{"id":15437,"date":"2025-05-13T09:41:32","date_gmt":"2025-05-13T07:41:32","guid":{"rendered":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=15437"},"modified":"2025-05-13T09:41:34","modified_gmt":"2025-05-13T07:41:34","slug":"der-8-mai-1945-eine-erinnerung-2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=15437","title":{"rendered":"Der 8. Mai 1945 \u2013 eine Erinnerung 2025"},"content":{"rendered":"<p><em>Manfred Henle. <\/em>Mai 2025: Bundestag schlie\u00dft Repr\u00e4sentanten Russlands und Belarus\u2018 von Weltkriegsgedenken aus. F\u00fchrende Tageszeitung behauptet Kontinuit\u00e4t eines \u201egro\u00dfrussischen Imperialismus\u201c \u2013 \u201evor Hitler\u201c, in den 1940er Jahren, im Ukrainekrieg [\u2026] Bereits am Sonntag hatte der russische Botschafter in der Bundesrepublik an den Gedenkveranstaltungen<!--more--> in den Konzentrationslagern Sachsenhausen und Ravensbr\u00fcck nicht teilnehmen d\u00fcrfen. (German Foreign Policy, 8.5.2025 Befreiung ohne Befreier I.)<a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/top-story\/8-mai-1945-eine-erinnerung-2025\/#_ftn1\">[1]<\/a><\/p>\n<p>Die EU, mehrere EU-Staaten und die Ukraine suchen die Gedenkfeiern in Moskau zum Sieg \u00fcber NS-Deutschland zu sabotieren \u2013 mit allerlei Drohungen, der Sperrung des Luftraums f\u00fcr die Anreise und der Debatte \u00fcber ein Sondertribunal gegen Russland [\u2026] Mehrere Dutzend Staaten nehmen an den Veranstaltungen in der russischen Hauptstadt teil, darunter BRICS-Staaten wie China, Brasilien, S\u00fcdafrika und Indonesien, aber auch das EU-Mitglied Slowakei sowie der EU-Beitrittskandidat Serbien. Die Teilnahme der beiden letzteren hatte die EU zu unterbinden versucht, nicht zuletzt mit der Drohung, ein Staat, der Repr\u00e4sentanten nach Moskau entsende, d\u00fcrfe der EU nicht beitreten. (German Foreign Policy, 9.5.2025 Befreiung ohne Befreier II.)<a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/top-story\/8-mai-1945-eine-erinnerung-2025\/#_ftn2\">[2]<\/a><\/p>\n<p>Eine willkommene Gelegenheit f\u00fcr die laufende Kriegspropaganda bot und bietet auch der 8.Mai 2025, der 80. Jahrestag der deutschen Niederlage: Zum einen, das B\u00f6se in Gestalt eines ewigen, unverbesserlichen gro\u00dfrussischen Imperialismus auszumalen, der in der russischen Seele genetisch einfach verankert sein muss. Diese Methode f\u00fcgt sich nahtlos in die klassische Methode der Kriegspropaganda ein, das hei\u00dft: den von den politischen Kriegsvorbereitern und Kriegstreibern ausgemachten au\u00dfen- und geopolitischen Feind als eine unmittelbare, existenzielle Bedrohung eines jeden Einzelnen in den furchterregendsten und d\u00fcstersten Farben und Bildern zu zeichnen. Leit- und Massenmedien, einschl\u00e4gige Denk-\u201eFabriken\u201c und sonstige \u201eExperten f\u00fcr Sicherheit\u201c geben sich alle M\u00fche, den l\u00e4ngst \u00fcberf\u00e4lligen, kriegsnotwendigen \u201eMentalit\u00e4tswandel\u201c der Bev\u00f6lkerung ebenfalls herbeizuf\u00fchren. Leuchtet es mehrheitlich den in der NATO eingemeindeten Bev\u00f6lkerungen ein, dass der Befreier von Nationalsozialismus und Konzentrationslagern selbst eine Nachbildung dessen sei, dann ist der staatlich erw\u00fcnschte Mentalit\u00e4tswandel auch nach dieser Seite hin gelungen.<\/p>\n<p>Zugleich bietet der 80. Jahrestag der deutschen Niederlage die Gelegenheit, diplomatisch und au\u00dfenpolitisch klarzustellen, dass eine weitere milit\u00e4rische und weltpolitische Niederlage f\u00fcr Deutschland nicht mehr in Frage kommt. Daf\u00fcr wird demonstrativ und vor den Augen der Welt\u00f6ffentlichkeit dem ehemalige Befreier feindseligst begegnet und etwaigen Abweichlern vom deutschen Kriegskurs praktisch gedroht. In politischer Frontlinie bekunden die deutschen Kriegsvorbereiter und Kriegstreiber ihre definitive Entschlossenheit, notfalls auch ohne die USA einen nuklearen Krieg gegen die Atomsupermacht Russland in Angriff zu nehmen. Und in Kollaboration mit ihren europ\u00e4ischen Kollegen die Kriegsvorbereitung gegen Russland mit allen Mitteln als gesamteurop\u00e4isches Kunstwerk voranzutreiben \u2013 \u201ewhatever it takes\u201c: F.Merz, Pistorius, Steinmeier, Strack-Zimmernann, Kaja Kallas, Mark Rutte, v.d.Leyen und Co. Ein gegen\u00fcber dem herrschenden Narrativ vom \u201egro\u00dfrussischen Imperialismus\u201c alternatives Erinnerungs-Narrativ ist in heutiger Zeit durchaus angebracht.