{"id":1607,"date":"2016-11-06T18:14:12","date_gmt":"2016-11-06T16:14:12","guid":{"rendered":"http:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=1607"},"modified":"2018-01-19T18:24:39","modified_gmt":"2018-01-19T16:24:39","slug":"klassenkampf-in-china","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=1607","title":{"rendered":"Klassenkampf in China"},"content":{"rendered":"<p><strong>China war drei Jahrzehnte lang die schnellstwachsende Volkswirtschaft der Welt. China ist auch Schauplatz f\u00fcr einige der gr\u00f6ssten, skandal\u00f6sesten und \u00fcber die am wenigsten berichteten Arbeitsk\u00e4mpfe unserer Zeit. <\/strong><!--more--><\/p>\n<p><strong>Hao Ren und Fan Gang sind zwei AktivistInnen in dieser aufkommenden Arbeiterbewegung. <\/strong><strong>Hao Ren arbeitete bei einer Arbeits-Nichtregierungsorganisation (NGO), bevor sie anfing, in den Fabriken auf dem Perlfluss-Delta zu arbeiten. Fan Gang arbeitet in diesen Fabriken seit seinem Abschluss. Sie organisieren zusammen mit den ArbeiterInnen kollektive Aktionen f\u00fcr die Verteidigung deren Rechte und Einkommen.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Hao Ren editierte zusammen mit Eli Friedman und Zhongjin Li das neue Buch, \u201eChina streikt: Geschichten des Widerstandes der ArbeiterInnen\u201c (China on Strike: Narratives of Workers\u2019 Resistance), ver\u00f6ffentlicht im Haymarket Books Verlag. Fan Gang trug ebenfalls zu diesem Projekt bei. W\u00e4hrend ihrer von Labor Notes und Haymarket Books gesponserten Sprechtournee trafen sich Hao Ren und Fan Gang mit Dennis Kosuth, einem langj\u00e4hrigen Sozialisten und Arbeitsaktivisten, um \u00fcber ihr Buch und ihre Erfahrungen in der chinesischen Arbeiterbewegung zu reden. <\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Erz\u00e4hlt uns etwas \u00fcber euren Hintergrund. Wie seid ihre dazu gekommen, euch f\u00fcr Arbeitsk\u00e4mpfe zu engagieren und \u201eChina streikt\u201c (China on strike) zu schreiben?<\/strong><\/p>\n<p>Hao Ren: Als ich noch auf dem College war, begannen mich die Armut auf dem Land und die Bedingungen, die Arbeitsmigranten antrafen, wenn sie in den St\u00e4dten Arbeit fanden, zu k\u00fcmmern.\u00a0 Ich bemerkte, dass ihre Lage schrecklich war. Die Bauern und Arbeitsmigranten wurden nicht gut bezahlt und sehr ungerecht behandelt. Deshalb wollte ich etwas tun, um ihnen zu helfen.<\/p>\n<p>Ein Lehrer stellte mir eine Arbeits-Nichtregierungsorgansiation (Arbeits-NGO) vor, f\u00fcr die ich zu arbeiten begann, nachdem ich 2000 meinen Abschluss gemacht hatte. Ich ging nach Guangdong, wo es mein Job war, Bauern Besuche abzustatten,\u00a0 sie \u00fcber ihre Situation zu befragen und \u00fcber ihre Rechte aufzukl\u00e4ren. Dies machte ich einige Jahre lang. Die Dinge, die die Nichtregierungsorganisation (NGO) tat, waren eingeschr\u00e4nkt und konnten wenig \u00e4ndern. Aber es gab f\u00fcr mich zu dieser Zeit keinen besseren Weg, Hilfe zu leisten.<\/p>\n<p>Gleichzeitig merkte ich, dass es viele Streiks gab. Als die Wirtschaft noch gut war, erwirtschafteten die Chefs noch viel Geld. Die ArbeiterInnen mussten mehr arbeiten, wurden aber nicht h\u00f6her bezahlt. Sie verlangten nach einer Entl\u00f6hnung, die mit dem Gesetz in Einklang stand, aber die Chefs lehnten ab. So fingen die ArbeiterInnen an, zu streiken, vielleicht f\u00fcr einen halben oder ganzen Tag, und gewannen f\u00fcr sich auf diese Weise betr\u00e4chtliche Lohnerh\u00f6hungen.<\/p>\n<p>Eine Sache, die mir auffiel, war, dass die st\u00e4dtischen ArbeiterInnen die K\u00e4mpfe dieser Arbeitsmigranten nicht unterst\u00fctzen. Zu sehr waren sie von diesen abgeschnitten und kannten deren Erfahrungen kaum. Die Zeitungen und die Medien erz\u00e4hlten deren Geschichten auch nie.