{"id":1693,"date":"2016-12-03T11:21:08","date_gmt":"2016-12-03T09:21:08","guid":{"rendered":"http:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=1693"},"modified":"2016-12-03T11:23:11","modified_gmt":"2016-12-03T09:23:11","slug":"1693","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=1693","title":{"rendered":"Fidel Castro: &#8222;Milliarden Menschen ohne elementarste Rechte&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><strong><em>Ansprache des kubanischen Revolutionsf<\/em><\/strong><strong><em>\u00fc<\/em><\/strong><strong><em>hrers beim Gipfeltreffen der L<\/em><\/strong><strong><em>\u00e4<\/em><\/strong><strong><em>nder des S<\/em><\/strong><strong><em>\u00fc<\/em><\/strong><strong><em>dens im Palacio de las Convenciones in Havanna am 14. April 2000 <\/em><\/strong><!--more--><\/p>\n<p><strong><em>Der Gipfel in Havanna vom 11. bis 14. April 2000, der von der &#8222;<\/em><\/strong><strong><em><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gruppe_der_77\">Gruppe der 77<\/a><\/em><\/strong><strong><em>&#8220; ausgerichtet wurde, diskutierte die Globalisierung und ihre Folgen f\u00fcr die Entwicklung der L\u00e4nder des Globalen S\u00fcdens, Bildung und Technologie sowie die Beziehungen Nord-S\u00fcd. Von der G77 nahmen 123 Delegationen teil, anwesend waren zudem Vertreter von 34 Nicht-Mitgliedsstaaten und 35 internationalen Institutionen und Organisationen. Die Abschlussrede hielt Fidel Castro<\/em><\/strong><\/p>\n<p>&#8212;-<\/p>\n<p>Exzellenzen,<\/p>\n<p>Hochverehrte Delegierte und G\u00e4ste, wenn es auch ausgehend von der gro\u00dfz\u00fcgigen Vereinbarung, die Sie in Bezug auf den Wirtschaftskrieg der USA gegen Kuba vor einigen Minuten getroffen haben &#8211; ohne dass wir das beantragt h\u00e4tten -, besser w\u00e4re, Sie liebe Br\u00fcder zu nennen:<\/p>\n<p>Ich versp\u00fcre wirklich Bewunderung f\u00fcr die Ansprachen, die wir hier geh\u00f6rt haben. \u00dcber viele Stunden hinweg notierte ich die wichtigsten Ideen von jedem der Staats- oder Regierungschefs, Vizepr\u00e4sidenten und hochrangigen F\u00fchrungspers\u00f6nlichkeiten, die das Wort ergriffen haben.<\/p>\n<p>Ich habe an vielen Gipfeltreffen teilgenommen, doch nie zuvor sah ich unter den F\u00fchrern der Dritten Welt so viel Einheit hinsichtlich der Kriterien.<\/p>\n<p>Dies beweist zwei Dinge.<\/p>\n<p>Erstens: Talent, Klarheit des Denkens, F\u00e4higkeit zum Erarbeiten und Darlegen von Ideen, die Erfahrung, die von den F\u00fchrungspers\u00f6nlichkeiten unserer L\u00e4nder \u00fcber 40 Jahre hinweg angeh\u00e4uft wurde, seit die Bewegung der Nichtpaktgebundenen L\u00e4nder und sp\u00e4ter die Gruppe der 77 gegr\u00fcndet wurden, w\u00e4hrenddessen viele der hier vertretenen V\u00f6lker ihre Unabh\u00e4ngigkeit erreichten, wobei sie sich untereinander als freie Staaten oder als Befreiungsbewegungen halfen.<\/p>\n<p>Zweitens: Die Tiefe der Krise, mit der unsere L\u00e4nder hinsichtlich der Entwicklung, der wachsenden Ungleichheit und der erlittenen Diskriminierung konfrontiert sind.<\/p>\n<p>Eine nach der anderen wurden die Ungerechtigkeiten und Katastrophen angeprangert, die uns heimsuchen und die verantwortlich sind f\u00fcr die immerw\u00e4hrende Schlaflosigkeit, die hier von allen geschildert wurde.<\/p>\n<p>Es gab nicht einen, der nicht \u00fcber die Trag\u00f6die der Schulden gesprochen h\u00e4tte, die auf unz\u00e4hlige Arten unsere Ressourcen f\u00fcr die wirtschaftliche und soziale Entwicklung beeintr\u00e4chtigen.<\/p>\n<p>Praktisch einstimmig herrschte die Meinung vor, dass nur 20 Prozent der Weltbev\u00f6lkerung Nutzen aus der Globalisierung ziehen, und zwar zu Lasten der restlichen 80 Prozent, w\u00e4hrend sich die Kluft zwischen den reichen L\u00e4ndern und dem an den Rand gedr\u00e4ngten Rest der Welt immer weiter \u00f6ffnet.