{"id":16298,"date":"2026-06-01T11:43:55","date_gmt":"2026-06-01T09:43:55","guid":{"rendered":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=16298"},"modified":"2026-06-01T11:43:56","modified_gmt":"2026-06-01T09:43:56","slug":"rebellion-in-bolivien-blockaden-und-selbstorganisation","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=16298","title":{"rendered":"Rebellion in Bolivien: Blockaden und Selbstorganisation"},"content":{"rendered":"<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Diego Iung. <\/em><strong>Bolivien erlebt seit einem Monat eine echte Rebellion der Arbeiter:innen, der B\u00e4uer:innen und der Massen. Was passiert in dem s\u00fcdamerikanischen Land und wie organisieren sich die Massen, um gegen die Pl\u00e4ne der Regierung zu k\u00e4mpfen?<\/strong><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Nach monatelangem Verrat durch die verschiedenen B\u00fcrokratien entwickeln die bolivianischen Arbeiter:innen und B\u00e4uer:innen neue Organisationsformen und diskutieren gemeinsam die n\u00e4chsten Schritte. Sie sind sich sicher, dass sie den von der Regierung vorgeschlagenen \u201eDialogrunden\u201c nicht trauen k\u00f6nnen, da diese anschlie\u00dfend noch h\u00e4rter unterdr\u00fcckt und k\u00fcrzt. Sie wissen, dass es n\u00f6tig ist, auf einen wirksamen Generalstreik hinzuarbeiten, der die gesamten Pl\u00e4ne der rechtsgerichteten Regierung von Rodrigo Paz zunichte macht und dessen R\u00fccktritt erzwingt.<\/em><\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">***<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In Bolivien erleben wir eine echte Rebellion der Arbeiter:innenklasse, der B\u00e4uer:innen und anderer Massensektoren. Eine Rebellion, die nicht vom Himmel fiel: Derzeit findet schon die zweite gro\u00dfe Schlacht gegen die Sparpolitik der rechtsgerichteten Regierung von Rodrigo Paz statt \u2013 und das nach nur sechs Monaten im Amt. Das ist kein Zufall. Im vergangenen Dezember erlie\u00df der Pr\u00e4sident das Dekret Nr. 5503, dessen erster Punkt darin bestand, die Subventionen f\u00fcr Kraftstoffe zu streichen, was zu einer massiven Preiserh\u00f6hung f\u00fchrte, durch die sich die Kraftstoffpreise verdoppelten. Dieses Dekret ging zudem mit einer Reihe von Spar- und Auspl\u00fcnderungsma\u00dfnahmen gegen die gro\u00dfe Mehrheit des bolivianischen Volkes einher.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Seit Dezember entwickelte sich eine massive Protestbewegung, die die Bolivianische Gewerkschaftszentrale COB dazu veranlasste, eine Reihe von Mobilisierungen gegen dieses Sparpaket zu organisieren. Diese Mobilisierungen nahmen dann deutlich an Dynamik zu und erreichten mit einer halben Million Menschen auf den Stra\u00dfen einen H\u00f6hepunkt. Angesichts dieser Situation, die drohte, au\u00dfer Kontrolle zu geraten, beschloss die F\u00fchrung der COB unter Mario Argollo im Januar, sich mit der Regierung von Paz an den Verhandlungstisch zu setzen. Dort einigten sie sich auf ein weiteres Dekret, mit dem sie die Benzinpreiserh\u00f6hung akzeptierten, was die Einkommen der Familien auf dem Land und in der Stadt hart traf, und erreichten lediglich die Verschiebung anderer Sparma\u00dfnahmen wie die Ausbeutung der nat\u00fcrlichen Gemeing\u00fcter. Dies war ein regelrechter Verrat an der riesigen Bewegung, die sich gerade formierte.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Danach nutzte Paz die nachlassende Mobilisierung aus und begann, eine ganze Reihe von Dekreten durchzusetzen, die nicht nur die Sparma\u00dfnahmen wieder aufnahmen, sondern auch den sozialen Protest angreifen sollten, indem Stra\u00dfenblockaden verboten wurden. Gleichzeitig wirkte sich die Erh\u00f6hung der Kraftstoffpreise auf die Preise der Grundnahrungsmittel aus und beeintr\u00e4chtigte die Lebensbedingungen der gro\u00dfen Mehrheit der Bev\u00f6lkerung. Hinzu kam ein regelrechter Skandal, der durch den Verkauf von gepanschtem importiertem Benzin zu exorbitanten Preisen ausgel\u00f6st wurde und schlie\u00dflich viele Privatfahrzeuge sowie die Fahrzeuge von Transportarbeiter:innen ruinierte.