{"id":15393,"date":"2025-04-18T14:58:44","date_gmt":"2025-04-18T12:58:44","guid":{"rendered":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=15393"},"modified":"2025-04-18T14:59:28","modified_gmt":"2025-04-18T12:59:28","slug":"15393","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=15393","title":{"rendered":"Erinnerung an die Verbrechen des Nationalsozialismus wachhalten"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die Verantwortung f\u00fcr die faschistischen Verbrechen und die Dankbarkeit gegen\u00fcber der Sowjetunion d\u00fcrfen nicht von der Politik \u00fcberschattet werden. Durch politische Ma\u00dfnahmen werden Symbole des Sieges an sowjetischen Kriegerdenkm\u00e4lern verboten, russische Delegationen von Gedenkveranstaltungen ausgeschlossen und der Anteil der Roten Armee an der Befreiung<\/strong><!--more--><strong> Deutschlands ignoriert. Dr\u00fcber sprach \u00c9VA P\u00c9LI mit dem Au\u00dferordentlichen und Bevollm\u00e4chtigten Botschafter Russlands in Deutschland, Sergej J. Netschajew. <\/strong><\/p>\n<p><strong>HINTERGRUND<\/strong> Welche Rolle spielt die Erinnerung an den Sieg \u00fcber den Faschismus am 9. Mai 1945 heute in Russland, f\u00fcr die Gesellschaft, aber auch in politischer Hinsicht?<\/p>\n<p><strong>SERGEJ J. NETSCHAJEW<\/strong> Der Tag des Sieges ist ein Feiertag, der einem jeden russischen B\u00fcrger heilig ist. Vom Gro\u00dfen Vaterl\u00e4ndischen Krieg war jede sowjetische Familie betroffen. Im Juni 1941 nahmen Menschen aus ausnahmslos allen V\u00f6lkern der Sowjetunion die Waffe in die Hand, um ihr Vaterland zu verteidigen. Jedem war klar, dass es um die Existenz des eigenen Heimatlandes, die Rettung des eigenen Zuhauses und der eigenen Familie ging. Auf dem Altar des Sieges opferte die Sowjetunion 27 Millionen Menschenleben, die meisten von ihnen waren Zivilisten, Alte, Frauen und Kinder.<\/p>\n<p>Die Nazis haben von Anfang an keinen Hehl daraus gemacht, dass sie einen Vernichtungs- und Versklavungskrieg gegen die UdSSR f\u00fchren wollten. Das fand in den Grundsatzpapieren des Dritten Reiches Eingang und wurde sp\u00e4ter in den Beschl\u00fcssen der N\u00fcrnberger Prozesse best\u00e4tigt. Die Brutalit\u00e4t, die der Aggressor an den Tag legte, war in der Geschichte der Menschheit beispiellos. An den V\u00f6lkern der UdSSR wurde ein Genozid begangen, der sich in grauenvoller Weise auch durch die Leningrader Blockade manifestierte. Allein w\u00e4hrend der Belagerung Leningrads kamen mehr als eine Million Zivilisten durch Hunger, K\u00e4lte und Bombenangriffe ums Leben. Die F\u00fchrung des Dritten Reiches sah sich vor der Aufgabe, die Stadt und ihre Bev\u00f6lkerung komplett zu vernichten. Das darf niemals dem Vergessen anheimfallen. Diese Erinnerung ist bei jedem von uns Teil des genetischen Ged\u00e4chtnisses.<\/p>\n<p>Gerade deshalb wird sich Russland weiterhin daf\u00fcr einsetzen, dass Verbrechen, die das Dritte Reich und dessen Helfershelfer auf dem Territorium der UdSSR begingen, als Genozid an den V\u00f6lkern der Sowjetunion eingestuft werden. Wir hoffen, dass die neue deutsche Bundesregierung und der neue Bundestag den Mut haben werden, einen entsprechenden Beschluss zu fassen.<\/p>\n<p><strong>HINTERGRUND<\/strong> Russische Journalisten sagten uns vor einem Jahr in St. Petersburg, dass es ein Tag ist, an dem der Opfer und der Gefallenen gedacht, aber auch gefeiert wird. Der Krieg sei Vergangenheit und heute gehe es darum, das Leben und den Frieden zu bewahren. Wie sehen Sie das? Ist es mehr ein Tag der Erinnerung und des Gedenkens oder ein Tag der Freude und des Feierns?