<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li><strong> Die kurze Geschichte des herrschenden Erinnerungs-Narrativs<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>In gewohnter Manier ruft der Bundespr\u00e4sident auch zum 80. Jahrestag der deutschen Niederlage einen Weckruf aus. Einen Weckruf der puren Kriegspropaganda und der Entschlossenheit zum Krieg:<\/p>\n<p>\u201eDie Befreier von Auschwitz sind zu neuen Aggressoren geworden\u2026Wir m\u00fcssen milit\u00e4risch st\u00e4rker werden, aber nicht um Krieg zu f\u00fchren, sondern um Krieg zu verhindern\u2026Wir wissen, was zu tun ist.\u201c (Steinmeier, 8.5.2025)<a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/top-story\/8-mai-1945-eine-erinnerung-2025\/#_ftn3\">[3]<\/a><\/p>\n<p>Zweck und Ziel dieser langatmigen Rede des Bundespr\u00e4sidenten sind damit hinreichend charakterisiert: Russland eine milit\u00e4rische und weltpolitische Niederlage zu bereiten, von dem es sich nicht mehr erholt. Das ist \u201ezu tun\u201c (Steinmeier) und als <em>Befreiung<\/em> zu verstehen.<\/p>\n<p>Den richtungsweisenden Grundstein zu diesem Weckruf hat Theodor Heuss als Mitglied des Parlamentarischen Rates am 8. Mai 1949 bei der Verk\u00fcndung des Grundgesetzes gelegt mit den Worten:<\/p>\n<p><em>\u00a0\u201e<\/em>Im Grunde genommen bleibt dieser 8. Mai 1945 die tragischste und fragw\u00fcrdigste Paradoxie der Geschichte f\u00fcr jeden von uns. Warum denn? Weil wir erl\u00f6st und vernichtet in einem gewesen sind.<em>\u201c <\/em>(Theodor Heuss, 8.5.1949)<a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/top-story\/8-mai-1945-eine-erinnerung-2025\/#_ftn4\">[4]<\/a><\/p>\n<p>Jeder Einzelne soll sich als Mitglied in einem imaginierten Wir-Kollektiv an das Datum des 8. Mai 1945 erinnern<em>. <\/em>Sich erinnern in der von Theodor Heuss vorgegebenen Weise des Sich-Erinnerns: <em>Paradoxie-Tragik-Erl\u00f6sung-Vernichtung. <\/em>Dieses mit der Antike, mit dem Alten Testament, mit der j\u00fcdisch-christlicher Erl\u00f6sungsreligion und mit dem Vater Unser konstruierte Narrativ will mit der schlichten Darlegung der Vergangenheit, wie sie einfach war, nichts zu tun haben. Dem gro\u00dfen deutschen Ganzen gilt das vorgetragene Pathos, das sich auf die 50-65 Millionen Toten des ersten deutschen Weltkriegs beruft, um das gro\u00dfe deutsche Ganze mit seiner \u201etragischen\u201c Geschichte \u00fcber die Schlachtfelder, Tr\u00fcmmer und Gr\u00e4ber hinaus zu erheben. Um angesichts der erdichteten \u201eParadoxie, Tragik, Vernichtung und Erl\u00f6sung\u201c die Frage aufzuwerfen, was mit dem gro\u00dfen deutschen Ganzen in Zukunft denn geschehen soll. Das soll sich das Publikum fragen, obwohl die politischen Nachfolger des Dritten Reichs die Antwort auf die \u00f6ffentlichkeitswirksam gestellte Frage l\u00e4ngst bereit hatten.<\/p>\n<p>Das durch Theodor Heuss dem Vater Unser entlehnte Wort von der <em>Erl\u00f6sung<\/em> des gro\u00dfen deutschen Ganzen, ist sprichw\u00f6rtlich und zukunftsweisend gemeint: \u201eErl\u00f6se uns von dem B\u00f6sen.\u201c (Arbeitsgemeinschaft f\u00fcr liturgische Texte (1970)<a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/top-story\/8-mai-1945-eine-erinnerung-2025\/#_ftn5\">[5]<\/a> Gl\u00fccklicherweise wohnt der Erl\u00f6sungsidee die Vorstellung inne, dass die Erl\u00f6sung des gro\u00dfen Ganzen vom \u201eB\u00f6sen\u201c in die <em>Zukunft<\/em> blickend einen Abschluss, ein Ende des B\u00f6sen findet, finden muss: Ein Akt der <em>Befreiung<\/em>, den die Erl\u00f6sung des gro\u00dfen Ganzen durch \u201ejeden von uns\u201c (Theodor Heuss) verlangt. Eine Erl\u00f6sung von jenem B\u00f6sen, das dem deutschen gro\u00dfen Ganzen zwischen 1933 bis 1945 die Schmach einer zweiten milit\u00e4rischen und weltpolitischen Niederlage bereitet haben soll. Und eine Erl\u00f6sung vom jenem anderen B\u00f6sen, das endg\u00fcltig den Einsatz von Leib und Leben durch die zu Erl\u00f6senden erfordert.<\/p>\n<p>Grundgesetzlich aufgegeben war der deutschen Bev\u00f6lkerung im Nachkriegsdeutschland-West ein Mentalit\u00e4tswandel mit einem doppelten Befreiungsauftrag: Sich neben der Befreiung vom absolut B\u00f6sen in Gestalt des Dritten Reichs dar\u00fcber im Klaren zu werden, dass die Zukunft Deutschlands als zuk\u00fcnftige Weltfriedens-Macht die Erl\u00f6sung vom Reich des B\u00f6sen im Osten gebietet. Diesen Aufruf zur doppelten Befreiung vom absolut B\u00f6sen verk\u00fcnden die 8.Mai-Festtagsreden in ihrer 80-j\u00e4hrigen Geschichte bis auf den heutige Tag immer und immer wieder, nicht zuletzt eben auch die Festtags-Reden zum 8.Mai 2025.