{"id":2503,"date":"2017-09-07T08:32:41","date_gmt":"2017-09-07T06:32:41","guid":{"rendered":"http:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=2503"},"modified":"2017-09-07T08:32:41","modified_gmt":"2017-09-07T06:32:41","slug":"endkampf-in-syrien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=2503","title":{"rendered":"Endkampf in Syrien?"},"content":{"rendered":"<p><em>Ruediger Rauls.<\/em>\u00a0Es ist nicht mehr zu \u00fcbersehen, dass die syrische F\u00fchrung unter Assad sich mit russischer Unterst\u00fctzung immer mehr im diesem B\u00fcrgerkrieg durchsetzt. Immer gr\u00f6\u00dfere Teile des syrischen Staatsgebiets gelangen wieder unter ihre Kontrolle.<!--more--> Einerseits wurde der IS \u201efast vollst\u00e4ndig aus den zentral-syrischen Provinzen Homs, Hama und Aleppo-Land\u201c vertrieben und \u201eDutzende von Gas- und \u00d6lfeldern wurden zur\u00fcckerobert\u201c (Luxemburger Wort (LW) vom 24.8.2017: Syriens Zukunft liegt \u201eim Osten\u201c). In der Provinz Rakka wurde der Zugang zum Euphrat erk\u00e4mpft, was \u201edie Strom- und Wasserversorgung des Landes\u201c erleichtert (ebenda) und damit die Lebenssituation der Menschen verbessert. Andererseits haben die USA die Unterst\u00fctzung \u201eihrer\u201c Rebellen eingestellt, Eingest\u00e4ndnis der Aussichtslosigkeit der westlichen Strategie, mit diesen Kr\u00e4ften einen Regime-Wechsel in Syrien erzwingen zu wollen.<\/p>\n<p>In dieser Entwicklung zeigt sich, dass das westliche Mantra, dieser Konflikt k\u00f6nne nur politisch gel\u00f6st werden, sich als Fehleinsch\u00e4tzung der Lage und der Aussichten herausgestellt hat. Letztlich entscheiden die Waffen \u00fcber den Ausgang des Konflikts. Oder hatte es sich bei diesem Appell zur friedlichen L\u00f6sung mal wieder nur um eine T\u00e4uschung der \u00d6ffentlichkeit gehandelt? H\u00e4tte man deren Unterst\u00fctzung erhalten f\u00fcr einen offen milit\u00e4rischen Feldzug gegen Assad? Wohl kaum! Aber eine politische L\u00f6sung aus einer Position der St\u00e4rke herbeizuf\u00fchren, war ein Standpunkt, der von vielen geteilt wurde und auch Zustimmung bei fand denen, die weder f\u00fcr Assad noch f\u00fcr den Westen Partei ergreifen wollten.<\/p>\n<p>Jedoch stand diese \u00f6ffentlich zur Schau gestellte Bereitschaft zu einer politischen L\u00f6sung in krassem Widerspruch zur Weigerung des Westens, direkte Gespr\u00e4che mit Assad zu f\u00fchren, der immerhin der bedeutendste und einflussreichste Vertreter der syrischen Gesellschaft ist. Wie will man zu friedlichen L\u00f6sungen kommen, wenn man mit den ma\u00dfgeblichen Kr\u00e4ften der Gegenseite nicht verhandeln will? Und w\u00e4hrend die Westliche Wertegemeinschaft (WWG) den Aufruf zur politischen L\u00f6sung st\u00e4ndig wie eine Monstranz vor sich hertrug, setzte sie im Hintergrund alles daf\u00fcr ein, das syrische Regime milit\u00e4risch zu vernichten.<\/p>\n<p>Die Forderung nach einer politischen L\u00f6sung war eine Nebelkerze. Es ging auch f\u00fcr die WWG um den milit\u00e4rischen Sieg. Denn nur der garantiert, dass der Unterlegene die neue Ordnung nicht mehr bedrohen kann. Sind das die westlichen Werte, f\u00fcr deren Umsetzung die WWG sich \u00fcberall auf der Welt einzusetzen vorgibt? Im Nahen Osten scheinen sie weitgehend abgelehnt zu werden. Sollen sie nun trotzdem durchgesetzt werden, notfalls mit Krieg?