{"id":2520,"date":"2017-09-10T11:12:23","date_gmt":"2017-09-10T09:12:23","guid":{"rendered":"http:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=2520"},"modified":"2017-09-10T11:12:23","modified_gmt":"2017-09-10T09:12:23","slug":"afrika-was-sind-die-ursachen-der-fluechtlingsbewegung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=2520","title":{"rendered":"Afrika: Was sind die Ursachen der Fl\u00fcchtlingsbewegung?"},"content":{"rendered":"<p><strong>Zunehmend mehr Menschen fl\u00fcchten aus Afrika nach Europa. Einige Sch\u00e4tzungen gehen davon aus, dass in den nordafrikanischen L\u00e4ndern rund 1 Million Menschen auf eine geeignete M\u00f6glichkeit warten, um nach Europa zu kommen. <\/strong><!--more--><\/p>\n<p><strong>Die Frage dr\u00e4ngt sich auf: Was sind die Ursachen f\u00fcr diese Massenflucht? Warum sind Hundertausende bereit, ihre Heimat zu verlassen und sich gro\u00dfen Gefahren und sogar dem Tod auszusetzen? Offensichtlich ist das Elend in vielen afrikanischen L\u00e4ndern mittlerweile so weit gewachsen, dass viele ihre letzte Hoffnung in die Flucht setzen. <\/strong><\/p>\n<p>Wenn man die Fluchtursachen ergr\u00fcnden will, st\u00f6\u00dft man sehr schnell auf den europ\u00e4ischen Imperialismus, der seit \u00fcber 150 Jahren in Afrika agiert. Dies gilt auch heute noch, zu Beginn des dritten Jahrtausends. Einige Pl\u00fcnderungen sind so offensichtlich, dass niemand sagen kann, er h\u00e4tte es nicht gewusst.<\/p>\n<p><strong>Pl\u00fcnderung afrikanischer Fischbest\u00e4nde <\/strong><\/p>\n<p>So werden die ehemals reichen Fischbest\u00e4nde vor den afrikanischen K\u00fcsten von internationalen Fangflotten gepl\u00fcndert. F\u00fcr die einheimischen Fischer bleibt immer weniger. Ein Beispiel daf\u00fcr ist der Senegal. Hier gibt es noch 52.000 Fischer in einem f\u00fcr sie immer schwierigeren Umfeld. Sie benutzen traditionelle Boote, sog. Pirogen, f\u00fcr den k\u00fcstennahen Fischfang auf Shrimps, Makrelen oder Sardinen. Die Fischerei ern\u00e4hrt im Senegal 600.000 Menschen und tr\u00e4gt zu 3\/4 der tierischen Proteinaufnahme im Lande bei. Dies alles ist bedroht, denn internationale industriell arbeitende Fangflotten haben von der senegalesischen Regierung Fanglizenzen erworben mittels Bestechung und Korruption. Um die Auswirkungen absch\u00e4tzen zu k\u00f6nnen, muss man wissen, dass ein moderner Fischtrawler 250 Tonnen Fisch an einem Tag fangen kann &#8211; so viel wie 50 Pirogen in einem Jahr. Neben dieser lizensierten Pl\u00fcnderung der Fischgr\u00fcnde gibt es noch illegale Fischereipraktiken internationaler Fangflotten. Sch\u00e4tzungen besagen, dass allein der Senegal pro Jahr dadurch um 300 Millionen US-Dollar gesch\u00e4digt wird. Das sind immerhin 2% des GDP dieses Staates. Die Verluste von ganz Westafrika durch illegale Fischereipraktiken werden auf 1,3 Mrd. US-Dollar pro Jahr gesch\u00e4tzt. Die EU hat an diesen Praktiken einen nicht geringen Anteil: \u00dcber den&#8220; European Maritime and Fisheries Fund&#8220; (EMFF) wird die europ\u00e4ische Fischereiindustrie von 2014 bis 2020 mit 6,5 Milliarden \u20ac gef\u00f6rdert (Daten nach [1]).