<\/p>\n<p>Wie aber kam es zum 8. Mai 1945 und zum Auftrag, die Nation vom absolut B\u00f6sen im Osten mittels seiner kriegst\u00fcchtig und resilient herzurichtenden Bev\u00f6lkerung in Deutschland zu erl\u00f6sen und zu befreien?<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li><strong> Kein deutscher Platz an der Sonne \u2013 eine andere Erinnerung<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>\u201eAber allerdings sind wir der Ansicht, dass es sich nicht empfiehlt, Deutschland in zukunftsreichen L\u00e4ndern von vornherein auszuschlie\u00dfen vom Mitbewerb anderer V\u00f6lker. (Bravo!) \u2026 Die Zeiten, wo der Deutsche dem einen seiner Nachbarn die Erde \u00fcberlie\u00df, dem anderen das Meer und sich selbst den Himmel reservierte, wo die reine Doktrin thront (Heiterkeit \u2013 Bravo!) \u2013 diese Zeiten sind vor\u00fcber \u2026 (Bravo!)<\/p>\n<p>Mit einem Worte: wir wollen niemand in den Schatten stellen, aber wir verlangen auch unseren Platz an der Sonne. (Bravo!) \u2026 werden wir bestrebt sein, getreu den \u00dcberlieferungen der deutschen Politik, ohne unn\u00f6tige Sch\u00e4rfe, aber auch ohne Schw\u00e4che unsere Rechte und unsere Interessen zu wahren. (Lebhafter Beifall.) In Ostasien wie in Westindien werden wir bestrebt sein, getreu den Ueberlieferungen der deutschen Politik, ohne unn\u00f6thige Sch\u00e4rfe, aber auch ohne Schw\u00e4che unsere Rechte und unsere Interessen zu wahren. (Lebhafter Beifall.)\u201c (Bernhard Freiherr von B\u00fclow, 6.Dezember 1897)<a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/top-story\/8-mai-1945-eine-erinnerung-2025\/#_ftn6\">[6]<\/a><\/p>\n<p>Diese \u00dcberzeugung war bei den Regierungsverantwortlichen des wilhelminisch-kaiserlich\u00a0 gef\u00fchrten und verwalteten Deutschland l\u00e4ngst herangereift: Mit allen zu Gebote stehenden Mitteln haben die kaiserlichen Reichs- und Staatsf\u00fchrer das deutsche gro\u00dfe Ganze zu einem weltmarktkonkurrenzf\u00e4higen Kapitalstandort hergerichtet. Und dessen Reichtumsakkumulation gebietet, dass seinem Zugriff auf die Reichtumsquellen und Bev\u00f6lkerungen fremder \u201ezukunftsreicher L\u00e4nder\u201c (von B\u00fclow) freie Bahn geschaffen wird.<\/p>\n<p>Aus dieser \u00dcberzeugung heraus haben die berufenen politischen Sachwalter des wilhelminisch-kaiserlichen Kapitalstandortes die daraus erwachsenen Anspr\u00fcche an die eigene Nation zugleich an die Verwalter und Souver\u00e4ne anderer Nationen adressiert als \u201eunsere Rechte und Interessen\u201c. Diese <em>unsere<\/em> Rechte und Interessen sind \u201eohne unn\u00f6thige (sic!) Sch\u00e4rfe\u201c, das hei\u00dft: \u201eohne Schw\u00e4che\u201c geltend zu machen. Dass diesem Geltendmachen \u201eunserer Rechte und Interessen\u201c andere Nationen im Wege stehen, n\u00e4hrte und bef\u00f6rderte die <em>Unzufriedenheit<\/em> und <em>Kritik<\/em> der Regierungsverantwortlichen des wilhelminisch-kaiserlichen Standort Deutschland.<\/p>\n<p>Das ergibt den Befund: \u201eDie Zeiten\u201c, da dem deutschen gro\u00dfen Ganzen kein geo- und weltpolitisch ma\u00dfgebliches Mitspracherecht in der Aus\u00fcbung globaler, \u00f6konomischer, milit\u00e4rischer und politischer Hausherrengewalt von den herrschenden Weltm\u00e4chte zuerkannt wird, \u201ediese Zeiten sind vor\u00fcber\u201c (von B\u00fclow).<\/p>\n<p>Eingedenk dessen und im Anspruch, \u201eunsere Interessen und Rechte\u201c (von B\u00fclow) auf der Ebene <em>konkurrierender Weltm\u00e4chte<\/em> geltend zu machen, ist ein <em>deutscher<\/em> \u201eGriff nach der Weltmacht\u201c (Fritz Fischer, 1984)<a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/top-story\/8-mai-1945-eine-erinnerung-2025\/#_ftn7\">[7]<\/a> keine Frage. Nur dann ist dem wilhelminisch-kaiserlichen Kapitalstandort Deutschland eine gewinnbringende Zukunft gesichert, wenn ihm eine deutschfarbene Weltmacht, die \u00fcber ein geo- und weltpolitisches Mitspracherecht in der Aus\u00fcbung weltweiter Hausherrengewalt verf\u00fcgt, den Weg gegen alle Konkurrenten bahnt. Das bedeutet:<\/p>\n<ol start=\"4\">\n<li><strong> Krieg \u2013 was denn sonst? <\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Dass die Weltmacht-Konkurrenten, denen die deutsche Herausforderung galt, von sich aus keinen Anlass sehen, einen ihnen wom\u00f6glich ebenb\u00fcrtigen oder in naher Zukunft gar \u00fcberlegenen Konkurrenten Raum zu geben, davon gingen die politischen Sachwalter des seit Bismarck zu einem gro\u00dfen Ganzen vereinigten Deutschland aus. In allerlei generalstabsm\u00e4\u00dfigen