{"id":156,"date":"2014-04-21T09:38:11","date_gmt":"2014-04-21T07:38:11","guid":{"rendered":"http:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=156"},"modified":"2014-05-14T13:15:55","modified_gmt":"2014-05-14T11:15:55","slug":"vom-elend-des-revidierten-marxismus-und-der-alternativen-politikberatung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=156","title":{"rendered":"Vom Elend des revidierten Marxismus und der  alternativen Politikberatung"},"content":{"rendered":"<p><b>Seit Ende des 19. Jahrhunderts gibt es eine wahre Flut von Versuchen, die beiden Hauptelemente der Marxschen Kapitalismusanalyse \u2013 die Krisentheorie und die Theorie des Klassenantagonismus \u2013 abzuschw\u00e4chen\u00a0 oder gar wegzurevidieren.\u00a0 Aus verst\u00e4ndlichen Gr\u00fcnden: sie sind absolut ungeeignet, die Politik der Klassenzusammenarbeit, wie sie die reformistische Arbeiterbewegung pr\u00e4gen, zu begr\u00fcnden. Im Gegenteil, sie stehen ihr im Wege! In einer neuen, kurzen und pr\u00e4gnanten Darstellung versuchen Jakob Sch\u00e4fer aus dem Revolution\u00e4r sozialistischen Bund (RSB) und G\u00fcnther Sandleben, ein linker \u00d6konom, diese Zusammenh\u00e4nge zu beleuchten:<\/b> <b><a href=\"http:\/\/www.neuerispverlag.de\/verweis.php?nr=145\">G\u00fcnther Sandleben &amp; Jakob Sch\u00e4fer, Apologie von links. Zur Kritik g\u00e4ngiger linker Krisentheorien. isp, 2013<\/a>\u00a0<!--more--><\/b><\/p>\n<p>Eine falsche Theorie begr\u00fcndet fast ohne Ausnahme eine falsche Politik, eine falsche Politik vertr\u00e4gt sich nicht mit einer richtigen Theorie. Dass die Politik der reformistischen Organisationen der Arbeiterbewegung falsch ist, ist an der wachsenden Bedrohung der Lebens- und Arbeitsverh\u00e4ltnisse der Lohnabh\u00e4ngigen, der breiten Bev\u00f6lkerungsschichten, durch die praktizierte Politik der Klassenzusammenarbeit abzulesen. Die Regierungslinken und die Gewerkschaftsf\u00fchrungen sind kaum mehr bereit, die demokratischen und sozialen Errungenschaften zu verteidigen, ja leisten oft genug \u2013 oft unterf\u00fcttert von einer entsprechenden falschen Kapitalismus- und\u00a0Krisenanalyse einer revidierten Varianten des Marxismus\u00a0&#8211; \u00a0aktive Beihilfe diese Errungenschaften zu opfern.\u00a0Die Pflege der Standortvorteile des einheimischen Kapitalismus\u00a0im versch\u00e4rften internationalen \u00a0Konkurrenzkampf ist l\u00e4ngst zu deren Grundorientierung geworden. Sie entwaffnen so die Arbeiterklasse im Kampf gegen die Verschlechterung der Arbeits- und Lebensbedingungen.\u00a0Sie sind neuerdings \u00a0z.B. in Deutschland, aber auch sonstwo in Europa und den USA an vorderster Front der Kriegshetze gegen Russland, aber auch in Afrika und verschiedenen Krisenherden in Asien.<\/p>\n<p>Aufgrund der speziellen Stellung der Schweiz im Imperialismus ist auch die Rolle der Sozialdemokratie und der Gewerkschaftsf\u00fchrungen im Rahmen der Klassenzusammenarbeit eine etwas andere; die Bilanz f\u00e4llt aber mindestens gleich ern\u00fcchternd\u00a0 aus wie an anderen Orten. Der Diskussionszusammenhang f\u00fcr eine alternative Politikberatung &#8211; vor allem in ihrer linkskeynesianischen Auspr\u00e4gung -, wie er von den Autoren kritisiert wird, ist in der Schweiz- auf theoretisch viel bescheiderem Niveau allerdings &#8211; am ehesten im Umfeld von <a href=\"http:\/\/www.denknetz-online.ch\/\">Denknetz<\/a> t\u00e4tig.