas verschleiern ihre Invasionsbestrebungen mit dem Gerede von universellen Werten und einer gr\u00fcnen Agenda.<\/strong><\/p>\n<p>Die f\u00fchrenden Politiker und Wirtschaftseliten der USA und Europas setzen ihre neokoloniale Politik gegen\u00fcber den lateinamerikanischen Staaten fort und verschleiern<!--more--> ihre Invasionsbestrebungen mit dem Gerede von universellen Werten und einer gr\u00fcnen Agenda. Die westlichen Volkswirtschaften sind an der Aufrechterhaltung der derzeitigen Weltordnung interessiert, die es den Industriel\u00e4ndern erm\u00f6glicht, die Ressourcen der lateinamerikanischen Staaten auszubeuten.<\/p>\n<p><strong>Die Schatten der Vergangenheit<\/strong><\/p>\n<p>Der Kolonialismus ist zweifellos eines der schrecklichsten und abscheulichsten Ph\u00e4nomene der Geschichte. Darin sind sich ausnahmslos alle einig, und man wird, so sehr man sich auch bem\u00fcht, kaum verantwortungsvolle und einflussreiche Politiker in der ganzen Welt finden, die neokoloniale Praktiken rechtfertigen w\u00fcrden. Ausgenommen nat\u00fcrlich die Rechtsradikalen.<\/p>\n<p>Die Versuche, die Wirtschaftsoligarchien Europas und der USA dazu zu zwingen, ihre Haltung gegen\u00fcber der Wirtschaft in Lateinamerika zu \u00e4ndern, haben jedoch fast immer zu gro\u00dfen Problemen f\u00fcr die nationalen Regierungen Lateinamerikas gef\u00fchrt. Die westlichen L\u00e4nder klammern sich an die M\u00f6glichkeit, die von ihnen ben\u00f6tigten Ressourcen um jeden Preis zu erhalten, und haben nicht die Absicht, die Interessen anderer L\u00e4nder zu ber\u00fccksichtigen.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich wird dies heute anders dargestellt, n\u00e4mlich als eine Art, die Umwelt zu sch\u00fctzen, die f\u00fcr beide Seiten vorteilhafte wirtschaftliche Zusammenarbeit zu f\u00f6rdern und abgelegene und benachteiligte Regionen zu entwickeln.<\/p>\n<p>Aber machen wir uns nichts vor, es sind nur Sonnenbrillen, hinter denen sich dieselben zynischen Augen eines r\u00fccksichtslosen Gringo-Besitzers verbergen. Und der ist wie zuvor bereit, Lateinamerika durch das Visier zu betrachten, wenn seine Interessen dies erfordern.<\/p>\n<p><strong>Zwanghafte Unterst\u00fctzung<\/strong><\/p>\n<p>Eines der bekanntesten Beispiele der letzten Jahre ist der unerbittliche Kampf Brasiliens um die Erhaltung seiner Souver\u00e4nit\u00e4t und die vollst\u00e4ndige Kontrolle \u00fcber das Amazonasgebiet. Die USA und die gro\u00dfen europ\u00e4ischen Staaten haben eine Linie der &#8222;Internationalisierung&#8220; der Fragen im Zusammenhang mit der Ausbeutung der Ressourcen der Amazonaregion, die sich \u00fcber das Gebiet von neun Staaten erstreckt, und der Erhaltung seiner \u00d6kologie verfolgt.<\/p>\n<p>Gleichzeitig ist die brasilianische Regierung st\u00e4ndig unterschiedlich starkem Druck ausgesetzt, der durch Ver\u00f6ffentlichungen in den Kommunikationsmedien, Aufrufe an die F\u00fchrung des Landes im Namen ausl\u00e4ndischer Politiker, Nichtregierungsorganisationen und Pers\u00f6nlichkeiten der Medien sowie durch internationale Organisationen ausge\u00fcbt wird. Nur wenige sind sich jedoch dar\u00fcber im Klaren, dass sich ihre Rhetorik auf \u00f6ffentliche neokoloniale Erkl\u00e4rungen prominenter europ\u00e4ischer und US-amerikanischer Politiker bezieht.