<\/p>\n<p>Trotz der Entwicklung der letzten Wochen ist die Schlagzeile des Luxemburger Wortes vom 24.7. vielleicht etwas verfr\u00fcht: \u201ePutin und Assad als Sieger\u201c. Zwar sind die vom Westen unterst\u00fctzten Rebellen nach ihrer Niederlage in Ost-Aleppo entscheidend geschw\u00e4cht und in den Deeskalationszentren isoliert und unter Kontrolle. Auch haben CIA und die amerikanische Administration als Folge dieser Entwicklung bekannt gegeben, dass sie ihre Waffenlieferungen an die syrischen Rebellen einstellen, die USA schon wieder einmal ihre \u201eFreiheitsk\u00e4mpfer\u201c fallen lassen.<\/p>\n<p>Trotzdem aber darf die treibende Kraft hinter dem B\u00fcrgerkrieg, die USA im Verbund mit der sogenannten WWG, nicht untersch\u00e4tzt werden. So schnell geben sie sich nicht geschlagen. Denn alleine durch ihre wirtschaftliche und milit\u00e4rische Macht sowie ihre politischen Einflussm\u00f6glichkeiten \u00fcber ihre Verb\u00fcndeten in der Region sind sie immer noch der entscheidende Machtfaktor im Nahen Osten, wenn auch ihre Stellung durch den Einflussgewinn des Iran und das milit\u00e4rische Eingreifen Russlands geschw\u00e4cht wurde.<\/p>\n<p>Denn bisher ziehen sich die Amerikaner noch nicht zur\u00fcck vom syrischen Staatsgebiet. Sie lassen zwar die \u201ewestlichen\u201c Rebellen fallen, weil diese nach dem Fall von Ost-Aleppo ohnehin keine entscheidende Rolle mehr in diesem Konflikt spielten. Zudem standen sie immer wieder wegen ihrer Unzuverl\u00e4ssigkeit und ihrer inneren Zerstrittenheit, die zum Teil sogar milit\u00e4risch ausgetragen wurde, in der Kritik. Auf der anderen Seite scheinen die USA und die WWG ihre Kr\u00e4fte auf die Kurden zu konzentrieren. Sie sind die einzigen zuverl\u00e4ssigen und kampfstarken Verb\u00e4nde neben der syrischen Armee. Folgerichtig haben die USA die Kurden-Milizen massiv aufger\u00fcstet.<\/p>\n<p>Aber das B\u00fcndnis der Amerikaner mit den Kurden hat nicht nur Vorteile. Es vertieft den Konflikt mit dem NATO-Partner T\u00fcrkei. Laut Erdogan h\u00e4tten die USA \u201emehr als tausend Lastwagenladungen Waffen und Munition \u2026 aus dem Irak bereits an die kurdischen K\u00e4mpfer in Nordsyrien verteilt\u201c, (LW vom 26.\/27.8.2017: Erdogan droht mit neuer Milit\u00e4roperation). Seit Wochen verst\u00e4rkt die T\u00fcrkei deshalb ihre Truppen an den Grenzen zu den Kurdengebieten. \u201eIn den Regionen um die Grenzstadt Kilis sind 7.000 Soldaten mit Panzern und Artilleriegesch\u00fctzen in Stellung gegangen\u201c (ebenda) und \u201edie t\u00fcrkische Armee beschie\u00dft seit 10 Wochen das Gebiet der syrischen Kurden\u201c (Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) vom 25.8.2017: Im Kampf gegen den IS und die T\u00fcrkei). Erdogan macht unmissverst\u00e4ndlich deutlich, \u201edie T\u00fcrkei werde die Bildung eines kurdischen Staates in Nordsyrien niemals dulden, um keinen Preis\u201c (ebenda).