{"id":1852,"date":"2017-01-17T11:44:41","date_gmt":"2017-01-17T09:44:41","guid":{"rendered":"http:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=1852"},"modified":"2017-01-17T11:44:41","modified_gmt":"2017-01-17T09:44:41","slug":"weil-der-mittelstand-rechtsnational-waehlt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=1852","title":{"rendered":"Weil der \u00abMittelstand\u00bb rechtsnational w\u00e4hlt"},"content":{"rendered":"<p><em>Jan Ole Arps. <\/em>Wer hat Donald Trump zum US-Pr\u00e4sidenten gew\u00e4hlt, und warum hat Hillary Clinton verloren? \u00dcber diese Fragen wird seit dem 8. November diskutiert. Haben die Demokraten soziale Themen vernachl\u00e4ssigt<!--more--> und sich zu sehr auf \u00bbIdentit\u00e4tspolitik\u00ab konzentriert? Ist die Linke gar Teil des liberalen, urbanen, kosmopolitischen Milieus, das sich nicht mehr f\u00fcr materielle Fragen interessieren muss, wie es Sebastian Friedrich in der letzten ak-Ausgabe beschrieb? Vernachl\u00e4ssigt \u00bbdie Linke\u00ab \u00bbdie Arbeiterklasse\u00ab, die sich nun entt\u00e4uscht von ihr ab- und der Rechten zuwendet? Und brauchen wir deshalb einen \u00bblinken Populismus\u00ab? Was in diesen Nachbetrachtungen der Wahl oft zur Nebensache wird, sind die Motive der W\u00e4hler_innen.<\/p>\n<p>In einer Befragung des Instituts Edison Research \u00fcberwogen f\u00fcr Trump-W\u00e4hler_innen die Themen Einwanderung (64 Prozent) und Terrorismus (59 Prozent). Wer wirtschaftliche Themen f\u00fcr zentral hielt, gab eher Hillary Clinton seine Stimme. Eine \u00fcberw\u00e4ltigende Mehrheit der Trump-W\u00e4hler_innen sprach sich f\u00fcr den Bau eines Zauns zu Mexiko und die Abschiebung von Einwanderer_innen ohne legalen Aufenthaltsstatus aus. Man sollte diese Aussagen ernst nehmen. Trump-W\u00e4hler_innen, die gern als Globalisierungs- oder Modernisierungsverlierer beschrieben werden, formulieren in diesen Umfragen ein rechtes Weltbild, das sich wenig von dem unterscheidet, das auch die Anh\u00e4nger_innen von AfD und FP\u00d6, Front National und UKIP vereint.<\/p>\n<p><strong>Woher bezieht die Rechte ihre Anziehungskraft?<\/strong><\/p>\n<p>Woher bezieht dieses Weltbild seine Anziehungskraft? Die Politologin Silja H\u00e4usermann hat dazu in einem Interview mit der Schweizer Wochenzeitung WOZ gesagt: \u00bbSie m\u00fcssen sich die drei wichtigsten gesellschaftlichen Ver\u00e4nderungen der letzten 40 Jahre vor Augen halten: die Expansion des Bildungswesens, die ver\u00e4nderte Stellung der Frau in der Gesellschaft und die Tertiarisierung, also der \u00dcbergang von der Industrie- zur Dienstleistungsgesellschaft.\u00ab Insbesondere m\u00e4nnliche Besch\u00e4ftigte in der Industrie empf\u00e4nden diese Entwicklung als relativen Abstieg. Nicht die Armen und Prekarisierten, sondern der Mittelstand w\u00e4hle rechtsnational. Diese Menschen \u00bberheben Anspruch auf einen Status, den sie nicht mehr haben &#8211; als Arbeitnehmer, als m\u00e4nnliche Ern\u00e4hrer der Familie. (&#8230;) Die Wurzeln des Rechtsnationalismus m\u00f6gen \u00f6konomisch sein, aber das Problem der sogenannten Modernisierungsverlierer ist in erster Linie ein identit\u00e4res. Deshalb ist die Politik, die verf\u00e4ngt, auch eine identit\u00e4re.