{"id":1564,"date":"2016-10-17T09:01:47","date_gmt":"2016-10-17T07:01:47","guid":{"rendered":"http:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=1564"},"modified":"2016-10-17T09:01:47","modified_gmt":"2016-10-17T07:01:47","slug":"das-ergebnis-der-kommunalwahlen-in-brasilien-eine-andere-analyse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=1564","title":{"rendered":"Das Ergebnis der Kommunalwahlen in Brasilien &#8211; eine andere Analyse"},"content":{"rendered":"<p><strong>Von der Macht verf<\/strong><strong>\u00fc<\/strong><strong>hrt hat sich die (institutionelle) Linke ihren W<\/strong><strong>\u00e4<\/strong><strong>hlern entfremdet. Die Unzufriedenheit mit den herrschenden Verh<\/strong><strong>\u00e4<\/strong><strong>ltnissen hat den Konservativen genutzt. Die Linke wurde vernichtend geschlagen. Es ist an der Zeit, sie neu zu erfinden. <\/strong><!--more--><\/p>\n<p><em>Antonio Martins. <\/em>Vor wenigen Montagen haben politische Kr\u00e4fte in Brasilien eine illegitime Regierung an die Macht geputscht. Bei den Kommunalwahlen haben sie am 2. Oktober einen fl\u00e4chendeckenden Sieg eingefahren. Die Analyse der Wahlergebnisse l\u00e4sst unterschiedliche Schl\u00fcsse zu.<\/p>\n<p>In Zukunft stellen die Parteien PMDB und PSDB, die den Putsch wesentlich betrieben haben, in 1.028 bzw. 793 der 5.570 brasilianischen Kommunen das Stadtoberhaupt. Die Zahl der B\u00fcrgermeister der Arbeiterpartei PT, die schon 2012 Verluste erlitten hatte, fiel um mehr als die H\u00e4lfte auf nur noch 256.<\/p>\n<p>Besonders schwer wiegt, dass die PT in den Hauptst\u00e4dten der Bundesstaaten und St\u00e4dten mit mehr als 200.000 Stimmberechtigten weiter abgest\u00fcrzt ist. In diesen 93 St\u00e4dten, in denen 40% der brasilianischen Wahlberechtigten leben, liegt nun die PSDB vorn.<\/p>\n<p>Verloren hat die PT auch in ihren traditionelle Hochburgen, in denen sie \u00fcber Jahrzehnte den R\u00fcckhalt der Gesellschaft genoss: In der Industrieregion ABC und im Gro\u00dfraum S\u00e3o Paulo erreichten die Kandidaten der PT nur in Santo Andr\u00e9 und Mau\u00e1 die Stichwahl. In S\u00e3o Paulo schnitt die PT so schlecht ab wie seit 20 Jahren nicht mehr. Im Nordosten, der Hochburg der PT seit Lulas Amtsantritt im Jahr 2002, wird die Partei nur in Recife zum zweiten Wahlgang antreten.<\/p>\n<p>W\u00e4hrenddessen darf sich Geraldo Alckmin, Gouverneur des Bundesstaats S\u00e3o Paulo und konservativer Politiker der alten Garde, als Wahlsieger f\u00fchlen. In der Stadt S\u00e3o Paulo gelang es ihm bereits im ersten Wahlgang, einen nahezu unbekannten Million\u00e4r namens Jo\u00e3o D\u00f3ria, der sich als Au\u00dfenseiter und K\u00e4mpfer gegen die \u201ealte Politik\u201c geb\u00e4rdete, ins Rathaus einziehen zu lassen.<\/p>\n<p>Seit 2013 waren manche Experten davon ausgegangen, dass linke Kr\u00e4fte von den Verlusten der PT profitieren k\u00f6nnten. Das Gegenteil ist der Fall: Die verfassten Parteien wie PSOL und PCdoB gewannen nicht entscheidend hinzu; neue Gruppierungen nach Art der spanischen \u201ePodemos\u201c konnten keinen nennenswerten Zulauf verzeichnen.