{"id":15358,"date":"2025-04-04T10:07:06","date_gmt":"2025-04-04T08:07:06","guid":{"rendered":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=15358"},"modified":"2025-04-04T10:07:07","modified_gmt":"2025-04-04T08:07:07","slug":"trumps-reziproke-zoelle-verschaerfen-wirtschaftskrieg-gegen-den-rest-der-welt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=15358","title":{"rendered":"Trumps \u201ereziproke Z\u00f6lle\u201c versch\u00e4rfen Wirtschaftskrieg gegen den Rest der Welt"},"content":{"rendered":"<p><em>Nick Beams. <\/em><strong>Die Einf\u00fchrung neuer Z\u00f6lle, die US-Pr\u00e4sident Donald Trump am Mittwoch angek\u00fcndigt hat, stellt eine wirtschaftliche Kriegserkl\u00e4rung an den Rest der Welt dar.<\/strong><\/p>\n<p>Mit seinem Vorhaben verfolgt Trump zwei Ziele, die miteinander verbunden sind. Wirtschaftlich<!--more--> versucht er, durch h\u00f6here Z\u00f6lle Hunderte Milliarden Dollar einzunehmen, um die immer schlechtere wirtschaftliche und finanzielle Lage der USA zu verbessern und gleichzeitig weltweit ihre wirtschaftlichen Rivalen, vor allem China, zu schw\u00e4chen. Die Kosten daf\u00fcr werden letztlich US-Unternehmen und Verbraucher zahlen.<\/p>\n<p>Daneben will er auch die milit\u00e4rischen Kapazit\u00e4ten der USA st\u00e4rken. Durch die Z\u00f6lle sollen ausl\u00e4ndische und amerikanische Unternehmen gezwungen werden, ihre T\u00e4tigkeiten auf amerikanischem Boden auszuweiten, wobei ein Gro\u00dfteil davon der Ausstattung des Milit\u00e4rs dient.<\/p>\n<p>Nach den neuen Regelungen werden die USA \u201ereziproke Z\u00f6lle\u201c gegen zahlreiche L\u00e4nder verh\u00e4ngen. Die neuen US-Z\u00f6lle entsprechen jedoch nicht den Z\u00f6llen, die von diesen L\u00e4ndern auf Importe aus den USA erhoben werden.<\/p>\n<p>Vielmehr wurde jedem der betroffenen L\u00e4nder ein Zahlenwert zugeteilt. In diesen Wert flossen nicht nur der Zoll auf US-Importe ein, sondern alle Ma\u00dfnahmen, die nach dem Ermessen der USA die gleichen nachteiligen Auswirkungen haben wie ein Zoll. Dazu geh\u00f6ren u.a. Subventionen, regulatorische Auflagen, biologische Vorschriften f\u00fcr Agrarprodukte und der Wert der Landesw\u00e4hrung.<\/p>\n<p>Der reziproke Zoll wurde auf die H\u00e4lfte dieses Zahlenwerts festgelegt. F\u00fcr China, ein Hauptziel der neuen Regelung, haben die US-Wirtschaftsvertreter eine Zahl von 67 festgelegt, und der reziproke Zoll betr\u00e4gt somit 34 Prozent. Dazu kommen noch die 20 Prozent, die bereits zuvor f\u00fcr chinesische G\u00fcter eingef\u00fchrt worden waren, womit die Gesamth\u00f6he auf 54 Prozent steigt.<\/p>\n<p>Eine der unmittelbaren Auswirkungen der Zollerh\u00f6hungen, die am 9. April in Kraft treten sollen, wird eine deutliche Preiserh\u00f6hung f\u00fcr amerikanische Verbraucher bei zahlreichen in China hergestellten Produkten sein.<\/p>\n<p>Der Europ\u00e4ischen Union, von der Trump behauptet hat, sie sei gegr\u00fcndet worden, um die USA \u201e\u00fcber den Tisch zu ziehen\u201c, wurde die Zahl 39 zugeordnet und der zus\u00e4tzliche Zoll wird bei 20 Prozent liegen.<\/p>\n<p>Die L\u00e4nder S\u00fcdostasiens, von denen mehrere zu Produktionszentren f\u00fcr viele Unternehmen geworden sind, die die Auswirkungen von Handelsverboten gegen China umgehen wollen, werden noch schwerer getroffen werden. F\u00fcr Thailand wurde ein Zoll von 36 Prozent festgelegt, f\u00fcr Malaysia 24 Prozent, f\u00fcr Vietnam 46 Prozent.