{"id":2367,"date":"2017-07-31T14:14:45","date_gmt":"2017-07-31T12:14:45","guid":{"rendered":"http:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=2367"},"modified":"2017-07-31T14:14:45","modified_gmt":"2017-07-31T12:14:45","slug":"solidaritaet-mit-dem-palaestinensischen-widerstand","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=2367","title":{"rendered":"Solidarit\u00e4t mit dem pal\u00e4stinensischen Widerstand!"},"content":{"rendered":"<p><em>ArbeiterInnenmacht Flugblatt. <\/em>Seit Wochen finden in Jerusalem und ganz Pal\u00e4stina die gr\u00f6\u00dften Proteste gegen die zionistische Unterdr\u00fcckung seit langem statt. Ausl\u00f6ser war ein Feuergefecht zwischen israelischen Polizisten und pal\u00e4stinensischen Jugendlichen, bei dem am 14. Juli 3 Jugendliche und 2 Polizisten get\u00f6tet wurden.<!--more--><\/p>\n<p>Daraufhin antwortete die israelische Polizei und Regierung mit weiterer Repression und der Errichtung eines weiteren Checkpoints, um den Zugang zur al-Aqsa-Moschee zu erschweren. Nach massiven Protesten in ganz Pal\u00e4stina und aller Str\u00f6mungen der pal\u00e4stinensischen Bev\u00f6lkerung entfernten die israelischen Sicherheitskr\u00e4fte vorerst Metalldetektoren, Kameras und Absperrgitter.<\/p>\n<p>Tausende Pal\u00e4stinenserInnen feierten diesen hart erk\u00e4mpfen Teilerfolg. Aber er w\u00e4hrte nicht lange. Nachdem es zu weiteren Zusammenst\u00f6\u00dfen gekommen ist, wurde M\u00e4nnern unter 50 (!) der Zugang zur Moschee verwehrt. Diese weitere Provokation wird zu Recht Emp\u00f6rung hervorrufen.<\/p>\n<p><strong>Verlogene Begr\u00fcndung<\/strong><\/p>\n<p>Die israelische Regierung rechtfertigt die immer engere Kontrolle des Zugangs zur Moschee mit der \u201eGefahr des Terrorismus\u201c. Diese L\u00fcge, die die gesamte pal\u00e4stinensische gl\u00e4ubige Bev\u00f6lkerung unter Generalverdacht stellt, bleibt eine L\u00fcge, auch wenn sie von den USA oder der deutschen Regierung wiederholt wird. Diese imperialistischen Staaten zeigen nur einmal mehr, dass sie das zionistische Regime als ihren Verb\u00fcndeten und \u201eOrdnungsmacht\u201c im Nahen Osten betrachten und brauchen. Daf\u00fcr erh\u00e4lt es freie Hand bei seiner Politik der fortgesetzten Vertreibung des pal\u00e4stinensischen Volkes \u2013 sei es in Jerusalem, in der West Bank oder in Gaza.<\/p>\n<p>Die immer st\u00e4rkere Kontrolle des Zugangs zur al-Aqsa-Moschee ist Teil dieser Politik. Sie ist eine bewusste rassistische Provokation durch die israelischen Beh\u00f6rden. Sie stellt damit alle Pal\u00e4stinenserInnen unter Generalverdacht.<\/p>\n<p>Die aktuellen Provokationen in Jerusalem sind keine isolierten Einzelakte. Sie sind im Kern auch keine \u201ereligi\u00f6sen\u201c oder \u201eSicherheitsfragen\u201c.<\/p>\n<p>Die zunehmend versch\u00e4rften Kontrollen des Zugangs sind Teil der fortgesetzten zionistischen Kolonisierungs- und Vertreibungspolitik. Die Regierung Netanjahu versucht, die Situation zu einer weiteren Aushungerung von Gaza und zur weiteren Entrechtung der Pal\u00e4stinenserInnen in Gaza, der Westbank oder in Jerusalem zu nutzen.<\/p>\n<p><strong>Widerstand<\/strong><\/p>\n<p>Gegen diesen Angriff sind in den letzten Wochen Zehntausende auf die Stra\u00dfe gegangen. Allein am 27. Juli haben sich rund 100.000 in der Altstadt von Jerusalem versammelt. Die israelische Polizei geht gegen diese DemonstrantInnen brutal vor und setzt Gummigeschosse gegen sie ein. Allein vom 14. bis zum 25. Juli wurden lt. Pal\u00e4stinensischem Roten Kreuz 1090 Menschen verletzt.<\/p>\n<p>Zweifellos hat die israelische Regierung nicht mit dem massiven Widerstand gerechnet. Er ist aber auch die einzig wirksame Antwort auf die Unterdr\u00fcckung durch das Regime. Er kann zum Ausgangspunkt f\u00fcr eine neue Intifada, f\u00fcr den gemeinsamen Widerstand werden.<\/p>\n<p>Als revolution\u00e4re KommunistInnen unterst\u00fctzen wir diesen Kampf. Das hei\u00dft nicht, dass wir die Politik von Hamas oder der Pal\u00e4stinensischen Autonomiebeh\u00f6rde teilen. Im Gegenteil: Wir lehnen deren Strategie und Zielvorstellungen ab und treten f\u00fcr den Aufbau einer revolution\u00e4re ArbeiterInnenpartei ein.<\/p>\n<p>Aber diese Differenzen \u00e4ndern nichts daran, dass der Widerstand gegen Besatzung und Unterdr\u00fcckung legitim ist. Solange den Pal\u00e4stinenserInnen das Recht auf R\u00fcckkehr verwehrt wird, solange ihr Land von einem rassistischen Staat geraubt wird, kann es keine gerechte L\u00f6sung geben. Wir treten f\u00fcr einen demokratischen und sozialistischen Staat in ganz Pal\u00e4stina ein, in dem alle Menschen gleichberechtigt, unabh\u00e4ngig von Nationalit\u00e4t, Religion oder Geschlecht, leben k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>\u2013 Solidarit\u00e4t mit dem pal\u00e4stinensischen Widerstand!<\/p>\n<p>\u2013 Nieder mit Zionismus und Imperialismus!<\/p>\n<p><em>Quelle: <a href=\"http:\/\/arbeiterinnenmacht.de\/2017\/07\/28\/solidaritaet-mit-dem-palaestinensischen-widerstand\/\">arbeiterinnenmacht.de&#8230;<\/a> vom 31. Juli 2017<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>ArbeiterInnenmacht Flugblatt. Seit Wochen finden in Jerusalem und ganz Pal\u00e4stina die gr\u00f6\u00dften Proteste gegen die zionistische Unterdr\u00fcckung seit langem statt. Ausl\u00f6ser war ein Feuergefecht zwischen israelischen Polizisten und pal\u00e4stinensischen Jugendlichen, bei dem am 14. 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