<\/p>\n<p>* * *<\/p>\n<p>Nach den vernichtenden Wahlergebnissen f\u00fcr die Linke verk\u00fcnden Experten wie Gaud\u00eancio Torquato, einer der engsten Berater des Interimspr\u00e4sidenten Michel Temer, bereits den \u201eTod\u201c der PT, dieser \u201eradikalen, polarisierenden, auf Konflikt setzenden Partei\u201c. Torquato r\u00e4umt ein, die Linke k\u00f6nne \u00fcberleben, wenn sie endlich <em>normal<\/em> wird. Wenn sie endlich aufh\u00f6rt, sich gegen die Ungleichheit und die Verdr\u00e4ngungsmechanismen der brasilianischen Gesellschaft aufzulehnen und sich mit dem f\u00fcr die kommenden Monate angek\u00fcndigten, r\u00fcckw\u00e4rtsgewandten &#8222;Reformpaket\u201c abfindet.<\/p>\n<p>In den kommenden Tagen werden wir \u00fcberall zu h\u00f6ren bekommen, das Wahlergebnis beweise ein f\u00fcr alle Mal, dass es gar keinen Putsch gegeben habe. Schlie\u00dflich habe die Bev\u00f6lkerung diejenigen gew\u00e4hlt, die f\u00e4lschlicherweise als Putschisten beschimpft w\u00fcrden. Der Volkswille habe all jene L\u00fcgen gestraft, die sich als Opfer eines Putsches f\u00fchlen und mehr Demokratie fordern. Diejenigen, die Dilma Rousseff gest\u00fcrzt haben, seien nun legitimiert, \u201evern\u00fcnftige und unverzichtbare\u201c Ma\u00dfnahmen zu ergreifen. Oder zweifelt hier noch jemand ernsthaft daran, dass \u00f6ffentliche Investitionen zur\u00fcckzufahren, Rentenanspr\u00fcche abzubauen und Arbeitnehmerrechte zu beseitigen sind?<\/p>\n<p>Dieses Gedankenkonstrukt wird auf eine widrige Wirklichkeit treffen. Denn seit Jahren erlebt Brasilien eine Abfolge von sozialen Bewegungen und Verschiebungen, die sich diametral gegen die Programme wenden, die scheinbar siegreich aus Wahlen hervorgegangen sind. Die Ausdrucksformen sind unendlich vielf\u00e4ltig: Kulturprojekte am Stadtrand, Slutwalks gegen die Verharmlosung sexueller Gewalt, kostenlose Kurse zur Vorbereitung auf die Zulassungspr\u00fcfungen der Universit\u00e4ten, die Bewegung f\u00fcr die Freigabe von Cannabis, Flash Mobs gegen die soziale Apartheid in Einkaufszentren, der so genannte Frauenfr\u00fchling und der neue Feminismus der Afrobrasilianerinnen, die Forderung einer grundlegenden Reform der Sekundarschulen. Der Erfindungsreichtum und die Kreativit\u00e4t sind schier grenzenlos. Dabei ist der gemeinsame Nenner, die Richtung klar: <em>Es geht um mehr Rechte und weniger Kontrolle <\/em>in einer Gesellschaft, die sich nicht mehr der Logik reicher wei\u00dfer M\u00e4nner unterwerfen will. Wer behauptet, der Urnengang vom 2. Oktober legitimierte die Verh\u00e4ltnisse, wird von der Stra\u00dfe widerlegt werden.<\/p>\n<p>* * *<\/p>\n<p>Wie l\u00e4sst sich dieser Widerspruch erkl\u00e4ren? Versuchen wir es mit f\u00fcnf Argumenten jenseits der \u00fcblichen Deutungsmuster:<\/p>\n<ul>\n<li>Der Niedergang der klassischen Linken ist nicht etwa dem sinnlosen Widerstand gegen das sinnhafte neoliberale Denken geschuldet. Vielmehr ist die Linke in Brasilien eine <em>historische Falle <\/em>getappt<em>:<\/em> Ihre Erfolge haben das soziale Gef\u00fcge Brasiliens ver\u00e4ndert. Dabei hat sie sich Fesseln anlegen lassen, mit denen wir uns in einem <a href=\"https:\/\/www.medico.de\/brasilien-nach-dem-putsch-2-16552\/\">fr\u00fcheren Beitrag <\/a>befasst haben: Strukturelle Reformen wurden unterlassen; zugleich lie\u00df man sich vom Staatsapparat einfangen, demobilisierte die Bev\u00f6lkerung und verzichtete auf den Druck, den diese auf die staatlichen Institutionen aus\u00fcben kann.