{"id":15452,"date":"2025-05-16T10:54:39","date_gmt":"2025-05-16T08:54:39","guid":{"rendered":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=15452"},"modified":"2025-05-16T10:54:41","modified_gmt":"2025-05-16T08:54:41","slug":"streikende-ford-arbeiter-unterstuetzen-internationalen-kampf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=15452","title":{"rendered":"Streikende Ford-Arbeiter unterst\u00fctzen internationalen Kampf"},"content":{"rendered":"<p>Die Ford-Arbeiter in K\u00f6ln sind bereit, den Kampf f\u00fcr ihre Arbeitspl\u00e4tze aufzunehmen. Das hat der <a href=\"https:\/\/www.wsws.org\/de\/articles\/2025\/05\/15\/ford-m15.html\">24-Stundenstreik<\/a> vom letzten Mittwoch klar gezeigt. In beiden K\u00f6lner Ford-Werken, in Niehl und in Merkenich, kam alles \u2013 Produktion, Entwicklung, Verwaltung \u2013 zum Stillstand. Schon in der Abstimmung von Anfang Mai hatte es mit 93,5\u00a0% Zustimmung <!--more-->ein \u00fcberw\u00e4ltigendes Votum f\u00fcr einen unbefristeten Streik gegeben.<\/p>\n<p>Die <a href=\"https:\/\/www.wsws.org\/de\/articles\/2024\/08\/27\/auto-a27.html\">Internationale Arbeiterallianz der Aktionskomitees (IWA-RFC)<\/a> war mit einem WSWS-Team in K\u00f6ln vor Ort und sprach mit streikenden Ford-Arbeitern \u00fcber ihre Hoffnungen und Bef\u00fcrchtungen. Viele sind schon jahrzehntelang, w\u00e4hrend ihres ganzen Berufslebens, bei Ford besch\u00e4ftigt.<\/p>\n<p>Die Internationalen Arbeiterallianz warnt davor, dass die Betriebsr\u00e4te und Funktion\u00e4re der IG Metall den Kampf ausverkaufen, wie sie das schon bei <a href=\"https:\/\/www.wsws.org\/de\/articles\/2024\/07\/10\/ford-j10.html\">Ford-Saarlouis<\/a> getan haben. Die IG Metall ist nicht bereit, die Arbeitspl\u00e4tze prinzipiell zu verteidigen. Sie steht schon seit M\u00e4rz in Verhandlungen mit dem Management \u00fcber einen Sozialtarifvertrag. In dem Warnstreik am Mittwoch hat die Gewerkschaft ihre Forderung darauf konzentriert, hohe Abfindungen f\u00fcr diejenigen zu fordern, die das Werk \u201efreiwillig\u201c verlassen. Einst gab es bei Ford 20.000 Kolleginnen und Kollegen, heute sind es noch 11.500, bis Ende 2027 sollen weitere 2.900 gehen, und in Gefahr ist das ganze K\u00f6lner Ford-Werk<\/p>\n<p>\u201eSozialtarifvertr\u00e4ge verhindern weder Werkschlie\u00dfungen noch Arbeitsplatzabbau\u201c, wie es im <a href=\"https:\/\/www.wsws.org\/de\/articles\/2025\/05\/11\/ford-m11.html\">WSWS-Artikel zum Streik<\/a> hei\u00dft, \u201esondern dienen dazu, diese reibungslos abzuwickeln.\u201c Die Internationale Arbeiterallianz (IWA-RFC) ruft dazu auf, <a href=\"https:\/\/www.wsws.org\/de\/topics\/workersCategory\/na-auto\">Aktionskomitees<\/a> zu bilden, die den Kampf zur Verteidigung der Arbeitspl\u00e4tze und L\u00f6hne unabh\u00e4ngig von der IG Metall aufnehmen und gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen in den USA, in Spanien, Rum\u00e4nien, Indien und anderswo f\u00fchren. Die IWA-RFC hat schon Online-Meetings mit internationalen Kollegen organisiert, wie zum Beispiel im Juli 2022 mit <a href=\"https:\/\/www.wsws.org\/de\/articles\/2022\/07\/12\/ford-j12.html\">Ford-Arbeitern aus Deutschland, Indien und den USA<\/a>.<\/p>\n<p>Viele Ford-Arbeiter, mit denen wir am Mittwoch sprechen konnten, sagten klar: \u201eIch will keine Abfindung, ich will meinen Arbeitsplatz behalten.