<\/p>\n<p><strong>NETSCHAJEW<\/strong> Das Lied \u201eTag des Sieges\u201c, das jeder B\u00fcrger in Russland kennt und das vielen auch im Ausland bekannt sein wird, hat folgende Zeilen:<\/p>\n<p>Dieser Tag des Sieges riecht nach Pulverrauch, Diese Feier \u2013 mit den Schl\u00e4fen silbergrau. Diese Freude \u2013 mit den Tr\u00e4nen kommt sie auf \u2026<\/p>\n<p>F\u00fcr uns gibt es hier keinen Widerspruch. Am 9. Mai gedenken wir unserer heldenhaften Vorfahren. Wir erinnern an unsere V\u00e4ter, Gro\u00dfv\u00e4ter und Urgro\u00dfv\u00e4ter, die den Sieg geschmiedet haben, legen Blumen an Ehrendenkm\u00e4lern und Grabst\u00e4tten sowjetischer Soldaten nieder und verneigen uns vor ihnen tief.<\/p>\n<p>Der 9. Mai ist aber auch nat\u00fcrlich ein Feiertag. Mit diesem Sieg wurde nicht nur unser Land, sondern ganz Europa und die gesamte Welt vom Faschismus befreit. Ohne den entscheidenden Beitrag des sowjetischen Volkes w\u00e4re der Sieg nicht m\u00f6glich gewesen. Auf dem besiegten Reichstag hissten die Sowjetsoldaten das rote Siegesbanner. Es gibt also einiges, worauf wir stolz sein und an diesem Maitag ansto\u00dfen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>HINTERGRUND<\/strong> Eine Form des Gedenkens der Menschen ist seit einigen Jahren das \u201eUnsterbliche Regiment\u201c, das an die Gefallenen und die Veteranen des Gro\u00dfen Vaterl\u00e4ndischen Krieges erinnert. Wie gro\u00df ist diese Bewegung? Welche Rolle spielt das in Russland, wird es das auch in Deutschland geben in diesem Jahr?<\/p>\n<p><strong>NETSCHAJEW<\/strong> Beim \u201eUnsterblichen Regiment\u201c handelt es sich um eine B\u00fcrgerinitiative zum Gedenken an die Teilnehmer des Gro\u00dfen Vaterl\u00e4ndischen Krieges. Eine einmalige Aktion hat sich mit der Zeit zu einer allrussischen Bewegung entwickelt und seitdem weit \u00fcber Russland hinaus Anklang gefunden. Heute werden M\u00e4rsche des \u201eUnsterblichen Regiments\u201c in \u00fcber hundert L\u00e4ndern organisiert. Die Teilnehmer ziehen durch zentrale Stra\u00dfen ihrer St\u00e4dte mit den Bildern von Familienangeh\u00f6rigen in der Hand, die als Soldaten, Untergrund- und Widerstandsk\u00e4mpfer und Arbeiter des Hinterlandes am Gro\u00dfen Vaterl\u00e4ndischen Krieg teilgenommen haben. Millionen Menschen beteiligen sich an diesen M\u00e4rschen. Auch in Deutschland ziehen diese Aktionen immer mehr Teilnehmer und Unterst\u00fctzer an. 2024 wurden die M\u00e4rsche der russischen Landsleute in 17 deutschen St\u00e4dten organisiert. Wir sind sicher, dass diese Veranstaltung auch im 80. Jahr nach dem Gro\u00dfen Sieg stattfinden kann. Wir hoffen, dass die Beh\u00f6rden auf Bundes-, Landes- und auf kommunaler Ebene die Organisatoren und Teilnehmenden wohlwollend unterst\u00fctzen werden.<\/p>\n<p><strong>HINTERGRUND<\/strong> Es gibt in Russland in dem Zusammenhang den Wunsch eines friedlichen Himmels (\u043c\u0438\u0440\u043d\u043e\u0433\u043e \u043d\u0435\u0431\u0430). Was bedeutet das?<\/p>\n<p><strong>NETSCHAJEW<\/strong> Es ist einfach. Das ist ein Wunsch, dass am Himmel die Sonne scheint und vom Himmel nur Regentropfen fallen, aber keine Bomben und Geschosse.<\/p>\n<p>Es ist aber auch klar: Damit dieses Ziel \u00fcberall Wirklichkeit werden kann, braucht es eine gleiche und unteilbare Sicherheit f\u00fcr alle Staaten der Welt. F\u00fcr alle Staaten eben, nicht nur f\u00fcr Mitglieder einzelner Milit\u00e4rb\u00fcndnisse, die anderen internationalen Akteuren ihren Willen aufzwingen wollen. Daf\u00fcr hat sich Russland eingesetzt und wird es auch weiterhin tun.<\/p>\n<p><strong>HINTERGRUND<\/strong> Wie wird Russland, als Nation und als Gesellschaft, und wie werden die russischen Menschen diesen 80. Jahrestag des Sieges \u00fcber den Faschismus begehen? Welche Aktivit\u00e4ten plant die russische Botschaft in Deutschland aus diesem Anlass?