{"id":1680,"date":"2016-11-29T17:41:23","date_gmt":"2016-11-29T15:41:23","guid":{"rendered":"http:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=1680"},"modified":"2016-11-29T17:41:53","modified_gmt":"2016-11-29T15:41:53","slug":"nachruf-fidel-castro-1926-2016","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=1680","title":{"rendered":"Nachruf: Fidel Castro (1926-2016)"},"content":{"rendered":"<p><em>Dave Stockton.<\/em> Fidel Castro, einer der Anf\u00fchrer der kubanischen Revolution, ist im Alter von 90 Jahren gestorben. Sein Tod wird von Millionen betrauert werden, besonders im \u00fcberwiegenden Teil der Welt, der immer noch von den imperialistischen L\u00e4ndern<!--more--> der USA und Europas, deren Banken und Monopole ausgebeutet, unter Kriegen und Besatzung leiden. Sein Ableben wird nicht nur vom kubanischen Exil in Florida, sondern allen Reaktion\u00e4rInnen weltweit gefeiert werden, darunter der neu gew\u00e4hlte Pr\u00e4sident Donald Trump.<\/p>\n<p>F\u00fcr SozialistInnen wird es Zeit sein, nicht nur Castros Beitrag zur Epoche von Kriegen und Revolutionen zu bewerten, sondern die gesamte Geschichte des US-Imperialismus in Lateinamerika und dar\u00fcber hinaus. Als einziges der zahlreichen antiimperialistischen Regimes, die auf dem Kontinent regierten \u2013 von Jacobo \u00c1rbenz in Guatemala 1951 \u00fcber Salvador Allende 1970 bis zu Hugo Ch\u00e1vez 1999 \u2013 waren Fidel Castro und GenossInnen in der Lage, an der Macht zu bleiben und dem nordamerikanischen Koloss auf dem Gipfel seiner Macht die Stirn zu bieten.<\/p>\n<p><strong><em>Popularit\u00e4t<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Allein dies w\u00fcrde f\u00fcr die Tatsache von Kubas Popularit\u00e4t bei den Millionen der von US- und europ\u00e4ischen Imperialismen Unterdr\u00fcckten und Ausgebeuteten auf der ganzen Welt genug z\u00e4hlen. Kubas 50-j\u00e4hrige Unterst\u00fctzung f\u00fcr verschiedene Oppositionsbewegungen gegen den US-Imperialismus und dessen Verb\u00fcndete tr\u00e4gt nat\u00fcrlich auch dazu bei.<\/p>\n<p>Welch kritische Einsch\u00e4tzung auch immer revolution\u00e4re MarxistInnen \u2013 TrotzkistInnen \u2013 am Regime Castros vornehmen m\u00fcssen, sei es bez\u00fcglich des Mangels an von der ArbeiterInnenklasse direkt ausge\u00fcbter politischer Macht auf Kuba oder der falschen Revolutionsstrategie, f\u00fcr die es in globalem Ma\u00dfstab eintrat, so m\u00fcssen wir doch anerkennen, dass allein dessen mehrere Jahrzehnte w\u00e4hrende Existenz den Widerstand enorm ermutigt hat.<\/p>\n<p>Zu Hause vermochte es eine h\u00f6chst erfolgreiche Alphabetisierungskampagne durchzuf\u00fchren, Bildungs- und Gesundheitswesen stark auszubauen und vieles an Armut und Ungleichheit abzuschaffen, welches die Regime von vor 1959 gepr\u00e4gt hatte.<\/p>\n<p>Obwohl es unter einer fast totalen Blockade litt, die Washington organisiert hatte und von den Marionettenregimen in S\u00fcd- und Zentralamerika unterst\u00fctzt worden war, \u00fcberlebte es und setzte den heuchlerischen \u201eDemokratInnen\u201c im Wei\u00dfen Haus seinen Widerstand entgegen.