{"id":2428,"date":"2017-08-18T19:58:14","date_gmt":"2017-08-18T17:58:14","guid":{"rendered":"http:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=2428"},"modified":"2018-01-19T17:56:11","modified_gmt":"2018-01-19T15:56:11","slug":"arbeit-und-wertschoepfung-im-digitalen-kapitalismus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=2428","title":{"rendered":"Arbeit und Wertsch\u00f6pfung im digitalen Kapitalismus"},"content":{"rendered":"<p><em>Redaktion PROKLA.<\/em> Die Diskussion um die Zukunft der Arbeit wird derzeit von Spekulationen \u00fcber die Auswirkungen der Digitalisierung \u00fcberlagert. In Deutschland konzentriert sich die Debatte, unterf\u00fcttert von \u00fcppig ausgestatteten<!--more--> F\u00f6rderprogrammen, um den Begriff \u201eIndustrie 4.0\u201c. Dies hat zun\u00e4chst einmal den Effekt, dass die Entwicklung der Produktivkr\u00e4fte und speziell der Industriearbeit pl\u00f6tzlich wieder en vogue sind. Das ist durchaus zu begr\u00fc\u00dfen, wurden die materiellen Grundlagen wirtschaftlichen Handelns doch seit den 1990er Jahren durch \u00fcbertriebene Prognosen zur New Economy in den Hintergrund gedr\u00e4ngt (vgl. hierzu die Diskussion in PROKLA 122). Die Fiktion einer \u201eEntstofflichung\u201c der \u00d6konomie (Albert u.a. 1999) hat heute einem neuen Interesse an Arbeit und Produktion Platz gemacht. Damit erh\u00e4lt der deutsche Digitalisierungsdiskurs eine markant andere und weniger verkl\u00e4rende Note als jener im angloamerikanischen Raum, wo das Ende der Arbeit schon eine ausgemachte Sache zu sein scheint (vgl. Mason 2016; Srnicek\/Williams 2015). Zugleich schafft der Begriff \u201eIndustrie 4.0\u201c neue Mythen. Zum einen, weil er sich in geradezu bornierter Weise auf die Kernbereiche der deutschen Exportindustrie beschr\u00e4nkt und damit wichtige Dimensionen der Digitalisierung von Arbeit aus dem Blickfeld verliert. Zum anderen, weil \u201eIndustrie 4.0\u201c eine politische Agenda verk\u00f6rpert, ja, als ein neues Hegemonieprojekt der Unternehmensverb\u00e4nde und staatlichen Eliten verstanden werden kann. So erscheint der Begriff \u201eIndustrie 4.0\u201c wie eine Zauberformel, mit der das Ende der stagnierenden Konjunkturentwicklung beschworen wird. Der Branchenverband BITKOM rechnet bis 2025 mit einem sagenhaften Wachstumsplus von 1,7 Prozent pro Jahr infolge von Produktivit\u00e4tsgewinnen in der \u201eIndustrie 4.0\u201c (BITKOM\/Fraunhofer IAO 2014: 35). Mit solch rosigen Aussichten auf eine Digitalisierungsdividende und mit einer neuen sozialpartnerschaftlichen Perspektive, nach der der Mensch im Mittelpunkt digitalisierter Produktionssysteme stehe, ist das Projekt \u201eDigitalisierung\u201c eine zentrale Legitimit\u00e4tsressource der Machteliten in Unternehmen, Staat und Wissenschaft. Der Diskurs wirkt wie eine offensive Antwort auf eine Defensive in der \u00f6ffentlichen Diskussion: Weil rasches Wachstum in der gegenw\u00e4rtigen \u00f6konomischen Stagnationsperiode westlicher Gesellschaften nicht mehr herzustellen ist und die soziale Ungleichheit zunimmt (Nachtwey 2016: 15ff.), setzen die Herrschenden auf ein Heilsversprechen in der Zukunft. Die Vision einer neuen industriellen Revolution, in deren Folge nichts mehr so ist wie zuvor, eignet sich f\u00fcr Projektionen verschiedenster Art \u2013 von der sozialpartnerschaftlichen Utopie bis zur Dystopie einer umfassenden Vollautomatisierung und der Herrschaft k\u00fcnstlicher Intelligenz \u00fcber die Menschen (vgl. Butollo\/Engel 2015).