<\/p>\n<p>Gleicherma\u00dfen war es ein einm\u00fctiges Kriterium, dass sowohl die Vereinten Nationen als auch das internationale Finanzsystem umgestaltet werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Auf die eine oder andere Weise dr\u00fcckte jede Delegation aus, dass der ungleiche und ungerechte Handel die Exporteinnahmen der Dritten Welt durch Zollschranken und Handelshemmnisse verringert, die diesen L\u00e4ndern das notwendige Minimum vorenthalten, um die Schulden zu bezahlen und eine nachhaltige wirtschaftliche und soziale Entwicklung zu erreichen.<\/p>\n<p>Ebenso einstimmig wurde die Klage vorgebracht, dass die wissenschaftlich-technische Entwicklung, die von dem privilegierten Club der reichen L\u00e4nder monopolisiert wird, au\u00dferhalb unserer Reichweite bleibt, indem diese reichen L\u00e4nder die Forschungseinrichtungen kontrollieren, fast einhundert Prozent der Patente horten und unseren Zugang zum Wissen und zu den Technologien immer mehr erschweren. Einige der Anwesenden bem\u00fchten sich, uns an etwas zu erinnern, das kaum in den Handb\u00fcchern f\u00fcr Politik und neoliberale \u00d6konomie erw\u00e4hnt wird, n\u00e4mlich den schamlosen Raub der qualifiziertesten Intelligenzen der Dritten Welt, derer sich die L\u00e4nder des Nordens bem\u00e4chtigen, da die L\u00e4nder des S\u00fcdens nicht \u00fcber gen\u00fcgend Forschungseinrichtungen und noch viel weniger \u00fcber die hohen Geh\u00e4lter verf\u00fcgen, mit denen sie diese Leute in die Konsumgesellschaften hin\u00fcberziehen, ohne einen Cent f\u00fcr deren Ausbildung zu zahlen. Zus\u00e4tzlich kehren viele der Jugendlichen der Dritten Welt, die in den Universit\u00e4ten der ehemaligen Kolonialmetropolen oder anderer L\u00e4nder studieren, nicht mehr in ihre Heimatl\u00e4nder zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Eindrucksvoll sind die von vielen der F\u00fchrungspers\u00f6nlichkeiten unserer Welt angesprochenen Zahlen und Statistiken \u00fcber die Gesamtsumme der angeh\u00e4uften finanziellen Verpflichtungen, was eine brutale Verspottung der Dutzenden von L\u00e4ndern darstellt, die das Kontingent der \u00c4rmsten ausmachen und von denen nur vier L\u00e4nder geringf\u00fcgige Erleichterungen gew\u00e4hrt bekommen haben. Offenkundig ist die Forderung, dass die Schulden der Dritten Welt betr\u00e4chtlich reduziert werden m\u00fcssen, wenn es man schon nicht schafft, sie vollst\u00e4ndig zu tilgen, was das gerechteste und angemessenste f\u00fcr die V\u00f6lker w\u00e4re, die \u00fcber Jahrhunderte hinweg bis heute diese Schulden um ein Vielfaches bezahlt haben.<\/p>\n<p>Viele Kollegen sprachen von der Notwendigkeit, steuerliche Verpflichtungen f\u00fcr verschiedene Aktivit\u00e4ten festzulegen, um die Entwicklung zu finanzieren.<\/p>\n<p>Kuba vertrat und vertritt vehement die Meinung, dass das Einziehen einer Steuer von einem Prozent auf Spekulationsoperationen gen\u00fcgen w\u00fcrde, um die Entwicklung der Dritten Welt zu finanzieren. Niemand beachte diejenigen, die behaupten, dass dies nicht m\u00f6glich sei. Mit den technischen Ressourcen und den Kenntnissen, \u00fcber die man heute verf\u00fcgt, ist dies durchaus m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte meinen, dass auf unserem Planeten nicht einmal das geringste menschliche Gef\u00fchl existiert, wenn die Teilnehmer an diesem Gipfeltreffen von Milliarden Menschen sprechen, die weniger als zwei oder weniger als einen Dollar erhalten, oder sogar nur einige Cents, um zu \u00fcberleben. Niemand h\u00e4tte sich vorstellen k\u00f6nnen, dass nach dem sogenannten Jahrhundert der Revolution der Freiheit, Gleichheit und Br\u00fcderlichkeit vor mehr als 200 Jahren, dem darauf folgenden Jahrhundert der beschleunigten Industrialisierung oder dem gerade zu Ende gegangenen Jahrhundert der gro\u00dfen Fortschritte der Kommunikation, der Wissenschaften und der Produktivit\u00e4t der menschlichen Arbeit, von Hunderten Millionen von Hungernden, Unterern\u00e4hrten, Analphabeten, Arbeitslosen und Kranken gesprochen wird, zusammen mit den kolossalen Zahlen von Kindern mit zu geringem Gewicht und zu geringer Gr\u00f6\u00dfe f\u00fcr ihr Alter, Kindern ohne Schulen und \u00e4rztliche Betreuung, die gezwungen sind, harte und elende Arbeiten zu verrichten, und Daten \u00fcber S\u00e4uglingssterblichkeitsraten, die gelegentlich zwanzig Mal h\u00f6her sind als in der reichen Welt. Das sind die dauerhaften Menschenrechte, die f\u00fcr uns reserviert sind.