{"id":15610,"date":"2025-07-15T16:24:27","date_gmt":"2025-07-15T14:24:27","guid":{"rendered":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=15610"},"modified":"2025-07-15T16:24:29","modified_gmt":"2025-07-15T14:24:29","slug":"trumps-zoelle-und-die-gefahr-eines-dritten-weltkriegs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=15610","title":{"rendered":"Trumps Z\u00f6lle und die Gefahr eines Dritten Weltkriegs"},"content":{"rendered":"<p><em>Nick Beams. <\/em><strong>Fast t\u00e4glich st\u00f6\u00dft Donald Trump neue Drohungen in Form pr\u00e4sidialer Anordnungen und Beitr\u00e4gen in den sozialen Medien aus. Je l\u00e4nger und intensiver sein Zollkrieg w\u00e4hrt, desto deutlicher offenbart sich die zugrundeliegende Logik dessen, was auf den ersten Blick wie \u00f6konomischer Wahnsinn erscheint.<\/strong><!--more--><\/p>\n<p>Der Wirtschaftskrieg, den die USA gegen die gesamte Welt f\u00fchren, reproduziert auf einer h\u00f6heren Stufe die Bedingungen des katastrophalen Jahrzehnts der 1930er Jahre. Dieses spielte eine entscheidende Rolle dabei, die Voraussetzungen f\u00fcr den Zweiten Weltkrieg zu schaffen.<\/p>\n<p>Die Depression der 1930er Jahre wurde durch die Bildung von W\u00e4hrungs- und Handelsbl\u00f6cken versch\u00e4rft: Die Welt wurde in rivalisierende imperialistische Lager aufgespalten. Dies f\u00fchrte schlie\u00dflich zum verheerendsten Krieg der Geschichte. Er forderte Hunderte Millionen Todesopfer und gipfelte im Einsatz zweier Atombomben der USA gegen Japan.<\/p>\n<p>Obwohl der Zweite Weltkrieg als Kampf f\u00fcr die Demokratie gegen den Faschismus \u2013 ob in deutscher oder japanischer Form \u2013 dargestellt wurde, war er ein imperialistischer Krieg, in dem es darum ging, welche der gro\u00dfen kapitalistischen M\u00e4chte die globale Vorherrschaft erringen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Dank ihrer industriellen Kapazit\u00e4t und der daraus resultierenden milit\u00e4rischen St\u00e4rke konnten die USA durch die Niederlage ihrer Rivalen Deutschland und Japan als Sieger hervorgehen. Zudem stellten die USA sicher, dass ihr Verb\u00fcndeter, der britische Imperialismus, in eine untergeordnete Position gedr\u00e4ngt wurde und fortan unf\u00e4hig war, an die Glanzzeiten des Empires anzukn\u00fcpfen.<\/p>\n<p>Heute entwickelt sich im Eiltempo ein neuer Weltkrieg, da der US-Imperialismus versucht, seinen langwierigen Niedergang zu \u00fcberwinden und seine globale Dominanz wiederherzustellen.<\/p>\n<p>Die elementare treibende Kraft hierf\u00fcr ist jedoch nicht die Pers\u00f6nlichkeit Donald Trumps und sind nicht seine politischen Neigungen. Seine Handlungen sind Ausdruck einer tiefen Krise der amerikanischen Wirtschaft. Ursache hierf\u00fcr ist die Transformation Amerikas vom industriellen Kraftzentrum der Welt zum Epizentrum von Spekulation und Parasitismus, gepeinigt von kontinuierlichen Finanzkrisen.<\/p>\n<p>Mangels einer wirtschaftlichen L\u00f6sung f\u00fcr ihren Niedergang greift die herrschende Klasse der USA zunehmend zu \u201emechanischen Mitteln\u201c, sprich zum Krieg, um ihre Position zu behaupten. Dies geht notwendigerweise mit immer brutaleren Angriffen auf den Lebensstandard der Arbeiterklasse im eigenen Land einher, durch die Zerst\u00f6rung der letzten \u00dcberreste der b\u00fcrgerlichen Demokratie und den Aufbau eines faschistischen, autorit\u00e4ren Regimes.