<\/p>\n<p>Diese diskursive Konstellation stellt die kritische Sozialwissenschaft vor besondere Herausforderungen. Die Mythen des offenkundig interessengeleiteten Begriffs \u201eIndustrie 4.0\u201c m\u00fcssen hinterfragt werden, w\u00e4hrend m\u00f6gliche Umbr\u00fcche nicht \u00fcbersehen werden d\u00fcrfen, indem sie schlicht als neuer Aufwasch alter Diskussionen abgetan werden. Es reicht beispielsweise nicht zu behaupten, dass die menschenleere Fabrik nicht kommen werde, wenn neue Formen der Arbeitsorganisation, der Automation und der Kontrolle von Arbeit Einzug halten. Die Einsicht dar\u00fcber, dass mancher Medienbericht \u00fcber die Substitution lebendiger Arbeit \u00fcbertrieben ist und dass zwischen technischer Machbarkeit und tats\u00e4chlicher Implementierung Welten liegen, sollte nicht zu Beh\u00e4bigkeit gegen\u00fcber tats\u00e4chlich einsetzenden Ver\u00e4nderungen f\u00fchren. Denn auch wenn der Technologieeinsatz keinen eindeutig bestimmenden Einfluss auf die Gestaltung der Arbeit hat, so bedarf es doch konkreter Analysen der jeweiligen technischen Systeme, um Ver\u00e4nderungen nachzeichnen und Konfliktfelder umrei\u00dfen zu k\u00f6nnen (Pfeiffer 2010). Die Frage danach, was alt ist und was neu, wo Kontinuit\u00e4tslinien zu verzeichnen sind und wo Br\u00fcche in der Organisation von Wertsch\u00f6pfung und Arbeit liegen, durchzieht daher die Beitr\u00e4ge in dieser Ausgabe.<\/p>\n<p>Statt jedoch \u00fcber zuk\u00fcnftige Entwicklungen zu r\u00e4tseln, nehmen die Autor_innen dieser Schwerpunktausgabe eine sachliche Bestandaufnahme der Widerspr\u00fcche neuer sozio-technischer Entwicklungen vor. Wer sich nur an den Vorstellungen \u00fcber die Mensch-Maschine-Interaktion in der Zukunft orientiert, abstrahiert von konkreten Kr\u00e4fteverh\u00e4ltnissen, die \u00fcber die Umsetzung und auch dar\u00fcber entscheidet, wer bei der Digitalisierung gewinnt und wer verliert. Technologien determinieren keine gesellschaftlichen Prozesse, wie es viele Analysen und Konzepte zur \u201eIndustrie 4.0\u201c mit ihrer Stufenabfolge von technologischen Revolutionen suggerieren (BMBF 2013). Wohl aber k\u00f6nnen durch Technologien Kr\u00e4fteverh\u00e4ltnisse konsolidiert und verschoben werden. Dies ist sicherlich keine neue Erkenntnis, schlie\u00dflich ging die mikroelektronische Revolution mit dem Aufkommen des Neoliberalismus und der Globalisierung einher. Emanzipatorische Potenziale neuer Technologien konnten sich kaum durchsetzen, weil f\u00fcr ihren Einsatz andere Interessen ausschlaggebend waren. Die starke Kopplung technologischer Investitionen an die \u00f6ffentliche F\u00f6rderung und die Kapitalm\u00e4rkte stellt sicher, dass Dividenden privatisiert werden \u2013 \u201eSurfen auf der Innovationswelle\u201c nennt Mazzucato (2014) dieses Problem. Darum ist auch zu bef\u00fcrchten, dass Tendenzen der Prekarisierung und der sozialen Spaltung die Anwendung der kommenden Phasen digitaler Technologienutzung pr\u00e4gen. Dies rechtfertigt einen kritischen Zugang zum Thema, den die Prokla mit dieser Ausgabe gew\u00e4hlt hat. Diese Kritik kann als Orientierung f\u00fcr politisches Handeln dienen. Als \u201eEinsicht in die Notwendigkeit\u201c geht es darum, Kr\u00e4fteverh\u00e4ltnisse zu vermessen, um Handlungsm\u00f6glichkeiten auszuloten. Angesichts der Wirkm\u00e4chtigkeit des technologischen Wandels reicht es nicht aus, pauschal dessen