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Erste Schritte<\/strong><\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Schlie\u00dflich erlie\u00df die Regierung vor etwas mehr als einem Monat das Dekret 1720, das sich gegen die Kleinb\u00e4uer:innen und die indigenen Gemeinschaften richtete und den Interessen der Agrarindustrie sowie der Gro\u00dfgrundbesitzer:innen diente, w\u00e4hrend sie die bolivianische Verfassung missachtete, die den Kleinbesitz vor m\u00f6glichen Pf\u00e4ndungen sch\u00fctzte. Dieser neue Angriff sch\u00fcrte die Wut der indigenen Gemeinschaften, die einen langen Marsch von Pando und Beni nach La Paz unternahmen, um dort schlie\u00dflich mit der von der COB einberufenen Versammlung am 1. Mai zusammenzukommen.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese Versammlung war aufgrund des enormen Drucks verschiedener Sektoren einberufen worden, die von der Basis her forderten, dass keine Privatisierung staatlicher Unternehmen, des Gesundheits- und Bildungswesens oder Rentenk\u00fcrzungen f\u00fcr die Arbeiter:innen zugelassen werden d\u00fcrfen. Das hei\u00dft, es handelte sich um eine lange Reihe von Forderungen, die von der Gewerkschaftsf\u00fchrung aufgegriffen werden sollten, um sie in einem Forderungskatalog gegen\u00fcber der Paz-Regierung vorzubringen. All dies f\u00fchrte dazu, dass sich die F\u00fchrung der COB bei dieser Versammlung schlie\u00dflich gezwungen sah, einen unbefristeten Generalstreik auszurufen, wenn auch vorerst ohne ihn als tats\u00e4chliche Arbeitsniederlegung an den Arbeitspl\u00e4tzen umzusetzen.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">An dieser Stelle sei klargestellt, dass das Gesetz 1720 zwar nach diesen Aktionen von der Regierung aufgehoben wurde, sie den Konflikt damit jedoch nur aufgeschoben hat, da es erneut behandelt werden wird \u2013 unter f\u00fcr die Gemeinschaften noch schlechteren Bedingungen und mit dem Ziel, die Agrarindustrie und die Unternehmer:innen zu beg\u00fcnstigen.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Angesichts der anhaltenden Angriffe gewann die Forderung \u201ePaz muss weg!\u201c \u2013 der R\u00fccktritt des Pr\u00e4sidenten \u2013 zunehmend an Gewicht, da klar war, dass es keine Verhandlungsm\u00f6glichkeit gibt und die eingegangenen Verpflichtungen wiederholt nicht eingehalten wurden. Diese Forderung wird von breiten Bev\u00f6lkerungsschichten erhoben, insbesondere in La Paz und Oruro, die aufgrund der Person des Vizepr\u00e4sidenten Edman Lara sogar f\u00fcr Paz als vermeintlich geringeres \u00dcbel gegen\u00fcber dem Rechtspolitiker Tuto Quiroga gestimmt hatten, da sie ihn als moderatere Option betrachteten. Angesichts des Voranschreitens einer Sparpolitik, die anderen rechten Regierungen der Region wie der von Javier Milei in nichts nachsteht, erkannten diese Sektoren jedoch, dass sie eindeutig get\u00e4uscht wurden und dass Paz im Interesse des Imperialismus und der Gro\u00dfunternehmer:innen regieren will.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Angesichts des Verrats: Organisation von der Basis aus<\/strong><\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Inmitten der Notwendigkeit, diese Forderungen voranzutreiben, und w\u00e4hrend sich die Forderung nach dem Sturz von Paz immer mehr verdichtete und wuchs, wurde deutlich, dass die b\u00fcrokratischen F\u00fchrungen der Bewegung, begonnen mit der COB, die im Forderungskatalog vom 1. Mai eingegangenen Verpflichtungen nicht umsetzten, angefangen beim unbefristeten Generalstreik.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Also fingen die Arbeiter:innen und B\u00e4uer:innen an, diese Kampfma\u00dfnahmen selbst in die Hand zu nehmen und trieben einen (noch andauernden) Prozess voran, diese verkauften F\u00fchrungen nicht mehr anzuerkennen. Denn Paz versuchte angesichts der gro\u00dfen Unzufriedenheit, separat mit den verschiedenen Sektoren und deren Forderungen zu verhandeln: mit den Lehrkr\u00e4ften auf dem Land, den Lehrkr\u00e4ften in den St\u00e4dten, mit dem Gesundheitssektor, mit den Departementsverb\u00e4nden von Potos\u00ed, in den verschiedenen Departements des Landes, mit der F\u00f6deration der Nachbarschaftsversammlungen (FEJUVE) und mit einigen Organisationen der indigenen Gemeinschaften im Tiefland wie der CIDOB. Das hat in der Basis noch viel mehr Wut ausgel\u00f6st, denn diese Verhandlungen kommen nur den F\u00fchrungen zugute und erf\u00fcllen keine der Forderungen derjenigen, die am meisten unter den Sparma\u00dfnahmen leiden.