{"id":16259,"date":"2026-04-30T17:44:01","date_gmt":"2026-04-30T15:44:01","guid":{"rendered":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=16259"},"modified":"2026-04-30T17:44:02","modified_gmt":"2026-04-30T15:44:02","slug":"wie-der-besuch-des-schahs-1967-in-berlin-den-tod-eines-studenten-ausloeste","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=16259","title":{"rendered":"Wie der Besuch des Schahs 1967 in Berlin den Tod eines Studenten ausl\u00f6ste"},"content":{"rendered":"<p><em>Hassan Al Khalaf. <\/em><strong>Der Besuch des iranischen oppositionellen Reza Pahlavi nach Berlin ist Anlass zum Gedenken: Als sein Vater das letzte Mal die Metropole an der Spree (damals Westberlin) besuchte, kam es auf einer Studentendemo gegen diesen Besuch zur Polizeigewalt. <\/strong><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Iraner, die vom damaligen iranischen Geheimdienst SAVAK eingeflogen wurden, beteiligten sich an der Gewalt gegen Demonstranten. Ein junger Student wurde infolge der gewaltt\u00e4tigen Ausschreitungen erschossen. Der anstrebende Monarch thematisierte diesen Vorfall nie \u00f6ffentlich und positionierte sich ebenfalls nicht gegen die Gewalt, die vom Staatsbesuch seines Vaters ausgel\u00f6st wurde.<\/p>\n<p>Bei seiner Ankunft in Westberlin wunderte sich der Prinz, wieso er von keinem Repr\u00e4sentanten der Bundesregierung offiziell empfangen wurde. So sehr er auch versucht, sich als Repr\u00e4sentant des Irans aufzuspielen, bleibt er in absehbarer Zeit nicht das Staatsoberhaupt des Irans. Seit Beginn des Iran-Krieges ruft er immer wieder zum verhei\u00dfenen Regimewechsel auf, der bislang noch auf sich warten l\u00e4sst. Selbst die Tatsache, dass Donald Trump j\u00fcngst \u00e4u\u00dferte, nicht \u00fcberzeugt zu sein, dass Pahlavi f\u00e4hig ist, den Iran zu regieren, h\u00e4lt den Kronprinzen nicht davon ab, sich dar\u00fcber zu echauffieren, wieso er nicht wie andere Staatsoberh\u00e4upter einen offiziellen Empfang erh\u00e4lt.<\/p>\n<p>Statt mit rotem Teppich wurde er mit einer Tomate, laut anderen Quellen auch Tomatensauce, begr\u00fc\u00dft. Auf dem Weg zur Bundespressekonferenz wurde er von einem \u00fcbereifrigen Aktivisten mit einer roten Fl\u00fcssigkeit beworfen. Das genaue Motiv des Werfers bleibt unbekannt, denn die Pahlavi-Dynastie hat sich auch in den Reihen der Oppositionellen Gegner geschaffen. Im kollektiven Bewusstsein Berlins erinnert der Name Pahlavi nicht an Hoffnung und eine neue Zukunft, sondern an Polizeigewalt und Staatsversagen. Diese eine Tomate k\u00f6nnte auf die Frustration aus der Zeit zur\u00fcckzuf\u00fchren sein, als sein Vater, der letzte K\u00f6nig des Iran, Berlin besuchte. Es war ein Staatsbesuch, der einem jungen Mann das Leben kostete.<\/p>\n<p><strong>Ein Blick zur\u00fcck in die Vergangenheit<\/strong><\/p>\n<p>Der Vorfall nahm am Abend des 1. Juni 1967 in Westberlin seinen Lauf. Als angek\u00fcndigt wurde, dass der Schah und seine Frau auf ihrer Europareise auch Westdeutschland besuchen kommen, bem\u00fchten sich Intellektuelle, Aufkl\u00e4rungsarbeit \u00fcber sein Regime zu leisten. Der iranische Autor Bahman Nirumand hielt an der Freien Universit\u00e4t Berlin einen Vortrag \u00fcber die sozialen Missst\u00e4nde in seinem Land und \u00fcber repressive Gewalt sowie Folter, welche SAVAK, der Geheimdienst des Schahs, gegen jede Form von Opposition einsetzt. Der 26-j\u00e4hrige Germanistik-Student Benno Ohnesorg, der am Tag darauf durch Polizeigewalt sterben w\u00fcrde, befand sich auch unter den Zuh\u00f6rern des Vortrags. Er war Pazifist, wollte Lehrer werden und w\u00fcrde bald Vater sein. Die Geburt seines Kindes erlebte er nicht mehr, denn es kam vorher zu seiner ersten und letzten Demonstration.