{"id":2889,"date":"2017-12-18T10:03:56","date_gmt":"2017-12-18T08:03:56","guid":{"rendered":"http:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=2889"},"modified":"2018-01-19T17:34:24","modified_gmt":"2018-01-19T15:34:24","slug":"impressionen-eines-industriearbeiters","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=2889","title":{"rendered":"Impressionen eines Industriearbeiters"},"content":{"rendered":"<p><em>Helle Gebhardt.<\/em><strong> Oft h\u00f6rt man, dass es in der Schweiz keine (industrielle) ArbeiterInnenklasse mehr gibt. Doch die Industrie macht immer noch knapp einen F\u00fcnftel (18,4%) des schweizerischen BIP aus. Wie sieht der Alltag in diesem Sektor aus?<!--more--> Impressionen aus einem klassischen Industriebetrieb mit etwa 400 Mitarbeitenden.<\/strong><\/p>\n<p>Wenn ich morgens aufstehe, mache ich zuerst Sport. Bei der Arbeit sitze ich oft und f\u00fchre x-fach die gleichen Handgriffe aus. Das f\u00fchrt zu Verspannungen. Deshalb hat der Sicherheitsverantwortliche des Betriebs auch empfohlen, in der Freizeit Sport zu treiben, damit \u201eihr eure Arbeitskraft auch am n\u00e4chsten Tag der Firma zur Verf\u00fcgung stellen k\u00f6nnt\u201c. Das ist die Alltagsrealit\u00e4t von Schweizer ArbeiterInnen.<\/p>\n<p><strong>Sicherheit geht nach<\/strong><\/p>\n<p>Ich arbeite nun seit sechs Monaten in einem Industriebetrieb mit 400 Mitarbeitenden, der hochspezialisierte Einzelteile f\u00fcr den internationalen Maschinenbau produziert. Oftmals wird die Arbeitswelt der Schweiz so dargestellt, als w\u00fcrden Milch und Honig fliessen. T\u00e4glich stelle ich das Gegenteil fest. Die Sicherheitseinweisung erhielt ich erst f\u00fcnf Monate nach Eintritt in die Firma. W\u00e4re ich tempor\u00e4r besch\u00e4ftigt, h\u00e4tte ich sie gar nicht erhalten.<\/p>\n<p>Das Erste, was mir an meiner neuen Stelle auffiel, war der hohe Grad an Arbeitsteilung. Vom Rohmaterial bis zum Fertigprodukt sind zw\u00f6lf Abteilungen involviert, welche \u201eihren\u201c Arbeitsschritt wiederum auf einzelne ArbeiterInnen aufteilen. In jeder Abteilung gibt es einige Fachkr\u00e4fte, welche die anspruchsvollen Aufgaben \u00fcbernehmen. Daneben arbeiten jeweils viele \u201eHandlanger\u201c, welche wenig oder gar kein technisches Wissen besitzen und nur repetitive Zwischenschritte ausf\u00fchren.<\/p>\n<p>Ich arbeite als \u00a0\u201eHandlanger\u201c auf der Pr\u00fcfstation, welche die fertigen Teile ein letztes Mal \u00fcberpr\u00fcft, bevor sie ausgeliefert werden. Ich bereite die Teile f\u00fcr die Pr\u00fcfung vor und nach. Diese Handgriffe, die nur variieren, weil verschiedene Produkte unterschiedlich gepr\u00fcft werden, ben\u00f6tigen kaum technisches Verst\u00e4ndnis. Es reicht aus, einen Schraubenschl\u00fcssel und einen Akkubohrer benutzen zu k\u00f6nnen. Das \u00e4rgert mich, denn eigentlich bin ich f\u00fcr meine Arbeit \u00fcberqualifiziert. Ich habe eine technische Ausbildung abgeschlossen und suchte einen Job, um die Zeit bis zum Studium zu \u00fcberbr\u00fccken. Ich fand aber auf meinem Beruf keine Stelle und bewarb mich blind als Aushilfe.