\u00a0 Ich entwickelte einen Plan, um ihre Streiks zu ver\u00f6ffentlichen.<\/p>\n<p>Ich interviewte die Arbeitsmigranten \u00fcber ihre Umst\u00e4nde, woher sie kamen, woraus ihre Arbeit bestand, die Beziehungen der ArbeiterInnen unter sich und ihr Verh\u00e4ltnis zu den Vorgesetzten. Ich fokussierte auf ihre Erfahrungen mit den Streiks. Durch diese Streiks bekamen die ArbeiterInnen ein Verst\u00e4ndnis ihrer eigenen Macht, zu einem besseren Leben zu kommen. Ich trug all ihre Geschichten in unserem Buch, \u201eChina streikt\u201c (China on strike), zusammen.<\/p>\n<p>Fan Gang: Ich komme vom Norden, wo es viele Fabriken gibt. Ich bin vertraut mit der Lage der FabrikarbeiterInnen. Ich bin sehr besorgt um das Wohl der ArbeiterInnen. Nach meinem Abschluss versuchten meine Freunde und ich, die Lage der ArbeiterInnen besser zu verstehen und dar\u00fcber zu diskutieren, was wir tun k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Ein Weg, etwas zu tun, bestand daraus, in Fabriken zu arbeiten. Mich interessierte die Produktionstechnik, deshalb holte ich mir einen Job und studierte die Situation der MitarbeiterInnen, um zu lernen, wie ArbeiterInnen ihre Rechte besser sch\u00fctzen k\u00f6nnen. Danach diskutierten wir, wie wir die ArbeiterInnen besuchen und mit ihnen reden konnten. Wie trugen all diesen Erfahrungen im Buch zusammen.<\/p>\n<p><strong>Im Buch beleuchtet ihr die Probleme der Arbeitsmigranten. Welche Probleme haben sie, die sich von den Problemen anderer ArbeiterInnen unterscheiden oder \u00e4hneln?<\/strong><\/p>\n<p>Hao Ren: Die Gegend, die wir in dem Buch behandeln, liegt in der N\u00e4he von Hong Kong in Guangdongs Perlfluss-Delta. Konzerne haben sich rapide in dieser Gegend ausgebreitet. Sie haben massive Industriezonen gebaut. Viele Einheimische sind darauf angewiesen, der Hong Kong Industrie Land zu verpachten, um Geld zu verdienen. Sie arbeiten nicht in den Fabriken. Stattdessen stellen die Konzerne Arbeitsmigranten aus umliegenden Gebieten wie Dongguan und Guangzhou an.<\/p>\n<p>Vor dieser ganzen Expansionsgeschichte bestand diese Gegend aus vielen kleinen D\u00f6rfern. Mit dem Bauboom rissen der Staat und die Konzerne viele d\u00f6rfliche Strukturen ab, ohne die einheimische Bev\u00f6lkerung angemessen f\u00fcr ihr Land zu entsch\u00e4digen. Mit dem Verlust ihres Landes verloren einheimische Bauern auch ihre Jobs. Sie fanden Arbeit in Haushalten oder als Hauswarte, oft in den neuen Universit\u00e4ten.<\/p>\n<p>Diese Leute sind grunds\u00e4tzlich konservativ. Sie verlassen sich auf die Dorfoberhaupte und die Dorfr\u00e4te, um Geburtsurkunden und offizielle Niederlassungspapiere zu erhalten, deshalb machen sie sich sorgen, dass es ihnen nicht m\u00f6glich sein w\u00fcrde, zu bekommen, was sie brauchen, wenn sie ihnen widersprechen w\u00fcrden. Deshalb riskieren sie auch auf ihren Arbeitspl\u00e4tzen nicht, Militanten zu sein.<\/p>\n<p>Also sind die Aktivisten Migranten. Warum sind sie so militant? Weil sie keine Wurzeln in dieser Gegend haben. Sie k\u00f6nnen jederzeit wegziehen. Wenn zum Beispiel eine Person aus Hunan nach Guangdong zur Arbeit kommt, kann sie irgendwo anders hinziehen, falls der Streik fehlschl\u00e4gt und sie ihren Job verlieren. Das ist der Hauptgrund, warum sich Migranten st\u00e4rker in Streiks involvieren und die Einheimischen konservativer sind.