<\/p>\n<p>Die Dominanz des US-Imperialismus in der Nachkriegszeit wurde durch die Rolle des Dollars als Weltw\u00e4hrung verk\u00f6rpert, was den USA ein \u201eexorbitantes Privileg\u201c einr\u00e4umte. Im ersten Vierteljahrhundert nach 1945, als die USA noch \u00fcber industrielle Dominanz verf\u00fcgten, war der Dollar durch realen Wert in Form von Gold gedeckt.<\/p>\n<p>Als diese Macht schwand, sah sich Pr\u00e4sident Nixon im Jahr 1971 gezwungen, die Golddeckung der US-W\u00e4hrung aufzuheben. Eine neue Epoche begann: Der Dollar behielt zwar seine globale Rolle, jedoch auf einer anderen Grundlage. Er war nun eine Fiat-W\u00e4hrung, die nur durch die Macht des amerikanischen Finanzsystems und die St\u00e4rke des US-Staates \u2013 vor allem seine milit\u00e4rische Kapazit\u00e4t \u2013 gedeckt war.<\/p>\n<p>Doch in den letzten f\u00fcnfundzwanzig Jahren erstarkte die Finanzialisierung \u2013 jener Prozess, bei dem Profite zunehmend durch spekulative Operationen erzielt werden \u2013 und ihr Vordringen f\u00fchrte zu zahlreichen Krisen.<\/p>\n<p>Gleichzeitig konnte der US-Staat aufgrund der globalen Rolle des Dollars immer h\u00f6here Schulden anh\u00e4ufen. Die Konsequenz ist, dass sich die US-Staatsverschuldung mittlerweile auf 36 Billionen Dollar bel\u00e4uft und in einem Tempo w\u00e4chst, das allgemein als \u201euntragbar\u201c bezeichnet wird. Auch die Verschuldung der Unternehmen hat ein beispielloses Niveau erreicht. Damit sind die USA das h\u00f6chstverschuldete Land der Geschichte.<\/p>\n<p>Trumps w\u00fctende Tiraden, wonach fr\u00fchere globale Wirtschafts- und Finanzvereinbarungen dazu gef\u00fchrt h\u00e4tten, dass infolge des anwachsenden Handelsdefizits der Rest der Welt die USA \u201eabgezockt\u201c habe, und dass es deshalb notwendig sei, Amerika wieder &#8218;great\u201c zu machen \u2013 sie d\u00fcrfen nicht einfach als die Vorstellungen eines Wahnsinnigen abgetan werden.<\/p>\n<p>Auf ihre eigene Weise spiegeln sie objektive Prozesse wider. Die \u00f6konomischen und finanziellen Mechanismen der Nachkriegszeit haben den dominanten wirtschaftlichen Status der USA untergraben. Trump bringt das Streben s\u00e4mtlicher Fraktionen des politischen, milit\u00e4rischen und wirtschaftlichen Establishments der USA zum Ausdruck, den alten Status mit allen Mitteln wiederherzustellen \u2013 mittels Wirtschaftskrieg gegen seine Rivalen, kombiniert mit milit\u00e4rischen Mitteln.<\/p>\n<p>Als Trump in seiner ersten Amtszeit einen Zollkrieg begann, richtete sich dieser prim\u00e4r gegen China. Gleichzeitig ver\u00f6ffentlichten Geheimdienste und mehrere mit ihnen verbundene Thinktanks Analysen, in denen allein der wirtschaftliche Aufstieg Chinas als existenzielle Bedrohung f\u00fcr die Hegemonie des US-Imperialismus bezeichnet wurde.<\/p>\n<p>Diese Einsch\u00e4tzung wurde von allen Teilen der US-amerikanischen herrschenden Klasse und beiden Wall-Street-Parteien, den Demokraten und Republikanern, geteilt. Unter Pr\u00e4sident Joe Biden wurde der Wirtschaftskrieg gegen China sogar noch versch\u00e4rft. Die von Trump verh\u00e4ngten Z\u00f6lle wurden weitgehend beibehalten und um zus\u00e4tzliche Ma\u00dfnahmen erg\u00e4nzt, die den Export von High-Tech-Produkten verbieten, um die n\u00e4chste Phase des chinesischen Wirtschaftswachstums zu l\u00e4hmen.