<\/p>\n<p>Eine Zeit lang unterst\u00fctze es Guerillabewegungen in Lateinamerika und Afrika s\u00fcdlich der Sahara einschlie\u00dflich jenen, die die Apartheid bek\u00e4mpften zu einer Zeit, als Margaret Thatcher hinter den Kulissen alles, was sie konnte, aufbrachte, um das \u00fcble rassistische Regime in S\u00fcdafrikazu st\u00fctzen.<\/p>\n<p>Es war nicht nur dazu in der Lage, weil es in einer Revolution entstanden war, die von der Bewegung des 26. Juli angef\u00fchrt wurde und in ihrer Endphase riesige Massenunterst\u00fctzung durch ArbeiterInnen in St\u00e4dten und D\u00f6rfern erfuhr, sondern auch weil die Vereinigten Staaten Castro und seine Weggef\u00e4hrtInnen unabl\u00e4ssig von ihren urspr\u00fcnglich revolution\u00e4r-nationalistischen Zielen in Richtung antikapitalistischer Aktionen trieben, um die Errungenschaften der Revolution zu verteidigen.<\/p>\n<p>Washington unterhielt einen gnadenlosen Kalten Krieg gegen alle Spielarten nationalistisch oder kommunistisch gef\u00fchrter Befreiungsbewegungen. Es organisierte zahllose Putsche auf der ganzen Welt gegen selbst nur gem\u00e4\u00dfige b\u00fcrgerlich-nationalistische Regime (in Brasilien, Indonesien, Bolivien, Chile usw.). Es f\u00fchrte einen 20 Jahre dauernden unglaublich blutigen Krieg in Vietnam (mit bis zu 3 Millionen Toten).<\/p>\n<p><strong><em>Entwicklung der Revolution<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Die beinhart konterrevolution\u00e4re Politik der USA spielte eine gewaltige Rolle bei der Entstehung des kubanischen Kommunismus. Im April 1959 hatte Castro Kommunismus wie Faschismus als verschiedene Arten von \u201eTotalitarismus\u201c bezeichnet und erkl\u00e4rte, die kubanische Revolution sei \u201ehumanistisch\u201c \u2013 nicht rot, sondern \u201eolivgr\u00fcn\u201c. Seine erste Regierung schloss bedeutende b\u00fcrgerliche Kr\u00e4fte ein. Aber Castros Unterfangen, eine begrenzte Landreform durchzuf\u00fchren, m\u00fcndete schnurstracks in Sabotage seitens der Gro\u00dfgrundbesitzer und US-Firmen, die gro\u00dfe Teile des Bodens und der Zuckerverarbeitung kontrollierten.<\/p>\n<p>Castro sah sich gezwungen, ArbeiterInnen in Stadt und Land dagegen zu mobilisieren, und seine b\u00fcrgerlichen Minister dankten ab. \u00dcber das n\u00e4chste Jahr hinweg musste er immer mehr Sektoren der Wirtschaft verstaatlichen \u2013 Ende 1960 waren es 80 % der Industrie. In der Folge verh\u00e4ngten die USA ein Handelsembargo \u00fcber Kuba. Die UdSSR erkannte eine strategisch g\u00fcnstige Gelegenheit und sprang mittels Wirtschaftshilfe ein. 1961 wurde eine Plankommission nach sowjetischem Vorbild eingerichtet. Im Gefolge war Kuba zum ersten \u201ekommunistischen Staat\u201c in den beiden amerikanischen Halbkontinenten geworden \u2013 \u201e90 Meilen von Miami entfernt\u201c.<\/p>\n<p>Dadurch rettete sich Kuba vor Zusammenbruch und Invasion nach dem Fiasko in der Schweinebucht 1961 und der Raketenkrise 1962, indem das Regime nicht nur eine Diktatur \u00fcber die pro-kapitalistischen Kr\u00e4fte auf der Insel errichtete, sondern auch \u00fcber die ArbeiterInnenklasse. Zwischen 1961 und 1963 fusionierte die Bewegung des 26. Juli mit der Kubanischen Kommunistischen Partei. Die Unterdr\u00fcckung der kubanischen TrotzkistInnen und unabh\u00e4ngigen Gewerkschaften folgte auf dem Fu\u00df. Obwohl die Revolution fortschrittliche politische Positionen in Bezug auf Frauenrechte annahm, f\u00fchrte sie zu einer Verschlechterung der Situation f\u00fcr LGBTIA-Menschen, die jahrzehntelang andauern sollte.