<\/p>\n<p>Die Veranschaulichung, wie brutal SAVAK gegen politisch Andersdenkende und kritische Stimmen vorging, erinnerte die jungen Studenten an das NS-Regime, welches noch nicht lange zur\u00fccklag. F\u00fcr den n\u00e4chsten Tag meldete der allgemeine Studentenausschuss eine Demonstration gegen die Folter und T\u00f6tung politischer Gefangener im Iran bei der Polizei an. Dieser Protest reiht sich in die Mobilisierung der Studentenproteste ein, welche auch durch den Vietnamkrieg in Gang gesetzt wurden. Vor dem Sch\u00f6neberger Rathaus, wo der Monarch seinen Namen ins goldene Buch der Stadt eintragen sollte, hatten sich bis zu 2.000 Demonstranten mit Plakaten versammelt.<\/p>\n<p><strong>Das groteske Auftreten der \u201eJubelperser\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Auf der Gegenseite wurden am Tag zuvor 150 Anh\u00e4nger des Schahs mit Sonderfl\u00fcgen von der iranischen Botschaft nach Westberlin eingeflogen, um ihn jubelnd und klatschend willkommen zu hei\u00dfen. Sie hielten Bilder und Portraits mit seinem Gesicht auf Holzlatten hoch, die in wenigen Sekunden als Waffen ihren Einsatz finden w\u00fcrden. Kaum war ihr Idol im Rathaus verschwunden, durchbrachen die G\u00e4ste die Absperrungen, welche sie von den Demonstranten trennten und als einziger Schutz vor dem dienten, was den Studenten angetan wurde. Als w\u00e4re es vorher einstudiert, entfernten sie die Bilder von den Holzlatten und schlugen koordiniert auf die unbewaffneten Demonstranten an. Bei Majest\u00e4tsbeleidigung zeigten diese Fanatiker keine Nachsicht, auch nicht bei Menschen, die keine Untertanen ihres Schahs sind. Sie gingen als \u201eJubelperser\u201c in die Geschichte Deutschlands ein, weil sie von den iranischen Beh\u00f6rden ma\u00dfgeblich daf\u00fcr angeheuert wurden. Die Brutalit\u00e4t, die sie an den Tag legten, brachte ihnen medial die Bezeichnung \u201eKn\u00fcppelperser\u201c oder auch \u201ePr\u00fcgelperser\u201c ein. Einige wenige aus den eigenen Reihen versuchten anf\u00e4nglich noch, die Gewaltbereiten aufzuhalten, doch die Wut, mit der sie um sich schlugen, konnte an jenem Tag nur noch von der Polizei \u00fcbertroffen werden.<\/p>\n<p>Von den 5.000 Polizisten, die an jenem Tag f\u00fcr den Schutz des Kaiserpaars eingesetzt wurden, fehlte zun\u00e4chst jede Spur, als die deutschen Demonstranten angegriffen wurden. Als die Einheiten dann endlich eintrafen, gingen sie ebenso gewaltt\u00e4tig mit ihren Schlagst\u00f6cken gegen die Demonstranten vor, die zuvor von ihren Angreifern eingekesselt wurden. Die Schah-Anh\u00e4nger, welche die Gewalt losgetreten hatten, erfuhren weder in Deutschland noch in ihrem Ursprungsland polizeiliche Konsequenzen. W\u00e4hrend dieser Prozedur riefen sie st\u00e4ndig \u201eJavid Schah\u201c (persisch: lang lebe der K\u00f6nig), ein Ausruf, den man heute noch von begeisterten Pahlavi-Anh\u00e4ngern auf Kundgebungen f\u00fcr den ersehnten Regime Change h\u00f6rt.