und strategischen Vor\u00fcberlegungen, Texten und Reden zum in jedem Fall anvisierten \u201ekommenden Krieg\u201c (Fritz Fischer), dokumentierten die politischen Sachwalter des deutschen gro\u00dfen Ganzen dies: \u201eohne Schw\u00e4che\u201c (von B\u00fclow) den als Rechtsanspr\u00fcche formulierten deutschen Interessen gegen die als Feinde dargestellten damaligen Weltmachtkonkurrenten mit allen Mitteln milit\u00e4rischer und staatlicher Gewalt endg\u00fcltig zum Durchbruch zu verhelfen. Unter Einsatz der eigenen Bev\u00f6lkerung und unter bewusster Inkaufnahme von zig Millionen Toten, Verletzten und Verst\u00fcmmelten, Traumatisierten und am Weltgemetzel irre Gewordenen so zum Durchbruch zu verhelfen, dass es keinen Widerstand seitens der Weltmacht-Konkurrenten gegen einen deutschen Platz an der Sonne geopolitischer Weltmachtgeltung mehr geben konnte.<\/p>\n<p>Die Weltmachtkonkurrenten ihrerseits kannten keinen vern\u00fcnftigen Grund, ein deutsches Recht auf Erfolg in der Standort-, Weltmarkt- und Weltmachtkonkurrenz widerspruchslos hinzunehmen und sch\u00e4rften ebenfalls die ihnen zur Verf\u00fcgung stehenden Zerst\u00f6rungs- und Vernichtungsmittel. Und alle politischen Souver\u00e4ne taten das ihre, um in der Zeit des Friedens den n\u00f6tigen Mentalit\u00e4tswandel bei ihren Bev\u00f6lkerungen zu bewirken. Also die Bev\u00f6lkerungen kriegst\u00fcchtig herzurichten und die Zustimmung derer zu gewinnen, die in den \u201ekommenden Krieg\u201c geschickt, das hei\u00dft befohlen werden, um den Sieg des eigenen gro\u00dfen Ganzen zu erringen \u2013 what ever it takes.<\/p>\n<p>Diese im Frieden bewerkstelligte Mobilisierung ihrer staatsb\u00fcrgerlichen Massen ist allen politischen Souver\u00e4nen so gl\u00e4nzend gelungen, dass die Staatsb\u00fcrgermassen in ihrem falschen, in ihrem staatstreu-patriotischen Bewusstsein, das kommende Gemetzel, das ihre Regierungsverantwortlichen f\u00fcr sie vorsahen, als f\u00fcr sie existenziell notwendig und richtig betrachteten. So konnte der pr\u00e4ventive Verteidigungskrieg um den Sieg in der Weltmacht-Konkurrenz in Angriff genommen und durchgefochten werden. Die 4 Jahre andauernde Schl\u00e4chterei, Weltkrieg genannt, kostete neben 21 Millionen Verletzten 20 Millionen in die Schlacht Geschickten und Daheimgebliebenen das Leben.<\/p>\n<p>Allerdings hat das von den staatsb\u00fcrgerlichen Massen vollbrachte und erlittene 4 Jahre andauernde Gemetzel f\u00fcr das deutsche gro\u00dfe Ganze eine Niederlage gebracht: Die Zerst\u00f6rungs- und Vernichtungsgewalt der Konkurrenten hat sich als \u00fcberlegen erwiesen, der \u201eGriff nach der Weltmacht\u201c (Fritz Fischer) war misslungen. Doch der Anspruch auf einen deutschen Platz an der Sonne in den h\u00f6chsten Etagen der globalen Staatenkonkurrenz sah sich durch die Niederlage nur umso mehr herausgefordert \u2013 what ever it takes.<\/p>\n<ol start=\"5\">\n<li><strong> Wieder kein Platz an der Sonne<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>So fand Hitler, fanden seine Anh\u00e4nger, fand die nationalsozialistische Bewegung, fand die Weimarer Bev\u00f6lkerung das Ergebnis des ersten deutschen Griffs nach der Weltmacht vor. Die ma\u00dfgeblichen Regierungsverantwortlichen des gro\u00dfen deutschen Ganzen in Gestalt des Dritten Reichs zogen eine recht n\u00fcchterne geo- und weltpolitische Bilanz, die zugleich Aufforderung war: \u201eDeutschland ist keine Weltmacht mehr, gleichg\u00fcltig, ob es milit\u00e4risch stark oder schwach dasteht.\u201c (A.Hitler, Mein Kampf, 1936: 731)<a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/top-story\/8-mai-1945-eine-erinnerung-2025\/#_ftn8\">[8]<\/a><\/p>\n<p>Dieser minderwertige Status einer nachgeordneten Macht gebietet Befreiung, gebietet die <em>Erl\u00f6sung<\/em> (Theodor Heuss) des gro\u00dfen Ganzen von einem Zustand, der nicht hinnehmbar ist.<a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/top-story\/8-mai-1945-eine-erinnerung-2025\/#_ftn9\">[9]<\/a> Das aller Welt verk\u00fcndete und erkl\u00e4rte weltpolitische Ziel lautete somit: \u201eDie Voraussetzung zum \u00e4u\u00dferen Freiheitskampf zu schaffen.\u201c (Mein Kampf: 686) Ganz Staatsmann, betrachtet das damalige Staatsoberhaupt die deutsche Niederlage als das B\u00f6se, das \u00fcber das eigene gro\u00dfe Ganze hereingebrochen ist. Andererseits als ein Geschenk, als eine Aufgabe und Herausforderung, das gro\u00dfe deutsche Ganze durch die Tat der Befreiung zu erl\u00f6sen. Dieses Programm entlang der alten staatsm\u00e4nnischen Weisheit: \u201eJede Niederlage kann zum Vater eines sp\u00e4teren Sieges werden.