{"id":1734,"date":"2016-12-13T16:39:20","date_gmt":"2016-12-13T14:39:20","guid":{"rendered":"http:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=1734"},"modified":"2016-12-13T16:39:20","modified_gmt":"2016-12-13T14:39:20","slug":"martin-luther-lichtgestalt-oder-finsterling","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=1734","title":{"rendered":"Martin Luther \u2013 Lichtgestalt oder Finsterling?"},"content":{"rendered":"<p><i><span style=\"margin: 0px; font-family: 'Calibri',sans-serif; font-size: 11pt;\"><span style=\"color: #000000;\">Manuel Kellner.<\/span><\/span><\/i><span style=\"margin: 0px; font-family: 'Calibri',sans-serif; font-size: 11pt;\"><span style=\"color: #000000;\"> Am 31. Oktober 1517 soll Martin Luther seine 95 Thesen an die T\u00fcr der Wittenberger Schlosskirche angeschlagen haben. Ob das nun wirklich so war oder nicht (in der Forschung ist es umstritten): Das Ereignis gilt als Auftakt der Reformation. Aus diesem Anlass<\/span><\/span><!--more--><\/p>\n<p><span style=\"margin: 0px; font-family: 'Calibri',sans-serif; font-size: 11pt;\"><span style=\"color: #000000;\"> laufen in Deutschland seit dem 31. Oktober 2016 ein ganzes Jahr lang Feierlichkeiten zum 500.Reformationsjubil\u00e4um. Nicht nur die evangelischen Landeskirchen veranstalten das, auch der Staat beteiligt sich.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"margin: 0px; font-family: 'Calibri',sans-serif; font-size: 11pt;\"><span style=\"color: #000000;\">Das Land Sachsen-Anhalt gibt daf\u00fcr ordentlich Geld aus, die Bundesregierung steuert f\u00fcr das gute Gelingen unmittelbar 41 Millionen Euro bei. Hinzu kommen viele F\u00f6rdermillionen f\u00fcr die Denkmalpflege, mit denen verschiedene Luther-Gedenkst\u00e4tten auf Hochglanz poliert werden. Wie passt das eigentlich zur vorgeblichen Trennung von Kirche und Staat? Wie viele Millionen gibt es 2018 zum 200.Geburtstag von Karl Marx? Eignet sich Luther wirklich als gefeierte Lichtgestalt angesichts seines Verrats an den aufst\u00e4ndischen Bauern und seiner ungeheuerlichen Hetze gegen \u00abT\u00fcrken\u00bb, \u00abHexen\u00bb und Juden?<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"margin: 0px; font-family: 'Calibri',sans-serif; font-size: 11pt;\"><span style=\"color: #000000;\">Im Jahr 1525 verurteilte Luther die \u00abmordischen und reubischen Rotten der Bawren\u00bb und forderte die Obrigkeit dazu auf, sie zu \u00abzerschmei\u00dfen\u00bb, sie \u00abzu w\u00fcrgen und stechen, heimlich und \u00f6ffentlich, wer da kann, gleich als wenn man einen tollen Hund totschlagen muss\u00bb. Die von der Verschlechterung ihrer Lage bedr\u00e4ngte b\u00e4uerliche Bev\u00f6lkerung war von der reformatorischen Parole der Freiheit (von Rom) angetan und artikulierte ihre Kritik in der Sprache der christlichen \u00dcberlieferung: \u00abAls Adam grub und Eva spann, wo war denn da der Edelmann?\u00bb Besser sollte heutzutage Thomas M\u00fcnzer gefeiert werden, der ihnen die Treue hielt. Luther, der die Macht des Papstes und der Kirche herausgefordert hatte, hielt es hingegen mit den F\u00fcrsten und den adligen Grundherren.