<\/p>\n<p>Die Autoren setzen f\u00fcr ihr Argument an bei den aktuell vier wichtigsten Richtungen \u00abalternativen Politikberatung\u00bb in Deutschland, die die \u00abPolitik\u00bb \u00fcber vern\u00fcnftigere Wege aus der seit \u00fcber 40 Jahren andauernden Wachstumskrise belehren wollen. Zur\u00fcckgehend auf Rudolf Hilferding setzen diese alle voraus, dass der Kapitalismus durch eine \u00abHegemonie der Finanzm\u00e4rkte\u00bb weitergetrieben bzw. blockiert wird. Keine dieser Str\u00f6mungen geht von der Arbeitswertlehre der Marx\u2019schen Kapitalismusanalyse und der damit verbundenen Krisentheorie aus; vor allem aber setzen drei von ihnen auf ein vern\u00fcnftiges Einvernehmen mit den Unternehmern, statt von der zu entwickelnden Selbstaktivit\u00e4t der Arbeiterklasse als der einzigen m\u00f6glichen Krisenl\u00f6sungsstrategie auszugehen. Die alternative Politikberatung appelliert an die Vernunft der Herrschenden und nicht an den Widerstandsgeist der Beherrschten und beschw\u00f6rt ein normales, krisen- und weitgehend konfliktfreies Funktionieren des Kapitalismus \u2013 wie die F\u00fchrungen der Sozialdemokratie und der Gewerkschaften, die sich ja ihrerseits wieder auf diejenigen diffusen retardierenden \u00a0Segmente abst\u00fctzen, die im Widerstand gegen dieses immer zerst\u00f6rerische System keine Vernunft sehen. Die Wertkritiker weichen etwas ab von diesem Muster: Sie entwickeln eine Zusammenbruchstheorie des Kapitalismus und verabschieden sich gleichzeitig von der Arbeiterklasse als einzig m\u00f6glichem Subjekt, um die Kapitalherrschaft zu \u00fcberwinden. In diesem Punkt herrscht also wieder Einigkeit zwischen den vier hier behandelten Ans\u00e4tzen.<\/p>\n<p>Nicht so noch bei Hegel (1807): \u00abAber nicht das Leben, das sich vor dem Tode scheut und vor der Verw\u00fcstung rein bewahrt, sondern ihn ertr\u00e4gt, und in ihm sich erh\u00e4lt, ist das Leben des Geistes. Er gewinnt seine Wahrheit nur, indem er in der absoluten Zerrissenheit sich selbst findet. Diese Macht ist er \u2026\u2026 nur, indem er dem Negativen ins Angesicht schaut\u00bb. Dieses Leben des Geistes sind heute \u2013 wie vor \u00fcber 200 Jahren &#8211;\u00a0 die sich ans Licht der Freiheit vorw\u00e4rtsdr\u00e4ngenden Geknechteten und Ausgebeuteten, die Gedem\u00fctigten und Entrechteten, die sich auf diesem Weg der Befreiung von den Ketten der Lohnabh\u00e4ngigkeit und des Freihandels die Welt aneignen wollen. Eben, wie es Marx 40 Jahre nach Hegel formulierte: \u00abProletarier aller L\u00e4nder, vereinigt Euch!\u00bb<\/p>\n<p><b>Die vier linken Apologien<\/b><\/p>\n<p>Die beiden Autoren argumentieren, dass die behandelten vier \u00abfinanzmarktbezogenen Krisentheorien \u2026. grosse \u00dcbereinstimmung mit b\u00fcrgerlichen Interpretationsmustern haben: die Apologie der bestehenden Verh\u00e4ltnisse von kapitalistischer Warenproduktion und Zirkulation, das behauptete Fehlverhalten der Regierungspolitik, in Regulierungsfragen des Finanzmarktes, die Fokussierung der Krisenanalyse auf den Kredit-, Banken- und Kapitalmarktsektor, die fehlende Analyse des inneren Zusammenhangs von Finanzmarktkrise und Krise kapitalistischer Warenproduktion, die gelegentliche Betonung der Verteilungsfrage, die besondere Hervorhebung der Immobilienkrise samt der damit verbundenen Finanzkrise und schliesslich die unzureichende Analyse der \u00dcberproduktionskrise von 2008\u00bb (11f).