\u201c (Mein Kampf: 359)<\/p>\n<p>F\u00fcr die ma\u00dfgeblichen Regierungsverantwortlichen des gro\u00dfen deutschen Ganzen in Gestalt des Dritten Reichs bedeutete der misslungene deutsche Griff nach der Weltmacht eine \u201eUrkatastrophe\u201c (G.F.Kennan, 1979) nicht wegen der f\u00fcr die Schl\u00e4chterei Dahingerafften, Verletzten, Verst\u00fcmmelten und (Kriegs-) Traumatisierten. Nachfolgende Generationen werden an ihre Stelle treten und die in der lebendigen, menschlichen S\u00e4ule des Staats gerissenen L\u00fccken wieder auff\u00fcllen.<\/p>\n<p>Zumal, wenn die neue Riege der Regierungsverantwortlichen mit allerlei geeigneten bev\u00f6lkerungspolitischen Ma\u00dfnahmen die Geburtenrate des ihr unterstehenden Volkes zu bef\u00f6rdern wei\u00df. Auch die breitfl\u00e4chigen Tr\u00fcmmerw\u00fcsten und darniederliegende Infrastruktur m\u00fcssen keine Schutthaufen bleiben, sogar Autobahnen sind machbar. Und ein staatlich-milit\u00e4rischer Gewaltapparat geh\u00f6rt ohnehin zur Grundausstattung eines jeden staatlichen Gebildes, Niederlage hin oder her. Es bedarf lediglich eines nochmaligen Mentalit\u00e4tswandels der Bev\u00f6lkerung, die im zweiten Anlauf zum Griff nach der Weltmacht unbedingt noch kriegst\u00fcchtiger, kriegstauglicher und kriegsresilienter heranzuz\u00fcchten ist als im ersten Griff nach der Weltmacht. Dann steht dem Sieg im zweiten Griff nach der Weltmacht eigentlich nichts mehr im Wege. So lautet die ganz gew\u00f6hnliche <em>staatsm\u00e4nnische<\/em> Folgerung aus einer erlittenen Niederlage des gro\u00dfen Ganzen.<\/p>\n<p>Die Tat der Befreiung f\u00fcr einen endg\u00fcltigen Platz an der Sonne im ehrenwerten Kreis von Weltm\u00e4chten verlangt zudem nach Innen aufzur\u00e4umen, um der Kriegst\u00fcchtigkeit, der Resilienz und vor allem dem zweiten Mentalit\u00e4tswandels der deutschen Bev\u00f6lkerung den Weg zu bahnen. Aufzur\u00e4umen war unter anderem mit solchen Menschen im Lande, die nicht bereit schienen, einen Mentalit\u00e4tswandel hin zu einem neuerlichen deutschen \u201eGriff nach der Weltmacht\u201c zu vollziehen.<\/p>\n<p>Und dar\u00fcber hinaus ragt im Osten nach wie vor ein m\u00e4chtiges, ein gewaltiges, ein bis in den unendlichen Weiten der sibirischen Taiga hausendes <em>Reich des B\u00f6sen <\/em>empor, das schon durch seine reine Existenz als <em>Bedrohung<\/em> gilt und damit jeglichem deutschen Griff nach der Weltmacht im Wege steht. Die Bev\u00f6lkerung f\u00fcr die Tat der Befreiung von den Weltmacht-Konkurrenten und vom Reich des B\u00f6sen zu gewinnen, dieser Mentalit\u00e4tswandel gelang den ab 1933 regierenden politischen Entscheidungstr\u00e4gern wie ihren Vorg\u00e4ngern vor 1914 denn auch recht zufriedenstellend. Eine Bev\u00f6lkerung, die auch nach der Schl\u00e4chterei von 1914-1918, mehrheitlich davon \u00fcberzeugt war, dass Krieg sein soll, wenn die Regierungsverantwortlichen meinen, Krieg m\u00fcsse eben sein. Damit hatten die damaligen Regierenden wiederum alle erdenkliche Freiheit, ihrer staatsm\u00e4nnischen Pflicht nach zu handeln und dem Anspruch, \u201eohne Schw\u00e4che unsere Rechte und unsere Interessen zu wahren\u201c (von B\u00fclow), allerh\u00f6chste Geltung zu verschaffen. So konnte zum zweiten Mal der Griff nach der Weltmacht, der dem deutschen gro\u00dfen Ganzen den ihm geb\u00fchrenden Platz an der Sonne zubilligen sollte, in Angriff genommen werden \u2013 und zwar auf diese Weise:<\/p>\n<p><em>\u201eDeutschland wird entweder Weltmacht oder \u00fcberhaupt nicht sein. Z<\/em>ur Weltmacht aber braucht es jene Gr\u00f6\u00dfe, die ihm in der heutigen Zeit die notwendige Bedeutung und seinen B\u00fcrgern das Leben gibt. \u201e(Mein Kampf, 1936: 742)<\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em>Doch trotz aller glaubw\u00fcrdigen Abschreckungsgewalt hat der Krieg wiederum ein <em>b\u00f6ses<\/em> Ende f\u00fcr Deutschland gefunden und seinen B\u00fcrgern notwendigerweise nicht das Leben gegeben, sondern genommen. Die Zerst\u00f6rungs- und Vernichtungsgewalt der gegnerischen Konkurrenten war der eigenen Zerst\u00f6rungs- und Vernichtungsgewalt im zweiten, diesmal 6 Jahre andauernden pr\u00e4ventiven Verteidigungskrieg \u201eunserer Rechte und Interessen\u201c (von B\u00fclow) \u00fcberlegen. Mit 50 bis 60 Millionen Get\u00f6teten, zig Millionen Verletzten, einem kaum bezifferbaren Millionenheer von (Kriegs-, Flucht-, und Vertreibungs-) Traumatisierten<a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/top-story\/8-mai-1945-eine-erinnerung-2025\/#_ftn10\">[10]<\/a> bezahlte das falsche, das staatstreue Bewusstsein der staatsb\u00fcrgerlichen Massen daf\u00fcr, dass es auftragsgem\u00e4\u00df wiederum seine ganz gew\u00f6hnliche staatsb\u00fcrgerliche (Kriegs- und Wehrdienst-) Pflicht erf\u00fcllte.