<\/p>\n<p>Dieses Schauspiel an Gewalt wirft die Frage auf, wieso die Regierung des Schahs unbedingt so interessiert daran war, diese Menschen mit Sonderfl\u00fcgen nach Deutschland zu bringen. War es die Priorit\u00e4t der Diktatur, den Eindruck nach au\u00dfen zu erwecken, dass der Monarch sich gro\u00dfer Beliebtheit erfreut? F\u00fcr den damaligen B\u00fcrgermeister Westberlins, Heinrich Albertz, bestand kein Zweifel, dass diese G\u00e4ste vom SAVAK f\u00fcr ihr Jubeln bezahlt wurden. Nach seinem R\u00fccktritt setzte er parlamentarische Untersuchungen in Gang und war der festen \u00dcberzeugung, dass die Gewaltt\u00e4ter entweder selbst SAVAK-Agenten waren oder von dem Geheimdienst angeheuert wurden, um auch kritische Stimmen in Deutschland zum Schweigen zu bringen. Sowohl das Ausw\u00e4rtige Amt als auch der Bundesnachrichtendienst h\u00e4tten von der Einreise des SAVAKS gewusst, aber ihn nicht benachrichtigt, wie er in seinem Buch \u201eAm Ende des Weges\u201c schreibt. Auch \u00e4u\u00dferte er Reue daf\u00fcr, dass er zum Zeitpunkt der Gewalt den Demonstrierenden die Schuld an der Eskalation gab.<\/p>\n<p>Anstatt die Protestaktionen zu verstummen, l\u00f6ste die Gewalt der Polizei und der Schah-Anh\u00e4nger das Gegenteil aus. Bilder von Studenten, die auf dem Boden lagen und trotzdem weiter geschlagen wurden, verbreiteten sich schnell. So kamen noch mehr Leute zum n\u00e4chsten Protest am Abend desselben Tages.<\/p>\n<p><strong>Der Tathergang<\/strong><\/p>\n<p>Der Schah selbst wurde nicht mit diesem Vorfall, der in seinem Namen ver\u00fcbt wurde, konfrontiert. Als w\u00e4re nichts vorgefallen, hatten der Bundespr\u00e4sident Heinrich L\u00fcbke und der B\u00fcrgermeister ihn und seine Frau abends in die Deutsche Oper eingeladen. Genau diese Oper wurde zum Ausgangspunkt, der fliehende Demonstranten zum Tatort f\u00fchrte.<\/p>\n<p>Vor der Oper hatten sich Demonstranten versammelt und hielten regierungskritische Plakate und Transparente hoch, als die Kolonne des Schahs vorbeifuhr. Unter anderem konnte man auch den Namen Mossadegh, Irans ehemaliger Premierminister, auf den Schildern lesen. Er wurde von MI6 und CIA gest\u00fcrzt, damit der letzte Schah zur\u00fcckkehren konnte, um mithilfe des SAVAKS seine absolute Monarchie zu gr\u00fcnden.<\/p>\n<p>Die Demonstration wurde gewaltsam aufgel\u00f6st, als \u00fcber Polizeilautsprecher das Ger\u00fccht verbreitet wurde, die Demonstranten h\u00e4tten einen Polizisten erstochen. Daraufhin setzten sie Reizgas und Wasserwerfer ein, was die Demonstranten dazu veranlasste, in alle Richtungen zu fliehen. Polizisten in Zivilkleidung rannten ihnen nach, darunter Ohnesorgs M\u00f6rder, der Polizist Karl-Heinz Kurras.<\/p>\n<p>Benno Ohnesorg hatte sich versteckt und wurde Zeuge, wie Polizisten weitere Demonstranten in einen Innenhof zerrten und auf sie einschlugen. Als er zum Hofausgang eilte, schnitten ihm die PKW der Polizeibeamten den Weg ab. Auch er wurde von ihnen festgehalten und geschlagen, bis Karl-Heinz Kurras ihm um 20:30 Uhr in den Hinterkopf schoss. Die Polizisten weigerten sich zun\u00e4chst, einen Krankenwagen zu rufen, und sogar einem Medizinalassistenten wurde verboten, dem Schwerverletzten Erste Hilfe zu leisten, obwohl er sich ausweisen konnte. Als Ohnesorg dann schlie\u00dflich in einem Krankenwagen untergebracht wurde, verstarb er auf dem Weg ins Krankenhaus Moabit. Dort wurde an seinem Leichnam operiert und der Kopf wieder zugen\u00e4ht.