<\/p>\n<p><strong>Abholzung afrikanischer W\u00e4lder <\/strong><\/p>\n<p>Ein weiteres Bet\u00e4tigungsfeld westlicher Konzerne ist die Pl\u00fcnderung afrikanischer Holzbest\u00e4nde. Ein nicht unbetr\u00e4chtlicher Teil dieser Abholzungen ist illegal. Er findet statt mit der verdeckten oder offenen Unterst\u00fctzung lokaler Eliten. Eine Sch\u00e4tzung besagt, dass 2011 illegal geschlagenes Holz im Wert von 12,4 Mrd. \u20ac nach Europa exportiert wurde [1]. Die europ\u00e4ischen Staaten geben sich arglos und verweisen auf betr\u00fcgerische Nachhaltigkeitszertifikate, die sich die Holzfirmen selbst ausstellen und von denen es viele Dutzend gibt.<\/p>\n<p>Auch mineralische Rohstoffe werden in zahlreichen L\u00e4ndern Afrikas gef\u00f6rdert. Die meisten Minenprojekte gehen mit einer drastischen \u00f6kologischen Zerst\u00f6rung und einer Vergiftung der Umwelt einher, die die lokale Bev\u00f6lkerung erkranken l\u00e4sst. Nutznie\u00dfer sind internationale Konzerne, die riesige Profite machen, w\u00e4hrend f\u00fcr die Einheimischen fast nichts bleibt.<\/p>\n<p><strong>Uranabbau und Krebs in Niger <\/strong><\/p>\n<p>Ein krasses Beispiel hierf\u00fcr ist der Uranbergbau in Niger, wo der franz\u00f6sische AREVA-Konzern mehrere Minen besitzt. Seit 1968 wurden mehr als 100.000 Tonnen des Metalls gesch\u00fcrft. 2008 berichteten unabh\u00e4ngige Untersuchungskommissionen, dass der Uranbergbau B\u00f6den und Wasser mit hoher Radioaktivit\u00e4t kontaminiert. Der verseuchte Minenabraum wird unter freiem Himmel gelagert. Der W\u00fcstenwind tr\u00e4gt den Staub zu den n\u00e4chsten Orten, wo 80.000 Menschen leben. Eine Untersuchung von Greenpeace im Jahr 2010 best\u00e4tigte diese Situation. Hunderte von Menschen sind in der Umgebung der Minen bereits an Krebs gestorben. Die franz\u00f6sischen Atomkraftwerke erhalten 40% des Urans aus dem Niger. Das ist pikant, weil auch deutsche Atommeiler mit Uran versorgt werden, das \u00fcber Frankreich nach Europa gelangt. (Daten nach [2], [3]). Eine \u00e4hnliche Situation wie in Niger gibt es auch in Namibia, wo seit 1976 Uran im Tagebau gef\u00f6rdert wird. Auch hier betreiben internationale Konzerne den Abbau [4].<\/p>\n<p>Dies sind nur einige zusammengestellte Beispiele f\u00fcr die Auspl\u00fcnderung Afrikas durch westliche Konzerne, die in enger Zusammenarbeit mit lokalen Eliten stattfinden. Mindestens 1300 Milliarden Dollar sind auf diese Weise in den letzten 30 Jahren illegal aus Afrika heraus transferiert worden. So leistet der arme afrikanische Kontinent \u201eEntwicklungshilfe\u201c f\u00fcr westliche Konzerne.<\/p>\n<p><strong>Kolonialistisches Erbe <\/strong><\/p>\n<p>Wie konnte es zu einer derartig schlimmen Situation kommen? Welche Ursachen hat die Zerst\u00f6rung Afrikas? Bereits als die afrikanischen Staaten zwischen 1955 bis 1965 ihre Unabh\u00e4ngigkeit erlangten, war die Schw\u00e4che ihrer \u00d6konomien gegeben. Sie hatte ihren Ursprung in der europ\u00e4ischen Kolonialpolitik. Diese versch\u00e4rfte sich, als die europ\u00e4ischen imperialistischen L\u00e4nder nach der Berliner Konferenz von 1885 damit begannen, ganz Afrika wie einen Kuchen unter sich aufzuteilen. Um 1900 hatten sie bereits 90% Afrikas unter ihre koloniale Herrschaft gebracht.