<\/li>\n<li>In der Bundesregierung in Bras\u00edlia war die Linke so lange geduldet, wie sie die Pfr\u00fcnde der Finanzoligarchie und Gro\u00dfunternehmen und die Macht der traditionellen Parteien unangetastet lie\u00df. In der Mitte der ersten Amtszeit Dilma Rousseffs geriet dieser Konsens ins Wanken: Die Eliten, mit denen die Regierung bis dato verbunden gewesen war, wandten sich gegen sie: Sie wehrten sich gegen die Senkung der Zinss\u00e4tze, verweigerten Investitionen, brachten die Rousseff unterst\u00fctzenden Parteien gegen die Pr\u00e4sidentin auf und sprengten den Staatshaushalt durch teure Gesetzesvorhaben. Schnell wurde deutlich, dass die Regierung leichte Beute sein w\u00fcrde. Sie war schwach und anf\u00e4llig, gab Erpressungsversuchen nach und machte immer weitergehende Zugest\u00e4ndnisse. Strukturen, wie das Medienoligopol, die die Regierung nun zu erdr\u00fccken begannen, hatte man unangetastet gelassen. Gegendruck von au\u00dfen konnte die Regierung nicht mehr aufbauen. Von dieser offensichtlichen Schw\u00e4che zum Putsch war der Weg nicht weit.<\/li>\n<li>Die institutionelle Linke hatte sich in der Vergangenheit auf die Unterst\u00fctzung breiter Bev\u00f6lkerungskreise verlassen k\u00f6nnen. Da sie es vers\u00e4umte, dieser Gegenmacht Struktur zu verleihen, blieb dieser R\u00fcckhalt jedoch formlos und schwach und den Manipulationen der Medien ausgeliefert. So konnte die Linke der selektiven Verfolgung, die die PT im Zuge des Schmiergeldskandals um den Erd\u00f6lkonzern Petrobras ausgesetzt war, nichts entgegensetzen. Politisch bedeutende Programme, wie die Quotenregelung an den Universit\u00e4ten, von der zehntausende Afrobrasilianer profitierten, wurden mit der Zeit nicht mehr als soziale Errungenschaft sondern als pers\u00f6nlicher Verdienst Einzelner verstanden. Indem sich die Arbeiterpartei von ihrer Basis entfernte, sie politisch nicht mehr mobilisieren konnte, verlor sie auch ihre W\u00e4hlerschaft. Das zeigen nicht zuletzt die herben Stimmenverluste im Industrieg\u00fcrtel von S\u00e3o Paulo und in den Gro\u00dfst\u00e4dten Nordostbrasiliens.<\/li>\n<li>Es kommt noch schlimmer, und daher sprechen wir von einer <em>historischen Falle<\/em>: Da die Linke bis kurz vor den Kommunalwahlen an der Macht gewesen war, sich dem Druck und den Erpressungen feige gebeugt hatte, ihr zur eigenen Verteidigung nicht mehr eingefallen war, als immer unkritischer traditionelle Politik zu betreiben, konnte sie sich nicht an die Spitze des Protests gegen die herrschenden Verh\u00e4ltnisse stellen. Darin bricht sich ein bislang weitgehend unerforschtes Ph\u00e4nomen Bahn. Urs\u00e4chlich sind zwei entgegengesetzte Ph\u00e4nomene: Auf der einen Seite die \u201eIndignados\u201c in Spanien und die Gr\u00fcndung von \u201ePodemos\u201c, die Bewegung \u201eOccupy Wallstreet\u201c und Kandidaturen wie die von Bernie Sanders oder Jeremy Corbin. Auf der anderen der Brexit, Marine Le Pen in Frankreich, die Ablehnung des Friedensabkommens zwischen dem kolumbianischen Staat und den FARC.