<\/span><\/span><\/p>\n<p><b><span style=\"margin: 0px; font-family: 'Calibri',sans-serif; font-size: 11pt;\"><span style=\"color: #000000;\">Wo der Satan sitzt<\/span><\/span><\/b><\/p>\n<p><span style=\"margin: 0px; font-family: 'Calibri',sans-serif; font-size: 11pt;\"><span style=\"color: #000000;\">Als die Armeen des Osmanischen Reichs \u2013 und mit ihnen der Islam \u2013 in Europa vordrangen bis zur Belagerung von Wien, schien Luther mit \u00abdem T\u00fcrken\u00bb einmal mehr der Satan am Werk. Im Jahr 1529 schrieb er zum Beispiel: \u00ab\u2026und man siehet\u2019s auch wohl an der Tat, wie greulich er die Leut, Kind, Weiber, jung und alt erw\u00fcrget, spie\u00dfet, zuhacket, die ihm doch nichts getan, und so handelt, als sei er der zornige Teufel selbs leibhaftig.\u00bb<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"margin: 0px; font-family: 'Calibri',sans-serif; font-size: 11pt;\"><span style=\"color: #000000;\">Die Hexenverfolgung ist keine Erscheinung des Mittelalters, sondern der fr\u00fchen Neuzeit. In den protestantischen Teilen des Deutschen Reichs war sie schlimmer als in den katholischen. Martin Luther schrieb zu den \u00abHexen\u00bb: \u00abEs ist ein \u00fcberaus gerechtes Gesetz, dass die Zauberinnen get\u00f6tet werden, denn sie richten viel Schaden an, was bisweilen ignoriert wird.\u00bb Hexen k\u00f6nnten \u00abMilch, Butter und alles aus einem Haus stehlen \u2026 ein Kind verzaubern \u2026 geheimnisvolle Krankheiten im menschlichen Knie erzeugen \u2026 Schaden f\u00fcgen sie n\u00e4mlich an K\u00f6rpern und Seelen zu \u2026 Die Zauberinnen sollen get\u00f6tet werden, weil sie Diebe sind, Ehebrecher, R\u00e4uber, M\u00f6rder\u2026\u00bb<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"margin: 0px; font-family: 'Calibri',sans-serif; font-size: 11pt;\"><span style=\"color: #000000;\">Luthers Hetze gegen die Juden zieht sich von seinen Schriften in den 30er Jahren bis zu seiner letzten Predigt am 15.Februar 1546, drei Tage vor seinem Tod. Sein im wahrsten Sinne des Wortes exterminatorischer Antijudaismus ist reich belegt. Es gen\u00fcgt, sein Buch von 1543 zu lesen, \u00abVon den Juden und ihren L\u00fcgen\u00bb, das in modernem Deutsch vom Alibri-Verlag neu herausgebracht worden ist. Er schreibt von den Juden, \u00abdass sie die Brunnen vergiften, heimlich morden und Kinder stehlen\u00bb, \u00ab\u2026zerteilen und zerst\u00fcckeln, um am Blut der Christen heimlich ihr M\u00fctchen zu k\u00fchlen\u00bb, sie sind \u00abTeufel\u00bb, \u00abdurstige Bluthunde und M\u00f6rder\u00bb. \u00abDieser tr\u00fcbe Bodensatz, dieser stinkende Abschaum, dieser eingetrocknete Bodensatz, dieser verschimmelte Sauerteig und sumpfige Morast von Judentum \u2026 sind nichts als ein fauler, stinkender, verrotteter Bodensatz vom Blut ihrer V\u00e4ter.\u00bb<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"margin: 0px; font-family: 'Calibri',sans-serif; font-size: 11pt;\"><span style=\"color: #000000;\">Luther empfiehlt, ihre Synagogen niederzubrennen, ihre H\u00e4user zu zerst\u00f6ren, ihnen ihre religi\u00f6sen B\u00fccher wegzunehmen, ihren Rabbinern bei Androhung der Todesstrafe das Lehren zu verbieten, ihren H\u00e4ndlern das Wegerecht zu entziehen, sie zu enteignen und zur Zwangsarbeit zu verurteilen, und schlie\u00dflich sie totzuschlagen, \u00abso wie es Mose tat in der W\u00fcste, als er 3000 totschlug\u00bb.