<\/p>\n<p>Als Symbol unserer Epoche bleibt in unserem Ged\u00e4chtnis die Zahl von 36 Millionen AIDS-infizierten Personen auf der Welt, davon 23 Millionen auf dem afrikanischen Kontinent, die vom UN-Generalsekret\u00e4r angesprochen wurden, deren Behandlung j\u00e4hrlich 10.000 Dollar pro Person erfordern w\u00fcrde. Man f\u00fcge noch weitere sechs Millionen Neuinfizierte f\u00fcr die kommenden zw\u00f6lf Monate hinzu.<\/p>\n<p>Warum geschieht all das und wie lange noch?<\/p>\n<p>Fast alle bekr\u00e4ftigten, dass sie auf die eine oder andere Weise viel von diesem S\u00fcdgipfel erwarteten.<\/p>\n<p>Niemals sah ich ein so hohes Bewusstseinsniveau. Hoffentlich sind wir genauso bewusst \u00fcber unsere vereinigte Kraft, wie wir uns dem Elend und der Ungerechtigkeiten bewusst sind, die wir erleiden.<\/p>\n<p>Vielleicht kann man in der Zukunft von der Zeit vor und der Zeit nach dem ersten Gipfeltreffen der L\u00e4nder des S\u00fcdens sprechen. Von uns selbst h\u00e4ngt alles ab.<\/p>\n<p>Fr\u00fcher sprach man von der Apartheid in Afrika. Heute k\u00f6nnen wir von der Apartheid auf der ganzen Welt reden, wo sich mehr als vier Milliarden Personen ihrer elementarsten Rechte als menschliche Wesen beraubt sehen, n\u00e4mlich ihrer Rechte auf Leben, Gesundheit, Bildung, Trinkwasser, Nahrungsmittel, Wohnung, Arbeit und die Hoffnung auf ihre Zukunft und diejenige ihrer Kinder.<\/p>\n<p>So wie wir voranschreiten, wird uns bald nicht einmal mehr die Luft zum Atmen bleiben, die immer mehr vergiftet wird von den verschwenderischen Konsumgesellschaften, die die lebenswichtigen Elemente verseuchen und den menschlichen Lebensraum zerst\u00f6ren. Naturkatastrophen wie diejenigen, die sich innerhalb von nicht einmal 18 Monaten in Mittelamerika, Venezuela, Mosambik und anderen L\u00e4ndern &#8211; fast alle der Dritten Welt &#8211; ereigneten, gab es niemals vorher im Verlauf des 20. Jahrhunderts. Hierbei starben Zehntausende von Menschen. Das sind die Folgen der Klimaver\u00e4nderung und der Naturzerst\u00f6rung, wof\u00fcr sie uns, die wir hier versammelt sind, nicht anklagen k\u00f6nnen, da wir nicht nur f\u00fcr die universalen Normen der Gerechtigkeit k\u00e4mpfen, sondern auch f\u00fcr die Erhaltung des Lebens auf dem Planeten.<\/p>\n<p>Die reiche Welt will vergessen, dass die Gr\u00fcnde f\u00fcr die Unterentwicklung und die Armut in der Sklaverei, dem Kolonialismus und der brutalen Ausbeutung und Auspl\u00fcnderung liegen, denen unsere L\u00e4nder \u00fcber Jahrhunderte hinweg ausgesetzt waren. Sie sehen uns als minderwertige V\u00f6lker an. Sie sehen den Grund f\u00fcr die von uns erlittene Armut in der angeblichen Unf\u00e4higkeit von uns Afrikanern, Asiaten, Bewohnern der Karibik und Lateinamerikas, das heisst von uns Schwarzen, Indios, Gelben und Mestizen, um uns zu entwickeln und selbst zu regieren. Sie sprechen von unseren Defekten, als ob es nicht sie gewesen w\u00e4ren, die unseren gesunden und noblen Ethnien die Laster einimpften, mit denen sie uns kolonisierten und ausbeuteten.<\/p>\n<p>Sie vergessen ebenfalls, dass zu der Zeit, als Europa von denjenigen bev\u00f6lkert war, die die R\u00f6mer Barbaren nannten, in China, Indien, dem Fernen und Nahen Osten sowie in Nord- und Zentralafrika Zivilisationen existierten, die das hervorbrachten, was noch heute als Weltwunder bekannt sind, und diese V\u00f6lker entwickelten die geschriebene Sprache, bevor die Griechen lesen konnten und Homer sein Werk Ilias schrieb. In unserer Hemisph\u00e4re hatten die Mayas und die vor den Inkas auftretenden Zivilisationen Kenntnisse erlangt, die noch heute die Welt erstaunen.