{"id":1591,"date":"2016-10-27T18:30:36","date_gmt":"2016-10-27T16:30:36","guid":{"rendered":"http:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=1591"},"modified":"2016-10-27T18:30:36","modified_gmt":"2016-10-27T16:30:36","slug":"rechter-rocktober-im-schweizerischen-unterwasser","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=1591","title":{"rendered":"Rechter \u201eRocktober\u201c im schweizerischen Unterwasser"},"content":{"rendered":"<p><strong>5000 Neonazis, 100 000 Franken und die Unt<\/strong><strong>\u00e4<\/strong><strong>tigkeit der Beh<\/strong><strong>\u00f6<\/strong><strong>rden: Das <\/strong><strong>\u00bb<\/strong><strong>Rocktoberfest<\/strong><strong>\u00ab<\/strong><strong> im schweizerischen Unterwasser. Eine Recherche <\/strong><!--more--><\/p>\n<p><em>info.antifa.ch.<\/em> In der Nacht vom 15. auf den 16. Oktober 2016 fand in Unterwasser (Kanton St. Gallen) ein Neonazikonzert in einem (f\u00fcr die Schweiz) bisher unbekannten Ausma\u00df statt. Bereits Monate im Voraus riefen die Veranstalter_innen aus dem Umfeld des internationalen Neonazinetzwerkes Blood &amp; Honour (B&amp;H) \u00fcber die sozialen Medien zum sogenannten \u00bbRocktoberfest\u00ab auf. Letztlich reisten \u00fcber 5000 Neonazis aus ganz Europa in das beschauliche Toggenburger Unterwasser.<\/p>\n<p>Mit Exzess (DE), MaKss Damage (DE), Amok (CH), Confident of Victory (DE), Frontalkraft (DE) und Stahlgewitter (DE) setzte sich das Lineup zwar aus einschl\u00e4gig bekannten Szenegr\u00f6\u00dfen zusammen, im Vergleich zu den bekannten Rechtsrockkonzerten der letzten Jahre, hatte die Dimension des Konzerts aber auch Szenekenner_innen \u00fcberrascht. Die Strukturen, Verbindungen und Kontakte, um einen solchen Event durchf\u00fchren zu k\u00f6nnen, entstehen nicht \u00fcber Nacht. Deshalb kann das \u00bbRocktoberfest\u00ab nicht isoliert als einzelner Anlass betrachtet, sondern muss in einen gr\u00f6\u00dferen Kontext gestellt werden. Die folgenden Ausf\u00fchrungen beschr\u00e4nken sich jedoch insbesondere auf die Verbindungen zwischen der rechten Szene in Th\u00fcringen und der Schweiz, welche f\u00fcr das Gelingen des Konzertes ma\u00dfgebend waren.<\/p>\n<p><strong>Wer hinter dem <\/strong><strong>\u00bb<\/strong><strong>Rocktoberfest<\/strong><strong>\u00ab<\/strong><strong> steckt <\/strong><\/p>\n<p>Auf dem Flyer, welcher \u00fcber Monate in sozialen Medien kursierte, fand sich als Hinweis auf die Organisator_innen des \u00bbRocktoberfestes\u00ab vorerst einzig das Logo des Zeughaus-Versandes. Dabei handelt es sich um einen rechten Onlineversand aus Deutschland, der vorwiegend Nachpressungen von vergriffenen Rechtsrock-CDs in Vinyl anbietet und unter anderem CDs der am 15. Oktober 2016 aufgetretenen Bands vertreibt. Um an ein Ticket zu kommen, mussten interessierte Konzertbesucher_innen eine Mail an die Adresse live.im.reich(at)mail.de schicken, wonach ihnen die Daten f\u00fcr ein deutsches Konto zugeschickt wurden \u2013 hierauf mussten sie im Voraus das Geld f\u00fcr die Eintrittskarten \u00fcberweisen. Unterzeichnet war diese Mail von einer Gruppe, die sich \u00bbReichsmusikkammer\u00ab nennt. Gegen\u00fcber der Schweizer Nachrichtensendung 10vor10 gab diese an, ein Komitee von Bands aus ganz Europa zu sein, deren Auftritte in europ\u00e4ischen L\u00e4ndern untersagt oder erschwert w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Gem\u00e4\u00df den Recherchen des Blogs <em>th\u00fcringenrechtsau\u00dfen<\/em> geh\u00f6rt das deutsche Konto, \u00fcber welches die Gelder flossen, dem Th\u00fcringer Neonazi David Heinlein und wurde bereits f\u00fcr das \u00bbRock gegen \u00dcberfremdung\u00ab im August 2016 in Kirchheim (Th\u00fcringen) genutzt. Ebenfalls aus Th\u00fcringen stammt Mario Kelch, der \u2013 zusammen mit anderen \u2013 in den Tagen vor dem Event die Nummer des Infotelefons verbreitete, welches die Besucher_innen zum Konzertort lotsen sollte. Kelch ist Mitglied bei der B&amp;H-nahen Band Sonderkommando Dirlewanger (SKD) und aktiver Unterst\u00fctzer der Angeklagten im sogenannten \u00bbBallst\u00e4dt-Prozess\u00ab.<\/p>\n<p><strong>Der <\/strong><strong>\u00bb<\/strong><strong>Ballst<\/strong><strong>\u00e4<\/strong><strong>dt-Prozess<\/strong><strong>\u00ab<\/strong><\/p>\n<p>Gegenstand des \u00bbBallst\u00e4dt-Prozesses\u00ab bildet der organisierte \u00dcberfall auf eine geschlossene Kirmesgesellschaft in der Nacht vom 8. auf den 9. Februar 2014. Rund 20 Vermummte waren damals in Ballst\u00e4dt (Th\u00fcringen) in den Gemeindesaal eingedrungen und verletzten zehn Personen teils schwer. Seit Dezember 2015 l\u00e4uft gegen 15 angeklagte Neonazis, 14 M\u00e4nner und eine Frau, der Prozess am Landgericht Erfurt.<\/p>\n<p>Bereits kurz nach der Inhaftierung der ersten Tatverd\u00e4chtigen wurde ein Spendenkonto er\u00f6ffnet. Es sollte Geld f\u00fcr die anfallenden Verteidigungskosten sowie f\u00fcr das \u00bbGelbe Haus\u00ab in Ballst\u00e4dt gesammelt werden. Das \u00bbGelbe Haus\u00ab ist eine ehemalige B\u00e4ckerei, die seit 2013 von Neonazis als Wohn- und Veranstaltungsort genutzt wird. Prominenter Bewohner des Hauses und Hauptangeklagter im \u00bbBallst\u00e4dt-Prozess\u00ab ist Thomas Wagner. Er ist 41-j\u00e4hrig, spielte in verschiedenen rechtsextremen Bands, war unter anderem S\u00e4nger von SKD und betreibt den Onlineversand \u00bbFrontschwein Records\u00ab. Auch Steffen Richter verkehrt im \u00bbGelben Haus\u00ab. Er gilt als enger Vertrauter und Koordinator der Unterst\u00fctzungsaktionen f\u00fcr Ralf Wohlleben, Angeklagter im NSU-Prozess. Zudem wurde das erw\u00e4hnte Konzert in Kirchheim von Steffen Richter angemeldet; gleichzeitig fungiert er im Zusammenhang mit dem \u00bbRocktoberfest\u00ab als Betreuungsperson f\u00fcr die Mailadresse der \u00bbReichsmusikkammer\u00ab.