\u00ab<\/p>\n<p>Eine \u00e4hnliche Geschichte erz\u00e4hlt die Juristin Joan C. Williams im Harvard Business Review. Sie berichtet dort von ihrem Schwiegervater, der sich aus totaler Armut in eine stabile Mittelklassenexistenz hochgearbeitet hat. Er hatte sein Leben lang mehrere Jobs gleichzeitig, seinen Beruf hasste er. Aber noch mehr hasste er die technischen Angestellten, Vorgesetzten, Lehrer_innen und \u00c4rzte &#8211; Leute, die keine Ahnung von seinem Leben hatten, aber ihm pausenlos erz\u00e4hlten, was er tun sollte und was nicht. Williams Schwiegervater war ein erzkonservativer Republikaner-W\u00e4hler.<\/p>\n<p>Das Problem vieler Linker sei, so Williams, dass sie, wenn sie \u00fcber die Arbeiterklasse sprechen, eigentlich die Armen meinten. Doch die meisten Leute aus der Arbeiterklasse verst\u00fcnden sich selbst als Mittelklasse &#8211; wie ihr Schwiegervater. Und die Statistiken geben ihnen Recht: Das mittlere Einkommen in den USA liegt bei 64.000 US-Dollar. Diese Mittelklasse, zu der gro\u00dfe Teile der wei\u00dfen Arbeiterklasse geh\u00f6rten, interessiere sich wenig f\u00fcr eine Krankenversicherung f\u00fcr die \u00c4rmsten oder den Mindestlohn. \u00bbWhite Working Class Men ist es egal, ob sie bei McDonalds f\u00fcr 15 Dollar statt 9,50 Dollar die Stunde arbeiten k\u00f6nnen. Sie wollen, was mein Schwiegervater hatte: unbefristete, sichere Vollzeitjobs, die den 75 Prozent US-Amerikanern ohne Uniabschluss ein solides Mittelklasseleben erm\u00f6glichen\u00ab, schreibt Williams.<\/p>\n<p><strong>Rassismus und Sexismus verteilen materielle Vorteile<\/strong><\/p>\n<p>Dass die Rechte vor allem von Menschen gew\u00e4hlt wird, die einen Status zu verteidigen und Privilegien zu verlieren haben, ist das eine, und es war schon immer so. Rassismus und Sexismus sind Systeme, die materielle Vorteile verteilen: vor allem an wei\u00dfe Menschen bzw. an M\u00e4nner. In jeder Klasse sind Wei\u00dfe bessergestellt als Nicht-Wei\u00dfe, M\u00e4nner besser als Frauen. Man braucht sich nur die fortdauernden Gehaltsunterschiede von Frauen und M\u00e4nnern ins Ged\u00e4chtnis zu rufen (22 Prozent in Deutschland), daran denken, wer mit Hausarbeit und Kindererziehung belastet ist oder wie sich die Herkunft bei der Wohnungssuche auswirkt.<\/p>\n<p>Wenn nun mehr Frauen, Migrant_innen, People of Color etc. auf den Arbeitsmarkt dr\u00e4ngen, Programme zur Gleichstellung und Minderheitenf\u00f6rderung aufgelegt werden (das ist in der Regel gemeint, wenn von der \u00bbIdentit\u00e4tspolitik\u00ab der Demokraten die Rede ist), kratzt das am Status und den verinnerlichten Selbstverst\u00e4ndlichkeiten derjenigen, die bis dato privilegierteren Zugang zu halbwegs gut bezahlten Jobs und Aufstiegschancen hatten. Die Wut dar\u00fcber ist keine richtungslose Wut. Donald Trumps Wahlsieg ist in der Tat Ergebnis eines Kulturkampfs &#8211; mit materieller Basis. Es ist ein Kulturkampf wei\u00dfer M\u00e4nner aus allen Klassen zur Verteidigung ihres gesellschaftlichen Status &#8211; gegen die, die weiter unten stehen. Mit seinen rassistischen und Frauen verachtenden Spr\u00fcchen hat Trump es meisterhaft vermocht, an die gekr\u00e4nkten Gef\u00fchle dieser Gruppe zu appellieren. Das Gleiche tun AfD und Co. in Deutschland mit ihren Klagen \u00fcber Genderterror, PC-Diktatur und die Islamisierung Europas. (H\u00e4usermann in besagtem Interview: \u00bbIch kenne keine Evidenz daf\u00fcr, dass Sie diese W\u00e4hler mit sozialpolitischen Themen zur\u00fcckgewinnen k\u00f6nnen. Das hat nirgendwo funktioniert.