<\/p>\n<p><strong>Deformierte \u00d6konomien von Anbeginn <\/strong><\/p>\n<p>Die Kolonien wurden nach den \u00f6konomischen Bed\u00fcrfnissen der europ\u00e4ischen Mutterl\u00e4nder umstrukturiert. Afrikanische Bauern wurden vielfach enteignet und auf schlechtere B\u00f6den abgedr\u00e4ngt. Ihr Land ging in den Besitz europ\u00e4ischer Unternehmen \u00fcber, die darauf Plantagen und Bergwerke f\u00fcr den europ\u00e4ischen Bedarf errichteten. Als die Unabh\u00e4ngigkeit kam, wurde genau diese deformierte \u00f6konomische Struktur an die jungen afrikanischen Staaten vererbt. Fortschrittliche Kr\u00e4fte in den neuen afrikanischen Staaten wollten zwar aus den Gewinnen landwirtschaftlicher Produkte eine industrielle Entwicklung f\u00fcr die eigenen Bed\u00fcrfnisse finanzieren, aber dies sollte nicht gelingen.<\/p>\n<p><strong>Wie Imperialismus wirkt <\/strong><\/p>\n<p>Bereits in den 1970er Jahren litten die afrikanischen L\u00e4nder zunehmend unter fallenden Agrarpreisen, w\u00e4hrend gleichzeitig steigende \u00d6lpreise die L\u00e4nder schwer trafen. Eine typische Situation, in der sich halbkoloniale L\u00e4nder befinden: Die Preise ihrer Rohstoffe sind an den internationalen B\u00f6rsen heftigen Schwankungen ausgesetzt, w\u00e4hrend dies f\u00fcr die Preise industrieller Produkte der kapitalistischen Metropolen nicht gilt. Dies f\u00fchrte dazu, dass es zu einer wachsenden Verschuldung vieler afrikanischer L\u00e4nder kam. Allein die Zinszahlungen in der Phase der Hochzinspolitik raubte ihnen jeden Spielraum. Damit floss ein Gro\u00dfteil des verf\u00fcgbaren Kapitals in Form von Gewinnen und Zinsen in die entwickelten kapitalistischen L\u00e4nder ab. Eine parasit\u00e4re Oberschicht verbraucht einen weiteren Teil des \u00dcberschusses f\u00fcr ihren Luxuskonsum. Der belgische Marxist Ernest Mandel analysierte bereits Anfang der 1970-er Jahre die Situation: &#8222;Die Kapitalausfuhr der imperialistischen L\u00e4nder bestimmt fortan die Wirtschafts-Entwicklung der &#8218;Dritten Welt&#8216;. Diese wird komplement\u00e4r zu den Bed\u00fcrfnissen der kapitalistischen Metropolen gestaltet. Die Kapitalinvestition geht selbst von den Metropolen aus und (es werden) nur solche Betriebe errichtet, die den Interessen der imperialistischen Bourgeoisie entsprechen.&#8220; Und weiter: &#8222;Der Prozess des imperialistischen Kapitalexports erstickt die wirtschaftliche Weiterentwicklung der sog. &#8218;Dritten Welt&#8216;, indem er die vorhandenen Ressourcen f\u00fcr eine urspr\u00fcngliche Akkumulation des Kapitals absch\u00f6pft.&#8220; Und: \u201eEr konzentriert die \u00fcbrigbleibenden Ressourcen auf diejenigen Sektoren, die f\u00fcr die in Entwicklung der Unterentwicklung entscheidend werden: Bodenspekulation und Immobilienbau, Wucher, Lumpenbourgeoisie (&#8230;) des Dienstleistungssektors.&#8220; [5]<\/p>\n<p>Es entsteht also eine deformierte Wirtschaftsstruktur und die Chance auf die Entwicklung einer eigenen Industrie ist versperrt. In den \u00fcbrig gebliebenen wirtschaftlichen Nischen nistet sich eine korrupte herrschende Klasse ein, die mit dem Imperialismus verbunden ist und ein Interesse am Erhalt des Status Quo hat.