<\/p>\n<p>Die Lage der Kurden wird allm\u00e4hlich schwieriger und unsicherer. Nicht nur dass sie vonseiten der T\u00fcrkei unter Beschuss genommen werden. Mit den milit\u00e4rischen Erfolgen und der Landnahme der syrischen Armee bahnt sich nun im Kampf um die IS-Hochburg Rakka der entscheidende Konflikt im syrischen B\u00fcrgerkrieg an. Was geschieht, wenn der IS besiegt ist und die syrische Armee auf die Kurden trifft? Bisher sind sich diese beiden Kr\u00e4fte, die die kampfst\u00e4rksten in der Gemengelage der syrischen Verh\u00e4ltnisse sind, noch nicht zu nahe gekommen. Die r\u00e4umliche Trennung hat bisher bewaffnete Auseinandersetzungen vermieden. Bisher hatte man Arbeitsteilung betrieben: Die syrische Armee bek\u00e4mpft in erster Linie die prowestlichen Rebellen und die Kurden den IS.<\/p>\n<p>Nun aber kommen sich die syrische Armee und die Kurdenmilizen immer n\u00e4her und r\u00fccken von unterschiedlichen Seiten auf Rakka vor. Beide beanspruchen die F\u00fchrung im Kampf um diese Hochburg des IS. Schon wurde berichtet, \u201eRussland dr\u00e4nge die Kurden in Afrin dazu, dem Assad-Regime die Kontrolle \u00fcber das Gebiet zu \u00fcberlassen\u2026\u201c (FAZ vom 24.8.2017: Aufmarsch an der Grenze zu Syrien). Das ist ein erster Hinweis auf die Frage, die es nach der Niederlage des IS zu l\u00f6sen gilt: Wer \u00fcbt zuk\u00fcnftig die Macht aus in den Gebieten, die derzeit noch von den Kurden gehalten werden.<\/p>\n<p>Einerseits ist da der Anspruch des syrischen Staates, die volle Kontrolle \u00fcber das gesamte syrische Staatsgebiet wieder herzustellen. Auf der anderen Seite stehen die Interessen der Kurden, die sich in aufopferndem Kampf gegen den IS und die T\u00fcrkei eine relative Selbst\u00e4ndigkeit in Gebieten geschaffen haben, die von ihnen kontrolliert werden und wo sie selbst quasi-staatliche Gewalt aus\u00fcben. Zwar beteuern die syrischen Kurdenf\u00fchrer, \u201enicht eine Abspaltung, sondern eine Autonomie in Syrien anzustreben. Syrien solle als f\u00f6deral aufgebauter Staat neu entstehen, so das Ziel\u201c (ebenda).<\/p>\n<p>Doch es wird die Frage sein, ob diese Pl\u00e4ne der Kurden bei einer syrischen Regierung Gefallen finden, wenn sie erst einmal die volle Autorit\u00e4t \u00fcber das gesamte syrische Staatsgebiet wieder errungen hat, mit Ausnahme der von den Kurden gehaltenen Kantone. Es ist fraglich, ob die syrische Regierung eine Entwicklung zulassen wird wie im benachbarten Irak. Hier ist die Entfremdung zwischen den Kurdengebieten und der Regierung so weit fortgeschritten, dass die kurdische Autonomieverwaltung von Masud Barsani die Bev\u00f6lkerung aufruft, \u201e\u00fcber ein Ausscheiden der Kurdenregion aus dem irakischen Staatsverbund [zu] entscheiden\u201c (LW vom 26.\/27.8.2017: Erdogan droht mit neuer Milit\u00e4roperation).<\/p>\n<p>Zudem ist die syrische Regierung aufgebracht \u00fcber die Zusammenarbeit der Kurden mit den Amerikanern, \u201edenen die Kurden Milit\u00e4rst\u00fctzpunkte einr\u00e4umen\u201c ( FAZ: Im Kampf gegen den IS und die T\u00fcrkei). Dadurch haben sie eine weitere Konfliktpartei ins Land geholt, die allein schon wegen ihres milit\u00e4rischen Gewichts bei einer Friedensl\u00f6sung ber\u00fccksichtigt werden muss, ob man will oder nicht. Denn so ohne Weiteres d\u00fcrften die Amerikaner das syrische Staatsgebiet nicht wieder verlassen.