<\/p>\n<p><strong>Flexibilit\u00e4t ist alles<\/strong><\/p>\n<p>Dank der simplen Arbeit kann das Unternehmen flexibel auf konjunkturelle Schwankungen reagieren. Wird eine h\u00f6here Nachfrage seitens der Kunden bemerkt, k\u00f6nnen innert Tagen weitere Arbeitskr\u00e4fte hinzugezogen werden. Das Unternehmen f\u00fchrt Wartelisten mit Stellensuchenden, darunter StudentInnen und Sch\u00fclerInnen. Diese werden zeitlich befristet angestellt und helfen, die hohe Nachfrage zu erf\u00fcllen. In Zeiten sinkender Nachfrage werden dann keine Tempor\u00e4rstellen mehr angeboten. Der Firmengr\u00fcnder wird von vielen Mitarbeitenden verehrend \u201ePatron\u201c genannt, auch weil das Unternehmen aus wirtschaftlichen Gr\u00fcnden nie einen Mitarbeitenden entlassen habe. Von der Gesch\u00e4ftsleitung wird es dargestellt, als w\u00fcrden alle profitieren \u2013 die StudentInnen bekommen ein sch\u00f6nes \u201cTaschengeld\u201d und die Firma bekommt Arbeitskr\u00e4fte. Dass dabei nur die Firma profitiert, wird jedem klar, der sich schon Gedanken \u00fcber Wertsch\u00f6pfung gemacht hat.<\/p>\n<p>Im Sommer wurde mitgeteilt, dass aufgrund erh\u00f6hter Nachfrage ab sofort drei Monate \u00dcberstunden geleistet werden. Die \u00dcberstunden w\u00fcrden aber aus Dankbarkeit zu 25% h\u00f6her entl\u00f6hnt. Das ist bei angeordneten \u00dcberstunden gesetzlich vorgeschrieben. Die Firma erw\u00e4hnte die Vorschrift nicht. Als die drei Monaten vor\u00fcber waren, wollten viele Arbeitenden ihre \u00dcberstunden nicht ausbezahlt bekommen, sondern frei nehmen, um sich nach der Anstrengung zu erholen. Die Unternehmensleitung gestattete dies nur in \u201ebegr\u00fcndeten Ausnahmesituationen\u201c. Scheinbar profitiert das Unternehmen auch dann von unserer Arbeitskraft, wenn wir 25% mehr daf\u00fcr erhalten. Hauptsache, wir produzieren weiter!<\/p>\n<p>Jetzt wurde bekannt gegeben, dass die Lohnsumme um 1.5% erh\u00f6ht werden soll. Die erste Freude \u00fcber eine Lohnerh\u00f6hung verflog aber schnell, als wir die Mitteilung zu Ende lasen. Die Abteilungsleiter m\u00fcssen untereinander aushandeln, welche Abteilung wie viel von dieser Zusatz-Lohnsumme erh\u00e4lt. Die Arbeitenden erhalten keine generelle Lohnerh\u00f6hung, sondern nur f\u00fcr \u00a0\u201ebesondere Leistungen\u201c. Wir f\u00fchlten uns vor den Kopf gestossen, weil nicht alle eine Lohnerh\u00f6hung erhalten, obwohl wir alle miteinander arbeiten.<\/p>\n<p><strong>Sorgen und N\u00f6te<\/strong><\/p>\n<p>Viele Mitarbeitende sind Frauen und Menschen mit Migrationshintergrund. Auffallend oft f\u00fchren sie die einfachsten Aufgaben aus. Meine Kollegin L. f\u00fchrt die gleiche Arbeit aus wie ich, erh\u00e4lt aber 25% weniger Lohn als ich. Die in der Verfassung verankerte Gleichstellung von Mann und Frau wird angesichts der Realit\u00e4t zum Witz. Ich kann hierzu aber keine umfassenden Angaben machen, denn die \u201eSchweizer Mentalit\u00e4t\u201c \u2013 L\u00f6hne sind Privatsache \u2013 bedeutet in der Realit\u00e4t, dass keine Transparenz bei den L\u00f6hnen der Mitarbeiter besteht.<\/p>\n<p>T. ist gelernter Grafiker und hat in Istanbul studiert. Als er vor 13 Jahren in die Schweiz kam, hat er keinen Job auf seinem Beruf gefunden. Seither arbeitet T. in der Industrie. Bevor er zum Unternehmen kam, arbeitete er unter prek\u00e4ren Bedingungen, zum Beispiel mit Kurzarbeit, ohne Schutzausr\u00fcstung mit gesundheitsgef\u00e4hrdenden Stoffen. Nicht in der T\u00fcrkei, sondern hier, in der Schweiz. Rassistisches Mobbing zwang ihn, die Arbeitsstelle zu wechseln. T. ist Vater zweier Kinder und seine Frau arbeitet nach einer Krankheit 20%. T. \u00e4rgert sich dar\u00fcber, dass sein Lohn stagniert, w\u00e4hrend nur schon die steigende Krankenkasse und Miete \u00fcber die H\u00e4lfte des Familienbudgets beanspruchen. Er bezeichnet sich als Sozialist, hat Marx gelesen und ist ein Fan von Ch\u00e9 Guevara.