<\/p>\n<p>Ich bin zutiefst davon \u00fcberzeugt, dass die momentane Wirtschaftsordnung, die von den reichen L\u00e4ndern aufgezwungen wurde, nicht nur grausam, ungerecht, unmenschlich und gegen den unvermeidlichen Lauf der Geschichte gerichtet ist, sondern auch getragen ist von einer rassistischen Konzeption der Welt, wie derjenigen, die zu ihrer Zeit in Europa zum Nazismus der V\u00f6lkermorde und der Konzentrationslager f\u00fchrte, die heutzutage in der Dritten Welt Fl\u00fcchtlingslager genannt werden und in denen die Menschen in Wirklichkeit durch die Armut, den Hunger und die Gewalt zusammengepfercht werden. Das sind dieselben rassistischen Konzeptionen, die in Afrika zum monstr\u00f6sen Apartheidsystem anspornten.<\/p>\n<p>Bei diesem Gipfeltreffen richteten sich unsere \u00dcberlegungen auf die Suche nach Einheit, Akkumulation der Kr\u00e4fte, Strategien, Taktiken und Formen der Koordination und Leitung unserer Anstrengungen, damit unsere vitalen \u00f6konomischen Rechte anerkannt werden. Doch dieses Gipfeltreffen bedeutet gleichfalls, dass wir gezwungen sind, f\u00fcr unsere W\u00fcrde, unsere Kultur und unser Recht auf Gleichbehandlung zu k\u00e4mpfen.<\/p>\n<p>Genauso wie wir in einer nicht fernen Vergangenheit den Kolonialismus besiegten und den Status von unabh\u00e4ngigen Staaten einnahmen, und genauso wie vor kurzem, als die sch\u00e4ndliche und faschistische Apartheid durch eine gemeinsame Anstrengung der Dritten Welt zur Unterst\u00fctzung der heldenhaften K\u00e4mpfer in S\u00fcdafrika zerschlagen wurde, k\u00f6nnen wir beweisen, das wir niemandem untergeordnet sind in Bezug auf Kampff\u00e4higkeit, Mut, Talent und Tugenden.<\/p>\n<p>Wir k\u00e4mpfen f\u00fcr die allerheiligsten Rechte der armen L\u00e4nder, doch wir k\u00e4mpfen auch f\u00fcr die Rettung dieser Ersten Welt, die unf\u00e4hig ist, die menschliche Spezies zu bewahren, sich selbst inmitten ihrer Widerspr\u00fcche und egoistischen Interessen zu regieren, und noch viel weniger dazu, die Welt zu regieren, deren F\u00fchrung demokratisch und gemeinschaftlich sein muss. Wir k\u00e4mpfen &#8211; das kann man fast mathematisch beweisen &#8211; daf\u00fcr, das Leben auf unserem Planeten zu bewahren.<\/p>\n<p>Nur so werden wir verhindern, dass das Boot, von dem ich in meiner Willkommensansprache redete, mit dem Eisberg zusammenst\u00f6\u00dft und wir alle untergehen.<\/p>\n<p>Nur so erwartet uns das Leben und nicht der Tod.<\/p>\n<p><em>Quelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/analyse\/164815\/rede-castro-suedgipfel\">amerika21.de&#8230;<\/a> vom 28. November 2016<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ansprache des kubanischen Revolutionsf\u00fchrers beim Gipfeltreffen der L\u00e4nder des S\u00fcdens im Palacio de las Convenciones in Havanna am 14. April 2000 <\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[6,7,5],"tags":[18,71,17],"class_list":["post-1693","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-geschichte-und-theorie","category-international","category-kampagnen","tag-imperialismus","tag-lateinamerika","tag-widerstand"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1693","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1693"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1693\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1695,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1693\/revisions\/1695"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1693"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1693"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1693"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}