<\/p>\n<p>Den kritisierten Ans\u00e4tzen liegt zudem eine falsche Geldtheorie zugrunde. \u00ab\u00dcber das aber, was schliesslich als Geld akzeptiert w\u00fcrde, entscheiden nicht die Banken, wie die keynesianischen Marxinterpreten meinen, sondern die Warenbesitzer. Denn diese werden im Verkauf das als Geld akzeptieren, was ihnen als sicher genug erscheint, um damit Waren ihrer Wahl zu kaufen\u00bb (136).<\/p>\n<p>Die<strong> Linkskeynesianer um die Memorandumgruppe<\/strong> (Rudolf Hickel, J\u00fcrg Huffschmid u.a.) entspricht mit der Unterkonsumtionstheorie am ehesten der Position, wie sie h\u00e4ufig von der Sozialdemokratie und den Gewerkschaften zumindest propagandistisch vertreten wird. Dies gilt auch f\u00fcr die Schweiz. Zum Beispiel wird im Rahmen der aktuellen Mindestlohninitiative wie bei der gewerkschaftlichen Propaganda gelegentlich auf solchen Positionen argumentiert. Andererseits fanden sich alle repr\u00e4sentativen Kr\u00e4fte der Schweizer Bourgeoisie mit der Sozialdemokratie und den Gewerkschaften einhellig auf keynesianischen Positionen friedlich\u00a0beieinander, als 2008 f\u00fcr die Bankenrettung gegen 15% des Bruttosozialproduktes aufgeworfen wurden. Einen \u00e4hnlichen Schulterschluss konnte damals weltweit beobachtet werden. Denn: \u00abZu Ehren und Ansehen kommt eine Theorie nur dann, wenn sie die vorherrschenden Kapitalinteressen einer Zeit ausdr\u00fcckt. Und das\u00a0 tut die keynesianische Theorie nur zu gut, wenn das Kapital in eine Krise ger\u00e4t\u00bb (37).<\/p>\n<p>Die Kriseninterpretation der<strong> neuen Stamokap-Theorie<\/strong> \u2013 hier am Beispiel von Lucas Zeise \u2013 weist insofern \u00abetliche Parallelen zur linkskeynesianischen Krisendiskussion auf, [als auch sie auf der Vorstellung beruht, <i>Einf\u00fcgung maulwuerfe.ch<\/i> ], die Marx\u2019sche Theorie m\u00fcsse wegen ihrer Schw\u00e4chen korrigiert und erg\u00e4nzt werden u.a. durch die Theorie von J.M. Keynes\u00bb (39) Aber als wichtige Referenz kn\u00fcpft Zeise an Rudolf Hilferdings Verschmelzungsthese zwischen Industrie- und Bankenkapital in der Form des Finanzkapitals an, und dass der Kapitalismus der freien Konkurrenz zunehmend durch den Monopolkapitalismus abgel\u00f6st worden sei. Bekannterweise hat Lenin seine Imperialismustheorie auf dieser falschen Grundlage begr\u00fcndet, aber ganz andere politische Konsequenzen gezogen als etwa Hilferding als f\u00fchrender deutscher Sozialdemokrat und vor allem als der Marxismus-Leninismus, der damit seine verheerende B\u00fcndnispolitik der sogenannten Volksfrontstrategie und der antimonopolistischen B\u00fcndnisse begr\u00fcndet hat. F\u00fcr die beiden Autoren sind, der Stossrichtung ihres Argumentes gem\u00e4ss, reale \u00f6konomische Einw\u00e4nde massgebend: \u00abWieso haben wir gesamtwirtschaftlich eher sinkende Profitraten, wenn doch die Monopole so allm\u00e4chtig sind und sich \u00fcber das Wirken des Wertgesetzes hinwegsetzen k\u00f6nnen?