<\/p>\n<p>Die Konzerne wollen nicht, dass die Militanz der Arbeitsmigranten Verbreitung findet. Deshalb trennen sie einheimische und zugezogene ArbeiterInnen voneinander, um zu verhindern, dass sie miteinander kooperieren. Am meisten Angst jagt ihnen die M\u00f6glichkeit eines vereinigten Streiks aus einheimsichen und zugezogenen ArbeiterInnen ein. Dann w\u00e4ren sie n\u00e4mlich in grossen Schwierigkeiten.<\/p>\n<p><strong>Was sind denn einige Gr\u00fcnde f\u00fcr die Streiks in China?<\/strong><\/p>\n<p>Hao Ren: 2008 geriet der gr\u00f6sste Teil der Welt in eine Rezession. Um zu verhindern, dass sich diese auf China auswirkt, gab der Staat viel Geld aus, um die chinesische Wirtschaft zu stimulieren. Das erhielt den Boom aufrecht. 2009 und 2010 traten viele ArbeiterInnen der Automobilindustrie in den Streik. Sie meinten, dass die Wirtschaft sich erholt habe, sich die Firmen die Gewinne aber nicht angemessen mit den ArbeiterInnen teilten.<\/p>\n<p>Das ist der erste Grund, warum die Arbeiter anfingen, zu streiken. Der zweite Grund war die Altersversorgung. Falls eine Firma wegzog oder den Betrieb einstellte, w\u00fcrden die ArbeiterInnen ihre Altersvorsorge verlieren. Dies motivierte mehr ArbeiterInnen dazu, sich zu emp\u00f6ren und f\u00fcr ihre Altersvorsorge in den Streik zu treten.<\/p>\n<p><strong>Jetzt da die chinesische Wirtschaft angefangen hat, sich zu verlangsamen, hat es viele Entlassungen gegeben, besonders in der Kohle- und Stahlindustrie. Wie hat sich dies auf die K\u00e4mpfe der ArbeiterInnen ausgewirkt?<\/strong><\/p>\n<p>Fan Gang: Die Wirtschaft hat sich dramatisch verlangsamt, und es gibt keine Anzeichen darauf, dass der Boom der vergangenen paar Jahrzehnte zur\u00fcckkehren wird. In den letzten f\u00fcnf bis zehn Jahren gab es Lohnerh\u00f6hungen f\u00fcr ArbeiterInnen, aber jetzt haben Massenentlassungen begonnen. Die Kohleminen wurden von der Verlangsamung und den Entlassungen am h\u00e4rtesten getroffen. Und wahrscheinlich wird es im kommenden Jahr noch mehr davon geben. F\u00fcr die \u00fcbriggebliebenen ArbeiterInnen gab es Lohnk\u00fcrzungen. All dies hat eine neue Welle an Streiks heraufbeschworen.<\/p>\n<p><strong>Chinas Welle an Streiks \u00fcber die Boomjahre und jetzt w\u00e4hrend der Verlangsamung ist bemerkenswert. Verallgemeinern die ArbeiterInnen ihre Erfahrungen in das Bed\u00fcrfnis, landesweit einen Kampf auszutragen?<\/strong><\/p>\n<p>Hao Ren: Nicht wirklich. ArbeiterInnen sind von einander recht isoliert in den unterschiedlichen Arbeitsorten und Regionen. Zwar kommunizieren die ArbeiterInnen in einzelnen Fabriken, aber es kommt zu keiner fabrik\u00fcbergreifenden Kommunikation. Also gibt es Streiks in einzelnen Fabriken, aber keine Streiks, die eine ganze Industrie erfassen k\u00f6nnten. Wir haben zwar eine Streikbewegung, aber keine generalisierte Gewerkschaftsbewegung.<\/p>\n<p>Fan Gang: Es gibt keine breit angelegte, kollektive Organisation von ArbeiterInnen, und die Tradition der kollektiven Aktion ist noch nicht entwickelt. Deshalb ist es schwierig f\u00fcr die ArbeiterInnen, sich in einem breiter angelegten Kampf zu vereinen.<\/p>\n<p><strong>Was halten Sie von der staatsgeleiteten \u201eChinaweiten F\u00f6deration der Handelsgewerkschaften\u201c (All-China Federation of Trade Unions (ACFTU)?<\/strong><\/p>\n<p>Fan Gang: Sie ist eine merkw\u00fcrdige Institution. Sie spielt eine gr\u00f6ssere Rolle als Vermittlerin zwischen ArbeiterInnen und ihren Chefs als der einer Gewerkschaft. Auf der einen Seite hat sie, als sie unter Druck stand, ArbeiterInnen geholfen, sich ihrer Rechte bewusst zu werden. Aber sie hat wenige positive Resultate erzielt. Sie unterst\u00fctzt die Streiks kleiner, lokaler Gewerkschaften nicht offen. Auf der anderen Seite versucht die Regierung, die ACFTU dahingehend zu benutzen, ArbeiterInnen zu kontrollieren und Streiks zu beenden.