<\/p>\n<p>S. ist erst seit zwei Wochen bei uns. Zuvor war er in einem namhaften Industriebetrieb als Schichtarbeiter t\u00e4tig. F\u00fcr S. und T. war es v\u00f6llig normal, dass bei mangelnder Auslastung die Arbeitenden nach Hause geschickt werden, die dadurch entstandene Minusstunden aber wieder aufgearbeitet werden m\u00fcssen. Gab es zwei Wochen keine Arbeit, verlangte der Arbeitgeber, dass die zwei Wochen von den Angestellten nachgearbeitet werden. Diese Vorgehensweise ist in der Schweiz gesetzeswidrig. Aber auch in renommierten Unternehmen ist sie \u00fcblich. Das ist S. und T. bewusst, dennoch haben sie nichts dagegen unternommen. Wer sich dagegen wehrt, wird schnell rausgeworfen und ersetzt. Solche Sachen machen mich w\u00fctend, denn eigentlich w\u00e4re es die Aufgabe der Gewerkschaften, uns ArbeiterInnen hier zu unterst\u00fctzen. S. kennt die UNIA, ist aber entt\u00e4uscht, da \u201edie auch nichts f\u00fcr uns machen\u201c.<\/p>\n<p>Die Gewerkschaften werben an den Bahnh\u00f6fen f\u00fcr Neumitglieder, in den Betrieben kommt davon wenig an, obwohl es viel zu gewinnen g\u00e4be. H\u00e4ufig werden fundamentale Arbeitsrechte verletzt, ohne dass dagegen vorgegangen wird.<\/p>\n<p><strong>Pausengespr\u00e4che<\/strong><\/p>\n<p>In den Pausen diskutieren wir oft \u00fcber Politik und Gesellschaft \u2013 angesichts der K\u00fcndigungswellen in anderen Betrieben sch\u00e4tzen sich die Arbeitenden gl\u00fccklich, nicht davon betroffen zu sein. \u00dcberhaupt sind die meisten Arbeitenden ziemlich zufrieden. S. und T. sind froh, in einem Betrieb zu arbeiten, in dem wenigstens die gesetzlichen Anforderungen (gr\u00f6sstenteils) erf\u00fcllt werden \u2013 verst\u00e4ndlich.<\/p>\n<p>Mitarbeiterin D. erz\u00e4hlt mir immer wieder stolz von ihrem Grossvater, der damals beim Landesstreik bei \u201eden Roten\u201c war. Sie verteufelt die SVP, erkennt klar deren grossb\u00fcrgerlichen Charakter und die spalterische Rhetorik, welche nur dazu dient, \u201euns B\u00fcezer auszunutzen\u201c. D. sagte einmal in einem Gespr\u00e4ch, w\u00fcrde der Faschismus zur Staatsmacht kommen, w\u00fcrde sie dagegen \u201esofort bewaffnet in den Untergrund gehen\u201c. D. w\u00e4hlt GLP. T. und D. streiten sich manchmal mit Mitarbeiterin G., welche rassistische Vorurteile zum Ausdruck bringt.<\/p>\n<p><strong>Gipfeli statt GAV<\/strong><\/p>\n<p>Eine Personalkomission gibt es nicht. Teilweise arbeite ich mit Maschinen, deren Betrieb gem\u00e4ss SUVA-Richtlinien unzul\u00e4ssig ist. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis jemand einen Finger verliert. Im Fr\u00fchling kam ein Inspektor vom SECO vorbei und meinte, dass es mit 21\u00b0C zu warm sei, um zu arbeiten. In meiner Abteilung arbeiteten wir im Sommer k\u00f6rperlich bei 35\u00b0C. L\u00fcften n\u00fctzt nichts, wenn es draussen genauso heiss ist. Eine Klimaanlage w\u00fcrde die Arbeit enorm erleichtern. Entsprechende Anfragen beim Sicherheitsverantwortlichen des Unternehmens wurden stets damit kommentiert, man wisse davon und sei daran, eine L\u00f6sung zu finden. Meine Mitarbeitenden sagen das gehe schon seit mehreren Jahren so.