<\/p>\n<p><strong>NETSCHAJEW<\/strong> Diesen Jahrestag wollen wir gro\u00df und feierlich begehen. Anl\u00e4sslich des 80. Jahrestages des Sieges im Gro\u00dfen Vaterl\u00e4ndischen Krieg werden in Russland Staats- und Regierungschefs aus verschiedenen L\u00e4ndern erwartet, einschlie\u00dflich unserer Partner aus der Gemeinschaft Unabh\u00e4ngiger Staaten (GUS), der BRICS und der Shanghaier Organisation f\u00fcr Zusammenarbeit (SOZ). Vertreten sein werden weitere befreundete Staaten. Auch f\u00fcr EU-L\u00e4nder, die am Dabeisein interessiert w\u00e4ren, bleibt die T\u00fcr offen.<\/p>\n<p>Zusammen mit unseren Freunden aus der Gemeinschaft Unabh\u00e4ngiger Staaten, mit russischen Landsleuten in Deutschland und deutschen B\u00fcrgerinitiativen wollen die Botschaft und andere russische Vertretungen hierzulande ein umfassendes Veranstaltungsprogramm umsetzen, das Kranzniederlegungen an sowjetischen Grabst\u00e4tten und in KZ-Gedenkst\u00e4tten, Gedenkaktionen sowie Bildungs- und Kulturevents (Filmvorf\u00fchrungen, Ausstellungen und Konzerte) umfassen wird.<\/p>\n<p><strong>HINTERGRUND<\/strong> In Deutschland wird zunehmend politisch und medial die Erinnerung daran verdr\u00e4ngt, dass die Sowjetunion die Hauptlast im Kampf gegen den Faschismus, einschlie\u00dflich der 27 Millionen toten Sowjetb\u00fcrger in Folge des Krieges, und den entscheidenden Anteil am Sieg \u00fcber den Faschismus trug. Wie gehen Sie damit um?<\/p>\n<p><strong>NETSCHAJEW<\/strong> Wenn sich jemand in diesem Land vorgenommen hat, die Erinnerung an die heldenhaften Leistungen und an die Opfer des sowjetischen Volkes im Zweiten Weltkrieg zu verdr\u00e4ngen oder \u2013 noch schlimmer \u2013 die neueste Geschichte in antisowjetischer beziehungsweise russlandfeindlicher Weise umzuschreiben, dann soll das auf seinem Gewissen bleiben. Wir sind \u00fcberzeugt, dass die Erinnerung, das Bewusstsein der Deutschen f\u00fcr die Verantwortung f\u00fcr die schrecklichen Verbrechen des Nationalsozialismus und die Dankbarkeit gegen\u00fcber dem sowjetischen Volk f\u00fcr die Befreiung und die Nachkriegsvers\u00f6hnung nicht von der aktuellen politischen Lage beeinflusst werden d\u00fcrfen und k\u00f6nnen. Bedauernswerterweise findet die politische Gro\u00dfwetterlage dennoch unter anderem dadurch Ausdruck, dass das Zeigen von Symbolen des Sieges an sowjetischen Kriegsehrenm\u00e4lern untersagt, russischen Delegationen die Teilnahme an j\u00e4hrlichen Gedenkveranstaltungen verweigert und der Anteil der Roten Armee an der Befreiung Deutschlands ignoriert wird.<\/p>\n<p>Gleichzeitig ist es uns sehr wohl bewusst, dass all das nichts zu tun hat mit den Gef\u00fchlen einfacher Deutscher, die um die heldenhaften Leistungen der sowjetischen Soldaten wissen, deren Andenken in Ehren halten und richtige historische Akzente setzen. Wir haben wiederholt die Gelegenheit gehabt, uns davon zu \u00fcberzeugen.<\/p>\n<p><strong>HINTERGRUND<\/strong> In den letzten Jahren wird in Deutschland durch Beh\u00f6rden das Gedenken an den Sieg und die Opfer zunehmend behindert und eingeschr\u00e4nkt. Sie haben in den Jahren zuvor den deutschen Beh\u00f6rden f\u00fcr die Pflege der Gedenkst\u00e4tten und die Unterst\u00fctzung gedankt. Wie sieht das zum 80. Jahrestag aus?