{"id":15114,"date":"2024-12-11T13:24:26","date_gmt":"2024-12-11T11:24:26","guid":{"rendered":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=15114"},"modified":"2024-12-11T13:24:27","modified_gmt":"2024-12-11T11:24:27","slug":"die-tuerkei-israel-und-die-usa-greifen-nach-der-syrischen-beute","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=15114","title":{"rendered":"Die T\u00fcrkei, Israel und die USA greifen nach der syrischen Beute"},"content":{"rendered":"<p><em>Bar\u0131\u015f Demir. <\/em><strong>13 Jahre lang hat der Westen einen Krieg mit dem Ziel des Regimewechsels gegen den syrischen Pr\u00e4sidenten Baschar al-Assad gef\u00fchrt, der wiederum von Russland und dem Iran unterst\u00fctzt wurde. Nun ist Assads Regime innerhalb weniger Tage zusammengebrochen. Jetzt \u00fcberlegen die imperialistischen Staaten und Regionalm\u00e4chte, angef\u00fchrt von den USA und<\/strong><!--more--> <strong>ihren Stellvertretertruppen im Lande, wie sie Syrien aufteilen k\u00f6nnen.<\/strong><\/p>\n<p>Die T\u00fcrkei, die mehrere Provinzen im Nordwesten Syriens kontrolliert, interveniert in den Konflikt sowohl durch direkte Unterst\u00fctzung der Syrischen Nationalen Armee (SNA), der Nachfolgeorganisation der ehemaligen Freien Syrischen Armee (FSA), als auch durch Unterst\u00fctzung der mit Al-Qaida verbundenen Hayat Tahrir al-Sham (HTS), auch wenn diese international als terroristische Organisation gilt.<\/p>\n<p>Am Samstag machte der t\u00fcrkische Pr\u00e4sident Recep Tayyip Erdo\u011fan keinen Hehl aus seiner Freude \u00fcber den Vormarsch der HTS auf Damaskus und sagte: \u201eIdlib, Hama, Homs, das Ziel ist nat\u00fcrlich Damaskus. Dieser Marsch der Opposition geht weiter. Wir verfolgen das Geschehen sowohl \u00fcber die Nachrichtendienste als auch \u00fcber die Medien. Nat\u00fcrlich hoffen wir, dass dieser Marsch in Syrien ohne Unf\u00e4lle weitergeht.\u201c<\/p>\n<p>In der gleichen Rede sagte Erdo\u011fan: \u201eWir hatten an Assad appelliert: \u201aLasst uns zusammenkommen und die Zukunft Syriens gemeinsam bestimmen.\u2018 Leider konnten wir von Assad keine positive Antwort erhalten.\u201c Und weiter: \u201eDiese unruhigen M\u00e4rsche, die in der gesamten Region stattfinden, sind nicht das, was wir uns w\u00fcnschen, wir lehnen das von Herzen ab. Leider befindet sich die Region in Schwierigkeiten.\u201c<\/p>\n<p>Diese Worte stammen von dem wichtigsten regionalen Akteur im Krieg der Nato f\u00fcr einen Regimewechsel in Syrien. Erdo\u011fan ist besorgt, dass die von den USA unterst\u00fctzten kurdischen nationalistischen Kr\u00e4fte zu einem der wichtigsten Akteure in Syrien werden und dass der Konflikt gegen die Interessen der t\u00fcrkischen herrschenden Klasse wiederbelebt werden k\u00f6nnte. Die Wahrscheinlichkeit f\u00fcr ein solches Szenario ist noch gestiegen, seitdem die Dschihadisten die syrische Hauptstadt Damaskus eingenommen haben und die israelische Offensive in Syrien stattfindet, w\u00e4hrend gleichzeitig der V\u00f6lkermord an den Pal\u00e4stinensern und die Aggression des zionistischen Regimes gegen den Iran weitergehen.