{"id":2424,"date":"2017-08-16T15:02:16","date_gmt":"2017-08-16T13:02:16","guid":{"rendered":"http:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=2424"},"modified":"2017-08-16T15:02:16","modified_gmt":"2017-08-16T13:02:16","slug":"usa-es-ist-an-der-zeit-dem-rechten-terror-entgegenzutreten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=2424","title":{"rendered":"USA: \u00abEs ist an der Zeit, dem rechten Terror entgegenzutreten!\u00bb"},"content":{"rendered":"<p><em>International Socialist Organization. <\/em>Die Maske der scheinbar neuen \u201eAlt-Right\u201c-Bewegung wurde abgerissen und es zeigte sich die bekannte furchtbare Fratze des Faschismus, von dem die meisten Leute dachten, er sei bloss ein Relikt der Geschichte.<!--more--> Bei den Demonstrationen des letzten Wochenendes unter dem Namen \u201eUnite the Right\u201c in Charlottesville <a href=\"#_edn1\" name=\"_ednref1\">[i]<\/a>, Virgina, ging es nie um die vorgeschobene Verteidigung der freien Meinungs\u00e4usserung, sondern darum, f\u00fcr eine Statue der Konf\u00f6derierten einzutreten. Die Veranstalter hiessen offene Nazis willkommen, welche die Strassen von Charlottesville durchstrichen und nach potentiellen Angriffszielen suchten und schliesslich in einer Terrorattacke mit einem Auto in friedliche Demonstrant*innen fuhren, wobei die 32-j\u00e4hrige lokale Aktivistin Heather Heyer get\u00f6tet und Dutzende weitere zum Teil schwer verletzt wurden. Die w\u00fctende Antwort auf den Naziterror in Charlottesville kam sofort und \u00e4usserte sich in k\u00e4mpferischen Protesten und Mahnwachen in Hunderten St\u00e4dten und einer von \u00fcberall herkommenden Verurteilung der rassistischen Gewalt. Von \u00fcberall, ausser von Donald Trumps Weissem Haus.<\/p>\n<p><strong>Eine starke Antwort der Linken ist gefragt<\/strong><\/p>\n<p>Dies ist ein entscheidender Moment. \u201eWird diese offene Zurschaustellung des Rassismus die extreme Rechte wieder an den Rand der Politik dr\u00e4ngen, oder zur weiteren Normalisierung der Bewegung beitragen und sie so zum festen Bestandteil der nationalen Debatte werden lassen?\u201c, fragte die New York Times. <a href=\"#_edn2\" name=\"_ednref2\">[ii]<\/a> Die Antwort darauf h\u00e4ngt von den Millionen ab, die in klarer Opposition zu Trump und der Rechten stehen. Ihre Reaktion in den n\u00e4chsten Wochen und Monaten wird entscheidend sein.<\/p>\n<p>Jetzt ist es an der Zeit, die Angst, welche die Faschist*innen uns f\u00fchlen lassen wollen, zu \u00fcberwinden und Demonstrationen mit \u00fcberw\u00e4ltigenden Zahlen zu organisieren \u2013 damit wir dieses Krebsgeschw\u00fcr stoppen, bevor es zu etwas noch Gef\u00e4hrlicherem wird. Das bedeutet breite Proteste mit allen zu organisieren, die von dieser Gefahr betroffen sind, was schlussendlich wir alle sind, um zu beweisen, dass die Rechte eine kleine Minderheit ist. Nach der \u00fcblen Gewalt der rechten Sturmtruppen in Charlottesville wissen wir, dass die extreme Rechte nicht auf mehr Macht durch mehr Stimmen oder gute Zustimmungswerte hofft. Wir k\u00f6nnen sie nicht durch das liberale Credo \u201esie einfach ignorieren\u201c besiegen. Wenn wir heute die extreme Rechte nicht stoppen, werden sie uns an unserer Basisarbeit morgen hindern, so einfach ist das. Das ist kein Kampf den wir gew\u00e4hlt haben, aber es ist einer, den wir gewinnen m\u00fcssen! Wir m\u00fcssen uns auch klar sein, dass wir uns weder auf die Polizei, noch auf die Regierung in diesem Kampf verlassen k\u00f6nnen. Es ist an uns unsere Gemeinden und unsere Bewegungen vor den Rechten zu sch\u00fctzen. Wenn wir erfolgreich sind, k\u00f6nnte Charlottesville ein Wendepunkt bedeuten, nicht nur im Kampf gegen rechts, sondern auch in unserer eigenen Organisationsf\u00e4higkeit.