<\/p>\n<p>Es ist unstrittig: ohne Enteignung der kubanischen Bourgeoisie und der nordamerikanischen Kapitalisten, ohne Nationalisierung der Produktionsmittel, Einrichtung eines Au\u00dfenhandelsmonopols und Inkraftsetzung einer b\u00fcrokratischen Planwirtschaft nach stalinistischem Modell h\u00e4tte ein unabh\u00e4ngiges Kuba nicht lange \u00fcberleben k\u00f6nnen, h\u00e4tte es nicht eine Welle von Revolutionen auf dem Kontinent inspiriert und gef\u00f6rdert.<\/p>\n<p>Doch trotz aller populistischen Verzierungen und Che Guevaras heroischer Abenteuer Mitte der 1960er Jahre war diese b\u00fcrokratische Diktatur auch ein Hindernis f\u00fcr die proletarische Revolution auf Kuba und international. Castro erwies sich anl\u00e4sslich seines Chilebesuchs 1971 trotz begeisterten Empfangs als regelrechter Stalinist. Er unterst\u00fctzte Allendes friedlichen parlamentarischen Weg, warnte ihn aber vor zu vielen \u201esozialistischen\u201c und antikapitalistischen Ma\u00dfnahmen.<\/p>\n<p>Guevara schien zu glauben, die internationale Ausbreitung des kubanischen Revolutionsmodells sei unverzichtbar, aber sein unersch\u00fctterlicher Glaube an die Strategie des \u201eGuerillafokus\u201c verurteilte seine Bem\u00fchungen zum Scheitern. Castro selbst und die Sowjetunion unterst\u00fctzten ihn auf alle F\u00e4lle nicht wirklich. Trotzdem spielte die kubanische Revolution \u2013 Seite an Seite mit dem heldenhaften vietnamesischen Widerstand gegen den US-Imperialismus \u2013 eine bedeutende Rolle in den 1960er und 1970er Jahren bei der Radikalisierung neuer Generationen von antiimperialistischen und revolution\u00e4ren SozialistInnen. Nat\u00fcrlich spielte sie auch eine r\u00fcckschrittliche Rolle, indem sie das sehr befleckte revolution\u00e4re Glaubensbekenntnis des Stalinismus aufpolierte \u2013 im Glanz von Castro selbst, Guevara, Ho Chi Minh und Mao. Deshalb schlugen viele dieser jungen Revolution\u00e4rInnen den falschen Kurs ein, und \u201erevolution\u00e4re Parteien\u201c und Bewegungen ansehnlicher Gr\u00f6\u00dfe scheiterten.<\/p>\n<p>Nicht zuletzt spielte die in den Personen Fidels und Ches symbolisierte kubanische Revolution eine Rolle in der Beschleunigung der Degeneration der in der Vierten Internationale verk\u00f6rperten trotzkistischen Bewegung. Sie war bereits zentristisch geworden und hatte sich Tito und Mao angepasst, als diese mit dem Kreml aneinandergerieten. Die Mehrheit \u2013 das Vereinigte Sekretariat \u2013 schmiegte sich programmatisch dem Castroismus an, gab die Notwendigkeit einer politischen Revolution f\u00fcr Kuba und Vietnam auf und weigerte sich sogar, die kubanischen TrotzkistInnen, die POR, zu verteidigen, als sie von Castro selbst in den Untergrund getrieben und ins Gef\u00e4ngnis geworfen wurden.