<\/p>\n<ol start=\"6\">\n<li><strong> Ausblick: Dem gro\u00dfrussischen Imperialismus mit globalen NATO-Imperialismus begegnen<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>\u201eVon dem Willen beseelt, als gleichberechtigtes Glied in einem vereinten Europa dem Frieden der Welt zu dienen\u2026 Das gesamte Deutsche Volk bleibt aufgefordert, in freier Selbstbestimmung die Einheit und Freiheit Deutschlands zu vollenden\u2026im Bewusstsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen.\u201c (GG, Pr\u00e4ambel 1949)<a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/top-story\/8-mai-1945-eine-erinnerung-2025\/#_ftn11\">[11]<\/a><\/p>\n<p>Nie wieder!\u201c \u2013 das haben wir uns nach dem Krieg geschworen. Doch dieses \u201eNie wieder!\u201c, es bedeutet f\u00fcr uns Deutsche vor allem: \u201aNie wieder allein!\u2018 Und dieser Satz gilt nirgendwo so sehr wie in Europa. Wir m\u00fcssen Europa zusammenhalten. (W. Steinmeier, 8. Mai 2020)<a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/top-story\/8-mai-1945-eine-erinnerung-2025\/#_ftn12\">[12]<\/a><\/p>\n<p>F\u00fcr die politischen Macht- und Regierungsaspiranten des bundesrepublikanischen Nachkriegsdeutschlands war l\u00e4ngst vor der Unterschrift unter den Kapitulationsvertrag klar: Erstens \u201eNie wieder allein!\u2018 (Steinmeier) einen Krieg beginnen. Zweitens: Nur ein vergr\u00f6\u00dfertes, wiedervereinigtes Deutschland hat je Aussicht, in einem neu zu schaffenden Europa eine F\u00fchrungsrolle zu \u00fcbernehmen und dar\u00fcber \u201eunseren Rechten und Interessen\u201c (von B\u00fclow, 1897) geo- und weltpolitisches Gewicht und Geltung zu verschaffen. Ein erster Schritt auf dem langen Weg zu neuer imperialistischer Gr\u00f6\u00dfe, den sich die deutsche, nunmehr demokratisch exekutierte Staatsr\u00e4son ab 8. Mai 1945 in Auftrag gegeben hat, sollte bald getan sein: Das am 8.Mai 1949 in die Pr\u00e4ambel des Grundgesetzes \u201evor Gott und den Menschen\u201c eingeschriebene, alttestamentarische Gebot der Wiederherstellung eines neuen gro\u00dfen deutschen Ganzen hat sich am 3. Oktober 1989 erf\u00fcllt.<\/p>\n<p>Das kann aber nicht gen\u00fcgen. Denn nur eine entschlossene milit\u00e4rische und geostrategische, imperialistische Vorw\u00e4rts-Einkreisung Russlands \u2013 zun\u00e4chst unter amerikanischem Nuklear- und NATO-Schutzschirm \u2013 bietet die Aussicht auf einen nun endlich erfolgreichen dritten Griff nach der\u00a0 Weltmacht mit einem zum NATO-Frontstaat hergerichteten Deutschland als europ\u00e4ische F\u00fchrungsmacht. Dieses Unternehmen, Zeitenwende genannt, gebietet eine milit\u00e4risch schrankenlose deutsch-europ\u00e4ischen Aufr\u00fcstung nunmehr unter der Pr\u00e4misse, einen notfalls nuklearen Krieg auch ohne die USA gegen die Atom-Weltmacht Russland, dem ausgewiesenen B\u00f6sen, siegreich durchzustehen. Verlangt ist somit wiederum die kriegspropagandistische und praktisch in Angriff zu nehmende Bearbeitung und Zurichtung der im global ausgreifenden NATO-Expansionismus eingemeindeten deutschen und europ\u00e4ischen Bev\u00f6lkerungen. Die sind zum dritten Mal aufgefordert, an sich einen Mentalit\u00e4tswandel zu vollziehen: weg von einer friedensverw\u00f6hnten inneren Haltung zu einem opferbereiten, kriegswilligen, kriegstauglichen und kriegst\u00fcchtigen deutsch-europ\u00e4ischen Bev\u00f6lkerung in und ohne Uniform. Eine kriegsf\u00e4hige Bev\u00f6lkerung, die sich im kommenden Kugel-, Drohnen-, Bomben- und auch nuklearen Raketenhagel resilient bis zum Letzten erweist \u2013 what ever it takes.<\/p>\n<p>Ist es in diesem deutsch-europ\u00e4isch geplanten Dritten Weltkrieg endlich gelungen, sich ein f\u00fcr allemal vom russischen Befreier zu befreien, kann sich die zuk\u00fcnftige deutsch-europ\u00e4ische Weltfriedensmacht \u201ein Ostasien wie in Westindien ohne Schw\u00e4che\u201c (von B\u00fclow, 1897) der pr\u00e4ventiven Vorw\u00e4rts-Verteidigung ihrer global angelegten Rechte und Interessen widmen. Und den ihm geb\u00fchrenden und zustehenden \u201ePlatz an der Sonne\u201c im Kreis der Weltm\u00e4chte, die ihr Hausherrenrecht \u00fcber den Planeten und \u00fcber die Menschheit aus\u00fcben, genie\u00dfen. Wenngleich auch diese Unternehmung mit einem \u201eun\u00fcbersehbar gro\u00dfem Heer von Toten und einem Gebirge menschlichen Leids\u201c (von Weizs\u00e4cker, 8.5.1985)<a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/top-story\/8-mai-1945-eine-erinnerung-2025\/#_ftn13\">[13]<\/a> gesegnet sein wird. So funktioniert es, \u201eVon dem Willen beseelt, als gleichberechtigtes Glied in einem vereinten Europa dem Frieden der Welt zu dienen.