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"margin: 0px; font-family: 'Calibri',sans-serif; font-size: 11pt;\"><span style=\"color: #000000;\">Kein Wunder, dass sich die Nazis auf Luther berufen haben! Der evangelische Landesbischof Martin Sasse \u00e4u\u00dferte sich damals zum Judenpogrom der sogenannten Reichskristallnacht in folgenden Worten:<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"margin: 0px; font-family: 'Calibri',sans-serif; font-size: 11pt;\"><span style=\"color: #000000;\">\u00abAm 10. November 1938, an Luthers Geburtstag, brennen in Deutschland die Synagogen. Vom deutschen Volk wird \u2026 die Macht der Juden auf wirtschaftlichem Gebiet im neuen Deutschland endg\u00fcltig gebrochen und damit der gottgesegnete Kampf des F\u00fchrers zur v\u00f6lligen Befreiung unseres Volkes gekr\u00f6nt. In dieser Stunde muss die Stimme des Mannes geh\u00f6rt werden \u2026 der getrieben von seinem Gewissen, getrieben von den Erfahrungen und der Wirklichkeit, der gr\u00f6\u00dfte Antisemit seiner Zeit geworden ist, der Warner seines Volkes wider die Juden.\u00bb<\/span><\/span><\/p>\n<p><b><span style=\"margin: 0px; font-family: 'Calibri',sans-serif; font-size: 11pt;\"><span style=\"color: #000000;\">Gottesgnade und Gottmensch<\/span><\/span><\/b><\/p>\n<p><span style=\"margin: 0px; font-family: 'Calibri',sans-serif; font-size: 11pt;\"><span style=\"color: #000000;\">Ende des 15.Jahrhunderts versuchten Humanisten um Erasmus von Rotterdam, die Vernunft gegen das kirchliche Dogma zur Geltung zu bringen. Martin Luther vertrat demgegen\u00fcber die absolute Autorit\u00e4t der Heiligen Schrift mit m\u00f6rderischer Aggression: \u00abWer den Erasmus zerdr\u00fcckt, der w\u00fcrget eine Wanze, und diese stinkt noch tot mehr als lebendig!\u00bb Die Vernunft sei n\u00e4mlich \u00abdes Teufels Hure\u00bb. Die Astronomie des Kopernikus widersprach der Bibel, und darum lehnte Luther sie ab: \u00abDer Narr will mir die ganze Kunst \u00adAstronomia umkehren! Aber wie die Heilige Schrift zeigt, hie\u00df Josua die Sonne stillstehen und nicht die Erde!\u00bb<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"margin: 0px; font-family: 'Calibri',sans-serif; font-size: 11pt;\"><span style=\"color: #000000;\">Es ist also aus vielen Gr\u00fcnden angebracht, die Funktion\u00e4re des lutherischen Bekenntnisses dazu aufzufordern, sich von diesem erzreaktion\u00e4ren Martin Luther zu distanzieren. Die kritische Auseinandersetzung mit seiner Theologie kann gleichwohl herausarbeiten und w\u00fcrdigen, welche Aspekte seines Denkens und seiner Lehre einen Fortschritt darstellten und f\u00fcr sp\u00e4tere Aufkl\u00e4rung inspirierend waren. Sein trotziges \u00abHier stehe ich, ich kann nicht anders!\u00bb vor dem Reichstag von Worms ist nur Legende \u2013 schon da hatte er im \u00fcbrigen F\u00fcrstenprotektion. Aber seine Polemik gegen den Ablasshandel \u2013 urspr\u00fcnglich in lateinischer Sprache und mit der Absicht verfasst, mit dem Mittel einer theologischen Disputation die Kirche zu reformieren, und nicht etwa sie zu spalten \u2013 war ohne jeden Zweifel ein wichtiger Beitrag zum \u00abFreiheitskrieg der Menschheit\u00bb, wie Heinrich Heine das sp\u00e4ter nannte.