<\/p>\n<p><strong>Einzelne Verbindungen ergeben letztlich ein Ganzes <\/strong><\/p>\n<p>Das Konzert in Unterwasser reiht sich in eine Serie von Soli-Veranstaltungen ein, welche von den Angeklagten und ihrem Umfeld organisiert wurden \u2013 auch mit Beteiligung aus der Schweiz. So trat beispielsweise Amok, die wohl bekannteste Schweizer Rechtsrockband, am \u00bbRocktoberfest\u00ab als einzige nicht-deutsche Band auf. Der Mitbegr\u00fcnder und S\u00e4nger der Band, Kevin Gutmann, wohnt wie der Th\u00fcringer Neonazi Matthias (Matze) Melchner, in R\u00fcti (Kanton Z\u00fcrich). Weiter war nachtr\u00e4glich bekannt geworden, dass Letzterer die Tennis- und Eventhalle in Unterwasser angemietet hatte. Melchner arbeitet im Tattoostudio Barbarossa (Kanton St. Gallen), unterh\u00e4lt gute Kontakte in die deutsche Neonaziszene und hatte sich schon vor dem \u00bbRocktoberfest\u00ab mit der Produktion von Solishirts, welche \u00fcber das Tattoostudio verkauft wurden, an der Ballst\u00e4dter Unterst\u00fctzer_innenstruktur beteiligt. Weiter t\u00e4towierte die Crew von Barbarossa Tattoo im Herbst 2015 in Th\u00fcringen und Melchner ist als Domaininhaber des von Thomas Wagner betriebenen Onlineversandes \u00bbFrontschwein Records\u00ab eingetragen. Vor einigen Jahren hatte sich auch Steffen Richter noch an diesem Versand beteiligt.<\/p>\n<p><strong>Internationale Zusammenarbeit<\/strong><\/p>\n<p>Die Verbindungen zwischen der Schweizer und der Th\u00fcringer extremen Rechten beschr\u00e4nken sich jedoch weder auf den individuellen Kontakt mit Melchner noch auf das \u00bbRocktoberfest\u00ab. Vielmehr nimmt B&amp;H Schweiz in der internationalen Vernetzung einen aktiven Part ein: So forderten sie nach internen Querelen im Herbst 2012 gemeinsame Treffen und verst\u00e4rkte Aktivit\u00e4ten der Gruppierung in ganz Europa sowie eine engere Vernetzung mit ihrem militant-terroristischen \u00bbFl\u00fcgel\u00ab Combat 18 (C18). Das erste dieser Vernetzungstreffen fand 2013 in der Schweiz statt; wonach auch in ganz Europa zunehmend Aktivit\u00e4ten unter dem gemeinsamen Label B&amp;H\/C18 stattfanden.<\/p>\n<p>Ebenfalls 2013 erschien die erste CD der Band \u00bbErschie\u00dfungskommando\u00ab, ein Gemeinschaftsprojekt von Mitgliedern von Amok und SKD, die beide als B&amp;H-Bands gelten. Das neueste Album mit dem Titel \u00bbBlut und Ehre\u00ab wurde am 16. Oktober 2016 \u2013 nur einen Tag nach dem Event in Unterwasser \u2013 ver\u00f6ffentlicht und beinhaltet Lieder wie \u00bbHail C18\u00ab oder \u00bbIst uns doch egal, ob der N[\u2026] verreckt\u00ab.<\/p>\n<p>In den letzten Jahren waren Th\u00fcringer Neonazis mehrere Male im Z\u00fcrcher Oberland zu Besuch und einige von ihnen zogen gar f\u00fcr gewisse Zeit in die Schweiz. Unter ihnen Marcus Russwurm, seines Zeichens Model f\u00fcr die Neonazi-Kleidermarke Ansgar Aryan und ebenfalls Mitangeklagter im Ballst\u00e4dt-Prozess. Er wohnte w\u00e4hrend l\u00e4ngerer Zeit gemeinsam mit Alexander Gorges und Erika Pavano in einer Neonazi-WG in Wallisellen (Kanton Z\u00fcrich).