<\/p>\n<p><strong>Strukturanpassungsprogramme von IWF und Weltbank <\/strong><\/p>\n<p>In den 80er Jahren versch\u00e4rfte sich die Situation, als in den westlichen kapitalistischen L\u00e4ndern die Ideologie des Neoliberalismus triumphierte. Von den afrikanischen L\u00e4ndern wurde nun gefordert, dass sich der Staat aus der Wirtschaft zur\u00fcckziehen solle. \u00d6ffentliches Eigentum wurde verdammt und es wurde die Abschaffung von Schutzz\u00f6llen gefordert. Die afrikanischen Staaten, die Kredite ben\u00f6tigten und hohe Zinsen zur\u00fcckzahlen mussten, standen genauso unter Druck wie heute Griechenland. Es folgten neoliberale Strukturanpassungsprogramme von IWF und Weltbank. Der nigerianische Wirtschaftswissenschaftler Bade Orionode schrieb dazu: \u201eDie Stabilisierungs- und Strukturanpassungsprozesse von Weltbank und IWF haben den Zusammenbruch der afrikanischen \u00d6konomien verursacht und erzeugten eine humanit\u00e4re Katastrophe, die die Armen in Stadt und Land traf sowie Frauen, Kinder, Arbeiter, Bauern und andere verwundbare Gruppen.&#8220; [6]<\/p>\n<p><strong>EPA-Freihandelsabkommen <\/strong><\/p>\n<p>Doch es sollte noch schlimmer kommen. Mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion, einem nichtkapitalistischen Land, das allerdings von einer b\u00fcrokratischen Kaste beherrscht wurde [7], \u00e4nderte sich das globale Kr\u00e4fteverh\u00e4ltnis deutlich zu Gunsten der kapitalistischen L\u00e4nder. Insbesondere mit der Bildung der WTO (World Trade Organisation) erh\u00f6hte sich danach der neoliberale Druck auf die afrikanischen L\u00e4nder. Sie hatten bis dahin f\u00fcr ihre meist agrarischen Produkte einen fast freien Zugang zum europ\u00e4ischen Markt. Im Gegenzug waren sie nicht verpflichtet, ihre eigenen M\u00e4rkte zu \u00f6ffnen. Im Lome-Abkommen war dies 79 Staaten aus Afrika, der Karibik und dem Pazifikraum, den sog. AKP-Staaten, von der EU zugestanden worden. Im Jahr 2000 erkl\u00e4rte die WTO, dass diese \u201eeinseitige Markt\u00f6ffnung\u201c den Regeln eines \u201efreien\u201c Handels widersprechen w\u00fcrde. Die EU nahm dies zum Vorwand, um von den afrikanischen L\u00e4ndern den Abschluss von Freihandelsabkommen zu verlangen. Sie tragen den Namen EPA. Die Abk\u00fcrzung steht f\u00fcr \u201eEconomic Partnership Agreement\u201c. Die EU stellte im Rahmen der EPAs Forderungen an die afrikanischen Staaten. Sie sollten sich dazu verpflichten, 90 % ihrer M\u00e4rkte in den n\u00e4chsten 15 Jahren f\u00fcr europ\u00e4ische G\u00fcter zu \u00f6ffnen. Dasselbe sollte f\u00fcr europ\u00e4ische Dienstleistungen und Investitionen gelten. Und sie sollen auch ihre Ausfuhrsteuern auf Rohstoffe abschaffen. So versucht die EU sich einen g\u00fcnstigen Zugriff auf afrikanische Rohstoffe zu sichern, w\u00e4hrend gleichzeitig die Einnahmen der Staaten sinken [8], [9].<\/p>\n<p>Obwohl die afrikanischen Staaten zun\u00e4chst heftigen Widerstand gegen die EPAs leisteten, ist es der EU durch Erpressung mittlerweile gelungen, vielen einen EPA-Freihandelsvertrag aufzuzwingen [8]. Es ist absehbar, dass der Import billiger EU-Waren, die mit fortschrittlichen industriellen Methoden hergestellt werden, den Aufbau einer afrikanischen Industrie f\u00fcr interne Bed\u00fcrfnisse in Zukunft verst\u00e4rkt blockieren wird.