{"id":15458,"date":"2025-05-19T09:37:49","date_gmt":"2025-05-19T07:37:49","guid":{"rendered":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=15458"},"modified":"2025-05-19T09:37:50","modified_gmt":"2025-05-19T07:37:50","slug":"vietnam-alptraum-der-kriegstreiber","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=15458","title":{"rendered":"Vietnam: Alptraum der Kriegstreiber"},"content":{"rendered":"<p><em>Stefan Bornost.<\/em><strong> Vor 50 Jahren endete einer der brutalsten Kriege des letzten Jahrhunderts. Der Kampf um Vietnam ist jedoch auch ein Lehrbuchbeispiel f\u00fcr erfolgreichen Widerstand.<\/strong><\/p>\n<p>Im Fr\u00fchjahr 1965 lehnte der franz\u00f6sische Philosoph Jean-Paul Sartre ab, bei einer Anti-Kriegskundgebung in den USA zu sprechen. Die Begr\u00fcndung: <!--more-->Eine Rede sei \u00bbv\u00f6llige Zeitverschwendung\u00ab, denn\u00a0\u00bbdas politische Gewicht\u00ab\u00a0jener Amerikaner, die gegen den Krieg seien,\u00a0\u00bbist gleich null\u00ab.<\/p>\n<p>\u00dcberhaupt erzeugte das Thema Vietnam keine gr\u00f6\u00dfere Aufregung. Die Verteidigung des korrupten Regimes in S\u00fcdvietnam gegen die von Kommunisten gef\u00fchrte Vietminh-Bewegung in Nordvietnam unterschied sich f\u00fcr die USA nicht von der Verteidigung der Herrschenden in Taiwan, S\u00fcdkorea, Iran, Saudi-Arabien, Libanon, Zaire oder Zentralamerika.<\/p>\n<p>In Vietnam waren anf\u00e4nglich nur 400 US-\u00bbMilit\u00e4rberater\u00ab stationiert. Nach einem Aufstand gegen den s\u00fcdvietnamesischen Diktator Diem im Jahr 1962 ordnete US-Pr\u00e4sident John F. Kennedy die \u00bbbegrenzte\u00ab Bombardierung des vietnamesischen Innenlandes mit Napalm und Splitterbomben an. Jetzt wurde der Vietcong popul\u00e4r. Zehntausende schlossen sich der vietnamesischen Guerilla an.<\/p>\n<p><strong>Bomben statt Sozialausbau<\/strong><\/p>\n<p>Szenenwechsel: Im November 1964 wurde der Demokrat Lyndon B. Johnson mit \u00fcberw\u00e4ltigender Mehrheit zum Pr\u00e4sidenten der USA gew\u00e4hlt. Er hatte mit weitreichenden Reformversprechen, wie zum Beispiel der Auflage eines milliardenschweren \u00bbAnti-Armut-Programms\u00ab, die Stimmen von Gewerkschaftern, linken Studenten und Schwarzen gewonnen. Doch die Hoffnungen wurden rasant entt\u00e4uscht. Die Intervention in Vietnam wurde zum Bombardement, das Bombardement zum Krieg. Die Johnson-Regierung pumpte das Geld nicht in die Sozialsysteme, sondern in den Kampf um Vietnam. Das US-Au\u00dfenministerium erkl\u00e4rte Anfang 1965, warum:<\/p>\n<p>\u00bbDie Situation in Vietnam verschlechtert sich, und ohne ein verst\u00e4rktes US-Engagement ist eine Niederlage innerhalb des n\u00e4chsten Jahres unabwendbar. Das internationale Prestige der USA und ein betr\u00e4chtlicher Teil unseres Einflusses stehen in Vietnam auf dem Spiel\u2026\u00ab<\/p>\n<p><strong>\u00bbZur\u00fcck in die Steinzeit\u00ab<\/strong><\/p>\n<p>Die Regierung beschloss, den Krieg mit allen Mitteln zu gewinnen. Am 6. M\u00e4rz 1965 waren die ersten 10.000 Marines gelandet. Am Ende des Jahres waren es schon 210.000. Anfang 1967 hatten die USA 470.000 Soldaten in Vietnam.