{"id":1700,"date":"2016-12-05T09:45:24","date_gmt":"2016-12-05T07:45:24","guid":{"rendered":"http:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=1700"},"modified":"2016-12-05T09:45:24","modified_gmt":"2016-12-05T07:45:24","slug":"waehlerbashing-nach-us-praesidentschaftswahlen-ist-fehl-am-platz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=1700","title":{"rendered":"W\u00e4hlerbashing nach\u00a0US-Pr\u00e4sidentschaftswahlen ist fehl am Platz"},"content":{"rendered":"<p><i><span style=\"margin: 0px; font-family: 'Calibri',sans-serif; font-size: 11pt;\"><span style=\"color: #000000;\">Angela Klein. <\/span><\/span><\/i><span style=\"margin: 0px; font-family: 'Calibri',sans-serif; font-size: 11pt;\"><span style=\"color: #000000;\">Soviel Zerknirschung der liberalen Presse \u00fcber ihre eigene \u00abAbgehobenheit\u00bb war noch nie. Doch was bleibt davon h\u00e4ngen? Dass der \u00abwei\u00dfe Arbeiter\u00bb auch in den USA am Aufstieg des Rechtsextremismus schuld ist, nachdem er diese Suppe schon in Gro\u00dfbritannien eingebrockt hat.<\/span><\/span><!--more--><\/p>\n<p><span style=\"margin: 0px; font-family: 'Calibri',sans-serif; font-size: 11pt;\"><span style=\"color: #000000;\">Die Schelte ist nicht neu \u2013 es sei nur daran erinnert, dass bei der \u00abAufarbeitung der deutschen Vergangenheit\u00bb in der westdeutschen Nachkriegszeit mit Vorliebe, und immer wieder falsch, darauf verwiesen wurde, es seien die deutschen Arbeiter gewesen, die Hitler gew\u00e4hlt h\u00e4tten. Die Gleichsetzung \u00abrot = braun\u00bb wird jetzt wieder aufgew\u00e4rmt, wenn darauf verwiesen wird, dass Sanders-W\u00e4hler lieber Trump w\u00e4hlten als die Kandidatin der Demokraten.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"margin: 0px; font-family: 'Calibri',sans-serif; font-size: 11pt;\"><span style=\"color: #000000;\">Das war zweifellos der Fall. Ob es aber bedeutet, dass die \u00ababgeh\u00e4ngten, wei\u00dfen Arbeiter aus den Vorst\u00e4dten und den l\u00e4ndlichen Gebieten\u00bb deswegen alle Rassisten sind, wie gern unterstellt wird, das bleibt noch sehr dahingestellt.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"margin: 0px; font-family: 'Calibri',sans-serif; font-size: 11pt;\"><span style=\"color: #000000;\">So sei das Wahlergebnis noch einmal rekapituliert:<\/span><\/span><\/p>\n<p><b><span style=\"margin: 0px; font-family: 'Calibri',sans-serif; font-size: 11pt;\"><span style=\"color: #000000;\">Trump hat gewonnen, weil Clinton verloren hat<\/span><\/span><\/b><\/p>\n<p><span style=\"margin: 0px; font-family: 'Calibri',sans-serif; font-size: 11pt;\"><span style=\"color: #000000;\">In absoluten Zahlen hat Trump mit 61,57 Millionen Stimmen gegen\u00fcber Mitt Romney in 2012 640000 Stimmen dazugewonnen*, aber durchaus nicht das beste Wahlergebnis f\u00fcr die Republikaner erzielt (das tat George W. Bush 2004 mit 62 Mio.). Clinton hingegen hat mit knapp 63 Millionen Stimmen gegen\u00fcber Obama 2012 fast 3 Millionen Stimmen verloren \u2013 also das F\u00fcnffache von dem, was Trump gewonnen hat!<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"margin: 0px; font-family: 'Calibri',sans-serif; font-size: 11pt;\"><span style=\"color: #000000;\">Obwohl Clinton in Prozentzahlen (47,7% zu 46,8%) und in absoluten Zahlen mehr Stimmen geholt hat als Trump, hat sie dennoch verloren, weil die Wahl eine indirekte ist (es werden nur Wahlm\u00e4nner gew\u00e4hlt) und zudem in jedem Bundesstaat das einfache Mehrheitswahlrecht gilt, nach dem Prinzip: The winner takes it all.