<\/p>\n<p>Die International Socialist Organization verschreibt sich komplett diesem dringenden Kampf und wir beteiligen uns an den Aufrufen vieler Organisationen und Personen seit Charlottesville: F\u00fcr einen vereinten Kampf, um sich den Rechten entgegenzustellen und den Faschismus zu besiegen! Der Widerstand wird in den n\u00e4chsten Wochen einzeln aufflackern, von Boston bis Berkeley, aber dieser Kampf muss \u00fcberall gef\u00fchrt werden, in jeder Stadt, in allen Gemeinden, in der Schule und am Arbeitsort. Wir bitten all unsere Unterst\u00fctzer*innen und die gesamte Linke diesen Standpunkt einzunehmen: Jetzt ist die Zeit vereint zu k\u00e4mpfen!<\/p>\n<p><strong>Die Gefahr der Faschist*innen<\/strong><\/p>\n<p>Der schrecklichste Zwischenfall in Charlottesville war nat\u00fcrlich der terroristische Anschlag des Neonazis James Fields, Mitglied von \u201eVanguard America\u201c, der seinen Wagen mit hoher Geschwindigkeit in eine Gruppe Protestierender fuhr, wobei unter anderem Personen der International Socialist Organisation, der Democratic Socialists of America und der Industrial Workers of the World getroffen wurden. Aber das Projekt des Faschismus ist weitaus umfassender als vereinzelte Terrorattacken. Sie wollen eine Organisation von disziplinierten Verbrecher*innen aufbauen, um systematisch alle unterdr\u00fcckten Menschen einzusch\u00fcchtern und zu terrorisieren, ein Projekt, das, so lehrt die Geschichte, inh\u00e4rent mit Mord verbunden ist. In diesem Fall war James Fields der M\u00f6rder. Aber die Nazis und die Rechten \u201ePeacekeepers\u201c, die schwer bewaffnet nach Charlottesville kamen, waren bereit Gewalt gegen People of Color, J\u00fcd*innen und Linke anzuwenden. Sie sind \u00e4usserst gewillt Individuen auszul\u00f6schen auf ihrem Weg zu ihren eigentlichen Zielen: Massenmord und Genozid. Das wahre Gesicht des Faschismus war w\u00e4hrend des ganzen Wochenendes klar zu erkennen: Hunderte fackeltragende M\u00e4nner, die \u201eBlut und Boden\u201c schrien und Gegenproteste angriffen; Gruppen mit Waffen und Schildern, die vor allem People of Color, wie den 20-j\u00e4hrigen Deandre Harris suchten und brutal niederschlugen.<\/p>\n<p>Wie ProRepublica Reporter A.C. Thompson schreibt, zeigte die extreme Rechte in Charlottesville \u201eeine derart noch unbekannte Organisiertheit und taktische Intelligenz. Hunderte Rassisten spazierten am Freitagabend durch die Dunkelheit zu einem Park in Gruppen von f\u00fcnf bis 20 Personen. Eine Handvoll R\u00e4delsf\u00fchrer mit Headsets und Kommunikationsger\u00e4ten gab Anweisungen als ein Truck mit Fackeln in der N\u00e4he hielt. Innerhalb von Minuten waren hunderte Personen um den Truck. Schnell und effizient formierten sie einen Demonstrationsumzug mit brennenden Fackeln durch den Campus der Universit\u00e4t von Virginia.\u201c <a href=\"#_edn3\" name=\"_ednref3\">[iii]<\/a><\/p>\n<p>Die Faschist*innen Charlottesville waren sehr selbstsicher. Ein kleiner arroganter Nazi namens Sean Patrick Nielsen prahlte gegen\u00fcber der Washington Post: \u201eIch bin hier f\u00fcr republikanische Werte; erstens Aufstehen f\u00fcr die lokale weisse Identit\u00e4t, denn unsere Identit\u00e4t ist in Gefahr, zweitens der freie Markt und drittens das T\u00f6ten von Juden.