\u00bb (65)<\/p>\n<p><strong>Michael Heinrich<\/strong> treibt mit seiner Reformulierung der Marx\u2019schen Werttheorie die Verdinglichung es fiktiven Kapitals noch weiter als die beiden vorerw\u00e4hnten Ans\u00e4tze: \u00abWerte entstehen \u2026. nicht mehr in der Produktion, sondern in der Zirkulation, also paradoxerweise dort, wo gar nicht mehr gearbeitet wird\u00bb (70). W\u00e4hrend bei Marx das fiktive Kapital &#8211; Aktien, Wertpapiere, Bankeinlagen aller Art, Schuldscheine, usw &#8211; nur illusorisch als Kapital, als sich vermehrender Wert, fungieren (siehe dazu z.B. den ganzen V. Abschnitt in Kapital III, MEW25), so ist dieses illusorische, eben fiktive Kapital (ebd. 483) bei Heinrich \u00abeine Welt f\u00fcr sich \u2026 jenseits der wirklichen Akkumulation\u00bb; das fiktive Kapital erlangt bei ihm als \u00abSteuerungssystem der kapitalistischen \u00d6konomie\u00bb (72f), wie bei Hilferding, gar eine Kommandofunktion \u00fcber den gesamtwirtschaftlichen Prozess. Da liegt es nur auf der Hand, dass bei dem anderen Pfeiler der Marx\u2019schen Theorie und Praxis, dem Klassenbegriff, ebenfalls wacker ger\u00fcttelt wird. Ohne hier auf diesen Teil der Theorie von Heinrich n\u00e4her einzutreten (das diskutierte Buch tut dies ja auch nicht), sei nur festgehalten, dass bei ihm in entscheidenden Argumenten jeweils nur von \u00a0Gesellschaft als Ganzem und nicht von Klassenkonflikt die Rede ist; die Gesellschaft ist in einem \u00a0fetischisierten Verblendungszusammenhang und in einer abstrakten Totalit\u00e4t eingesperrt. Ein Topos, wie er bei der Frankfurter Schule und der kritischen Theorie bestenfalls in eine politische Sackgasse gef\u00fchrt hat.<a title=\"\" href=\"#_edn1\">[i]<\/a><\/p>\n<p>Mit ihrer theatralisch vorgetragenen radikalen Attit\u00fcde scheint die in den 90er Jahren aufkommende <strong>Wertkritik vor allem der Gruppe Krisis \u00a0<\/strong>gerade nicht unter das Verdikt einer linken Apologie zu fallen. Die beiden Autoren arbeiten jedoch heraus, dass ihr wie den anderen behandelten Ans\u00e4tzen die These vom \u00abfinanzmarktgetrieben Kapitalismus\u00bb zugrunde liegt. Nur ist diese nun gewendet, die Verdinglichung der Geldform am weitesten getrieben: Die Finanzm\u00e4rkte sind nun zu den zentralen Quellen der Wertsch\u00f6pfung geworden, da es in der Produktionssph\u00e4re zu einer Zerschmelzung der Wertquellen kommt. Marx scheint also auch hier, contre-coeur der Wertkritiker, recht zu behalten:\u00abDas fiktive Kapital ist die Quelle aller Hirngespinste\u00bb (Das Kapital III, MEW 25, 29. Kapitel, 409). Ganz in dieser Logik der Mystifizierung der Warenform alles Gesellschaftlichen wird der Klassencharakter der Gesellschaft als \u00abblo\u00dfes Ph\u00e4nomen der Konkurrenz innerhalb der Marktlogik\u00bb behandelt (Siehe dazu z.B. F.K\u00f6ln, 2002). <a title=\"\" href=\"#_edn2\">[ii]<\/a><\/p>\n<p><b>Die permanente Krise und praktische Schlussfolgerungen<\/b><\/p>\n<p>Es gibt ihn also nicht, den normal funktionierenden, mehr oder weniger krisen- und konfliktfreien Kapitalismus, wie er von der Bourgeoisie und in ihrem Gefolge von der Sozialdemokratie und den\u00a0 Gewerkschaftsf\u00fchrungen und ihrer akademischen Hilfstruppen der Marx-Revidierer gerne beschworen werden. Das Buch schliesst ab mit einer Einsch\u00e4tzung \u00fcber den