Gestaltbarkeit zu postulieren. Aus einer Kritik an der Verdinglichung gesellschaftlicher Zust\u00e4nde wird schnell blinder Gestaltungsoptimismus, wenn die Analyse gesellschaftlicher Kr\u00e4fteverh\u00e4ltnisse ausbleibt (vgl. Urban 2016). In diesem Sinne verweisen die Beitr\u00e4ge dieser Ausgabe darauf, dass der Technologieeinsatz nur selten demokratisch verhandelt wird und die Interessen von Unternehmen und Finanzmarktakteuren in der Regel eine h\u00f6here Wirkm\u00e4chtigkeit entfalten als die Interessen der Subalternen.<\/p>\n<p>Ein erster Teil des Themenschwerpunkts bezieht sich auf die Frage nach neuen Formen der Kontrolle und der Transformation von Arbeit im digitalisierten Kapitalismus. Moritz Altenried gibt zun\u00e4chst einen \u00dcberblick \u00fcber den neu entstandenen Jedermanns-Arbeitsmarkt der digitalen Click- und Crowdworker. Er analysiert, wie die tayloristische Zerlegung und Vergabe von T\u00e4tigkeiten durch Online-Plattformen als einer Art digitale Infrastruktur der Produktion funktioniert, in deren algorithmische Architektur wiederum Klassenverh\u00e4ltnisse eingeschrieben sind. Auch wenn auf Abruf verf\u00fcgbare Clickworker letztlich in den Randbereichen des Arbeitsmarkts aktiv sind und oftmals nur ein Zubrot zum Haupterwerb verdienen, stellt sich im globalen Plattformkapitalismus die Frage nach der Existenzsicherung durch Erwerbsarbeit dennoch neu. Der Beitrag \u00f6ffnet den Blick f\u00fcr die universelle Mobilisierung bisher unerschlossener Arbeitskraftressourcen \u00fcber L\u00e4ndergrenzen hinweg. Doch nicht nur in der digitalen Welt der Onlineplattformen wird Einfacharbeit geschaffen und entstehen neue Formen von Prekarit\u00e4t. Auch in der analogen Welt, etwa der deutschen Industrie, hat die Digitalisierung der Arbeit Prekarisierungsprozesse in Gang gesetzt. So identifizieren Martin Ehrlich, Thomas Engel, Walid Ibrahim und Manfred F\u00fcchtenk\u00f6tter in ihrer empirischen Untersuchung klassischer Industriebranchen zwar eine qualifikatorische Aufwertung einzelner Besch\u00e4ftigtengruppen, aber auch neue Treiber der Prekarisierung und psychischer Belastungen. Ihre Fallstudien deuten auf eine erh\u00f6hte soziale Verwundbarkeit von Industriebesch\u00e4ftigten durch die Einf\u00fchrung neuer digitalen Technologien hin. Eine \u00e4hnlich skeptische Position beziehen Jobst Gaus, Christopher Knop und David Wandjo. Sie zeigen auf Basis empirischer Studien, dass die individualisierte Fertigung nach Kundenwunsch, die einen Kern des Industrie 4.0-Paradigmas darstellt, innerbetriebliche Prozesse unmittelbar an die Marktanforderungen bindet. Der optimistischen Prognose der Ausweitung von Dispositionsspielr\u00e4umen bis hin zu einer Demokratisierung von Unternehmen stellen sie ihre Diagnose eines Ablaufdeterminismus entgegen. Der Kundenwunsch diktiert mehr und mehr die Rhythmen der Herstellung, dem sich die Besch\u00e4ftigten f\u00fcgen m\u00fcssen. Bestehende Formen der Mitbestimmung und Partizipation von Besch\u00e4ftigten wird auf diese Weise zu einer abh\u00e4ngigen Variable der Ablaufoptimierung und verliert an Substanz. Auch Eva-Maria Raffetseder, Simon Schaupp und Philipp Staab geht es in ihrem Beitrag um die Frage nach neuen Formen betrieblicher Kontrolle von Arbeit, die Perspektive der AutorInnen fokussiert dabei aber explizit auf neue Steuerungssoftware und deren Folgen f\u00fcr Arbeit. Sie untersuchen auf empirischer Basis die Steuerungssoftware Salesforce und sensorenbasierte Feedbacksysteme. Solche Formen kybernetischer Kontrolle durch algorithmische Steuerung kommen aufgrund ihres reflexiven Charakters ohne kognitive Planung und hierarchische Ordnung aus, werden von den AutorInnen aber dennoch als neue Qualit\u00e4t von Herrschaft im digitalen Kapitalismus interpretiert.