<\/p>\n<p>F\u00fcr diese PseudotrotzkistInnen fehlten einfach auf Kuba noch \u201edie Formen proletarischer Demokratie\u201c, d. h. R\u00e4te, die sp\u00e4ter auf einem Weg der Reform hinzugef\u00fcgt werden konnten. Zus\u00e4tzlich akzeptierten sie ohne Umschweife, aber auf katastrophale Weise die Guerillastrategie in Lateinamerika. Viele der TrotzkistInnen, die dem Guevarismus und Castroismus nicht aufsa\u00dfen, versagten darin, Kuba als Staat anzuerkennen, in dem der Kapitalismus besiegt war, und diese Errungenschaft zu verteidigen.<\/p>\n<p>Das Auseinanderfallen der Sowjetunion 1991 und die Restauration des Kapitalismus in China f\u00fchrten Kuba in die Bredouille. Die USA versch\u00e4rften ihre Blockade in der Hoffnung, einen \u00e4hnlichen Zusammenbruch auf Kuba f\u00f6rdern zu k\u00f6nnen. Aber die Anti-US-Moral der KubanerInnen stabilisierte das Regime, welches auch einige seiner hyperzentralisierten und repressiven Z\u00fcge lockerte.<\/p>\n<p>Die \u201ebolivarianische Revolution\u201c Hugo Ch\u00e1vez\u2019 in Venezuela schuf ein beiderseitig n\u00fctzliches Schlupfloch f\u00fcr Kuba in Gestalt billiger \u00d6limporte im Austausch mit ganzen Wogen kubanischer \u00c4rztInnen. Diese halfen den \u201ebolivarianischen Missionen\u201c, ein Gesundheitswesen in die Slums des Landes zu verpflanzen. Auch der \u201erosa Aufschwung\u201c (von Regimen wie in Bolivien, Brasilien, Ecuador und Venezuela) auf dem Kontinent erleichterte Kubas Los ebenso wie Hilfe aus China.<\/p>\n<p>Nachdem jedoch Fidel die Macht an seinen Bruder, Ra\u00fal Castro, \u00fcbergeben hatte, beschleunigten sich der Prozess der \u00d6ffnung zur kapitalistischen Weltwirtschaft und die Einf\u00fchrung von \u201eMarktreformen\u201c; zunehmende Ungleichheit war das Resultat. Wie \u00fcberall woanders kann dieser Prozess nur zu einem Ergebnis f\u00fchren \u2013 der Wiederherstellung des Kapitalismus. Ra\u00fals B\u00fcrokratie f\u00fchrt diese sicherlich im Schilde, bevorzugt aber den chinesischen Weg gegen\u00fcber dem russischen \u2013 d. h. die herrschende B\u00fcrokratie soll die absolute politische Macht behalten.<\/p>\n<p>Barack Obamas Besuch verdeutlichte, dass ein Sektor des US-Kapitals die Wende von der Blockade zur Invasion mit US-Konsumg\u00fctern und Investitionen als schnellsten Kurs zur Restauration bevorzugt. Trump hat dieser liberalen \u00d6ffnung seine Gegnerschaft erkl\u00e4rt.<\/p>\n<p>Wenn also das kubanische Proletariat nicht eine politische Revolution durchf\u00fchrt, die castroistische B\u00fcrokratie beseitigt und in deren Verlauf Organe der ArbeiterInnendemokratie (R\u00e4te) errichtet, wird Kuba schlussendlich Kapitalismus und Imperialismus ausgeliefert sein, in Anbetracht seiner geographischen Lage wieder einmal der harschen Hegemonie durch die USA. Augenscheinlich stemmen sich Teile der Jugend dagegen. Es ist Aufgabe revolution\u00e4rer Trotzkistinnen, sie f\u00fcr die Perspektive einer neuerlichen Revolution zu gewinnen, die die Errungenschaften zwischen 1959 und 1961 gegen innere Konterrevolution und Imperialismus verteidigt und diese Strategie international verbreitet.