\u201c <a href=\"#_edn4\" name=\"_ednref4\">[iv]<\/a> All dies machte Trumps Verurteilung der Gewalt \u201eauf vielen Seiten\u201c umso l\u00e4cherlicher f\u00fcr Millionen von Menschen. In der Konsequenz feierte die Neonazi Seite Daily Stormer den Kommentar des Pr\u00e4sidenten als einen Sieg. <a href=\"#_edn5\" name=\"_ednref5\">[v]<\/a> Dies ist ein weiteres Zeichen der momentanen Gefahr: Eine Trump-Administration, die verseucht ist mit rechtsextremen Rassisten, von Alt-Right Fan Steve Bannon zum Euro-Faschisten Freund Sebastian Gorka, zum enthusiastischen Konf\u00f6derationalisten Jeff Sessions. Wir sollten uns keine Illusionen machen: Die giftige Mischung der extremen Rechten, die von offenen Nazis bis zu Leuten mit dem Schl\u00fcssel zum Weissen Haus reichen, ist die gef\u00e4hrlichste Kraft des amerikanischen Faschismus seit Generationen.<\/p>\n<p><strong>Antifaschistische Antworten und Strategien entwickeln<\/strong><\/p>\n<p>Unsere Seite hat eine potentiell starke Waffe gegen die wachsende Gefahr: Unsere schiere Anzahl! Die Geschehnisse von Charlottesville, nicht nur der Terror, sondern auch die Naziflaggen, die Fackelm\u00e4rsche, die verbrecherische Gewalt, schockierten einen Grossteil der amerikanischen Gesellschaft. Von Samstagabend bis am Montag gab es in \u00fcber 400 St\u00e4dten Solidarit\u00e4tsdemonstrationen <a href=\"#_edn6\" name=\"_ednref6\">[vi]<\/a>; eine Explosion des Protests, der an die Tage nach der Wahl Trumps im letzten November 2016 erinnerte. Jason Kessler, B\u00fcrger von Charlottesville, der die \u201eUnite the Right\u201c-Demonstration initiierte, wurde von einer w\u00fctenden lokalen Bev\u00f6lkerung von seiner eigenen Pressekonferenz vertrieben. Von \u00fcberall aus dem Land gab es Statements gegen hausgemachten white-supremacy-Terrorismus, und gegen Trumps schwache Antwort darauf. Die b\u00fcrgerlichen Medien stoppten pl\u00f6tzlich mit der fehlerhaften Bezeichnung des \u201eAlt-Right\u201c f\u00fcr Leute wie Richard Spencer und nannten sie hingegen richtigerweise \u201ewhite supremacists\u201c. Duzende Republikaner im Kongress, die ihre Karriere auf Kuppelei mit Rassismus und der Reaktion aufbauten, preschten vor, um die Nazis zu verurteilen und distanzierten sich von Trump, der schlussendlich gezwungen war, am Montag, 14. August 2017 die white supremacists explizit zu benennen und zu verurteilen. Aber auch hier sollte klar gesehen werden, dass Trumps versp\u00e4tete Antwort auf Charlottesville vor allem einen Appell an mehr \u201eLaw and Order\u201c-Politik enthielt; mit diesem rassistischen Schlagwort meint er vor allem der Polizei und den Einwanderungsbeh\u00f6rden mehr Macht zu geben, um People of Color zu drangsalieren. Die M\u00e4chte des \u201eLaw and Order\u201c waren zwar \u00fcberall auf den Strassen in Charlottesville, sie standen aber nur rum und schauten der rechten Gewaltorgie zu. <a href=\"#_edn7\" name=\"_ednref7\">[vii]<\/a><\/p>\n<p>Anstatt die Regierung um Schutz zu bitten, m\u00fcssen wir Massenproteste organisieren und uns selbst sch\u00fctzen. Die Strategie sich auf kleine antifaschistische Gruppen zu verlassen, die f\u00fcr die Unterdr\u00fcckten gegen die Nazis k\u00e4mpfen, zeigte sich anhand der grossen Mobilisierung der rechten Heuchler als unzul\u00e4nglich. Jetzt ist der Moment, eine Einheitsfront mit so vielen Organisationen