<\/p>\n<p>Aber auch unter den Kurden in Syrien gibt es Bedenken, ob \u201edie Menschen in den St\u00e4dten Deir al Zor, Mayal und Abu Kemal die R\u00fcckkehr des fr\u00fcheren syrischen Regimes wollen\u201c (ebenda). Es ist fraglich, ob sie sich damit anfreunden k\u00f6nnen und abfinden werden, die Opfer im Kampf gegen den IS nur dazu erbracht zu haben, um am Ende des Krieges in ihren W\u00fcnschen nach nationaler Identit\u00e4t wieder dort zu stehen, wo sie vor Beginn des Krieges standen.<\/p>\n<p>Die entscheidende Bedeutung in diesem Kr\u00e4ftespiel kommt den Interessen der Amerikaner zu. Wie werden sie mit den Kurden verfahren, wenn der IS besiegt ist? Sollen die Kurden dann eingesetzt werden im Kampf gegen die syrische Armee, die sie mit Sicherheit nicht besiegen k\u00f6nnen, die sie aber durch einen langwierigen Krieg schw\u00e4chen und damit den Wiederaufbau des Landes behindern k\u00f6nnen? Schon in Afghanistan hatten die USA den Abzug der sowjetischen Truppen verz\u00f6gern wollen, nur damit die UdSSR sich weiter im Kampf mit den Mudschaheddin (heute Taliban) aufreibt und als globaler Gegenspieler geschw\u00e4cht wird. Verl\u00e4ngerung des Krieges zur Schw\u00e4chung des Gegners ist ein willkommenes Mittel, so lange man selbst nicht all zu tief in das Kriegsgeschehen verwickelt ist.<\/p>\n<p>Noch sind die Amerikaner auf die Kurden als Kanonenfutter im Kampf gegen den IS so sehr angewiesen, dass sie sogar den Konflikt mit dem NATO-Partner T\u00fcrkei nicht scheuen. Hatten die USA im August 2016 noch die Kurden zur\u00fcckgepfiffen, als diese das Westufer des Euphrat erobern wollten und damit der T\u00fcrkei ins Gehege kamen, so geht die Befehlskette nun in Richtung T\u00fcrkei. Als sich die Hinweise auf t\u00fcrkische Angriffe auf Afrin verdichteten, wurde die T\u00fcrkei aus Washington gewarnt: \u201eMan brauche die kurdischen K\u00e4mpfer vor Raqqa und wolle sie keinesfalls bei der Verteidigung Afrins gegen den Nato-Partner T\u00fcrkei verlieren\u201c (FAZ vom 24.8.2017: Aufmarsch an der Grenze zu Syrien\u201c).<\/p>\n<p>Die Amerikaner unterhalten mittlerweile mehrere St\u00fctzpunkte im Kurdengebiet, und im Moment nicht erkennbar, welche Pl\u00e4ne sie daf\u00fcr haben f\u00fcr die Zeit nach dem IS. Wollen sie sich dort auf syrischem Staatsgebiet dauerhaft einrichten ohne die Zustimmung Syriens und damit immer im Konflikt mit einem wieder erstarkten Syrien leben als auch im Konflikt mit der T\u00fcrkei? In diesem Fall muss davon ausgegangen werden, dass Syrien weiterhin von Iran und Russland unterst\u00fctzt wird, ja sogar unterst\u00fctzt werden muss, solange es sich durch die amerikanischen St\u00fctzpunkte im eigenen Land bedroht f\u00fchlt?<\/p>\n<p>Oder werden die Kurden zur Verhandlungsmasse gegen\u00fcber Assad und den Russen dergestalt, dass die Amerikaner einen politischen Preis verlangen f\u00fcr die Aufgabe der Unterst\u00fctzung, vielleicht sogar der Entwaffnung der Kurden und die Schlie\u00dfung der Milit\u00e4rbasen? Auch bei den Kurden selbst scheint \u201eeine gewisse Verunsicherung \u00fcber die Best\u00e4ndigkeit der amerikanischen Unterst\u00fctzung deutlich\u201c (ebenda) zu sp\u00fcren zu sein. Man stellt sich die Frage: \u201eWird sie auch noch gelten, wenn der IS besiegt ist\u201c (ebenda).