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"margin: 0px; font-family: 'Calibri',sans-serif; font-size: 11pt;\"><span style=\"color: #000000;\">In der Tat: \u00abWenn das Geld im Kasten klingt, die Seele aus dem Fegefeuer springt\u00bb! Was f\u00fcr eine Pervertierung religi\u00f6ser Motive im Dienste der Bereicherung von Pfaffen, die sich die von ihnen selbst gesch\u00fcrten \u00c4ngste der Menschen zunutze machen! Von diesem Ausgangspunkt aus entwickelte Luther verschiedene bahnbrechende Ideen, die sich gegen die Selbstsucht und die Ausw\u00fcchse der kirchlichen Hierarchie richteten, bis hin zur Ablehnung der Sonderung einer Priesterschaft von den gl\u00e4ubigen Menschen. Dazu geh\u00f6rte nat\u00fcrlich auch, die Heilige Schrift und die Worte der Kulthandlungen allgemeinverst\u00e4ndlich und normalen Menschen zug\u00e4nglich zu machen und darum in die Sprache des Volkes zu \u00fcbertragen.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"margin: 0px; font-family: 'Calibri',sans-serif; font-size: 11pt;\"><span style=\"color: #000000;\">Luther hat seine Kritik am Ablasshandel in die Richtung weiterentwickelt, dass er den menschlichen Weg zur Erl\u00f6sung \u00fcberhaupt von den m\u00f6glichen Verdiensten der Menschen in ihrem irdischen Dasein abgetrennt hat. Verk\u00fcrzt gesagt: Der Mensch kann nichts, dem Menschen kommt nichts zu, er kann nur auf die Gnade Gottes bauen. Und da wird es nat\u00fcrlich ungem\u00fctlich. Der Katholik \u2013 zumal im Rheinland \u2013 kann von Herzen s\u00fcndigen, von Herzen Bu\u00dfe tun, von Herzen die Absolution empfangen und sein Heil in weiterer S\u00fcnde und weiterer Reue und weiterer Wiedergutmachung suchen. Der Protestant im Verst\u00e4ndnis Luthers kann das nicht. Ihm bleibt eigentlich nur Zittern und Zagen. Doch hat ihm Luther auch zu einem Trost verholfen.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"margin: 0px; font-family: 'Calibri',sans-serif; font-size: 11pt;\"><span style=\"color: #000000;\">Die von Luther vorausgesetzte \u00abUrgeschiedenheit\u00bb (so nannte das der illustre evangelische Theologe Karl Barth) von Gott und Mensch (wobei Gott Inbegriff alles Guten und aller Souver\u00e4nit\u00e4t und der Mensch Inbegriff aller Verworfenheit und Abh\u00e4ngigkeit ist), wird konterkariert von Luthers Christologie und seiner Betonung der N\u00fctzlichkeit Gottes f\u00fcr die Menschen, die im Opfertod des Gottmenschen Jesus f\u00fcr die Menschen sinnf\u00e4llig und wirksam geworden ist.<\/span><\/span><\/p>\n<p><b><span style=\"margin: 0px; font-family: 'Calibri',sans-serif; font-size: 11pt;\"><span style=\"color: #000000;\">Gott nur, wer Menschen n\u00fctzt<\/span><\/span><\/b><\/p>\n<p><span style=\"margin: 0px; font-family: 'Calibri',sans-serif; font-size: 11pt;\"><span style=\"color: #000000;\">\u00abWenn Gott allein f\u00fcr sich im Himmel s\u00e4\u00dfe wie ein Klotz, so w\u00e4re er nicht Gott\u00bb, lehrte Martin Luther. Und er verallgemeinerte diesen Gedanken: \u00abDie Werke und Gottesdienste aller V\u00f6lker bezeugen das auch, dass ein Gott sein anders nichts sei, denn den Menschen Gutes tun. Denn darum rufet einer Jovem, der andere Martem an, aus keiner Meinung denn alleine darum, dass sie ihnen wollen geholfen haben.