<\/p>\n<p>Der t\u00fcrkische Au\u00dfenminister Hakan Fidan sagte am Montag: \u201eIn Syrien hat eine neue \u00c4ra begonnen. Wir m\u00fcssen uns jetzt auf die Zukunft konzentrieren. Wir w\u00fcnschen uns ein Syrien, in dem verschiedene ethnische und religi\u00f6se Gruppen in Frieden leben und ein integratives Verst\u00e4ndnis von Staatsf\u00fchrung haben. Wir wollen ein neues Syrien, das gute Beziehungen zu seinen Nachbarn unterh\u00e4lt und Frieden und Stabilit\u00e4t in die Region bringt.\u201c<\/p>\n<p>\u00d6zg\u00fcr \u00d6zel, Vorsitzender der Republikanischen Volkspartei (CHP), der noch am Samstag zum Dialog mit Assad aufgerufen hatte, stimmte in den Chor ein: \u201eWir rufen alle Freunde Syriens auf, eine \u00dcbergangsregierung zu unterst\u00fctzen, die alle Syrer repr\u00e4sentiert, gefolgt von einem demokratischen Regime, das auf Menschenrechten und Rechtsstaatlichkeit basiert, um zu vermeiden, dass die Fehler aus Irak und Libyen wiederholt werden\u201c, schrieb \u00d6zel auf X.<\/p>\n<p>Diese Aussagen sind vollkommen heuchlerisch. Die t\u00fcrkische Regierung und die herrschende Klasse geh\u00f6ren zusammen mit ihren imperialistischen Verb\u00fcndeten in der Nato zu den Hauptverursachern des Krieges f\u00fcr einen Regimewechsel in Syrien, der zum Tod von Hunderttausenden, zur Vertreibung von Millionen und zur Zerst\u00f6rung der Infrastruktur des Landes gef\u00fchrt hat.<\/p>\n<p>Die T\u00fcrkei will mit ihrer jetzigen Syrienpolitik vor allem die Gr\u00fcndung eines kurdischen Staates an ihrer S\u00fcdgrenze verhindern. Zudem sollen \u00e4hnliche Bestrebungen unter der gro\u00dfen kurdischen Bev\u00f6lkerung innerhalb der T\u00fcrkei unterbunden werden. Das Ziel des Regimewechsels und expansionistische Bestrebungen wurden vonseiten der T\u00fcrkei jedoch nie aufgegeben.<\/p>\n<p>Seit 2016 hat die T\u00fcrkei mehrere Milit\u00e4roperationen gegen die Syrischen Demokratischen Kr\u00e4fte (SDF) unter F\u00fchrung der von den USA unterst\u00fctzten Volksschutzeinheiten (YPG) durchgef\u00fchrt. Dadurch sollte die Entstehung einer einheitlichen kurdisch kontrollierten Region verhindert werden. Gemeinsam mit der SNA hat die t\u00fcrkische Armee Gebiete wie Jarabulus, Afrin, Ras al-Ayn und Tal Abyad besetzt.<\/p>\n<p>Am 27. November, nach Beginn der HTS-Operation, nahm die SNA die von den SDF gehaltene Stadt Tal Rifaat ein. W\u00e4hrend das Assad-Regime in Damaskus f\u00e4llt, setzt die SNA ihre Operationen gegen die SDF fort. Am Montag meldete die Agentur Anadolu, dass auch Manbidsch von der SNA eingenommen wurde.<\/p>\n<p>Die SDF, die den Westen des Euphrat verloren haben, \u00fcbernahmen mit dem Sturz des Regimes die Kontrolle \u00fcber St\u00e4dte wie Qamischli, Hasakah und das \u00f6lreiche Deir ez-Zor.<\/p>\n<p>Der SDF-Befehlshaber Mazlum Abdi erkl\u00e4rte auf seinem X-Account Folgendes: \u201eIn Syrien erleben wir historische Momente, denn wir sind Zeugen des Sturzes des autorit\u00e4ren Regimes in Damaskus. Dieser Wandel bietet die Chance, ein neues Syrien aufzubauen, das auf Demokratie und Gerechtigkeit beruht und die Rechte aller Syrer garantiert.