<\/p>\n<p><strong>Europ\u00e4ische Agrarprodukte zu Schleuderpreisen <\/strong><\/p>\n<p>Die EU dr\u00fcckt insbesondere ihre agrarischen Produkte in die afrikanischen L\u00e4nder. Dazu geh\u00f6ren billige Gefl\u00fcgelteile, Zwiebeln, Tomatenpaste oder hochsubventionierte Milchprodukte zu Schleuderpreisen. Zus\u00e4tzlich \u00fcberschwemmt Reis aus den USA und Asien die M\u00e4rkte. Diese Produkte wirken sich auf die afrikanische Bev\u00f6lkerung, die zu drei Viertel aus Kleinbauern besteht, verheerend aus. Sie leben von der Landwirtschaft und nutzen ihre geringen \u00dcbersch\u00fcsse zum bescheidenen Kauf von Saatgut und Produkten des t\u00e4glichen Lebensunterhalts. Gegen die agrarischen Billigimporte aus Europa k\u00f6nnen sie nicht mithalten und werden so ihrer wichtigsten Einnahmequelle beraubt.<\/p>\n<p>Alternativen haben sie nicht. F\u00fcr viele bleibt zunehmend nur die Flucht nach Europa. Es bleibt die Frage: Wohin treibt die Entwicklung? K\u00f6nnen wir in den n\u00e4chsten Jahren eine Verbesserung der Situation in Afrika erwarten? Das ist unwahrscheinlich. So werden die jetzt abgeschlossenen EPAs zunehmend ihre Wirkung zeigen und zu einer weiteren Verelendung der afrikanischen Kleinbauern f\u00fchren.<\/p>\n<p>Ein weiteres sich entwickelndes Problem ist der globale Klimawandel ([10], [11], [12]). An ihm ist die afrikanische Bev\u00f6lkerung v\u00f6llig unschuldig. Aber die Auswirkungen werden sie in Zukunft mit voller Wucht treffen. Europ\u00e4ische Politiker stellen sich gerne hin und erz\u00e4hlen, dass sie unschuldige Opfer der afrikanischen Fluchtwelle seien, die die hiesigen Sozialsysteme angeblich belasten w\u00fcrde. Doch die Wahrheit ist, dass der europ\u00e4ische Imperialismus ein wesentlicher Verursacher der afrikanischen Krise ist, und dass das Opfer die dort lebende Bev\u00f6lkerung zu tragen hat. Es ist die Aufgabe der antirassistischen Bewegung, diese einfachen Zusammenh\u00e4nge in den europ\u00e4ischen Metropolen zu verbreiten.<\/p>\n<p><strong>Referenzen<\/strong><\/p>\n<p>[1] Africa Progress Panel: Grain Fish Money, African Progress Report 2014.<\/p>\n<p>[2] S\u00fcddeutsche Zeitung, 5.5.2010, Strahlende Gesch\u00e4fte.<\/p>\n<p>[3] In der Krebskolonie, Junge Welt, 26.6.09.<\/p>\n<p>[4]VDI-Nachrichten 26.6.2009, Uranabbau gef\u00e4hrdet Bev\u00f6lkerung in Afrika.<\/p>\n<p>[5] Mandel, E.: Der Sp\u00e4tkapitalismus, Suhrkamp, Frankfurt\/M. 1973.<\/p>\n<p>[6] John J. Daul; Colin Leys: Sub-Saharan Africa in Global Capitalism, Monthly Review 1999, Volume 51, Issue 03 (July &#8211; August).<\/p>\n<p>[7] Mandel, E.: Die B\u00fcrokratie, ISP-Verlag, Frankfurt\/M. 1976.<\/p>\n<p>[8] The EPA between the EU und West Africa: Who benefits? Spotligth Report 2015, Policy paper.<\/p>\n<p>[9] Emmanuel Iruobe: Is the EU-Africa Trade Agreement Inimical to Africas Economy?, 28.11.2015.<\/p>\n<p>[10] Pr\u00e9visions climatiques inqui\u00e9tantes pour le bassin de la Volta en Afrique de l\u2019Ouest, Afrique en lutte, 13.08.2013.<\/p>\n<p>[11] The impact of climate Change in Africa, ISS Institute for Security Studies, ISS-Paper 220, 2010, <a href=\"http:\/\/www.makepeacehappen.net\">www.makepeacehappen.net<\/a>.<\/p>\n<p>[12] Verdorrte Felder, leere Teller, Wie der Klimawandel Ern\u00e4hrungssicherheit gef\u00e4hrdet, Oxfam Deutschland, 2012.<\/p>\n<p><em>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.islinke.de\/pdf\/oekosoz24.pdf\">\u00d6kosozialistische Flugschriften 24&#8230;<\/a> vom 10. September 2017<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zunehmend mehr Menschen fl\u00fcchten aus Afrika nach Europa. 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