wie m\u00f6glich im Kampf gegen die Rechte zu bilden, nicht nur mit linken Gruppierungen, sondern auch mit Gewerkschaften und Menschenrechtsorganisationen bis zu kleinen Clubs an den Universit\u00e4ten. In Portland, Oregon brachte diese Strategie im Juni 2017 mehr als 1000 Leute auf die Strasse, um gegen Gruppierungen zu protestieren, die den rassistischen Mord an Ricky John Best und Taliesin Myrddin Namkai-Meche feiern wollten. <a href=\"#_edn8\" name=\"_ednref8\">[viii]<\/a> Wir brauchen mehr solche Events, etwa wenn am 19. August 2017 die extreme Rechte in Boston aufmarschieren will oder das ganze Jahr hindurch gegen Campustour von Richard Spencer [F\u00fchrer der Alt-Right]. Das \u201eMovement for Black Lives\u201c hat f\u00fcr den 19. August 2017 zu einem nationalen Aktionstag aufgerufen. Am 27. August 2017 plant die extreme Rechte eine umfassende Mobilisierung in Berkeley, California, unter dem Banner \u201eNo to a marxist America\u201c, wo sie die rassistischen \u00dcbergriffe des letzten Fr\u00fchlings wiederholen wollen. Aber Antifaschist*innen bereiten sich seit Wochen auf diese Tage vor, um die klare Nachricht zu senden, dass wir angesichts ihres Hasses und ihrer Gewalt keinen Schritt zur\u00fcckweichen.<\/p>\n<p>Unter den vielen Verurteilungen der Gewalt in Charlottesville kam immer wieder die falsche Interpretation auf, dass solche faschistische Umtriebe irgendwie \u201eunamerikanisch\u201c w\u00e4ren. Gewalt\u00e4tiger Rassismus ist aber tief in die Geschichte Amerikas verankert und Terrorismus f\u00fcr die Verteidigung der verdrehten Ideale der Rechten ist so amerikanisch wie Apfelkuchen und Pancakes. Aber auch der Kampf gegen rassistischen Terror ist ebenso Teil der amerikanischen Erinnerung. Diejenigen, die erz\u00e4hlen, man solle die Rassist*innen einfach ignorieren, dann gingen sie von alleine weg, vergessen das oft. Oder sie haben Angst, dass unsere Bewegung nicht im Kampf gegen rechts endet. Es ist an der Zeit von \u00e4lteren Generationen zu lernen, die den Ku Klux Klan oder den Faschismus in Europa bek\u00e4mpften. Es ist Zeit zusammenzukommen, um die Kr\u00e4fte zu besiegen, die uns zuhause halten wollen. Genauso wie wir St\u00e4rke von den Einwohner*innen von Ferguson, Missouri, gewinnen konnten [Start der BlackLivesMatter-Bewegung im August 2014], k\u00f6nnen uns auch die Worte von Heather Heyers Mutter Kraft f\u00fcr kommende K\u00e4mpfe geben: \u201eSie w\u00fcrde sich nie f\u00fcr ihre \u00dcberzeugungen verstecken. Und daf\u00fcr starb sie. Sie starb w\u00e4hrend sie f\u00fcr ihre tiefen \u00dcberzeugungen k\u00e4mpfte.\u201c Die Gefahr der Rechten steigt, aber wir m\u00fcssen ihr entgegentreten um \u00fcberhaupt unsere Forderungen anbringen zu k\u00f6nnen. Ein Sprecher in Columbus, Ohio, gab dem von vielen seit Charlottesville gef\u00fchlten Instinkt der Solidarit\u00e4t einen Ausdruck:<\/p>\n<p>\u201eAls wir mit der Organisation der Proteste an den Flugh\u00e4fen gegen Trumps Muslim Ban im Januar 2017 begannen, posteten hunderte Islamophobe und Rechtsextreme Fotos und Videos von Menschen und Tieren, wie sie von Autos \u00fcberfahren wurden. Sie wollten uns einsch\u00fcchtern. Wir l\u00f6schten die Videos stundenlang, bis tief in die Nacht. Am n\u00e4chsten Tag kamen hunderte, um gegen die Einreisesperre zu protestieren. Wir hielten zwar nach verd\u00e4chtigen Autos Ausschau, es kamen aber keine. Und so wurden wir Teil der historischen Flughafenbesetzungen, womit die erste Version der Einreisesperre wieder aufgehoben wurde. Diese Faschist*innen versuchen uns zum Schweigen zu bringen, sie versuchen uns einzusch\u00fcchtern, sie wollen dass wir Angst haben. Doch wir sind viele, sie nur wenige!