<\/p>\n<p><strong>Konzertparadies Schweiz <\/strong><\/p>\n<p>Da Rechtsrockkonzerte \u2013 auch wegen fehlender Rechtsgrundlagen \u2013 selten in irgendeiner Form geahndet werden, gilt die Schweiz in der Szene als Konzertparadies. Entsprechend wenig erstaunlich ist die Aussage der \u2013 als Organisatorin fungierenden \u2013 \u00bbReichsmusikkammer\u00ab gegen\u00fcber 10vor10, wonach die Schweiz als Durchf\u00fchrungsort ausgew\u00e4hlt wurde, weil hier \u00bbdie Meinungsfreiheit gelte und gesch\u00fctzt werde\u00ab. Gemeint d\u00fcrfte hiermit die Praxis der Schweizer Sicherheitsbeh\u00f6rden sein, rechtsradikale Konzerte als Privatveranstaltungen abzutun; wie auch jetzt wieder beim \u00bbRocktoberfest\u00ab \u2013 trotz der 5000 Teilnehmenden. Relevant ist dies, weil die schweizerische Rassismus-Strafnorm (Art. 261bis StGB) lediglich Diskriminierung unter Strafe stellt, die in der \u00d6ffentlichkeit stattfindet. Somit ist zum Beispiel das Zeigen des Hitler-Gru\u00dfes nicht verboten, solange dies im \u00bbprivaten Rahmen\u00ab stattfindet. Weiter ist das Tragen von Hakenkreuzemblemen in der Schweiz grunds\u00e4tzlich nicht strafbar und die Indizierung einzelner Lieder oder Alben im Ausland stellt f\u00fcr das Bundesamt f\u00fcr Polizei keine gen\u00fcgende Grundlage dar, Einreisesperren f\u00fcr Bands zu verf\u00fcgen.<\/p>\n<p>Obwohl der Nachrichtendienst des Bundes die Kantonspolizei St. Gallen \u00fcber das bevorstehende Konzert informiert hatte, konnte dieses ohne Weiteres \u00fcber die B\u00fchne gehen. Im Nachgang str\u00e4ubte sich die Polizei zun\u00e4chst sogar hartn\u00e4ckig, \u00f6ffentlich von einem Neonazi-Konzert zu sprechen. Demgegen\u00fcber best\u00e4tigte der Gemeindepr\u00e4sident, welcher sich vor Ort ein pers\u00f6nliches Bild von den Besucher_innen und der Musik gemacht hatte von Anfang an, es sei ohne Schwierigkeiten festzustellen gewesen, dass es sich bei den Teilnehmer_innen um Zugeh\u00f6rige der rechtsradikalen Szene gehandelt hatte. Auch die Musikfetzen, die er trotz Lautst\u00e4rke und Gegr\u00f6le verstanden habe, seien zweifelsfrei zuzuordnen gewesen. Die Polizei will jedenfalls keine Straftaten \u2013 namentlich Verst\u00f6\u00dfe gegen die Rassismus-Strafnorm \u2013 festgestellt haben. Immerhin haben die meisten Medien ausnahmsweise, wahrscheinlich schockiert \u00fcber die Gr\u00f6\u00dfe des Konzerts, aufmerksam dem Twitter der Antifa Bern (@antifa_bern) folgend, prominent \u00fcber den Neonazi-Anlass berichtetet.<\/p>\n<p>Auch wenn solche Konzertabende in der Regel \u00bbohne Zwischenf\u00e4lle\u00ab verlaufen \u2013 wie die Polizei gerne betont \u2013, steckt hinter derartigen Anl\u00e4ssen immer weit mehr. Vor diesem Hintergrund erscheinen die nachtr\u00e4glichen Aussagen von Anwohner_innen, die Rechtsextremen seien alle h\u00f6flich gewesen und h\u00e4tten sogar ihren M\u00fcll gewissenhaft entsorgt, nicht nur zynisch, sondern als Ausdruck brandgef\u00e4hrlicher Akzeptanz gegen\u00fcber rechtsradikalem Gedankengut.