\u00bb<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"margin: 0px; font-family: 'Calibri',sans-serif; font-size: 11pt;\"><span style=\"color: #000000;\">Jesus Christus als das sinnliche, Fleisch und Mensch gewordene Wesen Gottes ist, zumal im Verst\u00e4ndnis Luthers, der eigentliche Gott der Christen. Luther sagte darum: \u00abGott ohne Fleisch ist nichts n\u00fctze\u00bb, und: \u00abWie k\u00f6nnte denn nun der Vater auf uns zornig sein? Ja selbst der Vater wird ein Sohn und wegen des Sohnes gezwungen \u2026 uns zu liebkosen.\u00bb Und mehr noch: \u00abWo der Gott Jesus Christus ist, da ist Gott selbst und die ganze Gottheit \u2026 au\u00dferhalb dieses Gottes, des Herrn Christi, ist nirgend kein Gott.\u00bb<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"margin: 0px; font-family: 'Calibri',sans-serif; font-size: 11pt;\"><span style=\"color: #000000;\">In einer seiner Tischreden geht Luther so weit, wie man nur gehen kann, ohne aufzuh\u00f6ren, Theologe zu sein:<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"margin: 0px; font-family: 'Calibri',sans-serif; font-size: 11pt;\"><span style=\"color: #000000;\">\u00abDeus et Cultus sunt Relativa, Gott und Gottesdienst geh\u00f6ren zusammen, eins kann ohn\u2019 das andere nicht sein, denn Gott muss je eines Menschen oder Volkes Gott sein und ist allzeit in predicamento relationis, referiert und ziehet sich aufeinander. Gott will etliche haben, die ihn anrufen und ehren, denn einen Gott haben und ihn ehren geh\u00f6ren zusammen, sunt Relativa wie Mann und Weib im Ehestand, keines kann ohn\u2019 das andere sein.\u00bb<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"margin: 0px; font-family: 'Calibri',sans-serif; font-size: 11pt;\"><span style=\"color: #000000;\">Der Philosoph und Religionskritiker par excellence Ludwig Feuerbach hat darauf aufmerksam gemacht, dass hier die Frage nahegelegt wird, wer in diesem Verh\u00e4ltnis von wem abh\u00e4ngig ist.<\/span><\/span><\/p>\n<p><i><span style=\"margin: 0px; font-family: 'Calibri',sans-serif; font-size: 11pt;\"><span style=\"color: #000000;\">Zum Spannungsverh\u00e4ltnis von Gottesgnadentum und Gottmenschentum bei Luther siehe Ludwig Feuerbach: Das Wesen des Glaubens im Sinne Luthers. In: Werke ins sechs B\u00e4nden. Bd.4 (Kritiken und Abhandlungen III). Frankfurt am Main 1975.<\/span><\/span><\/i><\/p>\n<p><cite><span style=\"margin: 0px; font-family: 'Calibri',sans-serif; font-size: 11pt;\"><span style=\"color: #000000;\">Quelle: <\/span><a href=\"http:\/\/www.sozonline.de\/2016\/12\/martin-luther-lichtgestalt-oder-finsterling\/\"><span style=\"color: #0000ff;\">sozonline.de&#8230;<\/span><\/a><span style=\"color: #000000;\"> vom 13. Dezember 2016<\/span><\/span><\/cite><span style=\"color: #000000; font-family: Calibri;\">\u00a0<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Manuel Kellner. Am 31. Oktober 1517 soll Martin Luther seine 95 Thesen an die T\u00fcr der Wittenberger Schlosskirche angeschlagen haben. 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