<\/p>\n<p>Der Zoll f\u00fcr S\u00fcdkorea, das bereits von dem um Mitternacht in Kraft getretenen 25-prozentigen Zoll auf \u201eim Ausland hergestellte\u201c Autos betroffen ist, wird ebenfalls 25 Prozent betragen. Und die Liste lie\u00dfe sich noch weiter fortsetzen.<\/p>\n<p>F\u00fcr alle L\u00e4nder, f\u00fcr die kein \u201ereziproker Zoll\u201c anf\u00e4llt, werden dennoch zehn Prozent zus\u00e4tzlich auf ihre Exporte erhoben. Diese Ma\u00dfnahme soll u.a. verhindern, dass L\u00e4nder einen Teil ihrer T\u00e4tigkeiten in L\u00e4nder verlegen, die nicht ausdr\u00fccklich im Visier der USA sind. Jetzt k\u00f6nnen sie sich nirgendwo hin fl\u00fcchten.<\/p>\n<p>Bevor Trump die neuen Z\u00f6lle im Rosengarten des Wei\u00dfen Hauses vorstellte, lie\u00df er zu Beginn seiner Rede die mittlerweile \u00fcbliche Schimpftirade gegen den Rest der Welt vom Stapel:<\/p>\n<p>\u201eUnser Land wurde jahrzehntelang von nahen und fernen L\u00e4ndern gepl\u00fcndert, beraubt, gesch\u00e4ndet und bestohlen, von Freunden ebenso wie von Feinden.\u201c Sp\u00e4ter erkl\u00e4rte er, in einigen F\u00e4llen seien die Freunde schlimmer gewesen alsdie Feinde.<\/p>\n<p>\u201eFlei\u00dfige amerikanische B\u00fcrger mussten jahrelang unt\u00e4tig zusehen, wie andere Nationen reich und m\u00e4chtig wurden, gr\u00f6\u00dftenteils auf unsere Kosten. Jetzt sind wir an der Reihe, aufzubl\u00fchen.\u201c<\/p>\n<p>Doch Trumps wiederholte Behauptung, die Z\u00f6lle w\u00fcrden den USA ein neues goldenes Zeitalter bescheren, sind Unsinn. Sie werden die Inflation nicht verringern, sondern die Preise f\u00fcr eine breite Palette von Waren erh\u00f6hen. Durch die Autoz\u00f6lle werden die Preise f\u00fcr Autos um zwischen 3.000 und 10.000 Dollar ansteigen.<\/p>\n<p>Tausende von Arbeitspl\u00e4tzen werden verloren gehen, und alle neuen Werke in den USA werden aus Kostengr\u00fcnden in hohem Ma\u00dfe automatisiert sein und nur \u00fcber eine kleine Belegschaft verf\u00fcgen.<\/p>\n<p>Zudem ist der Begriff \u201eAmerican-made\u201c bedeutungslos. Jedes Auto auf der Welt, auch in den USA, ist das Ergebnis einer komplexen internationalen Arbeitsteilung. So besteht der Ford-Pickup F-150, eines der Aush\u00e4ngeschilder daf\u00fcr, was als \u201eamerikanisches Auto\u201c gilt, aus Tausenden von Teilen, die aus der ganzen Welt importiert sind.<\/p>\n<p>Trump stellt die neuen Z\u00f6lle als Wunderheilmittel dar, mit dem sich gleichzeitig die Staatsschulden der USA abbezahlen und das Au\u00dfenhandelsdefizit verringern lie\u00dfen.<\/p>\n<p>Doch laut Sch\u00e4tzungen der Finanzgesellschaft Capital Economics werden sich die Einnahmen durch die Z\u00f6lle auf h\u00f6chstens 800 Milliarden Dollar belaufen.<\/p>\n<p>Gleichzeitig liegen die Zinsen f\u00fcr US-Staatsschulden mittlerweile bei 36 Billionen Dollar und steigen jedes Jahr um eine Billion, womit sie zum gr\u00f6\u00dften Posten im Staatshaushalt werden.<\/p>\n<p>Die Handelspolitik der Trump-Regierung ist voller innerer Widerspr\u00fcche. Einerseits will sie durch eine Schw\u00e4chung des Dollar-Kurses, durch die amerikanische Waren auf dem Weltmarkt billiger w\u00fcrden, die Exportm\u00e4rkte ausweiten. Doch der Status des Dollar als internationale Reservew\u00e4hrung, den Trump als existenzielle Frage f\u00fcr die USA betrachtet und dessen Verlust er mit einer Kriegsniederlage gleichgesetzt hat, erfordert einen starken Dollar.