<\/p>\n<p>Denn auch die Kurden werden mit Sicherheit gesehen haben, dass die pro-westlichen Rebellen in Syrien von den USA fallen gelassen wurden, als sie diese nicht mehr brauchten. Sie ereilte dasselbe Schicksal wie die afghanischen Mudschaheddin, die nach dem Sieg \u00fcber die UdSSR keinen Wert mehr f\u00fcr die USA hatten und deshalb mit ihrem zerbombten Land alleine gelassen wurden. \u00c4hnlich erging es auch den irakischen Milizen, die in der Folge des 1. Golfkrieges versuchten mit amerikanischer Unterst\u00fctzung, Sadddam Hussein zu vertreiben. Mitten im Strom wechselten die USA die Pferde, unterst\u00fctzen Saddam und \u00fcberlie\u00dfen die Milizen seiner Rache. Werden die Kurden die n\u00e4chsten sein, die den politischen und strategischen Pl\u00e4nen der USA und der WWG geopfert werden?<\/p>\n<p>Es wird weiter zu beobachten sein, wie sich die USA verhalten in den weiteren Auseinandersetzungen mit dem Assad-Regime und den Russen dahinter, der T\u00fcrkei, aber auch dem Iran und den anderen Akteuren um die Neuordnung der Kr\u00e4fteverh\u00e4ltnisse im Nahen Osten. Denn noch ist die entscheidende Schlacht nicht geschlagen.<\/p>\n<p>Der IS scheint seiner milit\u00e4rischen Niederlage nicht mehr ausweichen zu k\u00f6nnen. Aber was kommt danach? Brechen dann die gr\u00f6\u00dferen Konflikte aus, die bisher unter dem zum Teil gemeinsam gef\u00fchrten Kampf gegen den IS verdeckt waren? Wie werden sich die Amerikaner verhalten, wenn die syrische Armee gegen die Kurden vorgeht, und wie die Russen, wenn es zu einem Konflikt zwischen der syrischen Armee und den amerikanischen Kr\u00e4ften auf syrischem Boden kommt?<\/p>\n<p>Diese erkennbaren Bruchlinien tragen aufgrund der unterschiedlichen Interessen und politischen Vernunft aller Beteiligten eine Sprengkraft in sich, die den Nahen Osten in gr\u00f6\u00dfere Auseinandersetzungen st\u00fcrzen k\u00f6nnte als diejenigen, die er bisher hatte erleben m\u00fcssen. Aber das ist bisher Spekulation, f\u00fcr die es au\u00dfer der Ausgangslage und den angedeuteten Interessen und Einstellungen der Beteiligten keine konkreten Hinweise gibt.<\/p>\n<p>Es bleibt, zu \u00fcberpr\u00fcfen und genau zu beobachten, ob sich Hinweise f\u00fcr eine solche Entwicklung verdichten oder ob sich aus den Verschiebungen der verschiedenen Kr\u00e4fte neue, bisher nicht erkennbare Entwicklungen ergeben. Apokalyptische Prophezeiungen und das wiederholte Geschw\u00e4tz vom drohenden dritten Weltkrieg nutzen niemandem. Wichtig ist zu erkennen, was in der Wirklichkeit vor sich geht.<\/p>\n<p><em>Quelle: <a href=\"https:\/\/ruedigerraulsblog.wordpress.com\/2017\/09\/06\/endkampf-in-syrien\/\">ruedigerraulsblog&#8230;<\/a> vom 7. September 2017<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ruediger Rauls.\u00a0Es ist nicht mehr zu \u00fcbersehen, dass die syrische F\u00fchrung unter Assad sich mit russischer Unterst\u00fctzung immer mehr im diesem B\u00fcrgerkrieg durchsetzt. 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