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"margin: 0px; font-family: 'Calibri',sans-serif; font-size: 11pt;\"><span style=\"color: #000000;\">Barack Obama hatte 2008 mit \u00fcber 69,5 Mio. Stimmen das beste Wahlergebnis in der Geschichte der Demokratischen Partei eingefahren; w\u00e4hrend seiner Amtszeit hat er 8 Millionen davon wieder verloren. Die Wahlbeteiligung ist das dritte Mal in Folge (bei gleichzeitig steigender Wahlbev\u00f6lkerung!) gesunken: von 59% im Jahr 2012 auf etwas \u00fcber 55% in diesem Jahr.<\/span><\/span><\/p>\n<p><b><span style=\"margin: 0px; font-family: 'Calibri',sans-serif; font-size: 11pt;\"><span style=\"color: #000000;\">Wer w\u00e4hlte Trump?<\/span><\/span><\/b><\/p>\n<p><span style=\"margin: 0px; font-family: 'Calibri',sans-serif; font-size: 11pt;\"><span style=\"color: #000000;\">Waren die wei\u00dfen Arbeiter schuld am Wahlsieg Trumps? Umfragen beim Wahlausgang (sog. Exit Polls), die die New York Times in Auftrag gegeben hat**, ergeben, dass die Trump-W\u00e4hler zum \u00fcberwiegenden Teil wei\u00df, m\u00e4nnlich und \u00fcber 45 Jahre waren, wobei der niedrigere Bildungsabschluss nur unter den wei\u00dfen W\u00e4hlern einen starken Ausschlag zugunsten von Trump gegeben hat.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"margin: 0px; font-family: 'Calibri',sans-serif; font-size: 11pt;\"><span style=\"color: #000000;\">Die Nichtwei\u00dfen stimmten mit \u00fcber 70% f\u00fcr Clinton, gleich welchen Abschluss sie hatten. Und Trump zog auch unter wei\u00dfen Menschen mit Hochschulabschluss mehr Stimmen als Clinton.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"margin: 0px; font-family: 'Calibri',sans-serif; font-size: 11pt;\"><span style=\"color: #000000;\">Interessanter noch sind die Werte nach Einkommensklassen: In den beiden untersten Einkommensklassen (bis zu 50000 Dollar Jahreseinkommen) zog Clinton \u00fcber 50% der Stimmen \u2013 mit deutlichem Abstand zu Trump, der hier durch die Bank 10 Prozentpunkte weniger holte; in den vier dar\u00fcber liegenden Einkommensklassen (von 50000 bis 250000 und dar\u00fcber) aber lag jedesmal Trump vorne. Soviel zum Mythos von Trump als neuem \u00abArbeiterf\u00fchrer\u00bb.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"margin: 0px; font-family: 'Calibri',sans-serif; font-size: 11pt;\"><span style=\"color: #000000;\">Richtig ist, dass es ein Stadt-Land-Gef\u00e4lle gab, mit allen kulturellen Verschiedenheiten, die damit einhergehen: famili\u00e4re Bindung, Religiosit\u00e4t, sexuelle Orientierung, Patriotismus.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"margin: 0px; font-family: 'Calibri',sans-serif; font-size: 11pt;\"><span style=\"color: #000000;\">Eine Breitbandanalyse des f\u00fchrenden Meinungsforschungsinstitut der USA, Gallup, legt eine etwas andere Sicht nahe:<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"margin: 0px; font-family: 'Calibri',sans-serif; font-size: 11pt;\"><span style=\"color: #000000;\">\u00abDie meisten Trump-Unterst\u00fctzer sind Teil der traditionellen Mittelschicht (Selbst\u00e4ndige) und jener Teile der neuen Mittelschicht, die keinen College-Abschluss ben\u00f6tigt. Sie leben bevorzugt in \u2039wei\u00dfen Enklaven\u203a, isoliert von Einwanderern und Menschen anderer Hautfarbe; ihr Gesundheitszustand ist schlechter als der der Durchschnittsamerikaner und ihre Aufstiegschancen gering. Sie sind nicht direkt vom Niedergang der Industrie im Mittleren Westen oder von Einwanderung betroffen, doch haben sie einen Niedergang ihres Lebensstandards erfahren und haben Angst, dass ihre Kinder einmal aus der Mittelschicht absteigen werden.