\u201c Im Gespr\u00e4ch mit der WSWS erkl\u00e4rten Stinos Dinas und C\u00fcneyt Sent\u00fcrk, welche Hoffnungen und Sorgen sie bewegen, und dass sie bereit w\u00e4ren, sich an einem international koordinierten Arbeitskampf der Ford-Arbeiter zu beteiligen.<\/p>\n<p><strong><em>WSWS<\/em><\/strong><em>: Was denkst du, w\u00e4re in der aktuellen Auseinandersetzung notwendig?<\/em><\/p>\n<p><strong>Stinos Dinas<\/strong>: Also notwendig w\u00e4re ein viel k\u00e4mpferischer Streik. Wir m\u00fcssten einen richtigen Arbeitskampf f\u00fchren. Ich habe schon gesehen, dass das Management im Werk ist. Ich frage mich, warum die reingelassen werden? Warum schlie\u00dfen wir die nicht komplett aus? Offenbar wird die Sache von der IG Metall nicht ganz so k\u00e4mpferisch gef\u00fchrt.<\/p>\n<p><strong><em>WSWS<\/em><\/strong><em>: Was denkst du zu den Verhandlungen \u00fcber den Sozialplan?<\/em><\/p>\n<p><strong>SD<\/strong>: Auch wenn die meisten eine Zukunft bei Ford sicher vorziehen w\u00fcrden, w\u00e4ren wohl einige auch mit einer hohen Abfindung zufrieden und w\u00fcrden woanders einen Job anfangen. Was jetzt gefordert wird, ist ja auch eine hohe Summe [200.000 Euro und mehr]. Damit will man die Belegschaft ruhigstellen.<\/p>\n<p>Wir sollten aber lieber f\u00fcr eine Zukunft k\u00e4mpfen, anstatt f\u00fcr eine hohe Abfindung. Eine Abfindung ist keine sichere Zukunft. Das ist zu kurz gedacht, denn im Endeffekt arbeiten alle gro\u00dfen Industrien genauso. Da wird die gute Arbeit in Billiglohnl\u00e4nder verlagert. Fakt ist, auf diese Art gibt es keine Perspektive f\u00fcr die Zukunft.<\/p>\n<p><strong><em>WSWS<\/em><\/strong><em>: Wir denken, dass es entscheidend ist, dass die Besch\u00e4ftigten hier sich mit den Arbeitern anderer Automobilwerke zusammenschlie\u00dfen, vor allem mit den Arbeitern in den USA, auch in Spanien und Rum\u00e4nien und anderswo. Was denkst du dazu?<\/em><\/p>\n<p><strong>SD<\/strong>: Das w\u00e4re toll. Ganz klar. Also ich denke genau das. Wir sind ja \u00fcberhaupt in der Situation hier, dass die Industrie abwandert, weil es in anderen L\u00e4ndern noch viel schlechtere Bedingungen gibt.<\/p>\n<p><strong><em>WSWS<\/em><\/strong><em>: Wir werden das Interview auch in englischer Sprache publizieren, es wird dann auch von amerikanischen Autoarbeitern gelesen werden. Was m\u00f6chtest du ihnen sagen?<\/em><\/p>\n<p><strong>SD<\/strong>: Wehrt euch gegen den Faschismus, das ist das allererste. Ich wei\u00df nicht, wie die Bedingungen in den USA sind, was f\u00fcr Arbeitsk\u00e4mpfe die gerade f\u00fchren.<\/p>\n<p><strong><em>WSWS<\/em><\/strong><em>: Der Vorsitzende der amerikanischen Autogewerkschaft, Shawn Fain, der in den Pr\u00e4sidentschaftswahlen Kamala Harris und die Demokraten unterst\u00fctzt hatte, hat sich vor kurzem auf die Seite von Donald Trump gestellt! Insbesondere was Trumps Zollpolitik betrifft, behauptet er, die sei im Interesse amerikanischer Arbeiter. Die Haltung der IG Metall hier ist sehr \u00e4hnlich.<\/em><\/p>\n<p><strong>SD<\/strong>: Ja, hier sind davon auch Werke in Spanien und im Saarland betroffen, die gegeneinander ausgespielt wurden. Fr\u00fcher hat man uns immer gegen Rum\u00e4nien ausgespielt. St\u00e4ndig wurde uns gesagt, in Rum\u00e4nien werde g\u00fcnstiger produziert. Zeitweise haben wir auch den gleichen Motor wie in Rum\u00e4nien gebaut. Da hat man uns gedroht: Da k\u00f6nnen wir auch den Motorbau komplett verlagern.<\/p>\n<p><strong><em>WSWS<\/em><\/strong><em>: Was denkst du dazu, internationale Aktionskomitees aufzubauen, um gemeinsam zu k\u00e4mpfen, sich nicht spalten zu lassen?