<\/p>\n<p>Zudem ist die US-Wirtschaft \u2013 so sehr Trump auch das Zollregime von Pr\u00e4sident William McKinley vom Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts beschw\u00f6rt \u2013 seit langem \u00fcber ihre nationalen Grenzen hinausgewachsen und abh\u00e4ngig von einer expandierenden Weltwirtschaft.<\/p>\n<p>Doch steht der Weltwirtschaft, die bereits teilweise die niedrigsten Wachstumsraten seit Jahrzehnten verzeichnet, jetzt noch ein weiterer schwerer Schlag bevor. Die <em>Financial Times<\/em> ver\u00f6ffentlichte Anfang der Woche Berechnungen, laut denen Vergeltungsma\u00dfnahmen, die fast sicher erfolgen werden, Kosten von bis zu 1,4 Billionen Dollar verursachen k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem herrscht auf den Finanzm\u00e4rkten zunehmend Nervosit\u00e4t, da sie sich wegen der steigenden Schulden von Staaten und Unternehmen bereits in fragilem Zustand befinden.<\/p>\n<p>Dies kam in einem Brief zum Ausdruck, den Larry Fink, der Vorstandsvorsitzende von BlackRock, der gr\u00f6\u00dften Verm\u00f6gensverwaltungsgesellschaft der Welt, diese Woche an die Aktion\u00e4re richtete. Er sagte, dass \u201eder Protektionismus mit voller Wucht zur\u00fcckgekehrt ist\u201c und dass die Menschen mit denen er spreche \u201esich gr\u00f6\u00dfere Sorgen um die Wirtschaft machen als jemals zuvor in der j\u00fcngsten Vergangenheit\u201c.<\/p>\n<p>Zur \u201ej\u00fcngsten Vergangenheit\u201c geh\u00f6rt auch die globale Finanzkrise 2008 und die Finanzkrise vom M\u00e4rz 2020, in welcher der US-Anleihenmarkt eingefroren war.<\/p>\n<p>Trump verh\u00e4ngt die weitreichenden Z\u00f6lle auf der Grundlage des International Emergency Economic Powers Act von 1977, der unter der demokratischen Carter-Regierung verabschiedet wurde. Dieses Gesetz erm\u00e4chtigt ihn, einen nationalen Notstand auszurufen, wenn \u201eungew\u00f6hnliche und au\u00dfergew\u00f6hnliche\u201c Bedrohungen von au\u00dferhalb der USA die nationale Sicherheit, Au\u00dfenpolitik oder Wirtschaft gef\u00e4hrden.<\/p>\n<p>Im so genannten Faktenblatt des Wei\u00dfen Hauses hie\u00df es, der nationale Notstand gehe auf das hohe und langanhaltende Au\u00dfenhandelsdefizit zur\u00fcck. Im Jahr 2024 betrug es 918 Milliarden Dollar und damit 17% mehr als im Vorjahr.<\/p>\n<p>Das Wei\u00dfe Haus machte in seiner Stellungnahme deutlich, dass milit\u00e4rische Erw\u00e4gungen eine zentrale Rolle bei den neuen Z\u00f6llen spielen. Die \u201ereziproken Z\u00f6lle\u201c richten sich gegen eben die L\u00e4nder, \u201emit denen die USA das gr\u00f6\u00dfte Au\u00dfenhandelsdefizit\u201c haben, wobei wirtschaftliche Fragen in dem Dokument durchg\u00e4ngig mit milit\u00e4rischen verbunden werden.<\/p>\n<p>\u201eGef\u00e4hrliche\u201c wirtschaftspolitische Ma\u00dfnahmen und Praktiken von Handelspartnern h\u00e4tten die F\u00e4higkeit der USA untergraben, Waren f\u00fcr den \u00f6ffentlichen und milit\u00e4rischen Bereich zu produzieren, und gef\u00e4hrdeten damit die nationale Sicherheit.<\/p>\n<p>\u201eMade in America\u201c sei nicht nur ein Schlagwort, sondern \u201eeine Priorit\u00e4t dieser Regierung f\u00fcr die Bereiche Wirtschaft und nationale Sicherheit.