<\/p>\n<p>Obwohl diese Ma\u00dfnahmen China getroffen haben, sind sie nachweislich gescheitert.<\/p>\n<p>China hat seine Fortschritte in der industriellen Fertigung fortgesetzt und ist heute die weltweit f\u00fchrende Fertigungsnation \u2013 eine Position, die einst die USA innehatten. Dies gelang durch den Einsatz modernster Techniken sowie durch Fortschritte in Schl\u00fcsselbereichen wie der k\u00fcnstlichen Intelligenz. Klares Beispiel hierf\u00fcr ist die im Januar bekannt gemachte Entwicklung des chinesischen KI-Start-ups DeepSeek.<\/p>\n<p>In der zweiten Amtszeit von Pr\u00e4sident Trump hat sich der Wirtschaftskrieg um die US-Vorherrschaft nun ausgeweitet, wie der Erlass vom 2. April deutlich machte. Mit diesem Erlass hat Trump die Einf\u00fchrung von Reziprozit\u00e4tsz\u00f6llen gegen den Rest der Welt angek\u00fcndigt.<\/p>\n<p>Darin hie\u00df es, die \u201einternationale Wirtschaftsordnung nach dem Zweiten Weltkrieg\u201c habe auf \u201efalschen Annahmen\u201c beruht. Mit anderen Worten: Sie m\u00fcsse zerst\u00f6rt werden. In einem begleitenden Factsheet wurde diese Perspektive bekr\u00e4ftigt: \u201e\u201aMade in America\u2018 ist nicht blo\u00df ein Slogan \u2013 es ist eine wirtschaftliche und nationale Sicherheitspriorit\u00e4t dieser Regierung.\u201c<\/p>\n<p>Die Implikationen dieser Einsch\u00e4tzung sollten n\u00fcchtern betrachtet werden.<\/p>\n<p>Es muss betont werden, dass das Nachkriegshandelssystem, das auf Freihandel, der Abschaffung von Z\u00f6llen und der Etablierung des Dollars als Weltw\u00e4hrung zur Verhinderung der Bildung von Bl\u00f6cken basierte, nicht lediglich eine Reihe von Wirtschaftsma\u00dfnahmen war.<\/p>\n<p>Es war nichts Geringeres als der Versuch, ein internationales politisches System zu konstruieren, das Wirtschaftskonflikte entsch\u00e4rfte und deren Transformation in Kriege verhinderte.<\/p>\n<p>Das System basierte auf der Annahme, dass Nationen (vor allem die Gro\u00dfm\u00e4chte) nicht gegeneinander in den Krieg ziehen, solange sie G\u00fcter und Dienstleistungen frei austauschen k\u00f6nnen. Eine solche Eskalation musste verhindert werden, da sie nach den Gr\u00e4ueltaten der ersten H\u00e4lfte des 20. Jahrhunderts das Potenzial hatte, eine sozialistische Revolution zu entfachen.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich war die Vorstellung, Freihandel sei das Gegenmittel gegen Krieg, schon immer eine Fiktion. Dies wird durch die Tatsache belegt, dass es vor dem Ersten Weltkrieg keine zwei L\u00e4nder gab, die durch ihren Handel enger miteinander verbunden waren als Deutschland und Gro\u00dfbritannien.<\/p>\n<p>Doch das Nachkriegssystem diente dazu, wirtschaftliche Konflikte zu regulieren und einzud\u00e4mmen. Nun sind die USA entschlossen, es zu zerst\u00f6ren.<\/p>\n<p>Folglich richtet sich der von den USA gef\u00fchrte Wirtschaftskrieg l\u00e4ngst nicht mehr nur gegen China. Trump erl\u00e4sst Diktate gegen Freunde und Feinde gleicherma\u00dfen: die Europ\u00e4ische Union, Japan, das Vereinigte K\u00f6nigreich, S\u00fcdkorea \u2013 ja, die ganze Welt.