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Deshalb begannen sich Menschen an den Blockadepunkten in den verschiedenen Stadtteilen von El Alto zu versammeln, die sich nun aufgerufen f\u00fchlten und die Notwendigkeit einer Organisation thematisierten. Wie eine Anwohnerin an einer der Blockaden erkl\u00e4rte: \u201eWir m\u00fcssen etwas tun, wir k\u00f6nnen nicht zu Hause bleiben, wir haben nicht mehr genug zu essen\u201c, und auch: \u201eWir haben bis jetzt viel ausgehalten, der Brotpreis ist gestiegen und wir haben nichts gesagt. Und jetzt ist es unertr\u00e4glich, denn obendrein ist das Benzin von schlechter Qualit\u00e4t und doppelt so teuer, und es gibt riesige Schlangen, um sich zu versorgen.\u201c<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Rebellion<\/strong><\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ausgehend von dieser Situation gab es in den verschiedenen Bezirken, insbesondere in Senkata, eine Gruppe von Anwohner:innen, die sich selbst organisierten. Als sie sich den Blockaden anschlie\u00dfen wollten, stellten sie fest, dass ihre F\u00fchrungskr\u00e4fte im Gegenteil den Dialog suchten und Vereinbarungen mit der Regierung treffen wollten, weshalb sie begannen, diese nicht mehr anzuerkennen. Ein Beispiel daf\u00fcr war in den Nachbarschaftsr\u00e4ten im S\u00fcden, FEJUVE Sur de El Alto, deren Anf\u00fchrer von der Regierung unter Rodrigo Paz ein Fahrzeug geschenkt bekam. Die Basis lehnte dies ab und forderte ihn auf, es zur\u00fcckzugeben. Schlie\u00dflich musste er dem nachkommen und kehrte mit den Worten \u201eIch habe meine Pflicht erf\u00fcllt\u201c zur\u00fcck, doch das reichte nicht aus, und die Basis \u201epeitschte\u201c ihn schlie\u00dflich aus, d. h. sie setzte ihre eigene Gerechtigkeit durch und erkl\u00e4rte, die Ablehnung sei darauf zur\u00fcckzuf\u00fchren, dass er sich mit Paz an den Verhandlungstisch gesetzt habe und obendrein Verg\u00fcnstigungen erhalten habe, um die Nachbar:innen, die seinen R\u00fccktritt fordern, zur Demobilisierung zu bewegen.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und das wiederholt sich an verschiedenen Orten. Ein herausragendes Beispiel ist die Entstehung des Komitees der selbstorganisierten Blockaden im Distrikt 8 von El Alto, wo sich auch Puente Vela-Ventilla befindet: Angesichts der Entwicklung der Lage und der zunehmenden Ausweitung der Stra\u00dfenblockaden und da ihre Anf\u00fchrer:innen nicht mobilisieren wollten, riefen die Anwohner:innen selbst zu Blockaden auf und spielten eine Schl\u00fcsselrolle bei der L\u00e4hmung der gesamten Stadt La Paz, da der gesamte Warenfluss zum Erliegen kam.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Doch sie errichteten nicht nur Blockaden, sondern riefen auch zu Versammlungen (\u201ecabildos\u201c) auf: eine Instanz, zu der auf den Aufruf hin Anwohner:innen, Arbeiter:innen, M\u00fctter mit ihren Kindern, Studierende, H\u00e4ndler:innen oder informell Besch\u00e4ftigte zusammenkommen, um die n\u00e4chsten Schritte zu besprechen und zu er\u00f6rtern, wie sie ihren Bezirk blockieren k\u00f6nnen. Vor einigen Tagen fand beispielsweise eine Versammlung in Ventilla statt, bei der einer der wichtigsten Punkte der Beschluss war, dass die Versammlung selbst dazu aufrufen soll, weitere Blockaden und Mobilisierungen zu verst\u00e4rken.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">An diesem selbstorganisierten Komitee, das den Bezirk 8 koordiniert, nahmen Vertreter:innen von Bergbauzentren wie Colquiri und anderen teil, die ebenfalls die Notwendigkeit zum Ausdruck brachten, die Kampfma\u00dfnahmen zu verst\u00e4rken und zu radikalisieren. Sie forderten die F\u00fchrung der COB selbst auf, den Generalstreik nun wirklich in Kraft zu setzen, der trotz seiner Ausrufung an Arbeitsst\u00e4tten wie Colquiri oder Huanuni noch nicht umgesetzt wurde. Diese Wut wird durch die Drohungen, die Privatisierung der Bergbauzentren voranzutreiben, noch verst\u00e4rkt.