<\/p>\n<p><strong><em>Lehren<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Das B\u00fcrgertum und seine Medien \u2013 ob in \u201eausgewogenen\u201c Kommentaren oder in antikommunistischen Tiraden \u2013 wird Castros Tod als Zeichen f\u00fcr das schlie\u00dfliche Ende des \u201eJahrhunderts an Revolutionen\u201c auffassen. Sie werden ihn f\u00fcr die Propaganda der Vorstellung ausnutzen, dass jeder Anlauf zum Sturz des Kapitalismus in Wirklichkeit scheitern muss und jedes Land, das ihn unternimmt, einst wieder zum Kapitalismus zur\u00fcckkehren wird, jede soziale Revolution im Grunde utopisch ist. Reformistische SozialistInnen aller Schattierungen werden exakt dieselbe Schlussfolgerung ziehen.<\/p>\n<p>Doch die Lehren, die die ArbeiterInnenklasse daraus gewinnen muss, sind v\u00f6llig verschieden davon.<\/p>\n<p>Die kubanische Revolution versinnbildlichte, dass eine von der m\u00e4chtigsten imperialistischen Macht, die die Welt je gesehen hat, ausgehaltene b\u00fcrgerliche Diktatur durch einen beherzt und entschlossen gef\u00fchrten Kampf besiegt werden kann. Die ArbeiterInnenklasse und die l\u00e4ndliche Bev\u00f6lkerung k\u00f6nnen zum Sturz eines Feindes aufger\u00fcttelt werden, der unbezwingbar erscheint.<\/p>\n<p>Kuba zeigte jedoch auch, was f\u00fcr den Erfolg notwendig ist: die Revolution muss die Staatsmacht erobern, die Streitkr\u00e4fte des alten Regimes zerst\u00f6ren und die Kapitalistenklasse enteignen, wenn sie diese Erfolge dauerhaft erhalten und gegen den unvermeidlichen Gegenschlag der Konterrevolution verteidigen will.<\/p>\n<p>Aber Kuba und der Castroismus verdeutlichen auch, dass eine antikapitalistische Umw\u00e4lzung zu einem Hindernis f\u00fcr weitere Fortschritte werden und schlie\u00dflich die Erfolge der Revolution selbst untergraben wird, falls sie nicht zur direkten Aus\u00fcbung politischer Macht durch die ArbeiterInnenklasse selbst mittels ArbeiterInnenr\u00e4ten f\u00fchrt. Falls sie diese in H\u00e4nden einer b\u00fcrokratischen Kaste bel\u00e4sst, wird diese den wirtschaftlichen und politischen Kollaps herbeif\u00fchren oder eigenh\u00e4ndig die Restauration des Kapitalismus.<\/p>\n<p>Kubas Geschichte beweist auch: Trotz heldenm\u00fctiger Massen und handfester sozialer Errungenschaften, trotz sogar der urspr\u00fcnglichen Absichten einiger kubanischer Revolution\u00e4rInnen selbst kann der Sozialismus nicht in einem isolierten Land aufgebaut werden. Wenn das auf ein gro\u00dfes Land wie die Sowjetunion zutraf, war dies umso mehr auf Kuba der Fall.<\/p>\n<p>Die sozialistische Revolution des 21. Jahrhunderts wird zweifelsohne ihre Anregung aus der K\u00fchnheit und Entschlusskraft der kubanischen Revolution sch\u00f6pfen. Doch zugleich muss sie aus ihren Schranken Schl\u00fcsse ziehen: Sie muss auf echten Organen proletarischer Klassenmacht fu\u00dfen, auf ArbeiterInnenr\u00e4ten, und sie muss sich weltweit verbreiten \u2013 oder sie wird untergehen.<\/p>\n<p><em>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.arbeitermacht.de\/infomail\/917\/castro.htm%20vom%2027\">Arbeitermacht&#8230;<\/a>. 27. November 2016<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dave Stockton. Fidel Castro, einer der Anf\u00fchrer der kubanischen Revolution, ist im Alter von 90 Jahren gestorben. 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