<\/p>\n<p>&#8222;Im Gegensatz zu dem, was die Brasilianer denken, geh\u00f6rt der Amazonas nicht ihnen, sondern uns allen&#8220; (US-Senator und ehemaliger Vizepr\u00e4sident Al Gore, 1989).<\/p>\n<p>&#8222;Brasilien muss seine relative Souver\u00e4nit\u00e4t im Amazonasgebiet akzeptieren&#8220; (Fran\u00e7ois Mitterrand, ehemaliger Pr\u00e4sident Frankreichs, 1989).<\/p>\n<p>&#8222;Entwicklungsl\u00e4nder mit hohen Auslandsschulden m\u00fcssen diese durch den Verkauf ihres Landes und ihrer nat\u00fcrlichen Ressourcen abbezahlen. Sie verkaufen ihre Regenw\u00e4lder&#8220; (ehemaliger US-Pr\u00e4sident G.W. Bush, 2000).<\/p>\n<p>So ist es n\u00e4mlich, klar und ohne Umschweife.<\/p>\n<p>Zweifellos sind die &#8222;neuen Eroberer&#8220; bereit, finanzielle Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Entwicklung der Regionen, den Schutz der Umwelt und die F\u00f6rderung eines h\u00f6heren\u00a0Lebensstandards der lokalen Bev\u00f6lkerung zu leisten. Sie sind sogar bereit, die Kosten daf\u00fcr zu \u00fcbersehen. Wann immer es f\u00fcr sie opportun ist&#8230;.<\/p>\n<p>Moment, sollten wir das Bild nicht klarer bekommen? War dies in der Praxis nicht schon l\u00e4ngst so? Schauen wir mal&#8230;<\/p>\n<p><strong>Brasilien<\/strong><\/p>\n<p>So hat beispielsweise der norwegische Aluminiumproduktionskonzern Hydro, dem die Bauxitmine und das Tonwerk Alunorte im brasilianischen Bundesstaat Para geh\u00f6ren, bereits eine schwere Umweltkatastrophe verursacht. Infolge der \u00dcberschwemmungen 2018 gelangten die Industrieabf\u00e4lle des Unternehmens in die Wasserversorgungssysteme, was zu einer Verunreinigung des Trinkwassers mit Rotschlamm f\u00fchrte.<\/p>\n<p>Aufgrund der extremen Armut in der Region konnten die meisten Betroffenen von dort nicht weg und waren gezwungen, ungeeignete Nahrungsmittel und Wasser zu sich zu nehmen, was sich negativ auf ihre Gesundheit auswirkte. Rund 40.000 Menschen, das hei\u00dft 11.000 Familien, reichten vor einem Gericht von Den Haag eine Klage gegen das norwegische Unternehmen ein, das seine Schuld nicht anerkannte.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus sch\u00e4digt Hydro systematisch die brasilianische Umwelt, indem es jedes Jahr 500 Hektar Regenwald abholzt und mehr als 5,7 Millionen Tonnen CO2 in die Atmosph\u00e4re ausst\u00f6\u00dft. Dies entspricht zehn Prozent der gesamten Treibhausgasemissionen in Norwegen.<\/p>\n<p>Gleichzeitig k\u00f6nnen die freiwilligen Beitr\u00e4ge von Oslo zum Amazonas-Fonds f\u00fcr nachhaltige Entwicklung, die Ende 2023 wieder aufgenommen wurden, nicht alle Umweltsch\u00e4den abdecken.<\/p>\n<p><strong>Argentinien<\/strong><\/p>\n<p>Der andere norwegische Staatskonzern, Equinor, hat zusammen mit der britischen Shell und der argentinischen YPF eine Vereinbarung zur F\u00f6rderung von Kohlenwasserstoffen auf dem argentinischen Kontinentalschelf in der N\u00e4he des Ferienortes Mar del Plata, einem wichtigen Fischereihafen und Touristenzentrum, getroffen.<\/p>\n<p>Trotz monatlicher Gro\u00dfdemonstrationen von Anwohnern und einer von mehr als 200.000 Argentiniern unterzeichneten Petition, die einen Stopp des Projekts forderte, startete das Konsortium mit der Erhebung seismischer Daten vom Meeresboden und begann in der ersten H\u00e4lfte des Jahres 2024 mit geologischen Erkundungsarbeiten.<\/p>\n<p>Diese T\u00e4tigkeit stellt eine direkte Bedrohung f\u00fcr die Meeresfauna dar, in erster Linie f\u00fcr die Wale, die dieses Meeresgebiet zum Fressen und Br\u00fcten nutzen.