\u201c<\/p>\n<p><em>\u00dcbersetzung und Untertitel durch BFS Jugend Z\u00fcrich.<\/em><\/p>\n<p><em>Quelle: <a href=\"https:\/\/sozialismus.ch\/artikel\/2017\/usa-es-ist-an-der-zeit-dem-rechten-terror-vereint-entgegenzutreten\/\">sozialismus.ch&#8230;<\/a> vom 16. August 2017<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#_ednref1\" name=\"_edn1\">[i]<\/a> <a href=\"https:\/\/socialistworker.org\/2017\/08\/14\/charlottesville-is-a-call-to-action\">https:\/\/socialistworker.org\/2017\/08\/14\/charlottesville-is-a-call-to-action<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ednref2\" name=\"_edn2\">[ii]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.nytimes.com\/2017\/08\/13\/us\/far-right-groups-blaze-into-national-view-in-charlottesville.html\">https:\/\/www.nytimes.com\/2017\/08\/13\/us\/far-right-groups-blaze-into-national-view-in-charlottesville.html<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ednref3\" name=\"_edn3\">[iii]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.propublica.org\/article\/a-new-generation-of-white-supremacists-emerges-in-charlottesville\">https:\/\/www.propublica.org\/article\/a-new-generation-of-white-supremacists-emerges-in-charlottesville<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ednref4\" name=\"_edn4\">[iv]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.washingtonpost.com\/video\/national\/state-of-emergency-declared-after-white-nationalists-gathering-in-charlottesville\/2017\/08\/12\/7c67cb72-7fb1-11e7-b2b1-aeba62854dfa_video.html\">https:\/\/www.washingtonpost.com\/video\/national\/state-of-emergency-declared-after-white-nationalists-gathering-in-charlottesville\/2017\/08\/12\/7c67cb72-7fb1-11e7-b2b1-aeba62854dfa_video.html<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ednref5\" name=\"_edn5\">[v]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.washingtonpost.com\/news\/post-nation\/wp\/2017\/08\/13\/one-group-loved-trumps-remarks-about-charlottesville-white-supremacists\/\">https:\/\/www.washingtonpost.com\/news\/post-nation\/wp\/2017\/08\/13\/one-group-loved-trumps-remarks-about-charlottesville-white-supremacists\/<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ednref6\" name=\"_edn6\">[vi]<\/a> <a href=\"http:\/\/www.huffingtonpost.com\/entry\/counter-protests-across-country-charlottesville-rally_us_598fdd95e4b090964297846f\">http:\/\/www.huffingtonpost.com\/entry\/counter-protests-across-country-charlottesville-rally_us_598fdd95e4b090964297846f<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ednref7\" name=\"_edn7\">[vii]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.propublica.org\/article\/police-stood-by-as-mayhem-mounted-in-charlottesville\">https:\/\/www.propublica.org\/article\/police-stood-by-as-mayhem-mounted-in-charlottesville<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ednref8\" name=\"_edn8\">[viii]<\/a> <a href=\"https:\/\/socialistworker.org\/2017\/06\/12\/how-did-portland-stand-united-against-hate\">https:\/\/socialistworker.org\/2017\/06\/12\/how-did-portland-stand-united-against-hate<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>International Socialist Organization. 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