<\/p>\n<p>Die neuen Formen von Arbeit und die versch\u00e4rfte Ausbeutung der Ware Arbeitskraft im digitalen Kapitalismus f\u00fchren jedoch auch zu Gegenwehr und Alternativentw\u00fcrfen. Diesen neuen Konflikten ist der zweite Teil der Schwerpunktausgabe gewidmet. Georg Barthel und Jan Rottenbach zeichnen nicht nur die neuen Methoden digitalisierter Kontrolle beim E-Commerce Giganten Amazon nach, sondern pr\u00e4sentieren auch Befunde \u00fcber widerst\u00e4ndige Strategien und Praktiken in der \u201epanoptischen Fabrik\u201c. Ihre Studie, die auf einer Mit-Untersuchung nach operaistischem Vorbild beruht, arbeitet neben den Organisierungsprozessen die verdeckten Formen des Arbeitskonflikts bei Amazon heraus. Solche Mikrokonflikte wenden sich gegen das strikte Arbeitsregime in der Dienstleistungsfabrik und k\u00f6nnten perspektivisch gr\u00f6\u00dfere Kollektivaktionen erm\u00f6glichen. Auch in anderen Bereichen des digitalen Kapitalismus ist es zu Arbeitskonflikten gekommen. Am Beispiel des Foodora-Streiks in Turin analysieren Stefania Animento, Giorgio Di Cesare und Cristian Sica neue Konfliktlinien in der gig economy. Dabei beschreibt die Gruppe, wie die riders bei Foodora sich kollektiv organisierten, um ihre Forderungen f\u00fcr bessere Bezahlung und Arbeitsbedingungen Nachdruck zu verleihen. In der Auseinandersetzung wurden neue Formen des Arbeitskampfes erprobt: Auf die digitale Aussperrung durch die Arbeitgeber aus der App antworteten die Protestierenden mit einem Shitstorm gegen die Onlinepr\u00e4senz des Unternehmens. Auch wenn durch den Protest nur ein Teilerfolg erzielt wurde, trug dieser dazu bei, dass in Italien eine \u00f6ffentliche Debatte \u00fcber die Arbeitsbeziehungen in der gig economy begann. Mit dem Beitrag von Florian Butollo und Yannick Kalff zu den Thesen von Paul Mason schlie\u00dft der thematische Schwerpunkt zu digitaler Arbeit und Wertsch\u00f6pfung. Mason geht davon aus, dass die Eigentumsverh\u00e4ltnisse im digitalen Kapitalismus zunehmend br\u00fcchig werden und sich ein langsamer, politisch moderierter \u00dcbergang zum Postkapitalismus auf Kooperationsformen jenseits des Marktes, die sogenannte sharing economy, st\u00fctzen k\u00f6nne. Butollo und Kalff halten dem entgegen, dass Akte des Teilens in kapitalistische (Re-)Produktions- und Klassenverh\u00e4ltnisse eingebunden bleiben und Unternehmen neue Wege entwickelt haben, vermeintlich freie Kooperationen im Internet in Wert zu setzen. Ihre Kritik an Paul Masons Buch versteht sich als Beitrag zur Strategiedebatte, der ein allgemeines Dilemma anspricht: das Verh\u00e4ltnis des Kampfes um digitale (und analoge) Freir\u00e4ume im Hier und Jetzt und deren Verh\u00e4ltnis zu einer Systemtransformation.