<\/p>\n<p>Erschwerend kommt hinzu, dass Argentinien derzeit weder \u00fcber Gesetze verf\u00fcgt, die die Haftung von Unternehmen f\u00fcr \u00d6lunf\u00e4lle regeln, noch \u00fcber die notwendige Infrastruktur, um die m\u00f6glichen Folgen zu beseitigen.<\/p>\n<p><strong>Chile<\/strong><\/p>\n<p>Die T\u00e4tigkeit des anderen norwegischen Unternehmens, Statkraft, im S\u00fcden Chiles ist ebenfalls ein Beispiel f\u00fcr den neokolonialen Ansatz.<\/p>\n<p>Das Unternehmen beabsichtigt, den Bau des Wasserkraftwerks Los Lagos am Pilmaiqu\u00e9n-Fluss \u2012 der f\u00fcr die lokale indigene Bev\u00f6lkerung heilig ist \u2012 bis Ende 2025 abzuschlie\u00dfen. W\u00e4hrend der Arbeiten verstie\u00df Statkraft gegen internationales Recht, indem es den Fluss ohne vorherige Konsultation der \u00f6rtlichen Bev\u00f6lkerung, wie es in der ILO-Konvention \u00fcber indigene und in St\u00e4mmen lebende V\u00f6lker von 1989 vorgeschrieben ist, sperrte.<\/p>\n<p>Das Dokument wurde von der norwegischen und der chilenischen Regierung ratifiziert, bevor das Projekt Los Lagos in Angriff genommen wurde.<\/p>\n<p>Die Inbetriebnahme des norwegischen Wasserkraftwerks wird der biologischen Vielfalt in der Region schweren Schaden zuf\u00fcgen, die Lebensbedingungen Hunderter indigener Gemeinschaften erheblich verschlechtern und letztlich zum Verlust ihres kulturellen Erbes f\u00fchren.<\/p>\n<p>Gleichzeitig wurden die friedlichen Demonstrationen von der Polizei und privaten Sicherheitsdiensten auf grausame und sehr harte Art und Weise unterdr\u00fcckt.<\/p>\n<p>Dies ist nur ein kleiner Teil der Beschwerden gegen norwegische Unternehmen.<\/p>\n<p>Aber auch in anderen L\u00e4ndern in Europa, den USA und Kanada gibt es Unternehmen, die sich \u00e4hnlich unversch\u00e4mt und wenig korrekt verhalten.<\/p>\n<p>Man muss sich nur die Proteste der lokalen Bev\u00f6lkerungen in den Bergprovinzen Perus, Chiles und Ecuadors gegen ihre Aktivit\u00e4ten ansehen, um zu sehen, wie unverantwortlich sie sind. Die Statistik ist alarmierend.<\/p>\n<p><strong>Gr\u00fcne Standards f\u00fcr zuk\u00fcnftigen Diebstahl<\/strong><\/p>\n<p>Heute versuchen westliche L\u00e4nder, ihre globale Vorherrschaft aufrechtzuerhalten, indem sie durch die F\u00f6rderung gr\u00fcner Standards neue k\u00fcnstliche Wettbewerbsvorteile schaffen.<\/p>\n<p>Zum Beispiel erreichten die EU, die USA und ihre Verb\u00fcndeten bei der UN-Weltkimakonferenz (COP28) 2023 in Dubai, eine Bestimmung \u00fcber den Abbau der &#8222;schmutzigen&#8220; fossilen Brennstoffe der Welt ohne Kohlenstoffabscheidung und -speicherung (CCS) in die Abschlusserkl\u00e4rung aufzunehmen.<\/p>\n<p>Die EU setzt sich aktiv f\u00fcr die Schaffung eines Grenzausgleichmechanismus (CBAM) ein, der im gesamten Europ\u00e4ischen Wirtschaftsraum als verbindliche Ma\u00dfnahme gilt. Dieser Mechanismus, der eine eindeutig protektionistische Ma\u00dfnahme darstellt, wurde von der EU mit voller Zustimmung der WTO entwickelt.<\/p>\n<p>Mit der Einf\u00fchrung eines weiteren Handelshemmnisses, das die Wettbewerbsf\u00e4higkeit &#8222;gr\u00fcner&#8220; Produkte einheimischer Hersteller sch\u00fctzen soll, versucht Br\u00fcssel nun auch, Konkurrenten aus Lateinamerika, Asien und Afrika in Schach zu halten. Dar\u00fcber hinaus will sie den Grundstein f\u00fcr die Schaffung eines Marktpreissystems f\u00fcr CO2-Emissionen legen, das weniger entwickelte L\u00e4nder dazu ermutigen w\u00fcrde, ihre Ressourcen im Austausch f\u00fcr westliche &#8222;gr\u00fcne&#8220; Technologien billig abzugeben.