<\/p>\n<p>Der Angriff richtet sich nicht nur gegen Handelsdefizite, er richtet sich gegen jede nationale Politik, auch gegen das Steuersystem, die Regulierungen, Gesundheitsschutzma\u00dfnahmen und soziale Dienstleistungen einschlie\u00dflich der Bereitstellung subventionierter Pharmaprogramme &#8211; gegen alles, was als den Interessen US-amerikanischer Konzerne abtr\u00e4glich erscheint.<\/p>\n<p>Und er wird auf den politischen Bereich ausgeweitet. Dies macht Trump durch seine Ank\u00fcndigung deutlich, einen 50-prozentigen Zoll gegen Brasilien \u2013 eins der wenigen L\u00e4nder, mit denen die USA einen Handels\u00fcberschuss erzielen \u2013 zu verh\u00e4ngen, weil dort juristische Verfahren gegen den ehemaligen faschistischen Pr\u00e4sidenten Jair Bolsonaro laufen.<\/p>\n<p>Ein entscheidendes Merkmal aller sogenannten Handelsabkommen, die in Wahrheit Diktate sind \u2013 Trump hat festgelegt, dass bereits ein Brief ausreicht, um ein Abkommen zu definieren \u2013 besteht darin, dass sich jene L\u00e4nder, die eine Einigung w\u00fcnschen, an den \u201enationalen Sicherheitsinteressen\u201c der USA ausrichten m\u00fcssen. Dabei geht es nicht nur um die Unterdr\u00fcckung Chinas, so wichtig sie auch sein mag, sondern um die US-Dominanz in jedem Teil der Welt.<\/p>\n<p>Gegenw\u00e4rtig versuchen Europa und Japan und viele andere verzweifelt, sich zumindest \u00f6ffentlich den USA anzupassen, in der Hoffnung, Zugest\u00e4ndnisse zu erhalten.<\/p>\n<p>Doch in den Gremien und Institutionen aller kapitalistischen Staaten \u2013 nicht nur in China \u2013 w\u00e4chst die Erkenntnis, dass dies unwahrscheinlich ist, und der US-Angriff sich letztlich auch gegen sie richtet.<\/p>\n<p>Daher zeichnet sich eine andere Reaktion ab: das wachsende Bewusstsein, dass sie irgendwann gezwungen sein werden, den USA entgegenzutreten, wenn sie nicht zu Halbkolonien degradiert werden wollen.<\/p>\n<p>Diese Haltung spiegelt sich in den j\u00fcngsten \u00c4u\u00dferungen von Christine Lagarde, der Pr\u00e4sidentin der Europ\u00e4ischen Zentralbank (EZB), wider. Demnach habe die Stunde des Euro geschlagen, und er m\u00fcsse eine gr\u00f6\u00dfere globale Rolle spielen. Sie \u00e4u\u00dfert sich auch im Widerstand Japans und dessen Beharren darauf, dass es Reisbauern nicht opfern k\u00f6nne, um im Gegenzug Vorteile f\u00fcr die Autoindustrie zu erhalten.<\/p>\n<p>Andere, weniger m\u00e4chtige L\u00e4nder schlie\u00dfen sich der BRICS-Gruppe an (urspr\u00fcnglich bestehend aus Brasilien, Russland, Indien, China und S\u00fcdafrika, mittlerweile auf elf Mitglieder erweitert), die versucht, sich von der Dollar-Abh\u00e4ngigkeit im internationalen Handel zu l\u00f6sen. Das wiederum zieht weitere Drohungen Trumps nach sich, der erkl\u00e4rt hat, der Verlust der Dollar-Vormachtstellung k\u00e4me der Niederlage in einem Kriege gleich.<\/p>\n<p>Niemand verf\u00fcgt \u00fcber eine Kristallkugel und kann vorhersagen, wann und unter welchen Umst\u00e4nden ein milit\u00e4rischer Konflikt ausbrechen wird.