\u00ab)<\/p>\n<p>Die Integration durch Privilegierung ist auch in der Arbeiterklasse keine Unbekannte. Schon immer wird das Klassenverh\u00e4ltnis auch dadurch \u00bbregiert\u00ab, dass ein Teil des Proletariats betriebliche und soziale Aufstiegschancen erh\u00e4lt &#8211; auf Kosten anderer Teile. Karl-Heinz-Roth hat vor mehr als 40 Jahren in seinem Buch \u00fcber die \u00bbandere Arbeiterbewegung\u00ab untersucht, wie durch den Einsatz von Zwangsarbeiter_innen im Zweiten Weltkrieg ein betrieblicher Aufstieg deutscher Facharbeiter erm\u00f6glicht wurde, wie diese betriebliche Hierarchie nach 1945 erhalten wurde, indem die h\u00e4rtesten und unangenehmsten Jobs mit den Vertriebenen aus dem Osten besetzt wurden, und als dieses Arrangement nicht mehr trug, wurden die \u00bbGastarbeiter_innen\u00ab f\u00fcr die Drecksjobs angeheuert. Mit dem Ergebnis, dass in den wilden Streiks von 1973 deutsche Kernbelegschaften die Solidarit\u00e4t mit ihren streikenden migrantischen Kolleg_innen nicht selten verweigerten oder sogar, wie bei Ford in K\u00f6ln, aktiv mithalfen, diese Streiks zu zerschlagen.<\/p>\n<p>Die Spaltung in Kern- und Randbelegschaften, anerkanntere und weniger wertgesch\u00e4tzte Berufsgruppen setzt sich bis heute fort. Folgerichtig werden die l\u00e4ngsten und h\u00e4rtesten Arbeitsk\u00e4mpfe inzwischen meist in Branchen gef\u00fchrt, in denen \u00fcberdurchschnittlich viele Frauen und Menschen mit Migrationsgeschichte arbeiten. Die Streiks der Erzieher_innen und Postbot_innen, der Besch\u00e4ftigten im Einzelhandel und bei Amazon.<\/p>\n<p>Das hei\u00dft nun nicht, dass abstiegsbedrohte Facharbeiter, wei\u00dfe M\u00e4nner oder heterosexuelle Kleinfamilien sich automatisch nach rechts orientieren &#8211; oder dass Arme, Migrant_innen, Frauen gegen die AfD immun w\u00e4ren. Es ist ja auch niemand nur \u00bbwei\u00dfer Mann\u00ab, sondern dazu noch vieles andere: vielleicht schwul, leidenschaftlicher Cineast, christlicher Fundamentalist oder depressiver Einzelg\u00e4nger. \u00bbWir alle sind Teil mehrerer Wirs\u00ab, hat der franz\u00f6sische Philosoph Didier Eribon k\u00fcrzlich auf einer Veranstaltung in Berlin gesagt &#8211; um davor zu warnen, Menschen auf eindimensionale Identit\u00e4ten zu reduzieren, und die Existenz von Differenz und Konflikten ins Ged\u00e4chtnis zu rufen. Viele Dinge haben Einfluss darauf, wie wir die Welt sehen und wahrnehmen. Und unsere soziale Existenz macht uns empf\u00e4nglicher oder weniger empf\u00e4nglich f\u00fcr rechte L\u00f6sungen.