\u201c<\/p>\n<p>In einem am Freitag ver\u00f6ffentlichten Interview sagte Abdi, man sei offen f\u00fcr eine \u201epolitische L\u00f6sung\u201c mit der HTS. \u201eWir haben nicht beschlossen, HTS zu bek\u00e4mpfen. Sie sind nicht in der Lage, uns zu bek\u00e4mpfen&#8230; Die internationalen M\u00e4chte, die UNO, sollten diesmal versuchen, eine politische L\u00f6sung zu finden. Die Verwaltung von Nord- und Ostsyrien sollte ebenfalls Teil der L\u00f6sung sein\u201c, sagte Abdi. Und weiter: \u201eWir sind offen f\u00fcr alle, um die Probleme zu l\u00f6sen. Dazu geh\u00f6rt auch HTS.\u201c<\/p>\n<p>Die Interessen der kurdischen und anderer Eliten in der Region dr\u00e4ngen zwar die SDF zu einem Kompromiss mit HTS. Doch gleichzeitig dreht sich die imperialistische Gewaltspirale im Nahen Osten weiter und der Kampf um die Kontrolle der Ressourcen deutet letztlich auf eine Versch\u00e4rfung des Konflikts hin. Die SDF, die von rund 900 US-Truppen in der Region und einer schwer bewaffneten Miliz unterst\u00fctzt werden, kontrollieren wichtige \u00d6l-, Erdgas- und Getreideressourcen. Diese werden f\u00fcr das neue Regime in Damaskus von gro\u00dfer Bedeutung sein.<\/p>\n<p>Die T\u00fcrkei, das einzige Nato-Land in der Region, lehnt kurdische nationalistische Kr\u00e4fte, die in Syrien einen Status anstreben, dort ebenso entschieden ab wie im eigenen Land. Auf die Frage nach der Reaktion Ankaras auf die M\u00f6glichkeit eines neuen Staates in Syrien sagte Fidan, Ankara sei \u201evorsichtig, um sicherzustellen, dass ISIS und die PKK diesen Prozess nicht missbrauchen\u201c. Er stehe hierzu in Kontakt mit den USA. Nach Angaben der Agentur Anadolu best\u00e4tigte ein ungenannter hochrangiger US-Vertreter dies mit den Worten: \u201eDie T\u00fcrkei und die USA sind in diesen Prozess voll eingebunden.\u201c<\/p>\n<p>Fidan sagte, es gebe \u201ev\u00f6llig legitime kurdische Seiten\u201c in Nordsyrien, aber \u201eeine Erweiterung der PKK kann nicht als legitime Seite betrachtet werden\u201c. PKK-Elemente von au\u00dferhalb des Landes \u201eleiten die SDF, wir k\u00f6nnen sie nicht als legitim ansehen, solange sie sich nicht selbst \u00e4ndern\u201c, sagte Fidan. Er gab dabei nicht an, auf welche Art von Ver\u00e4nderung er sich bezog.<\/p>\n<p>Die kurdisch-nationalistische Partei der Gleichheit und Demokratie der V\u00f6lker (DEM-Partei) in der T\u00fcrkei verbreitet folgende Erkl\u00e4rung: \u201eDer Weg zur Normalisierung in Syrien sollte mit einer \u00dcbergangsverwaltung geebnet werden, die von den legitimen Vertretern der Kurden, sunnitischen Araber, arabischen Alewiten, Christen, drusischen Gemeinschaften und allen anderen Minderheiten gebildet wird. In diesem heiklen Prozess appellieren wir an alle Parteien, sich des Risikos bewusst zu sein, dass eine externe Intervention regionaler M\u00e4chte der demokratischen Zukunft Syriens einen Schlag versetzen k\u00f6nnte.\u201c<\/p>\n<p>Die t\u00fcrkischen und kurdischen F\u00fchrungseliten stellen sich somit rasch ein auf die Macht\u00fcbernahme in Damaskus durch Kr\u00e4fte, die mit Al-Qaida verbunden sind und die unmittelbar zuvor von ihnen noch als terroristische Organisationen denunziert wurden. Pro-imperialistische pseudolinke Kr\u00e4fte gehen sogar so weit, die Ereignisse in Syrien zu einer \u201eVolksrevolution\u201c zu erkl\u00e4ren<\/p>\n<p>Die morenistische Partei der Arbeiterdemokratie (\u0130DP) begr\u00fc\u00dfte den Erfolg des von den Dschihadisten stellvertretend f\u00fcr die Imperialisten gef\u00fchrten Krieges zum Regimewechsel. Die \u0130DP schloss sich der Erkl\u00e4rung der Internationalen Arbeiter-Union &#8211; Vierte Internationale (UIT-CI) an, deren Mitglied sie ist. \u201eWir unterst\u00fctzen und solidarisieren uns mit dem syrischen Volk und mit diesem ersten revolution\u00e4ren Erfolg\u201c, hei\u00dft es in der Erkl\u00e4rung.