<\/p>\n<p><strong>Mangelnde Konsequenzen und Aufarbeitung<\/strong><\/p>\n<p>Die Obduktion am Tag nach seinem Tod brachte mehr Fragen als Antworten mit sich. Ihm fehlte genau der Teil der Sch\u00e4deldecke, wo sich das Einschussloch befand. Die Polizei, die ihm das Leben nahm, fahndete erfolglos nach seinem fehlenden Knochen. Zusammen mit anderen Kollegen durfte Kurras selbst sein Werk in der Nacht zum 3. Juni besichtigen.<\/p>\n<p>Der junge persische Assistenzarzt Homayoun T., dessen Familie mit dem Schah befreundet sei, war zum Zeitpunkt der Operation anwesend, als ein Teil von Ohnesorgs Sch\u00e4del entfernt wurde, schrieb der Journalist Uwe Soukup 2012 f\u00fcr den <em>Tagesspiegel<\/em>. Demnach soll der persischst\u00e4mmige Arzt an der mutma\u00dflichen Vertuschungsaktion beteiligt gewesen sein.<\/p>\n<p>Dadurch fehlte das Indiz, welches h\u00e4tte beweisen k\u00f6nnen, dass Karl-Heinz Kurras das Opfer erschossen hatte. Statt Mordes wurde lediglich ein Verfahren wegen fahrl\u00e4ssiger T\u00f6tung eingeleitet. Trotz zahlreicher Zeugenaussagen wurde er freigesprochen, da ein Gutachten seine eingeschr\u00e4nkte Wahrnehmungs- und Urteilsf\u00e4higkeit zum Zeitpunkt der Tat feststellte. Wieso er trotzdem im Dienst war und eine Waffe f\u00fchren durfte, schien keine Fragen an der Authentizit\u00e4t des Gutachtens aufzuwerfen. Nach der Tat war er kurzzeitig vom Dienst beurlaubt, wurde aber 1971 in den Innendienst einberufen und sp\u00e4ter sogar Kriminaloberkomissar.<\/p>\n<p>Ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss stellte schwere Fehler bei der Polizei und der Senatsverwaltung fest. Innensenator Wolfgang B\u00fcsch musste aufgrund dessen zur\u00fccktreten. Polizeipr\u00e4sident Erich Duensing hingegen durfte seine vorzeitige Pensionierung beantragen. Er gab den Befehl, die Demonstration mit der \u201eLeberwursttaktik\u201c gewaltsam aufzul\u00f6sen. Hinter diesem seltsamen Begriff steckt die Vorgehensweise, in die Mitte einer Demo vorzudringen, damit sie sich an beiden Enden aufl\u00f6st. Auch B\u00fcrgermeister Heinrich Albertz, der zuvor immer wieder betonte, der Tote gehe auf die Demonstranten zur\u00fcck und dass die Polizei sich bis zur Grenze des Zumutbaren zur\u00fcckgehalten habe, musste zur\u00fccktreten.<\/p>\n<p>Statt Ohnesorgs Familie erhielt der Schah pers\u00f6nlich eine offizielle Entschuldigung f\u00fcr den Vorfall: Im September desselben Jahres entschuldigte sich Bundesinnenminister Paul L\u00fccke im Namen der Bundesregierung bei Schah Mohammed Reza pers\u00f6nlich f\u00fcr die Proteste. Belege, dass L\u00fccke die Verletzten oder den Toten vor dem Monarchen erw\u00e4hnte, gibt es nicht. Ihr Leid ist nicht von Belang, wenn der absolute Herrscher dem Bundesinnenminister mitteilt, dass er sich pers\u00f6nlich verletzt f\u00fchlte, als die Demonstranten von ihrem Recht auf Meinungs\u00e4u\u00dferung Gebrauch machten. Der Schah plante sogar, die Demonstranten bei deutschen Gerichten zu verklagen, wovon ihn der Innenminister immerhin abhalten konnte. Sollte er in der Tat ein Repr\u00e4sentant Deutschlands sein, so dr\u00e4ngt sich die Frage auf, wieso er einen ausl\u00e4ndischen Diktator um Vergebung bittet, weil deutsche Studenten es wagten, ihr Recht auf Versammlungsfreiheit auszu\u00fcben. Dass iranische Staatsangeh\u00f6rige auf deutsche Demonstranten losgingen, schien beim diplomatischen Besuch ebenfalls nicht nennenswert zu sein.