<\/em><\/p>\n<p><strong>SD<\/strong>: Richtig und wichtig. Ich meine nur, ich sehe derzeit nicht das Potenzial dazu. Ich bin eher linksgerichtet, aber viele Kollegen eher nicht. Deswegen wei\u00df ich, wie schwer man es in der Belegschaft hat, so etwas aufzubauen. Aber das ist auf jeden Fall notwendig. Mein Ideal von einer Welt ist der Kommunismus. Und deswegen ist es wichtig solche Komitees aufzubauen, denn wir k\u00f6nnten alles kontrollieren.<\/p>\n<p><strong><em>WSWS<\/em><\/strong><em>: Ja, die Arbeiter halten die gesamte Gesellschaft am Laufen. Vor kurzem wurde bekanntgegeben, dass es hier in K\u00f6ln ein Entwicklungsprojekt f\u00fcr neue Panzer, ausgestattet mit 100 Milliarden Euro, geben soll. Diskutiert ihr das unter euch?<\/em><\/p>\n<p><strong>SD<\/strong>: Nun, es gab die Ger\u00fcchte, dass Rheinmetall hier in die Hallen soll. Aber das wurde wieder dementiert. Was wahr ist, wei\u00df ich nicht \u2013 ob das Ganze ein Ger\u00fccht ist oder ein reales Schreckgespenst. Es gibt Kollegen, die sich schon die Frage stellen, ob sie direkt zu Rheinmetall \u00fcbergehen k\u00f6nnen, sollten die hier etwas \u00fcbernehmen. Ich sage den Kollegen dann immer direkt: Dann k\u00f6nnt ihr auch gleich selber Kinder ermorden, wie es aktuell in Gaza zum Beispiel passiert. Ich finde, das ist genau dasselbe. In der R\u00fcstungsproduktion machst du dich an einem Krieg mitschuldig. Es ist in jedem Fall die Beteiligung an etwas Schrecklichem. Ich will das nicht, auch nicht f\u00fcr gutes Geld.<\/p>\n<p><strong><em>C\u00fcneyt Sent\u00fcrk<\/em><\/strong><em> arbeitet seit 40 Jahren bei Ford. Angesichts der aktuellen politischen und \u00f6konomischen Entwicklung macht er sich gro\u00dfe Sorgen.<\/em><\/p>\n<p><strong>C\u00fcneyt Sent\u00fcrk<\/strong>: Was passiert auf der Welt? Was passiert in Europa? Was passiert in Deutschland? Wenn man sieht, was in den letzten vier Jahren auch wirtschaftlich passiert ist, dann wird man schon nachdenklich. Ich lebe hier in Deutschland; gro\u00df geworden bin ich in der T\u00fcrkei.<\/p>\n<p>Deutschland war immer eine Supermacht was Industrie und Wirtschaft betrifft. Jetzt werden \u00fcberall Werke geschlossen, vor allem (wenn auch nicht nur) in der Autoindustrie. Das war bisher die gro\u00dfe S\u00e4ule von Deutschland. Und wenn die wackelt, dann wackelt auch alles andere und man merkt es \u00fcberall, sei es beim Metzger, beim Schneider oder beim kleinen B\u00e4cker an der Ecke: \u00dcberall droht die Insolvenz. Wie kommen wir aus diesem Loch heraus? Das ist die Frage.<\/p>\n<p>Ich bin schon lange bei Ford, 40 Jahre, und ich habe auch einige schlechte Zeiten erlebt. Aber so wie das momentan ist, das gab es noch nicht. Das h\u00f6rt sich an, als wenn sich Ford aus Deutschland, aus Europa zur\u00fcckziehen will.<\/p>\n<p>Das ist echt schade, denn wir sind hier \u00fcber Generationen hinweg eine gro\u00dfe Gemeinschaft. Ich habe selbst zwei schulpflichtige Kinder. Die wollen demn\u00e4chst eine Ausbildung oder ein duales Studium beginnen, am besten hier bei Ford. Ich k\u00f6nnte dann den Stab an sie weitergeben, denn in ein paar Jahren h\u00f6re ich auf. Es ist dann so wie bei mir und meinem Vater, der hat hier auch 30 Jahre lang gearbeitet, die ganzen 1970er Jahre hindurch. Ich habe dann Mitte der 80er Jahre hier angefangen.