\u00bb<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"margin: 0px; font-family: 'Calibri',sans-serif; font-size: 11pt;\"><span style=\"color: #000000;\">Die \u00abwei\u00dfen, ungebildeten Arbeiter\u00bb bildeten nicht die Mehrheit der Trump-W\u00e4hler, aber sie haben \u2013 vor dem Hintergrund des Mehrheitswahlrechts in den USA \u2013 in den vom industriellen Niedergang betroffenen Staaten des Mittleren Westens den Ausschlag gegeben: In Michigan verfehlte Clinton die Mehrheit um nicht mal 6000 Stimmen, in Wisconsin um 14000 Stimmen. Rein rechnerisch haben Pennsylvania (33000 Stimmen Abstand) und Florida (60000) die Wahl entschieden. Clinton hat ihren Wahlkampf darauf konzentriert, im republikanischen Lager zu fischen, um die traditionellen Hochburgen der Demokraten glaubte sie, sich nicht bem\u00fchen zu m\u00fcssen.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"margin: 0px; font-family: 'Calibri',sans-serif; font-size: 11pt;\"><span style=\"color: #000000;\">Es w\u00e4re auch falsch, aus der Zustimmung f\u00fcr Trump zu folgern, seine W\u00e4hlerschaft bestehe nur aus Rassisten und Islamophoben. Viele von denen, die am Ende Trump gew\u00e4hlt haben, waren vorher begeisterte Anh\u00e4nger von Bernie Sanders gewesen. Und sie haben nicht \u00fcber Nacht ihre \u00dcberzeugungen gewechselt: Ihre Alltagssorgen waren ihnen schlicht wichtiger als Trumps rassistische und frauenfeindliche Rhetorik.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"margin: 0px; font-family: 'Calibri',sans-serif; font-size: 11pt;\"><span style=\"color: #000000;\">Die liberale \u00d6ffentlichkeit hat den Kopf gesch\u00fcttelt, dass jemand wie Trump, der bei seinen Hetztiraden notorisch \u2013 und provokatorisch \u2013 mit falschen Behauptungen jongliert, ernst genommen werden kann. Sie hat gemeint, wenn sie ihn in die Ecke des tumben, unwissenden Br\u00fcllers steckt, w\u00fcrde er sich selbst disqualifizieren. Mehr noch: Sie hat gehofft, die Angst vor Trump werde Clinton die W\u00e4hler von selbst zusp\u00fclen.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"margin: 0px; font-family: 'Calibri',sans-serif; font-size: 11pt;\"><span style=\"color: #000000;\">Die Rechnung ist nicht aufgegangen. Und nicht deshalb, weil die Leute so dumm gewesen w\u00e4ren, L\u00fcgen nicht als L\u00fcgen zu erkennen. Sondern weil sie Clinton auch nichts mehr glauben k\u00f6nnen und Trump im Gegensatz zu ihr als jemanden empfanden, der \u00absagt, wie es ist\u00bb.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"margin: 0px; font-family: 'Calibri',sans-serif; font-size: 11pt;\"><span style=\"color: #000000;\">Immerhin gaben bei den Exit Polls 49% der Trump-W\u00e4hlenden an, sie h\u00e4tten Vorbehalte gegen\u00fcber ihrem Kandidaten, nur 42% standen \u00abvoll hinter ihm\u00bb.