\u201c<\/p>\n<p>Die US-Lagerbest\u00e4nde an milit\u00e4rischen G\u00fctern seien \u201ezu gering, um mit den nationalen Verteidigungsinteressen vereinbar zu sein\u201c; Entwicklungen bei Biotechnologien, Batterien und Mikroelektronik seien notwendig, um \u201edie Bed\u00fcrfnisse der Verteidigungspolitik zu st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n<p>Zur Erl\u00e4uterung des Schwerpunkts auf andere Handelshemmnisse als Z\u00f6lle, insbesondere in Bezug auf China, hei\u00dft es, dass diese nicht nur die Wettbewerbsf\u00e4higkeit der USA untergr\u00fcben, sondern auch \u201edie wirtschaftliche und nationale Sicherheit der USA bedrohten, indem sie unsere Abh\u00e4ngigkeit von ausl\u00e4ndisch kontrollierten Lieferketten f\u00fcr kritische Industriezweige sowie f\u00fcr G\u00fcter des t\u00e4glichen Bedarfs erh\u00f6hen\u201c.<\/p>\n<p>Das Faktenblatt schilderte den zentralen Kern des Wirtschaftskrieges:<\/p>\n<p>\u201eDie heutige IEPPA [International Emergency Economic Powers Act] Verordnung beinhaltet auch die Befugnis zu \u00c4nderungen, sodass Pr\u00e4sident Trump den Zoll erh\u00f6hen oder senken kann, wenn sich die Handelspartner wehren oder wenn die Handelspartner nennenswerte Schritte zur Besserung nicht-reziproker Handelsabkommen unternehmen und sich in Fragen der Wirtschaft und der nationalen Sicherheit an die Seite der USA stellen.\u201c<\/p>\n<p>Mit anderen Worten, wer aus der Reihe tanzt, wird getroffen \u2013 und wenn er sich wehrt, noch h\u00e4rter.<\/p>\n<p>Die Zollma\u00dfnahmen sind nicht nur, aber sicherlich auch eine Kriegsvorbereitung, und in fr\u00fcheren Zeiten h\u00e4tten sie sogar als Kriegshandlung betrachtet werden k\u00f6nnen. Heute sind die Grenzen zwischen Krieg und Frieden flie\u00dfend, da der Krieg an der wirtschaftlichen Front direkt mit dem expansionistischen Kurs des US-Imperialismus in Zusammenhang steht \u2013 wie die Drohung, Kanada zum 51. US-Bundesstaat zu machen, die anhaltenden Bestrebungen zur \u00dcbernahme Gr\u00f6nlands und die verst\u00e4rkten Luftangriffe auf die Huthi im Jemen, um nur einige zu nennen.<\/p>\n<p><em>#Titelbild: US-Pr\u00e4sident Donald Trump bei der Ank\u00fcndigung neuer Z\u00f6lle im Rosengarten des Wei\u00dfen Hauses am 2. April 2025 [AP Photo\/Mark Schiefelbein]<\/em><\/p>\n<p><em>Quelle: <\/em><a href=\"https:\/\/www.wsws.org\/de\/articles\/2025\/04\/03\/jziz-a03.html\"><em>wsws.org&#8230;<\/em><\/a><em> vom 4. April 2025<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nick Beams. Die Einf\u00fchrung neuer Z\u00f6lle, die US-Pr\u00e4sident Donald Trump am Mittwoch angek\u00fcndigt hat, stellt eine wirtschaftliche Kriegserkl\u00e4rung an den Rest der Welt dar.<br \/>\nMit seinem Vorhaben verfolgt Trump zwei Ziele, die miteinander verbunden sind. Wirtschaftlich<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":15359,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2,6,7],"tags":[18,22,73,46],"class_list":["post-15358","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-debatte","category-geschichte-und-theorie","category-international","tag-imperialismus","tag-politische-oekonomie","tag-steuerpolitik","tag-usa"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15358","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=15358"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15358\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":15360,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15358\/revisions\/15360"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/15359"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=15358"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=15358"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=15358"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}