<\/p>\n<p>Das tut mir echt in der Seele weh, dass das hier langsam in den Abgrund st\u00fcrzt, dass das hier in diese Richtung gesteuert wird. Die Menschen leiden darunter. Sie haben immer weniger Geld, alles wird teurer. Sie m\u00fcssen jetzt immer den Groschen zweimal umdrehen. Du gehst mit einem Einkaufswagen in einen Supermarkt, kaufst f\u00fcr mehr als 100\u00a0Euro ein und du kannst noch den Boden vom Einkaufswagen sehen. Es ist einfach schlimm.<\/p>\n<p>Es ist der Kapitalismus. Ja, man muss zusammenhalten. Ich hoffe, es kommt eine bessere Politik, so dass die Wirtschaft wieder aufgebaut wird. Das ist auch die Hoffnung kommender Generationen.<\/p>\n<p><strong><em>WSWS<\/em><\/strong><em>: War dein Vater auch an dem gro\u00dfen Streik 1973 beteiligt?<\/em><\/p>\n<p><strong>CS<\/strong>: Ja, nat\u00fcrlich, er hat 1969 bei Ford angefangen und war dann nat\u00fcrlich dabei. Davon habe ich noch alte Schwarz-Wei\u00df-Fotos. Ich hoffe, dass der gro\u00dfe Streik jetzt nicht kommt, dass es eine Einigung gibt. Aber Einigung hin oder her, wir wollen hier, dass die Wirtschaft wieder auflebt. Wir m\u00fcssen wieder mehr produzieren, die Menschen m\u00fcssen mehr Kaufkraft haben, das ist der einfache Wunsch von allen. Deshalb der Streik.<\/p>\n<p><strong><em>WSWS<\/em><\/strong><em>: Wir denken, dass der Streik mit dem Ziel gef\u00fchrt werden muss, die Arbeitspl\u00e4tze zu verteidigen und nicht, um einen Sozialtarifvertrag zu erm\u00f6glichen.<\/em><\/p>\n<p><strong>CS<\/strong>: Genau, das ist es. Wir haben hier jahrelang gute Autos gebaut und dann sind wir hier mit zwei Elektrofahrzeugen einfach zum Abschluss gekommen. Die E-Autos, die die Leute wollen, k\u00f6nnen sie sich nicht leisten. Wer kann sich schon ein Auto f\u00fcr 50.000 Euro leisten, bei dieser wirtschaftlichen Lage? Aber selbst die, die sich die Autos leisten k\u00f6nnen, kaufen sie nicht. Deshalb gibt es hier diese Angst, Existenzangst.<\/p>\n<p>Es ist ja nicht nur bei den Autos so. Man kann sich auch keine Wohnung mehr leisten. Ich guck jetzt gerade f\u00fcr die Tochter, die studieren will. Aber 1.200\u00a0\u20ac f\u00fcr eine 50 Quadratmeter Wohnung hier in K\u00f6ln \u2013 wie sollen wir das machen? Ich muss aber die Tochter unterst\u00fctzen, und bald kommt der Sohnemann und fragt seinerseits nach Unterst\u00fctzung. Wie soll ich da bei Ford aufh\u00f6ren?!<\/p>\n<p><strong><em>WSWS<\/em><\/strong><em>: Wir schlagen vor, unabh\u00e4ngige Aktionskomitees aufzubauen, unabh\u00e4ngig von den IG-Metall-Betriebsr\u00e4ten und -Funktion\u00e4ren. Diese Komitees werden die Besch\u00e4ftigten nicht nur der Werke hier in K\u00f6ln, sondern in ganz Deutschland, vor allem aber auch in anderen L\u00e4ndern, im Kampf zur Verteidigung der Arbeitspl\u00e4tze und L\u00f6hne gemeinsam organisieren, in den USA, in Rum\u00e4nien, Spanien. Was denkst du dazu?<\/em><\/p>\n<p><strong>CS<\/strong>: Ja, das ist es, was man machen muss: Gemeinsam sind wir stark. Es reicht nicht, wenn Deutschland alleine k\u00e4mpft. Wir m\u00fcssen alle zusammenhalten. Also ich bin auf jeden Fall dabei. Wir m\u00fcssen eine Sprache sprechen.<\/p>\n<p><em>#Titelbild: 24-Stundenstreik bei Ford in K\u00f6ln, 14. Mai 2025<\/em><\/p>\n<p><em>Quelle: <\/em><a href=\"https:\/\/www.wsws.org\/de\/articles\/2025\/05\/15\/qmmf-m15.html\"><em>wsws.org&#8230;<\/em><\/a><em> vom 16. Mai 2025 <\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Ford-Arbeiter in K\u00f6ln sind bereit, den Kampf f\u00fcr ihre Arbeitspl\u00e4tze aufzunehmen. Das hat der 24-Stundenstreik vom letzten Mittwoch klar gezeigt. 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