<\/span><\/span><\/p>\n<p><b><span style=\"margin: 0px; font-family: 'Calibri',sans-serif; font-size: 11pt;\"><span style=\"color: #000000;\">Obamas Bilanz<\/span><\/span><\/b><\/p>\n<p><span style=\"margin: 0px; font-family: 'Calibri',sans-serif; font-size: 11pt;\"><span style=\"color: #000000;\">Die Gro\u00dfe Rezession 2007\/2008 hat Amerikas Mittelschicht hart gebeutelt. Millionen Menschen haben darin ihre Wohnung, ihre Ersparnisse und ihre Altersversorgung verloren. Viele mussten einen ausk\u00f6mmlichen und sicheren Jobs gegen einen schlecht bezahlten und prek\u00e4ren eintauschen, mussten vielleicht obendrein noch ihr Haus verkaufen, weil sie die Kreditraten nicht mehr bezahlen konnten, und sind auf einem Berg Schulden sitzen geblieben. Den gr\u00f6\u00dften Absturz erlitten Menschen ohne Hochschulabschluss.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"margin: 0px; font-family: 'Calibri',sans-serif; font-size: 11pt;\"><span style=\"color: #000000;\">In den letzten Jahren hat sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt zwar wieder verbessert. Doch bietet Arbeit inzwischen auch den Wei\u00dfen in den USA nicht mehr notwendig eine Existenzsicherung, viele kommen schlicht nicht mehr auf die Beine. Es sind auch viele immer noch von Zwangsr\u00e4umungen bedroht. Die Summe der Kreditkartenschulden liegt derzeit bei 1 Billion Dollar. Die Selbstmordrate ist die h\u00f6chste seit 30 Jahren.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"margin: 0px; font-family: 'Calibri',sans-serif; font-size: 11pt;\"><span style=\"color: #000000;\">Trump hat diese Menschen angesprochen. Er hat nicht nur gegen das politische Establishment, Schwule und Ausl\u00e4nder gehetzt, er hat auch von den \u00abvergessenen M\u00e4nnern und Frauen in unserem Land\u00bb gesprochen, \u00abMenschen, die hart arbeiten, aber keine Stimme mehr haben\u00bb, von den \u00abentlassenen Arbeitern und den Gemeinden, die von schrecklichen und ungerechten Freihandelsabkommen erdr\u00fcckt werden\u00bb. Diesen Menschen hat er drei Dinge versprochen: dass Jobs wieder in die USA zur\u00fcckkehren und die Freihandelsabkommen neu verhandelt werden; dass Migranten nach Hause geschickt werden; dass es ein gigantisches Investitionsprogramm in die marode Infrastruktur geben wird.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"margin: 0px; font-family: 'Calibri',sans-serif; font-size: 11pt;\"><span style=\"color: #000000;\">Diese Versprechen, sofern sie denn eingel\u00f6st werden, haben allerdings einen grauenhaften Preis, denn Trumps Antimigrantenhysterie sp\u00fclt einen rechtsextremen Bodensatz an die Fleischt\u00f6pfe, der die elementaren demokratischen Freiheiten in Frage stellt.<\/span><\/span><\/p>\n<p><b><span style=\"margin: 0px; font-family: 'Calibri',sans-serif; font-size: 11pt;\"><span style=\"color: #000000;\">Gespaltenes Land<\/span><\/span><\/b><\/p>\n<p><span style=\"margin: 0px; font-family: 'Calibri',sans-serif; font-size: 11pt;\"><span style=\"color: #000000;\">Die Umfrage der <\/span><i><span style=\"color: #000000;\">New York Times<\/span><\/i><span style=\"color: #000000;\"> zeigt noch etwas anderes: n\u00e4mlich ein tief gespaltenes Land mit stark polarisierten (Selbst-)Einsch\u00e4tzungen und Erwartungen. 83% der Clinton-W\u00e4hlenden fanden die wirtschaftliche Lage Amerikas \u00abexzellent\u00bb, 79% der Trump-W\u00e4hlenden fanden sie \u00abschlecht\u00bb. F\u00fcr 72% der Clinton-W\u00e4hlenden hatte sich die Lage ihrer Familie \u00abverbessert\u00bb, f\u00fcr 78% der Trump-W\u00e4hlenden hat sie sich \u00abverschlechtert\u00bb. 59% der Clinton-W\u00e4hlenden erwarten, dass es der n\u00e4chsten Generation besser geht, 63% der Trump-W\u00e4hlenden, dass es ihr schlechter geht.