<\/p>\n<p>Hao Ren: Die Regierung m\u00f6chte die ACFTU dazu benutzen, Konflikte zwischen Konzernen und ArbeiterInnen zu schlichten. Also unterst\u00fctzt sie manche Streiks, jedoch nicht die meisten. ArbeiterInnen sehen die ACFTU mehr als Repr\u00e4sentatin der Regierung, wie das Arbeitsdepartement oder die Nachbarschaftsvereinigung, als ihre eigene Organisation.<\/p>\n<p>Sie hoffen, dass sie ihnen dabei helfen wird, ihre Probleme zu l\u00f6sen. Aber das wird sie nicht. Wenn die Gewerkschaft die ArbeiterInnen unterst\u00fctzen w\u00fcrde bei ihren Streiks, was selten vorkommt, bek\u00e4men sie das Gef\u00fchl, dass die Gewerkschaft gute Arbeit leistet. Aber im Allgemeinen fungiert sie mehr als Vermittlerin denn als Repr\u00e4sentantin der ArbeiterInnen. Als solche ist sie recht nutzlos.<\/p>\n<p><strong>China nennt sich eine sozialistische Regierung, aber ihre ArbeiterInnen werden ausgebeutet. Was denken Sie? L\u00fcgt die Regierung?<\/strong><\/p>\n<p>Fan Gang: Dar\u00fcber habe ich wenig nachgedacht und die meisten um mich herum genauso wenig. Jeder versucht sich einfach nur, durchzubringen. Deshalb haben wir noch nie \u00fcber diese Sache nachgedacht. Vielleicht reden die Leute im kleinen Kreis dr\u00fcber.<\/p>\n<p>Hao Ren: Chinesische ArbeiterInnen reden in der Regel nicht \u00fcber Politik. Das liegt nicht im Rahmen ihrer Vorstellungen. ArbeiterInnen k\u00f6nnen die Spannung zwischen sich und den KapitalistInnen und deren Unterdr\u00fcckung sp\u00fcren. Aber es wird sehr wenig \u00fcber solch grosse Fragen diskutiert.<\/p>\n<p><strong>Wie steht es mit dem Verh\u00e4ltnis zwischen StudentInnen und ArbeiterInnen? ArbeiterInnen waren an den Tiananmen-Protesten ebenfalls beteiligt. Gibt es irgend eine Studentenbeteiligung oder die Beteiligung anderer Organisationen an diesen Arbeitsk\u00e4mpfen?<\/strong><\/p>\n<p>Fan Gang: Es ist viel Zeit vergangen seit den Tiananmen-K\u00e4mpfen. Heutzutage konzentrieren sich StudentInnen auf ihr Studium; sie wollen erfolgreich sein und ihre Reaktion auf die Streikenden ist sehr kalt. Es gibt ausser einzelnen Individuen fast keine Studentengruppen, die sich beteiligen. Die Verm\u00f6genden, die Mittelklasse und die Manager sind vereint in ihrer ablehnenden Haltung gegen\u00fcber den ArbeiterInnen und deren Streiks.<\/p>\n<p><strong>Wie, glaubt ihr, wird euer Buch zur internationalen Solidarit\u00e4t zwischen amerikanischen und chinesischen ArbeiterInnen beitragen?<\/strong><\/p>\n<p>Hao Ren: Wir hoffen, dass dieses Buch einen kleinen Teil zum Schlagen von Br\u00fccken zwischen ArbeiterInnen in China und dem Rest der Welt beitr\u00e4gt. In China selbst konnten wir dieses Buch nicht ver\u00f6ffentlichen; die Regierung verbot es. Also haben wir es in den USA ver\u00f6ffentlicht. Wir hoffen, dass es ein Fenster \u00f6ffnet, um die Welt sehen zu lassen, was in China geschieht. Einer der Beweggr\u00fcnde unseres Besuchs hier (in den USA) ist es, zu verstehen, wie amerikanische ArbeiterInnen ihre Streiks gewinnen, sodass wir diese Lehren zur\u00fcck mit uns nach China nehmen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><em>Quelle: <\/em><em><a href=\"http:\/\/isreview.org\/issue\/102\/class-struggle-china\">International Socialist Review<\/a><\/em>; <em>\u00dcbersetzung durch Redaktion maulwuerfe.ch<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>China war drei Jahrzehnte lang die schnellstwachsende Volkswirtschaft der Welt. 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