<\/p>\n<p>Die US-Luftwaffe startete die Operation \u00bbRolling Thunder\u00ab, das gr\u00f6\u00dfte und l\u00e4ngste Bombardement der Geschichte. Nordvietnam sollte, wie es ein US-General ausdr\u00fcckte,\u00a0\u00bbzur\u00fcck in die Steinzeit\u00ab\u00a0bombardiert werden. Die US-Air Force warf im Schnitt zwei Bomben pro Minute. Allein 1968 wurden \u00fcber Vietnam mehr Bomben abgeworfen als im gesamten <a href=\"https:\/\/www.marx21.de\/zweiter-weltkrieg-das-falsche-schwein-geschlachtet\/\">Zweiten Weltkrieg<\/a>.<\/p>\n<p>Milit\u00e4risch war das Bombardement aber weitgehend nutzlos gegen einen Gegner, der dem Kampf auswich, aus dem Hinterhalt zuschlug und sich in einem gro\u00dfr\u00e4umigen Tunnelsystem bewegte. Die Produktion in den unterirdischen Fabriken des Vietcong wuchs um mehr als 6 Prozent im Jahr. Die Opfer unter der vietnamesischen Bev\u00f6lkerung gingen derweil in die Hunderttausende.<\/p>\n<p><strong>Anti-Kriegsbewegung<\/strong><\/p>\n<p>Jahrelang hielt das L\u00fcgengeb\u00e4ude der USA stand. Langsam aber sickerte die Wahrheit durch. Die Barbarei der Fl\u00e4chenbombardements machte die Kriegspropaganda vom Krieg des freien Westens f\u00fcr die Demokratie zur Farce.<\/p>\n<p>Die Anti-Kriegsbewegung ging zun\u00e4chst von kleinen Aktivistenkernen an den US-Universit\u00e4ten aus. Sie sorgten daf\u00fcr, dass sich die Debatte \u00fcber den Krieg wie ein Lauffeuer von Uni zu Uni ausbreitete. F\u00fchrende Regierungsvertreter wurden zu \u00f6ffentlichen Debatten, den Teach-ins, eingeladen. Dort wurden sie vor Tausenden von Studenten durch die Argumente der studentischen Kriegsgegner demontiert.<\/p>\n<p>Die Teach-in-Bewegung zog immer gr\u00f6\u00dfere Schichten von Studenten in die Debatte: 1965 nahmen 3.000 in Ann Arbor teil, 30.000 in Berkeley und schlie\u00dflich Hunderttausende, als ein Teach-in in Washington \u00fcber 122 Uni-Radiostationen ins gesamte Land \u00fcbertragen wurde. Das Interesse am Vietnam-Krieg hatte f\u00fcr viele einen konkreten Grund: Ihre Einberufung zur Armee stand vor der T\u00fcr.<\/p>\n<p><strong>Aufstand im Ghetto<\/strong><\/p>\n<p>Der Krieg der US-Regierung entwickelte noch eine weitere Front: 1965-68 explodierten die Ghettos in den USA. Die Entt\u00e4uschung \u00fcber die Johnson-Regierung, die aufgestaute Wut \u00fcber Elend, Polizeibrutalit\u00e4t und Rassismus entlud sich in Aufst\u00e4nden, die von Mal zu Mal gr\u00f6\u00dfer wurden.<\/p>\n<p>Mitte Juli 1967 kam es nach Polizei\u00fcbergriffen zu b\u00fcrgerkriegsartigen Auseinandersetzungen, bei denen in New Jersey 21 Schwarze von der Nationalgarde erschossen wurden. F\u00fcnf Tage lang rebellierte Detroit, die f\u00fcnftgr\u00f6\u00dfte Stadt der USA. Nach dem Aufstand lagen ganze Stra\u00dfenz\u00fcge in Schutt und Asche, es gab 40 Tote (haupts\u00e4chlich Schwarze), 2.250 Verletzte und 4.000 Verhaftungen.