\u201c (GG, Pr\u00e4ambel)<\/p>\n<ol start=\"5\">\n<li><strong> Quellen:<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>\u00a05.1 Literatur:<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u25a0\u00a0 <\/strong>Fischer, Fritz, Griff nach der Weltmacht \u2013 Die Kriegszielpolitik des kaiserlichen Deutschland<\/p>\n<p>1914\/18, D\u00fcsseldorf, 1985<\/p>\n<p><strong>\u00a0\u25a0\u00a0 <\/strong>Hitler, Adolf, Mein Kampf, Zentralverlag der NSDAP, M\u00fcnchen, 1936<\/p>\n<p><strong>\u00a05.2. Internetquellen: <\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong>German Foreign Policy, 8.5.2025 Befreiung ohne Befreier I.<\/p>\n<p>unter: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9964\">https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9964<\/a><\/p>\n<p>German Foreign Policy, 8.5.2025 Befreiung ohne Befreier II.<\/p>\n<p>unter: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9965\">https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9965<\/a><\/p>\n<p>W.Steinmeier, 8.5.2025<\/p>\n<p>unter: <a href=\"https:\/\/www.bundespraesident.de\/SharedDocs\/Reden\/DE\/Frank-Walter-Steinmeier\/Reden\/2025\/05\/250508-Ende-2WK.html\">https:\/\/www.bundespraesident.de\/SharedDocs\/Reden\/DE\/Frank-Walter-Steinmeier\/Reden\/2025\/05\/250508-Ende-2WK.html<\/a><\/p>\n<p>Theodor Heuss, 8.5.1949<\/p>\n<p>unter: <a href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/8-mai-1945-totale-niederlage-oder-tag-der-befreiung\/a-53290295\">https:\/\/www.dw.com\/de\/8-mai-1945-totale-niederlage-oder-tag-der-befreiung\/a-53290295<\/a><\/p>\n<p>Arbeitsgemeinschaft f\u00fcr liturgische Texte (1970), Vater Unser (\u00d6kumenische Fassung)<\/p>\n<p>unter: <a href=\"http:\/\/www.amen-online.de\/gebet\/vaterunser\/#vater_unser\">http:\/\/www.amen-online.de\/gebet\/vaterunser\/#vater_unser<\/a><\/p>\n<p>Bernhard Freiherr von B\u00fclow, 6.Dezember 1897<\/p>\n<p>unter: <a href=\"http:\/\/lipka-online.de\/hist\/quellen\/1897_buelow__platz_an_der_sonne.pdf\">http:\/\/lipka-online.de\/hist\/quellen\/1897_buelow__platz_an_der_sonne.pdf<\/a><\/p>\n<p>GG, Pr\u00e4ambel 1949<\/p>\n<p>Unter: <a href=\"https:\/\/www.bundestag.de\/parlament\/grundgesetz\/gg-serie-01-praeambel-634542\">https:\/\/www.bundestag.de\/parlament\/grundgesetz\/gg-serie-01-praeambel-634542<\/a><\/p>\n<p>Bundespr\u00e4sident W. Steinmeier, 8.5.2020: <a href=\"https:\/\/www.bundespraesident.de\/SharedDocs\/Reden\/DE\/Frank-Walter-Steinmeier\/Reden\/2020\/05\/200508-75-Jahre-Ende-WKII.html\">https:\/\/www.bundespraesident.de\/SharedDocs\/Reden\/DE\/Frank-Walter-Steinmeier\/Reden\/2020\/05\/200508-75-Jahre-Ende-WKII.html<\/a><\/p>\n<p>Bundespr\u00e4sident Richard von Weizs\u00e4cker, 8.5.1985:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.bundespraesident.de\/SharedDocs\/Downloads\/DE\/Reden\/2015\/02\/150202-RvW-Rede-8-Mai-1985.pdf?__blob=publicationFile\">https:\/\/www.bundespraesident.de\/SharedDocs\/Downloads\/DE\/Reden\/2015\/02\/150202-RvW-Rede-8-Mai-1985.pdf?__blob=publicationFile<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/top-story\/8-mai-1945-eine-erinnerung-2025\/#_ftnref1\">[1]<\/a> Unter: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9964\">https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9964<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/top-story\/8-mai-1945-eine-erinnerung-2025\/#_ftnref2\">[2]<\/a> Unter: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9965\">https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9965<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/top-story\/8-mai-1945-eine-erinnerung-2025\/#_ftnref3\">[3]<\/a> Unter: <a href=\"https:\/\/www.bundespraesident.de\/SharedDocs\/Reden\/DE\/Frank-Walter-Steinmeier\/Reden\/2025\/05\/250508-Ende-2WK.html\">https:\/\/www.bundespraesident.de\/SharedDocs\/Reden\/DE\/Frank-Walter-Steinmeier\/Reden\/2025\/05\/250508-Ende-2WK.html<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/top-story\/8-mai-1945-eine-erinnerung-2025\/#_ftnref4\">[4]<\/a> Theodor Heuss, 8.5.1949, unter: <a