<\/p>\n<p><strong>Ein profitables Ergebnis<\/strong><\/p>\n<p>Konzerte dienen der extremen Rechten als wichtige Vernetzungsplattform, der Bindung von Nachwuchs und zur Finanzierung ihrer Strukturen. Beim \u00bbRocktoberfest\u00ab handelte es sich um einen der gr\u00f6\u00dften Neonazi-Events, welcher in der Schweiz je stattgefunden hat. Es waren Szeneangeh\u00f6rige aus der Schweiz, Deutschland, \u00d6sterreich, der Niederlande, England, Polen, Tschechien und Russland vertreten.<\/p>\n<p>Insbesondere die finanzielle Bedeutung der Veranstaltung darf aber nicht untersch\u00e4tzt werden. Mit Eintritt, Bareinahmen, dem Verkauf von Merchandiseartikeln und dem Absatz \u2013 teilweise indizierter \u2013 Tontr\u00e4ger d\u00fcrfte sehr viel Geld generiert worden sein. In Unterwasser haben die Konzertg\u00e4nger_innen pro Ticket 30 Euro, pro Bier 3.50 Euro und pro Wurst mit Semmel 5 Euro bezahlt. Bei einem Anlass dieser Gr\u00f6sse kann somit, auch nach Abzug der verschiedenen Ausgaben (Technik, Bands, Saalmiete, etc.) gut und gerne von \u00fcber 100\u2019000 Franken Gewinn ausgegangen werden. Geld, welches wiederum in die Neonazistrukturen flie\u00dft. So werden weitere Tontr\u00e4ger oder Untergrundmagazine, aber auch die Beschaffung von Waffen finanziert. Beim \u00bbRocktoberfest\u00ab ist diesbez\u00fcglich vom mit Abstand gr\u00f6\u00dften Unterst\u00fctzungsanlass f\u00fcr die Prozesskosten im \u00bbBallst\u00e4dt-Prozess\u00ab \u2013 und wahrscheinlich die Unterhaltskosten f\u00fcr das \u00bbGelbe Haus\u00ab \u2013 auszugehen.<\/p>\n<p><strong>Schulterschluss unter Kamerad_innen<\/strong><\/p>\n<p>Insgesamt offenbarte sich im Toggenburg das Ergebnis der verst\u00e4rkten internationalen Zusammenarbeit. Unter Ber\u00fccksichtigung der vergleichsweise geringen Gr\u00f6\u00dfe der bisher in der Schweiz organisierten Konzerte, ist nicht anzunehmen, dass die Schweizer B&amp;H-Strukturen eine Veranstaltung wie das \u00bbRocktoberfest\u00ab ohne tatkr\u00e4ftige Unterst\u00fctzung aus dem Ausland h\u00e4tten durchf\u00fchren k\u00f6nnen. Dies zeigt bereits die Tatsache, dass nicht nur Besucher_innen und Bands, sondern auch Helfer_innen aus dem Ausland angereist waren.<\/p>\n<p>Zudem steht bald ein n\u00e4chster Gro\u00dfanlass der Neonazis an. Am 19. November 2016 soll in Mailand (I) ein gemeinsames Konzert von B&amp;H und den Hammerskins stattfinden. Wie der Flyer hervorhebt, arbeiten die \u2013 historisch verfeindeten \u2013 internationalen Netzwerke zusammen und es ist entsprechend wiederum mit einem gro\u00dfen Andrang zu rechnen.<\/p>\n<p><em>Quelle: <\/em><a href=\"http:\/\/lowerclassmag.com\/2016\/10\/rechter-rocktober\/\"><em>lowerclassmag.com&#8230;<\/em><\/a> vom 27. Oktober 2016<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>5000 Neonazis, 100 000 Franken und die Unt\u00e4tigkeit der Beh\u00f6rden: Das \u00bbRocktoberfest\u00ab im schweizerischen Unterwasser. 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