<\/p>\n<p>Die B\u00fcrgerrechtsbewegung radikalisierte sich und begann, die Verbindung zwischen ihrer Unterdr\u00fcckung in den USA und der Unterdr\u00fcckung der Vietnamesen durch die USA zu ziehen. Der Box-Weltmeister Muhammad Ali setzte ein Fanal, als er sich seiner Einberufung mit den Worten widersetzte: \u00bbNo Vietnamese ever called me a nigger!\u00ab<\/p>\n<p>Die <a href=\"https:\/\/www.marx21.de\/mehr-als-antirassismus-die-erfahrung-der-afroamerikanischen-befreiungsbewegung\/\">afroamerikanische Befreiungsbewegung<\/a> inspirierte die Anti-Kriegs-Bewegung und umgekehrt. Im April 1967 demonstrierten 400.000 in New York, im November spalteten sich bei einer Demo von 100.000 in Washington 30.000 Demonstranten zu einem \u00bbMarsch auf das Pentagon\u00ab ab, der durch das Milit\u00e4r aufgehalten wurde.<\/p>\n<p><strong>Tet: Der Wendepunkt<\/strong><\/p>\n<p>Aber die Eskalation beschr\u00e4nkte sich nicht auf die USA und Vietnam. Weltweit sa\u00df eine Generation von Jugendlichen in den Startl\u00f6chern, deren \u00fcber Jahre aufgestaute Wut \u00fcber die herrschenden Zust\u00e4nde nur nach einem Ventil suchte, um sich entladen zu k\u00f6nnen. Den Initialz\u00fcnder lieferte erneut der heldenhafte Widerstand des Vietcong.<\/p>\n<p>Als zur Jahreswende 1967\/68 in Saigon Explosionen zu h\u00f6ren waren, dachten die US-Soldaten, es w\u00e4re gew\u00f6hnliche B\u00f6llerei anl\u00e4\u00dflich von Tet, dem vietnamesischen Neujahrsfest. Doch sie irrten. Der Vietcong hatte \u00fcber Monate hinweg Tausende von K\u00e4mpfern in die St\u00e4dte eingeschleust. Jetzt startete er mit 84.000 Mann eine Offensive, die zeitgleich auf 36 der 44 Provinzhauptst\u00e4dte abzielte. In Saigon wurde die US-Botschaft von einem Vietcong-Kommando gest\u00fcrmt.<\/p>\n<p>Die Wirkung auf die linke Jugend in aller Welt war ungeheuerlich. F\u00fcnf Jahre nach Beginn der Intervention in Vietnam wurde schlagartig klar: Man kann dem amerikanischen Superimperialisten widerstehen.<\/p>\n<p>Die US-Army brauchte Wochen, um die Tet-Offensive zum Halten zu bringen. Sie legte daf\u00fcr die angegriffenen St\u00e4dte systematisch in Schutt und Asche. 14.000 Tote, 24.000 Verwundete und 800.000 Obdachlose unter der s\u00fcdvietnamesischen\u00a0Zivilbev\u00f6lkerung \u2013 das war die Antwort der USA auf die Tet-Offensive. \u00bbEs war notwendig, diese Stadt zu zerst\u00f6ren, um sie zu retten\u00ab \u2013\u00a0so brachte ein Major die US-Strategie auf den Punkt.<\/p>\n<p><strong>68er-Revolte und Klassenkampf<\/strong><\/p>\n<p>Aber auch die Gegenseite erh\u00f6hte die Eins\u00e4tze: Was als eine Reihe voneinander unabh\u00e4ngiger Bewegungen gegen verschiedene Aspekte des kapitalistischen Systems begonnen hatte, vereinigte sich jetzt zu einer weltweiten Rebellion gegen den Kapitalismus selbst.