<\/p>\n<p><strong>NETSCHAJEW<\/strong> Die deutsche Seite erf\u00fcllt ihre Verpflichtungen aus dem entsprechenden Regierungsabkommen nach Treu und Glauben. Daf\u00fcr sind wir den zust\u00e4ndigen Beh\u00f6rden von Herzen dankbar. Das wissen wir zu sch\u00e4tzen. Nahezu alle sowjetischen Kriegsgr\u00e4ber in Deutschland \u2013 und davon gibt es ca. 4.000 \u2013 befinden sich in einem angemessenen Zustand, sie werden kontinuierlich gepflegt und gegebenenfalls renoviert. Vandalismus kommt vereinzelt vor, konnte jedoch leider noch nicht komplett unterbunden werden. Auf der Arbeitsebene gibt es Kontakte zu regionalen und kommunalen Beh\u00f6rden sowie zum Volksbund Deutsche Kriegsgr\u00e4berf\u00fcrsorge. Besonders m\u00f6chte ich die Sucharbeit des Volksbundes w\u00fcrdigen, die letztlich die Beisetzung der geborgenen Gebeine von Rotarmisten erm\u00f6glicht.<\/p>\n<p>Die russischen diplomatischen Vertretungen richten auch ein gro\u00dfes Augenmerk darauf, in welchem Zustand sich die sowjetischen Kriegsgr\u00e4ber hierzulande befinden. Im Vorfeld des Feiertages planen wir etwa 200 Inspektionen dieser Art. Aufgrund der drastischen Reduzierung der russischen diplomatischen und berufskonsularischen Pr\u00e4senz in Deutschland durch die deutsche Seite werden in diese Arbeit russische Landsleute und nicht gleichg\u00fcltige deutsche B\u00fcrger eingebunden, die uns nach Kr\u00e4ften unterst\u00fctzen. Unser Dank f\u00fcr die Unterst\u00fctzung gilt auch den deutschen Sicherheitsbeh\u00f6rden beziehungsweise der Polizei.<\/p>\n<p><strong>HINTERGRUND<\/strong> Wie erleben sie die Reaktionen in der bundesdeutschen Gesellschaft auf diesen Jahrestag, die Erinnerung an die Ereignisse vor 80 Jahren?<\/p>\n<p><strong>NETSCHAJEW<\/strong> Bei traditionellen Gedenkveranstaltungen an sowjetischen Kriegsdenkm\u00e4lern und Kriegsgr\u00e4bern sehen wir uns fast nie negativen Ausf\u00e4llen, Provokationen oder Beleidigungen gegen\u00fcber. Im Gegenteil, die Deutschen bringen Blumen zu sowjetischen Gr\u00e4bern. Daf\u00fcr m\u00f6chte ich ihnen aufrichtig danken.<\/p>\n<p><strong>HINTERGRUND<\/strong> Zur\u00fcck nach Russland: Die Sowjetunion existiert nicht mehr. In welcher Form gedenken die getrennten V\u00f6lker der Sowjetunion gemeinsam des Sieges \u00fcber den Faschismus, an den einstigen gemeinsamen Kampf?<\/p>\n<p><strong>NETSCHAJEW<\/strong> Wir waren und sind stets gegen die Versuche, die Opfer des Krieges nach deren Nationalit\u00e4ten zu kategorisieren und den gemeinsamen Sieg in die nationalen Schubladen aufzuteilen. Nur durch gemeinsame Anstrengungen war es m\u00f6glich, die Kriegsmaschinerie des Dritten Reiches, die ganz Europa erobert hatte, niederzuringen. Unsere Kollegen aus den diplomatischen Vertretungen der GUS-Staaten laden wir immer zu gemeinsamen Gedenkaktionen, Veranstaltungen und Empf\u00e4ngen ein. Wie ich bereits gesagt habe, werden die Staatschefs dieser L\u00e4nder am 9. Mai nach Moskau kommen. Den Beitrag unserer Verb\u00fcndeten aus der Anti-Hitler-Koalition und der K\u00e4mpfer des antifaschistischen Widerstands wissen wir auch hoch zu sch\u00e4tzen. Die Erinnerung daran halten wir in Ehren.<\/p>\n<p>Wir hoffen auch, dass in den postsowjetischen L\u00e4ndern, in denen heute nicht die sowjetischen Befreier, sondern die SS-Veteranen und Nazi-Schergen geehrt werden, in denen die sowjetische Fahne untersagt ist und Nazi-Symbole hingegen erlaubt sind, ein Umdenken stattfindet.<\/p>\n<p><em>Quelle: <\/em><a href=\"https:\/\/www.hintergrund.de\/globales\/kriege\/erinnerung-an-die-verbrechen-des-nationalsozialismus-wachhalten\/\"><em>hintergrund.de&#8230;<\/em><\/a><em> vom 18. April 2025<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Verantwortung f\u00fcr die faschistischen Verbrechen und die Dankbarkeit gegen\u00fcber der Sowjetunion d\u00fcrfen nicht von der Politik \u00fcberschattet werden. 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