<\/p>\n<p><strong>Populismus in Zeiten des rechten Vormarschs<\/strong><\/p>\n<p>Vielleicht w\u00e4re es also nicht die schlechteste Idee, die Fixierung auf die konservativen W\u00e4hler_innen aufzugeben und den Blick auf jene Menschen zu richten, deren Interessen derzeit massiv bedroht sind: Frauen, Migrant_innen, Gefl\u00fcchtete, Prek\u00e4re, LGBTI, Erwerbslose etc. Oder anders: Vielleicht macht es mehr Sinn, statt \u00fcber Gruppen \u00fcber Themen und Interessen zu sprechen. Dann folgt n\u00e4mlich die n\u00e4chste Erkenntnis auf dem Fu\u00df: Dies ist keine Zeit der Offensive, sondern eine der Abwehrk\u00e4mpfe. Die Zahl rassistischer Angriffe explodiert, homophobe Gewalt nimmt zu.<\/p>\n<p>Womit wir bei der Populismusfrage w\u00e4ren. Stimmen aus allen linken Lagern schlagen seit den rechten Wahlsiegen mit immer mehr Nachdruck einen \u00bbLinkspopulismus\u00ab vor. Ein gef\u00e4hrliches Man\u00f6ver, denn es setzt methodisch auf Vereinheitlichung und Homogenisierung &#8211; und das ausgerechnet zu einem Zeitpunkt, wo Abweichung, Komplexit\u00e4t und Differenz bedroht sind wie lange nicht.<\/p>\n<p>Populismus zielt auf die Herstellung einer Gruppe auf der Grundlage einer konstruierten Gemeinsamkeit. Durch B\u00fcndelung von Kr\u00e4ften soll ihre politische Schlagkraft gesteigert werden. Zum Populismus geh\u00f6ren Ideen wie \u00bbWir hier unten gegen die da oben\u00ab, \u00bbdas Volk gegen die Elite\u00ab oder \u00bbdie 99 Prozent gegen das eine Prozent\u00ab. Die Begrifflichkeiten variieren, die Methode ist die gleiche: Vereinfachung, Ausblendung \u00bbinterner\u00ab Differenzen und Widerspr\u00fcche zugunsten der Sammlung gegen einen \u00e4u\u00dferen Gegner.<\/p>\n<p>Es gibt Situationen, in denen soziale Konflikte in polarisierten Konfrontationen ausgetragen werden. Raul Zelik schreibt dazu an anderer Stelle in dieser Ausgabe mehr. In einer Zeit politischer Defensive scheint mir eine solche Strategie fatal. Es ist eine Operation mit konservativen Verlockungen. Das \u00bbgeeinte Volk\u00ab gegen die \u00bbkorrupte Elite\u00ab &#8211; in Deutschland sollte man sich noch erinnern, wozu das geeinte Volk f\u00e4hig ist.<\/p>\n<p>Kein populistisches Projekt ist zudem denkbar ohne seine Architekt_innen und Choreograph_innen. Damit ist es nicht nur h\u00f6chst anf\u00e4llig f\u00fcr politische \u00dcbernahmen aller Art, es zieht Personen, die nach F\u00fchrungsrollen streben, geradezu systematisch an. Und es bietet ihnen mit seinen Appellen an einfache Botschaften und der Ablehnung alles Widerspr\u00fcchlichen und Langsamen ideale Bedingungen.<\/p>\n<p>Wenn Linke sich in der aktuellen bedrohlichen Lage etwas vornehmen m\u00f6chten, dann vielleicht nicht gerade die Kopie rechter Formen und reaktion\u00e4rer Harmoniesucht. Wenn das Recht aller auf ein menschenw\u00fcrdiges Leben ein guter politischer Kompass ist, gibt es mehr als genug zu tun. Die Verteidigung des Rechts, keine rassistische, religi\u00f6s motivierte, sexuelle oder homophobe Gewalt zu erleben, der Kampf f\u00fcr das Recht auf Flucht und Migration, f\u00fcr das Recht, nicht im Mittelmeer zu ertrinken oder von Bomben get\u00f6tet zu werden. Und nicht zuletzt &#8211; in Deutschland wie in den USA &#8211; der Kampf f\u00fcr das Recht, nicht abgeschoben zu werden.<\/p>\n<p>Vielleicht ergibt sich aus einer solchen Praxis dann auch die gesellschaftliche Erz\u00e4hlung, die manche Linke gerade so sehr vermissen.