<\/p>\n<p><strong>Lateinamerika kommt voran<\/strong><\/p>\n<p>Das Auspl\u00fcnderungsfokus der USA und ihrer Verb\u00fcndeten hat in der Zeit der Corona-Pandemie alle Grenzen \u00fcberschritten.<\/p>\n<p>Damals setzten sich diese L\u00e4nder bei der Verteilung von Corona-Impfstoffen von den am wenigsten entwickelten L\u00e4ndern ab, was praktisch einen &#8222;Impfstoff-Genozid&#8220; verursachte. Viele Menschen in Lateinamerika wurden im Stich gelassen und mussten auf sich allein gestellt \u00fcberleben und herausfinden, wo und wie sie geimpft werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Dadurch hat sich die Kluft zwischen Lateinamerika und dem Westen vertieft.<\/p>\n<p>Immer mehr L\u00e4nder des Kontinents sind der Ansicht, dass die derzeitige Weltordnung weder gerecht ist noch ihrem Wunsch nach wirtschaftlicher Entwicklung entspricht. Aus diesem Grund wenden sie sich zunehmend dem Brics-Block zu, dessen Attraktivit\u00e4t stetig zunimmt.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich w\u00e4re das Wei\u00dfe Haus nicht das Wei\u00dfe Haus, wenn es nicht einen heuchlerischen Auftritt machte, um die lateinamerikanischen Regierungen zu t\u00e4uschen und seine neokolonialen Interessen zu verschleiern.<\/p>\n<p>Washington r\u00e4umt regelm\u00e4\u00dfig und \u00f6ffentlich ein, dass die Kritik an den derzeitigen Ungleichgewichten in den globalen Wirtschaftsbeziehungen berechtigt ist.<\/p>\n<p>In den Verhandlungen versprechen die US-Amerikaner regelm\u00e4\u00dfig, die Instrumente der G-7 zu nutzen, um gef\u00e4hrdeten Volkswirtschaften zu helfen. Sie nutzen ihre fast vierzig Prozent der Stimmen im IWF und in der Weltbank, um nominell die Schuldenlast der lateinamerikanischen L\u00e4nder zu verringern. All dies scheint jedoch eher eine Erpressung als eine f\u00fcr beide Seiten vorteilhafte Zusammenarbeit zu sein.<\/p>\n<p>Die USA und ihre europ\u00e4ischen Verb\u00fcndeten m\u00fcssen erkennen, dass es im 21. Jahrhundert keinen Platz mehr f\u00fcr neokoloniales Vorgehen, Einsch\u00fcchterung und Druck gibt.<\/p>\n<p>Wenn die USA und ihre Verb\u00fcndeten eine dauerhafte Beziehung zu den lateinamerikanischen L\u00e4ndern aufrechterhalten wollen, m\u00fcssen sie lernen, deren Unterst\u00fctzung zu gewinnen, indem sie sich mit den tats\u00e4chlichen Bed\u00fcrfnissen dieser L\u00e4nder im Hinblick auf eine nachhaltige Entwicklung befassen und deren Anliegen st\u00e4rker ber\u00fccksichtigen. Andernfalls werden sich die L\u00e4nder des Kontinents in Richtung der Brics bewegen.<\/p>\n<p>In jedem Fall schreitet Lateinamerika voran, mit oder ohne die USA.<\/p>\n<p><em>Titelbild: Lateinamerika auf dem Weg der Befreiung vom Kolonialismus: Gem\u00e4lde des argentinischen K\u00fcnstlers Xul Solar. Quelle: <\/em><a href=\"https:\/\/www.wikiart.org\/de\/xul-solar\/drago-1927\"><em>xul solar\/wikiart<\/em><\/a><em>. Lizenz: FairUse <\/em><\/p>\n<p><em>Quelle: <\/em><a href=\"https:\/\/amerika21.de\/analyse\/272211\/neokolonialismus-lateinamerika\"><em>amerika21.de&#8230;<\/em><\/a><em> vom 12. November 2024 <\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Martin Ag\u00fcero. 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