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"margin: 0px; font-family: 'Calibri',sans-serif; font-size: 11pt;\"><span style=\"color: #000000;\">Bei einer solchen Polarisierung der Wahrheiten ist es leicht, die jeweils andere Seite nur als L\u00fcgenbeutel wahrzunehmen. Wo Trump sagte: \u00abIt\u2019s all hell\u00bb, antwortete Clinton: \u00abIt\u2019s all well\u00bb. Obama hatte die Wahlen von 2008 noch mit dem Versprechen, einen Wandel herbeizuf\u00fchren, gewonnen. Clinton aber versprach ein \u00abWeiter so!\u00bb \u2013\u00a0und das Versprechen auf eine bessere Zukunft, einschlie\u00dflich sozialer Verbesserungen, rollte ins Lager von Trump.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"margin: 0px; font-family: 'Calibri',sans-serif; font-size: 11pt;\"><span style=\"color: #000000;\">Der einzige, der Trump h\u00e4tte Paroli bieten k\u00f6nnen, w\u00e4re Bernie Sanders gewesen. Auch er hat die N\u00f6te der arbeitenden Bev\u00f6lkerung angesprochen, ihre Verzweiflung aber nicht gegen Migranten und Muslime gewendet, sondern gegen die Banken und Konzerne \u2013 die 1%, die Amerika ausbluten. Sanders aber rief am Ende zur Wahl Clintons auf und hat damit mit dem Arsch eingerissen, was er zuvor mit den H\u00e4nden aufgebaut hat. H\u00e4tte er seine Abmachung mit dem demokratischen Establishment gebrochen \u2013 dass er als Nichtparteimitglied auf der Liste der Demokraten kandidiert, dann aber loyal zur Siegerin der Nominierung steht \u2013, h\u00e4tte er \u00abden vergessenen M\u00e4nnern und Frauen\u00bb eine Stimme gegeben \u2013 Menschen, zu denen die Kandidatin der Gr\u00fcnen, Jill Stein, trotz ihres Achtungserfolgs von einer Million Stimmen keinen Zugang fand. Er h\u00e4tte einen Schritt gemacht zu einer vom gro\u00dfen Geld unabh\u00e4ngigen politischen Vertretung der Arbeiterklasse.<\/span><\/span><\/p>\n<p><i><span style=\"margin: 0px; font-family: 'Calibri',sans-serif; font-size: 11pt;\"><span style=\"color: #000000;\">*Stand vom 16. November 2016.<\/span><\/span><\/i><\/p>\n<p><i><span style=\"margin: 0px; font-family: 'Calibri',sans-serif; font-size: 11pt;\"><span style=\"color: #000000;\">**<\/span><\/span><\/i><span style=\"margin: 0px; font-family: 'Calibri',sans-serif; font-size: 11pt;\"><a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/interactive\/2016\/11\/08\/us\/politics\/election-exit-polls.html?_r=0\"><i><span style=\"color: #0000ff;\">www.nytimes.com\/interactive\/2016\/11\/08\/us\/politics\/election-exit-polls.html?_r=0<\/span><\/i><\/a><i><span style=\"color: #000000;\">.<\/span><\/i><\/span><\/p>\n<p><cite><span style=\"margin: 0px; font-family: 'Calibri',sans-serif; font-size: 11pt;\"><span style=\"color: #000000;\">Quelle: <\/span><a href=\"http:\/\/www.sozonline.de\/2016\/12\/clinton-hat-ihre-niederlage-verdient\/\"><span style=\"color: #0000ff;\">sozonline.de&#8230;<\/span><\/a><span style=\"color: #000000;\"> vom 5. Dezember 2016<\/span><\/span><\/cite><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000; font-family: Calibri;\">\u00a0<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Angela Klein. Soviel Zerknirschung der liberalen Presse \u00fcber ihre eigene \u00abAbgehobenheit\u00bb war noch nie. Doch was bleibt davon h\u00e4ngen? 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