<\/p>\n<p>Wir haben auch keinen Gesamtarbeitsvertrag (GAV), da sich das Unternehmen nicht dem Branchenverband anschliessen will. Also stehen wir grunds\u00e4tzlich schlechter da als vergleichbare Belegschaften. Oft haben wir bloss die gesetzlich vorgeschriebenen Rechte. Beispielsweise haben Arbeitende im GAV nach der Probezeit eine dreimonatige K\u00fcndigungsfrist \u2013 bei uns erhalten wir diese erst nach neun (!) Dienstjahren.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich w\u00fcrden die Arbeitenden solche Standards nicht einfach hinnehmen \u2013 deswegen ist das Unternehmen gezwungen, andere Zugest\u00e4ndnisse zu machen. Kaffee und Getr\u00e4nke sind kostenlos, zweimal w\u00f6chentlich erhalten wir Gipfel und wir haben bezahlte Pausen, was nicht im GAV ist. Wir lassen uns unsere Rechte f\u00fcr etwas Kaffee und Pausen abkaufen!<\/p>\n<p>Das Unternehmen ist sehr einfach aufgebaut. In der Gesch\u00e4ftsleitung sind Hauptaktion\u00e4r und Produktionsleiter. Dieser trifft sich w\u00f6chentlich mit den Abteilungsleitenden, die jeweils eine grosse Anzahl an einfachen Arbeitenden unter sich haben. Diese einfache Struktur erm\u00f6glicht es dem Unternehmen, sehr flexibel auf Ver\u00e4nderungen zu reagieren. Arbeitskr\u00e4fte k\u00f6nnen unkompliziert ausgetauscht werden. Aufstiegsm\u00f6glichkeiten sind kaum vorhanden, denn bei gesch\u00e4tzten 15 F\u00fchrungspositionen bleibt wenig Raum zum Nachr\u00fccken. Die Philosophie des Patron legitimiert das. Das Unternehmen ist \u201efamili\u00e4r und freundschaftlich\u201c, Hierarchien seien so flach wie m\u00f6glich zu halten. Das klingt in den Ohren der meisten Arbeitenden wohlwollend und f\u00fcrsorglich.<\/p>\n<p><strong>Was tun?<\/strong><\/p>\n<p>T\u00e4glich stelle ich fest, dass fast alle Mitarbeitenden ein mehr oder weniger ausgepr\u00e4gtes Klassenbewusstsein besitzen. Die meisten Arbeitenden erkennen, dass sie f\u00fcr den Wert, den sie erschaffen, nur einen Bruchteil eben jenes erhalten, dass sie ersetzbar sind, wenn sie aufmucken, dass sie den Interessen der Besitzenden hilflos ausgesetzt sind. All jene Mitarbeitenden sind entt\u00e4uscht von der Gewerkschaft, die sie nicht unterst\u00fctzt und durch Absenz in den Betrieben auff\u00e4llt, desillusioniert von der Politik, die ja eh immer gleich abl\u00e4uft (\u201eeh alles die gleiche Scheisse\u201c), sehen keine Perspektive, keine Alternative. Auch ich traue mich nur mit den engsten Mitarbeitenden offen zu sprechen, weil ich mich davor f\u00fcrchte, gek\u00fcndigt zu werden. Also was tun?<\/p>\n<p><em>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.derfunke.ch\/htm\/de\/deutsch\/arbeiterinnenbewegung\/impressionen-eines-industriearbeiters\/\">derfunke.ch&#8230;<\/a> vom 18. Dezember 2017<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Helle Gebhardt. Oft h\u00f6rt man, dass es in der Schweiz keine (industrielle) ArbeiterInnenklasse mehr gibt. Doch die Industrie macht immer noch knapp einen F\u00fcnftel (18,4%) des schweizerischen BIP aus. 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