Charakter der sich seit 2008 versch\u00e4rfenden Krise und mit einem knappen, vielleicht allzu knappen Hinweis auf politische Perspektiven der Entwicklung der Arbeiterklasse als historischem Subjekt, das allein den zerst\u00f6rerischen Tendenzen der Herrschaft des kapitalistischen Privateigentums entgegentreten k\u00f6nnte. \u00abEinen Zusammenbruch des Finanzsystems halten wir unter solchen Umst\u00e4nden f\u00fcr m\u00f6glich. &#8230; Die Besitzer von Geldkapital und von fiktivem Kapital w\u00fcrden ruiniert, weil sich ihre Verm\u00f6gen massenhaft entwerteten. \u2026 In einer solchen Blockade w\u00fcrde sich zeigen, dass die Eigentumsverh\u00e4ltnisse direkt den Bed\u00fcrfnissen des Lebens entgegenstehen\u2026. Eine solche Situation w\u00fcrde die Menschen zwingen, ihre \u00d6konomie selbst zu regeln\u00bb. (137f)<\/p>\n<p>Die tiefe Wahrheit der Marx\u2019schen Kapitalismusanalyse erweist sich eben gerade darin, dass sie, gerade in ihren politischen Schlussfolgerungen, auf eine tragische Weise stimmt; das heisst, die Arbeiterklasse braucht unabh\u00e4ngige politisch-organisatorische Instrumente, um ihren immer wieder aufflammenden Widerstand gegen die Kapitalherrschaft zu entwickeln und in letzter Konsequenz die politische und soziale Macht zu erobern. Wird diesen Einsichten und strategischen Orientierungen zuwidergehandelt, dann vertiefen sich \u00fcber kurz oder lang die Probleme der weltweiten Bev\u00f6lkerung. Bis zu Massenverarmung, \u00f6kologischer Zerst\u00f6rung, Krieg, autorit\u00e4ren Regimes, entfesseltem Irrationalismus\u2026.\u00a0 Alles Erscheinungen, die wieder einmal drohend bis in die Zentren des Imperialismus als Gespenster am Horizont auftauchen. Da angesichts der Katastrophen im\u00a0 20. Jahrhundert schwer verfehlt zu haben, ist die grosse historische Verantwortung der Sozialdemokratie und des Stalinismus.<\/p>\n<p>Die beiden Autoren lassen mit ihrem d\u00fcnnen aber gewichtigen Buch diesbez\u00fcglich keinen Zweifel aufkommen. \u00abWenn der klassenbewusste Widerstand von unten auf dem tiefen Niveau verharrt, dann drohen\u00bb barbarische Verh\u00e4ltnisse. \u00abOder aber es kommt zu einer Belebung des Klassenbewusstseins und des aktiven Klassenkampfes von unten. Dann gibt es eine Chance, dass dies [die Krisenl\u00f6sung, <i>Anm maulwuerfe.ch<\/i>] nicht alles auf Kosten der Klasse der Lohnabh\u00e4ngigen abgewickelt wird\u00bb (138).<\/p>\n<div><br clear=\"all\" \/><\/p>\n<hr align=\"left\" size=\"1\" width=\"33%\" \/>\n<div><a title=\"\" href=\"#_ednref1\">[i]<\/a> Siehe f\u00fcr eine Kritik dieser Position von Heinrich \u00a0z.B. GegenStandpunkt, Heft 2-08, zu finden auch unter: <a href=\"http:\/\/www.kapital-lesen.com\/texte\/kritik-an-michael-heinrich\/\">http:\/\/www.kapital-lesen.com\/texte\/kritik-an-michael-heinrich\/<\/a><\/div>\n<div><a title=\"\" href=\"#_ednref2\">[ii]<\/a> F. K\u00f6ln: \u00bbNeue Deutsche Wertkritik\u00ab &#8211; Marxismus in Zeiten des Neoliberalismus. In: Wildcat, Februar 2002. Zu finden auch unter: \u00a0<a href=\"http:\/\/www.wildcat-www.de\/zirkular\/62\/z62wertk.htm\">http:\/\/www.wildcat-www.de\/zirkular\/62\/z62wertk.htm<\/a><\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit Ende des 19. 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