<\/p>\n<p><strong>US-Wahl: Was sagen die Zahlen?<\/strong><\/p>\n<p>Etwa 58 Prozent der 231,5 Millionen Wahlberechtigten in den USA sind zur Wahl gegangen. Knapp 63 Millionen w\u00e4hlten Donald Trump, etwa 65,5 Millionen Hillary Clinton. Einige Millionen w\u00e4hlten andere Kandidat_innen, fast 100 Millionen w\u00e4hlten gar nicht. Eine gro\u00dfe Zahl US-B\u00fcrger_innen ist von der Teilnahme an der Wahl ausgeschlossen. Wer eine Strafe verb\u00fc\u00dft oder wegen bestimmter Delikte verurteilt wurde (kurioserweise gilt das nicht bei Verurteilung wegen Wahlbetrugs), darf in vielen Bundesstaaten nicht w\u00e4hlen. USA-weit betrifft das fast sechs Millionen Menschen &#8211; 2,5 Prozent der \u00fcber 18-j\u00e4hrigen Bev\u00f6lkerung, aber fast acht Prozent der Schwarzen Erwachsenen. In manchen Bundesstaaten sind besonders viele Menschen nicht wahlberechtigt, etwa im Swing State Florida. Hier darf jeder Zehnte nicht w\u00e4hlen &#8211; allerdings 30 bis 40 Prozent der erwachsenen Schwarzen M\u00e4nner. Das US-Wahlsystem bevorzugt zudem d\u00fcnn besiedelte l\u00e4ndliche gegen\u00fcber dicht besiedelten, st\u00e4dtisch gepr\u00e4gten Bundesstaaten. Gegen\u00fcber 2012 hat Donald Trump auch bei W\u00e4hler_innen mit geringem <strong>Haushaltseinkommen<\/strong>, bei denen traditionell die Demokraten vorne liegen, hinzugewonnen (allerdings nicht so massiv, wie manche Kommentare nahelegen) &#8211; vor allem aber hat Hillary Clinton bei ihnen verloren. In den deindustrialisierten Bundesstaaten Iowa, Michigan, Ohio, Pennsylvania und Wisconsin, den \u00bbRust Belt 5\u00ab, gewannen die Republikaner gegen\u00fcber 2012 insgesamt 335.000 Stimmen aus Haushalten mit einem Jahreseinkommen unter 50.000 US-Dollar hinzu. Die Demokraten verloren 1,17 Millionen W\u00e4hler_innen in dieser Einkommensgruppe. In der Einkommensgruppe zwischen 50.000 und 100.000 US-Dollar gewann Donald Trump in diesen Staaten 26.000 W\u00e4hler_innen hinzu, Hillary Clinton verlor 379.000. Nur bei den noch besser Verdienenden erzielten beide Parteien Zuw\u00e4chse. Die Wahlergebnisse lassen sich auch nach <strong>Hautfarbe<\/strong> aufschl\u00fcsseln. In den Rust Belt 5 verloren die Demokraten 950.000 wei\u00dfe und 400.000 nicht wei\u00dfe W\u00e4hler_innen (-13 und -11,5 Prozent). Von den 950.000 wei\u00dfen W\u00e4hler_innen, die 2016 nicht mehr Demokraten w\u00e4hlten, waren 770.000 M\u00e4nner. Die Republikaner gewannen 450.000 wei\u00dfe W\u00e4hler_innen hinzu (+4,9 Prozent). USA-weit w\u00e4hlten 88 Prozent der Schwarzen W\u00e4hler_innen und 65 Prozent derjenigen mit lateinamerikanischen Wurzeln Demokraten.<\/p>\n<p><em>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.akweb.de\/ak_s\/ak622\/48.htm\">ak &#8211; analyse &amp; kritik &#8211; zeitung f\u00fcr linke Debatte und Praxis \/ Nr. 622 \/ 13.12.2016&#8230;<\/a> vom 16. Januar 2017<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jan Ole Arps. Wer hat Donald Trump zum US-Pr\u00e4sidenten gew\u00e4hlt, und warum hat Hillary Clinton verloren? \u00dcber diese Fragen wird seit dem 8. November diskutiert. 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