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese Art von Erfahrung ist entscheidend, da auch in der Koordination der verschiedenen Komitees in anderen Gebieten und Bezirken erste Schritte unternommen werden und andere Sektoren von Arbeiter:innen und B\u00e4uer:innen dazu aufgerufen werden, sich ebenfalls anzuschlie\u00dfen und an diesen demokratischen Organisationsinstanzen teilzunehmen, um die Umsetzung des unbefristeten Generalstreiks bis zum R\u00fccktritt von Rodrigo Paz selbst in die Hand zu nehmen.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein weiteres Beispiel gab es in der Gemeinde Guarinaca im Tal des R\u00edo Abajo in der Gemeinde Mecapaca, ebenfalls im Departement La Paz. Ein Anf\u00fchrer dieser Gemeinde nahm ebenfalls an einem von Rodrigo Paz einberufenen Dialogforum teil, was dort f\u00fcr enorme Unruhe sorgte, da niemand der Regierung glaubt \u2013 hinzu kommt die Wut \u00fcber die rassistische Rhetorik der Regierung, die sie als \u201eVandalen\u201c, \u201ewilde Indios\u201c und \u201eTerroristen\u201c bezeichnet \u2013, weshalb auch gegen ihn die Justiz der Gemeinschaft zur Anwendung kam. Der Grund daf\u00fcr ist, dass sie nicht l\u00e4nger get\u00e4uscht werden wollen und die Notwendigkeit sehen, ihre F\u00fchrungskr\u00e4fte und Vertreter:innen zu erneuern.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bezeichnend f\u00fcr das Ausma\u00df dieser Rebellion gegen die B\u00fcrokratie und den Organisationsfortschritt war die Einberufung einer Dringlichkeitsversammlung am vergangenen Samstag durch die COB f\u00fcr angeschlossene und nicht angeschlossene Sektoren, zu denen auch diese selbstorganisierten Komitees z\u00e4hlen. Genau dort machten die Vertreter:innen der Blockade des Distrikts 8 dem Zentralkomitee der COB klar, dass es unerl\u00e4sslich sei, nun auf einen Generalstreik hinzuarbeiten, und dass die Gewerkschaftsf\u00fchrung sie nicht im Stich lassen d\u00fcrfe. Sie taten dies in der \u00dcberzeugung, dass sie bereits mit gutem Beispiel vorangehen, indem sie sich der Repression stellen und die Blockaden aufrechterhalten, selbst unter den Schneef\u00e4llen, die in diesen Wochen auf El Alto niedergingen. Diese Intervention brachte den Dialoggeist der COB ins Wanken, da sich aufgrund dieser Initiative die Sektoren aller Blockaden anschlossen und die Notwendigkeit einer Radikalisierung des Kampfes forderten.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese ersten organisatorischen Schritte von der Basis aus er\u00f6ffnen eine Perspektive, die es weiterzuentwickeln gilt: Die Notwendigkeit, dass diejenigen, die an den Dutzenden von Blockadepunkten im ganzen Land k\u00e4mpfen und an den Mobilisierungen teilnehmen, demokratisch \u00fcber die jeweils n\u00e4chsten Schritte diskutieren k\u00f6nnen, ohne Paz oder irgendeinem anderen Vertreter der Gro\u00dfunternehmer und des Imperialismus Vertrauen zu schenken.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Drohungen der Regierung und der gesamten Rechten, den Ausnahmezustand zu verh\u00e4ngen und die repressive Offensive zu versch\u00e4rfen, m\u00fcssen ein Weckruf sein, die Formen der Koordination zwischen den verschiedenen Sektoren zu vertiefen und die Kampfma\u00dfnahmen zu radikalisieren, <a href=\"https:\/\/www.laizquierdadiario.com.bo\/Desde-la-asamblea-deL-pasado-23-de-mayo\">wie eine der Delegierten des Blockadekomitees von Senkata sagte<\/a>, beginnend damit, von der COB zu fordern, den Generalstreik an jedem Arbeitsplatz umzusetzen, w\u00e4hrend wir daf\u00fcr k\u00e4mpfen, ihn von unten zu erzwingen.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Dieser Artikel erschien zuerst am 29. Mai auf Spanisch bei <\/em><a href=\"https:\/\/www.laizquierdadiario.com\/Rebelion-en-Bolivia-Como-es-la-organizacion-desde-abajo-frente-a-la-traicion-de-las-burocracias\"><em>La Izquierda Diario<\/em><\/a><em>.<\/em><\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Quelle: <\/em><a href=\"https:\/\/www.klassegegenklasse.org\/rebellion-in-bolivien-blockaden-und-selbstorganisation\/\"><em>klassegegenklasse.org&#8230;<\/em><\/a><em> vom 1. Juni 2026<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Diego Iung. Bolivien erlebt seit einem Monat eine echte Rebellion der Arbeiter:innen, der B\u00e4uer:innen und der Massen. 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