<\/p>\n<p>Doch in Deutschland blieb dieser tragische Vorfall nicht unbeachtet. Sogar bei B\u00fcrgern, die der Studentenbewegung kritisch gegen\u00fcberstanden, l\u00f6ste er Emp\u00f6rung aus. Es folgten Protestwellen und Solidarit\u00e4tsbekundungen. Laut eigenen Angaben trug diese Tat nachhaltig zur Radikalisierung zahlreicher B\u00fcrger bei: die \u201eBewegung 2. Juni\u201c, eine Gruppierung, die sp\u00e4ter in die RAF \u00fcberging, beruft sich auf die unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfige Gewalt jenes Tages.<\/p>\n<p><strong>Offene Fragen<\/strong><\/p>\n<p>Was kann man nun von einem Mann [Reza Pahlavi \u2013 Anm. d. Red.], der zu diesem Vorfall schweigt, in der Stadt, in der es sich zutrug, erwarten? Wenn man ihm glauben mag, will er Rechtsstaatlichkeit und Demokratie im Iran herstellen, aber eine Auseinandersetzung mit seiner eigenen Familiengeschichte bleibt dabei unverzichtbar. F\u00fcr Taten, die sein Vater zu verantworten h\u00e4tte, als er noch ein Kind war, kann er selbstverst\u00e4ndlich nichts. Klare Distanzierung und Aufarbeitung muss er beweisen, wenn er das ohnehin schon br\u00f6ckelnde Vertrauen der Iraner in ihn wiederherstellen will. Seine Billigung und Verteidigung des US-israelischen Angriffskriegs auf den Iran hat ihm bisher Entfremdung bei Iranern sowohl im Land als auch in der Diaspora eingebracht. Er benutzt die im Iran get\u00f6teten Demonstranten gerne als Rechtfertigung f\u00fcr einen Regimewechsel mit ihm an der Spitze. Doch wie viel davon ist glaubhaft, wenn er zu anderen get\u00f6teten Demonstranten, die auf sein Familienverm\u00e4chtnis zur\u00fcckgehen, schweigt?<\/p>\n<p><em>#Titelbild: Achim Wagner \/ Shutterstock<\/em><\/p>\n<p><em>Quelle: <\/em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=149785\"><em>nachdenkseiten.de&#8230;<\/em><\/a><em> vom 30. April 2026<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hassan Al Khalaf. Der Besuch des iranischen oppositionellen Reza Pahlavi nach Berlin ist Anlass zum Gedenken: Als sein Vater das letzte Mal die Metropole an der Spree (damals Westberlin) besuchte, kam es auf einer Studentendemo &#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":16261,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[6],"tags":[39,18,86,22,49],"class_list":["post-16259","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-geschichte-und-theorie","tag-deutschland","tag-imperialismus","tag-iran","tag-politische-oekonomie","tag-repression"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/16259","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=16259"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/16259\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":16262,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/16259\/revisions\/16262"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/16261"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=16259"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=16259"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=16259"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}