<\/p>\n<p>Doch die objektive Logik der Ereignisse ist unverkennbar. Wirtschaftliche Konflikte gehen mit einem Anstieg der Milit\u00e4rausgaben auf das h\u00f6chste Niveau der Nachkriegszeit einher. Im Falle Deutschlands, das im 20. Jahrhundert zweimal Krieg gegen die USA f\u00fchrte, ist das R\u00fcstungsbudget auf ein Niveau angestiegen, wie es seit der Wiederaufr\u00fcstung unter Hitler nicht mehr erreicht wurde.<\/p>\n<p>Wer glaubt, dass Japan und die europ\u00e4ischen imperialistischen M\u00e4chte einfach in die sanfte Vergessenheit entschwinden oder dass die USA von ihrem Streben nach der Weltherrschaft ablassen w\u00fcrden, wettet gegen die Geschichte.<\/p>\n<p>Alle diese L\u00e4nder haben in der Vergangenheit Krieg gef\u00fchrt, und die Widerspr\u00fcche des globalen kapitalistischen Systems, die jene Konflikte ausl\u00f6sten, sind nicht nur erhalten geblieben, sondern haben sich sogar noch versch\u00e4rft.<\/p>\n<p>1915, mit dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs, erkl\u00e4rte Leo Trotzki, dass seine Ursache im Widerspruch zwischen der Entwicklung einer globalen Wirtschaft und dem Nationalstaatensystem liege, auf dem das kapitalistische Profitsystem beruht.<\/p>\n<p>Wie er schrieb, versuchen kapitalistische Regierungen, diesen Widerspruch \u201enicht auf der Grundlage einer vern\u00fcnftig organisierten Zusammenarbeit der gesamten produzierenden Menschheit [zu l\u00f6sen], sondern durch die Ausbeutung des Weltwirtschaftssystems durch die kapitalistische Klasse des siegreichen Landes, welches durch diesen Krieg von einer Gro\u00dfmacht zur Weltmacht werden soll\u201c (Leo Trotzki, \u201eDer Krieg und die Internationale\u201c).<\/p>\n<p>Der Zweite Weltkrieg wurzelte in denselben Widerspr\u00fcchen und war das Mittel, durch das die USA ihre globale Hegemonie erlangten. Doch die Widerspr\u00fcche des Kapitalismus blieben bestehen und haben sich mit der Entwicklung der globalisierten Produktion in den letzten 50 Jahren in enormem Ausma\u00df versch\u00e4rft.<\/p>\n<p>Die Perspektive, die sich daraus ergibt, hat einen doppelten Charakter. Entweder h\u00e4lt sich die Bourgeoisie \u2013 heute in Form einer Wirtschafts- und Finanzoligarchie \u2013 im Sattel: Dann st\u00fcrzt sie die Menschheit in unvorstellbare Barbarei. Oder die internationale Arbeiterklasse nimmt den bewussten politischen Kampf f\u00fcr den Sturz des Kapitalismus auf: Dann wird sie eine h\u00f6here sozio\u00f6konomische Ordnung, den internationalen Sozialismus, etablieren.<\/p>\n<p>Einen dritten Weg gibt es nicht. Appelle an Trump oder Proteste gegen ihn oder andere Repr\u00e4sentanten der kapitalistischen Oligarchie werden diese nicht \u201ezur Vernunft bringen\u201c, denn was sie antreibt, sind letztlich die objektiven Widerspr\u00fcche des Systems, dem sie vorstehen: ein historisch bankrottes und reaktion\u00e4res System, das gest\u00fcrzt werden muss, wenn die Menschheit Fortschritte machen soll.<\/p>\n<p>Das ist die wesentliche Bedeutung von Trumps Zoll- und Wirtschaftskrieg.<\/p>\n<p><em>Quelle: <\/em><a href=\"https:\/\/www.wsws.org\/de\/articles\/20..25\/07\/14\/bojq-j14.html\"><em>wsws.org&#8230;<\/em><\/a><em> vom 155. Juli 2025 <\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nick Beams. Fast t\u00e4glich st\u00f6\u00dft Donald Trump neue Drohungen in Form pr\u00e4sidialer Anordnungen und Beitr\u00e4gen in den sozialen Medien aus. 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