href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/8-mai-1945-totale-niederlage-oder-tag-der-befreiung\/a-53290295\">https:\/\/www.dw.com\/de\/8-mai-1945-totale-niederlage-oder-tag-der-befreiung\/a-53290295<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/top-story\/8-mai-1945-eine-erinnerung-2025\/#_ftnref5\">[5]<\/a> Arbeitsgemeinschaft f\u00fcr liturgische Texte (1970), Vater Unser (\u00d6kumenische Fassung), unter: <a href=\"http:\/\/www.amen-online.de\/gebet\/vaterunser\/#vater_unser\">http:\/\/www.amen-online.de\/gebet\/vaterunser\/#vater_unser<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/top-story\/8-mai-1945-eine-erinnerung-2025\/#_ftnref6\">[6]<\/a> Bernhard Freiherr von B\u00fclow, 6.Dezember 1897, unter: <a href=\"http:\/\/lipka-online.de\/hist\/quellen\/1897_buelow__platz_an_der_sonne.pdf\">http:\/\/lipka-online.de\/hist\/quellen\/1897_buelow__platz_an_der_sonne.pdf<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/top-story\/8-mai-1945-eine-erinnerung-2025\/#_ftnref7\">[7]<\/a> Vgl. dazu: Fritz Fischer, Der Griff nach der Weltmacht \u2013 die Kriegszielpolitik des kaiserlichen Deutschland 1914\/18: 13-46.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/top-story\/8-mai-1945-eine-erinnerung-2025\/#_ftnref8\">[8]<\/a> A. Hitler, Mein Kampf, Zentralverlag der NSDAP, M\u00fcnchen, 1936<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/top-story\/8-mai-1945-eine-erinnerung-2025\/#_ftnref9\">[9]<\/a> Jenseits der Alpen kam Mussolini, kam der Faschismus in italienischen Nationalfarben zu gleichlautenden Schlussfolgerungen: Zwar auf der Siegerseite \u201eim gigantischen V\u00f6lkerringen 1914-1918\u201c (Hitler) stehend, schien Mussolini und den Seinen, gemessen am Anspruch, ein zum Mindesten gewichtiges Mitspracherecht in der h\u00f6chsten Sph\u00e4re der Weltpolitik und der Konkurrenz von Weltm\u00e4chten zu erhalten, das Ergebnis der 4 Jahre andauernden zwischenstaatlichen Schl\u00e4chterei als ein l\u00e4cherlicher, als ein \u201everst\u00fcmmelter Sieg\u201c (\u201eVittoria Mutilata\u201c, in den Worten des italienischen Schriftstellers und Dichters Gabriele D\u2019Annunzio). Ein Zustand, der f\u00fcr Staatsm\u00e4nner und sonstige politische Regierungsverantwortliche, die Weltm\u00e4chten vorstehen, nicht hinnehmbar ist.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/top-story\/8-mai-1945-eine-erinnerung-2025\/#_ftnref11\">11]<\/a> Unter: <a href=\"https:\/\/www.bundestag.de\/parlament\/grundgesetz\/gg-serie-01-praeambel-634542\">https:\/\/www.bundestag.de\/parlament\/grundgesetz\/gg-serie-01-praeambel-634542<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/top-story\/8-mai-1945-eine-erinnerung-2025\/#_ftnref12\">[12]<\/a> W. Steinmeier, 8. Mai 2020, unter: <a href=\"https:\/\/www.bundespraesident.de\/SharedDocs\/Reden\/DE\/Frank-Walter-Steinmeier\/Reden\/2020\/05\/200508-75-Jahre-Ende-WKII.html\">https:\/\/www.bundespraesident.de\/SharedDocs\/Reden\/DE\/Frank-Walter-Steinmeier\/Reden\/2020\/05\/200508-75-Jahre-Ende-WKII.html<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/top-story\/8-mai-1945-eine-erinnerung-2025\/#_ftnref13\">[13]<\/a> von Weizs\u00e4cker, 8.5.1985, unter: <a href=\"https:\/\/www.bundespraesident.de\/SharedDocs\/Downloads\/DE\/Reden\/2015\/02\/150202-RvW-Rede-8-Mai-1985.pdf?__blob=publicationFile\">https:\/\/www.bundespraesident.de\/SharedDocs\/Downloads\/DE\/Reden\/2015\/02\/150202-RvW-Rede-8-Mai-1985.pdf?__blob=publicationFile<\/a><\/p>\n<p><em>#Titelbild: \u201eIm Grunde genommen bleibt dieser 8. Mai 1945 die tragischste und fragw\u00fcrdigste Paradoxie der Geschichte f\u00fcr jeden von uns. Warum denn? Weil wir erl\u00f6st und vernichtet in einem gewesen sind.\u201c \u2013 Theodor Heuss. Bundespr\u00e4sident Heuss und Bundeskanzler Adenauer in Villa Hammerschmidt Bonn, 17.9.1953. Bild: Bundesarchiv, <\/em><a href=\"https:\/\/www.bild.bundesarchiv.de\/dba\/de\/search\/?query=Bild+146-1983-098-20\"><em>Bild 146-1983-098-20<\/em><\/a><em> \/ <\/em><a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-sa\/3.0\/de\/deed.en\"><em>CC-BY-SA 3.0<\/em><\/a><\/p>\n<p><em>Quelle: <\/em><a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/top-story\/8-mai-1945-eine-erinnerung-2025\/\"><em>overton-magazin.de&#8230;<\/em><\/a><em> vom 13. Mai 2025<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Manfred Henle. Mai 2025: Bundestag schlie\u00dft Repr\u00e4sentanten Russlands und Belarus\u2018 von Weltkriegsgedenken aus. 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