<\/p>\n<p>Zusammengefasst: Wir sind l\u00e4ngst in der Wirklichkeit der vermeintlichen Digitalisierungsrevolution angekommen, Arbeit und Wertsch\u00f6pfung im digitalen Kapitalismus weisen Schattenseiten auf, die sich in Prekarisierung, Kontrolle und wachsenden Belastungen am Arbeitsplatz \u00e4u\u00dfern. Doch beinahe so schnell, wie sich der digitale Wandel vollzogen hat, hat sich bereits Widerstand formiert. Au\u00dferhalb des Schwerpunkts zeichnet Christian Christen nach, wie sich der neoliberale Rentenkonsens in Deutschland entwickelt hat. Die \u201eReformen\u201c des Alterssicherungssystems der letzten 20 Jahre war Teil eines internationalen Transformationsprozesses. Kernst\u00fcck ist die Umstellung auf kapitalgedeckte Modelle und die individuelle Vorsorge. Die Versprechen wurden nicht eingel\u00f6st und vielen Menschen droht die Altersarmut. Dennoch herrscht ein stabiler Rentenkonsens, obwohl eine grundlegende Revision \u00fcberf\u00e4llig ist \u2013 nicht zuletzt, um einen m\u00f6glichen Zusammenbruch des Rentensystems in den n\u00e4chsten Jahrzehnten abzuwenden. Ewgeniy Kasakow f\u00fchrt unsere Reihe zur Russischen Revolution fort. In den linken Debatten geh\u00f6re die weitverbreitete Vorstellung, 1917 w\u00e4ren in Russland ArbeiterInnen und B\u00e4uerInnen im Begriff gewesen, ihre eigene Vorstellung von Sozialismus zu realisieren und lediglich die bolschewistische B\u00fcrokratie h\u00e4tte sie daran gehindert. Die R\u00e4te gelten vielen Linken als eine Alternative zu den autorit\u00e4ren Bolschewiki. Nur selten werden jedoch solche Annahmen anhand Archivalien und neuen Studien \u00fcberpr\u00fcft.<\/p>\n<p>Florian Butollo, Thomas Engel und Stefan Schmalz (f\u00fcr die Redaktion)<\/p>\n<p><strong>Literatur<\/strong><\/p>\n<p>Albert, Mathias\/Brock, Lothar\/Hessler, Stephan\/Menzel, Ulrich und Neyer, J\u00fcrgen (1999): Die neue Weltwirtschaft. Entstofflichung und Entgrenzung der \u00d6konomie. Frankfurt\/M.<\/p>\n<p>BITKOM\/Fraunhofer IAO (2014): Industrie 4.0 \u2013 Volkswirtschaftliche Potentiale f\u00fcr Deutschland. Berlin-Stuttgart.<\/p>\n<p>BMBF (2013): Deutschlands Zukunft als Produktionsstandort sichern. Umsetzungsempfehlungen f\u00fcr das Zukunftsprojekt Industrie 4.0 \u2013 Abschlussbericht des Arbeitskreises Industrie 4.0. Berlin.<\/p>\n<p>Butollo, Florian\/Engel, Thomas (2015): Industrie 4.0 &#8212; arbeits- und gesellschaftspolitische Perspektiven. Zwischen Dystopie und Euphorie. In: Z. Zeitschrift f\u00fcr Marxistische Erneuerung 26(103), 29-41.<\/p>\n<p>Mason, Paul (2016): Postkapitalismus. Grundrisse einer kommenden \u00d6konomie. Berlin.<\/p>\n<p>Mazzucato, Mariana (2014): Das Kapital des Staates. Eine andere Geschichte von Innovation und Wachstum. M\u00fcnchen.<\/p>\n<p>Nachtwey, Oliver (2016): Abstiegsgesellschaft. \u00dcber das Aufbegehren in der regressiven Moderne. Berlin.<\/p>\n<p>Pfeiffer, Sabine (2010): Technisierung von Arbeit. In: B\u00f6hle, Fritz; Vo\u00df, G\u00fcnter F .; Wachtler, G\u00fcnther (Hg.): Handbuch Arbeitssoziologie. Wiesbaden: 231-261.<\/p>\n<p>Srnicek, Nick\/Williams, Alex (2015): Inventing the Future. Postcapitalism and a World without Work. London-New York.<\/p>\n<p>Urban, Hans-J\u00fcrgen (2016): Arbeiten in der Wirtschaft 4.0. \u00dcber kapitalistische Rationalisierung und digitale Humanisierung. In: Schr\u00f6der, Lothar\/Urban, HansJ\u00fcrgen (Hg.): Gute Arbeit 2016. Digitale Arbeits welt \u2013 Trends und Anforderungen. Frankfurt\/M: 21-45.<\/p>\n<p><em>Quelle: <\/em><a href=\"http:\/\/prokla.de...\"><em>prokla.de&#8230;<\/em><\/a><em> vom 18. August 2017<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Redaktion PROKLA. Die Diskussion um die Zukunft der Arbeit wird derzeit von Spekulationen \u00fcber die Auswirkungen der Digitalisierung \u00fcberlagert. 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