<\/p>\n<p>Speerspitze der Rebellion war das <a href=\"https:\/\/www.marx21.de\/1968-funken-einer-grossen-explosion\/\">Losbrechen einer internationalen Studentenbewegung<\/a>. An den Universit\u00e4ten grassierten revolution\u00e4re Ideen wie ein ideologisches Lauffeuer. Aber 1968 war mehr, als eine internationale Studentenbewegung. In Prag konnte eine Massenbewegung gegen die Diktatur nur durch den Einmarsch der Roten Armee gestoppt werden. In Paris k\u00e4mpften die Studenten drei Tage und N\u00e4chte hindurch auf den Barrikaden und verteidigten das Studentenviertel Quartier Latin gegen die paramilit\u00e4rischen Polizeieinheiten der CRS.<\/p>\n<p>Der spektakul\u00e4re Kampf der Studenten l\u00f6ste in den darauffolgenden Wochen aus, was als der \u00bbPariser Mai\u00ab in die Geschichtsb\u00fccher einging: Einen Generalstreik von mehr als 10 Millionen Arbeitern.<\/p>\n<p><strong>Die Stimmung kippt<\/strong><\/p>\n<p>Hunderte von Millionen Menschen bewegten sich in rasanter Geschwindigkeit nach links. In den Folgejahren schossen revolution\u00e4re Organisationen in der ganzen Welt wie Pilze aus dem Boden. Die Anti-Kriegsbewegung wurde durch die Herausbildung eines organisierten revolution\u00e4ren R\u00fcckgrats zu einem dauerhaften Faktor. In Vietnam selbst ging das milit\u00e4rische Debakel der USA gleichzeitig weiter.<\/p>\n<p>Die Stimmung in den USA kippte. Johnson erlitt bei den Vorwahlen zur US-Pr\u00e4sidentschaft eine vernichtende Niederlage. Sein Nachfolger Richard Nixon sah sich gezwungen, von Truppenabzug zu reden. Im April 1970 verk\u00fcndete er aber den Einmarsch der USA in Kambodscha.<\/p>\n<p>Die Invasion Kambodschas brachte die Anti-Kriegs-Bewegung auf einen neuen H\u00f6hepunkt. Nachdem in Kent bei einer Anti-Kriegs-Demo vier Studenten durch Nationalgarden erschossen wurden, gingen innerhalb von Tagen 350 Unis in einen Streik, dem sich die Schulen anschlossen. An Massendemos am 9.-10. Mai beteiligten sich landesweit vier Millionen Studenten \u2013 60 Prozent der gesamten Studentenschaft.<\/p>\n<p><strong>\u00bbH\u00f6lle von Vietnam\u00ab<\/strong><\/p>\n<p>Der enorme Widerstand an der Heimatfront wirkte auf die Truppen in Vietnam zur\u00fcck. Zumal die USA auf eigene Verluste keine R\u00fccksicht nahmen: Sie schickten die GIs auf Patrouilleng\u00e4nge in den Dschungel, um den Feind aus dem Hinterhalt zu locken. Wenn der Vietcong angriff, forderten die Offiziere Artillerie- und Luftunterst\u00fctzung an. Die war zwar innerhalb von Minuten da, t\u00f6tete aber auch die eigenen Leute. 20 Prozent der Verluste der US-Army kamen durch \u00bbfriendly fire\u00ab zustande. Der Hass der Soldaten wuchs.<\/p>\n<p>\u00bbSplittern\u00ab \u2013 das Umbringen der eigenen Offiziere mittels Splitterhandgranaten \u2013 kam in Mode. 1.013 offiziell nachgewiesene F\u00e4lle gibt es zwischen 1968 und 1972. Insgesamt wurden etwa zehn Prozent der Offiziere in Vietnam von ihren kriegsm\u00fcden Mannschaften get\u00f6tet. Die Stimmung der Soldaten in der \u00bbH\u00f6lle von Vietnam\u00ab \u00e4nderte sich unter dem Eindruck der Anti-Kriegsbewegung daheim von schlecht zu katastrophal. 