<\/p>\n<p>Die Kriege zum Regimewechsel, die 2011 in Libyen und dann in Syrien begannen, waren jedoch nicht die Fortsetzung der revolution\u00e4ren Aufst\u00e4nde in \u00c4gypten und Tunesien, wie einige pseudolinke Kr\u00e4fte behaupten. Sie waren vielmehr die gewaltsame Antwort der imperialistischen M\u00e4chte darauf. Geschockt von der \u00e4gyptischen Revolution 2011 setzten die USA und ihre Verb\u00fcndeten islamistische Stellvertreter ein, um die Massenk\u00e4mpfe der Arbeiterklasse gegen die reaktion\u00e4ren arabischen Regime zu unterdr\u00fccken und abzulenken und ihre eigenen geopolitischen Interessen durchzusetzen.<\/p>\n<p>Der Regimewechsel in Syrien ist nur eine Front im globalen Krieg des US-Imperialismus gegen Russland, China, den Iran und ihre Verb\u00fcndeten. Die USA und ihre Nato-Verb\u00fcndeten stehen am Rande eines direkten Krieges mit Russland wegen der Ukraine und sehen es als entscheidend an, den russischen und iranischen Einfluss im gesamten Nahen Osten zu untergraben, unter anderem in Syrien.<\/p>\n<p>Der Zusammenbruch des syrischen Regimes findet statt, w\u00e4hrend der V\u00f6lkermord im Gazastreifen weitergeht und die israelische Aggression eskaliert. In all diesen Ereignissen zeigen sich Bem\u00fchungen der USA, den \u00f6lreichen Nahen Osten zu beherrschen und die Region unter amerikanischer Kontrolle neu zu gestalten. Dies wird den Konflikt sowohl in Syrien als auch in der gesamten Region versch\u00e4rfen. Die j\u00fcngste Geschichte des Irak, Libyens und Afghanistans, die nach der Zerst\u00f6rung ihrer Regierungen durch US-gef\u00fchrte Kriege in regionale oder ethnische Konflikte zerfielen, ist eine Warnung hinsichtlich der Konflikte, die jetzt in Syrien entfesselt werden.<\/p>\n<p>Der eskalierende Krieg und der V\u00f6lkermord im Nahen Osten m\u00fcssen beendet werden, stattdessen braucht die Region Frieden, Wohlstand und Demokratie. Voraussetzung daf\u00fcr ist, dass die internationale Arbeiterklasse mit einem sozialistischen Antikriegsprogramm geeint und mobilisiert wird, um die Macht zu \u00fcbernehmen &#8211; gegen die imperialistischen M\u00e4chte und ihre b\u00fcrgerlichen Vertreter.<\/p>\n<p><em>#Titelbild: Ein von den USA unterst\u00fctzter Oppositionsk\u00e4mpfer stellt seinen Fu\u00df auf eine zerbrochene B\u00fcste des verstorbenen syrischen Pr\u00e4sidenten Hafez Assad in der syrischen Hauptstadt Damaskus, 8. Dezember 2024 [AP Photo\/Hussein Malla]<\/em><\/p>\n<p><em>Quelle: <\/em><a href=\"https:\/\/www.wsws.org\/de\/articles\/2024\/12\/10\/ecvj-d10.html\"><em>wsws.org&#8230;<\/em><\/a><em> vom 11. Dezember 2024<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bar\u0131\u015f Demir. 13 Jahre lang hat der Westen einen Krieg mit dem Ziel des Regimewechsels gegen den syrischen Pr\u00e4sidenten Baschar al-Assad gef\u00fchrt, der wiederum von Russland und dem Iran unterst\u00fctzt wurde. 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