<\/li>\n<li>In fr\u00fcheren Zeiten war die Arbeiterpartei rebellisch. Man r\u00fchmte sich damit \u201eganz anders zu sein, als all die Anderen\u201c. Heute gilt die Partei vielen als Teil des politischen Establishments, manchen gar als ihr schlimmster Auswuchs. Bei den Kommunalwahlen am 2. Oktober haben in Brasilien so viele Menschen gegen das Establishment gestimmt wie nie zuvor. Eine eingehende Analyse des Wahlverhaltens w\u00fcrde den Rahmen dieses Artikels sprengen. Einige Thesen seien jedoch erlaubt: Noch nie haben so viele Menschen &#8211; trotz Wahlpflicht &#8211; niemanden gew\u00e4hlt: In den Hauptst\u00e4dten zehn brasilianischer Bundesstaaten \u00fcbertrifft die die Summe der Enthaltungen, der leer und ung\u00fcltig abgegebenen Stimmzettel die Stimmenzahl des erstplatzierten Kandidaten.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Viele Menschen gaben ihre Stimme Kandidaten wie Jo\u00e3o D\u00f3ria, dem neuen B\u00fcrgermeister von S\u00e3o Paulo. Dieser Kandidatentyp scheint das Ergebnis eines ausgekl\u00fcgelten Plans zu sein: Noch nie war D\u00f3ria bei Wahlen angetreten. Anfangs lag er in den Umfragen bei nur 5\u00a0% und entging so der Auseinandersetzung mit den politischen Gegnern. Er stellte sich nicht als Politiker sondern als Manager und erfolgreicher Selfmademan dar. Auch wenn auf der Hand liegt, dass er ein Blender, ja ein falscher Fuffziger ist, beeindruckte er die W\u00e4hlerschaft in einem kurzen, langweiligen und faden Wahlkampf.<\/p>\n<p>* * *<\/p>\n<p>\u201eWer seiner Trag\u00f6die ins Auge sieht, hat sie schon halb \u00fcberwunden\u201c, schreib der Dramaturg Oduvaldo Vianna Filho kurz nach dem Milit\u00e4rputsch 1964. Das Ergebnis der Kommunalwahlen vom 2. Oktober, ein echtes 1:7, bedeutet nicht das Ende des Widerstands gegen den Putsch und ist auch nicht das Ende der Opposition gegen seine politischen Schandtaten. Der Kampf gegen das brasilianische System von \u201eHerrenhaus und Sklavenh\u00fctte\u201c, f\u00fcr die \u00dcberwindung der Ungleichheit ist aktueller denn je. Auf der anderen Seite geht mit Niederlage der Linken ein Projekt unter, dem wir alle &#8211; auf die ein oder anderer Art und Weise &#8211; verbunden waren.<\/p>\n<p>Sind wir k\u00fchn genug, dieses Projekt zu \u00fcberwinden, dar\u00fcber hinauszugehen? Und warum nur scheint uns das in Brasilien so schwer zu sein? Davon soll der n\u00e4chste Beitrag handeln.<\/p>\n<p><em>Antonio Martins ist Gr<\/em><em>\u00fc<\/em><em>nder und Redakteur des Debattenportals und medico-Partners Outras Palavras (Andere Worte). <\/em><\/p>\n<p><em>Teil 4 von 6, zu <\/em><a href=\"https:\/\/www.medico.de\/brasilien-nach-dem-putsch-1-16542\/\"><em>Teil 1<\/em><\/a><em>, <\/em><a href=\"https:\/\/www.medico.de\/brasilien-nach-dem-putsch-2-16552\/\"><em>Teil 2<\/em><\/a><em> und <\/em><a href=\"https:\/\/www.medico.de\/brasilien-nach-dem-putsch-3-16559\/\"><em>Teil 3<\/em><\/a><\/p>\n<p><em>\u00dc<\/em><em>bersetzung: Marten Henschel<\/em><\/p>\n<p><em>Quelle: <\/em><em><a href=\"https:\/\/www.medico.de\/brasilien-nach-dem-putsch-4-16586\/\">medico.de&#8230;<\/a> vom 17. Oktober 2016<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von der Macht verf\u00fchrt hat sich die (institutionelle) Linke ihren W\u00e4hlern entfremdet. 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