1970 waren zehn Prozent der GIs in Vietnam heroinabh\u00e4ngig. 1972 war die US-Armee in Vietnam praktisch kampfunf\u00e4hig und wurde im Schnellverfahren au\u00dfer Landes gebracht. Am 30. April 1975 endete mit der Evakuierung der US-Botschaft in Saigon die milit\u00e4rische Pr\u00e4senz der USA in Vietnam.<\/p>\n<p><strong>Faktoren des Siegs<\/strong><\/p>\n<p>Der Kampf um Vietnam ist ein Lehrbuchbeispiel f\u00fcr erfolgreichen Kampf gegen imperialistische Kriege. Drei Faktoren liegen diesem Sieg zugrunde:<\/p>\n<ul>\n<li>Der z\u00e4he und erfolgreiche milit\u00e4rische Widerstand des Vietcong trieb den Preis f\u00fcr das US-Massaker in wahnwitzige H\u00f6he und ermutigte Unterdr\u00fcckte in aller Welt, sich ebenfalls zur Wehr zu setzen.<\/li>\n<li>Der Aufbau von Vietnam-Solidarit\u00e4ts-Komitees schuf eine Struktur, die die Propagandal\u00fcgen vom \u00bbKrieg f\u00fcr die Demokratie\u00ab zerst\u00f6rte. Sie waren die Grundlage einer internationalen Anti-Kriegsbewegung.<\/li>\n<li>Den entschlossensten Elementen dieser Bewegung gelang es, den Kampf um Vietnam mit den K\u00e4mpfen gegen Rassismus, Notstandsgesetze, h\u00f6here L\u00f6hne etc. zu verbinden. Gleichzeitig stampften sie revolution\u00e4re Parteien aus dem Boden, deren politische Klarheit und organisatorische Schlagkraft die Bewegung ausweitete und radikalisierte.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Niederlage f\u00fchrte zum \u00bbVietnam-Trauma\u00ab der Herrschenden in den USA. Sie hatten den Krieg nicht milit\u00e4risch verloren. Sie verloren ihn moralisch. Die ruhmreiche US-Army war in Vietnam im wahrsten Sinne des Wortes zerbrochen. Die Herrschenden hatten weder ihre eigene Armee, noch die amerikanische Bev\u00f6lkerung im Griff behalten k\u00f6nnen. Dieser Schock sa\u00df so tief, dass die US-Armee bis 1983 in keinen einzigen Einsatz geschickt wurde.<\/p>\n<p><em>#Titelbild\u00a0: Als Feuer vom Himmel fiel: Nach einem Napalm-Angriff l\u00e4uft eine kleine Vietnamesin am 8. Juni 1972 nackt auf die Kamera zu. Sie hat sich die brennenden Kleider vom Leib gerissen, hei\u00dft Phan Thi Kim Phuc und leidet bis heute unter den Verbrennungen. AP-Fotograf Nick Ut kippte Wasser \u00fcber das M\u00e4dchen, damals 9, und brachte es ins Krankenhaus. Uts Bild, weltweit gedruckt, gab dem Schrecken des Vietnamkrieges ein Gesicht.<\/em><\/p>\n<p><em>Quelle: <\/em><a href=\"https:\/\/www.marx21.de\/vietnam-alptraum-der-kriegstreiber-vietnamkrieg\/\"><em>marx21.de&#8230;<\/em><\/a><em> vom 19. Mai 2025 <\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Stefan Bornost. Vor 50 Jahren endete einer der brutalsten Kriege des letzten Jahrhunderts. 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